17. Okt 2010


Inhaltsverzeichnis





















Neue Krebstherapie
Wissenschaftler der Tel Aviver Universität entwickelten eine Methode, krebsartige Tumore zu zerstören. Aus einem Mix von Nanopartikeln und Antikörpern werden lokale Tumorzellen gebunden
und durch Erhitzen zerstört. Im Vergleich zur konventionellen Röntgenbestrahlung bleibt das benachbarte Gewebe weitgehend unbeschädigt. Die Verabreichung des Cocktails erfolgt durch eine Injektion - entweder lokalspezifisch oder direkt in die Blutbahn. Die schnelle und wirksame Behandlung kann ambulant durchgeführt werden und dauert nur sechs Stunden. Veröffentlichung bald in Nanomedicine. (Israel21c)

Licht und Übergewicht
Nachts Licht ausgesetzt zu sein, führt zur Gewichtszunahme. Dies entdeckten Forscher der Haifa Universität gemeinsam mit Kollegen der Ohio State University. In PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) erklären sie ihre Ergebnisse mit einer Störung der Melatonin-Regulation. (jpost)

Israel wird ECDC-Mitglied
Israel wird in das Europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) aufgenommen. Die Kooperation zwischen der EU und Israel wird dadurch in den meisten Bereichen der Gesundheitspolitik intensiviert. (eip-news)

Hilfe für Afrika
Eine Delegation prominenter HIV-Experten aus Ost-Afrika traf sich mit israelischen Ärzten. Der Informationsaustausch galt primär der bahnbrechenden Forschung und der Frage, wie die Gesundheitsversorgung in Afrika mit israelischer Unterstützung nachhaltig verbessert werden kann. (Israel21c)

Mathe zum Anfassen
Visual Math ist eine computergestützte Lernplattform für Schüler der siebten bis neunten Klasse, die von Prof. Michal Yerushalmy entwickelt wurde. Dafür erhielt die Wissenschaftlerin von der Uni Haifa nun den Preis der International Society for Design and Development in Education (ISDDE). (Pressemitteilung, Haifa Universität)

Ein fliegender Panther
Mit seiner einzigartigen Technologie ist der "Panther" für die moderne Sicherheitspolitik unverzichtbar geworden. Die neue Drohne der Israel Aerospace Industries (IAI) kann vertikal abheben
und landen, bis zu sechs Stunden in einer maximalen Höhe von 10.000 Fuß verweilen und mit modernsten Geräten beobachten und Daten sammeln. Am Ende des Monats wird sie während einer Fachkonferenz der U.S.-Army in Washington offiziell präsentiert. (jpost)





Israelische Drohnen nach Rußland
Die Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI) unterschrieben diese Woche einen Vertrag mit der russischen Firma OPK Oboronprom, um innerhalb der nächsten drei Jahren Drohnen im Wert von 400 Mio. US-$ zu liefern. (Globes)

Bester Banker
Der Präsident der Bank of Israel, Stanley Fischer, wurde vom Euromoney Magazin zum weltbesten Bankenpräsidenten 2010 gewählt. Den Preis nahm er am Sonntag im Rahmen einer Konferenz des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington entgegen. (Ha'aretz)

Für eine sichere Zukunft
Vom 31. Oktober bis 3. November findet die erste israelische Homeland Security Convention in Tel Aviv statt. Über 500 Experten aus der ganzen Welt werden neue Konzepte und Technologien aus einem breiten Themenbereich präsentieren und miteinander diskutieren. Weitere Infos und Anmeldung hier.

Buffett will mehr investieren
"Wenn Sie nach klugen Köpfen suchen, machen Sie Halt in Israel.
Es ist nicht nötig, weiterzusuchen!"
In einem Video-Interview, das während einer Konferenz des israelischen Wirtschaftsministeriums ausgestrahlt wurde, lobte Warren Buffett das menschliche Potential der israelischen Wirtschaft und betonte, dass er interessiert sei, mehr Investitionen in Israel zu tätigen. 2006 erwarb der Wirtschaftsexperte und drittreichste Mann der Welt 80% der israelischen Firma "Iscar". (Globes)









"Lebanon" macht Schlagzeilen
Der israelische Film "Lebanon" erhielt bereits vor einem Jahr den "Goldenen Löwen" beim Filmfestival von Venedig. Jetzt wurde der Film von Samuel Maoz als einer von fünf Kandidaten für den "Discovery"-Preis der Europäischen Filmakademie nominiert, dem jährlichen Preis für den besten Erstlingsfilm. (ynet)
Samuel Maoz vor einem Jahr mit dem "Goldenen Löwen"

Top Hotel
Das Mamilla Hotel in Jerusalem wurde in einem Ranking des britischen "Sunday Times Travel" Magazin unter die Top 100 Hotels der Welt gewählt. Bereits im letzten Jahr wurde das Boutique-Hotel mit Blick auf die Altstadt vom "Traveller" unter den besten der Welt geführt. (ynet)

Yahoo expandiert
Der Internetkonzern will seine Aktivitäten
in Israel ausweiten. Er kauft das Unternehmen "Dapper" mit Sitz in Tel Aviv für umgerechnet rund 35 Millionen Euro. Tel Aviv wird für Yahoo damit zum zweiten israelischen Standort neben Haifa. (Israelnetz)

Jerusalem im Rollstuhl erfahren
20 Mitarbeiter der Jerusalemer Stadtverwaltung bewegten sich mit Rollstühlen durch die Stadt und erfuhren, mit welchen Hindernissen die behinderten Verkehrsteilnehmer zurechtkommen müssen. Die Vereinigung "Bema´aglei Zedek" (Kreise der Gerechtigkeit) hat ähnliche Touren schon für Studenten oder Soldaten organisiert. "Aber es ist das erste Mal, dass wir eine Rundfahrt für Menschen anbieten, die etwas Großes und Systematisches tun können", sagte die Vorsitzende Dyonna Ginsburg der "Jerusalem Post". 90 Prozent der öffentlichen Bereiche in Jerusalem sind für Behinderte nicht zugänglich. (Israelnetz)
Rollstuhlfahrer nahe der Klagemauer





Dinner für drei
Am vergangenen Sonntag waren die Außenminister aus Spanien und Frankreich, Miguel Angel Moratinos und Bernard Kouchner, Gäste ihres israelischen Amtskollegen Avigdor Lieberman. Bei einem Dinner in Jerusalem tauschten sie sich über die die
aktuellen Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern aus. Lieberman forderte von der EU, sich nicht in den Nahostkonflikt einzumischen, solange die Europäer unfähig seien, die Konflikte im eigenen Gebiet zu lösen. (Ha'aretz)

Amerikaner für Israel
Eine Umfrage von McLaughlin and Associates ergibt, dass die Mehrheit der US-Amerikaner Israels Position unterstützen. 50,9% der Befragten meinen, dass Jerusalem die ungeteilte Hauptstadt Israels bleiben sollte. Dem stimmen 20,4% nicht zu. 77,9% meinen, dass die PA Israel als jüdischen Staat anerkennen soll, gegenüber 6%, die dies verneinen. 57,2% sehen den palästinensischen Terror und die fehlende Anerkennung von Israels Existenzrecht als Hauptgrund für den Nahost-Konflikt, während 12% die Siedlungen in der Westbank als Ursache dafür sehen. Sollte ein palästinensischer Staat entstehen, meinen 25,5%, dass sich der Terror gegen Israel vervielfachen, 41,2%, dass der Terror auf einem gleichen Niveau bleiben würde. Nur 18,7% sind der Ansicht, dass der Terror nachlassen würde. (Arutz7)

Treffen in Berlin
Zweieinhalb Stunden dauerte das Gespräch zwischen Israels Außenminister Avigdor Lieberman und Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Mittwoch in Berlin. Geplant ist die Stärkung der Zusammenarbeit beider Staaten. Im kommenden Jahr soll zudem ein israelisches Konsulat in München eröffnet. (NL der Botschaft)

Die Bundeswehr und Zahal
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, besuchte Israel. Während seiner dreitägigen Visite traf er sich mit seinem israelischen Amtskollegen, Generalstabschef Gabi
Ashkenazi, besichtigte militärische Einrichtungen und legte einen Kranz an der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem nieder (Foto). (jpost) (Bild)






"Die Zionisten werden zurückkehren an die Plätze, von denen sie gekommen sind" prophezeite Mahmud Ahmadinedschad in Bint Dschebail, in Sichtweite Israels. Nur vier Kilometer von der israelischen Grenze entfernt hetzte der iranische Präsident vor Tausenden jubelnden Hisbollah-Anhängern. Hassan Nasrallah, der Hisbollahchef, wagte es aus Angst um sein Leben nicht, sich öffentlich zu zeigen und schickte aus seinem Versteck eine per Video aufgenommene Grußbotschaft. (Arutz7)

Israels Premier Benjamin Netanyahu rief die PA dazu auf, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Die Antwort des Palästinenerpräsidenten Abbas lautete entschieden: nein, niemals. (ynet)

Hamas gegen Journalisten: Die Internationale Journalisten-Föderation (IFJ) hat die Hamas kritisiert, weil sie das Büro des Palästinensischen Journalistenverbandes in Gaza geschlossen hatte. Diese "unentschuldbare Einmischung in die Angelegenheiten von Journalisten" müsse umgehend korrigiert werden. "Die Aktion der Hamas-Regierung ist ein Verstoß gegen die Rechte der Journalisten und ein Schlag ins Gesicht von Palästinensern, die unter furchtbaren Bedingungen mutig für ihre Rechte und die Unabhängigkeit des Journalismus kämpfen", wird IFJ-Präsident Jim Boumelha auf der Webseite der Föderation zitiert. (Israelnetz)










Tennis
Zwar wurde sie von der Weltranglisten Ersten Caroline Wozniacki im Halbfinale von Beijing besiegt, dennoch stieg Shahar Pe'er auf Rang 13 der WTA-Weltrangliste und kassiert immerhin 1 Mio. US-$. Jetzt steht die 23-jährige Israelin im Halbfinale beim Turnier von Osaka, Japan. (one) (jpost)





Die israelische Regierung wird ihre wöchentliche Kabinettssitzung im Kibbuz Degania abhalten um Hundert Jahre Kibbuzbewegung zu begehen. Im Mittelpunkt soll die akute Wohnungsnot vor allem jungverheirateter Paare stehen. Wegen zu geringer Bautätigkeit vor allem im Zentrum und in Jerusalem fehlen zehntausende Wohnungen. Die Wohnungspreise sind unerschwinglich hoch.




Ankündigung

Im Namen des Bundesverbandes Jüdischer Mediziner sind Sie zum Kongreß Jüdischer Mediziner eingeladen, der vom 19. - 21. November 2010 in Düsseldorf stattfindet. Namhafte internationale Experten aus Israel, den USA, England und Deutschland werden die neuesten Ergebnisse der Forschung vortragen. Außerdem findet am 20.11. ein großer Ball statt, der auch für Nicht-Mediziner offen ist. Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor





Ehemaliger DIG-Präsident im Selbstporträt
Der ehemalige DIG-Präsident Johannes Gerster hat ein Buch über sein bewegtes Leben verfasst. In der NS-Zeit halfen Gersters Eltern Juden bei der Flucht. Er selbst war bis vor kurzem Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und leitete neun Jahre lang die Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel. Über sein bewegtes Leben zwischen Mainz, Bonn und Jerusalem hat er eine Autobiographie veröffentlicht. Wer sich für Politik interessiert, kommt in dem Buch "Nicht angepasst" auf seine
Kosten: Interna, Bündnisse und Intrigen. Selbstverständlich sind Gersters persönliche Erinnerungen an politische Ereignisse aber nicht objektiv. Auch stellt er seine eigenen Verdienste und die Fehler anderer häufig in den Vordergrund. Die zuweilen sehr umgangssprachliche Ausdrucksweise ist gewöhnungsbedürftig. Dennoch können seine Ausführungen den Horizont über einen Ausschnitt der deutschen und auch der israelischen Geschichte erweitern. (Israelnetz)









BILDER DER WOCHE

Exklusive Erstveröffentlichung bei ILI-News.
In der Geburtskirche in Bethlehem wird das akut einsturzgefährdete Holzdach aus dem Jahr 1842 nach jahrzehntelangen Streitereien unter den Kirchen restauriert. Federführend ist "Seine Exzellenz Präsident Mahmoud Abbas von Palästina". Italienische Universitäten führen die Arbeiten durch. Die ganze Kirche ist eingerüstet. Pilger und Touristen müssen mit mehrstündigen Wartezeiten rechnen, um zur Geburtsgrotte zu gelangen. Die Arbeiten sollen bis März 2011 andauern.








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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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