11. Juli 2010


Inhaltsverzeichnis

















Doppeltes Krebsrisiko
Forscher der Tel Aviver Universität wiesen nach, dass Frauen mit Diabetes II einem höherem Krebs - Risiko ausgesetzt sind als Männer. Die Wechselwirkung zwischen Diabetes und weiblichen Hormonen begünstigen vor allem
Gebärmutter - und Eierstockkrebs. Frauen mit Diabetes II wird empfohlen, häufiger als üblich, die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen. (Israel21c)

Fruchtbarkeit erhöhen
Wissenschaftler des Meir Medical Center und der Tel Aviver Universität belegten, dass das Anti - Aging Hormon DHEA die Fruchtbarkeit der Frau um das dreifache erhöht. Eine vier bis fünf-monatige DHEA-Behandlung erhöht die Chance einer Schwangerschaft. (Israel21c)

Mediziner nach Jerusalem
Vom 19.-22. Oktober 2010 findet die internationale Konferenz über Integrative Medizin in Jerusalem statt. Im Mittelpunkt soll der professionelle internationale Dialog stehen. Infos und Anmeldung hier.

Israels Biotechnologie prosperiert
Israels Innovationen in Biotechnologie, Pharmazie und Medizin wurden während der ILSI Biomed 2010 vor über 1.000 Fachleuten aus dem Ausland präsentiert. Ein Ausschnitt über die neuesten Entwicklungen kann hier gesehen werden. (Israel21c)

Bootvorgang optimieren
Die Software der Start up - Firma Soluto durchleuchtet den Bootvorgang eines PC und ermöglicht eine kontrollierte Bereinigung des Windows-Autostart. Die Bootzeit wird gemessen, während Informationen über verzögernde
Anwendungen gesammelt werden. Der User erhält Ratschläge, Anwendungen zu entfernen, um die Bootszeit zu reduzieren. Das Team gewann damit den TechCrunch Wettbewerb. (Israel21c)

Größte Entsalzungsanlage der Welt
IDE Technologies konstruiert Entsalzungsanlagen, die Meerwasser nach dem Prinzip der Umkehrosmose und der Elektrodialyse entsalzen.
In Hadera wurde bereits die 3. in Israel und damit die größte Umkehrosmose Entsalzungsanlage der Welt in Betrieb genommen, die 127 Mill. m3/Jahr Trinkwasser produziert. Weltweit wurden bereits 400 IDE - Entsalzungsanlagen in 40 Ländern installiert. (Israel21c)

Persönlich und kreativ
Möchten Sie ein Objekt im Internet markieren? Oder haben Sie Lust, im Netz zu kritzeln? Mit Blabbers kein Problem! Der Browser-Add-On der Start-Up Firma Blabbers ermöglicht es dem User,
sich überall im Netz kreativ zu betätigen und dies mit anderen in den sozialen Netzwerken zu teilen. (ynet)

IBM fördert Uni Haifa
Vor einigen Monaten wurde das Sagy-Zentrum für die Erforschung des Internets an der Universität Haifa eröffnet und schon erhielt es internationale Förderung. IBM's Open Collaborative Research Grant in Höhe von 40.000 US$ erhielten die Forscher des Zentrums für die Entwicklung von Database-Förderungsanwendungen. (Haifa University)
 





Die Erfolgsstory
der israelischen Wirtschaft fußt auf innovativen Technologien. Dies ist Inhalt des Bestsellers "Start-Up Nation" von Dan Senor und Saul Singer. Auf den Punkt gebracht in folgendem Video-Beitrag.

Auf Erfolgsschiene
72 Millionen Passagiere erwartet Israels Bahn im Jahr 2015 (letztes Jahr waren es 36 Millionen). Den Zuschlag für den Bau von 150 neuen Eisenbahnzügen könnte das Bombardier-Werk in Görlitz erhalten. Sachsens Ministerpräsident Tillich besuchte Israel, um für den 300 Mio. Euro schweren Auftrag zu werben. (Bild)

Bahnfrei für Afrika
Das Infrastruktur-Unternehmen Shikun & Binui wird eine der größten Verkehrsarterien Nigerias ausbauen. Der Umfang des Auftrags: 290 Mio. US-$. (Globes)

Flüge zum Roten Meer
Jetzt ist es durch: Eilat bekommt einen neuen internationalen Flughafen. Die israelische Regierung erteilte nun ihre Zustimmung zu dem Projekt, das in vier Jahren fertiggestellt werden soll. (Globes)





Israelis von Frankreich geehrt
Der Schriftsteller Etgar Keret und die Video-Künstlerin Michal Rovner erhalten die höchste französische Ehrung - den "Ritterschlag" für Kunst. Die wird ihnen für die Qualität ihrer Werke und die "besondere Beziehung zum französischen Publikum" erteilt. (ynet)
Etgar Keret
 

Open-Air Konzert für Gilad Shalit
Nach einem Solidaritätsmarsch durch das ganze Land wurde ein Open-Air Konzert nahe der Grenze zum Gazastreifen für die Befreiung Gilad Shalits veranstaltet. Das Israel Philharmonic Orchestra mit dem Dirigenten Zubin Mehta und dem Sänger Shlomo Artzi sendeten über Riesenlautsprecher eine musikalische Botschaft des Friedens nach Gaza. Zum Video-Ausschnitt mit dem Song "Lass ihn nach Hause kommen ... mehr verlangen wir nicht" (euronews). Auch das ZDF berichtete.
Foto: BBC

Die Physiker
Bei der internationalen Physik-Olympiade für Schüler gab es Gold für Eli Goudinevsky, einen Zwölftklässler aus Beersheba. Bereits im letzten Jahr hatte Hadas Tzaban aus dem südisraelischen Netivot die Goldmedaille abgeräumt. An dem Wettbewerb nahmen Jugendliche aus 75 Ländern teil. (ynet)

Shoppen mit Verdi
Oper und Shoppen gehen zusammen! Das Israeli Philharmonic Orchestra hat sich im Dizengoff Center von Tel Aviv unters Volk gemischt und fängt aus heiterem Himmel an, Verdi zu singen... Die lustige Show auf folgendem Video.

"Auf den Spuren der Zukunft"
Unter diesem Motto organisiert die DIG Hannover eine Studienreise nach Israel. Ziel der Reise ist es, das Land jenseits von Politik kennen zu lernen. Infos per Mail bei der Geschäftsstelle der DIG in Hannover: info@dig-hannover.de





Realistischer Optimismus?
Ein Friedensvertrag mit den Palästinensern könnte bis Ende 2011 unter Dach und Fach sein, so Benjamin Netanjahu in New York. Vor dem Council on Foreign Relations rief Israels Premier den PA-Präsidenten erneut zu direkten Gesprächen auf. (ynet)

Hisbollah rüstet für Krieg gegen Israel
Die Taktik: Schon jetzt platziert die pro-iranische Terrororganisation ihre Krieger in Dörfern und Städten im Südlibanon und trimmt sie auf den Häuserkampf. Laut IDF verfügt die Hisbollah über 20.000 Krieger, 40.000 Kurz- und Mittelstreckenraketen sowie Raketen, die weiter entfernte israelische Großstädte erreichen können. (Ha'aretz)

Hisbollah bedroht Gasförderung
Verteidigungskreise sind besorgt, dass vor Israels Küste geplante Gasförderanlagen das Ziel von Präzisionsraketen der Hisbollah darstellen könnten. Wieder einmal bremsen zerstörerische Absichten seiner Feinde Israels wirtschaftliche Entwicklung. (Ha'aretz)

Erdogan = Neuer Freund der Hisbollah?
Arabische Medien berichten: Der türkische Ministerpräsident telefonierte mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, um ihm sein Beileid über den Tod des geistigen Führers der Terrororganisation Muhammad Hussein Fadl-Allah zu bekunden. Erdogan vollbrachte so einen weiteren Schulterschluss mit dem islamistischen Terror. (Ha'aretz)

Iran-Syrien-Achse
Der Iran hat moderne Radar-Anlagen in Syrien stationiert, um bei Überraschungsangriffen der israelischen Luftwaffe gewarnt zu sein. Nach Information des Wall Street Journal erfolgte die Stationierung der Radaranlagen im letzten Jahr. Am letzten Freitag bestätigte das amerikanische Verteidigungsministerium den Zeitungsbericht. (DefenseNews)

"Volksgemeinschaft gegen Israel"
Unter diesem Titel gibt es einen lesenswerten kritischen Kommentar zum Bundestagsbeschluss gegen Israels Blockade des Gazastreifens auf dem Blog Lizas Welt. Eine kritische Analyse zu dem Beschluss veröffentlichte Ulrich Sahm bei Israelnetz.
Taxi in Amsterdam

Feindbild Israel: Ideologische Allianz zwischen Neonazis und Islamisten
Nach den Steinwürfen arabischstämmiger Kinder und Jugendlicher auf eine jüdische Tanzgruppe in Hannover hat der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, auf ideologische Überschneidungen zwischen der Neonazi-Szene und islamistisch geprägten Migranten-Milieus in Deutschland hingewiesen. Rechtsextremisten und Islamisten, so Fromm, verbinde "ein gemeinsames Feindbild: Israel und die Juden insgesamt". Während die Rechtsextremisten einen "mehr oder weniger deutlich zutage tretenden rassistischen Antisemitismus" kultivierten, seien die Islamisten "auf den israelisch-palästinensischen Konflikt orientiert" und verträten "antizionistische ideologische Positionen, die auch antijüdisch und antisemitisch ausgeprägt sein können". (Spiegel)





Ägypten verbot einer Delegation von 15 arabischen Anwälten die Einreise in den Gazastreifen. Nach Information der Isa Din El Qassam Brigaden wollten diese einen Hilfskonvoi organisieren und ihre Solidarität mit der Hamas bekunden.

Sheikh Mohammed Fadlallah war ein "echter Mann der Religion". Sein Tod hinterlässt "eine Lücke" im Libanon. Die Welt benötigt "mehr Menschen wie ihn", so die britische Botschafterin im Libanon, Frances Guy. Dass der Hisbolla-Anführer Selbstmordanschläge und andere terroristische Aktionen autorisierte, die Hunderten Menschen das Leben kosteten, erwähnte die britische Diplomatin in dem von ihr verfaßten Nachruf nicht. (Arutz7)

Die Hamas-Regierung hat Einfuhr und Verkauf von drei palästinensischen Zeitungen in den Gazastreifen verboten. Es handelt sich um die Zeitungen, die der Palästinensischen Autonomiebehörde nahe stehen: "Al-Quds", "Al-Ajjam" und "Al-Hajat al-Dschadida". (Israelnetz)

"Wir können mit einem nuklearen Iran nicht leben" sagte der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in den USA. Der langfristige Nutzen eines militärischen Schlags gegen Irans Atomwaffenprogramm überwiege die wirtschaftlichen Interessen seines Landes (Handelsvolumen mit Iran: 12 Mrd. US-$). (Washington Times)





Einige (z.T. etwas ältere) Videos die jeder gesehen haben sollte.


SPIEGEL TV:
Propaganda-TV: Hetzte gegen Israel

REPORT MAINZ: Fragwürdige Friedensmission

ARD: Judenhass im Namen Allahs

AISH Video: Falsche Leichen, sauberes Spielzeug in Trümmern und andere Showeinlagen





Nach dem "erfolgreichen" Besuch des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu in den USA droht erneut ein blockadebrechendes Schiff auf dem Weg zum Gazastreifen die relative Ruhe im Nahen Osten zu stören. Ein Schiff unter der Flagge Moldawiens ist von Griechenland auf gebrochen, Nahrungsmittel und Medikamente nach Gaza zu bringen. Die Spende organisierte der Sohn des
Video-Empfehlung:
Neues Video veröffentlicht.
(SPIEGEL ONLINE)
libyschen Diktators Muammar Gaddafi. In Reaktion auf Israels Bekanntmachung, das Schiff mit Sympathisanten der Hamasorganisation nicht durchzulassen, sondern "mit friedlichen Mitteln" stoppen zu wollen, hat der Kapitän zunächst zugestimmt, den ägyptischen Hafen El Arisch anzulaufen und die Güter auf dem Landweg nach Gaza bringen zu lassen. Nach dem Ablegen dementierte das der Kapitän und erklärte Al Dschesira, doch Kurs auf Gaza nehmen zu wollen.





Über vier Jahre lang befindet sich der Soldat Gilad Shalit in Geiselhaft der Hamas-Organisation im Gazastreifen. Die Welt und der Bundestag fordern von Israel, die Menschenrechte zu achten. Aber im Falle von Shalit scheinen die Menschenrechte kein Thema zu sein. Ihm werden nicht einmal Besuche des IKRK zugestanden, geschweige denn ärztliche Überwachung oder briefliche Kontakte mit seiner Familie. In der vergangenen Woche marschierten Tausende vom Norden Israels bis zur Residenz des Ministerpräsidenten in Jerusalem. Die Solidaritäts-Demonstration gegen die eigene Regierung stärkte die Hamas, den Preis für die Freilassung von Shalit noch höher zu schrauben. Mit populistischen Mitteln fordern die Freunde von Schalit einen Ausverkauf Israels zugunsten der Hamas, während die Regierung erklärt, "nicht jeden Preis" für Shalit zahlen zu wollen. Israel steht vor einem moralischen Dilemma, das Leben eines jeden Juden retten zu wollen und der Erkenntnis, dass in der Vergangenheit freigelassene Terroristen für den Austausch von Gefangenen mindestens 27 Israelis ermordet haben.





Windsurfing // EM
Bei der Windsurfing-Europameisterschaft, die am Freitag in Sopot, Polen zu Ende ging, erhielt Shahar Tzobari (Foto, Mitte) Gold. Der 23-jährige Israeli konnte seinen Titel als Europameister verteidigen. (ynet)

Tennis
beim ATP-Turnier in Newport, USA stehen der Israeli Joni Erlich (Foto) und sein amerikanischer Partner Scott Lipski im Halbfinale. (One)





Der Fall der Berliner Mauer
Die Konrad Adenauer Stiftung in Jerusalem hat ausgewählte Vorträge einer Konferenz an der Universität Haifa im Januar 2009 in Buchform herausgegeben: "Der Fall der Berliner Mauer: Die deutsche Revolution und die folgenden zwei Jahrzehnte". Vera Lengsfeld, Konrad Weiß, Viola Neu, und Karsten Dümmel haben die besonderen und feindseligen Beziehungen der DDR zu Israel unter die Lupe genommen. Lengsfeld lieferte wertvolle Angaben über die Juden in der DDR. Konrad Weiß beschreibt, dass es in der DDR im Rahmen des staatlich verordneten Antifaschismus weder Juden noch ein jüdisches Volk gab. Israel war ein "zionistisches Gebilde". Er berichtet vom Affront des Knessetpräsidenten Dov Schilansky.
Süßmuth und Bergemann-Pohl in Yad Vaschem 1990 mit Schewach Weiß bei ihrem gemeinsamen Besuch. Photo: Sahm
Der weigerte sich, die deutschen Parlamentspräsidentinnen Rita Süßmuth und Sabine Bergmann-Pohl offiziell zu begrüßen. Doch Schilansky brach seinen Schwur, niemals mehr mit Deutschen zu reden, indem er beide zu sich nach Hause einlud. Zeitzeuge Rainer Eppelmann erzählte eindringlich vom gesamtdeutschen Trauma infolge des 17. Juni 1953.

Heroische Moslems
Albanien war das einzige Land Europas, in dem am Ende des Holocaust mehr Juden lebten als vor dem Massenmord der Nazis. Auch in Algerien, Marokko, Tunesien und Bosnien haben sich Moslems den Ehrentitel "Gerechte der Völker" der Jerusalemer Gedenkstätte Jad Vaschem erworben, weil sie unter Einsatz ihres Lebens Juden vor der Vernichtung durch die Nazis gerettet haben. Die Londoner interreligiöse Organisation Faith Matters, hat in einer 37 Seiten langen Broschüre die Geschichten von muslimischen Helden gesammelt, die Juden vor dem sicheren Tod gerettet haben. Die Broschüre beschreibt auch die Initiative von Khaled Mahameed, der in Nazareth das erste Holocaust-Museum in der arabischen Welt eingerichtet hat.
Ein muslimischer Scheich vor Bildern albanischer Lebensretter in Jad Vaschem Foto: Sahm

Das erste und einzige arabische Holocaust Museum in Nazareth
 









ZUR ERINNERUNG - SAVE THE DATE:
Seid gespannt, Großes ist in Frankfurt geplant:
Bitte haltet Euch den
31. Oktober 2010 frei! Details folgen…
Ansonsten nicht vergessen: Der Israel-Tag 2011 wird am
10. Mai 2011 stattfinden! Weitere Infos dazu in naher Zukunft…
Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter:
der ISRAELTAG 2011 BRAUCHT SIE!
Für weitere Fragen:

Claudia Korenke: claudia@il-israel.org, tel: 069/9758560.





Vor dem WM-Spiel gegen Argentinien fiebern israelische Fans am Strand von Tel Aviv mit Deutschland mit. (Bild)




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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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