18. Juli 2010


Inhaltsverzeichnis
















Fettzellen-Scanner
Ein Zell-Scanner der Tel Aviver Universität kann den Einfluss von Medikamenten auf Fettzellen schneller untersuchen. Zeitintensive und teure klinische Untersuchungen sind dank dieser Technik laut Tissue Engineering überflüssig. (Israel21c)

Israelische Spezialisten im Kongo
Nach der verheerenden Tanker-Explosion im Kongo sind israelische Ärzte die Ersten vor Ort. Spezialisten der Plastischen Chirurgie und der Brandwundenbehandlung vom Sheba Medical Center befinden sich in Sange und Uvira. Der
Einsatz wird von Israels Agency for International Development Cooperation MASHAV koordiniert. Kongos Präsident Joseph Kabila telefonierte am Montag mit der israelischen Delegation und bedankte sich für die Hilfe. (Ha'aretz)

Traumatherapie in Haiti
Prof. Marc Gelkopf, Spezialist für Traumatherapie der Haifa Universität, kam von einem dreiwöchigen Aufenthalt in Haiti zurück. Es war die dritte Delegation israelischer Experten in Port-au-Prince seit dem schweren Erdbeben im Januar. (University of Haifa)

IBM-Haifa und EU kooperieren
Das gemeinsame EU-Forschungsprojekt PINCETTE soll ein System entwickeln, das die Wartung großer Softwaresysteme einschließlich der Installation neuer Softwareversionen schneller und preiswerter macht. Das EU-Projekt leitet IBM Haifa. (IBM-Haifa)

Nice Guys
Je besser ein Politiker aussieht, umso mehr steigt seine Präsenz in den TV-Nachrichten. Dies fanden Forscher der Haifa Universität heraus. Die Ergebnisse der aktuellen Studie wurden in der Zeitschrift International Journal of Press/Politics veröffentlicht. (University of Haifa)
Merkel, ehe sie ihre Frisur änderte





Technologie und Wirtschaft im Negev
David Ben Gurions Traum einer blühenden Negev-Wüste wollen zwei ehemalige IDF-Offiziere umsetzen. In der südisraelischen Wüstenstadt Jeruham gründeten sie den Technologiepark
Green Group. Dort sollen Arbeitsplätze im Technologiebereich entstehen und die Infrastruktur der Negevregion ausgebaut werden. (Israel21c)

Touristen-Rekord
Im ersten Halbjahr 2010 kamen ca. 1,6 Mio. Touristen nach Israel. Diese Zahlen sind um 39% höher gegenüber der gleichen Periode im Vorjahr und stellen einen absoluten Rekord dar. (JTA)
Japaner an der Klagemauer

Flugzeuge unsichtbar machen
Wie Science-fiction hört sich das an: Die spezielle Farbe der israelischen Firma Nanoflight kann ein Flugzeug fast unsichtbar für das Radarsystem machen. Aber auch im zivilen Bereich kann die Nanotechnologie nützlich sein. Erste Versuche wurden erfolgreich abgeschlossen, Interesse aus dem Ausland wurde bereits signalisiert. (Arutz7)

Top 20
Israel steht in der Liste der Top 20 Länder, die Investments in Großbritannien tätigen. Im diesjährigen Ranking überholte Israel Belgien und Hong Kong. (jpost)

Israelis in Berlin
Das Gebäude des historischen Postamts in der Oranienburger Straße in Berlin hat einen neuen Besitzer. Eine israelische Investorengruppe will darin ein Hotel, Geschäfte und Wohnungen einzurichten. Diese Pläne bezeichnete der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe, als "begrüßenswert". (Tagesspiegel)





Jerusalem - "Best City"
Beim aktuellen Ranking des Travel & Leisure Magazine wurde Jerusalem als beste Stadt in der Region Nahost und Afrika gewählt. Die Stadt Tel Aviv steht auf Platz drei.
 

Mahler - neu aufgelegt
Gerade 21 Jahre alt und schon ein weltweit anerkannter Mahler Interpret und Dirigent. Der gebürtige Israeli Yoel Gamzou, der seit einem Jahr in Berlin lebt, gründete 2006 das "International Mahler Orchestra". Seit einigen Jahren arbeitet er an der Vollendung der 10. Sinfonie von Gustav
Mahler. Weltpremiere soll im September sein. Als Kostprobe dirigierte Gamzou im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie seine Fassung des ersten Satzes aus Mahlers unvollendeter 10. Sinfonie. (die Welt)

Vorbiblische Botschaft
In Jerusalem wurde eine kleine Tonscherbe mit Keilschrift in Akkadisch aus dem 14. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung in der "Stadt Davids" im Schutt unter einer Stadtmauer aus der Zeit des Königs Salomon entdeckt. Es ist die älteste Inschrift, die jemals in Jerusalem gefunden wurde und stammt aus der Zeit, als Ägypten über die Stadt Uruschalim (Jerusalem) herrschte. (IsraelNetz)
Foto: Ulrich W. Sahm
 

In fünf Jahren um die Welt
Ein privater Botschafter Israels ist mit seinem Fahrrad unterwegs. Gerade hat der 27-jährige Ro'i Sadan die Hälfte seiner 80.000 km langen Reise um die Welt geschafft. Er will fünf Jahre lang unterwegs sein. (gokoogle)
 

Brücken bauen
So heißt ein Schüleraustausch-Projekt der Stadt Leverkusen. Das Ziel ist die Verständigung zwischen deutschen und israelisch-arabischen Jugendlichen. In diesem Rahmen waren 15 Schüler aus dem israelisch-arabischen Dorf Arraba kürzlich zehn Tage zu Besuch. Die deutschen Schüler waren bereits in Israel. Für nächstes Jahr ist ein weiterer Austausch geplant. (Kölner Stadt-Anzeiger)

Medien und demokratische Gesellschaft in Israel
Eine Studienreise der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) vom 30. Oktober bis 8. November 2010 soll Nachwuchsjournalisten die Gelegenheit bieten, sich mit israelischen Kollegen auszutauschen und aus erster Hand die wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Themen der israelischen Gegenwart zu erfahren. Infos und Anmeldung bei der bpb, Internationale Studienreisen - Israel. Hülya Darilmaz, Adenauerallee 86, 53113 Bonn. Tel: + 49 (0)228 99515-247 Mail: israel-studienreisen@bpb.de
Photo: Sahm
 

Schüleraustausch in Münster
28 Schülerinnen und Schüler aus Nazareth und Ramat Hasharon besuchten das Arnold-Janssen-Gymnasium in Münster. Die Israelis nahmen am Unterricht ihrer Partner teil. Karl-Heinz Reinartz führte in den Friedenssaal des historischen
Rathauses in Münster. Hiltrud Hadassah Geburek und Kantor Efraim Yehoud Desel informierten in der Synagoge über die jüdische Gemeinde in Münster. Diese bestehe aus 800 Mitgliedern, wovon 90 Prozent so genannte Kontingentflüchtlinge aus Russland und anderen GUS-Staaten seien.






Glücklicher Präsident
Israels Präsident Shimon Peres zieht nach drei Jahren im Amt eine persönliche Bilanz. Es seien die "glücklichsten Jahren seines Lebens", so der 87-jährige Peres. In den letzten 36 Monaten schaffte er 27 Auslandsreisen, rund 700 diplomatische Treffen und 600 Interviews mit der internationalen Presse. (Yedioth Ahronot, 15.07.10)
Foto: Mark Neiman/GPO

Kollegialer Besuch
Am Freitag besuchten hochrangige israelische Offiziere ihre Kollegen bei der palästinensischen Polizei. Gemeinsam beobachteten sie Übungen der Präsidentengarde. Es ist das erste Treffen dieser Art seit 10 Jahren. (Israelheute)

Hamas Spendenverein verboten
Nachdem die Verbindung der "Internationalen Humanitären Hilfsorganisation" (IHH) zur Terrororganisation Hamas bewiesen war, wurde die "Hilfsorganisation" diese Woche durch Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière offiziell verboten. (Focus) Das Verbot droht unterlaufen zu werden. Die türkische Organisation IHH hat sich von ihrer gleichnamigen deutschen Schwestergruppe getrennt. Stattdessen setzt die türkische IHH mit Sitz in Istanbul auf den Kölner Verein "Weltweiter Einsatz für Arme" (WEFA). Den empfiehlt sie ihren Spendern als "einzige Partnerorganisation" in Europa. (DERWESTEN)

Hamas fordert Intifada mit Schiffen
Die im Gazastreifen herrschende Hamas-Organisation hat dazu aufgerufen, trotz aller Warnungen Israels noch mehr Schiffe zum Gazastreifen zu schicken. Internationale Solidaritätsgruppen sollten ihre Bemühungen zur Aufhebung der israelischen Blockade des Gazastreifens fortsetzen, teilte die Hamas mit. (WELT)





Über 3.000 LKWs mit humanitärer Hilfe passierten im letzten Monat die Grenze von Israel in den Gazastreifen. Zusätzlich wurden 600.000 Liter Diesel, 4 Mio. Liter Heizöl sowie 4.000 Tonnen Kochgas geliefert. Etwa 2.500 Palästinenser reisten nach Israel zu medizinischer Behandlung oder geschäftlich. (Arutz7 und Arutz7)

Ali Mantash wurde im Libanon zum Tode verurteilt, weil er für Israel spioniert habe. Im Rahmen des Verfahrens wurden bereits 50 Personen festgenommen. (Israelheute)

Die humanitäre Not im Gazastreifen scheint nicht für alle dort lebenden Menschen zu gelten. "Es gibt ausreichend Bewohner des Gazastreifens, die sich auch Luxus leisten können", erklärte Ilan Eschel, Generaldirektor der israelischen Vereinigung der Früchte-Produzenten. Im israelischen Rundfunk sagte er, dass seine Partner im Gazastreifen große Mengen Lychee, Kiwi und Passionsfrucht bestellt hätten. Auch Kirschen seien geordert worden. Mit umgerechnet 12 Euro das Kilo sind das die teuersten in Israel vertriebenen Früchte. (Israelnetz)

Im Falle eines weiteren Krieges verfüge die Hisbollah über eine große Liste von Angriffszielen in Israel. So der stellvertretende Generalsekretär der Terrororganisation, Naim Kassim, in einem Interview. (Israelheute)

Antisemitische Hetze ist Bestandteil der täglichen Berichterstattung in arabischen Medien.Nachfolgend ein paar Beispiele:

Cartoonist: Ali Laqta, Quelle: Al-Madina, Saudi Arabien, 14. Juli 2010, (übersetzt von MEMRI)

Ad-Dustur, 1. Juli 2010 (Jordanien), (übersetzt von ADL)

Al-Ahram, 9. Juni 2010 (Ägypten), Auf dem Stern: "Frieden", (übersetzt von ADL)

Ein Amerikanischer UN Experte protestierte scharf gegen die Wahl des Deutschen Juristen Christian Tomuschat für die Position des Vorsitzenden des UN Komitees zuständig für die Umsetzung der Ergebnisse des Goldstone Berichts. In einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger hatte Tomuschat 2007 Israelische Verteidigungsmaßnahmen als "Staatsterrorismus" bezeichnet. (JP, Weekly Standard)

Die Palästinensische Autonomiebehörde sowie die Anführer der regelmäßigen Demonstrationen gegen den Sicherheitszaun in der West Bank, versuchten die Beinahe-Vergewaltigung einer amerikanischen Friedensaktivistin durch einen der bekannten Palästinensischen Aktivisten zu vertuschen. Der Täter hatte sich unter dem Vorwand, von Israelischen Sicherheitskräften gesucht zu werden, Unterschlupf bei der Aktivistin erschlichen. Nach kurzer Verhaftung wurde der Täter mit der Maßgabe freigelassen, sich bei dem Opfer zu entschuldigen. Das Opfer wurde aufgefordert, den Fall nicht an die Öffentlichkeit zu tragen. Diese Tat sei kein Einzelfall: Aktivismus junger Frauen würde als westliche Freizügigkeit fehlinterpretiert. (HA'ARETZ)






Die von Israels Außenminister Avigdor Lieberman angestrebte "zweite und endgültige Abtrennung" vom Gazastreifen, durch eine Anerkennung der facto Regierung der Hamas im Gazastreifen durch die EU (n-tv) wird Thema in der kommenden Woche sein. Der Vorschlag, den Gazastreifen abzustoßen, Israels Besatzung gänzlich zu beenden und den chaotischen Landstreifen mit 1,5 Millionen Einwohnern, unter europäische Obhut zu stellen, ist ein genialer politischer Schachzug. Außenminister Westerwelle (RP) und die Hamas, die eine Befreiung ganz "Palästinas" anstrebt (YNET), kritisierten den Vorschlag. Catherine Ashton, außenpolitische Chefin der EU, fordert eine völlige Öffnung der Grenzen des Gazastreifens (HA'ARETZ).





Shavua tov
Im großen Sessel, Blick aufs Meer, Badende und weit draußen ein Schiff. Diese Aussicht bietet uns das kleine Hotel auf der Hayarkon Street in unserem Tel Aviver Hauptquartier. Nach anstrengenden Wochen der politischen Debatte um Nahost ist es gut, hier die Leichtigkeit des Seins zu erleben. Im Stammcafé Massada schöne junge Menschen betrachten und kalten "Boutique"-Wein zu trinken, zum Kinneret fahren und hoch über dem See auf einer morgendlich kühlen Terrasse zu Frühstücken, durch die pittoresken Gassen von Safed zu schlendern, oder auf der Willkommensparty all Jene zu treffen, die Beziehungen zu Deutschland leben und gestalten. Da ist der Generaldirektor der Tel Aviv Foundation, der die Partnerschaft zu Frankfurt beschwört, da ist die deutsche Honorarkonsulin von Eilat, die die heiße Südspitze dieses Landes liebt, da ist der Chef der Israelisch-Deutschen Handelskammer, der ebenso zwischen den zwei Welten wandelt wie der Chefredakteur der deutsch-hebräischen Zeitung Yakinton. Ihnen sind die Beziehungen zu Deutschland selbstverständlich und unauflöslich. Was sie über die Haltung zu Israel im Ausland in den letzen Wochen hören schweigen sie freundlich. Als dann auch noch Freund Shimon aus Mevasseret anruft, um meinen Mann Bernhard wegen des WM-Fiaskos zu trösten, bin auch ich entspannt. Wir werden unseren israelischen Freunden erneut zeigen, wo wir stehen: Zum Beispiel am 10. Mai 2011 zum Israeltag oder am 31. Oktober, wenn wir alle zum Ersten Deutschen Israeltag in Frankfurt zusammenkommen.
Grüße aus Tel Aviv
Claudia Korenke
claudia@ili-israel.org





Schwimmen
Bei der Junioren-Europameisterschaft im Schwimmen, diese Woche in Helsinki, Finnland, standen zwei Israelis auf dem Gewinnerpodest: Beim Rückenschwimmen über 100 m gewann der 18-jährige Yaakov Tomarkin (Foto) die Goldmedaille. David Gamburg, 17, erhielt Bronze. (ynet)

Fußball // Europa League
Der israelische Meister Hapoel Tel Aviv fertigte FK Zeljeznicar Sarajevo mit 5:0 ab. Das Team sichert sich damit eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Rückspiel gegen den bosnischen Meister Zeljeznicar, um die nächste Runde in der Qualifikation zur Europa League zu erreichen. (UEFA)

Poker
Zum ersten Mal gewann ein Israeli das "goldene Armband" bei der World Series of Poker. Tomer Berda gewann beim "Event 56" in Las Vegas 825.976 $. Seit einigen Jahren lebt der 34-jährige Besitzer einer High-Tech-Firma in Kalifornien. (jpost)









ZUR ERINNERUNG - SAVE THE DATE:
Seid gespannt, Großes ist in Frankfurt geplant:
Bitte haltet Euch den
31. Oktober 2010 frei! Details folgen…
Ansonsten nicht vergessen: Der Israel-Tag 2011 wird am
10. Mai 2011 stattfinden! Weitere Infos dazu in naher Zukunft…
Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter:
ILI BRAUCHT SIE!
Für weitere Fragen:

Claudia Korenke: claudia@il-israel.org, tel: 069/9758560.





Ein Symbol des Friedens:
Law and Order in Nablus. Dank der vorzüglichen stillschweigenden Kooperation zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde sorgen palästinensische Polizisten für geordnete Verhältnisse, wo noch vor zwei Jahren bewaffnete Banden Terror verbreiteten. Mit ausrangierten israelischen Krallen werden Autos gefesselt, deren Besitzer vergessen haben, die aus Israel stammende Parkuhr zu füttern. (Photo: Ulrich W. Sahm)




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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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