19. Sept 2010


Inhaltsverzeichnis

















Erster grüne Bürotower in Tel Aviv
Nach der erfolgreichen und ausgelobten Konstruktion von Intel Haifa (s. ILI v. 05.09.10), haben Ronen und Alon Azouri das zweite und damit erste grüne Bürogebäude in Tel Aviv entworfen. Für den 20-Stockwerke hohen Turm wurden umweltfreundliche Baumaterialien verwendet. Die Wasser- und Energieversorgung erfüllen ökologische wie ökonomische Ansprüche. (Israel21c)

Erfolgreiche Früherkennung
Mit einer Technologie von Aposens in Petach Tikwa kann Apoptose (programmierter Zelltod) in den Zellen detektiert werden. Die Molekulare - Bildtechnologie kann noch vor Ausbruch der Symptome eine Krankheit diagnostizieren und
deren Entwicklung kontinuierlich beobachten. Krebszellen können mit Injektionen direkt behandelt werden, ohne gesunde Zellen zu beschädigen. Die Aposens - Technik liefert innerhalb eines Tages oder einer Woche ein Resultat. Ebenso können entzündliche, kardiovaskuläre, genetische und neurodegenerative Krankheiten sowie Infektionen diagnostiziert werden. (Israel21c)

Chat mit Facebook
Der israelische Unternehmer, Mathematiker und Sprachwissenschaftler Jacob Zoarets konzipierte "Videochat". Mit dem Programm kann jeder
Eigentümer einer Website eine direkte Verbindung zu Facebook-Usern aufbauen. Die Kommunikation erfolgt in Echtzeit. So kann man mit einem Dutzend Usern jeweils im separaten Chat-Window kommunizieren oder alle zu einer Konferenz einladen. Das Mikrophon kann ein- oder ausgeschaltet werden. (Israel21c)

Antibabypille für Männer
In der ILI-Ausgabe vom 27.06.10 wurde über die Entwicklung einer männlichen Antibabypille berichtet, die von Prof. Haim Breitbart von der Bar-Ilan University geleitet wird. In einem Video kann man nun einen Blick in seine Forschungsarbeit werfen. (Israel21c)

Mediterrane Diät reduziert Hautkrebsgefahr

Niva Shapira von der Tel Aviver Universität (TAU) und Prof. Bodo Kuklinski von der Rostocker Universität konnten nachweisen, dass der Konsum von Getränken mit einem hohen Anteil an Antioxidanten das Phänomen der Erythema verzögert. In Nutrition Reviews weist Dr. Niva Shapira darauf hin, dass der Verzehr von mediterranen Produkten mit Antioxidanten und Omega-3-Fettsäuren die Melanom-Rate verringert und vor Hautkrebs schützt. (Israel21c)



Rheuma-Vorbeugung
Der Beitrag der Statine in der Prävention von Herzerkrankungen ist bekannt. Nun entdeckten Forscher der Uni Tel Aviv, dass dieses cholesterolsenkende Mittel auch das Risiko einer rheumatischen Arthritis um 40% reduzieren kann. Die Studie bei 210.000 Patienten über 10 Jahre wurde in PLoS Medicine veröffentlicht.

Elektronische Spürnase
Israelischen Forschern von der Tel Aviv Universität ist es gelungen, einen Mikrochip herzustellen, der Sprengstoff sogar in kleinsten Mengen aufspüren kann. Auf Basis eines Nano-Feldeffekttransistors können bereits TNT-Konzentrationen von einem Millionstel aufgespürt werden - treffsicherer als herkömmliche Technologien oder ein Spürhund. (ZDNet)





Google in Israel
Quiksee kann Orte in Google Maps in 3D darzustellen und Aufnahmen mit einer Videokamera in Panorama-Aufnahmen verwandeln. Global Player Google erwarb die Firma für 10 Mio.
US-$. Im April erwarb Google die israelische Start-Up Firma LabPixies. Die ist auf die Entwicklung von Web-Gadgets spezialisiert. (jpost)

GM Ventures
General Motors will mehrere Mio. US-$ in israelische Firmen investieren. Der Autohersteller unterhält ein R&D (Research & Development) Center in Israel, das Innovationen für den Mutterkonzern entwickelt. Dieses soll bis 2014 ausgebaut werden. (calcalist)





Botschaften der Vergangenheit
In Sussita am Ostufer des See Genezareth haben Archäologen der Universität Haifa einen Wohnkomplex aus der Römerzeit entdeckt. Gefunden wurde eine Figur der Maenad, einer der Begleiterinnen von Dionysos sowie ein Fresko mit dem Kopf der Tyche, der Griechischen Göttin des Glücks aus dem 2. Jahrhundert. Offenbar haben Frühchristen ihre heidnischen Sitten beibehalten. (Press Release Uni Haifa)

Jungpolizisten in Sachsen
12 Polizeischüler aus einem Dorf der Kinder- und Jugend-Aliyah in Israel waren zu Gast bei der Polizei Sachsen. Der Austausch wurde durch Claudia Korenke, Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, und Koordinatorin des jährlichen Israeltages vermittelt. (NL der Botschaft, 16.9.10)

Kollabierte Luftverschmutzung
Am Jom Kippur "kollabiert" die Luftverschmutzung in Israel. Der Versöhnungstag, an dem in Israel der Ben Gurion Flughafen gesperrt ist und kein Auto auf
den Straßen fährt, geht die Luftverschmutzung durch Nitrogen-Oxyde um 90 Prozent zurück. Das stellte ein Report des Umweltministeriums fest. (Green Prophet)





Friedens(?)-Gespräche
Zwei Tage nach dem Treffen in Sharm el Sheich (Foto) trafen sich Israels Premier Benjamin Netanyahu und PLO-Chef Mahmoud Abbas in der Residenz von Netanyahu in Jerusalem. Die PLO bezeichnete dies als eine "Provokation für die
Gefühle der arabischen und muslimischen Staaten." (Arutz7)

Recht, ein normaler Staat zu sein
Israel habe das Recht, als normaler Staat zu leben. Dies erklärte Jose Maria Aznar vor "Friends of Israel" in Washington. Der spanische Ex-Premierminister gründete vor wenigen Wochen den Verein, um in der Öffentlichkeit Solidarität mit Israel zu bekunden. Andere Mitglieder der Gruppe sind der frühere
tschechische Präsident, Vaclav Havel, der frühere Präsident von Peru, Alejandro Toledo, und John Bolton, ehemaliger UN-Botschafter der USA. (Ha'aretz)

Unheilige Allianz
Wer gegen Israel pöbelt, wie der türkische Ministerpräsident Erdogan, wird von Iran gelöhnt: Laut Daily Telegraph hat Mahmud Ahmadinedschad versprochen, Erdogans AKP-Partei bis zu 25 Mio. US-$ zu spenden. (Ha'aretz)






Die libanesische Hisbollah hat nach amerikanischem Vorbild im Irak einen Set Spielkarten mit Abbildungen hoher israelischer Militärs und Politiker geschaffen. An ihnen soll
der mysteriöse Tod des Hisbollah-Topterroristen Imad Mughniegh gerächt werden. Der Reihenfolge nach sind da abgebildet: Geheimdienstchef Meir Dagan, der militärische Aufklärungschef Amos Jadlin, Generalstabschef Gabi Aschkenasi, ex-Luftwaffenchef Dan Chalutz und ex-Premier Ehud Olmert. (Ha'aretz)

Alleine am Mittwoch wurden 10 Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf israelische Ortschaften abgefeuert. Eine der Raketen fiel in einem Industriegebiet im Süden der Hafenstadt Ashkelon. Wenigstens zwei der Mörsergranaten waren Phosphor-Geschosse. (jpost) Nach Angaben von Extremisten in Gaza, sollen mit Phosphor bestückte Mörsergranaten in "Massenproduktion" hergestellt werden. (Ynet)

Die Wirtschaft im Gazastreifen ist in dem ersten Halbjahr 2010 um 16% gewachsen. Das Wachstum im Westjordanland betrug 9%. Dies berichtete diese Woche ein Vertreter der Internationalen Währungsfonds (IMF). Der Bericht soll nächste Woche in New York präsentiert werden. (Israelnetz)

Ungeachtet der aktuellen Friedensgespräche, setzt Fatah-TV, der Fernsehsender unter Kontrolle von Mahmud Abbas, seine anti-israelische Hetzkampagne fort. In einer aktuellen Kindersendung wurden die israelischen Städte Haifa, Akko, Jaffa, Lod und Ramle als "besetzte palästinensische Städte" bezeichnet. (Arutz7) Derweil zeigt Hamas-TV, wie israelische Institutionen in die Luft fliegen und Tel Aviv befreit wurde, mitsamt einem Siegeszug mit palästinensischen Flaggen durch Tel Aviv.

Hamas bietet mehr Jungfrauen: Nicht 72 sondern... 2,5 Mio. Jungfrauen erwarten einen Märtyrer im Paradies. Laut Ahmad Bahr, Sprecher der Hamas-Verwaltung in Gaza, gebe es im Garten Eden 500 Tore. An jedem Tor stünden 5.000 Jungfrauen bereit, also zusammen 2,5 Mio. (Arutz7) Dazu gibt es einen lesenswerten Fragenkatalog.






Europäische Auszeichnung
Hapoel Tel Aviv wurde von der European Club Association (ECA), der Interessenvertretung der europäischen Fußballvereine, als sozialster europäischer Verein ausgezeichnet. Der israelische Fußballclub erhielt diese Ehrung für seine Projekte zur Förderung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird Fußball als soziale und erzieherische Maßnahme genutzt. Bislang haben ca. 20 000 israelische und palästinensische Kinder davon profitiert. (Israelnetz)

Tennis // Davis Cup
In der Davis-Cup-Begegnung zwischen Israel und Österreich haben die Israelis am Freitag die Führung übernommen. Dank eines Sieges von Dudi Sela sowie des Doppels Andy Ram/Joni Erlich steht es 2:1. Es muss nur noch ein Spiel gewonnen werden, um das Achtelfinale der Weltgruppe zu erreichen. (daviscup)

Fußball // U17
In einem Vier-Nationen-Turnier im Saarland, an dem Israel, Deutschland, Italien und die Niederlande teilnehmen, schlugen die israelischen Jugendlichen in ihrem ersten Spiel die italienische Auswahl mit 4:1. (Zeit)





Weiterhin beschäftigt israelische Politiker von rechts und links die Frage, welchen Kompromiss Premierminister Benjamin Netanjahu findet, den befristeten Baustopp in den Siedlungen am 26. September auslaufen zu lassen oder fortzusetzen, wodurch er je nach Entscheidung die Linken oder Rechten, die Palästinenser und die Amerikaner verprellen könnte.





Kopie eines Leserbriefes an die Main Post in Würzburg zum brutalen Mord an israelischen Bürgern durch die Hamas!
Kurz vor der Wiederaufnahme direkter Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern in Washington sind im Westjordanland vier israelische Zivilsten in ihrem Fahrzeug erschossen worden. Die palästinensische Terrororganisation Hamas übernahm die Verantwortung für den Anschlag.
Wo bleibt denn die große Empörung der vielen Gutmenschen, Friedensmenschen und selbsternannten Gerechten? Gerade einmal eine kurze nüchterne Nachricht hat diese Zeitung für diesen grauenvollen Mord übrig. Nicht einmal der deutsche Außenminister bringt ein anständiges Mitgefühl zustande. Nur eine Ermahnung, besonnen zu sein. Keine Verurteilung der Hamas, die sich mit diesem grauenvollen Mord brüstet. Die Gutmenschen, die beim sogenannten Friedensschiff ihre Entrüstung in die Welt hinaus geschrieen haben, schweigen! Mord ist nur dann im Nahen Osten Mord, wenn er den Israelis angelastet werden kann. Ein gefühlloses Verhalten wie zu alten deutschen Zeiten.
L.J., 97469 Gochsheim





Shavua tov,
Ein Mensch, der in diesem Land eine herausragende politische Rolle spielt, warf mir in der vergangenen Woche "Kadavergehorsam" gegenüber Israel vor. Von denen, die dabei waren, weiß ich zumindest einen . nur einen . der die Courage hat, dies öffentlich zu bezeugen. Soweit sind wir im Land der Norman Paechs, der Rolf Verleger, der Evelyn Hecht-Galinskis und Steinbachs, dass Engagement für und Verbundenheit zu einem Land - Freundschaft also! - so bezeichnet wird.
Laut Definition des Begriffes Kadavergehorsam bin mit "Kadaver" übrigens ich gemeint, nicht etwa Israel, nein, wo kämen wir da hin - obwohl es dahingehend zu interpretierende Äußerungen von eben jener Person gegeben hat.
Das Fazit meiner Verärgerung? Ich wünsche Israel viele Freunde - und ja, sie sollen alle viel lebendiger sein als ich. Und den anderen wünsche ich - vielleicht einen Versöhnungstag, wie er gerade hinter unseren Freunden liegt.
Es kann alles nur besser werden. Deshalb bekennen wir uns gemeinsam zu Israel
am 31. Oktober 2010 in Frankfurt und beim
Israeltag am 10.Mai 2011
Claudia





Über 40 Organisationen laden gemeinsam, unter der Schirmherrschaft von Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Yoram Ben-Zeev, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, nach Frankfurt am Main ein. Sein auch Sie mit dabei.!

Israel ist nicht allein. Als Freund Israels bist Du nicht allein!

Anmeldung und weitere Informationen unter: www.Israelkongress.de

Ansprechpartner für Sponsoren, Organisatoren und Aussteller:
Sacha, ili@il-israel.org, Tel. 0172 / 679-7744




ILI FLYER (als Download)




BILD DER WOCHE

Priestersegen an der Klagemauer
Foto: Varda Polak-Sahm








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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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