29. Aug 2010


Inhaltsverzeichnis















Schwangerschaftsdiabetes
Dr. Chodick von der Tel Aviver Universität hat nachgewiesen, dass ein einfacher Glukosetoleranztest ausreicht, um Schwangerschaftsdiabetes bei Mutter und Kind sowie eine spätere Entwicklung von Diabetes Typ II zu prognostizieren. Frauen in dieser
Risikogruppe wird eine Therapie empfohlen. Sie sollten ihre Diät mit Ballaststoffen und Früchten. (Diabetic Medicine und innovations-report)

Israelische Navigationssoftware weltweit
Bevor sich Google Maps und GPS-Handgeräte auf dem Markt etablieren konnten, hat die israelische Firma Telmap eine Navigationssoftware entwickelt, die weltweit führende Handydienstleister - wie Mobilcom, Vodafone, O2, Cellcom etc. - ihren Kunden kostenlos zum herunterladen zur Verfügung stellen. Telmap gibt es in verschiedenen
Sprachen. Mit der neuen Version Telmap Navigator Version 5 sollen die Anwendungen für Twitter und Facebook - User erweitert werden. (Israel21c)





Renault liefert Prototypen für Better Place
Der französische Autohersteller testet in Israel das Elektroauto Renault Fluence ZE, um das Batteriewechselsystem in extremer Sommerhitze zu prüfen. Im Vergleich zu den konventionellen Prototypen, die über eine feste oder austauschbare
Batterie verfügen, haben die neuen Modelle ein Schnellaustauschsystem für Batterien im Heck. (Israel21c)

Schöner Deal
Ägypten glaubte an einen guten Deal, als es Israel Erdgas für 2 Milliarden US-$ exportierte. Das war 2005. Nun benötigen die Ägypter jedoch selbst dringend Erdgas für den heimischen Markt. Laut noch unbestätigten arabischen Angaben ist Ägypten bereit, für einen Rückkauf stolze 14 Milliarden US-$ hinzublättern. (globes)

Intel baut aus
Intel ist der weltgrößte Hersteller von Computer-Chips. Viele von diesen wurden in Israel entwickelt (u.a. Intel Pentium MMX-Technologie; Intel Centrino Mobil-Technologie). Das Produktionszentrum in Kiryat Gat wird nun für 2,7 Milliarden US-$ erweitert, wobei neue Arbeitsplätze entstehen. (ha'aretz)

Grüne Technologie
Die IPB AG aus Hamburg, Tochter der Deutschen Bank, hat das Potential der israelischen StartUp-Szene erkannt. Der Fonds will in israelische Ideen und Patente zu erneuerbaren Energien investieren. (globes)

Tel Aviv braucht neue Hotels
Tel Aviv übt eine ungebrochene Anziehungskraft auf Touristen aus aller Welt aus. So besteht ständig neuer Bedarf nach Übernachtungsmöglichkeiten. Unter anderem gibt es den Vorschlag, die türkische Botschaft zu einem Hotel umzufunktionieren. (globes)

Türkei möchte israelische Radarsysteme zur Grenzkontrolle
Ein türkischer Regierungsbetrieb hat Kontakt mit einer israelischen Firma aufgenommen, die ein Radarsystem zur Verteidigung von Atomreaktoren und Grenzzäunen entwickelt hat. Das System soll die Sicherheit entlang der Grenze der Türkei mit dem kurdischen Teil des Irak verbessern. (YNET)





Pflichtfach Arabisch
An 250 jüdischen Grundschulen soll Arabisch ab der 5. Klasse Pflichtfach werden. Nach Pilotprojekten wurden die Pflichtkurse auf alle Schulen in Haifa und Galiläa ausgeweitet. Englisch ist die erste Fremdsprache. Schüler können zwischen Französisch, Russisch oder Amharisch (Äthiopisch) als Zweitsprache auswählen. In Schulen in den Palästinensischen Autonomiegebieten werden
Viersprachiges Begrüßungsschild im Flughafen: Russisch, Arabisch, Englisch, Hebräisch (Foto: Sahm)
keine Hebräisch-Kurse angeboten. Nicht einmal in der Talitha Kumi Schule in Beth Dschala bei Bethlehem, getragen vom Jerusalemsverein des Berliner Missionswerkswerks, wird Hebräisch angeboten. Das bestätigte der frühere Direktor der Schule auf Anfrage.

Veranstaltung zu deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen
Am kommenden Dienstag (31. August) veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung in ihrer Berliner Akademie eine Podiumsdiskussion zum
Thema "Die wirtschaftliche Entwicklung Israels und die deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen". Teilnehmen wird u.a. der Direktor des Israel Trade Center in Berlin, Botschaftsrat Inon Elroi. Informationen hierzu unter folgenden Link: www.kas.de/wf/de/17.42236/





Neuer Oberbefehlshaber
Generalmajor Joav Galant, 53, wird nächster Oberkommandierender der israelischen Armee. Galant, 1958 in Jaffo geboren, ist verheiratet und Vater von drei Kindern, die alle beim Militär dienen. Seine Eltern haben den Holocaust überlebt. "Die Schoah hat in meinem Leben immer eine zentrale Rolle gespielt", wird Galant zitiert. Seine Mutter Frouma kam auf der "Exodus" nach Israel.
Galant befehligte die "Schajetet 13" (die Eliteeinheit der Marine, die im Mai die "Mavi Marmara" stürmte), studierte Betriebswirtschaft und machte eine Auszeit als Holzfäller in Alaska. Er war bei der Dschenin-Brigade und der Gaza-Division. 2002 wurde er Militäradjutant von Ministerpräsident Ariel Scharon. Galant war der Architekt der "Operation Gegossenes Blei", dem Gazakrieg im Winter 2008/2009.

Molcho wird Verhandlungsleiter
Bei internen Beratungen mit Premierminister Benjamin Netanjahu wurde beschlossen, dass Rechtsanwalt Jitzhak Molcho die Verhandlungen mit den Palästinensern "an abgelegenen Orten", fern der Presse, führen werde. Netanjahu will sich alle zwei Wochen mit Präsident Mahmoud Abbas treffen. (Israelischer Rundfunk)

Beschwerdekatalog
Das israelische Außenministerium hat einen Katalog von palästinensischen Initiativen ausgearbeitet, Israel weltweit zu delegitimieren, etwa durch Anklagen beim internationalen Gerichtshof in Haag wegen vermeintlicher Kriegsverbrechen, oder Versuchen, in der UNO Verurteilungen Israels durchzusetzen. Das Papier soll in Washington vorgelegt werden, zu Beginn der "Friedensverhandlungen".

Israel drohte Libanon
Israel hat fertige Pläne, die gesamte libanesische Armee mitsamt ihren Stellungen und Büros innerhalb von vier Stunden zu zerstören. Das erklärte Frederick Hof, ein Berater des amerikanischen Vermittlers George Mitchell dem Oberbefehlshaber der libanesischen Armee, Jean Kahwajim, nach einem Grenzzwischenfall an der gemeinsamen Grenze. Inzwischen bestätigte auch die UNO in einem offiziellen Bericht, dass die Israelis einen Baum auf israelischem Territorium fällen wollten, als libanesische Scharfschützen einen hohen israelischen Offizier töteten und einen weiteren schwer verletzten. (Ynet, JPost)

Kuwait fürchtet den Iran
Der deutsche Korrespondent für Jedijot Achronot, Eldad Beck, berichtet von seinen Gesprächen mit Politikern und Militärs in Kuwait, die größte Sorgen über iranische Atomwaffen haben. Schon einmal wurde Kuwait von einem Nachbarn überrollt. Ein zweites Mal, und dann auch noch mit Atomwaffen, möchten Kuwaitis das nicht erleben. (Jerusalem Report)

Immer neue Drohgebärden aus dem Iran
Nahezu täglich kommen neue Berichte aus dem Iran über angebliche militärische Errungenschaften. Allein in der vergangenen Woche hat der Iran bekanntgegeben Munition für Langstrecken Artilleriewaffen herstellen zu können (JPost); den Prototyp einer Langstrecken-Drohne ("Botschafter des Todes"), vorgestellt; den erfolgreichen Test einer verbesserten Version seiner Fateh-110-Kurzstreckenrakete vermeldet; den Bau neuer U-Boote und bewaffneter Schnellboote bekanntgegeben (Deutsche Welle); usw. Auch begann der Iran nach über 30 Jahren Bauzeit das Atomkraftwerk Busher in Betrieb zu nehmen. Bei der Eröffnungsfeier drohte Ahmadinedschad der ganzen Welt unverhohlen mit Krieg, sollten die USA den Iran angreifen. Experten bewerten die Aussagen als indirektes Eingeständnis, dass der Iran Atomwaffen baut (BILD). Zudem gab der Iran



seine Bereitschaft bekannt den Libanon aufzurüsten (Washington Post), während die Hisbollah den Bau eines AKW im Libanon forderte (?Wiener Zeitung). Entgegen dieser Meldungen hat DIE LINKE sich in einem Kleinen Antrag bei der Bundesregierung über die Gründe erkundigt, warum man der Verhängung von EU-Sanktionen gegen den Iran zugestimmt hat und verlangte nach Beweisen für den Bau von Atombomben. (Bundestag)

Iran kann jetzt Atombomben bauen
Olli Heinonen, ehemaliger IAEO-Vize hat in einem Interview über eine "akute Bedrohung" in Bezug auf den Iran gesprochen und klargestellt, dass der Iran genug Uran für bis zu zwei Atombomben habe (STANDARD, HA'ARETZ)






Gilad Shalit wurde vor 1.525 Tagen von der Hamas-Organisation in den Gazastreifen entführt und wird seitdem dort als Geisel festgehalten. Bemühungen, ihn gegen Tausend Terroristen und Massenmörder aus israelischen Gefängnissen auszutauschen, scheiterten trotz deutscher und ägyptischer Vermittlung aus unbekannten Gründen. Am Samstag beging die Familie Shalit den 24. Geburtstag des Soldaten im Beisein israelischer Prominenter. Sie riefen die israelische Regierung auf, Shalit umgehend heim zu holen. (Haaretz, gedruckte Ausgabe)

Ein Grenzbeamter von Kuwait wurde "gebührend bestraft", weil er einen deutschen Staatsbürger, den Journalisten Eldad Beck, hat einreisen lassen. Innenminister Sheikh Jaber Al-Khalid Al-Sabah hatte vor dem Verteidigungsausschuss den Besuch eines israelischen Journalisten in Kuwait diskutiert und für "Transparenz" gesorgt, dass keine Israelis Kuwait besuchen dürften. Der Ausschussvorsitzende Askar Al-Enezi bedankte sich für die Bestrafung des Grenzbeamten. Beck besitzt auch einen israelischen Pass und arbeitet als Korrespondent für Jedijot Achronot. (Kuwait Times)

Der Vorsitzende von Amnesty International Finnland, Frank Johansson, hat der Jerusalem Post gegenüber klargestellt, dass er nicht vor hat sich von seiner Bezeichnung über Israel als "Abschaumsstaat" zu distanzieren. (JPost) Die finnische Zeitung Iltalehti hat Johanssons ursprünglichen Kommentar nach der Berichterstattung in der Jerusalem Post von ihrer Website gelöscht. (JPost)

Türkische Diplomaten haben den USA gegenüber erklärt, dass man auch künftig um gute Beziehungen zu Israel bemüht sei und die "Flotilla Episode" lediglich ein Streit "unter Freunden" gewesen sei. (JPost)

Der sonst als nicht pro-israelisch bekannte Sender BBC, hat sich in einer Fernsehdokumentation mit den Ereignissen auf der "Mavi Marmara" befaßt. In Interviews stellen Passagiere des Schiffes und beteiligte Soldaten die Ereignisse aus ihrer Sicht dar. (BBC/You Tube - Teil 1, BBC/YouTube - Teil 2, Weekly Standard)

Israels stellvertretender Außenminister Danny Ajalon hat in einem Interview, das im persischen Programm des Radiosenders "Kol Israel" ausgestrahlt wurde, seinen tiefen Respekt gegenüber dem iranischen Volk bekundet. Israel habe keine Probleme mit den Bürgern, sondern nur mit dem Regime des Iran. (Israelnetz)










Am 2. September werden in Washington die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen neu geweiht, inauguriert, aus der Traufe gehoben, mit einem neuen Anstoß versehen. Benjamin Netanjahu droht deshalb der Sturz: Von Rechts, falls er aus Rücksicht auf Amerikaner und Palästinenser den Baustopp in den Siedlungen aufrecht erhält. Von links, falls er ab dem 26. September wieder bauen lässt. Präsident Mahmoud Abbas droht vorsorglich, die Gespräche platzen zu lassen, falls Israel wieder Siedlungen erweitert. Ihm droht kein Sturz, weil sein demokratisches Mandat seit Januar abgelaufen ist und demokratische Neuwahlen ausgesetzt wurden. Die Hamas in Gaza drohte, Friedensgespräche mit Israel in jedem Fall platzen zu lassen und einen Friedensvertrag zu ignorieren.





Shavua tov,
Das ist die wahre Geschichte von dem Vorsitzenden einer Jüdischen Gemeinde in Thüringen, dessen Bruder auf dem Weg nach Israel in Afrika gestrandet war. Der Thüringer fragte einen Frankfurter, - der hat mit israelischer Literatur zu tun - und der fragte
mich: Wer kann helfen? Und siehe da: Weil in Freetown, Sierra Leone, ein "Ehrenbotschafter" Israels lebt, der den größten Israeltag an der afrikanischen Westküste ausrichtet, schloss sich hier der - ILI-Kreis. Unser ILI-Freund in Afrika nimmt den Bruder des Thüringers, der über Frankfurt usw. usw. - in seiner September-Delegation nach Israel mit. Das ist die wahre Geschichte vom Israel-Tag und seinen weltweiten Verbindungen und den wunderbaren Freundschaften, die so entstehen...
Und deshalb: Am 10. Mai 2011 ist Israeltag! Und am 31. Oktober 2010 findet in Frankfurt der erste
organisationsübergreifende Kongress israelsolidarischer Nichtregierungsorganisationen und engagierter Einzelpersonen zur Vorbereitung des ersten überregionalen Israeltages statt.
Claudia Korenke












ISRAEL – You’ll never walk alone !


Israel ist nicht allein.
Als Freund Israels bist Du nicht allein!


Wie Theodor Herzl schon sagte:
„Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen!“


Erster organisationsübergreifender Kongress israelsolidarischer Nichtregierungsorganisationen und engagierter Einzelpersonen…
Am 31. Oktober 2010 ab 13.00 Uhr
im Saalbau Titusforum (Nordweststadtzentrum),
Walter-Möller-Platz 2, in 60439 Frankfurt/M.
Weitere Programm- und Anmeldedetails, sowie Informationen über kostengünstige Hotels folgen in Kürze…
Ansprechpartner für Kooperationspartner, Sponsoren, Organisatoren und Aussteller:

Claudia Korenke, claudia@il-israel.org,
T. 069/9758560












ILI FLYER (als Download)




BILDER DER WOCHE

Israel: Land der Vielfalt und der Kontraste…


















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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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