21. November 2010





Inhaltsverzeichnis













Thrombose-Prophylaxe
Die israelische Firma MCS Medical entwickelte ein Gerät, das mit Hilfe einer Art Pumpe für die Beschleunigung des Blutflusses in den Venen sorgt. Dies ist insbesondere nach OPs angesichts
der Gefahr von Blutgerinnsel (Thrombosen) lebenswichtig. Die bei der Fachzeitschrift Journal of Bone and Joint Surgery veröffentlichten Ergebnisse der klinischen Studie belegen die effiziente Wirkung des Gerätes. Somit könnte man in Zukunft auf den riskanten Einsatz der Blutverdünnungsmedikamente nach einer OP verzichten. (Israel21c)

Gegen Malaria
Eine neue Methode zur Bekämpfung der Malaria-übertragenden Moskitos, die an der Hebräischen Universität in Jerusalem entwickelt wurde, erwies sich bei einem Versuch im afrikanischen Mali als erfolgreich. Durch Anwendung eines toxischen zuckerhaltigen Köders konnten die Forscher, die in Kooperation mit US-Kollegen arbeiten, eine signifikante Reduktion der Moskito-Population nachweisen. (Pressemitteilung Hebrew University)

Screening für Gehirnatrophie
Wissenschaftler der Ben Gurion University in Beer Sheva identifizierten eine genetische Mutation, die für die Progressive Cerebro-Cerebellare Gehirnatrophie verantwortlich ist. Ein einfaches pränatales genetisches Screnning könnte nun diese schwere Erkrankung verhindern. (Israel21c)
fortschreitende Atrophie

Vav1 - ein böses Gen
Bereits vor einigen Jahren entdeckte Dr. Shulamit Katzav-Shapira das Krebs verursachende Gen Vav1 (Hebr. sechs). In einer aktuellen Studie konnten sie und ihre Kollegen von der Hebräischen Universität in Jerusalem nachweisen, dass das mutierte Gen an vielen Formen von Krebserkrankungen beteiligt ist, darunter
Dr. Shulamit Katzav-Shapira (li.), Galit Lazer (re.)
Pankreas- und Lungenkrebs sowie Neuroblastom. Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse, die im Journal of Biological Chemistry veröffentlicht wurden, kann mit einer gezielten Therapieforschung begonnen werden. (Pressemitteilung Hebrew University)

Pflaster gegen Akne
Das spezielle Polymer der israelischen Firma Oplon könnte die ultimative Antwort auf Akne sein. Die Substanz erzeugt ein Energiefeld, das Bakterien, Viren und Pilze zerstört, für Menschen hingegen völlig harmlos ist. Ein Pflaster mit der Substanz wird über Nacht auf die betroffene Stelle aufgetragen. Kein Rezept wird benötigt und in den meisten Fällen reichen schon 24 Stunden für die vollständige Behandlung. Ab nächstem Jahr in Israels Apotheken zu erhalten. Etwa ein Jahr später auch in den USA und Europa. (jpost)

OptSat 3000
ist der neueste Satellit der Israel Aerospace Industries (IAI) und wurde am Montag bei der Internationalen Aerospace Exhibition & Conference in Jerusalem präsentiert. Der Satellit ist klein und leicht, sparsam im Energieverbrauch und dennoch hocheffizient. Er verfügt zudem über die modernsten optischen Technologien. (Arutz7)





Israel vs. China
Längst expandieren israelische High Tech-Unternehmen nach Asien. Zunehmend werden Länder wie China und Indien jedoch auch als Konkurrenz wahrgenommen. Damit Israel seinen qualitativen Vorsprung gegenüber diesen aufsteigenden Märkten behalten kann, ist folgende Zahl ganz entscheidend: Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres flossen 904 Millionen US-$ an ausländischem Risikokapital in israelische Start-Ups. (jpost)

Israel investiert in die USA
Außerhalb Nordamerikas investiert niemand - in absoluten Zahlen - soviel in den US-Häusermarkt wie die Israelis. Allein zwischen Januar und Juli diesen Jahres waren es 441 Mio. US-$. Besonders beliebt sind Immobilien in Manhattan, Boston, Washington und Los Angeles. (ynet)

Die Russen kommen
Eine Delegation von 100 russischen Geschäftsleuten trifft in Begleitung des stellvertretenden russischen Premiers Viktor Alekseyevich Zubkov in Israel ein. Bei den Treffen u.a. mit Industrie- und Handelsminister Binyamin Ben Eliezer wird es um gemeinsame israelisch-russische Wirtschaftsprojekte gehen. (ynet)

Eureka!
Die israelische Firma Leviathan Energy Hydroelectric erhält eine Mio. € von der europäischen Forschungsinitiative EUREKA für die Weiterentwicklung ihrer Turbine Benkatina. Die patentierte hydro-elektrische Turbine nutzt den Wasserdruck um Elektrizität zu erzeugen, sorgt gleichzeitig aber auch für den nötigen Druck, damit das Wasser weiter in die Röhren fließt. (jpost)





Wüstenlauf
Hezi Yitzhak liebt Herausforderungen. Neulich nahm der 48-jährige Israeli an der Sahara-Race, einer der härtesten Laufstrecken der Welt teil: 250 km in sechs Tagen. Als einziger Israeli unter den
156 Teilnehmern aus 36 Ländern bekam Yitzhak Probleme mit den ägyptischen Sicherheitsbeamten und durfte am ersten Tag gar nicht mitmachen. Alleine in der Nacht konnte er den erheblichen Rückstand nachholen und schaffte es, gemeinsam mit den anderen ans Ziel zu gelangen. (Israel21c)

Hochzeitsglocken?
Derzeit befindet sich Hollywood-Star Leonardo DiCaprio mit seiner Freundin, dem israelischen Topmodel Bar Refaeli, in Israel. Neben Besuchen in Jerusalem und Caesarea standen auch
Grundstücksbesichtigungen im Süden Israels auf der Tagesordnung. Dort will DiCaprio bei zukünftigen Besuchen wohnen - die Boulevard-Presse hört die Hochzeitsglocken bereits klingeln. (die Presse)

Idan Raichel in Zürich
Die "Keren Kayemeth Le'Israel" (jüdische Nationalfonds) feiert ihr 110-jähriges Jubiläum. Grund genug um ein Mega-Event zu feiern. In Zürich. Am 20. Januar 2011. Der besondere Höhepunkt: Ein Konzert mit dem israelischen Superstar Idan Raichel. Weitere Infos hier. (Yesch)

Waltz mit Bashir auf ARTE
Am 23. November um 20.15 Uhr sendet ARTE den preisgekrönten israelischen Film Waltz mit Bashir. In dem animierten Dokumentarfilm versucht der Regisseur und Drehbuchautor Ari Folman (Foto) seine Erlebnisse im Libanon-Krieg zu verarbeiten. (ARTE)

Bigamie in Israel
Die Likud-Abgeordnete Zipi Chutubli fordert, das Bigamieverbot in Israel auszuweiten. Nicht nur offiziell verheiratete Ehepaare sollen unter das Bigamie-Verbot fallen, einen weiteren Partner zu haben, sondern auch "öffentlich bekannte Paare". Frauen und Männer und sogar Homosexuelle, die zusammenleben und einen gemeinsamen Haushalt führen, haben in Israel einen anerkannten Status ähnlich wie verheiratete Ehepaare, etwa in Erbfragen. Deshalb fordert die Abgeordnete, dass derartige "offizielle" Paare in "wilder Ehe" (gemäß dem deutschen Sprachgebrauch) keine Beziehung außerhalb ihres Verhältnisses führen dürften. Bigamie wird in Israel mit fünf Jahren Gefängnis bestraft, wenn ein Mann oder eine Frau außerhalb der Ehe ein ständiges Verhältnis führt. Die Gesetzesvorlage sieht keine Strafe für "Seitensprünge" vor, also für Liebhaber oder Liebhaberinnen, weil die "keinen gemeinsamen Haushalt" führen. (Maariv)





Medwedew kommt
Russlands Präsident Dmitri Medwedew plant, Anfang 2011 zu einem offiziellen Besuch nach Israel zu reisen. Dies teilte diese Woche der erste Vizepremier Viktor Subkow bei seinem Besuch in Jerusalem mit. Nach dem Staatsbesuch des damaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin 2005, wird dies das zweite Mal, dass ein Staatschefs Russlands Israel besucht. (Ria Novosti)

Ashkenasi in Kanada
Bei seinem Besuch in Kanada traf Israels Generalstabschef Gabi Ashkenasi seinen Amtskollegen General Walter Natynczyk sowie den kanadischen Verteidigungsminister Peter MacKay. In den Gesprächen warnte er vor der Erstarkung der Hisbollah im Libanon. (Arutz7)

Polizisten unter sich
Bei der Generalversammlung des Interpol, die letzte Woche in Katar stattfand, nahm auch der Chef des Nachrichtendienstes der israelischen Polizei, Generalmajor Yoav Segalovich, teil. Nach Informationen des britischen Daily Telegraph traf er dort "zufällig" seinen Amtskollegen aus Dubai, Dahi Khalfan. Das Gespräch zwischen den beiden sei entspannt gewesen, so die Zeitung, die von der israelischen Zeitung Yediot Aharonot zitiert wird. Von der israelischen Polizei kam weder eine Bestätigung noch ein Dementi. (Telegraph)

Gemeinsam für die Region
Die Initiative "Friend of the Earth Middle East" (FoEME) erhielt am Mittwoch den Onassis-Umweltpreis in Hamburg. Der Preis wird erstmals vergeben, für "außerordentliche Beiträge für den Schutz und die Verbesserung der Umwelt". Die Initiative, die in Israel startete, brachte Israelis, Palästinenser und Jordanier zusammen in einem Versuch, gemeinsam den Umweltschutz in der Region zu fördern. (FoEME)






Diese Woche wurden erneut drei Raketen auf israelische Ortschaften im Negev abgefeuert. Am Freitag Morgen fiel eine Grad-Rakete am Rande der Stadt Ofakim ein. (Arutz7)

Im Internationalen Index der Terrorgefahr (TRI) steht die palästinensische Autonomiebehörde auf Platz fünf. Geführt wird die Liste von Somalia, Pakistan, Iraq und Afghanistan. Das Ranking von Regionen mit "hohem Terror-Risiko für menschliche Sicherheit und für internationale Güter" wird von der Beratungsfirma für globale Risiken Maplecroft präsentiert. (Maplecroft)

In den nächsten Tagen finden eine Reihe von antiisraelischen und antizionistischen Veranstaltungen, wie auch mindestens zwei pro-Iranische Veranstaltungen, bei denen weiter fleißig für Business mit dem Iran geworben wird, bundesweit statt. Details hier.






Basketball
Im ersten Spiel des Eurocups konnten die israelischen Vertreter Hapoel Gilboa/Galil (in Zagreb) und Hapoel Jerusalem (gegen Riga) überzeugen. In der Eurochallenge überraschte Maccabi Haifa den Tabellenzweiten der Basketball-Bundesliga, Deutsche Bank Skyliners, mit einem 83:78-Sieg. (Süddeutsche Zeitung)
Gal mekel von Gilboa/Galil, re. (Foto: One)

Fußball
In einem Freundschaftsspiel gegen Island siegte die israelische Nationalmannschaft im Bloomfield-Stadion von Tel Aviv mit 3:2. Der 21-jährige Omer Damari (Maccabi Petah-Tikvah) feierte ein Traumdebüt und steuerte zwei Tore bei, das dritte erzielte Maccabi Haifas Lior Rafaelov. (jpost)

Basketball // Euroleague
Mit einem fulminanten 99:58-Sieg sicherte sich Maccabi Tel Aviv den obersten Platz der Gruppe A. Gegen den Verein des deutschen Nationalspielers Jan-Hendrick Jagla, Asseco Prokom aus dem polnischen Gdingen, steuerte Maccabis Kapitän Tal Burstein vor heimischer Kulisse 11 Punkte, 4 Rebounds sowie 3 Assists bei. (Euroleague)










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Am 10. Mai 2011 findet der nächste bundesweite Israeltag statt.
Weitere Informationen folgen in Kürze...
Informationen und Kontaktaufnahme unter: claudia@il-israel.org




ZUR ERINNERUNG: Israel - SOLIDARITÄTSREISE

Israel - SOLIDARITÄTSREISE
"zum 1. Israelkongress in Frankfurt"
Israel - Treffpunkt der Kulturen, Traditionen und Bräuchen. Ein Land, das Heimat von vielen Menschen, sich wandelnden Kulturen und Religionen war und ist. Es ist das gelobte Land nach jüdischer Tradition, die
Geburtsstädte Jesu und der Ort, wo nach islamischer Überlieferung Mohammed in den Himmel fuhr. Doch Israel ist mehr. Das Land zwischen Moderne und Tradition, Religion und ausgelassener Lebensfreude hegt einen besonderen Schatz. Es sind seine Bewohner und ihre Geschichten. Menschen, die aus mehr als 270 Nationen Israel ihr zu Hause nennen. Wie lässt sich die Solidarität mit Israel besser bekunden, als das Land zu besuchen und direkt vor Ort zu unterstützen. Seite an Seite mit Israel. In Israel. ILI - I LIKE ISRAEL und Honestly Concerned laden Sie recht herzlich zu unserer Solidaritätsreise ein, die wir für Sie mit dem Hamburger Israelspezialisten Yisroel Reisedienst und der örtlichen Agentur Segev International Tourism zusammengestellt haben. Reisetermine: 06.02. / 22.02. / 08.03. / 22.03.2011. Weitere Details hier.




BILD DER WOCHE

Tel Aviv, am vergangenen Sonntag: Lufttemperatur 30 Grad. (jpost)








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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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