12. Sept 2010


Inhaltsverzeichnis
















Durchbruch in der Krebs-Forschung
Für die Entwicklung eines Peptids, das krebsartige Blutzellen abtötet, ohne dabei gesunde Blutzellen anzugreifen, erhält Prof. Varda Shoshan-Barmatz von der Ben-Gurion Universität ein Forschungsstipendium von der US Leukemia & Lymphoma Society. Mit dem Stipendium in Höhe von 600.000 US-$ soll sie ein Medikament gegen
Blutkrebs entwickeln, das im Gegensatz zur Chemotherapie keine gesunden Zellen angreift. Shoshan-Barmatz ist eine der wenigen Nicht-Amerikaner, die mit einem solchen Stipendium geehrt wird. (Israel21c)

Durchbruch in der AIDS-Forschung
Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem entwickelten eine innovative Methode, um die HIV-infizierten menschlichen Zellen in Laborkulturen vollständig zu zerstören. Über diesen Durchbruch
berichtet die Zeitschrift AIDS Research and Therapy.

Eukalyptus rettet Bienen
Bienenvölker sterben weltweit. Um dieses Phänomen in Israel zu stoppen, importierte das Israel Honey Board (IHB) und der KKL-JNF Eukalyptusbäume aus Australien. Die Bäume sind
gegen Trockenheit resistent und ihr Holz ist qualitativ hochwertig. Somit erfüllen sie hervorragende Bedingungen für die Bienenvölker. Nach einer zweijährigen Testphase in den KKL-JNF-Baumschulen konnte nachgewiesen werden, dass sich die Bienenvölker wieder vermehren und die Honigproduktion gesteigert werden konnte. (Israel21c)

Eine ökologische Synagoge
Das Judentum und Umweltbewusstsein sind eng miteinander verbunden. Dies soll eine neue umweltfreundliche Synagoge im Jerusalemer Stadtteil Talbiyeh zeigen. Neben der Nutzung von recyceltem Wasser und Solarenergie wird die Klimaanlage durch Tanzen aktiviert. (jpost)





MVTec Vertrieb in Israel
Seit September 2010 werden die Softwareprodukte für industrielle Bildverarbeitung von MVTec (München)
in Israel durch OpteamX Ltd. vertrieben. Laut Maya Fryszer, CEO von OpteamX, wächst der Markt für Bildverarbeitungs-Applikationen in Israel.

Gut gerüstet
Das World Economic Forum (Forum Davos) erstellt jährlich eine Rangliste der Wettbewerbsfähigkeit von 139 Ländern. Beim aktuellen Ranking stieg Israel vom Platz 27 auf Platz 24 auf. Vor China, Spanien, Italien und Irland. (calcalist)





Fürstliche Ehrung
Die Deutsche Technion-Gesellschaft ehrte ihr langjähriges Vorstandsmitglied Michael Fürst, im Kellner-Auditorium des Technion-Campus'. Fürst wurde die Ehrensenatoren-Würde (Honorary Fellowship) des Technion zuerkannt. Seine Verdienste für die DTG, für das Technion, die jüdischen Gemeinden und seine Tätigkeit als
Claudia Pörings und Michael Fürst
Brückenbauer zwischen Israel und Deutschland wurden in der Laudatio bei der feierlichen Zeremonie hervorgehoben.

Fruchtbare Juden
Der Trend zu größeren jüdischen Familien in Israel dauert an, so der Demografie-Experte Sergio DellaPergola der Hebräischen Universität in Jerusalem. Das Zentrale Statistische Amt (CBS) registrierte zum jüdischen Neujahr 5771 eine Gesamtbevölkerung von 7.645.000 Israelis. 75,5%
sind Juden. Die jüdische Geburtenrate liegt bei 2,9 Kindern pro Familie. DellaPergola erklärte das mit einer hohen Geburtenrate unter orthodoxen Juden und einem allgemeinen Wohlbefinden der Gesamtbevölkerung. Während die jüdische Bevölkerung Israels im vergangenen Jahr um 1,7% anstieg, sank sie um 0,2% in der Diaspora. In Israel leben etwa 43% aller Juden.

Immenso Blu
Unter diesem Titel zeigt die Galerie Theresien 13 in München vom 23. September bis zum 2. Oktober Werke von Rachel Heller. Als Gast der Künstlergruppe Münchener Secession widmet sich die israelische Künstlerin der "Herausforderung
des Blaus" im harten Wettkampf der Elemente. Theresienstr.13, 80333 München, Tel.: 089 / 77 21 36

Der größte Flashmob in Israel
Wie 400 Tänzerinnen und Tänzer den Strand von Rishon LeZion südlich von Tel Aviv "überfielen" und die Leute in Tanzfieber rissen, zeigt dieses Video. Beim hiesigen grauen Wetter sehr empfehlenswert.

Bollywood in Jerusalem
Zum ersten Mal wird ein indischer Film in Jerusalem gedreht. Es handelt sich um einen Film über das Leben von Jesus. In diesem Monat sollen die Dreharbeiten mit Bollywood-Star Pawan Kalyan in der Hauptrolle beginnen. (jpost)

Sich zuhause fühlen
Über die Anziehungskraft Israels auf jüdische Jugendliche aus der Diaspora, berichtet die Welt.





Preis für engagierte Journalistin
Esther Schapira vom Hessischen Rundfunk erhielt am Dienstag den Theodor-Lessing-Preis 2010. Der Preis wurde ihr von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Hannover für ihre engagierte journalistische Arbeit im Nahostkonflikt verliehen. Der Preis wird alle zwei Jahre für "aufklärerisches Denken und Handeln" vergeben. (BILD)

Neues von Ahmadinedschad
Die Nahost-Friedensgespräche seien zum Scheitern verurteilt, Widerstand sei die einzige Lösung für die Palästinenser, sagte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad diese Woche. Er sprach am jährlichen Al-Kuds-Tag in Teheran. (Focus)

Netanjahu - ein Pragmatiker
Charmant, überzeugend und ein begnadeter Rhetoriker. Ein Kommentar der Financial Times Deutschland analysiert, warum Benjamin Netanjahu Israels stärkster Regierungschef seit vielen Jahren ist, der einen Friedenskompromiss mit den Palästinensern durchsetzen könnte.





Stunden vor Beginn des jüdischen Neujahrfestes, Rosch Haschana, wurden erneut Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf israelische Ortschaften abgefeuert. Eine Granate fiel in der Nähe eines Kindergartens nur eine halbe Stunde bevor die Kinder dort ankamen. (Arutz7) Seit Beginn des Festes trafen vier Kassam-Raketen israelisches Territorium. (jpost)

Erneut gab es eine heftige Explosion in einem Dorf im Süden Libanons. Bei dem Vorfall am Freitag gehen libanesische Sicherheitsbehörden von einer Explosion in einem Waffenlager der Hisbollah aus, was Aufnahmen israelischer Drohnen bestätigen. Die Hisbollah hielt die Presse von dem explodierten Haus fern. (jpost)

"Jerusalem kann nie die Hauptstadt eines Staates mit dem Namen Israel sein. Nicht einmal eine ihre Straßen", behauptete Scheich Hassan Nasrallah, Generalsekretär der Hisbollah. In seiner Hetzrede prophezeite er auch das Scheitern der Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern. (jpost)

Das geistige Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, kritisierte die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern. Bei einer Rede in der Teheran Universität behauptete er, dass sich der Widerstand der Palästinenser auszahlen und zur Zerschlagung des künstlichen israelischen Regimes in nächster Zukunft führen werde. (jpost)

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas warf dem Iran vor, eine Versöhnung zwischen der Fatah und der rivalisierenden Hamas Organisation zum Scheitern gebracht zu haben. Der palästinensische Minister Mahmud Al-Habbash warf dem Iran zudem vor, gegen das palästinensische Nationalprojekt zu sein. Er fügte hinzu: "Niemand hat das Recht sich in die internen Angelegenheiten Palästinas einzumischen". (IslamTribune, JPost)

Sogar in Israel wurde die Affäre um Thilo Sarrazin verfolgt und berichtet. Keine Beachtung fand bisher allerdings Leon de Winters empörender Geheimnisverrat. Ausgerechnet in der Süddeutschen Zeitung lüftete er das strenggehütete Geheimnis der jüdischen Intelligenz-Gene.






Segeln
Bei der Segel-Europameisterschaft für die Bootsklasse 470 in Istanbul gewannen Gidi Kliger und Eran Sela die Silbermedaille. (Foto: Beim Empfang in Israel) (one)

Windsurfing
Bei der Windsurfing-WM in Kerteminde, Dänemark erhielt Nimrod Mashiach die Bronzemedaille. Im vergangenen Jahr gewann der 22-jährige Israeli bei der WM Silber. (jpost)

Fußball // EM-Qualifikation
Die israelische Nationalmannschaft machte einen ersten Schritt in Richtung Euro 2012. Im ersten Qualifikationsspiel besiegten sie Malta mit 3:1. Alle Treffer erzielte Yossi Benayoun (FC Chelsea). In einem harten Spiel in Tiflis trennten sich die Israelis mit 0:0 von den Georgiern. (UEFA)

Fußball
Der erfolgreiche Bundesliga-Profi Dimitar Rangelow wechselt zunächst auf Leihbasis zum 20-maligen israelischen Meister Maccabi Tel Aviv. (Focus)





Wegen der jüdischen Feiertage, Rosch Haschana (Neujahr), gefolgt vom Jom Kippur (Versöhnungstag) und Sukkot (Laubhüttenfest), findet in Israel in dieser Woche keine Politik statt. Die Umstellung auf Winterzeit in der Nacht zum Montag bei Tagestemperaturen von über 30 Grad (im Schatten) berührt die Gemüter mehr als Spekulationen um den Friedensprozess.





Shavua tov,
aus leider gegebenem Anlass vergleiche ich in diesen Wochen Krankenhäuser. Und so verklärt sich zeitversetzt ein gar nicht so angenehmer Sturz auf Tel Avivs abendlicher Dizengoff. Notaufnahme Ichilov-Krankenhaus um Mitternacht. Keine Frage nach dem Mädchennamen der Schwiegermutter oder den 10-Quartals-Euro. Kein Warten in dunklen Korridoren. Ein runder Tresen, taghell, mit zahllosen, wachen, lebhaften und effizienten Ärzten und Pflegern. Und zwei Stunden später haben Röntgenaufnahmen und drei Arzte glücklicherweise geringfügige Diagnosen erstellt. Eine Rechnung, ungefragt in Englisch und 40 Prozent billiger als in Deutschland. Wie sagt man in sprachlicher Schlamperei? Die beste Krankheit taugt nichts - aber wenn, dann möchte ich sie in Israel haben.
Eine gute Woche, ein gutes Jahr und am 31. Oktober, in wenigen Wochen in Franfurt stehen wir gemeinsam zu Israel.
Und: am 10. Mai 2011 ist Israel- Tag,
Claudia





Ab Montag steht die neue Israelkongress-Webseite zur Verfügung.
Dort können Sie sich anmelden:
www.Israelkongress.de
Israel ist nicht alleine.
Als Freund Israels bist Du nicht alleine!
Ansprechpartner für Sponsoren, Organisatoren und Aussteller:
Claudia Korenke, claudia@il-israel.org, Tel. 069/9758560




ILI FLYER (als Download)




BILD DER WOCHE

Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir
ein gutes, gesundes und glückliches Neues Jahr 5771.

Die Redaktion








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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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