05. Juli 2009


MEDIZIN


Warnung vor Wechselwirkung
Die elektronische Medikamentenkarte der israelischen Firma RX-DrugOn funktioniert wie ein Warnsystem gegen Wechselwirkungen von Medikamenten (Drug on Drug Interaction). Sie enthält alle Informationen über unverträgliche Medikamente – individuell abgestimmt auf einzelne Patienten. Apotheker und Ärzte können diese Informationen mit einem Kartenleser abrufen. Datenmissbrauch, z.B. durch die Pharmaindustrie, wurde technisch ausgeschlossen.


Zum Zentrum innovativer Biotechnologie
Entwickelte sich Israel in den vergangenen Jahren. Über 6000 Messebesucher aus aller Welt kamen jetzt nach Tel Aviv zur Biomed Israel 2009. Trotz weltweiter Rezession wuchs Israels Export biotechnologischer Produkte im 1. Quartal um 7%, der Export pharmazeutischer Produkte sogar um 27%.


TECHNOLOGIE

Umweltfreundliche Luftfahrtindustrie
Gemeinsam mit europäischen Luftfahrtunternehmen entwickelt die Israel Aerospace Company (IAC) Flugzeuge und Systemkomponenten mit geringem Treibstoffverbrauch und umweltfreundlichem, recyclebarem Material.


Sonne aus Israel
Das weltweit einzige modulare System für die Gewinnung von Solarenergie wurde letzte Woche in einem Kibbuz nördlich von Eilat eingeweiht. Die Technologie der israelischen Firma AORA besteht aus einem zentralen „Turm“ und einer beliebigen Anzahl von Reflektoren-Modulen. Jedes Modul kann 50-70 Haushalte mit Energie versorgen. Für die Konstruktion der gesamten Anlage sind nur wenige Monate nötig. Bereits bei der Einweihung wurden Verträge mit spanischen und australischen Firmen unterzeichnet.


WIRTSCHAFT

Innovativ
Ein aktuelles Ranking stellt Israel an die 9. Stelle der innovativsten Länder der Welt. Das Ranking wurde von der renommierten Economist Intelligence Unit (EIU) durchgeführt und listete 82 Länder. (HighTech Report)

In die erste Liga
Der MSCI (Morgan Stanley Capital International) World Index ist einer der wichtigsten Aktiendindizes der Welt. Ab kommendem Jahr wird auch Israel in diesem Index der 24 wirtschaftlich wichtigsten Nationen mitspielen. Damit reagiert der Finanzdienstleister Morgan Stanley auf die trotz der Wirtschaftskrise positive Entwicklung der israelischen Ökonomie. (FTD)

Deutschland und Israel
wollen gemeinsam die Landwirtschaft in Äthiopien modernisieren. In einem Projekt, das letzte Woche startete, sollen insbesondere moderne, effiziente und umweltfreundliche Bewässerungsmethoden in dem afrikanischen Land gefördert werden. (IsraelNetz)

Biodiesel für Europa
Die israelisch-türkische Firma Biofuel Turnkey Plants (BTP) hat sich auf die Erzeugung von Biodiesel aus Ölabfällen spezialisiert. Vergangene Woche erhielt das junge Unternehmen einen Großauftrag vom spanischen Baukonzern Marina D’Or über den Bau von Biodieselfabriken in Europa. (ynet)

ECI goes India
Die israelische Firma ECI unterschrieb letzte Woche einen Vertrag mit dem indischen Telekommunikationsriesen Tata im Umfang von 70 Mio. US-$. Die von ECI gelieferte Infrastruktur soll Tata Breitband-Lösungen mit höchster Geschwindigkeit ermöglichen. (ynet)

Grünes Hochhaus
Das erste „grüne“ Hochhaus in Israel ist bezugfertig. Der 32-stöckige Turm befindet sich auf dem Rothschild Boulevard im Zentrum von Tel Aviv und verwendet „smarte“ Licht- und Energiesysteme. In den nächsten Tagen zieht die First International Bank in ihr neues Domizil ein. (calcalist)


KULTUR & GESELLSCHAFT

Madonna im Park
Tel Aviv wurde von Madonna als letzter Stop ihrer Sticky and Sweet Welt-Tournee ausgewählt. Aufgrund der hohen Nachfrage sah sich die Pop-Ikone dazu gezwungen, ein zweites Konzert zu geben, diesmal am 2. September im Hayarkon Park in Tel Aviv. (jpost)

Die virtuelle Schule
Nach den Erfahrungen des Raketenbeschusses während des zweiten Libanon-Krieges 2006 entwickelte die Stadt Haifa ein Programm, mit dem Schulkinder in Krisenzeiten von Zuhause aus am Unterricht teilnehmen können. Ein Netzwerk mit den entsprechenden Unterrichtsunterlagen wurde erstellt, ein Probelauf in der letzten Woche zeigte sich erfolgreich. (jpost)

Schnelle Verbindung
77% der Haushalte in Israel verfügen über eine Broadband-Verbindung zum Internet. Damit steht Israel im weltweiten Vergleich auf Rang 7, ergibt ein Bericht der Analysten-Firma Strategy Analytics. (ynet)

Assaf Avidan & the Mojos
Vom 12.-25. Juli sind Assaf Avidan & the Mojos auf Tournee in Deutschland. Die erfolgreiche israelische Band, die eine Mischung aus Rock, Blues, Folk und Soul spielt, tritt in Freiburg, Eching, Mönchengladbach und Köln auf. Infos auf der offiziellen Website

Sheketak in Berlin
Vom 7. bis 26. Juli ist Sheketak im Tipi am Kanzleramt in Berlin zu sehen. Das neue Programm der israelischen Performance-Gruppe - „Rhythm in Motion“ – verspricht eine energiegeladene Show, ganz in der Tradition von Sheketak. Infos und Tickets hier

Historische Höhle
Im Jordantal wurde diese Woche eine Höhle aus dem ersten Jahrhundert nach der Zeitrechnung freigelegt. Es ist die älteste und größte von Menschen geschaffene Höhle, die bislang in Israel entdeckt wurde. Die Forscher vermuten, dass der Ort von den damaligen Bewohnern Israels als der biblische Ort Gilgal identifiziert wurde. (Uni haifa)


Time goes Tel Aviv
Eine aktuelle Reisekolumne der Time empfiehlt einen Spaziergang durch die lebendigen Straßen von Tel Aviv unter besonderer Beachtung des Bauhaus-Stils. Nachdem die Stadt im Jahre 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert wurde, wurden 1 000 der Bauhaus-Gebäude in ihrem ursprünglichen Stil restauriert. Zum Artikel


Das Tote Meer – ein Weltwunder?
Von einer gemeinsamen jordanischen, palästinensischen und israelischen Kommission wurde das Tote Meer offiziell zum Wettbewerb „Die Neuen Sieben Weltwunder der Natur" in der Kategorie Seen und Flüsse angemeldet. (jpost)

Historisches Mosaik
Diese Woche wurde in der Stadt Lod ein wunderschönes Mosaik aus dem 4. Jahrhundert freigelegt. Der Mosaikboden zeigt auf einer Fläche von 180 m² verschiedene Tiermotive in erstaunlicher Genauigkeit. NL der Botschaft)

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Tel Aviv Tel Aviv
heißt ein neuer, repräsentativer Foto-Band über Israels Metropole. Auf 264 Seiten zeigen über 400 faszinierende Bilder die Stadt und ihre Bewohner.
Info / Bilderauswahl: www.TelAvivTelAviv.de


Politik

Neue Freundschaften
Der Besuch von Israels Präsident Shimon Peres diese Woche in Azerbaijan und Kazakhstan symbolisiert eine neue Ära in den Beziehungen Israels zu den muslimischen Ländern Zentralasiens. Kürzlich stimmte auch Turkmenistan der Eröffnung einer israelischen Botschaft in der Hauptstadt Aschgabat zu. (jpost)


Stop the Bomb
Die Initiative Stop the Bomb lädt zu einem Vortrag mit Dr. Ronen Bergman aus Israel zum Thema The secret war with Iran and the current crisis (Der geheime Krieg mit dem Iran und die aktuelle Krise) ein. Der Vortrag in englischer Sprache findet am 5. Juli um 20.00 Uhr in Berlin, Filmbühne am Steinplatz , Hardenbergstr. 12 (U Zoologischer Garten) statt. Anmeldung unter info-de@stopthebomb.net

Nein zum nuklearen Iran
In einem Interview der Nachrichtenagentur AP sagte US Präsident Barack Obama, dass er einen atomaren Iran nicht akzeptieren werde. Ein Iran mit nuklearen Waffen sei ein Rezept für eine Katastrophe, fügte er hinzu.

Ehrenbürger
Am Mittwoch erhielt Gilad Shalit die Ehrenbürgerschaft der Stadt Rom. Bürgermeister Giani Alemano übergab dem Vater des entführten israelischen Soldaten die Urkunde (Foto) und rief alle europäischen Hauptstädte auf, Gilad Shalit zu deren Ehrenbürger zu deklarieren. (ynet)

Zwei Staaten
In einem großen Interview in der BILD betonte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu die Bereitschaft Israels zur Zwei-Staaten-Lösung. Als Gegenleistung erwartet Israel jedoch Frieden. Zum Interview - Teil 1 Teil 2

Israelische Technologie hilft Iranern
Dass die iranischen Oppositionellen trotz massiver Unterdrückung und Zensur in Kontakt mit der Welt bleiben können, haben sie der israelischen Software Fring zu verdanken. Die Technologie von Fring ermöglicht Social Networking unter Umgehung traditioneller Telekommunikationswege. Darüber berichtet Sky News. Zum Artikel



Was nicht in der Süddeutschen Zeitung steht

15 Millionen Spam-Mails pro Sekunde schickte die Hamas während der Operation „Gegossenes Blei“ an israelische Behörden. Ziel des Cyber-Angriffs war der zivile Heimatschutz in Israel
Sicherheitskräfte der Autonomiebehörde fanden in Qalqilya ein großes Waffenlager. Der Vertreter der Fatah in dieser Region Ahmed Shreen sieht darin einen erneuten Beweis für die Umsturzpläne der Hamas-Terroristen. (Arutz7)
Am 25. Juni 2009 war Gilad Shalit 1095 Tage in der Gewalt der Hamas – genau 3 Jahre. Um das Gebäude der EU-Kommission bildeten mehrere jüdische Verbände eine Menschenkette, um an das Schicksal des jungen Soldaten zu erinnern. (Hagalil)
Augenzeugen in Teheran zufolge, beteiligte sich die Hamas an der gewaltsamen Niederschlagung der Opposition im Iran. Die Terrororganisation unterhält Trainingscamps in dem Land und erhält vom iranischen Regime Waffen und Geld. (jpost)

SPORT

Windsurfing
Bei der Europameisterschaft in Windsurfen in Tel Aviv erhielt Shahar Zubari am Samstag vor einer Woche die Goldmedaille. (ynet)

Casspi goes NBA
Omri Casspi ist offiziell der erste Israeli in der nordamerikanischen Basketballprofiliga – der NBA. Beim diesjährigen Pick wurde er an 23. Stelle gedraftet. Daraufhin erhält der israelische Forward einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Sacramento Kings. (ynet)


Israel, England, Spanien
Ben Sahar ist schon ein richtiger Globetrotter. Espanyol Barcelona verpflichtete nun den 19jährigen Stürmer, der bislang in den Diensten des FC Chelsea stand. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. (sport1)

Hürdenlauf
Bei einem internationalen Turnier in Mailand letzte Woche erhielt Irena Lansky aus Israel den ersten Platz. Die Strecke von 100m ist sie in 13,01 sec gelaufen. (one)


Fußball
Der TSV 1860 München hat Interesse an Almog Cohen (Foto, Mitte) bekundet. Die Münchner nahmen erste Kontakte zum 20jährigen Nationalspieler von Maccabi Netanya auf. Er gilt als großes Talent und wurde bereits als der „nächste Jens Jeremies“ bezeichnet, jener große defensive Mittelfeldspieler von 1860. (one)


BILD DER WOCHE

Am vorletzten Sonntag verwandelte sich ein Teil des New Yorker Central Park in einen typischen Tel Aviver Strand: Mit Sand, Liegestühlen, Beachball und Musik mit israelischen DJs.

Günstiger mit Israel telefonieren
Mit der Vorwahl 010029 (1,35 ct./min).
Oder: bei www.billiger-telefonieren.de Tarif ausrechnen.



Shalom
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