23. Mai 2010


Inhaltsverzeichnis

















Spermien in Bewegung bringen
Eine Lichtwellenbestrahlung von drei Minuten reicht, um die Beweglichkeit von Spermien deutlich zu verbessern. Dies wiesen Forscher des Meir Medical Center und der Bar Ilan Universität nach. Die Methode könnte bei Fruchtbarkeitsproblemen helfen. (eip-news)
 

Vorsicht bei Handys
Von Handys geht gefährliche Strahlung aus. Prof. Sigal Sidetzky stellte fest, dass auch schnurlose Telefone strahlen. Dazu wurde im International Journal of Epidemiology eine Studie veröffentlicht. Sie wies eine 40% höhere Häufigkeit der Gehirntumore Gliomatosis und Meningiom unter Handy-Usern nach. Zu der Risikogruppe gehörten User, die innerhalb von 10 Jahren täglich 30 Min. telefonierten. Tipp: Handy möglichst weit vom Körper fernhalten und kein Handy unters Kissen oder neben das Bett legen. (jpost)
 

Eine Uhr für Galileo
Die israelische Firma Dimension4 entwickelte eine Technologie für den Bau von Atomuhren aus Vollkernmaterial anstelle von Gas wie bisher. Das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo beauftragte die Firma, für das Projekt eine solche Uhr zu entwickeln. Die Technologie von Dimension4 ist zuverlässig, preiswert und ermöglicht den Einsatz der innovativen Uhr in jedem Handy und GPS-Gerät. (Galileo-Masters)

Partikeln beeinflussen Wolken
Prof. Colin Price von der Tel Aviv University untersuchte mit Forschern des Weizmann Institut die Auswirkungen anthropogener Aerosole auf Wolkenbildung. Mittels Daten aus dem Amazonasgebiet belegten die Forscher, wie eine dichte Aerosolbeladung die elektrische Aktivität von Gewitterwolken veränderte. Die Studie wurde im Geophysical Research Letters publiziert. (jpost)

Forschen unter dem Meer
Die gemeinnützige israelische Organisation EcoOcean erforscht mit internationalen Organisationen und Universitäten die Geheimnisse des östlichen Mittelmeeres und des
Roten Meeres. Die Analyse von Plankton und Meerwasser sowie der Einfluss großer Entsalzungsanlagen auf das Meeresleben und die Umwelt stehen im Mittelpunkt. Hier gibt es einen Einblick in die Arbeit der Forscher auf dem hochmodernen Schiff Mediterranean Explorer. (Israel21c)

Interaktives TV
Die interaktive Anwendungsplattform Vidgets wurde von der israelischen Firma AttracTV für online TV-Sender entwickelt. Zu ihren Kunden zählen NBA.com und israelische Sender. Vidgets bildet einen Aufsatz für E-Commerce-Seiten aller Art. So können User während eines Sportevents
Statistiken abrufen oder abstimmen, Kommentare in Echtzeit abgeben, sich eine Pizza bestellen und vieles mehr. (Israel21c)





Schätze im Meer
Ein Bericht der US-Regierung stellt fest: Vor der Küste Israels liegen Ressourcen von ca 20,44 Billionen Kubikmeter natürlichem Gas sowie 1,7 Mrd. Barrel Erdöl. Der Bericht basiert auf Untersuchungen des U.S. Geological Survey. Das Gasfeld Tamar soll bereits 2012 seine Arbeit aufnehmen. (ynet)/(epicenter)
 

Wasser mit Umkehrosmose
Diese Woche nahm Israel die weltweit größte Entsalzungsanlage ein. In Hadera wird mit der Umkehrosmose weniger Energie verbraucht. Die Entsalzungsfabrik ist umweltfreundlicher als Anlagen mit thermischen Technologien. Mit dem
Bau von zwei weiteren Anlagen in den nächsten Jahren wird Israel mit insgesamt über fünf Entsalzungsanlagen das Land jährlich mit 750 Mio. Kubikmeter Wasser versorgen. (Business Insider)

Bestnoten für die israelische Zentralbank
Beim internationalen Wettbewerbs-Ranking IMD World Competitiveness Yearbook 2010 erreicht Israel Platz 17, vor Finnland, Neuseeland und China. In den Kategorien Leistungsfähigkeit der Zentralbank, Stabilität bei Finanzkrisen und Ausgaben für „Research & Development“ aus dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) wurde Israel vom IMD
(International Institute for Management Development) sogar an erster Stelle eingestuft. (Globes)






Lena mag Harel
"Den Typen aus Israel finde ich echt scharf", verriet Lena Meyer-Landrut in einem Interview mit dem Magazin stern. Glaubt man den Quoten britischer Buchmacher, dann hat der israelische Teilnehmer beim Eurovision Song Contest, Harel Skaat gute Chancen auf eine hohe Platzierung beim Wettbewerb am 29. Mai in Oslo. (news-adhoc)

Summer Party @ TLV
Die Summer-Party 2010 von MTV wird im Hayarkon-Park in Tel Aviv stattfinden. Neben israelischen Musikern werden Gäste aus dem Ausland erwartet, darunter Sängerin Pink und Rapper Jay-Z (Foto). (ynet)
 

"Der Traum vom Gelobten Land"
Am Pfingstmontag, 24. Mai 2010, um 18.15 Uhr zeigt das ZDF eine Dokumentation über Theodor Herzl, dem Begründer des politischen Zionismus. Herzl wäre am 2. Mai 150 Jahre alt geworden. Neben Originaldokumenten und Interviews mit Experten werden auch Spielszenen geboten. Der Wiener Schauspieler Michael Masula übernahm die Rolle von Herzl. (Presseportal)
Schauspieler Michael Masula als Herzl in der ZDF-Doku
 

"Heimat im Heute"
So der Titel der deutsch-israelischen Literaturtage, die zum dritten Mal in Berlin veranstaltet werden. Vom 27. bis 30. Mai kommen junge Autoren aus beiden Ländern zusammen und diskutieren über Freiheit und das Gefühl von Heimat. Weitere Infos beim Goethe-Institut und der Heinrich-Böll-Stiftung.
 

Hollywood-Debüt?
Für den dritten Teil der „Transformers“-Reihe ist für die weibliche Hauptrolle das Supermodel Bar Refaeli im Gespräch. Es wäre ihre erste Rolle in einem Blockbuster aus Hollywood. (Ha’aretz)
 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Jugendliche aus Israel, Tschechien und Deutschland untersuchten in Hamburg im Rahmen des internationalen Medienprojekts „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ die Nahost-Berichterstattung. Sie werteten u.a. Pressefotos über die Gaza-Operation „Gegossenes Blei“ aus, besuchten Presseorgane, sprachen mit Medien- und Meinungsmachern sowie mit Vertretern des Bundestages und der Israelischen Botschaft. Das Projekt wird maßgeblich von EUROPEANS FOR PEACE, und ConAct finanziert. Veranstalter ist der Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e.V. Weitere Infos bei Ulrike Novakova.
Hanoch Katsir, israelischer Projektkoordinator

Fotos: Esther Klemm, fotolichtkunst.de





Eine feste Partnerschaft
Den Hochtaunuskreis und den Distrikt Gilboa im Norden Israels verbindet seit 20 Jahren eine echte Partnerschaft und wahre Freundschaft. In einem Festakt am Samstag wurde daran erinnert und auch richtig gefeiert. (FAZ)
Ein Spielplatz im Gilboa-Park wurde nach dem Deutschen Ekkehard Gries benannt

Offener Protest

Der Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten im Europaparlament, Gabriele Albertini, kritisierte die einseitige, anti-israelische Haltung einer Delegation von Abgeordneten des Europaparlamentes. Als Konsequenz sagte Albertini seine Teilnahme an einer geplanten Reise ab. Ihm folgten Fiorello Provera, Vize-Präsident des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten im Europaparlament und der Holländer Bastiaan Belder, Vorsitzender der Delegation des Europäischen Parlaments für Israel. Sie bezeichneten das geplante Reiseprogramm als kontraproduktiv und im Widerspruch zu dem wofür sie gewählt worden wären, „um Dialog zu fördern, Versöhnung und um zu einem besseren Verständnis für die Komplexität und schwierigen Herausforderungen der Parteien auf dem Weg zum Frieden beizutragen“.

Am Sonntag will das von Albertini kritisierte deutsche Delegationsmitglied Hans-Gert Poettering in Jerusalem auf Einladung der Konrad Adenauer Stiftung eine „Grundsatzrede“ halten. (jpost, EJP)

Gabriele Albertini

Fiorello Provera

Bastiaan Belder

Privatbesuch
Nächste Woche kommt der Stabschef des Weißen Hauses, Rahm Emanuel, nach Israel. Der engste Berater Barack Obamas will mit seiner Familie die Bar Mitzwa seines Sohnes in Jerusalem feiern. (jpost)
Emanuel mit Sohn Zach (li.)
 





Jerusalem und Zion werden 850 Mal in der Bibel erwähnt. Die Tatsache, dass Benjamin Netanyahu am Jerusalem-Tag die Bibel zitierte, um die Anbindung des jüdischen Volkes an Jerusalem zu unterstreichen, nannte der Chefunterhändler der PA Saeb Erekat „geschmacklos“.  Der israelische Premier benutze die Religion um aufzuhetzen, so Erekat. (Reuters)

Diese Woche vertrieb die Hamas Dutzende palästinensische Familien aus ihren Häusern in der Stadt Rafah, um diese dann mit Bulldozern abzureißen. Die Begründung: Die Häuser seien illegal gebaut worden... (USA Today)

Just in der Zeit, in der die palästinensische Autonomiebehörde (PA) indirekten Verhandlungen mit Israel zustimmte, rief ihr Fernsehsender, PA-TV, Israelis auf, nach Europa und Äthiopien „zurückzukehren“. In der zweimal ausgestrahlten Sendung schlug der Sprecher vor, dass die Israelis in ihre „ursprünglichen Heimatländer“ zurückkehren sollten. Dabei nannte er Polen, die Ukraine, Deutschland, Russland und Äthiopien als mögliche Optionen. (Arutz7, PMW)

Es dürfe keinen jüdischen Staat geben. Israel sollte in einen islamischen „Kalifat-Staat“ integriert werden. Das erklärte Masoud Ganaim in einem Interview mit der arabischen, in Israel erscheinenden Zeitung Kul al-Arab. Ganaim ist Knesset-Abgeordneter der arabischen Partei Ra’am Ta’al. Er forderte zudem die Anerkennung der Hamas und Hisbollah als „legitime politische Bewegungen“. (jidf)

Israel lieferte in der vergangenen Woche mit 637 LKW 14,069 Tonnen Brennstoff, Lebensmittel und Bedarfsartikeln in den Gazastreifen. Zusätzlich wurden 781 Palästinenser aus dem Gazasteifen in israelischen Krankenhäusern versorgt. (IDF)






Arabisches Säbelrasseln
Arabische Medien spekulieren über einen Kriegsausbruch „in diesem Sommer“. Scharfe Töne aus Syrien und Libanon alarmierten die Außenminister von Frankreich und Deutschland. Sie besuchen Damaskus. (Israelnetz)
 

Luftschutzübung
In Israel wird in dieser Woche die größte Zivilschutzübung in der Geschichte des Landes unter Beteiligung von 70 Prozent der Bevölkerung stattfinden. Am Mittwoch sollen die Luftschutzsirenen heulen. (n-tv.de)
 





Tennis
Shahar Pe’er stürmt nach ihren Erfolgen in den letzten Turnieren wieder die Top 20 der Damen-Weltrangliste – derzeit belegt sie den 19. Platz. ((jpost)






Iran im Weltsystem
Bündnisse des Regimes und Perspektiven der Freiheitsbewegung“ heißt der Untertitel des von Stephan Grigat und Simone Dinah Hartmann herausgegebenen Buches “Iran im Weltsystem”. Autoren aus Deutschland, Österreich, Italien, Israel, den USA und dem Iran analysieren die europäische, russische und US-amerikanische Iran-Politik. Sie skizzieren die Wirtschaftsbeziehungen Österreichs,
Deutschlands und der Schweiz mit Iran und beleuchten die Bündnisstrategien Teherans in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die Begeisterung von Neonazis für das iranische Regime wird ebenso unter die Lupe genommen wie die Bewunderung für das iranische Kino.




Internet-Tips
Diesmal ausgewählte israelische Nachrichten-Portale auf Englisch…

Jerusalem Post
Die rechtskonservative JP (einst Palestine Post) war vor dem Internet-Zeitalter die einzige englischsprachige Informationsquelle über aktuelle Politik in Israel (für Diplomaten und Journalisten). Längst hat sie an Bedeutung in Israel verloren. Im Ausland und gerade über das Internet wird sie noch immer gerne gelesen.
 

Jedioth Ahronot (Auflage ca. 290.000, liberal)
Jedioth Ahronot ist die größte Zeitung Israels, betreibt einen sehr schnellen, zuverlässigen Internet-Auftritt in Englisch.
 

Ha’Aretz (Auflage ca. 65.000, linksliberal)
Ha’Aretz wird als FAZ oder Le Monde Israels bezeichnet. Mit ihren extrem regierungskritischen Artikeln ist sie vor Allem bei Gegnern Israels sehr beliebt und ist eine Hauptquelle für Berichte über Verbrechen und Fehler Israels.
 

Globes (Auflage ca. 25.000, liberal)
Globes ist eine von vielen israelischen Wirtschaftszeitungen, die meist als Beilage der großen Zeitungen mitgeliefert werden.
 

Arutz Sheva
Arutz-Sheva ist ein rechtsgerichteter, der national-religiösen Siedlerbewegung nahestehender Radiosender. Sein englischer Internetauftritt liefert auch Nachrichten.
 






Hamburg, 22.05.2010: Silberne Operettenära

Im Hamburger „jüdischen Salon am Grindel“ werden am 22.05.2010 um 20 Uhr die israelische Sopranistin Miriam Sharoni und der Tenor Stephan Zelck im Duett Musical- und Operrettenarien singen, begleitet von Werner Lamm am Klavier: George Gershwin, Leonard

Bernstein und andere. Der Salon möchte mit dem beschwingten Liederabend an die großen jüdischen Komponisten erinnern und die Einweihung des neuen, von der Kulturstiftung der Hamburger Sparkasse, gespendeten Flügels feiern.

Reservierungen über Tel: 040-44 09 44 26 oder info@salonamgrindel.de

Frankfurt, 25.05.2010: »Feindbild Israel – der ewige Sündenbock«

Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt und Tilman Tarach
am Dienstag, 25. Mai 2010, 19.00 Uhr, im Gemeinderatssaal der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Westendstraße 43, Frankfurt.
Über keinen Staat gibt es so viele Gerüchte wie über Israel. Tilman Tarach zeigt, daß die deutschen Medien, aber auch Organisationen wie die Uno und »Israelkritiker« den Stoff liefern, aus dem diffamierende Legenden gestrickt werden. Die Parole »Die Juden sind schuld« wird heute

begierig auf den jüdischen Staat angewendet, unabhängig davon, wie er sich verhält. Weit oben auf der Tagesordnung der »Israelkritiker« steht die israelische Siedlungspolitik. Alex Feuerherdt fragt, warum viele nicht Hamas und Fatah, sondern israelische Siedlungen als »Haupthindernis für den Frieden« betrachten und warum sie empört auf die Frage reagieren, warum offenbar Juden nicht in einem künftigen palästinensischen Staat leben dürfen.
Alex Feuerherdt, freier Autor, schreibt für Zeitungen und Zeitschriften zum Thema Nahost. Co-Autor von »Verratene Freiheit - Der Aufstand im Iran und die Antwort des Westens«. (Weitere Vorträge: 26.05. in Darmstadt und 28.05. in Kassel.)

Tilman Tarach Autor von »Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die 'Protokolle der Weisen von Zion' und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt«.






Informationen über den Israel-Tag 2010 finden Sie auf unserer Homepage (Seite wird ständig ergänzt und aktualisiert!)…

Fotos, Presse, Videos

Über weitere Berichte, Fotos und Pressemeldungen von anderen Städten freuen wir uns.
Außerdem, wer dieses Jahr noch nicht mitgefiert hat, kann dies in einigen Städten nachholen, z.B. in Bochum am 24. Mai, in Werther am 28. Mai und in Bad Boll am 11. Juni.
Informationen über die Vorbereitungen zum Israel-Tag 2011 folgen in naher Zukunft…

Für weitere Fragen: Claudia Korenke, claudia@il-israel.org, tel: 069/9758560.











Nein, nicht Afrika. Jerusalem! Im Tal der Rehe. (ynet)





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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 13. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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