10. August 2009


MEDIZIN


Die kleinste medizinische Videokamera der Welt
wurde soeben von der israelischen Firma Medigus entwickelt. Wichtigstes Einsatzgebiet ist die Einweg-Endoskopie.


Mathe gegen Grippe
Forscher der Tel Aviver Universität entwickelten ein mathematisches Modell, mit dem die Ausbreitung der Schweinegrippe an stark frequentierten Orten wie Flughäfen, Schulen etc. berechnet werden kann. Behörden können somit rechtzeitig präventive Maßnahmen wie z. b. die Verteilung von Tamiflu oder die Schließung von Schulen anordnen. (israel21c)


Algen fürs Herz
Aus braunen Meeresalgen entwickelte die israelische Firma BioLineRx das Gel BL-1040. Das Präparat wird in verstopfte Gefäße injiziert und befreit sie schonend. Eine neue Hoffnung für Menschen mit ischämischen Herzkrankheiten. (israel21c)


Kapsel mit Durchsetzungskraft
Herkömmliche orala Medikation verliert oft an Effizienz aufgrund der bilologischen Barrieren in Darm und Leber. Jetzt entwickelte Prof. Simon Benita von der Hebräischen Universität in Jerusalem eine doppelt beschichtete Nanokapsel (100nm), die wirkungsvoller ist, da die neue Trägerschicht diese Barrieren besser umgehen kann. (israel21c)



TECHNOLOGIE

Mehr Ertrag – mehr Energie
Die israelische Firma Kaima verdoppelte mittels ihrer biotechnologischen Methode CGM (Clean Genome Multiplication) die Chromosomen der Rizinuspflanze, ohne in ihre DNA einzugreifen. Damit kann der Ertrag dieser Pflanze, die als Biokraftstoff verwendet wird, um ein Vielfaches gesteigert werden. Die Pflanze absorbiert deutlich mehr CO2 und verbraucht weniger Wasser. (israel21c)


Die Sendung aus der Kuh
Israel ist das einzige nicht-europäische Land, das an der europäischen Forschungsinitiative EUREKA beteiligt ist und gehört zu den fünf Ländern, welche die meisten Ideen einbringen. In einer Co-Produktion entwickelte die israelische Firma Veterix und die schwedische Firma DeLaval eine Kapsel, die Bilder aus dem Mageninneren einer Kuh auf einen Monitor überträgt, um deren Gesundheit zu überwachen


Nichts geht verloren
mit dem innovativen Überwachungssystem der israelischen Firma ImageID für Schiffsfracht. Das rechnergestützte Warensystem RFID (Radio-frequency identification) mit leistungsstarken Kameras und Beleuchtung scannt die Barcodes der Fracht und registriert sie. Schneller und effizienter als mit den konventionellen Handgeräten. (israel21c)


Schneller ans Ziel
kommt man mit dem neuen Roller von Arik Yehuda aus Tel Aviv: der elektrische Roller - Trekker - den er konzipierte, benötigt keinen Führerschein und ist preiswert beim Kauf und Unterhalt. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 18 Meilen/h und verursacht weder Lärm noch Abgase. Bei der Konstruktion können individuelle Bedürfnisse berücksichtigt werden, wie z.b. mit oder ohne Sitz. (israel21c)


NASA mit israelischer Technologie
Die US-Sonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“ wird die Mondoberfläche in nie gekannter Schärfe aufnehmen, analysieren und kartographieren. Dabei wird sie den von der israelischen Firma Sital Technology entwickelten Chip verwenden, der alle aufgenommenen Daten speichert und einen reibungslosen Austausch der Daten zwischen den verschiedenen Systemen ermöglicht. (israel21c)



WIRTSCHAFT

Science top
In Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft stellt Israel eine der weltweit kreativsten Gesellschaften dar. Zu diesem Schluss kommt der renommierte Wirtschaftsautor George Gilder in seinem jüngsten Buch The Israel Test. Darüber berichtet The Globe and Mail. Zum Artikel

Stabile Wirtschaft, gute Prognosen
Im vierten Quartal 2008, am Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Israel lediglich um 0,5 Prozent gesunken, der beste Wert aller industrialisierten Länder (z.B. Japan -12,1%, USA -6,3%,). Für 2010 prognostiziert die Schweizer Investmentbank UBS für Israel ein Wachstum von 2,7%.

Besserer Schutz für Merkava
Die neue „Schutzweste“ des israelischen Panzers Merkava zerstört angreifende Raketen und Panzergranaten. Das innovative Schutzsystem aus dem Hause Rafael ist weltweit das fortschrittlichste seiner Art und wurde diese Woche präsentiert.


Rheinmetall und Israel Aerospace Industries (IAI)
konnten sich beim Rennen um einen umfangreichen Drohnen – Auftrag der Bundeswehr gegen EADS und andere Anbieter durchsetzen. (Bericht in der FTD)


KULTUR & GESELLSCHAFT

Dokumentarfilm aus Israel
Vom 13.-17. August findet in Berlin das Globians Dokumentarfilm Festival statt. Unter den 58 ausgewählten Produktionen ist auch der israelische Beitrag Classmates of Anne Frank von Eyal Boers. Zu sehen am 17. August im Kino Toni am Antonplatz, Berlin. (NL der Botschaft)


Chemie-Asse
Bei der diesjährigen Internationalen Chemie-Olympiade für Schüler in Cambridge gewannen die Vertreter Israels eine Gold- und eine Bronzemedaille. Der 16-jährige Asaf Maude (Foto, 3. v.r.) erreichte zudem die zweitbeste Platzierung aller 280 Teilnehmer aus 70 Ländern. (jpost)


Bayern will von Israel lernen
Die Nationalparks von Bayern und Israel sollen ihre Kooperation verstärken. Dies vereinbarte Bayerns Umweltminister Markus Söder bei seinem dreitägigen Besuch in Israel mit seinem dortigen Amtskollegen Gilad Ergan. Die Mitarbeiter der bayerischen Nationalparks könnten eine Menge von ihren israelischen Kollegen mit ihren über 300 Naturschutzgebieten lernen, fügte er hinzu. (Bild)

Asaf Avidan & The Mojos
Für Fans des Folk-Rock der Extra-Klasse: Im Rahmen ihrer Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Asaf Avidan und die Mojos am 22. August im neuen Kultur Stadion am Pariser Platz in Berlin zu hören. Alle Termine u.a. auch in Frankfurt und Hamburg auf der MySpace-Seite der Band


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Politik

Von Washington nach Jerusalem
Eine Delegation von 40 Mitgliedern des US-Kongresses besuchte Israel diese Woche. Am Dienstag waren die Parlamentarier Gäste des israelischen Präsidenten Shimon Peres und hörten von ihm eine Gesamtanalyse der Situation im Nahen Osten. (ynet)


Kriegsverbrecher Hamas
In ihrem jährlichen Bericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, bezeichnete die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch die Raketenangriffe der Hamas gegen israelische Ortschaften als „Kriegsverbrechen“. (NL der Botschaft)

Wählbar?!
Bundestags-Kandidaten der CDU, SPD, FDP und der Grünen sagen was sie denken und zu tun gedenken: wenn es um die iranische Bedrohung, um Israel und den Nahost-Konflikt geht. Bei einer in ihrer Art einzigartigen Podiumsdiskussion am 25. August in Frankfurt. Alle Details in dieser PDF


Was nicht in der Süddeutschen Zeitung steht

Bereits bei der Eröffnung der Fatah-Konferenz in Bethlehem dieser Woche wurden die „Märtyrer“ gelobt, die sich beim Kampf gegen die Juden umbrachten. In Statements nach Außen bekundet die Fatah des Palästinenser-Präsidenten Abbas jedoch wieder ihren Wunsch nach Frieden. (jpost)
Auf den Aufruf der US-Regierung zur Normalisierung der Beziehungen zu Israel reagierten die arabischen Staaten verärgert. Nach einem Bericht der arabischen Zeitung A-Sharq Il-Awsat sehen Saudi Arabien sowie die Golfstaaten solche Zugestädnisse als verfrüht an und fordern stattdessen eine schnelle „Endlösung“ (!) des Konflikts. (Arutz7)
Jerusalem sei die Hauptstadt von „Palästina“, so Salam Fayyad, der Premier der palästinensischen Autonomiebehörde am vergangenen Samstag in Ramallah. Die Kontrolle über die Stadt müsse einem palästinensischen Staat überlassen werden, forderte er ferner. (Arutz7)

SPORT

Fußball I
Das erste Mal seit 2003 hat Maccabi Haifa wieder Chancen auf eine Teilnahme an der Champions League. In den Playoffs wird der israelische Meister auf den österreichischen Meister Red Bull Salzburg treffen. Das Hinspiel ist am 19.8. um 20.45h in der Red Bull Arena von Salzburg. Karten gibt es hier.

Fußball II
Auch Hapoel Tel Aviv und Bnei Yehuda können sich Gedanken über Europa machen: Beide avancierten in die letzte Qualifikations-Runde zur Europa League (ehemals UEFA Cup). Hapoel hat mit dem tschechischen FK Teplice ein relativ leichtes Los, während Bnei Yehuda gegen den niederländischen Traditionsverein PSV Eindhoven spielen muss. (uefa)

BILD DER WOCHE

Von Wild-West bis Romantik: Pferde-Touren werden unter Israel-Touristen immer beliebter

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