28. März 2010


Inhaltsverzeichnis

















Schlafapnoe - für längeres Leben?
Das Schlafapnoe-Syndrom gilt bei jungen Menschen Risikofaktor für Herzinfarkt. Bei älteren Menschen wirkt es lebensverlängernd. Das ergab eine Studie des Psychologen und Schlafexperten Prof. Peretz Lavie und seiner Ehefrau, die Biologin
Dr. Lena Lavie. Die Ergebnisse wurden im Journal of Sleep Research veröffentlicht und durch eine Studie der Kardiologen der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf bestätigt. (jpost)

ILSI Biomed

Vom 14. bis 16. Juni findet in Tel Aviv die größte Konferenz der Lebenswissenschaften außerhalb der USA statt. ILSI Biomed zieht voraussichtlich 7.000 weltweit führende Experten und Firmen von Biotechnologie, Medizin und medizinischen Geräten an. Bei dem Kongress wird es einen "Innovations Pavillion" geben, wo israelische Start-up Firmen ihre Neuigkeiten präsentieren werden.

Frostschutz für Weinreben
Das intelligente Bewässerungssystem der israelischen Firma Pulsating Irrigation Products (PIP) schützt Weinreben vor Frostschäden. Der "Pulsator" erzeugt einen sehr geringen pulsierenden Wasserdruck (0,02 Ltr./h) und bedeckt tröpfchenweise die Knospen mit einer Eisschicht - nach dem Igluprinzip. Dieser Frostschutz ist effektiver als die konventionelle Heizmethode und wird bereits in Chile und den USA angewandt. (israel21c)
Der "Pulsator" in Aktion in Kalifornien



Eine neue multifunktionale Musikbox und soziales Netzwerk wurde von dem Israeli Rani Cohen entwickelt. Der Musikplayer mit TuneWiki findet viele Songs, Internet Radiosender, Lyrik und Musikvideos. Lyrik kann man in 40 Sprachen übersetzen und in jeden im sozialen Netzwerk orten. (israel21c)


Aromatisch und gesund
Der Wein der Rimon Winzerei aus Nord Galiläa verdankt sein vorzügliches Aroma dem Granatapfel. Seine hohe Konzentration an Polyphenol, einem Antioxidations-mittel soll vor Diabetes, Herz- und
Gefäßerkrankungen und Krebs schützen. Über 750.000 Liter Rimon- Wein werden jährlich in die USA, nach Europa, Japan und Singapur exportiert. (israel21c)

Talentierte Nachwuchswissenschaftlerin
Staatspräsident Schimon Peres überreichte Adi Fridman den von Intel-Israel gesponserten Preis zum diesjährigen Wettbewerb junger Wissenschaftler. Die Schülerin aus Haifa entwickelte mit Wissenschaftlern des Technion ein
synthetisches Hydrogel-Polymer, das bei Bandscheibenvorfällen injiziert werden kann. Es ist eine Alternative zu konventionellen chirurgischen Eingriffen. (jpost)

Patentweltmeister aus Israel
"Sie lieben es, hier zu experimentieren", kommentiert ZDF-Reporter Christian Sievers den Erfindungsreichtum der Israelis. Die Sendung vom 24. März kann man noch in der Mediathek unter ZDF-Auslandsjournal.


Koproduktion der Israeli Aerospace Industries (IAI) und der deutschen Rheinmetall
Aufspüren, observieren und verfolgen kann "Heron 1". Die Bundeswehr plant, diese Koproduktion der Israeli Aerospace Industries (IAI) und der deutschen Rheinmetall noch in diesem Monat in Afghanistan einzusetzen. (German Foreign Policy)


Luftballons gegen Verkehrssünder
Israels Polizei hat Verkehrssündern auf der Landstraße nach Eilat in der südlichen Negevwüste den Luftkampf angesagt. In 150 Metern Höhe wird am Sonntag ein erster Beobachtungsballon mit digitalen Kameras verankert, um "wilde Fahrer" zu filmen. Das Beweismaterial sei gerichtsfähig, sagte der Chef der Verkehrspolizei im Süden Israels. Die Polizisten wollen sich auf Autofahrer konzentrieren, die den durchgehenden weißen Trennstreifen kreuzen oder gefährliche Überholungsmanöver vornehmen. (Jedijot Achronot)





Das israelische Wirtschaftswunder
Die Süddeutsche Zeitung (ja, das steht in der SZ!) zählte israelische Weltrekorde auf:
   Mit nur 7,5 Mio. Einwohnern zieht Israel mehr Risikokapital an, als Deutschland und Frankreich zusammen.
   Selbst im Katastrophenjahr 2009 wuchs Israels Wirtschaft noch um ein halbes Prozent.
   Vier bis fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) werden in Israel jährlich in Forschung und Entwicklung investiert - mehr als in jedem anderen Land.
   20 Prozent der Arbeitskräfte sind Akademiker.
   Auf 10.000 Einwohner kommen 135 Ingenieure - auch das ist Weltrekord. In Deutschland sind es nur 80. (Süddeutsche)

Wasser in die Karibik
Israel ist weltführend in innovativen Bewässerungstechnologien. Diese Woche unterschrieb Israels nationale Wassergesellschaft Mekorot einen Vertrag mit den Wasserbehörden von Trinidad und Tobago. Die israelische Gesellschaft leitet auf den karibischen Inseln ein Projekt zur Verbesserung des Trinkwassersystems und

soll eine Wasseraufbereitungsanlage errichten. (Globes)

Abkommen mit Belgien
Diese Woche unterschrieb Israel ein gemeinsames Steuer-Abkommen mit Belgien. Eine Doppelbesteuerung wurde vermieden, um Israel für belgische Investoren attraktiver zu machen. (jpost)


Teva weiter auf dem Vormarsch
Am Donnerstag erhielt Teva von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA eine Vorab-Zulassung für

sein Generikum-Präparat als Ersatz für Argatroban. Es handelt sich um ein häufig angewendetes Antikoagulationsmittel. (Globes)





König Salomons Stadt
3.000 Jahre alte Stadtmauern wurden in Jerusalem frei gegraben. Sie stammen aus der Zeit Königs Salomons und bestätigen Beschreibungen der Bibel über diese Zeitperiode. Falls das Alter der mächtigen Mauer und eines Stadttores korrekt bestimmt wurden, würde es bedeuten, dass es in Jerusalem im 10. vorchristlichen Jahrhundert
Archäologin Dr. Eilat Mazar
eine starke Zentralregierung gab, mit der Fähigkeit, gewaltige Bauvorhaben durchzuführen. (jpost)

"Hot Docs" aus Israel
Am 29. April wird in Toronto das renommierte Filmfestival für Dokumentarfilme "Hot Docs" eröffnet. Unter den 170 Filmen aus 41 Ländern sind auch 5 israelische Dokus. (ynet)


Gleich drei Gründe um den Israeltag in diesem Jahr zu Feiern.
1.   Am 2. Mai jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag von Theodor Herzl.
2.   Am 12. Mai zum 45. Mal die Aufnahme der deutsch-israelischen Beziehungen.
3.   Am 14. Mai zum 62. Mal die Staatsgründung Israels.





Einstimmig für Israel
US-Präsident Barack Obama verhielt sich reserviert gegenüber Binyamin Netanyahu. Im Washingtoner Repräsentantenhaus hingegen war der Empfang warm und freundlich. Der israelische Premier wurde von der
Vorsitzenden des Hauses, der Demokratin Nancy Pelosi, und vom Anführer der Republikaner John Boehner herzlich begrüßt. "Wir im Repräsentantenhaus stehen zu Israel und sprechen mit einer Stimme", sagte Pelosi. (jpost)

Israel in den Medien
Eine Woche lang treffen sich deutsche Schüler in Israel mit israelischen und tschechischen Schülern, um die Hintergründe des Nahostkonfliktes vor Ort kennenzulernen. Im Mittelpunkt des Projektes stehen Analysen der Berichterstattung über den Konflikt in den Medien. Vom 14. bis 20. Mai 2010 findet die letzte Projektwoche in Berlin und Hamburg statt. Die Ergebnisse werden demnächst auf der Homepage www.israel-in-media.com veröffentlicht. (Israelnetz)


Eine Erfolgsgeschichte
Die langjährige Freundschaft zwischen NRW und Israel mit Dutzenden von Schul- und Städtepartnerschaften und einer Vielzahl anderer Beziehungen hat jetzt eine von der Landesregierung NRW initiierte Webseite: www.nrwisrael.de

Solidarität mit Israel
Unter diesem Motto läuft eine Petition im Internet der Initiative German Media Watch. Wer die Petition unterschreiben möchte, hier der Link.






In den kommenden fünf Jahren will die israelische Regierung 214 Mio. US-$ in die wirtschaftliche Förderung von arabischen Städten im Land investieren. (Reuters)




Nazareth
UNICEF gesteht Fehler ein
UNICEF wurde von der israelischen Organisation PMW bezichtigt, ihr Logo für eine palästinensische Anzeige mit antisemitischer Hetze hergegeben zu haben: eine Axt zerschlägt einen Davidstern. UNICEF teilte mit, die palästinensische Organisation PYALARA seit Januar 2010 nicht mehr mit 100.000 US Dollar pro Jahr zu unterstützen. Das Logo sei "ohne die Zustimmung von UNICEF" verwendet worden. Die Kulturbehörde der UNO werde künftig "mit Vorsicht" weitere Partnerschaften mit PYALARA prüfen. (PMW)

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der größten pro-israelischen Lobbyorganisation, AIPAC, war mit 7.500 Teilnehmern die bisher größte überhaupt. Zu den Rednern gehörten u.a. Premier Netanyahu, Außenministerin Clinton, Tony Blair und andere. Videos empfehlenswerter Reden, z.B. von Alan Dershowitz, finden sich HIER.


Der Kassler Bürgermeister Jürgen Kaiser (SPD), Dezernent für Ordnung und Sicherheit, hat die Praxis des Ordnungsamtes der Stadt Kassel aufgehoben, an Informationsständen in der Innenstadt keine israelischen Fahnen zuzulassen. Das Bündnis gegen Antisemitismus (BgA) in Kassel, die Deutsch-
Israelische Gesellschaft, Honestly Concerned, ILI und andere Organisationen hatten gegen die Praxis protestiert. Wie bei Demonstrationen und Versammlungen werden nun auch an Informationsständen wieder "Fahnen größerer Dimension zugelassen". (HNA)

Karikatur aus einer Saudi Arabischen Tageszeitung:
Irans friedvolles Nuklearprogramm

Quelle: Al-Watan, Saudi Arabia, March 25, 2010, Karikaturist: Jihad Awartani (MEMRI)






Basketball // Euroleague
In der Best-of-five Serie im Viertelfinale der Euroleague steht es zwischen Maccabi Tel Aviv und Partizan Belgrad 1:1. In den Rückspielen kommende Woche in Belgrad muss Maccabi mindestens ein Spiel gewinnen, um in die Final Four einzuziehen. Die Niederlage im ersten Spiel konnten die Tel Aviver durch einen 98:78 Erfolg wett machen und sich durch die große Punktdifferenz eine gute Ausgangslage für die Spiele 3 und 4 sichern. (jpost)

Basketball // Albert-Schweitzer-Turnier
Vom 3.-10. April findet das Albert Schweitzer Turnier für Jugend-Nationalmannschaften in Mannheim statt. Israel befindet sich in der Gruppe D und spielt am 3. April gegen Spanien, am 4. April gegen Australien und am 5. April gegen Griechenland. (www.ast-basketball.de)

Europa zu Gast bei Freunden
Vergangene Woche fand der 34. jährliche Kongress der UEFA in Tel Aviv statt. Neben finanziellen Themen wurde auch der Spielplan für die Qualifikation zur EM 2012 neu ausgelost. (uefa)

Neuanfang
Israels nationaler Fußballverbund ernannte den Franzosen Luis Fernandez zum neuen Trainer der Nationalmannschaft. Der 50jährige zeigt sich zuversichtlich, Israel zur EM 2012 in der Ukraine und Polen zu führen. Der ehemalige Trainer von Athletic Bilbao und Paris Saint-Germain verbuchte bereits
internationale Erfolge. Infolge seines Engagements bei Beitar Jerusalem ist er auch mit dem israelischen Fußball vertraut. (Kicker)

Basketball // Eurocup
Bei der ersten Begegnung zwischen Hapoel Jerusalem und Alba Berlin im Rahmen des Viertelfinales siegte der israelische Vizemeister 67:61. Das Rückspiel findet am nächsten Mittwoch in der o2-Arena in Berlin statt. Tickets sind hier erhältlich: albaberlin





Die Nachwirkungen der Vertrauenskrise zwischen der derzeitigen US Administration und Israel sind nicht ausgestanden. Noch vor Beginn des achttägigen Pessach-Festes erwarten die Amerikaner "zufriedenstellende" Antwort auf ihren Forderungskatalog, darunter ein völliger Baustopp in Ost-Jerusalem, Gefangenenfreilassungen und eine Darstellung israelischer Positionen zu den künftigen Grenzen, Rückkehrrecht palästinensischer Flüchtlinge usw. Hinzu kommt ein spürbares Aufheizen der Lage um den Gazastreifen mit täglichem Raketenbeschuss, Kampfhandlungen und schon drei Toten auf der israelischen Seite.





Der ewige Sündenbock
Tilman Tarach hat mit vielen Belegen und Quellverweisen vergessene, verdrängte und unbekannte Tatsachen über den Nahostkonflikt zusammengetragen. So hält sich hartnäckig der Mythos, dass Israel ohne die finanzielle, politische und militärische Hilfe der USA nicht entstanden wäre. Tatsache ist, dass die USA in letzter Minute sogar die Ausrufung des jüdischen Staates sabotieren wollten. Tarach belegt, wie der Geist des Hitler-Freundes und Muftis von Jerusalem, Hadsch Amin el Husseini, bis heute nachwirkt.

Vergessene Pogrome an Juden in Palästina belegen, dass das Zusammenleben auch vor der Ankunft der Zionisten keineswegs idyllisch war. Hoch aktuell ist seine Analyse einer von Antisemitismus motivierten anti-israelischen Politik der Amerikaner und Europäer und nicht nur der Araber. "Der ewige Sündenbock" von Tilman Tarach ist mit einem Geleitwort von Henryk M. Broder bei der Edition Telok erschienen. (tilmantarach.blogspot.com)

Alltag im gelobten Land
Das Buch von Ulrich W. Sahm mit einem Geleitwort von Henryk M. Broder ist erschienen. Es enthält persönlich gehaltene Erlebnisse und Geschichten des langjährigen Nahost-Korrespondenten. So fand er die deutschen Retter einer Holocaust-überlebenden, erlebte den Irakkrieg mit den Gasmarken und wurde von Jassir Arafat bei seiner ersten Begegnung mit ihm gezwungen, dessen Banane aufzuessen. "Sein großartiges Buch ist ein Muss für jeden, der Israel kennen lernen will", schreibt "Das Parlament".
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.






Was wir Israel zu Pessach wünschen.?!?!
Daß viele Menschen weltweit mit dem Land Geburtstag feiern. Denn: Yom Hazmaut bedeutet Solidarität bekunden.
Oft wurde es schon gesagt, und leider ist es immer wieder wahr - nie war es so nötig wie gerade jetzt, Solidarität mit dem Staat zu zeigen, wie nur viel zu wenige ihn kennen: Ein demokratisches, multikulturelles, technisch innovatives und touristisch vielfältiges Land mit einer Jahrtausend alten Geschichte.
Zeigen auch Sie am Israeltag Ihre Loyalität.
Zeigen Sie Ihre Freude, dass Israel existiert!
Zeigen Sie Solidarität mit den Menschen in Israel und feiern und tanzen Sie mit uns, mit Hunderten blau-weißen Luftballons, dem Konterfei von Theodor Herzl, vielen Postern und Bildern aus der ewigen Hauptstadt des Jüdischen Staates, Jerusalem, Bildern aus Ashkelon, Massada, Haifa, Tel-Aviv und der Unterwasserwelt von Eilat. Unsere Freundin Lilo veranstaltet den ILI-Tag in einer kleinen Stadt an der stürmischen Küste Oregons. Auch in Warschau, Durban, Sierra Leone und anderen Städten wird der Israeltag gefeiert.
Informationen und Kontaktaufnahme unter:
claudia@il-israel.org

Am 14. Mai ist Israel-Tag!






Buntes Israel

"Multikulti" Weltmetropole Tel-Aviv.
Ein Minarett vor modernen Hotels






Die Redaktion der ILI -News und das ganze Team wünschen allen
Lesern ein Chag Pessach Sameach und frohe Ostern!




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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 14. Mai ist Israel-Tag




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