03. Okt 2010


Inhaltsverzeichnis





















Milch macht schlank
Die tägliche Einnahme von ca. 300 ml kalziumhaltiger Milch oder Milchprodukten führt nach zwei Jahren zu einer Reduktion des Körpergewichtes um ca. sechs Kilo. Eine niedrigere
Kalziumzufuhr - z.B. ein Glas Milch pro Tag - reduziert das Gewicht um ca. 3,5 kg im gleichen Zeitraum. Wissenschaftler der Ben Gurion Universität wiesen im American Journal of Clinical Nutrition nach, dass die Gewichtsabnahme durch den höheren Vitamin D - Spiegel im Blut begünstigt wird. (Israel21)

Retortenkinder und Autismus
Künstliche Befruchtung führt dreimal häufiger zu Autismus als natürliche Zeugung. Darüber berichteten Ärzte des Assaf Harofeh Medical Center
bei Tel Aviv auf dem International Meeting for Autism Research in Philadelphia. (Israel21c)

Granatapfelwein
Über die gesundheitlichen Vorteile des Granatapfels wurde bereits in den ILI-News vom 5.9.2010 berichtet. Die Rimon Winery in Galiläa produziert
aus Granatäpfeln einen gesunden und geschmackvollen Wein, der u.a. nach Japan, USA, Europa und Singapur exportiert wird. Dazu ein Video. (Israel21c)

Die Revolution der 4G-Technologie
Altair Semiconductor ist der weltweit führende Entwickler extrem stromsparender (Ultra Low Power) und leistungsfähiger 4G-Halbleiter. Das Chipset der israelischen Firma ist nun das Herzstück der 4G-Zellulartechnologie. Damit können Gadgets für
Laptops und PCs erweitert werden. USB-Modems, iPad und iPhone ähnliche Geräte, die mit einem LTE (Long-Term Evolution) - kompatiblen Chipset ausgerüstet sind, können sämtliche 4G- Dienste nutzen. Das Produkt soll noch in diesem Jahr im Handel erhältlich sein. (Israel21c)

Recycling-Container im neuen Design
Recycling-Container müssen nicht hässlich sein. Für das außergewöhnliche Design von Recyclingcontainern wurden nun drei Designer von der Non-Profit-Organisation ELA (Abkürzung für "Sammeln für die Umwelt" auf Hebräisch) und dem israelischen Umweltministerium ausgezeichnet. Sie wurden nach ästhetischen, praktischen und sicherheitsrelevanten Kriterien ausgewählt. Die Gewinner sind: Chen Guiterman mit ihrem "Grünem Baum" (Foto oben), Noam Tannenbaum mit seinem "Breathing Design" (Foto mitte) und Yiffa Levin mit
ihrem "Urban Recycling" (Foto unten). Ziel der Aktion ist, das Umweltbewusstsein zu steigern. Die Container wurden bereits in Nazareth Illit, Beit She'an, Kiryat Yam and Rechasim aufgestellt. (jpost)





Top Banker
Erneut wurde der Chef der Israel Bank, Prof. Stanley Fischer, unter die Top-10 Leiter der Nationalbanken gewählt. Das Ranking wird jährlich durch das Finanzmagazin Global Finance durchgeführt.

5min (utes) - gut investiert
Wollen Sie wissen, wie man eine Krawatte bindet? Oder planen Sie eine Reise nach Nepal? Nur zwei der 200.000 Themen, für die "5min" kurze Videos (höchstens 5 Minuten lang) im Internet bereit hält. Die israelische Start-Up Firma wurde 2005
gegründet und kann bereits 130 Mio. Besuche pro Monat auf ihrer Website vorweisen. Grund genug für AOL, um diese Firma für 60 - 70 Mio. $ zu erwerben. Der US Internet-Gigant erwarb bereits die israelischen Firmen "Mirabilis" (Entwickler des ICQ instant messaging), "Relegence", "Yedda" and "Quigo". (Ha'aretz)

Fortschritt für Afrika
Die israelische Firma Ceragon Networks Ltd. erhielt den Zuschlag, fortgeschrittene Broadband Plattformen nach Nigeria zu liefern. Auftraggeber ist Globacom Nigeria, der größte Telekommunikation-Anbieter in dem afrikanischen Land. (Globes)





Tel Aviv Dance 2010
Bereits vier Jahre nach seinem Start, hat sich das Tanzfestival von Tel Aviv zu einem internationalen Hit entwickelt. Vom 4. - 30. Oktober begeistern Tanz-Ensembles aus Südafrika, Kanada, Belgien, China, Südkorea, Frankreich, den USA und Israel das Publikum. Weitere Infos hier.
Foto: The Kibbutz Contemporary Dance Company

Geschenktipps aus Hamburg
Das Hamburger Abendblatt hat den perfekten Tipp für Präsente zum Geburtstag, Weihnachten oder Neujahr: Bäume im Wald der deutschen Länder in der Negev-Wüste pflanzen! (Hamburger Abendblatt)

9/11 Living Memorial
Im Arazim Park nahe Jerusalem wurde ein "9/11 Living Memorial" errichtet, ein Denkmal für die fast 3.000 Toten des Terroranschlags vom 9. September 2001 in New York. Das Denkmal stiftete Edward Blank und wurde vom Jüdischen Nationalfond (JNF-
KKL) errichtet. Für die stählerne Skulptur benutzte der Künstler Eliezer Weishoff Metall der zerstörten Twin Towers. Es ist der einzige Ort außerhalb der USA, wo alle Namen der Opfer mit dem Land ihrer Herkunft auf Metallplatten eingraviert sind. Video. (JNF)

"Alternative Nobelpreise"
Der mit 200.000 Euro dotierte "Alternative Nobelpreis" 2010 ging an die Organisation PHYSICIANS FOR HUMAN RIGHTS-ISRAEL (Mediziner für Menschenrechte-Israel) "für ihren unbezähmbaren Geist, mit dem sie für das Recht auf Gesundheit für alle Menschen in Israel und
Palästina einstehen". Neben ihnen wurden noch drei Personen aus Nigeria, Nepal und Brasilien geehrt. Jakob von Uexküll, Gründer und Co-Chair der Right Livelihood Award Stiftung, bemerkte nach der Entscheidung der Jury: "Wahrer Wandel beginnt von unten: Mediziner, die nicht auf Politiker warten, bevor sie handeln, um unnötiges Leiden im Nahen Osten zu beenden."

Israelis leben länger- Am Israel chai!
Mit über 81 Jahren liegt die durchschnittliche Lebenserwartung in Israel im weltweiten Vergleich auf Rang fünf. Lediglich in Japan, Australien, Island und in der Schweiz leben die Menschen noch länger. Vor 20 Jahren lag die Lebenserwartung in Israel, den USA und den OECD-Ländern vergleichbar bei 74 Jahren. Der deutlichste
Zuwachs ist seitdem jedoch in Israel zu verzeichnen. Die Kindersterblichkeit liegt in Israel bei einem Rekordtief von 5/10.000. Darüber berichtete das Taub Center in Jerusalem.

Fahrrad-Fest
Zehntausende Radfahrer füllten am vergangenen Freitag die Straßen von Tel Aviv. Grund für die Feier war die Fertigstellung von insgesamt 100 km Radwegen in der Mittelmeer-Metropole. (Ha'aretz)

"Wertvolles Leben"
Der Dokumentarfilm von Shlomi Eldar erzählt die Geschichte eines palästinensischen Säuglings aus Gaza mit einer seltenen Immunschwäche. In einem israelischen Krankenhaus erhielt er eine lebensrettende Knochenmarkbehandlung. Die Kosten in Höhe von 55.000 US-$ wurden innerhalb von Stunden von einem Israeli, der seinen Sohn beim Militärdienst verloren hatte, gespendet. Eine Filmempfehlung vom Online-Magazin Fairplanet.

"Red" in München
Zum Abschluss der Ausstellung "Kein Abbild" mit Werken der Künstlerin Rachel Heller findet die Video/Performance "Red" von Doron Polak statt. Der Tel Aviver Künstler inszeniert sich selbst als Held
und Opfer zugleich. Am 10. Oktober um 19.00 Uhr in der Kusthalle Whitebox in München. Die Ausstellung "Kein Abbild" läuft seit dem 27. August.






Auf dem Weg zum Frieden(?)
Bei seinem Treffen mit dem US-Vermittler George Mitchell wiederholte Israels Premier Benjamin Netanyahu die Verpflichtung seiner Regierung zu einem Friedensvertrag mit den Palästinensern.
Gleichzeitig betonte er die Sicherheitsinteressen Israels. (jpost)

Enttarnt
Der frühere Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde und Friedens-Nobelpreisträger Yasser Arafat gab 2000 das "grüne Licht" für die "zweite Intifada" und instruierte die Hamas, Terroranschläge gegen Israel auszuführen. Dies behauptete Mahmoud al-Zahar, ein hochrangiger Hamasführer in Gaza. (jpost)

J-Street Nein Danke!
Die linksorientierte, angeblich pro-Israelische, jüdische amerikanische Lobbygruppe J-Street kommt aus den Skandalen nicht heraus. Zuerst wurde bekannt, dass einer der Hauptfinanciers der Gruppe der US-Milliardär George Soros ist (HA'ARETZ/Washington Times), der zu den vehementen Kritikern des Jüdischen Staates zählt. Nun veröffentlichte die Washington Times Dokumente, die belegen, dass die Gruppe dabei behilflich war Richard Goldstone, dem Verfasser des einseitigen und mit Fehlern überhäuften Goldstone Berichts über die Gaza Offensive, Termine bei Abgeordneten auf Capitol Hill zu machen (Weekly Standard, HA'ARETZ). Der neu gegründete deutsche Ableger, JCall-Deutschland, mit dem europäische Juden ihre Stimme "in Liebe zu Israel, im eigenen Interesse und mit dem Blick auf eine gerechte Lösung und des Nahostkonflikts" Verhör schaffen wollen, wählte den Verfasser des Buches "Kritik des Zionismus" zu ihrem zweiten Vorsitzenden. Ob der deutsche Zweig der Gruppe in seiner "Liebe zu Israel" genauso ehrlich über seine wahren Motive sein wird, wie sein US-Vorbild, bleibt abzuwarten. (Hagalil, JTA)

Die Schweiz als Eiferer für den Iran in Europa
Es scheint, als übernehme die sozialdemokratische Schweizer Außenministerin Micheline Calmy Rey die Rolle der Vertretung Mahmoud Ahmadinedschads in Europa. Die Schweizer Tageszeitung NZZ deckte auf, dass Calmy-Rey sich den EU-Sanktionen gegen
den Iran energisch widersetzt. Zudem plant der Schweizer Energiegigant EGL (Elektrizitäts-gesellschaft Laufenburg), seinen Handel mit der staatlich-iranischen Gasexportfirma NIGEC fortzusetzen, dessen Volumen auf 18 bis 27 Milliarden Euros geschätzt wird. (Weekly Standard, CampusBlog) In der Zwischenzeit befindet sich Ahmadinedschad derzeit in Syrien, um dort den "antiisraelischen Widerstand zu stärken". (NZZ) Mit dem selben Ziel plant er am 13. Oktober grenznahe Dörfer im Südlibanon zu besuchen. Am sogenannten Fatma-Tor will Ahmadinedschad "auf Israel blicken" und sogar einen Stein nach Israel werfen. (JP)






Am vergangenen Sonntag wurde ein israelisches Ehepaar durch Schüsse aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug in der Nähe von Hebron verletzt. Wenige Stunden später brachte die hochschwangere Frau nach einem Kaiserschnitt im Soroka Krankenhaus in Be'er Sheva ein gesundes Baby zur Welt. Verantwortung für den Angriff haben sowohl die Al-Aqsa Märtyrer Brigaden der Fatah als auch die Al-Quds Einheiten des Islamischen Jihad übernommen. Solche "drive-by Shootings" in der Westbank häuften sich in den letzten Wochen. Dabei wurden insgesamt vier Israelis getötet und mehrere verletzt. (Ha'aretz)

Einheiten der Iranischen "Revolutionsgarden" überquerten am vergangenen Samstag die Grenze zum Irak und töteten 30 kurdische Rebellen. Irak protestierte bereits mehrmals gegen den wiederholten Beschuss seines Territoriums durch Iran. (Fox News)

Jamal Zahalka, arabischer Abgeordneter des israelischen Parlaments (Knesset), nahm letzte Woche an einer Konferenz in Indien teil, deren Ziel es war, die Beziehungen zwischen Israel und Indien zu beenden. Er reiste gemeinsam mit Mustafa Barghouti, einem Vertreter der PA. (Arutz7)

Die Yacht "Irene" mit zehn pro-palästinensischen jüdischen Aktivisten aus Europa und Israel an Bord, ist vom Hafen Famagusta im illegal von der Türkei besetzten Norden Zyperns in See gestochen. Die Aktivisten wollten "Hilfsgüter" in den Gazastreifen bringen und gleichzeitig die israelische Seeblockade durchbrechen. Die Israelis erklärten das für einen illegalen Akt. Sie brachten die unter britischer Flagge fahrende Yacht auf und eskortierten sie zum israelischen Hafen Aschdod. Bei einer Durchsuchung des Schiffes entdeckte die israelische Armee, dass die "Hilfslieferung" aus insgesamt drei Rücksäcken voll Spielzeug bestand. "Die Hilfsgüter passen in den Kofferraum eines Privatautos", wurde gemeldet. (Lizas Welt, HC)







Tennis
Beim Turnier von Tokio steht das Doppel Shahar Pe'er und Shui Feng (China) im Finale. (one) Beim Turnier von Bangkok stehen der Israeli Joni Erlich und sein Partner Jürgen Meltzer aus Österreich im Halbfinale. (ynet)

Jungstar geht nach Manchester
Guy Assulin wird in den nächsten Tagen einen Vierjahresvertrag bei Manchester City unterschreiben. Bis zum Sommer war der 19-jährige Israeli unter Vertrag bei Barcelona. (ynet)

Sport und Politik
Bei der Schach-Olympiade in Khanty-Mansiysk, Rußland, ist das Team aus Yemen nicht zum Match gegen Israel erschienen. Eine Verhaltensweise, die viele arabische und muslimische Länder praktizieren, um damit Kontakt zu Israelis zu vermeiden. (jpost)





Der geplante Besuch des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinedschad im Südlibanon am 13. Oktober heizt die Gemüter im Nahen Osten auf. Ahmadinidschad will Dörfer entlang der Grenze zu Israel besichtigen und am Fatma Tor, das einst "der gute Zaun" hieß, symbolisch einen Stein auf Israel werfen. Er will so demonstrieren, dass Iran und Israel dort eine "gemeinsame Grenze" haben. Gegen den Plan gibt es Widerstände im Libanon, weil das eine unnötige Provokation sei, und Syriens Präsident Baschar Assad hält das "zur Zeit nicht für opportun". Zudem begebe sich Ahmadinedschad unnötig "in Gefahr". In der kommenden Woche wird die arabische Liga auch entscheiden, ob die noch gar nicht richtig begonnenen Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern wegen dem Ende des Baustopps in den Siedlungen schon gescheitert seien.






Ungehorsam als Geist des Judentums
Auf dem Hamburger Parteitag 2007 hat die SPD auf Betreiben von Hans Erler das Judentum als die erste der geistigen Wurzeln der Sozialdemokratie in ihr neues Grundsatzprogramm aufgenommen. Die Jüdische Allgemeine schrieb: "144 Jahre hat die sozialdemokratische Partei gebraucht oder sich Zeit gelassen, sich ihrer jüdischen Wurzeln zu erinnern". Was das für die politische Kultur und Judentum in Deutschland bedeutet, lässt sich noch nicht ermessen. Weitere Thesen bei Hans Erler: "Judentum und Sozialdemokratie. Das antiautoritäre Fundament der SPD"






Shavua tov,
Innenstadtcafé. Sechs Menschen frühstücken an ovalem Tisch. Sechs Menschen aus verschiedenen Generationen, mit verschiedenen Muttersprachen, unterschiedlicher Herkunft, Gesellschaftsschicht und Beruf. Und doch sprechen sie passioniert über ein Thema. Der Vertreter von Israel Bonds ist dabei und die Vertreterin der Kinder- und Jugendaliya, die deutsche Honorarkonsulin in Eilat und ein Sprecher von "Scholars for Peace in the Middle East". und eine Vertreterin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft oder auch: von ILI - I like Israel. Nein, es war keine Konferenz, kein Flashmob-Aufruf über Facebook - es waren ein, zwei Telefonate, spontan, zufällig - und jeder hatte Interesse an jedem: Israel verbindet! Sie werden das auch erleben:
Am 31. Oktober 2010 beim Israel-Kongress in Frankfurt
Und am 10. Mai 2011, dem Israeltag

Claudia Korenke





DAS GAB ES NOCH NIE: Fast 50 (FÜNFZIG!!!!) Organisationen laden gemeinsam, unter der Schirmherrschaft von Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, und SE Yoram Ben-Zeev, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, nach Frankfurt am Main ein. Sein auch Sie mit dabei.!

Israel ist nicht allein.
Als Freund Israels bist Du nicht allein!


Anmeldung und weitere Informationen unter: www.Israelkongress.de

Ansprechpartner für Sponsoren, Organisatoren und Aussteller:
Sacha, ili@il-israel.org, Tel. 0172 / 679-7744


UND SIE ALLE SIND DABEI:






BILDER DER WOCHE

Ein buntes Bild der Solidarität mit Israel bei der traditionellen Jerusalem Parade. (Fotos: UPI)












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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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