14. Februar 2010


Inhaltsverzeichnis















Sicheres Essen
FoodScan 3000 von MS Tech ist ein handheld- Gerät, das in Sekundenschnelle Bakterien, Viren und Toxine in Lebensmitteln auf Bakterienvorkommen zuverlässig identifiziert. Die Proben müssen nicht in teuere Labors geschickt werden. (israel21c)


"Süchtige" Bienen
Bienen bevorzugen Nektar mit Koffein oder Nikotin. Für Prof. Ido Yitzchaki der Haifa Universität ist das eine Folge der der Evolution. Pflanzen locken Bienen mit Toxinen in kleinen Dosen an. Anders als Menschen, werden Bienen nicht abhängig. (jpost)


Smarter als ein Smartphone
First ELSE von ELSE - einer Tochter der Emblaze Group - verspricht eines der besten Handys auf dem Markt zu werden. Das patentierte sPlay- Interface erleichtert die Kontrolle über jede erdenkliche Funktion. Neben Features wie flexiblem Austausch und der Anwendung von Daten bietet es auch eine HD- Video-Funktion und eine höhere Lebensdauer der Batterie als bei herkömmlichen Handys. Die Konkurrenz für iPhone und Android ist ab Mitte 2010 auch in Europa erhältlich. (israel21c)


Das Buch der Tweets
Twitter ist eine Plattform für die Verbreitung von Informationen in Kurzform. Geschäftsleute benutzen sie für Kundeninfos, Mediengesellschaften für die Verbreitung von Nachrichten. Tweetbookz entwickelte eine Technologie, um die Tweets in Papier-Form zu bringen. Ob "Poesie-Album" oder "erstes Erinnerungsbuch" - es ist eine Brücke zwischen digitalem und gedrucktem Wort, sagt CEO Jacob Shwirtz. (israel21c)


Kinderfreundliche Kommunikation
Vikido ist ein Video-Nachrichten-Service für Kleinkinder. Dank der großen Tasten und Bilder im Stil von Fisher- Price Spielzeug können Kinder die Anwendung benutzen, noch ehe sie lesen und schreiben gelernt haben. Im Frühjahr soll die englische Version auf den Markt kommen. Weitere Sprachen sollen folgen. (israel21c)







Wirtschaftswunder?
Für 2010 hat die Bank of Israel die Wachstums Prognose auf 3,5 % nach oben korrigiert. Wieso Israels Wirtschaft 2009 um ein halbes Prozent wuchs, während das BIP Deutschlands, Englands und Italiens um etwa fünf Prozent schrumpfte, erklärt Josef Joffe in "Die Zeit".


Rekord-Hoch
Im Januar kamen 212 000 Touristen nach Israel - die höchste Zahl Besucher, die jemals in einem Januar gezählt wurde. In dieser Woche fand in Tel Aviv der 16. International Mediterranean Tourism Market (IMTM) statt. Neben israelischen Anbietern nahmen Vertreter der Touristikbranche aus 35 Ländern an der Messe teil. (ynet)


Israelische Spezialkameras für US-Army
10 000 Fahrzeuge der US-Army werden mit thermalen Nachtsichtkameras zwischen den Rücklichtern der Jerusalemer Firma BAE Systems Rokar ausgestattet. Die Soldaten können nach hinten schauen. Die israelische Filiale des britischen Konsortiums BAE unterschrieb einen entsprechenden Vertrag im Umfang von 25 Mio. US-$. BAE hat Filialen in arabischen Ländern wie Ägypten, Jordanien und Saudi Arabien. (ynet)

Mobile World Congress
Über 70 israelische Unternehmen präsentieren ihre Produkte und Technologien vom 15.-18. Februar in Barcelona auf dem Mobile World Congress. Die Konferenz, ist eine der wichtigsten Messen der Telekommunikationsbranche. (NL der Botschaft)


Deutsch-israelische Kooperation in der Solarenergie
15 Kibbuzim in der Arawa-Wüste errichten mit Siemens Solar-Felder, um zunächst 100 Mega-Watt Strom zu erzeugen. Die Kapazität soll bis 2014 auf 1000 MW erhöht werden. (israelheute)

Israelische Schule in den Ruinen Haitis
Die israelischen Rettungsmannschaften haben Haiti mittlerweile verlassen. Doch gibt es dort noch immer eine israelische Delegation, die eine provisorische Schule für ca. 800 Kinder eröffnet hat. (YNET)






Israelische Filme in Berlin
Im Rahmen der 60. Berlinale, die am Donnerstag startete, wird der israelische Film Phobidilia (Foto) gezeigt, das Spielfilmdebüt der Brüder Yoav und Doron Paz in der Kategorie Panorama Special. (Berlinale)


Musik, die berührt
Am 8. März 2010 wird das israelische Trio Carpion im Rahmen des 11. Akkordeonfestivals in Wien auftreten. Avishai Fisz, Gershon und Daniel Hoffman bringen ihre Instrumente zum Sprechen.


Geisteswissenschaftlicher Austausch
Eine neue Stiftung der Bundesregierung fördert den Austausch von jungen Geisteswissenschaftlern zwischen Deutschland und Israel. Wie Bundesforschungsministerin Annette Schavan in Israel letzte Woche bekannt gab, sollen aus beiden Ländern je fünf promovierte Nachwuchsforscher pro Jahr in Jerusalem zusammenkommen. Der "Stiftungsfonds Martin-Buber-Gesellschaft in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften" soll mit 20 Millionen Euro den interdisziplinären und interkulturellen Dialog zwischen herausragenden jungen Menschen auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften beider Länder fördern. (Die Welt)

7. Jerusalem Conference
Unter dem Titel "Ein neuer Mittlerer Osten?" findet vom 15. - 17. Februar die internationale Jerusalem Konferenz statt. Redner sind Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, Jerusalems Oberbürgermeister Nir Barkat, U.S.-Senatoren und Kongress-Mitglieder, israelische und amerikanische Armeeoffiziere, sowie Analysten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Infos und Anmeldung hier.


Byzantinische Straße in Jerusalem
4,5 Meter unter dem Straßenbelag beim Jaffator der Altstadt Jerusalems entdeckten Archäologen der Antikenbehörde eine mit Naturstein gepflasterte byzantische Straße. Der Fund bestätigt die Genauigkeit des Madaba-Mosaiks aus dem 6. Jahrhundert, mit einem Stadtplan Jerusalems und einer Darstellung des Heiligen Landes. (Israelnetz)


Archäologe Ofer Sion
vor der Madaba Karte

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heißt ein neuer, repräsentativer Foto-Band über Israels Metropole. Auf 264 Seiten zeigen über 400 faszinierende Bilder die Stadt und ihre Bewohner.
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JUGEND

Reger Austausch
Seit 2005 nahmen 100 brandenburgische Schüler am Austauschprogramm mit Israel teil. Vom 28.03. bis 11.04. reisen wieder Schüler aus Brandenburg an der Havel nach Israel. Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann begleitet die Delegation zwecks Gesprächen mit Vertretern der Partnerstadt Ra'anana. Weitere Infos beim Projektkoordinator Niels Haberlandt der Brandenburgischen Sportjugend im LSB e.V.



Kom-Mit-Nadev
Jährlich helfen 900 deutsche Freiwillige in Projekten der israelischen Zivilgesellschaft. Seit Anfang 2010 sollen im Rahmen eines neuen Freiwilligenprogramms jeweils für ein Jahr 20 israelische Volontäre zwischen 18 und 30 in Deutschland Freiwilligendienst leisten: in Pflegeeinrichtungen, in der Gedenkstättenarbeit, in kulturellen, ökologischen und erzieherischen Projekten. "Kom-Mit-Nadev" bedeutet ,Komm mit; Commit yourself; Steh auf, Freiwilliger, und sei dabei!' Infos bei ConAct - Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch.






Israelisch-Saudischer Händedruck
Bei der Sicherheitskonferenz in München brachte Israels stellvertretender Außenminister Dani Ayalon den saudischen Prinzen Turki el-Faisal zum Lächeln und zum gemeinsamen Händedruck. Ayalon stieg vom Rednerpult herab und ging mit ausgestreckter Hand auf den saudischen Diplomaten und ehemaligen Geheimdienstchef zu. (INN)


Lieberman in Aserbaidschan
Israels Außenminister Avigdor Lieberman besuchte am Dienstag Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev. Mittelpunkt der Gespräche war ein Ausbau der bilateralen Beziehungen und der Friedensprozess. (Israelisches Außenministerium)






Der Iran bleibt Israels größte Sorge.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Donnerstag vor zehntausenden jubelnden Anhängern auf dem Azadi-Platz in Teheran den Iran zum Atomstaat erklärt. Nach Angaben von Ahmadinedschad hat der Iran erstmals Uran auf 20 Prozent angereichert. Teheran verfüge zudem über das Know-how für die Atombombe. (ZEIT)






Israel baut kontinuierlich Straßensperren in der Westbank ab. Alleine zwischen dem 25. Januar und dem 2. Februar wurden weitere 24 Roadblocks von der Armee entfernt. (NL der Botschaft)
Die Hamas hat erneut zwei Raketen auf israelische Zivilisten abgefeuert. Die IDF zerstörte einen Schmugglertunnel, den die Hamas für Waffenlieferungen nutzte. Am Freitag wurde Israel mit Mörsergranaten beschossen. Palästinenser bewarfen eine Patrouille mit einem Sprengsatz an der Grenze. (IDF)
Der syrische Präsident Baschar al-Assad hetzt weiter gegen Israel. "Ich werde Israel nicht den Frieden geben, den es will", sagte er in einem Interview mit dem Magazin New Yorker. Gleichzeitig stellte er sich hinter das iranische Atomprogramm. (New Yorker)
Der palästinensische Polizist Mahmoud Yusef Nimer Hattib ermordete am Mittwoch den israelischen Unteroffizier Ihab Chattib an der Tapuach Kreuzung. Chattib, ein Druse aus Merar, saß mit offenem Fenster in seinem Jeep als der Terrorist ihm ein Messer in die Brust rammte. Der Attentäter wurde überwältigt. Die Tapuach-Kreuzung soll künftig Ihab Chattib Kreuzung heißen. (IDF)
Die Veranstaltung mit Norman Finkelstein wurde infolge von Protesten an einen neuen Veranstaltungsort verlegt. Die Heinrich Böll Stiftung hatte ihre Beteiligung abgesagt und die Trinitas-Kirche Berlin sperrte ihre Räumlichkeiten. Die Schirmherrschaft über die geplante antisemitische Veranstaltung übernahmen die Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V., die zur Partei DIE LINKE gehört. (JW, Rosa Luxemburg Stiftung, HC)
Proteste gegen eine pro-iranische Veranstaltung mit dem iranischen Botschafter, Udo Steinbach, Jürgen Elsässer und der Betreiber der einschlägig bekannten Webseite "Steinberg Recherche", ursprünglich im Hotel Atlantik Kempinski angesagt, waren erfolgreich. Die Veranstaltung wurde auf ein Schiff im Hamburger Hafen verlegt, wo die Freunde des iranischen Regimes unter sich blieben. (FTD)

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Tour d'Israel
Vom 7. - 11. März 2010 findet das erste Tour d'Israel statt. Vom schneebedeckten Berg Hermon im Norden bis zu sonnigen Eilat am Roten Meer - 768 km in fünf Tagen. (Infos hier)


Tennis // Open GDF Paris
Nach ihrem 6:4, 6:3 Sieg gegen Karolina Sprem aus der Ukraine erreichte Shahar Pe'er das Viertelfinale im französischen Frauen-Turnier. Dort unterlag sie der Tschechin Lucie Safarova. (one)


Tennis // ATP San Jose
Im Turnier der Doppel in San Jose, USA stehen der Israeli Dudi Sela (Foto) und sein Partner Denis Istomin (Usbekistan) im Halbfinale. Am Samstag treffen sie auf den deutschen Benjamin Becker und Leonardo Mayer aus Argentinien. (one)


Basketball // Euroleague
Der 72:62 Heimsieg gegen Efes Pilsen Istanbul verschafft Maccabi Tel Aviv einen Vorteil bei den hart umkämpften Plätzen ums Viertelfinale. Maccabi führt nun die Gruppe F an, muss aber auswärts wieder gegen Efes Pilsen und Real Madrid, sowie im Heimspiel gegen den Gruppenzweiten Montepaschi Siena antreten. (ynet)





BÜCHERECKE
Heute mit neuen hebräischen Kochbüchern.

Samaritaner
Einst ein Millionenvolk, gibt es heute nur noch etwa 630 Samaritaner in Holon bei Tel Aviv und in Nablus, dem biblischen Sichem. Pnina Zedaka sammelte in einem großformatigem Kochbuch Rezepte des kleinsten Volkes auf Erden.


Schweinerei
Das erste Kochbuch "von Deckel zu Deckel", allein dem Schein gewidmet, verfasste der Kardiologe und Chefkoch Eli Landau. Er nannte es das "Weißbuch", weil in Tel Aviv in unkoscheren Restaurants Schwein, vornehm als "weißes Fleisch" angeboten wird.


Provokativer Inhalt, unscheinbarer Umschlag"

Koscher und trotzdem gut
Koschere Küche hat keinen guten Ruf, wegen der Speisegesetze. Doch wegen dem Gebot, am Sabbat kein Feuer zu machen, haben Juden in aller Welt Speisen entwickelt, die mit der Restwärme der Öfen von Freitag bis zum Sabbat über 12 Stunden lang reifen. Sari Anski hat diese außergewöhnlichen Gerichte in "Chamin" gesammelt.






Von A wie Albuquerque bis Z wie Zürich reicht das Alef Bet des Israeltages 2010. Viele neue und alte Freunde richten gemeinsam und in vielen Städten der Welt den Geburtstag des Staates Israel aus. Der diesjährige Yom Ha'atzmaut wird am 14. Mai gefeiert unter dem Motto "150 Jahre Theodor Herzl". In Deutschland tragen die blau-weißen Feste auf Straßen und Plätzen den zusätzlichen Schwerpunkt "45 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen". Den teilnehmenden Städten steht umfassendes Informationsmaterial zur Verfügung. Die Botschaft des Staates Israel hat zudem diverse Ausstellungen im Angebot (für Informationen und Verleih: pubsec@berlin.mfa.gov.il).
Alle Informationen zum ILI-Tag und das betreffende Material sind erhältlich bei:
Claudia Korenke, Tel.: 069/9758560, Email: claudia@il-israel.org.






Diese Woche im westlichen Negev: Rote "Teppiche" der blühenden Wildröschen. (ynet)


Günstiger mit Israel telefonieren
Mit der Vorwahl 01058 (0,95 ct./min).
Oder: bei www.billiger-telefonieren.de Tarif ausrechnen.


Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com


Am 14. Mai ist Israel-Tag


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