25. Juni 2009


MEDIZIN


Eine leichte Geburt
verspricht das Akupressur-System Easy Labour der israelischen Firma AC. Die raffinierte Drucktechnik sorgt außerdem für eine deutliche Schmerzreduktion, so dass auf die Epidural-Narkose verzichtet werden kann. Eine umfassenden Studie an sieben Kliniken belegte eindrucksvoll die Erleichterungen bei der Geburt.

Pflanzlich gegen Krebs
Antioxidantien zerstören Krebszellen. Israelische Wissenschaftler entdeckten im Lande eine Pflanze, die besonders viele Antioxidantien enthält. Das Extrakt wirkt vor allem bei Darm- und Prostatakrebs und wird in Israel in kürze als Nahrungsergänzung zur Verfügung stehen.

Globaler Grippenschutz
Die Angst vor der Grippe gehört bald der Vergangenheit an. Das israelische Pharma-Labor BiondVax steht kurz vor der Produktreife eines Impfstoffes gegen ein breites Grippespektrum – auch gegen die gefürchtete Schweine- und Vogelgrippe.

Elektronische Nase
Wissenschaftler vom Technion in Haifa entwickelten einen nano-basierten Sensor, der Nierenerkrankungen am Atem eines Menschen erkennt. Diagnosen werden schneller und ungleich günstiger erstellt. (Bericht: ACS Nano)

Killing softly
Bekannt: gezuckerte Getränke schaden den Zähnen. Unbekannt aber wahr: auch die Leber wird angegriffen. Forscher des Ziv-Klinikums im Norden Israels konnten einen direkten Zusammenhang zwischen Fettleber und Softdrinks feststellen. Demgegenüber regt Fruktose in Softdrinks keine Insulinproduktion an und wird daher weitgehend von der Leber absorbiert.


TECHNOLOGIE

Uri Gellers Magie
bietet die israelische Firma TrixCell jedermann auf seinem Handy. Die virtuelle Trickkiste ist fast unerschöpflich.

Modellfunktion
hat ein Phänomen, entdeckt von Dr. Noam Weisbrod von der Ben-Gurion-Universität. Er beobachtete, dass während der Winterzeit im Negev zwischen den Regenfällen die Salzkonzentration in den Erdritzen immer wieder schnell zunimmt. Dabei wird Treibhausgas emittiert. Diese Erkenntnisse sind wichtig für die generelle Messung von Treibhausgasen.

Wer sind deine Freunde?
Die Applikation Friend Finder nimmt Facebook-Nutzern das lästige „Taggen“ von Freunden auf Fotos ab. Das Programm der israelischen Start-Up-Firma Face.com vergleicht überaus präzise Gesichter kann so zuverlässig Personen identifizieren und automatisch zuordnen. (israel21c)


WIRTSCHAFT

In die erste Liga
Der MSCI (Morgan Stanley Capital International) World Index nimmt für das kommende Jahr Israel in die Liga der 24 wichtigsten Wirtschaftsnationen auf. Eines der Kriterien war die Widerstandsfähigkeit der israelischen Wirtschaft in der gegenwärtigen Weltkrise.

Deutschland und Israel
wollen gemeinsam die Landwirtschaft in Äthiopien modernisieren. In einem Projekt, das diese Woche startete, sollen insbesondere moderne, effiziente und umweltfreundliche Bewässerungsmethoden in dem afrikanischen Land gefördert werden. (IsraelNetz)

Biodiesel für Europa
Die israelisch-türkische Firma Biofuel Turnkey Plants (BTP) hat sich auf die Erzeugung von Biodiesel aus Ölabfälle spezialisiert. Diese Woche erhielt das junge Unternehmen einen Großauftrag vom spanischen Baukonzern Marina D’Or über den Bau von Biodieselfabriken in Europa. (ynet)

Grünes Hochhaus
Das erste „grüne“ Hochhaus in Israel ist bezugfertig. Der 32-stöckige Turm befindet sich auf dem Rothschild Boulevard im Zentrum von Tel Aviv und verwendet „smarte“ Licht- und Energiesysteme. In den nächsten Tagen zieht die First International Bank in ihr neues Domizil ein.

Breitband für Indien
Die israelische Firma ECI unterschrieb diese Woche einen Vertrag mit dem indischen Telekommunikationsriesen Tata im Umfang von 70 Mio. US-$. Die von ECI gelieferte Infrastruktur versorgt Tata mit ultraschnellen Breitband-Lösungen.


KULTUR & GESELLSCHAFT

Time goes Tel Aviv
Eine aktuelle Reisekolumne der Time empfiehlt einen Spaziergang durch die lebendigen Straßen von Tel Aviv unter besonderer Beachtung des Bauhaus-Stils. Nachdem die Stadt im Jahre 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert wurde, wurden 1 000 der Bauhaus-Gebäude in ihrem ursprünglichen Stil restauriert. Zum Artikel

Madonna im Park
Tel Aviv wurde von Madonna als letzter Stopp ihrer Sticky and Sweet Welt-Tournee ausgewählt. Das Konzert in Tel Aviv war sofort ausverkauft, Madonna wurde begeistert gefeiert, also entschloss sich der Superstar zu eine zweiten Termin in Tel Aviv: am 2. September im Hayarkon Park in Tel Aviv.

Tel Aviv Beach in NY
Am Sonntag verwandelt sich ein Teil des New Yorker Central Park in einen typischen Tel Aviver Strand: Mit Sand, Liegestühlen, Beachball und Musik mit israelischen DJs.

Pauken im Krieg
Auch unter Raketenbeschuss geht künftig der Unterricht für die Schulkinder in Haifa weiter. Dafür entwickelten die Stadtväter ein internetbasiertes Programm, mit dem Schulkinder im Ernstfall von Zuhause aus am Unterricht teilnehmen können. Ein erster Probelauf wurde vergangene Woche erfolgreich abgeschlossen.

Das Museum für Druckkunst in Leipzig
zeigt 35 historische Wertpapiere aus Israel. Die leichten Papiere bergen politisches Schwergewicht. Sie belegen die Rechtmäßigkeit des Landerwerbs jüdischer Pioniere noch unter osmanischer Herrschaft. 19. Juni bis 5. Juli 2009, Museum für Druckkunst, Nonnenstr. 38, 04229 Leipzig

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JUGEND

Ber Sheba - Brandenburg
Schüler aus Be’er Sheva waren letzte Woche zu Besuch an der Mosaik-Grundschule im brandenburgischen Peitz. Dabei trat das bekannte Tanzensemble Ayalot Hanegev drei mal vor hunderten Schülern auf. (NL der Botschaft)



Politik

Der große Freund
Am Mittwoch traf sich Israels Außenminister Avigdor Lieberman mit seiner US-amerikanischen Amtskollegin in Washington. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz wiederholte Hillary Clinton die Verpflichtung der USA gegenüber Israels Sicherheit als ein Eckpfeiler ihrer Außenpolitik. „Die Vereinigten Staaten haben keinen größeren Verbündeten im Nahen Osten und keinen größeren Freund als Israel“, fügte sie hinzu. (NL der Botschaft)


IAEA besorgt
Der Leiter der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed El Baradei ist überzeugt, dass der Iran weiterhin an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitet. Es sei schließlich das „ultimative Ziel“ des Iran eine „Großmacht im Mittleren Osten zu werden.“ (Interview auf BBC)

Israelische Technologie hilft Iranern
Dass die iranischen Oppositionellen trotz massiver Unterdrückung und Zensur in Kontakt mit der Welt bleiben können, haben sie der israelischen Software Fring zuverdanken. Sie ermöglicht Social Networking ohne die üblichen Telekommunikationswege. (Artikel in Skynews)


Was nicht in der Süddeutschen Zeitung steht

15 Millionen Spam-Mails pro Sekunde schickte die Hamas während der Operation „Gegossenes Blei“ an israelische Behörden. Ziel des Cyber-Angriffs war der zivile Heimatschutz in Israel
Augenzeugen in Teheran berichten, dass sich spezialisierte Einheiten der Hamas an gewaltsamen Aktionen gegen die Opposition im Iran beteiligen. (Jerusalem Post)
Zahlreiche Kontrollposten hat Israel in den letzten Tagen entfernt. Ein weiterer Checkpoint wurde vergangene Woche an der Vered-Jericho-Kreuzung entfernt.
Vergangenen Sonntag gelang der israelischen Luftwaffe die Zerstörung von zwei Waffenschmuggel-Tunnel an der Gaza-Grenze zu Ägypten.

SPORT

Windsurfing
Bei der Europameisterschaft in Windsurfing in Tel Aviv erreichte Israels Shahar Zubari am Samstag die Goldmedaille.

Fußball
Der TSV 1860 München bekundete Interesse an Almog Cohen (Foto, Mitte). Der erst 20-jährige israelische Nationalspieler ist zur Zeit bei Maccabi Netanya unter Vertrag. Bei 1860 wurde er bereits als der „nächste Jens Jeremies“ bezeichnet, dem großen defensiven Mittelfeldspieler von 1860.


BILD DER WOCHE

Gute Laune herrschte offensichtlich beim jüngsten Treffen der Außenminister-Israels und der USA.

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