21. Februar 2010


Inhaltsverzeichnis
















Revolution der Herzdiagnostik
Die israelische Firma Arineta hat das erste CT-Imaging-System speziell für Aufnahmen des Herzens entwickelt. Das Gerät ist klein, preisgünstig und liefert zuverlässige Bilder bei minimaler Strahlung - von höchster Bedeutung bei einer Herz-OP. (israel21c)


Sichere Beschneidung
Unter sterilen Bedingungen und besonders bei Neugeborenen ist Beschneidung absolut sicher. Das stellte die britische Bio Med Central Urology fest. Israel führt weltweit bei der Ausbildung afrikanischer Ärzte für eine schnelle und sichere Beschneidung von Männern und Jungen, um sie vor der HIV-Ansteckung zu schützen. (jpost)


Sprachkurs mit schlechtem Akzent
Fremdsprachen erlernen sich leichter, wenn der Lehrer die Sprache der Schüler und ihrem Akzent spricht, als wenn er wie ein "Native Speaker" spricht. Forscher der Haifa Universität entdeckten, dass Muttersprachler schnell gesprochene Worte eines hebräischen Satzes problemlos identifizierten, während russische, arabische und andere Sprachschüler zusätzliche phonologische Informationen benötigten, um das Wort zu erkennen. Im Akzent ihrer jeweiligen Muttersprache ausgesprochen, konnten sie leichter den Sinn der Worte folgen. Die Untersuchung wurde im Psycholinguistic Research veröffentlicht. (Haifa University)

Wie heißt denn nun der Theodor mit Nachnamen?
Straßenschilder in einer Straße in Beer Schewa.


Oder der biblische Erzvater, "unser Vater" (Avinu)?
Fotos: Sahm

Die israelische Start-Up-Firma RankAbove entwickelte eine Plattform, um mit predictive modelling Websites und Blogs zu analysieren und Optimierungsvorschläge zu machen. So können Betreiber von Internetseiten ihre Werbe- und Verkaufsziele besser erreichen. (israel21c)

"Eitan" in Aktion
Die israelische Drohne Eitan zählt zu den Besten weltweit. Sie erreicht eine Flughöhe von 40 000 Fuß, kann 30 Stunden in der Luft bleiben und ist mit modernster Technologie ausgestattet. Am Sonntag wird das erste Exemplar der Israeli Air Force (IAF) ausgeliefert. (ynet)

Zur Rettung der Koralle
Prof. Zvy Dubinksy und sein Team von der Bar Ilan Universität erhalten von der EU ein Forschungsstipendium über 4 Mio. US-$, um den Einfluss der Erderwärmung auf die Korallen im Mittelmeer und im Roten Meer zu erforschen. Der Europäische Forschungsrat wählte das Projekt des israelischen Meeresbiologen aus über 1500 Bewerbern aus. (israel21c)


Mehr Überblick...
erhalten F-16-Piloten durch das neue Display von Elbit Systems. Das System ermöglicht nach Angaben des Militärs eine realistische Darstellung des Gefechtsfeldes und liefert eine Vielzahl von Funktionen auf den ersten Blick. Elbit Systems stellte die Innovation auf der Singapur Air Show vor.






Kräftiges Wachstum
Nach Angaben des nationalen Statistikamtes in Jerusalem betrug das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2009 4,4 Prozent. Der Export verzeichnete in dieser Periode einen Anstieg um 33 Prozent. Für 2010 erwartet die Bank of Israel eine BIP-Wachstumsrate von ca. 3 Prozentpunkten. (ynet)


Bank of Israel (Foto: Sahm)

Teva
Der weltgrößte Generikahersteller verbuchte im letzten Quartal 2009 einen Rekordumsatz. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Bruttoeinnahmen um 33 Prozent auf 3,8 Mrd. US-$. Der bereinigte Nettogewinn stieg um 28 Prozent auf 847 Mio. US-$. Der Gesamtumsatz 2009 nahm um ein Viertel zu und betrug 14 Mrd. US-$. Damit rückte der israelische Pharma-Riese unter die 15 größten Arzneimittelhersteller vor. (Handelsblatt)






Bei der 60. Berlinale erhielt der israelische Kurzfilm Hayerida den Silbernen Bären. Der Film von Shai Miedzinski beschäftigt sich mit dem Thema Verlust und Trauer in einer Familie im Süden Israels. (Berlinale)

"Baruchs Schweigen" in Braunschweig
Am 25. Februar um 19.30 Uhr wird die Kammeroper "Baruchs Schweigen" der israelischen Komponistin Ella Milch-Sheriff in Braunschweig uraufgeführt. Weitere Vorstellungen sind am 3., 5. und 18. März im Staatstheater Braunschweig geplant.


Tel Aviv - Alaaf
Im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Köln findet am 28. Februar ab 22.00 Uhr am Tel Aviver Strand eine "Echt kölsche Fastelovendsparty" statt. Der Eintritt ist frei - Karnevalskostümierung ist erwünscht, zumal in Israel an diesem Tag Purim - das "jüdische Fasching" - gefeiert wird. Weitere Infos bei Manfred Gryschek.


Sogar Hunde feiern Purim
(Foto: Sahm)

Rollerblades mit Blaulicht
Eine neue Einheit von Skatern verstärkt die Polizei von Tel Aviv. Gerade in einer Großstadt mit Verkehrsproblemen sind die "rollenden" Polizisten schnell und effizient - zu sehen auf YouTube.


eMail im Altersheim
Israels Greise sind moderner als vermutet. So verfügen 76 Prozent der alten Menschen über eine Mail-Adresse, ganze 15 Prozent sind im sozialen Netzwerk Facebook registriert. Dies ergab eine Umfrage zu den Freizeitgewohnheiten unter 340 Israelis im "goldenen Alter" aus Anlass des gerontologischen Kongresses "Altern im 21. Jahrhundert". Fernsehen ist weiterhin der beliebteste Zeitvertreib: 95 Prozent gucken täglich in die Röhre. (Haaretz)

Die neue israelische Küche
Seit einigen Jahren bietet das New York Times Knowledge Network eine "Online-Uni" zu Themen aus Wissenschaft, Technologie, Kunst und Wirtschaft. Erstmals wird auch ein kulinarischer Kurs angeboten. Vom 23. bis 29. März können Studenten eine historisch-kulturelle Reise in die israelische Küche machen.


Virtueller Kochkurs (Foto: Sahm)

Wasserleitung gefunden
Am Jaffator innerhalb der Altstadt Jerusalems haben Archäologen einen 40 Meter langen, gut erhaltenen Abschnitt eines Aquäduktes aus dem 2. Jahrhundert entdeckt, als die Römer Jerusalem in Aelia Capitolina umgenannt hatten. Möglicherweise wurde die 1,5 Meter hohe und 80 Zentimeter breite Wasserleitung schon unter Herodes gebaut, um Wasser aus den 13 Kilometer entfernten Salomon-Teichen bei Bethlehem nach Jerusalem zu transportieren.


Ute Lemper in Tel Aviv
"Ich empfinde eine wahre Liebe für Israel", sagt Ute Lemper in einem Interview mit der israelischen Zeitung Yedioth Achronoth. Am 23. Februar gibt die Chansonsängerin ein Konzert in Tel Aviv. Zuletzt besuchte sie 2003 das Land, als sie am Jazzfestival von Eilat teilnahm. (ynet)


Bundespost vermasselt jüdische Briefmarke
"Masel Tov", ein weit verbreiteter hebräischer Glückwunsch, ist die hebräische Inschrift auf einem Hochzeitsring aus dem 14. Jahrhundert, der 1998 im jüdischen Viertel Erfurts als Teil eines Silber- und Goldschatzes entdeckt wurde. Der Schatz wurde vor dem Pogrom vom 21. März 1349 versteckt, bei dem die gesamte jüdische Bevölkerung getötet oder vertrieben wurde. Die deutsche Bundespost hat den 4,7 cm hohen Hochzeitsring aus hochkarätigem Gold zum Motiv für eine Briefmarke gemacht, doch wurde der Ersttagsstempel "vermasselt". "Masel Tov" wurde umgedreht in "Tov Mazal", was einem "Glück gut" entspricht. Das Schlamassel der Bundespost dürfte Briefmarkensammlern zum finanziellen "Mazel Tov" werden. (INN)

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heißt ein neuer, repräsentativer Foto-Band über Israels Metropole. Auf 264 Seiten zeigen über 400 faszinierende Bilder die Stadt und ihre Bewohner.
Info / Bilderauswahl: www.TelAvivTelAviv.de





Netanjahu in Moskau
Bei seinem Besuch in Moskau diese Woche traf Israels Premier den russischen Präsidenten Dimitri Medwedew und seinen Amtskollegen Wladimir Putin. Die Russen signalisierten Bereitschaft, einen härteren Kurs gegenüber dem Iran einzunehmen. Die Lieferung von Flugabwehrraketen an Teheran wurde verschoben. (Ha'aretz)


Hamas droht Westlichen Staaten
In Reaktion auf eine angebliche Zusammenarbeit zwischen dem Mossad und westlichen Geheimdiensten bei dem Attentat auf den Terroristen al-Mabhouh, drohte der Hamas Außenminister Mahmoud Zahar westlichen Staaten mit Konsequenzen, wegen der Ausweitung des Konflikts auf Gebiete außerhalb Israels. (JPost)


Mahmoud Zahar mit
Präsident Ahmadinedschad

"Israel ist längst Teil Europas"
behauptet der langjährige Israel-Korrespondent Ulrich Sahm. In der Wochenzeitung Jungle-World erklärt er, warum der Aufnahme Israels in die EU nichts im Wege steht.


Österreichs Außenminister in Israel
Präsident Shimon Peres traf am Mittwoch in Jerusalem Österreichs Außenminister Michael Spindelegger. Der Gast betonte die hohe Dringlichkeit und den Handlungsbedarf beim Thema Iran. Spindelegger übermittelte Botschaften von Ramallah nach Jerusalem und von Israel nach Syrien und Libanon. (ynet)


Spindelegger erhält
Orden vom lateinischen
Patriarchen Twall
(Foto: Sahm)

Syriens Pläne enttarnt
Ein aktueller Bericht der Internationalen Atomenergie Behörde (IAEA) über Uranspuren, die in al-Kibar gefunden wurden, gibt Hinweise auf nukleare Aktivitäten in dem syrischen Ort. Damit stützt die IAEA erstmalig Israels Behauptung, dass die dortige Anlage, die von Israel 2007 zerstört wurde, ein Atomreaktor war. (Haaretz)





Wer waren die Attentäter von Dubai.
In der kommenden Woche wird die Suche nach den Attentätern von Dubai Hauptthema bleiben. Auch wenn diverse Medien allein den Mossad verdächtigen (YNET), weist Israel bislang jede Verbindung von sich (HA'ARETZ). Israelische Botschafter und Gesandte wurden bereits in mehreren Ländern in die Außenministerien eingeladen, um "Erklärungen" zu liefern. Die Diplomaten behaupten "nichts Erhellendes" beisteuern zu können. Die Hamas forderte ihre "Aktivisten" auf, "vorsichtiger" als der ermordete al-Mabhouh zu sein, der sein Hotelzimmer im Internet bestellte und ohne Leibwächter reiste. Frankreichs Außenminister forderte infolge des Attentats, einen palästinensischen Staat zu errichten und anzuerkennen, auch ohne festgelegte Grenzen. (HA'ARETZ)





In der Nähe des Grenzübergangs zum Gazastreifen entdeckten ägyptische Sicherheitskräfte ein Versteck mit 3,5 Tonnen Sprengstoff.
Laut dem diesjährigen Terror-Risiko-Index (TRI) des britischen Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Maplecroft ist das Risiko eines Anschlags in Thailand und der Türkei höher als in Israel. Der jüdische Staat landete bei dem Ranking auf Platz 17. (IKG)
Am Dienstag entdeckten Truppen der IDF eine große Bombe nahe der Kissufim-Kreuzung. Der sehr gefährliche Sprengsatz wurde kontrolliert zur Explosion gebracht, bevor er Schaden anrichten konnte. Bereits Sonntag wurden drei Terroristen der Hamas festgenommen, die mit Rohrbomben Anschläge in Israel beabsichtigten. (IDF)
Der Generalsekretär der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, Hassan Nasrallah, hat Israel mit einem Angriff auf den Flughafen von Tel Aviv gedroht, falls Israel Beirut bombardieren sollte. Die Hisbollah stellt sich damit demonstrativ auf die Seite des Iran, der weiter Waffen in den Libanon liefert. (Ha'aretz)

Empfangshalle auf dem
Ben Gurion Flughafen.
Foto: Sahm
Am Donnerstag wurden in Libanon der Palästinenser Hassan Khatab und der Libanese Mahmoud Rafee zum Tode verurteilt. Nach Vorwurf der Anklage sollen sie in Verbindung mit der Tötung zweier Terroristen des Islamischen Jihad 2006 gestanden haben. (Ha'aretz)
Die Veranstaltung mit Norman Finkelstein wurde infolge von Protesten abermals in Berlin verlegt. Nach der Heinrich Böll Stiftung sagte auch die Rosa Luxemburg Stiftung ihre Beteiligung ab. Neuer Veranstaltungsort ist die Ladengalerie des ehemaligen SED-Blattes JUNGE WELT (TAZ). Eine weitere Veranstaltung im Amerika Haus in München, wurde ebenfalls abgesagt.

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Tennis // WTA Dubai Open
Nach ihrem 7:5, 3:0 Sieg gegen Li Na aus China steht Shahar Pe'er im Halbfinale bei den Dubai Open Championship. Jedoch musste sie sich der Vorjahressiegerin Venus Williams auf einem Nebencourt 1:6, 4:6 geschlagen geben. Bislang wurde es der jungen Israelin nicht erlaubt, auf dem Centercourt zu spielen, da dort auch Plätze für die Herrscherfamilie reserviert sind. (ynet)


Doppelte Freude
Olympia-Gold für einen israelischen Trainer. Daniel Kuzmin ist sowohl mit der frisch gekürten Biathlon-Siegerin Anastasia Kuzmina verheiratet als auch trainiert er sie - so kann er sich gleich doppelt freuen. (Eurosport)






Miteinander reden
"Ein Gott, drei Religionen im Alltag junger Menschen", so der Untertitel eines umfassenden Versuchs, in sehr verkürzter Form für Jugendliche Glaubensgrundsätze von Judentum, Christentum und Islam zu vergleichen. Anhand von Schlagworten wie Offenbarung, Leitungsstrukturen und Entstehungsgeschichte bietet das Lehrbuch einen neutralen Überblick.


Wie Nachrichten entstehen
Der israelische Forscher Zvi Reich hat mit seinem Buch "Sourcing News" eine innovtive Methode entwickelt, die Entstehung von Pressemeldungen zu erforschen. Er prüfte, ob Journalisten oder ihre "Quellen" Nachrichten produzieren, wie moderne Technologie das Pressegeschäft verandelte und ob Journalisten heute überhaupt noch ihre Aufgabe erfüllen und wie. Eine bahnbrechende Studie, die nicht nur für israelische Medien gilt.


Religion in der Mediengesellschaft
"Verständnisse und Missverständnisse" schreibt Stefan Piasecki im Untertitel zu seiner Erforschung der medialen Wahrnehmung von Religion. Seit dem 11. September 2001 habe Religion einen neuen Stellenwert erhalten. "Religion ist zum Metathema geworden" behauptet Piasecki. Gleichzeitig präge Religion Werbung, Filme und natürlich die Politik.






PURIMPARTY IN MÜNCHEN...
Nicht immer kann man Zeiten planen: die zum Lernen, zum Kämpfen, zum Lesen oder demonstrieren. Aber den 27. Februar muss Mann einplanen. Und Frau. Und Kinder. Am Samstag, den 27.02. veranstaltet die ZJD ihre Talentshow und gleich danach eine Purimparty. Zeit zu feiern. Alle Infos HIER.


Alex Feuerherdt: Die Agenda der "Israelkritiker"
Duisburg, Cafe Steinbruch, Lotharstraße 318- 320; Beginn: 20.00 Uhr.
Weitere Infos unter www.3d.antideutsch.com





Nun sind die großen Städte dabei: Düsseldorf, Berlin, Frankfurt, München und Zürich. Auch auf der Thai Insel Koh Chang wird es einen ISRAEL-TAG 2010 geben. Es gibt viele ambitionierte Ideen: Eine Klagemauer aus Bimsstein, in deren Ritze man Botschaften stecken kann; eine bundesweite Tombola mit einem Essen mit dem Botschafter als Hauptgewinn; Kinderchöre, die "Hava Nagila" anstimmen; Sportgruppen von Makkabi; ein Judaica-Flohmarkt; ein Stand mit frischem Falafel und israelischem Wein; Besuch aus der Partnerstadt; und noch vieles mehr. Brauchen Sie noch Materialien? Fragen Sie im örtlichen Reisebüro nach Broschüren; vielleicht will noch jemand als Sponsor für den Israel Tag auftreten!
Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Infos, Ideen und Anmeldungen unter:
claudia@il-israel.org
Wir freuen uns auf viele teilnehmende "ILI-Städte" -
am 14. Mai ist Israel-Tag!





Seit letzter Woche besuchen täglich 800 traumatisierte Kinder von Port-au-Prince eine von Freiwilligen aus Israel eingerichtete Schule. (israel21c)


Günstiger mit Israel telefonieren
Mit der Vorwahl 01027 (0,95 ct./min).
Oder: bei www.billiger-telefonieren.de Tarif ausrechnen.


Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com


Am 14. Mai ist Israel-Tag


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