28. Februar 2010


Inhaltsverzeichnis















Intelligente Pille
Die von der israelischen Firma Exotech Bio Solutions auf natürlicher Basis entwickelte Super-absorbent Polymer-Pille (SAP) ist vielseitig wirksam. Bei Kontakt mit Flüssigkeit schwillt sie an und formt eine Art Gel, das Flüssigkeit resorbiert. In ersten Testversuchen konnten bei Übergewichtigen und Patienten mit offenen Wunden deutliche

Verbesserungen nachgewiesen werden. Als Wasserregulator bei Pflanzen reduziert die Pille den Wasserverbrauch um 60-80%. Sie ist biologisch abbaubar und kostengünstiger als herkömmliche Absorptionsmethoden. (israel21c)

Glückliche Ehe als Schutz vor Schlaganfall?
Bei verheirateten Männern ist das Schlaganfallrisiko geringer als bei Unverheirateten. Das ergibt eine israelische Langzeitstudie, die vor der American Stroke Association in San Antonio vorgestellt wurde. Über 10.000 Männer wurden in

Weniger Schlaganfälle
Israel 1963 im Alter von knapp 50 Jahren befragt und bis 1997 beobachtet. 8,4 Prozent der Singles starben an Schlaganfall, bei den Verheirateten waren es nur 7,1 Prozent. (Ärztezeitung)

Heilende Salzsteine
Salz hat eine heilende Wirkung bei Allergien wie Ohr- oder Nebenhöhlenentzündungen, Asthma, Bronchitis und Lungenkrankheiten. In der weltweit einzigen Breathewell Clinic im Jerusalemer Hadassah Ein Kerem Medical Center wird die von Jonathan Kestenbaum
entwickelte Therapieform angeboten. Integriert sind Halotherapie (Räume aus salzbeschichteten Wänden mit Salzgeneratoren) und Speleotherapie (Salzblöcke emittieren natürliches Kochsalz). (israel21c)

Spitzenklasse in Computerwissenschaften
Vier israelische Unis stehen auf der Liste der 30 weltweit führenden Universitäten im Bereich Computerwissenschaften. Beim Academic Ranking of World Universities 2009 rangiert das Weizman Institut in Rehovot auf Platz 13, das Technion in Haifa auf Platz 17, die Hebräische Universität in Jerusalem auf Platz 25 und die Universität Tel Aviv auf Platz 29. Auf Platz 76 findet man zudem noch die Bar Ilan Universität in Ramat Gan. (arwu)

Erste Greentech Uni in Israel
Israel führt weltweit in der Forschung und Entwicklung erneuerbarer Energien. Um das Know-how zu verbessern bietet das Matrix Greentech College in Tel Aviv ab April dieses Jahres erste Vorlesungen zum Thema Umwelttechnologie. Weitere Vorlesungen sind in Haifa und Jerusalem geplant. (jpost)





Go4Europe
Die 8. Go4Europe Konferenz wird am 15. März im Tel Aviver Hilton Hotel stattfinden. Organisiert von Cukierman & Co. Investment House und Catalyst Capital Fund wird erwarteten tausend Unternehmern aus Israel und Europa Hilfe geboten

für strategische Partnerschaften, Kapitalinvestitionen, Kapitalbeschaffung in Krisenzeiten. In Arbeitsgruppen soll über Biotechnologie, erneuerbare Energie, Erderwärmung und die Finanzierung medizinischer Technologien diskutiert werden. Startup-Firmen erhalten jeweils eine Minute Zeit, ihre Ideen zu präsentieren.

Von Hannover nach Jerusalem
Mit einer Delegation von Unternehmern und Wirtschaftsexperten reiste diese Woche Niedersachsens Wirtschaftsstaatssekretär Oliver Liersch nach Israel. Neben Gesprächen mit Politikern gab es während der fünftägigen Reise zahlreiche Firmenbesuche. Alleine 2008 betrug das Handelsvolumen Niedersachsens mit Israel rund 378 Mio. Euro. (BILD)


Von Köln nach Tel Aviv
Nach Lufthansa, TuiFly und AirBerlin bietet jetzt auch Germanwings Flüge nach Israel an. Ab April gibt es Dienstags und Samstags Direktflüge von Köln-Bonn nach Tel Aviv. Israel ist das erste außereuropäische Ziel der Lufthansa-Tochter. (ynet)


Mit Sicherheit - EL AL
Bereits zum dritten Jahr in Folge wurde EL AL als die Fluggesellschaft mit der besten Sicherheit ausgezeichnet. An dem jährlichen Ranking des Global Traveler Magazins, das den Preis seit drei Jahren auslobt, nahmen über 25 000 Leser teil. (flickr)


Äpfel für Syrien
10.000 Tonnen Äpfel werden am kommenden Dienstag von der israelischen Seite der Golanhöhen über die Grenze nach Syrien transportiert. Der Transport wird vom Internationalen Roten Kreuz Kommitee (ICRC) überwacht. Im Jahr 2005 stimmten die Syrer erstmals zu, die Apfelernte der auf den Golanhöhen lebenden Drusen zu kaufen.


Gore Stiftung unterstützt "GreenRoad"
Der frühere US-Vize-Präsident Al Gore investiert in die israelische Start-Up-Firma GreenRoad Technologies. Mit der präventiven Feedback-Technologie
von GreenRoad lassen sich Verkehrsunfälle um 50% reduzieren und über 10% Kraftstoff sparen. Mit weiteren Partnern investiert "Generation Investment Management LLP" 10 Mio. US-$ in die Firma mit Filialen in Tel Aviv und San Francisco. (Globes)

Sicherheit made in Israel
Über 30 israelische Firmen werden für die Sicherheit der Fußball-WM 2010 in Südafrika sorgen. Eine Reihe technologischer Innovationen auf dem Sicherheitsgebiet - alles israelische Patente - werden auf Wunsch der südafrikanischen Regierung zum Einsatz kommen. (jpost)


Text-IL
Die israelische Textilfirma Shalag plant eine Produktionsstätte in Oxford, North Carolina. Ende des Jahres soll die Produktion mit 100 Mitarbeitern und Investitionen in Höhe von 17 Mio. US-$ an den Start gehen. Elemente der Vlies-Textilien von Shalag finden sich in vielen Produkten wie Pampers oder Hygienetüchern. Die Firma unterhält intensive Kontakte mit Geschäftspartnern in den USA. (israel21c)






Zwei israelische Filmpremieren
Bei den Jüdischen Filmtagen in München, die vom 14. - 17. März im Neuen Gabriel-Filmtheater, Dachauer Str. 18 stattfinden, werden erstmalig "Souvenirs" (Foto) und "Ein Koffer ist kein Kinderzimmer" ausgestrahlt. Außerdem werden die Spielfilme "Restless" und "Trennung" gezeigt. Kartenreservierung: 089/59 45 74 (ab 15 Uhr)

Tate Modern goes Israel
Unter dem Titel "Trembling Time" präsentiert die Tate Gallery of Modern Art in London am Wochenende Video-Präsentationen und Dokumentarfilme von 21 israelischen Künstlern. Die Tate Modern ist das weltweit größte Museum für moderne Kunst.


Unterstützung aus Brandenburg
Über ? 28.000 wurden beim 10. Brandenburger Wirtschaftsball für Hirnforschung in Israel gesammelt. Die Initiatorin der Aktion - Schauspielerin Iris Berben - stellte den von ihr gegründeten "Iris-Berben-Fonds für Gehirnforschung" an der Universität Jerusalem vor. (Märkische Allgemeine)


Berliner Bäume für den Norden Galiläas
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam wird im März die ersten Bäume eines Waldes im Norden Galiläas pflanzen, um eine Schneise zu beseitigen, die der Libanon-Krieg vor fast vier Jahren hinterlassen hat. Botschafter Dr. Harald Kindermann wird die Delegation mit Vorsitzenden der DIG Berlin und Potsdam, dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Jochen Feilcke aus Berlin, am 11. März nach Kiryat Shemona an der Grenze zum Libanon begleiten. Initiatoren des Projektes sind seine

Stellvertreterin Maya Zehden und Vorstandsmitglied Mirko Freitag. Zum 60. Geburtstag Israels sammelte die DIG Berlin und Potsdam ? 50.000, um 5.000 Bäume zu pflanzen. Weitere Infos: Jochen Feilcke, eMail: jfk@feilcke.de





Sohn der Hamas
"Ich wünsche, ich wäre jetzt in Gaza. Ich würde den israelischen Sondereinheiten helfen, Gilad Shalit zu befreien." Das sagt der Sohn des Hamas-Anführers Sheikh Hassan Yousef. Der 32-jährige Mosab Hassan Yousef konvertierte zum Christentum und lebt jetzt in Kalifornien. In seinem Buch "Son of Hamas" berichtet er, wie er israelischen Sicherheitsdiensten Informationen über geplante Terroranschläge und gesuchte Terroristen lieferte. Gegenüber Ha'aretz äußerte Yousef die Sorge, dass die israelische Regierung im Tausch für den entführten Soldaten Gilad Shalit Terroristen befreien könnte, zu deren Verhaftung er beigetragen hat. (Times)


Libyen erklärt der Schweiz den Heiligen Krieg
Das libysche Staatsoberhaupt Muammar el Gaddafi hat zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz aufgerufen. Jeder Muslime, der mit der Schweiz Geschäfte mache, sei ein "Ungläubiger", der sich gegen den Islam stelle. Hintergrund ist das Bau-Verbot für Minarette in der Schweiz. (FOCUS)

Nationalerbe
Die israelische Regierung hat am Sonntag beschlossen Millionen Schekel für die Instandhaltung und Renovierung "jüdischer und zionistischer" Stätten des Nationalerbes frei zu machen. In letzter Minute fügte Premier Natanyahu noch das Patriarchengrab in Hebron und das Grab der Erzmutter Rachel bei Bethlehem ein. In Hebron und Bethlehem kam es deshalb zu gewalttätigen Protesten von Palästinensern und linksgerichteten Israelis, die das als "Provokation" betrachten.


Patriarchengrab in Hebron

Rachelsgrab in Bethlehem

EU Gerichtsurteil
Der Europäische Gerichtshof urteilte, dass das Westjordanland "nicht zu Israel" gehöre. Deshalb müssen Waren aus israelischen Siedlungen verzollt werden. Palästinenser dürfen ihre Waren aus dem gesamten Westjordanland zollfrei exportieren, obgleich sie laut Osloer Verträge nur in den Städten der Autonomiegebiete verantwortlich zeichnen.


Nablus

Straßenbahn bimmelt
Nach fast zehnjähriger Bauzeit, die erst 2014 enden soll und zu einem endlosen Verkehrschaos in Jerusalem geführt hat, machte die künftige Straßenbahn eine erste Probefahrt von einigen hundert Metern.


Archäologische Ausgrabungen auf der Trasse der Straßenbahn

Seit Jahren eingemottet

Israel wird immer kleiner
Israels Regierung hat ein umfassendes Programm für die Infrastruktur des Transportwesens beschlossen. Eisenbahnlinien sollen künftig Bet Schean und Carmiel mit Tel Aviv verbinden. Eine Autobahn ohne Ampeln soll bis Kirjat Schmone gebaut werden. Das Projekt wird ca 5 Milliarden Euro kosten. "In fünf bis zehn Jahren wird sich das Gesicht Israels dank Eisenbahn und Straßennetz ändern", sagte Premier Benjamin Netanjahu.


Die heutige Bummelbahn nach Jerusalem





Untersuchungen der Hamas ergaben, dass Mahmud al-Mabhouh von Agenten einer arabischen Regierung, und nicht des Mossad getötet worden sei. Die Polizei von Dubai behauptete, dass zwei Mitglieder des Killerkommandos sich nach Richtung Iran abgesetzt hätten. Europäische Regierungen sind weiterhin davon überzeugt, dass der israelische Geheimdienst hinter der gezielten Tötung des palästinensischen Terroristen stehe.
(Ha'aretz / ynet)
In der Welt gab es einhellige Empörung und sogar eine amerikanische Verurteilung Israels wegen der Einfügung des Patriarchengrabes in Hebron in die Liste des "jüdischen Kulturerbes" (zwecks Finanzierung von Instandhaltung und Renovierung). Niemand regte sich aber darüber auf, dass auch Qumran und der Archäologiepark rund um die Altstadt Jerusalems auf der Liste standen. Beide liegen ebenso im "besetzten Gebiet".
Als Reaktion auf die Serie von Absagen, infolge von diversen Protestaktionen hat Norman Finkelstein seine geplante Deutschland-Reise abgesagt. (N. Finkelstein)

Sreenshot aus dem Film
Defamation: Finkelstein
mit Arm erhoben zum Hitlergruß





1. Tägliche neue Enthüllungen über den mysteriösen Mord in Dubai, der ohne Beweise weiterhin dem Mossad angelastet wird;
2. internationale Empörung über die umstrittene Liste des "jüdischen und zionistischen" Nationalerbes; sowie
3. die atomaren Fortschritte des Iran, die mittlerweile auch zur Bedrohung für Deutschland und andere westliche Länder wird (Berliner Morgenpost), gekoppelt mit den neuerlichen Vernichtungsdrohungen von Präsident Achmadinejad gegen Israel (Transatlantic Forum).





Kleine jüdische Geschichte
Michael Brenner packte 3000 Jahre jüdische Geschichte in fast 400 Seiten beim C.H.Beck Verlag. Als Leitfaden nahm er die ewigen Wanderungen des jüdischen Volkes seit Abraham, unter Moses und bis heute von Cordoba nach Mainz, von Dessau nach Berlin, von Budapest nach Tel Aviv "und von überall nach Auschwitz". Als Illustration verwandte Brenner Bilder aus der Pessah-Hagada, die den Exodus aus Ägypten zum Volksmythos erhebt.






Israelische Olympia-Medaillen
Der in Israel geborene Architekt und Industriedesigner Omer Arbel entwarf zusammen mit der kanadischen Ureinwohnerin Corinne Hunt die Medaillen für die Olympiade in Vancouver. Im Vergleich zu ihren Vorgängern sind sie größer, schwerer und wertvoller. Zum ersten Mal handelt es sich um künstlerisch einmalige Unikate. (dradio)






Purim in der Natur: Ein als Schmetterling verkleidetes Mädchen "fliegt" zwischen den Mandelblüten im Elah-Tal. (israel21c)





Der Geburtstag Israels wird nicht nur in Deutschland gefeiert, sondern auch in Oregon und anderen US-Bundesstaaten. Zuletzt meldete sich Kopenhagen an. Das weltweit veranstaltete Fest auf Straßen und Plätzen, ist eine Gelegenheit für Sponsoren, ihre geschäftliche und emotionale Verbundenheit mit Israel zum Ausdruck zu bringen. Von EL AL bis Agrexco, von Netafim bis Carmel - vielen israelischen Unternehmen bieten die Stände und Flyer des Israel-Tages Gelegenheit, ihre Leistung darzustellen und mit Spenden die Veranstaltungen zu
unterstützen. Die Organisatoren appellieren an israelische und deutsche Banken, Versicherungen, Reiseveranstalter und andere: Unterstützen Sie den Israel-Tag mit einer Spende - die wir Ihnen selbstverständlich bescheinigen. Den örtlichen Organisatoren von Aachen bis Zürich schlagen wir vor, Israel-verbundene Unternehmen anzusprechen, für Unterstützung auf kommunaler Ebene. Dazu stellen wir einen Spendenaufruf zur Verfügung. Auch die Stadtverwaltung könnte Ihr Partner sein! Jetzt sollten Sie sich um Unterstützung zu bemühen! Denn Plakate und Flyer, Anzeigen und Gewinnspiele müssen konzipiert, getextet, gedruckt und verteilt werden.
Werden auch Sie ein Teil des kommenden Israel Tages
Informationen und Kontaktaufnahme unter:
claudia@il-israel.org
am 14. Mai ist Israel-Tag!











Am 14. Mai ist Israel-Tag




Günstiger mit Israel telefonieren
Mit der Vorwahl 010057 (? 0,075/min).
Oder: bei www.billiger-telefonieren.de Tarif ausrechnen.


Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com




ILI-News:
Abonnieren - Impressum - Mitgliedschaft


©2005-2010 ILI - I Like Israel e.V.
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von ILI - I Like Israel e.V.