08. Aug 2010


Inhaltsverzeichnis


















Kuhmilch gegen Allergien
Je schneller Säuglinge mit Kuhmilch gefüttert werden, um so geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie später Allergien entwickeln. Wissenschaftler der Tel Aviver Uni haben dieses Ergebnis ihrer Studie an 13.000 Kindern im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht. Sie stellten so bisherige Lehrmeinung auf den Kopf.

Frieden im Alltag
Palästinenser aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland können in Ägypten oder Jordanien medizinisch betreut werden. Dennoch entscheiden sich jedes Jahr Tausende Palästinenser für eine Behandlung in israelischen Kliniken, etwa dem
Assuta Krankenhaus, Tel Aviv
Assuta Hospital in Tel Aviv. Weitere Patienten kommen aus arabischen Ländern, die Israel nicht anerkennen. Ein junger Palästinenser wurde beim Konflikt zwischen Fatah und Hamas in Gaza am Fuß angeschossen. In diesem Video erzählt er seine Geschichte.

BMI - Check auch für Jugendliche
Forscher der Ben Gurion Universität stellten in einer neuen Studie mit fast 24.000 Jugendlichen fest, dass auch bei jungen Menschen der BMI einen späteren Bluthochdruck voraussagen kann. 17-jährige Jungen haben einen höheren Blutdruck als gleichaltrige Mädchen. Die Studie wurde in Hypertension veröffentlicht. (jpost)

Dem Gedächtnis auf der Spur
Dr. Inna Slutsky und ihr Team der Tel Aviver Uni haben erstmalig die Aktivitäten der Neuronen in einer Synapse beobachtet. Sie konnten den besonderen Beitrag der Synapsen und des Neurotransmitters GABA für den Gedächtnisprozess im Gehirn nachweisen, wie Neuron berichtet.

Azilect gegen Parkinson
Eine Langzeitstudie belegte die Effektivität und Sicherheit von Azilect bei der Behandlung von Parkinson. Das Präparat von Teva Pharmaceutical Industries Ltd. und Lundbeck erwies sich als effiziente Alternative zur herkömmlichen Therapie mit L-Dopa, wie das International Journal of Neuroscience berichtete. (World Pharma News)

Neue Verbindungsstandards
Wilocity arbeitet gemeinsam mit Atheros Communications an der Entwicklung der nächsten Generation kabelloser Kommunikation. Sie basiert auf der Integration und Optimierung von Wi-Fi und WiGig Standards. (Israel21c.)

Natürliche Mittel gegen Ölpest
Wie schwer es ist, Strände von Ölspuren zu säubern, zeigt die Katastrophe im Golf von Mexiko. Prof. Eugene Rosenberg und Prof. Eliora Ron der Tel Aviver Universität bieten dem US-Bundestaat Florida "ölfressende" Bakterien an. Die Forscher entdeckten die Bakterien und entwickelten Methoden, deren besondere "Gabe" zu fördern. Die Ergebnisse jahrelanger Forschung wurden im Handbook of Hydrocarbon and Lipid Microbiology veröffentlicht. (Arutz7)





Israels starke Wirtschaft
Israels Wirtschaft ist eine der stärksten weltweit. Das sagt der renommierte Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini der New York University. Roubini, der die Subprime-Krise vorhergesagt hat, sprach am Donnerstag mit Invetsment-Experten in Tel Aviv. (calcalist)

Mittelmeer gibt Gas
Nach neuesten Untersuchungen wird der Wert des Gasaufkommens in den Feldern "Mira" und "Sara" im Mittelmeer vor der Küste von Haifa auf ca. 10 Mrd. US-$ eingeschätzt, so die Israel Petroleum Company. (Globes)

Mega-Pharma-Deal
Die EU erlaubt die Ratiopharm-Übernahme durch Teva. Durch diesen Milliarden-Deal in der Pharmabranche wird Teva zur Nummer eins auf dem Generikamarkt. Allerdings erteilt die EU-Kommission dem Branchenriesen für die Übernahme strenge Auflagen. (SPIEGEL)

Go East!
Mit einem Handelsvolumen von 5,7 Mrd. US-$ in der ersten Jahreshälfte sind die USA immer noch der größte Absatzmarkt für den israelischen Export. Indien hat die EU überholt und stellt den zweitgrößten Zielmarkt Israels dar (Anstieg 102% gegenüber dem Vorjahr). China stieg von Platz 11 auf Platz 5 auf. Israels Export nach China stieg nach Angaben des Israel Export Institute um 115%. (TML)





Top 10
Oberbürgermeister Motti Sasson von Holon, wurde von Monocle zu den zehn besten OBs der Welt gewählt. Das britische Magazin schrieb: Sasson schaffte es, aus der verschlafenen Kleinstadt eine dynamische Kulturmetropole zu machen. In dem Ranking befinden sich sonst noch die OBs von Madrid, Amsterdam, Houston und Stockholm. (jpost)

Klezmer meets Jazz
Mit seiner Musik entwickelte Leon Gurvitch eine besondere Mischung aus Klezmer und Jazz. Der Musiker und Dirigent tritt mit dem Leon Gurvitch Project in Deutschland auf: Am 31.8. in Hamburg, am 1.9. in Berlin; am 5. September dirigiert er das Kammerkonzert "Dark am I" von Ella Sheriff mit
dem Ernest Bloch Orchester Hamburg und der Sopranistin Miriam Sharoni. Details hier.

Kunst und Musik in Jerusalem
Noch bis zum 14. August lädt das International Arts and Craft Festival in Jerusalem zum Flanieren und Genießen ein. Neben einer bunten Auswahl
an Kunstwerken aus der ganzen Welt, auch aus arabischen Ländern, wird ein reichhaltiges musikalisches und künstlerisches Programm geboten.

Metalisten unter sich
In einem Interview mit dem britischen Magazin Metal Hammer empfiehlt der Musiker Kirk Hammett von Metalica die letzte CD der Band "Orphaned Land". Der Gitarrenspieler lobte die progressive Metal Band aus Israel und deren letzte CD "The never ending way of Orwarrior". (ynet)

DIG-Frankfurt will Israel genießen
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Frankfurt am Main veranstaltet vom 7. bis 14. November eine Israelreise. Der Schwerpunkt soll auf gutem Essen und gutem Leben liegen - nach dem Motto "Israel genießen". Infos bei Claudia Korenke: Tel. 069/9758560, Fax 069/749043, info@korenke.com. Anmeldefrist: 15. September.





Präsidenten
Bei einem Arbeitstreffen in Kairo sprach Israels Präsident Shimon Peres mit seinem ägyptischen Amtskollegen Hosni Mubarak über die Förderung direkter Gespräche zwischen Israel und Palästinensern. (jpost)

Spannungen im Süden 1
Ein Jordanier wurde getötet, drei weitere wurden verletzt, als am Montag Raketen von ägyptischem Territorium abgefeuert wurden. Diese landeten in der israelischen Stadt Eilat, im ägyptischen Taba und im jordanischen Aqaba. (jpost)

Spannungen im Süden 2
Am Samstag traf eine Rakete aus dem Gazastreifen ein Rehazentrum für behinderte Kinder in Sderot. Das Gebäude war leer. (jpost)

Spannungen im Norden
Am Dienstag wurde ein israelischer Oberstleutnant von libanesischen Scharfschützen erschossen, ein weiterer Offizier wurde schwer verletzt, als eine israelische Pioniereinheit auf israelischem Territorium einen Baum fällen wollte. Bei dem anschließenden Feuergefecht wurden drei libanesische Soldaten sowie ein Journalist getötet. Die USA wie die UNIFIL Friedenstruppe im Südlibanon kritisierten die libanesische Armee, Israel ohne Grund angegriffen zu haben. (ynet)
blaue Linie - internationale Grenze gelbe Linie - Sicherheitszaun (Luftaufnahme: IDF, Google map)

Scharfer Brief des Zentralrats an Kerstin Müller
Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, hat der Abgeordneten und Außenpolitischen Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Kerstin Müller, einen scharfen Protestbrief wegen des paternalistischen Tons in dem Beschluss des Bundestags zu der türkischen Gazaflottille geschrieben. Kramer monierte darin unausgewogene Punkte. "Die jüdische Gemeinschaft kann sich angesichts dieser Entwicklungen des Eindrucks nicht erwehren, dass hier in der Tat ein grundsätzlicher Positionswechsel
vorgenommen werden soll." In der Konsequenz bedeute der Beschluss eine unterschwellige Aufforderung für die Juden, ihre Solidarität zu Israel aufzukündigen. Juden in Deutschland seien zunehmend massiver Bedrohung ausgesetzt, die von diffamierender Kritik der gesellschaftlichen Mitte bis zu unverhohlenem antisemitischen Hass reicht. "Sie müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass Sie diese ohnehin sehr schwierige Situation mit unnötigen politischen Fanalen noch zusätzlich befeuern, ohne sich auch nur im Mindesten sichtbar und in gleicher Gewichtung der Verantwortung für die Konsequenzen dieser Politik zu stellen." (Honestly Concerned)






Eine heftige Explosion zerstörte am Montag mehrere Häuser und verletzte 50 Menschen in einem Wohngebiet im Gazastreifen. Im Haus des Alaa Al-Danaf, einem Kommandanten der Izz A-din Al-Qassam Brigaden, dem militärischen Arm der Hamas, passierte mutmaßlich ein "Arbeitsunfall". Die Hamas machte Israel verantwortlich, doch laut Augenzeugenberichten explodierte Waffenlager der Hamas. (TML)

Die Rolle der UNO-Hilfsagentur UNRWA bei der Erziehung palästinensischer Kinder zu Hass und Terror gegen Israel wird in einem neuen Dokumentarfilm deutlich. Das Video For the sake of Nakba wurde US-Politikern in Washington präsentiert. (Washington Times)

Scharon lebt noch: Irans Präsident Ahmadinedschad erklärte kurz nach einem gescheiterten Anschlag auf ihn in Hamedan, dass der ehemalige israelische Ministerpräsident Ariel Scharon gestorben sei, dass die Zahl der Opfer am 11.9. geringer war als veröffentlicht, dass die Zionisten vorgewarnt waren und dass der amerikanische Kapitalismus vor seinem Ende stehe. Da Scharon weiterhin im Koma liegt und lebt, erübrigt sich auch, seine anderen Behauptungen zu widerlegen.






Fußball // Champions League
Durch den 3:1 Sieg gegen FK Aktobe aus Kasachstan erreichte Hapoel Tel Aviv die Playoffs-Runde der UEFA Champions League. Am 17. August geht's weiter in einem Außenspiel gegen Redbull Salzburg. (UEFA)
Itay Shechter, der Vorbereiter zweier Tore, freut sich über den Sieg (UEFA)

Kunstschwimmen
Bei der Europameisterschaft im Kunstschwimmen in Budapest haben Anastasia Gloushkov und Ina Yoffe aus Israel das Finale erreicht. (ynet)
Anastasia Gloushkov

Fußball // Europa League
Mit einem 1:0 beim Rückspiel schaltete Maccabi Tel Aviv den Favoriten Olympiakos Piräus FC (Griechenland) aus. Damit gelangte der israelische Klub in die Playoffs. Der nächste Gegner: Paris Saint Germain am 19. August in Paris. (UEFA)

Fußball
Seit Donnerstag ist es amtlich: Der Israeli Biram Kayal spielt ab sofort bei Celtic Glasgow. Der 22-jährige war Mittelfeldspieler bei Maccabi Haifa. (jpost)

Errata.
Bei der letzten Ausgabe der ILI News wurde folgende Sportmeldung versehentlich gelöscht:

Hochsprung
Bei der Leichtathletik-EM in Barcelona steht die Hochspringerin Danielle Frankel im Finale. (one)





Auch in Israel herrscht eigentlich bei extremer Hitze, "wie noch nie in der Geschichte gemessen", eigentlich ein Sommerloch. Solange nicht hier und dort geschossen wird oder Raketen fliegen, macht reine Innenpolitik die großen Schlagzeilen: Verteidigungsminister Ehud Barak hat jetzt schon, ein Jahr vor Ablauf der Amtszeit von Generalstabchef Gabi Aschkenasi, begonnen potentielle Nachfolger auszuloten und zu befragen. Kommentar eines Radioreporters: Wenn sich der Verteidigungsminister darum kümmern kann, scheint die Sicherheitslage Israels besser zu sein als angenommen.





Agent des Mossad redet
Mosab Hassan Yousef, 32, hat mit seinem Buch "Sohn der Hamas. Mein Leben als Terrorist" einzigartige Einblicke in nahöstliche Welten der Finsternis geliefert. Der Sohn eines Moslem, der 1986 die Hamas-Bewegung mitgründete, ließ sich 1996 vom israelischen Inlands-Geheimdienst, "umdrehen" und wurde Agent unter dem Decknamen "Grüner Prinz". Er hatte Zugang zu palästinensischen Terroristen, Drahtziehern und Selbstmordattentätern. Er verhinderte dutzende
Anschläge. Yousef könnte ein Hochstapler sein. Doch wer die Intifada verfolgt hat, von Yousef genannte Figuren kennt, erfährt durch dieses Buch viele erstmalige Einblicke in die Arbeit des israelischen Geheimdienstes wie in die Welt der Terroristen. (n-tv)





Shavua tov
Ein Nachmittag im Frankfurter Einkaufszentrum. Eine Bühne. 28 junge Tänzer aus Tel Aviv bieten dynamische Choreographie zu Klezmerklängen, zu chassidischer Musik, zu Hava Nagila. Um die Bühne herum, fasziniert von der Gruppe "Aviv Mecholot", Menschen mit Einkaufstüten. Die Gruppe trainiert im Tel Aviver Beit Frankfurt und ist Gast in der Partnerstadt am Main. Ein indisches Mädchen klettert auf die Bühne und tanzt unbeirrt mit. Drei Halbwüchsige mit Achselshirts rocken. Drei muslimische Mütter, verpackt in die unerbittliche Burka, bleiben stehen. Man weiß nicht, wie es ihnen gefällt. Der Sehschlitz lässt kein Erkennen der Mimik zu. Und dann. klatschen sie Beifall!
Das war nicht der Israeltag. So könnte er aber sein. So wollen wir ihn, auch
am 10.Mai 2011 - dann ist Israeltag.
Claudia Korenke
claudia@ili-israel.org





Go-Jerusalem
Die Website ist ein Informationsportal in deutscher Sprache über die Stadt Jerusalem.
Geschichte, Kultur und touristische Infos rund um die Stadt Jerusalem sind hier zu finden: www.gojerusalem.de






ILI lädt am 31.10.2010 nach Frankfurt ein
Die Entscheidung ist gefallen. ILI lädt am 31. Oktober 2010, in Kooperation mit anderen israelsolidarischen Organisationen nach Frankfurt am Main ein.
Details ab der nächsten Woche!
Im ersten Quartal des kommenden Jahres wird es einen weiteren Großevent geben.
Israel ist nicht alleine. Als Freund Israels bist Du nicht alleine! Ansonsten nicht vergessen:
Der Israel-Tag 2011 wird am
10. Mai 2011 stattfinden!
Ansprechpartner für Kooperationspartner, Sponsoren, Organisatoren und Aussteller: Claudia Korenke, claudia@il-israel.org, Tel. 069/9758560





BILD DER WOCHE
Sommer in Tel Aviv.
Besuchen Sie Tel Aviv im Sommer? Hier sind die 10 besten Tips. (israel21c)









Günstiger mit Israel telefonieren
Bei www.billiger-telefonieren.de Tarif ausrechnen.




Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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