04. Juli 2010


Inhaltsverzeichnis
















Gemeinsame Energie
Israelis und Palästinenser wollen die Infrastruktur der West Bank gemeinsam modernisieren. Israel Wind Power und
Brothers Engineering Group installieren Windturbinen, die 50 KW elektrische Energie erzeugen. Sie sollen Werke und Haushalte versorgen. (Israel21c)

Keine Chance für Seepiraten
DSIT Solutions setzt neue Maßstäbe im Kampf gegen die Terrorgefahr im Meer. Das Flagschiff AquaShield Diver Detection Sonar (DDS) enthält
Tag- und Nachtsicht- sowie Schallmessgeräte, elektronischen Alarm und weitere sicherheitstechnische Ausrüstungen, die jeden Eindringling sofort erkennen. (Israel21c)

Israelisch - palästinensische Forschung
In einem von der EU unterstützten Projekt untersuchen israelische, italienische und palästinensische Wissenschaftler die Auswirkungen der Erwärmung und Übersäuerung des Roten Meeres und des Mittelmeeres, auf Korallen. Im Mittelpunkt der Studie steht die
Entwicklung eines mathematischen Modells, mit dem die Veränderungen der beiden Meere in den nächsten 50 bis 100 Jahren vorherbestimmt werden können. (Israel21c)

Europa-Lehrstuhl für Israel
Die Ben Gurion Universität in Be'er Sheva ist die zweite israelische Universität, die den Jean-Monnet- Lehrstuhl zugesprochen bekommt. Prof. Sharon Pardo, neuer Inhaber des Lehrstuhls, konzentriert sich auf das Projekt der europäischen Integration. (eip)

Israelische Unis unter den Top Ten
Beim aktuellen Ranking des Fachmagazins The Scientist der besten Forschungsinstitute außerhalb der USA erreichen israelische Unis Top-Platzierungen: Im Bereich der Biowissenschaften nimmt das Weizman Institut den 2. Platz ein. Die Hebräische Universität in Jerusalem erlangte den 5. Platz. (The Scientist)
Weizman Institut

Luxus pur
Eines der elegantesten Hotels der Welt öffnete vergangene Woche in Singapur seine Pforten. Es besticht durch Luxus und ein außergewöhnliches Design. Das "Marina Bay Sands" wurde vom israelischen Architekten Moshe Safdie entworfen. Welche Besonderheit er dem Wolkenkratzer verlieh, sehen Sie hier. (Rheinische Post)





Landwirtschaft auf gutem Wege
Am Dienstag präsentierte die OECD ihren ersten Bericht über die israelische Landwirtschaft. Der Bericht lobt die Landwirtschaftspolitik der israelischen Regierung und stellte eine erhöhte Effizienz bei der Wassernutzung fest. Weitere Reformen seien nötig, um öffentliche Kosten zu sparen. (OECD)

Macht Fernsehen pessimistisch?
Die Ariel Hochschule fand einen Zusammenhang zwischen der Zeit vor dem Fernseher und einer pessimistischen Einstellung zu den eigenen Finanzen. Die Forscher vermuten, dass das Medium Fernsehen eher negative Informationen verbreitet. Eine andere Erklärung: Menschen, die länger fern sehen von vornherein pessimistisch eingestellt sind. Die Ergebnisse der Studie wurden bei einer Konferenz für Medienstudien in Singapur präsentiert. (Ha'aretz)
 

Lob vom Ex-Rektor
Im Nahen Osten sei Israel eine wirtschaftliche Großmacht, im globalen Wettrennen um technologische Innovationen stehe Israel an der Spitze. In einem Gastartikel in der Rheinischen Post lobt Prof. Gerd Kaiser, Ex-Rektor der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, den Staat Israel und seine wirtschaftlichen Errungenschaften. Er rief die Landeshauptstadt Düsseldorf auf, ihre Beziehungen zu Israel zu intensivieren. (Rheinische Post)
 

Intel
Will eine weitere Produktionsstätte in Israel errichten. Der weltweit wichtigste Chiphersteller hat bereits fünf Zentren in Israel. Dort werden renommierte Intel-Chips wie Centrino entwickelt und produziert. (TML)
Intelfabrik bei Gadera
Luftaufnahme:
U. Sahm
 

Klein, aber oho!
"Israeli Innovations" ist der Titel eines neuen Videos, das einen kurzen Überblick über die Leistungen dieses Landes gibt und den Zuschauer neugierig auf mehr macht. Zu sehen bei youtube.





Israelis nach Bethlehem
Zum ersten Mal seit zehn Jahren hat ein israelischer Touristenführer eine Besuchergruppe durch die palästinensisch autonome Stadt Bethlehem geführt. Rafael Ben Hur, Generaldirektor des israelischen
Tourismusministeriums, sagte: "Tourismus kann Terrorismus besiegen." Mosche Gabay des Jerusalemer Reisebüros "Keshet - Zentrum für Bildungstourismus" führte neun deutsche Bürgermeister durch Bethlehem. Palästinensische Polizisten empfingen ihn freundlich vor der Geburtskirche. Gabay, in der Schweiz geboren, hatte gemischte Gefühle: "Für mich ist das ein kleiner Schritt, aber für den Frieden und die Beziehungen zwischen Israel und den Palästinensern ist es ein großer Schritt." (n-tv.de)

Genie-Treffen

Bei der diesjährigen Nobelpreisträger-Tagung in Lindau am Bodensee trafen 650 junge Naturwissenschaftler auf ihre Vorbilder - insgesamt 58 Nobelpreisträger. Unter ihnen Ada Yonath (Chemie-Nobelpreis 2009) und Aaron Ciechanover (Chemie-Nobelpreis 2004) sowie 13 israelische Studenten - jüdischer und arabischer Herkunft. (Lindau-Nobel)

Tanz-Preis
Für sein Werk Solo-Colores erhielt Arkadi Zaides den Kurt-Jooss-Preis 2010. Am 5. Juni wurde der Preis dem israelischen Choreographen und Tänzer in Essen übergeben. Eingereicht wurden 120 Werke aus 21 Ländern. (NL der Botschaft)

Canetti-Festival in Israel
Am 21. Juli findet das Canetti-Festival zum ersten Mal in Israel statt. Das Festival wurde von dem in Haifa geborenen Maestro Robert Canetti vor 15 Jahren ins Leben gerufen, um junge Geiger zu fördern. 120 Teilnehmer aus 18 Ländern, darunter renommierte Musiker, werden erwartet. (ynet)

Die Mädels aus Israel
Die populäre israelische Band Habanot Nechama (hebr. die Nechama Mädels) tourt durch Deutschland: Am 30. Juli beim Festival "Folk-im-Schloss" im Schloss Friedrichstein in Bad Wildungen, vom 31. Juli- 1. August beim Bardentreffen in Nürnberg. Und am 28. August in Berlin im Rahmen der Jüdischen-Kulturtage.

Die Bibel lässt grüßen
Vor 13 Jahren wurde in der Nähe von Nahal Iron im Zentrum Israels eine Bronzeplatte mit einem Frauenkopf ausgegraben. Archäologen der Haifa Universität identifizierten jetzt das Objekt als eine 3.200 Jahre alte Radhalterung eines Kriegswagens der Kanaaniten. Der Wagen muss einer hochrangigen Person gedient haben, möglicherweise aus dem Umkreis von Sissra, dem obersten Befehlshaber der Kanaaniter, der in dieser Gegend seine Hauptstadt hatte (Buch der Propheten, 4, 3). (jpost)

ISRAEL - TRAUM EINER BESSEREN ZUKUNFT
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Technion-Gesellschaft und dem VDE Ostwestfalen-Lippe findet vom 20. bis 29. November 2010 eine außergewöhnliche Studienreise nach Israel statt. Der Besuch von "Better Place", der Präsentation eines flächendeckendes Netzes von Elektrotankstellen mit dazu passenden Autos, sowie von Tefen, Stef Wertheimers "kapitalistischem Kibbuz des HighTech mit Friedensmission", treten neben bekanntere touristische Ziele, um mit LANDSCHAFT - MENSCHEN - HIGHTECH in Israel bekannt zu machen. Anmeldung beim Dr. Ingo-G. Wenke, VDE/VDI, Paderborn, Email: wenke@wenke-paderborn.de oder bei ahavta - Begegnungen in Deutschland und Israel. Tel: 0361 7852293 Mobiltel.: 0177 6914045

Israel goes Amazon
Wer israelische Spezialitäten mag, muss nicht mehr weit suchen. Ab sofort gibt es bei Amazon eingelegte Gurken, Halva, Wein und mehr. Eine Auswahl hier.

Die Weiße Nacht
Bis in die Morgenstunden feierten am Donnerstag die Bewohner von Tel Aviv ihre "Weiße Nacht". Neben Kultur-Veranstaltungen wurde auf den Straßen getanzt. Viele Bauhaus-Gebäude erhielten eine besondere Anstrahlung. Über hunderttausend Menschen sollen die "Nacht durchgemacht" haben. (Ha'aretz)





Ein "Zeichen der Hoffnung"
so nannte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Organisation "Parents Circle". Am Montag erhielt in Berlin die israelisch-palästinensische Initiative die "Goldene Medaille für Verdienste um Versöhnung und Verständigung unter den Völkern". Die Organisation besteht aus Menschen, die Angehörige im Nahostkonflikt verloren haben und sich für eine friedliche Verständigung zwischen den Konfliktparteien einsetzen. (Website der Bundeskanzlerin)
Bundeskanzlerin Merkel mit der Palästinenserin Nasra Mustafa Khalil Shehab und dem Israeli Roni Hirshenson von "Parents Circle"

Solidarität auf Finnisch
Am Mittwoch gingen 3.000 Menschen in der finnischen Hauptstadt Helsinki auf die Straße, um ihre Solidarität mit Israel zu demonstrieren. facebook.com/israelside

Bundestagsresolution zur "Gaza-Flottille" - Kritische Hintergrundanalyse von Ulrich W. Sahm
Der Beschluss aller Bundestagsfraktionen enthält gefährliche Ratschläge und ist weltfremd.
Die Abgeordneten stellen fest, dass auch israelische Soldaten verletzt wurden. Also gingen auch die "Aktivisten" mit Gewalt vor. Der Grundsatz der "Verhältnismäßigkeit" wurde noch nie zitiert, wenn ein einzelner Selbstmordattentäter Dutzende Israelis tötete.
"Die Blockade Gazas ist . kontraproduktiv und dient den politischen und Sicherheitsinteressen Israels letztlich nicht." Wie Stammtischstrategen empfehlen die Abgeordneten den Israelis, am deutschen Wesen zu genesen. Haben die Berliner Abgeordneten wirklich alle Sicherheitsinteressen Israels in Betracht gezogen? Sind die Berliner Abgeordneten bereit, die Verantwortung zu übernehmen, falls Israel deren Vorstellungen von "Sicherheitsinteressen" übernimmt, die Blockade aufhebt, die Grenzen für Personenverkehr (auch Selbstmordattentäter) öffnet? Die Forderungen sind eine Anmaßung, die sich im umgekehrten Fall keine deutsche Regierung gefallen ließe!
Wie hat der Berliner Reichstag die Schwächung der Hamas gemessen? Wenn die Hamas zweimal Banken ausrauben musste, weil sie pleite ist, scheint es mit ihrem politischen wie wirtschaftlichen Profit nicht weit her zu sein. Die von Ägypten (!) und Israel verhängte, und von der Autonomiebehörde geduldete Blockade
Adressaten für Protestbriefe:


Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel


Volker Kauder


Frank-Walter Steinmeier


Birgit Homburger


Gregor Gysi


Renate Künast und Jürgen Trittin
scheint effektiver zu sein, als in Berlin wahrgenommen.
Weltfremd ist der Vorschlag, bei Ägypten auf einen kontrollierten Grenzverkehr hinzuwirken, Israel und der Autonomiebehörde das Angebot zu machen, "durch die Ausbildung von palästinensischen Grenzschutzkräften ein konstruktives internationales Grenzmanagement aufzubauen". Die Abgeordneten haben offenbar den Putsch der Hamas im Juli 2007 verschlafen, als die Islamisten die Vertreter der Autonomiebehörde entmachtet, vertrieben und ermordet haben. Der Bundestag bemerkte nicht einmal, dass Zöllner der EU (darunter Deutsche) am Grenzübergang zu Ägypten die Flucht ergriffen haben. Alle Abmachungen zwischen Israel, der Autonomiebehörde, der EU und Ägypten wurden von der Hamas zerstört. Das jetzt gewünschte "konstruktive internationale Grenzmanagement" gab es. Wie sollen die von der EU ausgebildeten Zöllner zu ihren Posten an der Grenze gelangen, wenn die Hamas sie nicht in den Gazastreifen herein lässt?
Dieser Vorschlag zeugt von Naivität und einem gefährlichen Unwissen. Der Staat Israel, dessen Existenzrecht erst noch anerkannt werden muss, sollte vorsichtig sein, sich von deutschen Parlamentariern "Sicherheitsinteressen" vorschreiben zu lassen, wenn jenen nicht einmal elementare Fakten bekannt sind. (HC, Deutscher Bundestag)





Fünf Wochen sind seit dem Stoppen der "Free Gaza" Flottille vergangen. Jetzt dringen immer mehr Informationen über das wahre Bild der sog. "Friedensaktivisten" durch. Darüber berichtet ein lesenswerter Artikel der taz.

Sieben israelische Araber aus Nazareth und Um-Ganem stehen im Verdacht, eine El Kaeda Zelle errichtet zu haben. "Hoch lebe Osama bin Laden" riefen sie zum Auftakt ihres Prozesses. Die Männer stehen im Verdacht, aus "nationalistischen Motiven" den 54 Jahre alten israelischen Taxifahrer Jefim Weinstein vor sieben Monaten ermordet zu haben. Sie hätten einen Pizza-Boten aus Nazrat-Elit verletzt, Brandanschläge auf christliche Läden in Nazareth verübt und Touristenbusse verbrannt. (Israelnetz)






Ein Treffen nach dem Anderen wird in dieser Woche die nahöstlichen Schlagzeilen beherrschen. Netanjahus Berater wollen am Sonntag nach Kairo fliegen, ehe Premierminister Benjamin Netanjahu nach Washington fliegt zu einem "entscheidenden" Gespräch mit Präsident Barack Obama. Verteidigungsminister Ehud Barak hat überraschend einen Besuch in Deutschland mitsamt einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel abgesagt. Noch ist unklar, ob er Netanjahu in die USA begleitet oder den palästinensischen Premier Salam Fajad trifft.
 





Shavua tov!
Seit Donnerstag habe ich eine neue Visitenkarte. Und ich bin stolz auf sie. Unter meinem Namen steht "Haguda Lamaan Hachayal", Gesellschaft für das "Wohlbefinden der Soldaten". Die Vereinigung möchte jetzt auch in Deutschland auf die Männer und Frauen in Israels Verteidigungsarmee aufmerksam machen.
Wir, die Freunde Israels in Deutschland - einem Land, das sich leisten kann, die Wehrpflicht zu minimieren oder gar abzuschaffen, - sollten uns für Israels Soldaten engagieren. Sie brauchen Freizeitmöglichkeiten. Oft gibt es nicht einmal eine Kaserne oder ein adäquat ausgerüstetes Camp. Daher werden mobile Kantinen, Clubs, Sporthallen oder Synagogen gebraucht. Besondere Aufmerksamkeiten werden an jüdischen Feiertagen benötigt, für Soldaten aus benachteiligten Familien und sogenannten "lone soldiers", deren Familien in Europa oder den USA leben.
Israel braucht unsere Unterstützung. Israelische Soldaten brauchen unsere Unterstützung. Und Gilat Shalit, seit vier Jahren in Gefangenschaft, braucht unsere Unterstützung.


Hilfe lässt sich vielfältig artikulieren. Auch am Israeltag. Denken Sie daran:
am 10. Mai 2011 ist Israeltag und
am 31. Oktober dieses Jahres ist unser zentraler Israeltag in Frankfurt am Main!


Claudia Korenke
Claudia@ili-israel.org
 





Kicken für Frieden
Beim internationalen Frauenfußball-Kulturfestival "Discover Football" in Berlin tritt auch das gemischte "Peace Team" - eine israelisch-palästinensische Mannschaft - auf. Vom 6.-13. Juli auf dem Lilli-Henoch-Sportplatz am Anhalter Bahnhof in Berlin. (Tagesspiegel)

Radrennen
Erstmalig findet die EM für Mountainbikes in Israel Statt. Etwa 400 Sportler aus ganz Europa werden ab dem 6. Juli in Haifa um die Medaillen kämpfen. (One)




Internettips zu Israel als Reiseland

Reisebüros, Tourismusagenten, Reiseleiter, Fluggesellschaften können hier für ihre Fahrten nach Israel wirksam werben. Dieser Newsletter erreicht 27.000 Interessenten und Freunde Israels in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Anfragen hier.





ZUR ERINNERUNG - SAVE THE DATE:
Seid gespannt, Großes ist in Frankfurt geplant: Bitte haltet Euch den
31. Oktober 2010 frei! Details folgen.
Ansonsten nicht vergessen: Der Israel-Tag 2011 wird am 10. Mai 2011 stattfinden! Weitere Infos dazu in naher Zukunft…
Für weitere Fragen:

Claudia Korenke: claudia@il-israel.org
tel: 069/9758560.





Die Familie von Gilad Shalit startete einen Zwei-Wochen-Marsch von ihrem Heimatort in Galiläa nach Jerusalem. Am Freitag begleiteten sie ca. 20 000 Menschen. Sie demonstrieren für eine Freilassung des seit vier Jahren von der Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Soldaten Gild Shalit. Ministerpräsident Netanjahu erklärte, dass Israel nicht "jeden Preis" zahlen könne. Im Tausch für den Drogenhändlers Tennenbaum aus Libanon freigelassene Palästinenser hätten 27 israelische Bürger ermordet. (Ha'aretz)




Günstiger mit Israel telefonieren
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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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