20. Februar 2011





Inhaltsverzeichnis
















Digital vernetzte Regierung
Die israelische Regierung diskutiert den Einsatz eines "Smart-Tisches " im Sitzungsraum. Jedes Kabinettmitglied bekäme einen Touch-Screen-Bildschirm. Damit können Dokumente gelesen, ausgetauscht und Abstimmungen durchgeführt
werden. Selbst das Schwänzen von Kabinettssitzungen wäre digital dokumentiert. Aus Sicherheitsgründen würde dieses System aber nicht ans Internet angeschlossen. (israelheute)

Könnten Aliens das Internet sprengen?
Auf diese und andere Fragen hat die israelische Internetseite www.answers.com
in den vergangenen 13 Jahren ihren Lesern Antworten gegeben und belegt mittlerweile Rangplatz 22 der beliebtesten Internetseiten weltweit. Mit nur 88 Mitarbeiten erwirtschaftet Answers.com einen jährlichen Gewinn von 1,5 Mio. US-$ bei einem Jahresumsatz von 20 Mio. US-$. Das Unternehmen ist an der Börse NASDAQ notiert und habe einem Verkauf an den Equity-Investor Summit Partners für 127 Mio. US-$ (~93,4 Mio. €) zugestimmt. (israel21c)

iPhone-App bald auch mit Draht nach Flensburg?
Mit der Applikation "Traffic Observer" können iPhone-Benutzer in Israel Verkehrssünder der Verkehrspolizei melden. Erfinder dieses Apps ist die israelische Firma Zemingo aus Tel Aviv. Tsiki Naftaly, der zusammen mit Maya Zalcberg die Firma 2008 gegründet hat, berichtete israel21c, dass die israelische Polizei bereits einige Verkehrssünder durch die über "Traffic Observer" bereitgestellten Fotos und Filme überführen konnte. Ab wann es diese Applikation auch mit deutschem Draht nach Flensburg gibt, ist noch nicht bekannt. (israel21c)

Gute Nachricht für Vieltelefonierer!
Seit Jahren besteht die Sorge, Handys würden krebserregende Strahlung verursachen. Dr. Micha Barhana gab Entwarnung: Er leitete eine Studie im Auftrag des israelischen Gesundheitsministeriums und konnte keinen Zusammenhang zwischen Mobilfunk und Tumorbildung feststellen. Dies heiße allerdings nicht, dass Handystrahlung für den menschlichen Körper gut sei, so der israelische Forscher. (ynet)





Wirtschaft nicht zu stoppen!
Israels Wirtschaftswachstum betrug 7,8% im 4. Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahr. Der Wirtschaftsboom ist schon länger im Gang. Die optimistischsten Prognosen wurden deutlich übertroffen. (CNBC)

Asiatischer Tiger
Ein Analyst der US-Bank Citigroup bezeichnete Israel als "Asiatischen Tiger": Sensationelles Wachstum, starke Exporte (= über 40% des Bruttoinlandsprodukts) und ein beeindruckender Technologiesektor machen die Story komplett. Anders als in Ostasien wird die Konjunktur in Israel auch vom privaten Konsum getragen. (Globes)

Neuer Aktionär
Der Milliardär und Hedge Fonds-Manager John Paulson erwarb Aktien des israelischen Pharmaunternehmens Teva. Mit 230 Millionen US-$ keine kleine Investition... (Globes)

Äpfel von Israel nach Syrien
Eine Rekordmenge von 12.000 Tonnen Äpfeln wird von den Golanhöhen in das Nachbarland Syrien exportiert. Das Rote Kreuz und die israelische Armee beaufsichtigten die Lieferung an die Republik Syrien. (Haaretz)

Eine bessere Welt
Mit dem Slogan "Make the world a better place" wirbt der Großunternehmer Schai Agassi für sein Pilot-Projekt in Israel, flächendeckend auf Elektro-Autos umzusteigen. Sein Ziel ist es, Israel
und andere Länder vom Öl unabhängig zu machen und die Umwelt zu schonen. Autos sollten komfortabler, ruhiger und preisgünstiger werden. Dazu kommen dem Projekt die Erfahrungen der israelischen Luftwaffe zugute, durch deren Technologie ein Batteriewechsel innerhalb von weniger als einer Minute möglich sein wird. Bis zum Ende des Jahres sollen bereits 100.000 solcher Autos mit Partner Renault auf der Straße sein. (Google)

Prost! Le'Chaim!
In den letzten Jahren verbessert sich die Qualität israelischer Weine. Ebenso wächst das wie das Interesse an ihnen. In Israel gibt es 200 Weingüter, die auf höchstem internationalem Standard produzieren. 10 von ihnen präsentieren sich vom 27. - 29. März auf der internationalen Weinmesse ProWein 2011 in Düsseldorf (Halle 6/Stand 21).

Israel bei Eurosport
Ab März startet der Sender Eurosport Werbespots für Tourismus in Israel. Das israelische Tourismusministerium erhofft sich durch diese Erweiterung seiner Marketingstrategie noch mehr europäische Touristen. Im Rahmen der Kampagne wird Eurosport über die Tour d'Israel und den ersten Jerusalem Marathon vor Ort berichten. (IMRA)





Elektronische Führung durch Jerusalem
Alleinreisende Touristen können sich aus dem Internet Erklärungen, Stadtpläne und Videos von "geführten Touren" runterladen. Fast 100.000 Euro haben sich die Stadtverwaltung Jerusalems und die Gesellschaft für die Entwicklung der Stadt das Projekt kosten lassen. Vorläufig kann man die erklärten und bebilderten Touren nur auf Hebräisch oder Englisch anschauen. Weitere Sprachen wie Russisch, Deutsch und Spanisch sind geplant. Abgeboten werden zehn Touren, ins jüdische Viertel der Altstadt, zu christlichen Kirchen und Klöstern, entlang der Via Dolorosa, zum Tempelberg, auf den Stadtmauern, den Basaren und zu archäologischen Ausgrabungen. Mehrere Touren für Rollstuhlfahrer gibt es unter dem Titel "Zugänglichkeit". (Israelnetz)
Heilige Stätten für Rollstuhlfahrer

Musiker werden Eilat-Festival nicht boykottieren
Linksgerichtete Israelis haben sich per E-Mail an die Mitglieder des internationalen Orchesters "iPalpiti" gewandt und zu einem Boykott des Kammermusikfestivals in Eilat aufgerufen. Deren Auftritt könnte Israel im Ausland zu dem Eindruck
einer "Normalität" des Lebens in Israel verhelfen. Nach Angaben der Organisatoren wolle das Orchester den Aufruf nicht beachten. Die Musiker möchten unter anderem ein Stück des syrischen Komponisten Karim Rustom aufführen, das Motive der jüdischen Klezmer-Musik enthält. Rustom ist Kandidat für den Emmy. Das neuntägige "Internationale Kammermusikfestival am Roten Meer" beginnt am 17. März. (Israelnetz)

Ein Kibbutz für Afrika
"Ich habe einen Traum" sagt Emmanuel Logoro und möchte einen Kibbutz im Süd-Sudan gründen. Nach seiner Flucht hat Logoro vier Jahre im Kibbutz Eilot verbracht. Von der Gemeinschaft und dem Kibbutzleben war er so begeistert, dass er die Idee eines Kibbutz in seiner Heimat verwirklichen will.
Die Logoro Kinder lesen Hebräisch
Die heutige Lage im Süd-Sudan vergleicht er mit dem Pioniergeist, der in Israel vor der Staatsgründung herrschte. Frei nach Herzl sagte er: "Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen". (Ha'aretz)

Keine einfache Kost
Am vergangenen Wochenende gastierten die Münchener Kammerspiele in Tel Aviv mit "Rechnitz". Das Stück von Erlfriede Jellinek, das ein Massaker an Juden hinter einer perversen Party darstellt, wurde erstmals in Israel gezeigt. Die Reaktionen waren gemischt. (der Standard)

Tel Aviv alaaf!
Pünktlich zum Purimfest und kurz nach Karneval steigt eine echte kölsche Karnevalsparty am Strand von Tel Aviv - gesponsert von der Partnerstadt Köln. Am 17. März ab 22.00 Uhr gegenüber der U.S.-Botschaft. Eintritt frei - Kostüme sind erwünscht. Weitere Details bei Manfred Gryschek.

Weltwunder Totes Meer
Der Wettbewerb um die Ernennung von Weltwundern New7Wonders of Nature geht in seine letzte Runde. Israel möchte das Tote Meer platzieren. Der Choreograph Ido Tadmor bot mit einem Tanz-Clip im
Internet Schützenhilfe. Tadmor rief dazu auf, für das Tote Meer unter den 27 konkurrierenden anderen "Weltwundern" zu stimmen: Facebook, oder VoteDeadSea

Preis für Medienkritik
Der diesjährige israelische Abramowitz Preis für Medienkritik wird am 20.
Februar in Tel Aviv an die "Latma" Webseite und an den Journalisten Khaled Abu Toameh (Jerusalem Post) verliehen. Den Preis für qualitative Wirtschaftsberichterstattung erhält Nehemia Schtrasler (Jedijot Achronot, IMW)

Wolf-Preis für vier Deutsche
Unter den elf Preisträgern des diesjährigen Wolf-Preises aus den Bereichen Physik, Chemie, Landwirtschaft und Medizin
Prof. Haider (o. l.), Prof. Rose (o. r.), Prof. Urban (u. l.). Rosemarie Trockel (u. r.)
sowie Kunst sind vier Deutsche. Der Wolf-Preis 2011 für Physik geht an Prof. Maximilian Haider von der Universität Karlsruhe (TH), Prof. Harald Rose von der TU Darmstadt und Prof. Knut Urban vom Forschungszentrum Jülich für die Entwicklung eines abweichungsorientierten Elektronenmikroskops. Die an der Universität Düsseldorf lehrende bildende Künstlerin Rosemarie Trockel erhält den Wolf-Preis für Kunst. Die Preise sind mit je 100.000 US-$ dotiert und werden vom Präsidenten des Staates Israel und dem Erziehungsminister am 29. Mai im Rahmen einer Zeremonie in der Knesset überreicht. (Israelnetz)





Ron Prosor wird UNO-Botschafter
Ron Prosor, früher zweiter Mann an der israelischen Botschaft in Berlin, dann Generaldirektor des Außenministeriums und zur Zeit Botschafter in London, wurde zum neuen israelischen Botschafter bei der UNO in New York bestimmt. Ein Vorschlag des Ministerpräsidenten, seinen Sicherheitsberater Uzi Arad zum Nachfolger von Prosor in London zu bestimmen, scheiterte am Widerspruch des Außenministers Avigdor Lieberman. (Jpost)

Unkontrollierbare Beduinen im Sinai
Nachdem Beduinen auf der Sinaihalbinsel viele der dort stationierten Polizisten mit Feuergefechten getötet oder vertrieben haben, wird in Israel befürchtet, dass der ägyptische Staat die Kontrolle über die im Rahmen des Friedensvertrags entmilitarisierte Sinaihalbinsel verlieren könnte. Erstmals erlaubte Israel den Einzug von ägyptischen Soldaten in den Sinai. Die Soldaten
sollen unter anderem die durch einen Terroranschlag teilweise gesprengte Gasleitung sichern, durch die ägyptisches Gas nach Syrien, Jordanien und Israel gepumpt wird. (Jpost)

US-Generalstabschef in Israel
Der amerikanische Oberbefehlshaber Admiral Michael G. Mullen hat Israel besucht. Er nahm an der Amtsübernahme von Benny Gantz als neuer israelischer Generalstabschef teil und traf sich mit Staatspräsident Schimon Peres. (Jpost)

Verwirrung um iranische Kriegsschiffe
Zwei iranische Kriegsschiffe verursachen Sorge in Israel und stiften Verwirrung in Nahost. Außenminister Avigdor Lieberman bezeichnete den Plan Irans, eine Fregatte und ein Versorgungsschiff
erstmals seit 1979 ins Mittelmeer zum syrischen Hafen Latakije zu schicken als "Provokation". Während die Schiffe im saudischen Hafen von Dschiddah ankerten, hieß es zunächst, dass der Iran gar keine Genehmigung erbeten habe, den Suezkanal zu passieren. Am Freitag hieß es, dass Iran die Fahrt abgesagt habe. Später bestätigte die Suezkanalverwaltung, den Schiffen eine Durchfahrt genehmigt zu haben. (n-tv)

Nasrallah will Galiläa erobern
Hisbollahchef Hassan Nasrallah äußerte Kriegsdrohungen an Israel. Von seinem geheimen Bunker aus, wo er sich seit dem Libanonkrieg 2006 aus Furcht vor einem israelischen Anschlag versteckt hält, warnte er per Videokonferenz: "Das
Blut von Imad Murgnieje ist nicht umsonst geflossen." Murgnieje war Militärchef der Hisbollah. Er wurde 2008 in Damaskus durch ein mysteriöses Attentat getötet. Im Falle eines neuen Krieges werde die Hisbollah den Norden Israels, Galiläa, erobern. Ministerpräsident Netanjahu regierte: "Wer aus Angst im Bunker sitzt, möge dort ruhig sitzen bleiben." (n-tv)

Israel schließt Botschaften
Wegen "akuter Terrordrohungen" hat Israel Botschaften in aller Welt geschlossen und seine Diplomaten zu "erhöhter Aufmerksamkeit" aufgerufen. Laut ausländischen Quellen hat Israel die Botschaften an der Elfenbeinküste, Mauretanien, Armenien, Georgien und in Mali geschlossen, ebenso die Botschaft und das Konsulat in Ankara und in Istanbul. Familienangehörige der Diplomaten wurden nach Israel gebracht. Die Botschaft in Kairo ist nur sporadisch und ohne Vorankündigung offen. Die Antiterror-Abteilung des israelischen Außenamtes hat dringende Reisewarnungen an Juden und Israelis ausgesprochen, Ägypten, Türkei, Georgien, Armenien, die Elfenbeinküste, Mali, Mauretanien und Venezuela zu meiden. (n-tv)






Studenten aus Ägypten an der Hebräischen Universität willkommen
Zwölf Studenten von renommierten US-Universitäten, die an Austauschprogrammen mit ägyptischen Fakultäten teilnahmen und ihre Studien aufgrund der Unruhen nicht wie geplant fortsetzten konnten, wurden an der Rothenburg International School der Hebräischen Universität aufgenommen. Dadurch werde eine Fortsetzung ihres Studiums und eine Erweiterung ihres Erfahrungshorizonts ermöglicht, versichert Dekanin Prof. Mimi Ajzenstadt. (Globes)






UNTERSCHRIFTENAKTION ZUR ZUSTIMMUNG DEUTSCHLANDS ZUR VERURTEILUNG ISRAELS IM UN-SICHERHEITSRAT
An: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle

Sehr geehrte Frau Merkel,
Sehr geehrter Herr Westerwelle,

Die arabische Welt brennt. Doch der UN-Sicherheitsrat hat nichts Besseres zu tun, als drei Stunden lang über Israels Siedlungspolitik zu debattieren, mit dem Ziel, sie als illegal zu verurteilen.

Sie, verehrte Frau Merkel, und Sie, Herr Westerwelle, hatten der Welt versprochen, dass Deutschland nicht enttäuschen würde, sowie Sie im Weltsicherheitsrat sitzen. Und jetzt befürworten Sie eine Resolution, die Teil eines Propagandakriegs der Palästinenser ist, anstatt die Palästinenser aufzufordern, mit ihrem "Friedenspartner" Israel über eine einvernehmliche Übereinkunft hinsichtlich der Grenzen des künftigen palästinensischen Staates zu verhandeln.

Damit wird nur einmal mehr deutlich, dass Deutschland seinem eigenen Anspruch an "Freundschaft mit Israel" immer dann überhaupt nicht gerecht wird, wenn die Politik konkret herausgefordert ist, den allgemeinen Lippenbekenntnissen mit situationsgerechnen klaren politischen Statements Substanz zu verleihen. Hier hätte man von Deutschland ein klares "NEIN" erwartet.

Vielmehr unterstützen Sie aber mit Ihrer Zustimmung zu der UNO-Resolution eine einseitige Verurteilung der einzigen Demokratie im Nahen Osten aufgrund von Geschichtsklitterung.

Es existiert kein Völkerrecht, das Israel die Siedlungen verbietet. Sie mögen die Siedlungen politisch für unsinnig, als Hindernis für den Frieden und sonstiges betrachten. Aber "illegal" sind sie nicht. Zwar erklärt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, dass die Amerikaner mit ihrem Veto gar gegen das Völkerrecht verstoßen hätten, weil es Israel verboten sei, einen "Bevölkerungstransfer" in die besetzten Gebieten durchzuführen. Die 4. Genfer Konvention von 1949 bezieht sich jedoch auf den zwangsweisen Bevölkerungstransfer von Deutschen in den Osten durch die Nazis. Es wurde jedoch kein einziger Siedler vom Staat Israel jemals gezwungen, in die "besetzten Gebiete" umzusiedeln. Deshalb kann diese Genfer Konvention auf Israel und die besetzten Gebiete nicht angewandt werden.

Sie, verehrte Frau Merkel, und Sie, Herr Westerwelle lassen zu, dass die arabischen Länder von ihren eigenen Unzulänglichkeiten ablenken, indem sie Israel an den Pranger stellen, während zur gleichen Zeit in Libyen, Bahrain, Ägypten und in anderen arabischen Ländern dutzende und hunderte Demonstranten niedergeschossen werden. Sie unterstützen dabei eine Resolution, die vonseiten der palästinensischen Autonomiebehörde und einiger arabischen Staaten zudem als Teil einer Delegitimierungs-Kampagne gegen Israel betrieben wird, die in letzter Konsequenz darauf hinauszielt, Israel das Existenzrecht als jüdischen Staat abzuerkennen. Mit anderen Worten: Es geht darum, den jüdischen Staat physisch abzuschaffen, so wie Deutschland vor einigen Jahrzehnten bemüht war, das jüdische Volk physisch abzuschaffen.

Wie kann man nur die Sicherheit des jüdischen Staates Israel zum Teil deutscher Staatsräson erklären und dabei ignorieren, dass alle den Friedensprozess betreffende Details immer auch eine sicherheitspolitische Dimension haben? Wie kann Deutschland ernsthaft meinen, mit der Unterstützung einer einseitigen, unausgewogenen und die Ursachen des Nahostkonflifts verkennenden Resolution der Freundschaft zu Israel Glaubwürdigkeit zu verleihen?

Wir sind schockiert, bestürzt und zutiefst enttäuscht darüber, in welcher Weise Deutschland seine "neue Rolle" im Weltsicherheitsrat praktiziert.


Unterschreiben auch Sie





Die zunehmende Gewalt bei den "Rufen nach Demokratie und Freiheit" in der arabischen Welt, gepaart mit antijüdischen Demonstrationen wie in Tunis und anti-israelischen Aufrufen, lassen nichts Gutes erwarten. Eine sehr vorläufige Bilanz der Toten bei den Revolutionen in der arabischen Welt: Ägypten 365 Tote, Südsudan 210, Nord-Irak 4, Libyen über 50 usw. In der arabischen Welt scheint man unfähig zu sein, die eigenen Toten zu zählen. Es ist die Rede von "Massakern", aber es gibt keine zuverlässigen Quellen. Gewalt geht sowohl von den "friedlichen" Demonstranten aus, wie von Polizei oder Militär, die mit "Zurückhaltung" für "Recht und Ordnung" sorgen oder wie in Bahrain angeblich blindlings auf Demonstranten schießen. Für Israel ist es gleichgültig, ob am Ende Militärjuntas, Schiiten, Sunniten, Islamisten, Taliban oder andere Gruppierungen die Oberhand gewinnen. Alles worum geht es dem jüdischen Staat darum, mit seinen Nachbarn in Frieden leben zu können. Aber auch in Europa und den USA wird man erst noch abwarten müssen, wie sich die Beziehungen zu den neuen Machthabern der Region entwickeln.





Tennis // WTA Dubai
Wieder einmal hat Shahar Pe'er unter Beweis gestellt, dass sie sich in der Wüste von Dubai wohl fühlt. Letztes Jahr erreichte sie - trotz öffentlicher Anfeindungen - das Halbfinale. Dieses Jahr schied sie erst im Viertelfinale aus - dies allerdings gegen die neue Weltranglistenerste Caroline Wozniacki aus Dänemark. Pe'ers Kommentar dazu: "Mittlerweile fühle ich mich hier schon fast wie zuhause". (sportal)

Fußball // Bundesliga
Dass Almog Cohen sich beim 1. FC Nürnberg etabliert hat, ist schon lange bekannt. In den letzten sieben Spielen stand er in der Startaufstellung. Dass dies gerechtfertigt ist, unterstrich er indes beim 3:0 Sieg am Freitag über Eintracht Frankfurt. Mit einem fulminanten Tor aus 25 Metern sorgte er für den Endstand. (Ynet, Sportal)

Basketball // Euroleague
Mit dem dritten Sieg im Achtelfinale der Euroleague hat Maccabi Tel Aviv nun einen sicheren Platz im Viertelfinale. Obwohl sie zwischendurch zurücklagen, besiegten die Israelis Union Olimpija auswärts in Ljublijana am Ende doch recht deutlich mit 83:62.
Überragende Spiele lieferten Lior Eliyahu und David Blu ab, mit 16 bzw. 15 Punkten. Für die letzten beiden - nun unwichtigen - Partien gegen den FC Barcelona und Lottomatica Rom kann sich Maccabi nun zurücklehnen. (euroleague)





DIG Frankfurt lädt ein: Jüdische Minderheit in arabischen Ländern gestern und heute
Dazu wird der Film "Die vergessenen Flüchtlinge" gezeigt. Eine Diskussion wird Dr. Kamal Sido von der Gesellschaft für bedrohte Völker führen, am Dienstag, 8. März, um 19 Uhr, im Clubraum 1, des Bürgerhauses Bornheim, Arnsburger Str. 24, 60385
Frankfurt. Nur einige Beispiele, um die Brisanz des Themas zu verdeutlichen: Angeblich wollen die letzten 300 Juden den Jemen verlassen. Vor der großen Synagoge von Tunis kam es zu einer großen antisemitischen und anti-israelischen Demonstration. In der Gabesregion in Tunesien wurde eine Synagoge durch Feuer zerstört. Obgleich die Synagogen von der Polizei bewacht werden, haben die Juden in der Türkei große Angst. In Kairo wurde die CBS Korrespondentin Laura Logan "Jüdin, Jüdin" geschimpft, ehe sie auf dem Tahrir Platz vergewaltigt wurde.

Mesiba Hamburg
Anlass gibt es genug - seit 5 Jahren machen wir die beliebte Partylocation Movimento unsicher. Diesmal leider zum letzten Mal. Wir lassen uns aber dadurch den Spaß nicht verderben! Sei dabei, wenn die Mesiba am 26.02. ab 22:00 Uhr wieder steigt! Ausserdem: Mesiba Köln am 14.05. Mehr Infos: Mesiba.de

JuBuK Tagesseminar in Hamburg 26.02.
Wie bei allen JuBuK-Seminaren handelt es sich um ein Bildungsseminar zur jüdischen Geschichte, Beziehungen zwischen der Diaspora und Israel und dem Leben der jungen Generation in Deutschland. Dieses Mal ist es eine gute Gelegenheit mehr zu erfahren, wie wir in Deutschland Israel helfen können. Jubuk.org

Eldad Beck in Berlin und Hamburg: "Status Quo versus Revolution - Israel nach den Unruhen in Ägypten"
Vortrag: Eldad Beck, der Korrespondent der größten israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronot in Berlin, wird über seine vor kurzem unternommenen Reisen nach Tunesien und Ägypten berichten und auf Fragen aus dem Publikum antworten.
Hamburg: Kooperationsveranstaltung der DIG Hamburg mit der Jüdischen Gemeinde, am Montag, den 21. Februar 2011, um 19:00 Uhr; Aula der Talmud
Tora Schule; im Grindelhof 30, 20146 Hamburg (DIG Hamburg)
Berlin: Kooperationsveranstaltung der DIG AG Berlin und Potsdam und der Konrad-Adenauer-Stiftung am Mittwoch, dem 23. Februar 2011 um 19:30 Uhr in die Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung ein. Um Anmeldung unter anmeldung-berlin@kas.de wird gebeten (DIG Berlin).





The Transforming Fire - The Rise of the Israel-Islamist Conflict
Jonathan Spyer schildert eindringlich, wie der Islamismus sich auf den arabisch-israelischen Konflikt auswirkt. Der Autor ist am International Affairs Center in Herzliya sowie Kolumnist der englischsprachigen Jerusalem Post.
. Erschienen bei Continuum
. Sprache: Englisch
. ISBN: 978-1441166630







AM 10 MAI 2011 IST ES SOWEIT...
Bald ist es soweit: Der Israeltag 2011!
Am 10.Mai auf dem Rossmarkt in Frankfurt; auf dem Wittenbergplatz in Berlin; auf dem Heinrich-Heine-Platz in Düsseldorf; in Backnang; Hannover; und in vielen weiteren Städten weltweit.
Sein auch Sie mit dabei!
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AM 6. NOV. 2011 IST DER 2. ISRAELKONGRESS!





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Stürmische Zeiten in Nahost, und sogar in Eilat
Fotos: Deutsche Honorarkonsulin in Eilat Barbara Pfeffer







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Thomas
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Thomas@il-israel.org





Am 10. Mai 2011
ist wieder Israel-Tag!




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