01. Dezember 2009


MEDIZIN


Welle statt Viagra
Das klassische Mittel gegen erektile Dysfunktion könnte bald durch eine Schockwellentherapie ersetzt werden – entwickelt vom Rambam Medical Center in Haifa. Erste Untersuchungen und Tests verliefen erfolgreich.

Anerkennung
Dr. Sarit Larisch von der Universität Haifa erhielt den renommierten Forschungspreis von Johnson & Johnson für ihre bahnbrechende Arbeit über die Schädigung der Gehirnzellen bei Parkinson


Ein biotechnischer Durchbruch
gelang Wissenschaftlern des Haifaer Technion unter der Leitung von Prof. Lior Gepstein: aus menschlichen Hautzellen Herzzellen zu züchten. Für herzkranke Patienten ein wichtiger Hoffnungsträger.


Filigrane OP
In einer komplizierten OP im Hadassah Medical Center in Jerusalem wurde das Leben eines Frühgeborenen gerettet. Die OP wurde im Inkubator durchgeführt, der Winzling (Foto: seine Hand) war mit 460g der kleinste Patient, der jemals in Israel operiert wurde.



TECHNOLOGIE

Ein Energiebündel
Die weltweit erste aufladbare Lithium-Batterie hat er bereits entwickelt. Jetzt arbeitet Prof. Doron Aurbach mit seinem Team an der Entwicklung der ersten aufladbaren Magnesium-Batterie.


Israel goes MEDICA
An der MEDICA 2009 präsentierten über 40 israelische Firmen ihre innovative Produkte im Bereich der Medizintechnologie. Einen Überblick über den Zweig der Life Sciences des Israel Export & International Cooperation Institute gibt’s hier

Patente(s) Land
Gemessen an der Einwohnerzahl hat das amerikanische Patentbüro 70% mehr Patente aus Israel als von den G7-Staaten bewilligt. Dies ergibt eine Studie des Taub Center für Sozialpolitische Studien, die die Jahre bis 2003 erfasst.

Die Welle der Zukunft
Die israelische Firma SeaNergy entwickelte eine neuartige Boje mit einer Doppelfunktion: Sie nutzt die Wellenkraft, um elektrische Energie zu erzeugen, gleichzeitig erfolgt die Entsalzung des Meereswassers durch Umkehrosmose. Eine Wasserfläche von 300 m² liefert 1 Mio. m3 entsalztes Wasser/Jahr. Der Prototyp kommt im nächsten Monat im Hafen von Haifa zum Einsatz.


Immer im Bilde bleiben
In nur zwei kleinen Schritte können Bilder aus dem Internet heruntergeladen werden. Dies ermöglicht die intelligente Software der israelischen Firma Ginipic. Nach Eingabe des Suchbegriffs werden 15 passende Bilder auf dem Monitor angezeigt, die einzeln durch Anklicken direkt heruntergeladen werden können. Urheberrechte werden jeweils angezeigt.


Direkt aus dem Müllwagen
trennt die Anlage der israelischen Firma Arrow Ecology den Abfall in organische und anorganische Stoffe. Allein in Tel Aviv können so pro Tag aus 150t festem Abfall Biogas und landwirtschaftlicher Kompost produziert werden.



WIRTSCHAFT

In den vergangenen zehn Jahren
verloren europäische Aktien durchschnittlich 15% an Wert, israelische Aktien legten um 140% zu.

Israels bekannteste Fluglinie,
EL AL, ist eine der wenigen Fluggesellschaften weltweit, die im 3. Quartal des Jahres einen Gewinn erzielten. Sie folgt Air Canada und Lufthansa, alle anderen mussten Verluste hinnehmen.

Smart und elegant
ist das Smartphone des israelischen Handyherstellers Emblaze Mobile, das diese Woche in London präsentiert wurde. Das First Else ist mit hochwertigen und leistungsstarken Komponenten ausgestattet: Es verfügt über denselben Prozessor wie das iPhone 3GS. Sein Betriebssystem unterstützt Java Apps und Palm OS, ist außerdem Linux Mobile-kompatibel.


Indiens und Israels Diamantenindustrie
unterzeichnete am Donnerstag in Mumbai eine Vereinbarung zur intensiveren Kooperation.


KULTUR & GESELLSCHAFT

Geehrt
Prof. Dov Levine vom Technion in Haifa erhält den Buckley-Preis 2010. Dieser wichtigste Preis auf dem Gebiet der Physik der kondensierten Materie der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft wird ihm gemeinsam mit Prof. Paul Steinhardt von der Universität Princeton in den USA und Prof. Alan Mackay vom Birkbeck College in Großbritannien verliehen. Die Wissenschaftler erhalten den Preis für ihre „Pionierleistungen auf dem Gebiet der Theorie der Quasikristalle, einschließlich der Vorausbestimmung der Strahlenbeugung ihrer Modelle“. (DTG)


Gewonnen
Am letzten Wochenende gewann der israelische Kurzfilm „Lost Paradize“ den Best of Fest Preis des internationalen Filmfestivals von St. Louis. Bereits in der Woche davor erhielt der Film eine besondere Auszeichnung beim „Interfilm Berlin“.


Wenn die Chemie stimmt
Am 8. Dezember findet am Technion in Haifa ein internationales Symposium zum Thema Frontiers in Computational Chemistry - Bridging Chemistry and Biology statt. Unter den zahlreichen Referenten aus dem In-und Ausland befindet sich auch Prof. Joachim Sauer von der Humboldt-Universität Berlin, auch bekannt als „First Gentleman“ (Kanzleringatte). Weitere Infos hier.

Israels Drusen
sind voll in die Armee integriert, Mittlerweile dienen 83% der männlichen Drusen eines Jahrgangs. In vielen arabischen Staaten wird die muslimische Minderheit diskriminiert.

Frenkel rockt in Berlin
Am 8. Dezember 2009 um 20.00 Uhr spielt die israelische Frenkel Band im „Mama“ in Berlin-Mitte eine spannende Mischung aus Live Progressive Rock und Digital Musik. Hier hinein hören


Batsheva tanzt in Frankfurt
Am 1. Dezember um 20.00 Uhr ist die „Batsheva Dance Company“ zu Gast beim „Cutting Edge Move Festival“ im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt a. M. Die renommierte israelische Tanzgruppe präsentiert hier die Performance „Max.“ Infos hier

Alles gab es schon in Tel Aviv,
aber noch keinen deutschsprachigen Kindertreff. Den gibt es seit neuestem – mit anspruchsvollem Programm (PDF)

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Tel Aviv Tel Aviv
heißt ein neuer, repräsentativer Foto-Band über Israels Metropole. Auf 264 Seiten zeigen über 400 faszinierende Bilder die Stadt und ihre Bewohner.
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Politik

Bemerkenswerte Nähe
Am Montag findet die zweite gemeinsame deutsch-israelische Kabinettsitzung statt -diesmal in Berlin. Dies zeigt eine bemerkenswerte Nähe, die Deutschland sonst nur mit Frankreich und wenigen anderen Ländern teilt.

Israels Sicherheit
ist Teil der deutschen Staatsräson. Die Aussage der Bundeskanzlerin wiederholte Außenminister Guido Westerwelle bei seinem Besuch in Jerusalem diese Woche.


Israel unterstützt die NATO
mit einem modernen Kriegsschiff und steigert damit die Präsenz der Allianz im Mittelmeer – auch im Kampf gegen Terroristen.

Erdbeeren statt Raketen
Die palästinensische Stadt Kalkilye gilt seit Jahren als Terrornest. Jetzt beraten israelische Experten im Rahmen eines Modellprojektes die dortigen Landwirte und weisen sie in die moderne Züchtung von Erdbeeren ein. Die erste Ernte wird vor Weihnachten erwartet, auch Exporte nach Europa sind geplant.

Den Status der iranischen Atombedrohung
fasst der Landesfachausschuss Außen- und Sicherheitspolitik der FDP Rheinland-Pfalz zusammen: http://aussen-sicherheitspolitik.de/?p=173


Was nicht in der Süddeutschen Zeitung steht

Die Regierung Libanons „legitimiert“ die terroristischen Aktivitäten der Hisbollah: Am Donnerstag teilte sie mit, dass die Organisation Israel aus libanesischem Gebiet angreifen dürfe. Experten sehen darin eine schleichende Machtübernahme durch die Terrororganisation.
Am Dienstag wurde bei einer Pressekonferenz eine Studie über die Kinder-Website der Hamas „Al-Fateh“ vorgestellt. Dort warnte Gert Weisskirchen, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der OSZE-Kommission gegen Antisemitismus, vor der Verbreitung der Gewalt verherrlichenden, anti-westlichen Ideologie der Hamas auch unter Kindern in Deutschland und Europa. (HonestlyConcerned)
Nachdem am Montag zwei Raketen aus dem Gasastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert wurden, flogen israelische Jets am Dienstag Angriffe gegen eine Waffenfabrik der Hamas und zwei Schmugglertunnels. Am Donnerstag wurden erneut fünf Mörsergranaten abgefeuert.
Wie im Blutrausch stach ein palästinensischer Terrorist vergangene Woche einer Tankstelle im nordisraelischen Kiryat Arba plötzliche auf ein 16-jähriges Mädchen ein. Passanten konnten ihn jedoch schnell überwältigen.
In der Nacht zu Donnerstag versuchte ein Terrorist in der Nähe von Eilat mit 15 Kg Sprengstoff die Grenze nach Israel zu überqueren, konnte aber von Sicherheitskräften gehindert werden.
In Geheimverhandlungen unter deutscher und ägyptischer Vermittlung wird an einem Abkommen zur Freilassung von Gilad Shalit gearbeitet. Nun steigert die Hamas ihre Bedingungen erneut: Sie fordert die Freilassung von Top-Terroristen und Massenmördern.
Am Dienstag starben zwei Hamasterroristen bei der Explosion einer Bombe in einem Haus in Gaza. Nach Angaben der Hamas bereiteten beide Männer eine „Dschihad-Aufgabe“ vor.


SPORT

Basketball // Euroleague
Mit dem 75:67 Sieg gegen Maroussi BC aus Griechenland führt Maccabi Tel Aviv die Gruppe C an. Beste Scorer waren Andrew Wisniewski (Foto) mit 20 und Maciej Lampe mit 19 Punkten.


Fußball // Premier League
Avraham Grant sammelte bei Chelsea schon viel Erfahrung in England. Nun hat er eine neue Herausforderung: Er soll den angeschlagenen FC Portsmouth aus dem Tabellenkeller führen. Vergangene Woche wurde er als neuer Trainer engagiert.


BILD DER WOCHE

Ein buntes Bild bei Jerusalem: Tausende von Juden aus Äthiopien versammelten sich am Montag um das Sigt-Fest zu feiern. 80.000 Äthiopische Juden leben in Israel, die meisten wurden 1984 und 1991 in spektakulären Aktionen nach Israel gebracht. (israel21c)

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Shalom
Michael
ILI News
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Am 14. Mai ist Israel-Tag


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