29. März 2009


MEDIZIN


Vorsicht, Handy!
Die kognitiven Funktionen, z.B. im Straßenverkehr, sind während der Handy-Nutzung beeinträchtigt, konnten Wissenschaftler der Ben Gurion Universität in Be’er Sheva nachweisen. Überraschendes Ergebnis: die Beeinträchtigung ist besonders massiv, wenn das Handy an die dominante Hemisphäre des Gehirns (bei Rechtshändern die linke Seite) gehalten wird.

Freie Arterien
Forscher der Hebräischen Universität in Jerusalem entwickelten eine neue Technologie, die verengte Arterien wieder frei macht. Ultra-kurze elektrische Impulse (irreversible elektroporation) zerstören die störenden Zellen in wenigen Sekunden – ohne Schädigung anderer Zellen oder das Risiko erneuter Verengung. Schnell, sicher und effektiv und Hoffnung für Millionen Patienten in aller Welt (veröffentlicht im Journal Plos One).

Unterirdische Behandlung
Im Libanonkrieg 2006 beschoss die Hisbollah gezielt israelische Krankenhäuser mit Raketen. Jetzt starten in Haifa und Tel Aviv die ersten Krankenhäuser mit einer Gegenmaßnahme. Notaufnahme und Behandlungsräume sollen blitzschnell unterirdisch verlegt werden können. Die speziell eingerichteten und geschützten Räume sind mehrere Tage ohne Kontakt zur Außenwelt voll funktionsfähig.


TECHNOLOGIE

Star-Wars-Kicker
Die Premiere fand bei den US-Wahlen statt: Eine Reporterin aus Chicago wurde als 3D-Hologramm in das New Yorker Studio des Senders CNN „gebeamt“ (hier zu sehen). Die Technologie, die von der israelischen Firma Sportvu (sprich: Sportview) entwickelt wurde, wird bereits von internationalen Sport-Sendern für realistische Darstellungen von Spielsequenzen genutzt.

Navi für Blinde
Das intelligente Navigationssystem der israelischen Firma Step-Hear bringt blinde Menschen sicher ans Ziel. Die Basiseinheit des Gerätes enthält alle Informationen des Zielortes. Akustische Anweisungen führen sicher ans Ziel. Die bahnbrechende Innovation mit weltweitem Radius eignet sich auch bestens für öffentliche Gebäude, Einkaufszentren, Museen etc.

Sensation Supernova
Wieder machten israelische Wissenschaftler eine sensationelle Entdeckung im Universum. Astronomen des Weizmann Instituts beobachteten die bislang größte Supernova eines Sterns von 50-fachem Sonnenumfang. Die Erkenntnisse untermauern wichtige Theorien über die Entstehung von Schwarzen Löchern aus Supernoven.


WIRTSCHAFT

Vorbild
Der Economist lobte in seiner Ausgabe vom 14.03.2009 Israels High-Tech-Industrie. Beeindruckt zeigte sich das international renommierte Wirtschaftsmagazin von Improvisation, Teamgeist und Risikobereitschaft israelischer Unternehmer. zum Artikel

Führend
Das UN-Weltwasserforum nannte Israel letzte Woche beim Abschluss seiner Tagung in Istanbul das „führende Land bei der Nutzung von wiederaufbereitetem Wasser“. Teilnehmer der Tagung: 20.000 Experten aus aller Welt.

Ernst mit Umweltschutz
macht die israelische Hafenstadt Haifa. Laut einer neuen Verordnung müssen alle neuen Gebäude mit Ladevorrichtungen für Elektroautos ausgestattet sein.

Israel goes Nano
Seit Jahren erlebt Israels Nanontechnologie einen beispiellosen Boom. Die Zahl der Start-Up-Firmen und Forscherteams entwickelt sich in einer steilen Kurve. Am 30.-31. März findet in Jerusalem unter Beteiligung multinationaler Konzerne die NanoIsrael 2009 – Konferenz statt.

Abu Dhabi
plant einen umfangreichen Auftrag an die israelische Firma ImageSat, Inhaber und Betreiber der EROS-B Satelliten. (Foto: Die künstliche Insel von Dubai – Aufnahme eines EROS-B)

Wachstum
Israels Warenexport stieg 2008 um 9% - eine kontinuierliche Fortsetzung der vergangenen Jahre (Israelisches Amt für Statistik am Donnerstag). (Globes)

Indischer Rekord
Für 8 Mrd. US-$ bezieht Indien aus Israel hochmoderne Mittelstreckenraketen.

Erfolgreiche Tochter
Der US-Mutterkonzern schreibt tiefrote Zahlen, aber AIG Israel erreichte 2008 ein Gewinn-Plus von 7%


KULTUR & GESELLSCHAFT

Ein interaktives Internet-Museum
öffnete in Haifa mit schlagartigem Erfolg. Vor allem Jugendliche kommen in Scharen. Interaktiv und spielerisch erfahren sie Hintergründe des WWW und erhalten Anregungen für künftige berufliche Engagements.

Ein bisschen Frieden
11 palästinensische Jugendliche aus Jenin gaben vergangenen Mittwoch ein Konzert vor Holocaust-Überlebenden im Rahmen des jährlichen „Gute Tat-Tag“, einer Initiative der israelischen Hapoalim Bank.

Israel-Rock in Schleswig Holstein
Vom 21. bis 23. Mai 2009 findet das jährliche Heavy Metal Festival im Schleswig-Holsteinischen Wacken statt. Sieger im vergangenen Jahr wurde die israelische Band The Fading. Dieses Jahr beteiligt sich ausserdem die israelische Metal Band Ferium (Bild).


121 Stipendien in Memoriam
wurden am Dienstag von der Universität Haifa verteilt. 121 Studenten erhielten Stipendien, die namentlich nach den gefallenen israelischen Soldaten im zweiten Libanon Krieg benannt sind. Gestiftet wurden die Stipendien von der Familie Nazarian aus Los Angeles.

Mission Simpsons
Für die nächste Staffel der beliebten Simpsons-Serie ist eine Folge geplant, in der die gelbe Zeichentrickfamilie nach Israel reist um Frieden zu schaffen.

Von Mumbai nach Tel Aviv
Die Oscar-Preisträgerin Freida Pinto (Slumdog Millionär) bereitet sich in Israel auf ihren neuen Film vor. Miral handelt von dem Leben palästinensischer und israelischer Frauen und soll komplett in Israel gedreht werden. Produzent ist der Israeli Eran Riklis (Lemon Tree) (Ha‘aretz)

Horizontal Standing
So heißt das 12-minütige Video, dass der israelische Regisseur Hilla Ben Ari bei der diesjährigen Videonale12 in Bonn vorstellt. Das Festival für zeitgenössische Videokunst läuft noch bis zum 26. April im Bonner Kunstmuseum.

Online-Uni für jeden
„Bildung sollte ein Recht und kein Privileg sein“, meinte Unternehmer Shai Reshef aus Tel Aviv und gründete die erste freie globale Online-Uni, die University of the People (UoP). Die Online-Weiterbildung ist weltweit zugänglich. Es fallen lediglich Einschreibungs- und Examensgebühren in Höhe von jeweils 15 $ an.


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heißt ein neuer, repräsentativer Foto-Band über Israels Metropole. Auf 264 Seiten zeigen über 400 faszinierende Bilder die Stadt und ihre Bewohner.
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POLITIK

Freilassung ist Priorität
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy schrieb letzte Woche einen Brief an die Eltern des entführten Gilad Shalit. Darin bezeichnet er die bedingungslose Freilassung des Soldaten als Priorität, für ihn und sein Land.

Warnung
Die Bestrebungen des Iran, die erste muslimische Supermacht zu sein, die mit dem Westen konkurrieren kann, erwecken das Interesse an seiner nuklearen Technologie in weiteren Staaten der Region, wie Syrien und der Sudan. Davor warnt der iranische Exil-Journalist Amir Taheri im Wall Street Journal. (NL der Botschaft)

Friedensverhandlungen gehen weiter
Auf der Wirtschaftskonferenz STEP - Jerusalem Wealth Conference verpflichtete sich Israels designierter Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, umgehend Friedensverhandlungen mit der Autonomiebehörde zu beginnen. (Ha’aretz)

Erfolgreiche Abwehr
Das in Israel entwickelte Raketen-Abwehrsystem Iron Dom steht kurz vor seiner Einführung. Bei jüngsten Tests wurde eine russische Grad Rakete präzise und vor allem rechtzeitig getroffen. Grad Raketen werden zunehmend von der Hamas eingesetzt, kommen aus dem Iran per Schiff in den Sudan, von dort weiter nach Ägypten und über Tunnels in den Gazastreifen.


Waffentransport für Hamas verhindert
Israels Luftwaffe konnte vergangene Woche mit einem gezielten Schlag einen Waffentransport im Sudan, der für die Terrororganisation Hamas bestimmt war, verhindern. Videoinfo

„Frankreichs Ziel
ist die Mitgliedschaft Israels in der World Francophone Organization“, sagte der französische Botschafter bei einer Konferenz vergangenen Montag in Tel Aviv.

Kundgebung gegen das iranische Mullahregime
Am kommenden Mittwoch, 1. April, veranstaltet STOP THE BOMB in Berlin am Hackeschen Markt um 17.00 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto „Freiheit statt Islamische Republik - für einen demokratischen und säkularen Iran – keine Unterstützung für das iranische Mullah-Regime!“. Anlass: der 30. Jahrestag der "Islamischen Republik" im Iran: Ähnliche Aktionen finden auch in Italien, Österreich, Spanien und den Niederlanden statt. Details

Botschaft face to face
Israels Botschaft in Berlin ist jetzt auch im Facebook vertreten – mit Informationen, Links und Filmen. Hier zu finden

„Kann Israel einen Beitrag zum Frieden im Nahen Osten leisten?“
ist der Titel einer Vortragsveranstaltung des Thomas Dehler Instituts am 02. April in München. Ort / Zeit. 02. April 2009, 20.00 Uhr im Amerika Haus, Theatersaal, Karolinenplatz 3, 80333 München. Anmeldeinfos

Iran-Sanktionen: in Österreich ein Schmäh
Für Empörung sorgt der ungenierte Besuch einer iranischen Handelsdelegation in Wien. Am 1. April organisiert STOP THE BOMB deshalb eine Mahnwache vor dem Parlament in Wien (16.30 bis 20.00). Hintergrundinfos


Was nicht in der Süddeutschen Zeitung steht

Am vergangenen Sonntag erklärte die israelische Regierung, dass humanitäre Hilfslieferungen uneingeschränkt nach Gaza fließen können.
Die Hisbollah intensiviert ihre Kooperation mit dem mexikanischen Drogenkartell. Es handelt sich um Geld- und Waffenschmuggel sowie Geldwäsche. Darüber berichtete die Washington Post am Freitag. (ynet)
Über 100 Raketen und Mörsergranaten sind seit dem aktuellen „Waffenstillstand“ aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden.
Eine detaillierte Untersuchung der israelischen Streitkräfte hat ergeben, dass fast zwei Drittel der Opfer der Operation in Gaza Terroristen der Hamas waren. Die Übrigen fielen der Hamas zum Opfer, die Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser als Schutzschilde verwendete. (Arutz7)
1 700 deutsche Firmen beliefern zur Zeit den Iran und verdienen dabei jährlich sechs Milliarden US-$ Blutgeld - eine Steigerung um 20% gegenüber den Vorjahren.
Die Ausbildung von über 900 Hamas-Terroristen, 3000 Hisbollah-Terroristen und 250 Millionen US-$ an Terrororganisationen - das ist die Bilanz von Irans verdecktem Krieg gegen Israel. Weitere erschreckende Fakten über den Iran hat ‚honestly concerned’ zusammengestellt: Infos hier

SPORT

Israel im Vorstand
Avi Luzon wurde als erster Israeli in das Exekutiv-Kommitee der UEFA gewählt. Auf dem Foto ist der Vorsitzende des israelischen Fußballverbandes mit Michel Platini, Präsident der UEFA zu sehen. (UEFA)

Rugby
Israels Rugby-Nationalmannschaft besiegte vergangene Woche Luxemburg 30-0. Damit festigen sie die Top-Position in Europas Division 3C und klettern von Platz 91 auf Platz 87 der Weltrangliste. (IRB)

Tennis
Beim Challenger Turnier in Korat, Thailand erreichte Israels Noam Okun nach seinem Sieg über Mathieu Montcourt aus Frankreich das Viertelfinale. Gleichzeitig qualifizierte sich sein Landsmann Dudi Sela für die Miami Open. (Haaretz)

BILD(ER) DER WOCHE

Die Spanische Zeitung 20 Minutas wählte 4 israelische Parlamentarierinnen unter die weltweit 50 schönsten Politikerinnen: Olry Levy, Ruhama Avraham Balila, Pnina Rosenblum und Anastassia Michaeli.

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Mit der Vorwahl 01029 (1,35 ct./min).
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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com


Am 7. Mai ist Israel-Tag


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