11. April 2010


Inhaltsverzeichnis

















Der Osteoporose auf der Spur
Prof. Eli Hershkovitz, Dr. Neta Leventhal und ihre Kollegen von der Ben Gurion Universität in Be'er Sheva entdeckten eine Genmutation, die für den Verlust an Knochendichte verantwortlich ist. Die Studie wurde im American Journal of Human Genetics veröffentlicht.

Verjüngungskur leichter gemacht
Die Pro Console der israelischen Firma Endymed bietet eine sichere und effektive Behandlungsmethode der kosmetischen Chirurgie mit weniger Schmerzen. Die Technologie ermöglicht Behandlungen von Hautschichten bis zu 9 mm Tiefe mit kontrollierter Energieabgabe und Erhitzung, womit eine Verbrennung des Gewebes vermieden werden kann. (israel21c)

e-Medizin
Bei 600 israelischen Herzinsuffizienz-Patienten erfolgen die täglichen Kontrolluntersuchungen virtuell von Zuhause. Über digitale Instrumente sendet der Patient Infos über Puls, Blutdruck und Gewicht in Echtzeit an das Behandlungszentrum. Mit dem Arzt und dem Pflegepersonal kommuniziert er per Skype. Ein Pilotprojekt des Sheba Medical Centers, der Maccabi Krankenversicherung und des Gertner Instituts zeigte Erfolge: 12% weniger Notaufnahmen-Besuche, 37% weniger stationäre Behandlungen und 50 % weniger Hospitalisierungen. (ynet)

Clean-Tech für die Landwirtschaft
Der neue Bioreaktor von Firma Agrobics "säubert" das Abwasser der Landwirtschaft und verhindert Umweltschäden. Mit Bakterien baut die Anlage organisches Material ab. Das Gerät ist flexibel und kostensparend. (israel21c)


Musik auf Tastendruck
Die Plattform MeCanto ermöglicht einen nahtlosen Zugriff auf Musikdateien sowie auf deren Management und Synchronisation via Mobilfunk und Internet. Die Software kann auf jedem PC installiert und in soziale Netzwerke wie Facebook,
MySpace und Twitter integriert werden. Das System verbessert zudem die Markenbekanntheit und schafft neue Ertragsströme. In über 127 Ländern bietet MeCanto bereits diesen Service an. Wie es funktioniert zeigt dieses YouTube-Video. (Israel21c)





Studium in Israel
Egal ob für ein Jahr, ein Semester oder einen Sommerkurs - alle Infos über ein Studium in Israel gibt es am 23. und 24. April auf der Study World 2010 in Berlin. Fünf der führenden Unis in Israel werden dort vom Israel University Consortium vertreten. Insgesamt 170 Aussteller
aus 25 Ländern nehmen an der internationalen Messe für Hochschul- und Erwachsenenbildung teil. (NL der Botschaft)

Die Verwandlung eines Berges
Die frühere Mülldeponie Hiriya bei Tel Aviv soll zu einem Landschaftspark umgewandelt werden. In einer internationalen Ausschreibung fiel die Entscheidung auf den saarländischen Architekten Peter Latz. Sein Entwurf sieht vor, dass die
Silhouette des Berges erhalten bleiben soll und das Innere zu einer mediterranen Landschaft mit Wasser und Palmen gestaltet wird. Der neue Park soll nach dem früheren Ministerpräsidenten Ariel Sharon benannt werden. (jpost)

"Jugendaustausch mit Israel"
Aus 365 Projekten der Veranstaltungsreihe Deutschland - Land der Ideen wurde das Projekt Jugendaustausch mit Israel als Ausgewählter Ort 2010 ausgezeichnet. Der deutsch-israelische Jugenddialog wird von der Jugend-Akademie Neu Allermöhe und der Evangelischen Jugend Hamburg ausgeführt. Derzeit setzen sich Jugendliche aus Ashdod und ihre Kollegen aus Deutschland in Hamburg mit dem Thema "Identität und Verantwortung" auseinander. (Hamburger Abendblatt)





Aktien-Rallye
Während sich die weltweiten Finanzmärkte langsam von der Krise erholen, erreichte der Tel Aviver Börsen-Index TA 25 am Dienstag ein Allzeit-Hoch von 1237,85 Punkten. (TASE)

Global-Player
Orbit Technologies wird den US-amerikanischen Hersteller von Flug- und Verteidigungssystemen Lockheed Martin mit fortgeschrittenen mobilen Satellitensystemen versorgen. Ein entsprechendes Abkommen wurde diese Woche unterzeichnet. Der israelische Entwickler mobiler Kommunikationssysteme beliefert den amerikanischen Riesen seit über zehn Jahren. (Globes)





Paris und Tel Aviv
Bei seinem Besuch in Tel Aviv unterzeichnete der Oberbürgermeister von Paris, Bertrand Delanoé, einen Freundschafts- und Kooperationsvertrag mit seinem Tel Aviver Amtskollegen Ron Huldai. Dies sei lediglich die Formalisierung der langjährigen Beziehungen zwischen Paris und Tel Aviv, kommentierte der Besucher. Am Dienstag eröffnete er ein französisches Filmfestival in Tel Aviv. (jpost)

Erfolg für "Israel" bei der UNO
Bei einer Veranstaltung der "Model United Nations" (MUN) in New York, gewann die Delegation aus Ecuador den ersten Preis für ihre Präsentation des Staates Israel. Bei dem Forum schlüpfen Studenten aus aller Welt in die Rolle
der Diplomaten, Die Gewinner berichteten, dass sie bei ihren Vorbereitungen von der israelischen UNO-Delegation intensiv "gebrieft" wurden. Die Studenten der Tel Aviv University vertraten ausgerechnet Syrien. Unnötig zu sagen, dass sie keinerlei Unterstützung vom Nachbarland Israels erhielten. (ynet)

Die Türkei und ihr Premierminister
Das Klima zwischen der Türkei und Israel hat sich nochmals deutlich verschlechtert. Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan warf Israel bei einem Besuch in Paris vor, die "Hauptbedrohung für den Frieden" im Nahen
Osten zu sein. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu äußerte sich enttäuscht über die fortgesetzten verbalen Angriffe aus der Türkei. (AFP) Im Zusammenhang mit der Debatte über den Beitritt der Türkei in die EU, bezeichnete Erdogan die EU als einen "Christenclub". (WELT)

Schweiz liefert Bauteile für Irans Atomprogramm
Die Schweizer Firma Inficon hat 108 hochsensible Druckmesser via Taiwan in den Iran geliefert. Diese Geräte sind für die Anreicherung von Uran von zentraler Bedeutung und könnten im Atomwaffenprogramm des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad zum Einsatz kommen. (SF Tagesschau)
Die Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey bei ihrem Besuch bei Präsident Achmadinedschad

Unterschriftenaktion: Freiheit für Gilad Shalit
Gilad Shalit ist nun über 1300 Tage in der Gefangenschaft von Hamas-Terroristen.
Wir fordern: Freiheit für Gilad Shalit
Danke für Ihre/Eure Unterschrift und das Weiterleiten der Petition.

Israel wird Delegitimiert, Dämonisiert und mit Doppelstandards bemessen
Es gibt eine klare Grenze zwischen Israelkritik und Antisemitismus, doch leider ist diese Grenze nur all zu wenigen bekannt. (Campus Intifada)





Faktendreher der Woche bei der SZ war ein auf den Kopf gestelltes Interview mit dem Israelischen Außenminister Lieberman. Entgegen der unterstellten "Annullierung der israelisch-palästinensischen Friedensverträge und der Annexion eines Teils der besetzten Gebiete" (SZ), hatte Lieberman lediglich festgestellt, dass "ein einseitiger Bruch der Osloer Verträge durch die Palästinenser Israel von seinen Verpflichtungen gegenüber diesen Verträgen entbinden würde". (MFA)

Letzte Woche wurde der 15-jährige Mohammed Al-Farmawi durch palästinensische Sanitäter für tot erklärt, von Israelis getötet, hieß es. Die Nachricht wurde auch von Al Jazeera kolportiert. Jetzt berichtete die Nachrichtenagentur Ma'an, dass der Junge sich wohlauf bei seiner Familie befinde. Er sei von ägyptischen Polizisten bei dem Versuch, durch einen Tunnel nach Ägypten zu gelangen, festgenommen worden. (Jediot Aharonot)

Die Straße in Ramallah beim Sitz des PA-Präsidenten wurde nach Yihyeh Ayash benannt. Der "Bombeningenieur der Hamas" war gezielt per Handy getötet worden und hatte mehrere hundert Israelis auf dem Gewissen. "Das ist eine empörende Verherrlichung von Terrorismus durch die palästinensische Autonomiebehörde", hieß es in einer offiziellen Reaktion des israelischen Ministerpräsidentenamtes. (TML)

In Jordanien gilt die "Islamische Bewegung", eine Splittergruppe der ägyptischen Muslim-Brüderschaft, als illegal. Ihre Mitglieder dürfen das Land nicht einmal für einen Besuch betreten. In Israel allerdings kann die Organisation frei operieren. Ihre Vertreter sitzen sogar im Parlament, der Knesset. (Arutz7)

Der israelische Kurzfilm "Kimat Normali" (hebr. für fast normal) nimmt nächste Woche an einem französisch-ägyptischen Filmfestival in Kairo teil. Die Regisseurin Keren Ben-Rafael studierte an der renommierten "La Femis" Filmhochschule. Der Film wird allerdings ohne Jury ausgestrahlt. Der Grund: Einige Jurymitglieder boykottieren den Film, weil die Filmemacherin Israelin ist. (jpost)

Obgleich die Amerikaner von Israel einen totalen Baustopp im "traditionell arabischen Ostteil Jerusalems" fordern, hat sich Philip J. Crowley, Sprecher des US State Departements, "beunruhigt" geäußert über Kommentare der palästinensischen Autonomiebehörde zu dem Wiederaufbau und der Renovierung jüdischer Stätten im jüdischen Viertel der Altstadt Jerusalems. Die Anmerkungen des palästinensischen Informationsministeriums verleugnen das jüdische Erbe und die jüdischen Verbindungen zu Jerusalem. "Das untergräbt Vertrauen und Zuversicht für bedeutsame und produktive palästinensisch-israelische Verhandlungen." (State Dept.)





Israel im Taschenformat
Gisela Dachs, Zeit-Korrespondentin in Israel, hat für die Bundeszentrale für Politische Bildung ein kompaktes "Israel kurzgefasst" verfasst. Erfrischend neutral, mit Informationen und gut beobachteten Details über die bunte israelische Gesellschaft liefert Dachs eine lebendige Kurzfassung der Politik, der Probleme und der inneren Auseinandersetzungen der Israelis. Den Nahostkonflikt streift sie, ohne ihn überproportional in den Vordergrund zu schieben. Das Buch - komplett mit Glossar und Wörterbuch - ist eine exzellente Lektüre zur Vorbereitung einer Israel-Reise.
Gisela Dachs, Israel kurzgefasst, 160 Seiten, ISBN 978-3-8389-7024-0 kann für einen Euro bei der BpB bestellt oder kostenfrei als pdf-Datei aus dem Internet heruntergeladen werden.





Segeln
Bei der Jugendweltmeisterschaft in Thailand erhielt die 15-jährige Oren Yaakov in der Klasse Laser 4.7 die Bronzemedaille. 2008 war Orens Bruder Shahar bereits Weltmeister in derselben Klasse. (one)

Handball
Der Israeli Avishai Smoler wurde bereits zum zweiten Mal in Folge für das Allstar-Spiel nominiert. Am 6. Juni 2010 werden in Berlin die besten deutschen Bundesligaspieler gegen die besten aus dem "Rest der Welt" antreten. Smoler, derzeit in Diensten Wetzlars, wird Teil dieses Teams sein. Nächste Saison wird er für den Meister TSV Lemgo spielen. (one)




Israel-Broschüren zum Download (auf Englisch)




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Nach Abschluss von Ostern und Pessach werden die Amerikaner von Israel "befriedigende" Antworten zu ihrem Forderungskatalog einfordern: Jerusalem, Siedlungspolitik, Grenzen, Flüchtlinge. Derweil wird Israel von mehreren Skandalen geschüttelt, dem Prozess gegen Ehud Olmert, einem neuen Korruptionsprozess in Jerusalem und der Aufdeckung des "schlimmsten Spionagefalls der Geschichte Israels". Thema wird auch die Absage von Premier Benjamin Netanjahu sein, sich in Washington an einer Konferenz über atomare Abrüstung zu beteiligen (WELT). Arabische Länder wollen von Israel eine Unterschrift unter den Atomsperrvertrag abverlangen.





heplev - abseits vom mainstream
Verantwortlicher Herausgeber: Herbert Eiteneiner
Naher Osten, Deutschland, Europa, die Welt, Schule + Bildung - es gibt so vieles, über das man informiert sein sollte und wo es auch unkonventionelle Meinungen gibt - hier vor allem ein Gegengewicht zur Schieflage der Nahost-Berichterstattung der etablierten Medien. Aber natürlich nicht darauf beschränkt.

Medien Backspin - Falsches zu Nahost richtig gestellt
Verantwortlicher Herausgeber: Bernd Dahlenburg
Auf dieser Seite sind Informationen zu finden, die aus dem Media Backspin von Honest Reporting.com stammen. Da diese Organisation leider nur auf Englisch berichtet, viele Informationen aber hier bei uns im deutschen Sprachraum nicht ankommen, hat man sich hier entschlossen, die für deutsche Leser interessanten Dinge zu übersetzen.





Mobilität, Euro und Billigflieger haben die Bedeutung von Städtepartnerschaften geschmälert. Um nach Mailand oder Birmingham zu reisen, bedarf es nicht der kommunalen Unterstützung der Partnerstadt Frankfurt. Was aber geschieht in den mehr als 100 partnerschaftlichen Beziehungen zwischen deutschen und israelischen Kommunen, Kreisen, Stadtteilen und Schulen? Obwohl die Zahl der wöchentlichen Flüge von Deutschland nach Israel von einst 10 auf über 60 gestiegen ist, bleibt die Reise in den jüdischen Staat für viele Menschen ein Abenteuer.
Deshalb appellieren wir an die deutschen Städte, ihre israelischen Partner vorzustellen. Mit einer Präsentation der Partnergemeinde und ihrer Einrichtungen. Mit Darstellungen der jüdischen Traditionen. Und mit den Verlockungen eines attraktiven Reiselandes das Schnee bietet und Wüste, attraktive Großstädte, Strände, Wahdies und mystische Orte. Nutzen Sie den diesjährigen Israel Tag, um in Ihrer Gemeinde den israelischen Partner vorzustellen. Auch das ist Sinn einer Partnerschaft. Noch haben Sie gut fünf Wochen Zeit.
Informationen und Kontaktaufnahme unter:
claudia@il-israel.org

Am 14. Mai ist Israel-Tag!






Liebe auf den ersten Blick:
Gesichtet diese Woche in der Kamel-Ranch im Negev. (jpost)




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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 14. Mai ist Israel-Tag




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