24. Okt 2010


Inhaltsverzeichnis




















Innovative Hautkrebsdiagnostik
Die Technologie der israelischen Firma Skin Cancer Scanning (SCS) ermöglicht die Entdeckung von bösartigen Leberflecken früher und präziser als bisherige Methoden. In klinischen Versuchen konnte
der Prototyp aus Glasfaser-Kabel im Rabin Medical Center in Petah Tikva mit bis zu 92 prozentiger Treffsicherheit einen Hautkrebstyp im frühen Stadium feststellen. (Israel21c)

US-Wissenschaftspreis für Israelis
Unter den zehn Gewinnern der diesjährigen National Medal of Science sind zwei israelische Physiker. Yakir Aharonov erhält die Auszeichnung für seine bahnbrechende Arbeit in der Quantenphysik
(Aharonov-Bohm-Effekt). Amnon Yariv wird für seine Beiträge zur Photonik und zur Quantenelektronik geehrt. (eip-news)

Haare enthalten wichtige Informationen
Der israelisch-kanadische Forscher Dr. Gideon Koren hat in einer Langzeitstudie das Steroid-Hormon Cortisol als neuen Biomarker für Herzanfälle identifiziert. In der Studie wies er
nach, dass der Cortisolspiegel im Haar proportional zum Haarwuchs zunimmt und dieser als zuverlässiger Maßstab zur Bestimmung von individuellen Streßsituationen herangezogen werden kann. Im Vergleich zu den konventionellen Blut- und Urintests kann mit dieser Methode ein längerer Zeitraum ausgewertet werden. (Israel21c)

Kooperation gegen Brustkrebs
Israel steht unter den "Top 5", was Forschung und Entwicklung (R&D) im Bereich Brustkrebs betrifft. Grund genug für die weltweite Organisation "Komen for the cure" eine Partnerschaft mit entsprechenden israelischen NGOs zu schließen. Am 25. Oktober starten eine Woche Info-Veranstaltungen zum Thema Brustkrebs mitsamt einem Spendenlauf in Jerusalem. (The Israel Project)









OECD goes Jerusalem
Jerusalem ist Gastgeber der 86. OECD-Tourismuskonferenz. Zum zweiten Mal findet diese Konferenz außerhalb des traditionellen Tagungsortes Paris statt. Erst vor einigen Monaten
ist Israel der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beigetreten. Israels Tourismusminister Stas Misezhnikov bezeichnete das Event als einen "außergewöhnlichen Anlass für den Staat Israel". Weil er die Konferenz jedoch auch als Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels bezeichnete, sagten Spanien und England ihre Teilnahme ab. (jpost)

Auszeichnungen für Israel
Auf der Internationalen Nahrungsmittel-Messe SIAL in Paris wurden fünf israelische Firmen ausgezeichnet. Der Getränkehersteller Tempo für
sein aromatisches Biermischgetränk "Shandy"; Sugat für natriumarmes Salz; Olia für eine Feigenproduktreihe und einen Mix aus Knoblauch und Kumquats; der Chocolatier Roy für Liköre in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen und schließlich Sanlakol für individuell abgepackte Tomatensoßen. (Ha'aretz)

SodaStream goes Nasdaq
Die israelische Firma SodaStream reichte bei der US-Börsenaufsichtsbehörde einen Antrag ein, Anteile an der Wall Street anzubieten. Die Firma ist weltführend in der Produktion und Vermarktung von Geräten zur häuslichen Herstellung von Sprudelwasser. Diese kleinen Helfer sind mittlerweile auch in Deutschland unter der Marke
SodaClub und SodaStream populär geworden. Erst kürzlich brachte die Firma den "Fizz-Chip" auf den Markt, mit dem man die Stärke des Sprudels variieren kann. (Ha'aretz)





Avantgarde-Pop aus Israel
Ofrin - das sind Sängerin Ofri Brin und Gitarist KD (Oded Keydar), zwei Deutsch-Israelis mit ihrer Band haben einen eigenen Musikstil, was am ehesten als Avantgarde-Pop zu bezeichnen ist. Vom 22.Oktober bis 10. Dezember sind sie auf Deutschland-Tournee. Eine Video-Kostprobe und alle Termine. (arte)

Historisches Israel
Die aktuelle Ausgabe von Geo Epoche (Nr. 45 - 10/10) widmet sich der Geschichte des Landes Israel zu biblischen Zeiten. Neben historischen Beschreibungen der Zeitepochen sind in dem Band auch Fotografien aus der Zeit um 1900 enthalten. (GEO)

Max Raabe in Tel Aviv
Kein leichtes Konzert - das gibt der Bariton selbst zu. Er hatte seine Bedenken, in Israel deutsche Lieder der 20er und 30er zu spielen. Jedoch ist er in der Oper von Tel Aviv hervorragend angekommen - auch dank seiner Begrüßung und einigen Liedankündigungen auf Hebräisch. Über die Auftritte Max Raabes und des Palast-Orchesters in
Tel Aviv, Jerusalem und Haifa soll auch ein Dokumentarfilm entstehen. Dafür begleitete Regisseur Sönke Wortmann ("Das Wunder von Bern") die musikalische Tour. (Welt)

Ehrenpreis 2010 der DIG-Aachen
Für ihren Einsatz für die deutsch-israelischen Beziehungen erhält Dr. Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, den Ehrenpreis 2010 der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. Damit reiht sie sich in eine Reihe prominenter Preisträger ein, wie Iris Berben (2005) und Jürgen Rüttgers (2008). Der Preis, dotiert mit einer Spende in Höhe von 2.500 ? für Magen David Adom, wird ihr am 1. November im "Alten Kurhaus" in Aachen verliehen. (Pressemitteilung DIG Aachen)

30 Jahre Partnerschaft
Die Städte Leverkusen und Nazareth-Ilit feiern im Oktober das 30-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft. Grund genug für Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn seinem israelischen Kollegen, Shimon Gafsou, seine Hoffnung auszudrücken, dass die freundschaftlichen Beziehungen auch in den kommenden Jahren Bestand haben werden. (Pressemeldung-NRW)





Israels neuer Mann bei der UNO
Am Montag hielt Israels neuer UN-Botschafter, Meron Reuben, seine erste Rede vor dem UN-Sicherheitsrat. Er erläuterte erneut Israels Positionen bei den Friedensverhandlungen mit den Palästinensern und skizzierte die Bedrohungen durch den Iran und die Hisbollah im Libanon.
(NL der Botschaft)

Waffen für die Saudis
Die Amerikaner wollen Waffen im Wert von 60 Milliarden Dollar an Saudi Arabien verkaufen. Wie die israelischen Medien berichteten, gab es keinen israelischen Widerspruch. Offenbar war das Geschäft vorher mit Israel abgesprochen worden. Die Amerikaner hätten Israel versichert, dass der jüdische Staat auch weiterhin von einer militärischen Überlegenheit profitieren könne.









Eine starke Explosion erschütterte ein Wohngebiet in Rafah im Gazastreifen. Dreizehn Personen - darunter fünf Kinder und drei Frauen - mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Man geht von einem "Arbeitsunfall" auf einem Übungsgelände für Kassam-Raketen aus. Das Zentrum für Menschenrechte in Gaza wandte sich erneut an die Hamas, keinen Sprengstoff mehr in zivilen Gegenden zu lagern. (israelheute)

Sollte die erneute Runde der Friedensverhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis scheitern, sind 41% der Palästinenser für die Wiederaufnahme der bewaffneten Intifada. 63% der Israelis befürchten eine erneute Intifada. Für eine Fortsetzung der Friedensgespräche sind 78% der Israelis und 30% der Palästinenser. Dies ergab eine Umfrage des Harry S. Truman Instituts für die Förderung von Frieden, die Abteilung für Kommunikation und Journalismus an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie das palästinensische Zentrum für Politik und Meinungsforschung, finanziert von der Konrad Adenauer Stiftung. (Israelnetz)

Trotz der Lockerung der Grenzkontrollen zwischen Israel und dem Gazastreifen, brachte diese Woche die Flotilla "Viva Palästina" Hilfsgüter von Syrien nach Gaza. Anders als frühere "Flotillen" zielte das Schiffskonvoi unter Anführung des früheren britischen Parlamentariers George Calloway direkt auf den ägyptischen Hafen Al-Arish, von wo die Hilfsgüter über den Landweg nach Gaza transportiert wurden. (TML) Hilfsgüter früherer "Flotillen" wurden von der Hamas nach Ägypten exportiert, weil sie im Gazastreifen nicht benötigt wurden. (afp)

Weil die Tourismus-Konferenz der OECD in Jerusalem tagt (s.o.), nehmen Irland, Schweden, Großbritannien, Island, Belgien und die Türkei an der Konferenz nicht teil. (jpost)






Fußball
Nach zwei Auswärtssiegen - dem 3:0 gegen Armenien und dem 1:0 gegen Litauen - hat Israels U19-Nationalmannschaft die Playoff-Phase der EM-Qualifikation erreicht. (ynet)

Schach-Rekord
Der israelische Großmeister Alik Gershon erhält eine Eintragung im Guinness Buch der Rekorde für die meisten Simultanspiele. 19 Stunden lang spielte der 30-jährige auf dem Rabinplatz in Tel Aviv gegen 525 Gegner. 454 der Spiele hat er gewonnen. Israel schlug so den bisherigen Weltmeister Iran. (jpost)

Glückliche Nr. 13
Shahar Pe'er erhielt erstmals in ihrer Karriere eine Einladung zur WTA Championship in Katar. Nur die 10 besten Spielerinnen werden zu dem Turnier eingeladen, das mit 4,55 Mio. US-$ dotiert ist. Da beide Williams-Schwestern absagten, sowie Justine Henin, rückte Pe'er auf 13. der Weltrangliste auf. (jpost)

Tennis
Die Gruppenspiele der Europa-/Afrika-Zone des Fedcup werden kommenden Februar in Eilat stattfinden. Die Damen aus 16 Nationen - darunter Israel, Großbritannien und die Schweiz - kämpfen dann um den Einzug in die Weltgruppe, die die Israelinnen erst vor zwei Jahren verlassen mussten. (Fed Cup)





Das "Festival" der Gedenkfeiern an den vor 15 Jahren ermordeten Ministerpräsidenten Jitzhak Rabin löste in Israel einen gespenstischen Wettlauf aus, wer das "wahre Erbe" Rabins fortsetze. Der Generalstabschef machte darauf aufmerksam, dass die heutigen Soldaten die Ermordung des Ministerpräsidenten aus Altersgründen nicht persönlich miterlebt hätten, und sich nicht daran erinnern könnten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte in der Knesset, dass Israels Bevölkerung nicht mehr so gespalten sei wie vor dem Mord an Rabin. Präsident Schimon Peres appellierte an die Regierung, den Amerikanern zu helfen, den Konflikt mit Iran zu entschärfen, und sie nicht durch falsche Schritte auf dem "Nebenschauplatz" des Konflikts mit den Palästinensern zu irritieren.





Bundesweiter Israelkongress in Frankfurt:
Mehr Israel gab es in Deutschland nie - Am 31. Oktober treffen sich Israelfreunde aus allen Religionen und über 70 Organisationen in Frankfurt
Frankfurt am Main, 21. Oktober - Mehr als 600 Teilnehmer, fast 50 Aussteller, der Generalsekretär der Kadima-Partei Yohanan Plesner, die Präsidentin des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch als Schirmherrin, der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe, Jerzy Montag - sie alle werden sich am letzten Sonntag im Oktober in Frankfurt treffen. "Israel ist nicht allein" ist die gemeinsame Überzeugung der Kongressteilnehmer. Zum ersten Mal vereinen sich christliche und jüdische Israelfreunde, politische und karitative Organisationen, um gemeinsam Solidarität mit dem jüdischen Staat Israel zu demonstrieren und einzufordern.
Viel vorgenommen haben sich die verantwortlichen Organisationen - die Christen an der Seite Israels e.V., der Verein "ILI - I like Israel e.V.", die Deutsch-Israelische Gesellschaft Frankfurt und die Betreiber des Internetportals "Honestly Concerned". In unterschiedlichen Podien werden Politiker, Autoren und Vertreter jüdischer und christlicher Organisationen zu "Israel, Islamismus und westliche Politik", zu "Antisemitismus und Antiisraelismus" sowie zu" Iran und Terror" diskutieren. Grußworte von Vertretern von Stadt Frankfurt und Land Hessen, vom Zentralrat sowie der Jüdischen Gemeinden zu Berlin und Frankfurt werden die Veranstaltung einleiten.
Neben der Politik spielt die literarische und musikalische Unterhaltung eine Rolle - die Veranstalter haben den israelischen Jungstar Eden Haham eingeladen. Roman Kuperschmidt und seine Klarinette werden die ernsten bis heiteren Kongressthemen mit Gesang und Tanz begleiten. Arye Sharuz Shalicar und Ralph Giordano lesen Spannendes aus ihren Büchern. Die Liste der Organisationen, die Informationen, Materialien und Mitgliedschaft anbieten, reicht von A wie Am Echad bis Z wie Zionistische Organisation und umfasst so unterschiedliche Vereinigungen wie den Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, das American Jewish Commitee oder die Sächsischen Israelfreunde.
Dass israelisches Essen ebenso zu Verkostung und Genuss lockt, dass eine Tombola auf die glücklichen Gewinner von Flügen nach Israel wartet und dass man israelische Spezialitäten, Kunsthandwerk und Schmuck erwerben kann, rundet die Fülle der Angebote des 1. Deutschen Israeltages ab.
Weitere Informationen und Anmeldungen auf www.israelkongress.de
Ansprechpartner für die Medien:
Claudia Korenke
Claudia.korenke@korenke.com
Tel: 069 9758560
Mobil: 0171 5766321




BILD DER WOCHE

Die 2.000 Jahre alten Schriftrollen aus dem Toten Meer werden von Google Israel digitalisiert und im Internet frei zur Verfügung gestellt. Dies teilte die israelische Antiquitätenbehörde mit. (CBC-News)








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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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