27. Juni 2010


Inhaltsverzeichnis















Bald männliche Antibabypille?
Prof. Haim Breitbart von der Bar-Ilan University setzte mit einer neuen Substanz die Zeugungsfähigkeit männlicher Mäuse aus. Die Wirkungsdauer der Sterilisation hängt von der Dosis ab und ist reversibel. Der Cocktail kann als
Pille oder durch Injektion verabreicht werden. Die Nebenwirkungen sind geringer als bei der weiblichen Antibabypille. (Israel21c)

Stress und MS
Stress beeinflusst den Verlauf der MS-Erkrankung. Das stellten Forscher der Universität Haifa bei einer Untersuchung von Patienten fest, die den Raketenbeschuss während des zweiten Libanonkrieges erlebt hatten. In der Fachzeitschrift Multiple Sclerosis erläuterten sie eine Verschlechterung der Symptomatik infolge des Kriegsstresses. Ebenso zeigten die Wissenschaftler, dass Patienten, die den Stress aktiv und pragmatisch bewältigten, deutlich seltener an einem Krankheitsschub litten, als jene, die sich passiv verhielten. Da MS unheilbar ist, sind Erkenntnisse über Einflussfaktoren von großer Bedeutung. (Haifa Universität)

Kriminologe mit Format
Für seine herausragenden Leistungen in der kriminologischen Forschung erhielt Professor David Weisburd von der Hebräischen Universität in Jerusalem den diesjährigen Stockholm Preis. Seine weltweit beachteten Forschungen konzentrieren sich auf Verbrechensverhinderung
und auf die Vermeidung staatlicher Reglementierung. (Israel21c)

Supernova entdeckt
Israelische Wissenschaftler des Weizmann Institute of Science entdeckten zusammen mit internationalen Forschern einen dritten Typ Supernova. Weltweit haben die Forscher mit
Teleskopen Datenmaterial gesammelt und ausgewertet. Bei der neuen Supernova wurde ein hoher Ausstoß von Kalzium und Titan mit Helium festgestellt. Damit könnte das Vorkommen von Kalzium im Universum wie im menschlichen Körper erklärt werden. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature veröffentlicht. (Israel21c)

Effizienter surfen
Springo, ein Tochterunternehmen von Netex, optimiert die Navigation durch das Internet. Anders als bei Google werden die Suchergebnisse nach Themen aufgelistet, geordnet nach Relevanz und nicht nach wirtschaftlichen Interessen des Anbieters. Die Suche kann parallel zu anderen Suchmaschinen - wie Google - angewendet werden. Nach dem erfolgreichen Start in Israel soll dieser Service demnächst auch in den USA für Mobiltelefone und iPad angeboten werden. (Israel21c)

Mehr Schutz für Soldaten
US-Panzer sollen mit israelischer Technologie besser geschüzt werden. Das Radarsystem ASPRO-A von Rafael identifiziert abgefeuerte Faustgranaten und Raketen und neutralisiert sie, so dass sie noch in der Luft detonieren. Nach Information von FoxNews wird das System in US- Abrams-Panzern im Irak eingebaut. (Arutz7)





Club der Millionäre
Weltweit ist die Anzahl der Millionäre 2009 um 17% angestiegen. In Israel ist sie um 43% angestiegen, die höchste relative Wachstumsrate nach Hong Kong und Indien. Das ermittelte Merrill Lynch. (Ha'aretz)
 

Eureka!
Ab dieser Woche übernimmt Israel die Präsidentschaft des europäischen Eureka-Programms. Es handelt sich um eine der weltweit größten Initiativen für Forschung und Entwicklung (R&D). Im kommenden Jahr wird Israel fünf Veranstaltungen für die Mitgliedsstaaten in Israel organisieren. (Ha'aretz)
 

Israel - das Wirtschaftswunder
Israel blüht. Mitten in der Wüste, umzingelt von Feinden. Das Geheimnis des Erfolgs: Ideen im Überfluss. Mit Begeisterung berichtet eine Reportage der FAZ-Sonntagszeitung über Innovationen und den Wirtschaftsboom in Israel.
 

Eis-Doktor
Die israelische Firma IceCure-Medical vermarktet ihre "IceSense"-Technologie in den USA. Aus Europa werden erste erfolgreiche Behandlungen mit IceSense gemeldet. Mit der minimal-invasiven Methode werden gutartige Tumoren bei Frauen, etwa Brust-Adenome oder Fibrome der Gebärmutter mit einem "Eisball" zerstört. Die Behandlung wird ambulant unter Lokalanästhesie durchgeführt, ohne Schmerzen oder Narben. (Bioisrael)
 

Auge im All
Diese Woche wurde der israelische Satellit Ofek 9 von der israelischen Trägerrakete Shavit vom Militärstützpunkt Palmachim ins All abgefeuert. Insgesamt sechs israelische Satelliten wachen über die Erde. Wegen der geografischen Lage Israels müssen die Satelliten in Richtung Westen ins All geschossen werden. (TML)

Und es gibt die doch!
Die türkisch-israelischen Beziehungen: Trotz jüngster Spannungen zwischen Israel und der Türkei kamen diese Woche mehr als 20 türkische Offiziere nach Israel, um in die Bedienung israelischer Heron-Drohnen eingewiesen zu werden. Die Türkei hat 10 israelische Drohnen (für ihren Kampf gegen die Kurden) erworben. (Yedioth Ahronot, 23.06.10)
 





Die "Weiße Nacht"
Am 1. Juli findet die diesjährige Tel Aviver "Weiße Nacht" statt. Bis in die Morgenstunden gibt es eine Fülle an Veranstaltungen - Musik, Kunst, Theater, Tanz, Sport u.v.m. (ynet)
 

Freiwillige in Uniform
Vier- bis Fünftausend Freiwillige aus aller Welt und in allen Altergruppen reisen jährlich nach Israel, um die israelische Armee mit Hilfsaufgaben zu unterstützen. Unter dem Titel "Ein Land, das sich Pazifismus nicht leisten kann" beschrieb die Historikerin Dr. Birgit Schintlholzer-Barrows (die Welt, 7.6.2010) das Freiwilligen-Projekt SAR EL. Nähere Infos über das Projekt hier.
 

Mit Technologie in die Vergangenheit
Ein internationales Wissenschaftler-Team aus Großbritanien, Frankreich, Österreich und Israel konnte erstmalig eine exakte Chronologie der altägyptischen Geschichte mit Hilfe der Radiokarbon-Technologie festlegen. Darüber berichtet diese Woche ein Artikel in Science. (Haifa Universität)





Von Wien nach Jerusalem
Trotz Protesten in Wien reiste Österreichs Kanzler Werner Faymann nach Jerusalem. In der gemeinsamen Pressekonferenz mit Israels Premier Binyamin Netanyahu gab er seiner Hoffnung für eine friedliche Lösung des Konflikts Ausdruck.
Dabei betonte er die Rechte der Bewohner des Gazastreifens und das Sicherheitsbedürfnis Israels. (ynet)

Support aus Washington
Eine überwältigende Mehrheit der Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses unterschrieb einen Brief an Präsident Obama, in dem sie ihn zu einer stärkeren Unterstützung Israels angesichts internationaler Herausforderungen aufriefen. (Arutz7)

Solidarität mit Gilad Shalit
10 000 Menschen demonstrierten in Paris für die Freilassung von Gilad Shalit. Der israelische Soldat wurde vor vier Jahren durch die Hamas entführt. In Rom wurde die Beleuchtung des Kolosseums ausgeschaltet und in Jerusalem die Anstrahlung der Altstadtmauern. Präsident Sarkozy versicherte den Eltern von Shalit, sich unermüdlich für dessen Freilassung einzusetzen. (ynet)

"Sechs Klischees über Israel -
und ein Versuch, aus der Spirale von Vorwürfen und Vorurteilen auszubrechen" - Unter diesem Titel beschreibt ein Artikel der Zeit die Vorurteile und Klischees vieler Europäer, wenn es um Israel geht.
 





Sieht so Kindererziehung aus?
In einer neuen Produktion von Toyoor al-Jannah (Paradiesvögel) huldigen Kinder den Märtyrern (Selbstmordattentätern). Ein Erwachsener predigt ihnen: "Der Märtyrer ist Allahs Liebling". Paradiesvögel ist ein arabischer Kinderkanal, der von Bahrain "kindergerechte" Propaganda sendet. (ynet)

"Die Händler bestellen in Israel, weil die Waren eine bessere Qualität haben und billiger sind", klagt ein Tunnelbesitzer in Gaza. Seit der angekündigten Lockerung der Blockade ist die Hochkonjunktur der Schmuggler vorbei. Darüber berichten der Sender n-tv und die Weltwoche.

Auf die Ankündigung aus Israel, die Blockade über den Gazastreifen zu lockern, reagierten die dortigen Terroristen mit dem Abfeuern mehrerer Raketen auf israelisches Gebiet. Insgesamt über 90 Raketen und Mörsergranaten wurden seit Anfang des Jahres auf Israel abgefeuert. (Ha'aretz)






Nachdem sowohl Libanon wie Iran ihre geplanten blockadebrechenden Schiffskonvois in Richtung Gazastreifen abgesagt haben, aus unterschiedlichen Gründen, sinken wieder die Temperaturen im Nahen Osten. Anstatt Politikern die Einreise in den von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gazastreifen zu untersagen, hat Israels Außenminister Avigdor Lieberman europäische Außenminister eingeladen, sich selber von der Lage im Küstenstreifen zu überzeugen. Die Zickzackpolitik der Regierung dürfte in dieser Woche innenpolitische Kontroversen auslösen.
 




Kritischer Kommentar der Woche von Claudia Korenke

Shavua tov!
In jener israelischen Zeitung, die zu lesen ich gezwungen bin, weil ich wohl nie mit befriedigender Geschwindigkeit von rechts nach links zu buchstabieren in der Lage sein werde, steht geschrieben, dass Toronto die Hasbara-Hauptstadt der Welt sei. Nun bin ich gekränkt - dachte ich doch, dass sei Frankfurt - am Main, natürlich! -..nein, das dachte ich nicht wirklich.
Da wird die Campus-Arbeit gelobt - Aktivitäten von 20.000 jüdischen Studenten. Damit können wir nicht aufwarten. 20.000 Studenten haben wir nicht, und selbst wenn wir jene addieren, die das nicht richtig goutieren würden. Da steht etwas von Sabres und Ahornblättern. Ahornblätter haben wir auch nicht. . und Sabres? 500 sind es in unserem Raum, kam mir einmal zu Ohren. In Greater Toronto sind es 30.000. Israelis. 30.000? Das wollen wir besser unkommentiert lassen, nur soviel: mit 30.000 Israelis und 20.000 jüdischen Studenten wäre ich die Hasbara-Queen und die Metropole am Main Mittelpunkt von Medinat Israel..
Iss' aber nich'. Und so machen wir weiter, ungelobt und ungekrönt, ohne Kapital und Capitale. Und jedem israelischen Offiziellen, der uns dringlich mahnt, für Junge Raum zu schaffen in unserer "Advocacy", dem machen wir mit Mühe klar, dass sich die Alterspyramide unserer Bevölkerung anders darstellt. Anders als die in Israel. Und als in Toronto.
Aber wir werden es denen schon zeigen, Denn:

Am 10. Mai 2011 ist Israeltag!


Claudia Korenke
Claudia@ili-israel.org
 




NEUER ILI FLYER (als Download).






Athletik
Am Samstag beginnt in Tel Aviv der Europapokal in Mehrkampf. Auf dem Foto: Die israelische Delegation bei der Pressekonferenz in Tel Aviv. (one)

Tennis
Im Doppel-Turnier in Wimbledon stehen Andi Ram aus Israel (Foto) und sein Partner Julian Knowle (Östereich) im Achtelfinale. (one)





ZUR ERINNERUNG - SAVE THE DATE:
Seid gespannt, Großes ist geplant: Bitte haltet Euch den
Großes ist geplant: Bitte haltet Euch den
31. Oktober 2010 frei! Details folgen.
Ansonsten nicht vergessen: Der Israel-Tag 2011 wird am 10. Mai 2011 stattfinden! Weitere Infos dazu in naher Zukunft…
Für weitere Fragen:

Claudia Korenke: claudia@il-israel.org
tel: 069/9758560.





Die Lichter gehen aus: Am Jahrestag der Entführung von Gilad Shalit sind das Kolosseum in Rom sowie die Mauern der Altstadt von Jerusalem in Dunkelheit gehüllt. (ynet)




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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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