28. November 2010





Inhaltsverzeichnis














Gehirn lesen
Prof. Eilon Vaadia präsentierte Bundespräsident Wulff ein BMI-Projekt, also eine Maschine mit der Fähigkeit, das Gehirn zu lesen. Mechanismen wurden entwickelt, elektrische Aktivitäten des
Gehirns zu erkennen und Verhalten zu kontrollieren. Zwei deutsche und zwei israelische Forschergruppen entwickelten einen Algorithmus namens "Karma", der mit dem Hirn kommuniziert und dynamisch die Absichten des Hirns erlernt. Das Computerprogramm lerne innerhalb von einer oder zwei Minuten, um augenblicklich ein neues Verhalten zu generieren. Das Programm verbessere zudem ständig seine Lernfähigkeit.

Sprich mit mir
Die Sprach-Erkennungstechnologie der israelischen Firma eXaudios Technologies ermöglicht es, den emotionalen und gesundheitlichen Zustand eines Anrufers
aufgrund seiner Intonation zu analysieren. Neben der Förderung von Marketing über das Telefon gibt es Hinweise auf Sprachveränderungen bei Menschen mit bestimmten Erkrankungen wie Krebs und Parkinson, was neue Umsetzungsmöglichkeiten für die Software verspricht. (Israel21c)

Spiele mit Kick
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bringt Microsoft sein neues Zubehör zur Spielkonsole Xbox 360 heraus: Kinect basiert auf der Technologie des Tel Aviver Start-Ups PrimeSense und ermöglicht
intuitives Spielen ohne lästige Kabel oder Controller. (jpost)





Umzugsgebühr abgeschafft
Kunden der zahlreichen israelischen Handy-Betreiber können künftig ohne Straf- und Umzugsgelder den Betreiber wechseln, was künftig die Konkurrenz beleben soll. Bisher kostete es Tausende Schekel, einen Vertrag aufzukündigen. Trotz Widerstand der Betreiber soll die Abschaffung dieser Gebühren entsprechend des Beschlusses eines Knessetausschusses im Januar 2011 in Kraft treten.

Bauernstreik beendet
Israels Landwirte sind verzweifelt. Es mangelt nicht nur an Wasser, um Tomaten und Gurken wachsen zu lassen, sondern auch an Arbeitskräften, um sie zu pflücken. Sie bezichtigen die Regierung, entgegen früheren Versprechen nicht ausreichen
Gastarbeiter aus Thailand ins Land zu lassen und starteten einen einwöchigen Streik. Viele Israelis mussten wegen astronomischer Preise auf ihr Frühstücksvergnügen verzichten: frischer Tomaten- und Gurkensalat.

Rekord-Zahlen
verbucht das israelische Tourismusministerium: Mit über 3 Mio. Besuchern im laufenden Jahr wurde sogar das Rekordjahr 2008 übertroffen. Bis Ende 2010 wird mit ca. 3,4 Mio. Touristen gerechnet. Zudem werden etwa 8 Mio. € in Marketing-
maßnahmen gesteckt, um Israel auch als Winterurlaubsort attraktiv zu machen und langfristig bis zu 5 Mio. jährliche Besucher zu erreichen. (SZ)





Preisgekrönte Militärkorrespondentin
Carmela Menasche, die erste Militärkorrespondentin in der Geschichte Israels wurde mit dem angesehenen "Emet" (Wahrheit) Preis geehrt. Sie gilt als "Mutter der Soldaten" und Anlaufstelle für Soldaten wie deren Eltern. Menasche hat im Rundfunk zahlreiche Missstände beim Militär aufgedeckt und die Armee für das Publikum "geöffnet". "Journalismus ist ein Motor für Wandel", erklärte die Preisträgerin.

Trockenheitsrekord
Seit Beginn der Regenmessungen im Heiligen Land vor 80 Jahren hat es keinen so trocknen, also regenfreien November gegeben. Das größte Süßwasserreservoir Israels, der See Genezareth, hat einen Rekord-Tiefstand erreicht. In den See
floss aus den Zuläufen im November so wenig Wasser wie jemals.

Israelische Filme in Düsseldorf
Vom 11.-16. Dezember präsentiert das Programmkino Black Box in Düsseldorf das Kinofestival "Jüdische Welten". Darunter sind auch vier israelische Filme zu sehen: "Just like Home" von Alexander Gentelev, "Loners" (Habodedim) (Foto) von Renen Schorr sowie die Dokumentarfilme "Jaffa"
von Keren Yedaya und "Black Bus" von Anat Yuta Zuria. Filmmuseum

Sex and The City: Tel Aviv
Die Hauptrolle der israelischen Version von "Sex and The City" ist besetzt: Die 27-jährige Neta Plotnik ist das Tel Aviver Gegenstück zu Sarah Jessica Parker, die die Carrie Bradshaw im New Yorker Original spielt. Die israelische Filmgesellschaft Golan Group dreht nun in Kooperation mit dem amerikanischen Fernsehnetzwerk HBO die Pilotsendungen zur Comedy-Serie, die von den Abenteuern einer Clique Mittdreißigerinnen in Tel Aviv spielt. (ynet)

Berlin, Wien... Tel Aviv
Am 31. Dezember sind die Berliner Symphoniker zu Gast im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin. Mit dem israelischen Dirigenten Lior Shambadal und dem Solisten Avi Avital spielen sie unter dem Titel: "Wien, Wien, nicht nur Du allein" Werke von u.a.
Johann Strauß, Franz Lehár und Robert Stolz. Karten:
Tel.: 030 / 325 55 62, Kontakt@Berliner-Symphoniker.de
(NL der Botschaft)

Der sexy Mentalist
Der israelische Mentalist Lior Suchard wurde vom People Magazin auf die Liste der "Sexiest Men Alive" des Jahres 2010 gesetzt. Der 28-jährige erlebt derzeit einen enormen Erfolg in Las Vegas. Mit auf der Liste des People Magazins stehen David Beckham, Antonio Banderas, Ricky Martin und Rafael Nadal. (Israel21c)





Barschel-Tod
Israel hat Gerüchte zurückgewiesen, nach denen der Auslandsgeheimdienst Mossad für den Tod des deutschen CDU-Politikers Uwe Barschel verantwortlich sei. "Welt am Sonntag" hatte berichtet, dass Analysedaten des Vorfalls bis ins Detail mit einem Mordablauf überein stimmten, den der ehemalige Mossad-Agent Victor Ostrovsky geschildert hat. Somit könnte Barschel vom Mossad
ermordet worden sein, weil er von israelisch-iranischen Waffengeschäften wusste. Außenamtssprecher Palmor bezeichnete Ostrovskys Angaben als unglaubwürdig: "Die Hälfte von dem, was er sagt, sind Lügen, und die andere Hälfte ist erfunden." (Israelnetz)

Wulff besucht Israel
Bundespräsident Christian Wulff besucht Israel vom 27. bis 30. November. Die Holocaustgedenkstätte Yad Vaschem (in Begleitung seiner Tochter Annalena),
Treffen mit Jugendlichen und Holocaustüberlebenden, gemeinsame Forschungsprojekte und politische Gespräche mit Regierung und Opposition stehen im Mittelpunkt der Reise, die ihn auch ins palästinensische Bethlehem führt. Wulff lässt sich begleiten von Henning Niederhoff, Autor des Buches "Trialog in Yad Vaschem" und von Avraham Duvdevani, dem Direktor der "World Zionist Organisation", sowie von Reinhold Robbe, dem kürzlich neu gewählten Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Wulff legte einen Kranz am Grab von Theodor Herzl nieder, dem Gründer der jüdischen Nationalbewegung und Autor des prophetischen Buches: "Der Judenstaat". (n-tv)

Peres in der Ukraine
Staatspräsident Schimon Peres hat der Ukraine einen offiziellen Staatsbesuch abgestattet. Er wurde begleitet von Außenminister Avigdor Lieberman. In Babi Yar, wo Hunderttausende Juden ermordet worden waren, hat Peres den Kadisch (Totengebet) gesprochen. Bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch wurde der Ausbau der wirtschaftlichen und diplomatischen Kooperation zwischen den beiden Ländern besprochen. (RiaNovosti)

Zaun gegen Migranten
Israel hat mit der Errichtung physischer Hindernisse entlang der Grenze zu Ägypten gegen das Eindringen von arbeitssuchenden Migranten aus Afrika begonnen. Ähnliche Bollwerke hat die EU entlang ihrer Außengrenzen gebaut. In Israel wird die Zahl der illegalen Migranten auf etwa 34.600 geschätzt. Die Zahl der Grenzgänger ist stark angestiegen auf 1300 Personen pro Monat 2010. Israel will zudem Auffanglager errichten, wie es sie in Italien, Holland und Australien gibt. (Haaretz)

Gebürtiger Israeli neuer Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland
Heute wurde Dr. Dieter Graumann zum Nachfolger der bisherigen Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, gewählt. Graumann ist gebürtiger Israeli und der erste Vertreter der Nachkriegsgeneration an der Spitze des Zentralrats. Personen aus dem Umfeld von Graumann schätzen seine klaren Positionen, insbesondere zu Israel. (JP) ILI gratuliert Dr. Graumann und wünscht ihm alles Gute bei den schwierigen Aufgaben, mit denen er sich nun befassen werden muß.

Zwei Musterbeispiele für anti-israelische Propaganda
Wie viel Propaganda ist in seriösen Medien erlaubt? In seinem aktuellen Beitrag "Der Krieg geht nie zu Ende" hat das Magazin "Stern" auf jeden Fall eine Grenze überschritten: In einer Bilderserie zeigt es verstümmelte Palästinenser aus dem Gazastreifen. Ähnliches gilt für die absichtlich in schwarz-weiß abgebildete Trümmerbilderserie aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung. In beiden Fällen werden israelische Opfer und israelisches Leid ignoriert und palästinensisches Leid dramatisiert. (Israelnetz)





Und die Bibel irrt doch
Auf dem sogenannten Tempelberg in Jerusalem hat es niemals einen Salomonischen oder Herodianischen Tempel gegeben. Jetzt hat die palästinensische Autonomieregierung einen Report von al-Mutawakel Taha, einem hochrangigen Beamten des Informationsministeriums, adoptiert, wonach selbst die Klagemauer nichts mit dem Judentum zu tun habe. Sie heiße Al Burak. Ministerpräsident Netanjahu forderte von Präsident Abbas, sich von dem Report zu distanzieren, weil er nicht zu einem "Friedenspartner" passe. Selbst linksgerichtete Israelis wie Gershon Baskin bezeichneten die Geschichtsfälschungen der Palästinenser, jegliche jüdische Verbindung mit Jerusalem zu leugnen, als einen "Schandfleck". (Jerusalem Post)

Standing Ovations für den Israelhasser Norman Finkelstein in Berlin: YouTube (Weitere Videos von Finkelstein in Berlin: YouTube)

Die jüngste Sitzung des Revolutionsrates der Fatah, von Mahmoud Abbas angeführt, benannte ihr 5. Treffen zu Ehren des Palästinensischen Terroristen Amin Al-Hindi, einer der führenden Köpfe und Planer hinter der Ermordung der 11 israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen 1972 in München. (PMW) Dies ist nicht das erste Mal, dass die Palästinensische Autonomiebehörde Terrorismus glorifiziert. (PMW)


Der Text des Banners hinter Abbas: "Nationale Palästinensische Befreiungsorganisation - Fatah 5. Sitzung des Revolutionsrates Shahid (Märtyrer) Kommandant Amin Al-Hindi Sitzung November 24-25, 2010, Ramallah - Palästina"





Fußball // Champions League
Mit dem letzten Heimspiel der Champions League Vorrunde konnte Hapoel Tel Aviv endlich einen Sieg verbuchen. Eran Zahavi (24., 90. Minute) und Douglas Da Silva (74.) versetzten mit ihren Toren gegen SL Benfica Lissabon (fast) ganz Tel Aviv in einen Freudentaumel. (UEFA)

Surfen
Gidi Kliger und Eran Sela gewannen den ersten Platz bei der internationalen Regatta von Perth im Modell 470 am vergangenen Sonntag. Beide Israelis halten zudem den Titel des Vize-Europameister. (one)

Basketball // Euroleague
Nach dem 81:70-Sieg gegen Caja Laboral aus Spanien am Donnerstag steht Maccabi Tel Aviv weiterhin auf dem ersten Platz der Gruppe A. In der heimischen Nokia-Arena erzielte Lior Eliyahu (Foto), der nach einer Pause zurück war, 18 Punkte und 6 Rebounds. (Euroleague)

Schwimmen // EM
Zwar hat Amit Ivri (Foto) keine Medaille erhalten, ein vierter Platz in 50m im Butterfly-Stil ist dennoch eine gute Leistung für die Schwimmerin bei der EM in kurzen Becken in Eindhoven. Auch beim 100m gemischter Stil erreichte die Israelin das Halbfinale. (one)





Israel blickt ins Ausland. In Ägypten gibt es Unruhen zwischen Moslems und Kopten. Wahlen stehen aus. Die Moslembrüder wollen ins Parlament. Ihr erstes Ziel ist eine Abschaffung des Friedensvertrags mit Israel. Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri besucht Iran. Im Libanon droht Chaos wegen der baldigen offiziellen Veröffentlichung eines Reports, der die Hisbollah für die Ermordung von Premierminister Rafik Hariri macht. Der türkische Ministerpräsident Erdogan droht Israel mit Krieg und wird in Libyen einen Menschenrechtspreis von Präsident Ghaddafi entgegennehmen. Frühere Preisträger waren Kubas Fidel Castro und Venezuelas Hugo Chavez. Und Iran hat den Atomreaktor in Bushehr in Betrieb genommen.




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Am 10. Mai ist es wieder soweit: der ISRAELTAG 2011!
62 Städte waren es in 2010; diese Anzahl gilt es 2011 zu vervielfachen. 5 ½ Monate sind keine lange Zeit um die größte Geburtstagsfeier für eines der kleinsten, aber für uns bedeutungsvollsten Länder der Welt vorzubereiten.
Der Geburtstag Israels wird weltweit gefeiert. Auf Straßen und Plätzen ist es eine Gelegenheit für Sponsoren, ihre geschäftliche und emotionale Verbundenheit mit Israel zum Ausdruck zu bringen. Von EL AL bis Agrexco, von Netafim bis Carmel - vielen israelischen Unternehmen bieten die Stände und Flyer des Israel-Tages Gelegenheit, ihre Leistung darzustellen und mit Spenden die Veranstaltungen zu unterstützen.
Die Organisatoren appellieren an israelische und deutsche Banken, Versicherungen, Reiseveranstalter und andere: Unterstützen Sie den Israel-Tag mit einer Spende - die wir Ihnen selbstverständlich bescheinigen.
Den örtlichen Organisatoren von Aachen bis Zürich schlagen wir vor, Israel-verbundene Unternehmen anzusprechen, für Unterstützung auf kommunaler Ebene. Dazu stellen wir einen Spendenaufruf zur Verfügung. Auch die Stadtverwaltung könnte Ihr Partner sein! Jetzt sollten Sie sich um Unterstützung zu bemühen! Denn Plakate und Flyer, Anzeigen und Gewinnspiele müssen konzipiert, getextet, gedruckt und verteilt werden.

Am 10. Mai ist Israel-Tag!

Informationen und Kontaktaufnahme unter: claudia@il-israel.org






BILDER DER WOCHE

Nein, nicht von einer Safari in Afrika,
sondern aus dem einzigartigen Safari Park nahe Tel Aviv.








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Shalom
Michael
ILI News
michael@il-israel.com





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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