03. Juni 2010





Sonderausgabe der ILI-News

SOLIDARIÄT MIT ISRAEL


Liebe ILI-Leser,

Wir, d.h. Claudia Korenke (DIG), Honestly Concerned und ILI e.V. möchten gerne unsere Solidarität mit Israel in dieser schweren Situation zum Ausdruck bringen.

Der nachfolgende Text soll als 1/4-seitige Anzeige in der FAZ (voraussichtlich Montag), und ggf. auch in anderen Zeitungen, plaziert werden.

Wir möchten Sie einladen sich dieser Anzeige anzuschließen, so wohl als Unterzeichner, wie auch als Sponsor (ggf. auch als anonymer Sponsor).

Anzeigen sind bekanntermaßen medienwirksam, aber auch sehr teuer, so daß wir auf jede Unterstützung angewiesen sind.

Wir bitten um Mitteilung per Email (ili@il-israel.org), ob wir mit Ihrer Unterschrift rechnen dürfen und in welcher Höhe Sie einen Beitrag leisten können. (Spendenbelege können ausgestellt werden!)

So bald wir genug Spenden zusammen haben, werden alle Unterzeichner von uns mit Angabe der Kontoinformationen unterrichtet.

Unterzeichnen können sowohl Organisationen, wie auch Einzelpersonen. Entsprechend bitten wir um genaue Angabe, wie Sie unterzeichnen möchten.

Sicherlich müssen wir die Dringlichkeit dieser Aktion nicht betonen...

Mit Dank und besten Grüßen,

Claudia Korenke                      Sacha Stawski






SOLIDARITÄT MIT ISRAEL

Wir, eine Gruppe besorgter Bürger, sind bestürzt über die neuesten Geschehnisse im Nahen Osten, über die Toten und Verletzten auf Seiten der Besatzung der Schiffe und der israelischen Soldaten, die Opfer einer gezielten Provokation vermeintlicher Friedensaktivisten wurden, die in Wahrheit aber die Hamas unterstützen und eine gewaltsame Konfrontation mit Israel suchten.

Seit Bekanntwerden der Aktion bietet Israel den sogenannten Free-Gaza-Aktivisten an, deren Hilfsgüter nach der Überprüfung auf waffentaugliches Material auf dem Landweg nach Gaza bringen zu lassen. Seit Wochen warnt Israel vor dem Versuch, die nach internationalem Recht legitime und der Verteidigung des Landes dienende Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Tausende von Raketen wurden in den letzten Jahren von dort auf israelische Städte abgefeuert. Die Blockade soll den Beschuss und jeglichen Waffenschmuggel in den von der Hamas beherrschten Gazastreifen unterbinden. Die auch von Deutschland als Terrorgruppe eingestufte Hamas kämpft gemäß ihrer Charta für die Vernichtung Israels.

Der israelische Versuch, den Schiffskonvoi zu stoppen, war ein legitimer und lebensnotwendiger Akt der Selbstverteidigung und die Reaktion auf eine vorsätzliche Provokation.

Israel befindet sich nicht im Konflikt mit der Bevölkerung Gazas. Humanitäre Hilfsgüter gelangen fast täglich in das Gebiet. Im vergangenen Jahr wurden pro Person mehr als eine Tonne Güter geliefert, über 15.000 Tonnen pro Woche.

Die selbsternannte „Hilfsflotte“ plante eine medienwirksame Denunzierung des jüdischen Staates. Offensichtlich war die gewaltsame Auseinandersetzung mit der israelischen Armee und damit die vorsätzliche Gefährdung der Anwesenden auf dem größten Schiff der Flottille Teil des Plans. Jeder Verletzte sollte als Opfer der Israelis dienen. Und der Coup gelang: Ohne gesicherte Informationen wurde Israel direkt nach den Auseinandersetzungen weltweit verurteilt.

Fakt aber ist: Nach internationalem Marinerecht dürfen Boote, die eine Blockade durchbrechen wollen, angehalten und geentert werden. Israel plante keinen Angriff auf eine Hilfsflotte. Fünf der sechs Schiffe folgten der Aufforderung zum Stoppen. Auf dem sechsten stürzten sich Extremisten, bewaffnet mit Pistolen, Messern, Schlagstöcken und anderen Waffen, auf die israelischen Soldaten, die sich von einem Hubschrauber abseilten, und versuchten sie zu lynchen. Die Folge waren Tote und Verletzte.

Wir protestieren gegen eine vorschnelle und einseitige Verurteilung Israels. Wir fordern, bevor geurteilt wird, eine Klärung aller Fakten der Geschehnisse. Wir rufen die deutschen Politiker auf, auch jetzt die Existenz und Sicherheit Israels zu verteidigen. Die Vorgänge im Nahen Osten dürfen unter keinen Umständen antisemitischen Agitationen als Alibi dienen.

Dieser Aufruf wird von den folgenden Personen und Organisationen unterstützt:
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Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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