13. März 2011





Inhaltsverzeichnis
















Neue DNA-Analyse
Ariel Darvasi von der Hebräischen Universität in Jerusalem kann die DNA eines Menschen auch dann eindeutig bestimmen, wenn das vorliegende Material nicht nur von einer Person stammt. In einem von zehn Kriminalfällen vermischt sich Blut und ist so vor Gericht nicht als Beweismittel zulässig. Basierend auf der Molekularbiologie und Erkenntnissen aus der Bio-Informatik entwickelte Darvasi ein Chip, das seltene
Basen-Paare der DNA lokalisiert und analysiert sodass man nachweisen kann, ob ein Verdächtiger am Tatort gewesen ist. Darvasi geht davon aus, dass seine Methode demnächst auch vor Gericht zugelassen wird. Die Kosten für einen DNA-Test schätzt er auf 100 bis 200 US-$. (israel21c)

Keimfreies Verpackungsmaterial
Längere Haltbarkeit verderblicher Lebensmittel. Das bieten mit Nano-Partikel aus Silber beschichtete Verpackungen, entwickelt von Ronen Gottesman von der Bar-Ilan-Universität in Ramat
Gan. Er schleuderte Nano-Partikel aus Silber in hoher Geschwindigkeit auf Papier oder Textilien, so dass diese dauerhaft am Stoff klebten. Innerhalb von drei Stunden starben auf dem beschichteten Stoff alle Erreger wie E.coli und S.aureus, Hauptverursacher bakterieller Lebensmittelvergiftungen. (israel21c)

European Inventor Award
Am 19. Mai 2011 wird das Europäische Patentamt (EPA) den diesjährigen Innovationspreis "European Inventor Award" in Budapest verleihen. Zu den 15 Finalisten in insgesamt fünf Kategorien gehört auch das Patent von Gavriel Iddan, Given Imaging (Israel): Seine in eine kleine Kapsel verpackte Hochleistungskamera erfasst den gesamten
Verdauungstrakt im 140°-Winkel und liefert in einem achtstündigen Diagnosezyklus über 50.000 Bilder. (pressetext.at)

Salz für Kampfpiloten
Der "Einheitsfraß" beim Militär ist nicht für die Aufgaben der Soldaten geeignet, so die medizinische Abteilung der israelischen Armee. Infanteristen, die stundenlang im Hinterhalt liegen, werden Brot, Thunfisch und Wurst empfohlen, nicht aber Müsli oder Salatblätter. Alpinisten sollten Spaghetti und Kartoffeln essen, aber Süßigkeiten und Mandeln meiden. Taucher
Patrouille bei 40 Grad Hitze am Toten Meer
sollen Energie-Plätzchen essen, nicht aber Wiener Schnitzel und Pommes. Vor einem Kampfeinsatz sollen sich Soldaten mit Datteln, Bananen und kaltem Himbeersaft stärken. Brigadegeneral Juval Chaled der Physiologieabteilung der Armee empfiehlt Kampfpiloten, vor dem Flug einen halben Teelöffel Salz zu essen. Das sei gut für den Salzhaushalt und gebe Piloten ein "gutes Gefühl". Die Militärküchen sollen entsprechend umgestellt werden. (n-tv)

Biblische Farben
"Tchelet", die blaue Farbe des Mantels der Hohen Priester des Jerusalemer Tempels, war einem "Mitternachtsblau" ähnlicher als einem "Himmelbau", so Zvi Koren bei einem Vortrag beim International Edelstein Color Symposium im Shenkar College. Gewonnen wurde die Farbe aus Seeschnecken. Gefärbt wurden auch die Ecken der Gebetsmäntel, "damit sie
gesehen werden und an Gottes Gebote erinnern". Durch die Analyse eines winzigen Fragments gefärbten Stoffes aus dem ersten Jahrhundert, von Yigal Yadin auf Masada am Toten Meer in den 60ziger Jahren gefunden, konnte Koren den Farbton von "Tchelet" und seine chemische Zusammensetzung bestimmen. Die Farbstoffe stammen von der murex trunculus Schnecke. Vor 15 Jahren gelang es Koren, die biblische Purpurfarbe "Argaman" zu rekonstruieren. (Jerusalem-Religions)





Israelisch-chinesische Zusammenarbeit
Der chinesische Handelsminister Chen Deming hat einen Kooperationsvertrag zwischen dem israelischen Exportinstitut und dem chinesischen Handelsentwicklungsinstitut unterzeichnet. China ist an der Technologie israelischer Elektroautos interessiert. Israelische Firmen wie Nanergy, ETV
Motors und CellEra werden zusammen mit chinesischen Spezialisten an einer Verbesserung der Haltbarkeit und Nutzungsdauer von Öko-Autobatterien arbeiten. (israelheute)

Tourismusrekord
3,3 Millionen Touristen haben Israel 2010 besucht. Das ist neuer Rekord und entspricht einer Steigerung um 23% gegenüber dem Vorjahr. Die ehrgeizigen Pläne von Israels Tourismusministerium sehen fünf Millionen Besucher im Jahre 2015 vor. Nach Angaben
des Tourismusministeriums gab es in Februar 2% weniger Touristen als im Vorjahr, angeblich eine Auswirkung der Unruhen in der arabischen Welt. (SZ)

Der "Oscar" für Wein
Der 2008er Carmel Kayumi Single Vineyard Shiraz gewann den ersten Preis in der Kategorie der roten Rhone Rebsorten (Red Rhone Varietals) des renommierten Weinmagazins Decanter für 2010. (Israeli Wine)
Adam Montefiore und Lior Lacser von Carmel Wines, in der Mitte der Vorsitzende der Decanter World Wine Awards, Stephen Spurrier.

Milliardäre
Im jährlichen Milliardärs-Ranking des Forbes-Magazin standen 2011 ganze 16 Israelis auf der Liste der Reichsten der Reichen. In Frankreich (64,3 Mio. Einwohner) schafften es lediglich 14 auf die Liste. Reichster Israeli ist Sammy Ofer, der mit einem Vermögen von 10,3 Mrd. US-$ auf Platz 79 steht. Ihm folgen Beny Steinmetz (Platz 162) sowie Shari Arison (Platz 200). Letztes Jahr waren nur 10 Israelis auf der Liste vertreten. (Forbes)
Israelisches Kleingeld





Leipziger Buchmesse
Auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse vom 17. bis 20. März wird Ingolf Müller-Beck (moderiert von Shelly Kupferberg) Lesungen israelischer Werke
anbieten, darunter "Für dich habe ich es gewagt" von Ram Oren, "Ein nasser Hund ist besser als ein Trockener Jude" von Arye Sharuz-Shalicar und "Der geheime Basar" von Ron Leshem. (israelnetz)

Dana gegen Lena
In einem Fernsehwettbewerb zur Wahl des israelischen Künstlers für den Eurovision Song Contest am 12. Mai 2011 in Düsseldorf hat sich die transsexuelle Künstlerin Dana International mit ihrem Lied "Ding Dong" gegen neun Künstler durchgesetzt. Dana repräsentiert den Staat Israel zum zweiten Mal. 1998 hatte sie den Contest mit "Diva" gewonnen. Der Tageszeitung "Jediot
Aharonot" sagte sie: "Ich freue mich wie ein kleines Kind. Es ist eine der größten Freuden dieses Berufes, Israel beim Eurovision Song Contest vertreten zu dürfen. Wichtiger für mich ist es, Israel in Deutschland zu vertreten als an jedem anderen Ort. Ich hoffe, ich werde niemanden enttäuschen." (israelnetz)

Schönheit im Alter
Der Kosmetikfirma "Dove" hat zum 100. Internationalen Frauentag die 99 Jahre alte Luba Fischman als Modell für Werbeplakate ausgewählt.
Fischman wurde 1912 in der lettischen Hafenstadt Libau (Liepaja) geboren. Im Alter von 20 Jahren wanderte sie allein nach Israel aus. Heute hat das mutmaßlich älteste Fotomodell der Welt drei Töchter, acht Enkel und sieben Urenkel. (Israelnetz)

Israelischer Song für MacBook Air
Die Single "New Soul" von Yael Naim ist der Titelsong für die Launch-Kampagne des MacBook Air. Apple-Chef Steve Jobs habe es persönlich ausgewählt. Der Song stürmte die Top Ten Singlecharts in Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz und in den USA und
wurde über zwei Millionen Mal weltweit verkauft. (klatsch-tratsch)

Musikalische Geburtstage in Eilat
Vom 17. bis zum 26. März 2011 findet in Eilat das 6. Kammermusik-Festival statt. Neben israelischen Musikern sind Künstler aus Großbritannien, Russland, Italien, den Niederlanden, der Türkei und
den USA dabei. In diesem Jahr werden der 150. Geburtstag von Gustav Mahler, der 200. Geburtstag von Franz Liszt, sowie der 326. Geburtstag von Johann Sebastian Bach am 21. März musikalisch begangen. (Israel Magazin)

Türkischer Star aus Israel
Die politischen Beziehungen zwischen Israel und der Türkei sind auf einem Tiefpunkt. Doch die israelische Sängerin Linet Menashe genießt in dem muslimischen Land große Popularität und tritt bei offiziellen Veranstaltungen des Landes auf. Ihr Repertoire besteht aus israelischen Songs, die sie ins Türkische übersetzte. Aber sie singt auch auf Hebräisch "Hava Nagila" im türkischen Fernsehen. (ynet)





Kaufen von und für Israel
In US-amerikanischen Städten planen Israels Feinde am 30. März einen Aktionstag mit Boykott israelischer Produkte. Nun ruft die Initiative StandWithUs als Gegenreaktion zum gezielten Kauf israelischer Produkte auf. "Buy Israeli Goods" (Kauft israelische Waren) heißt die Devise.

Boykott auch in Bremen
Was die Friedensfreunde Bremens am Freitagnachmittag bewegt: kauft kein israelisches Obst. Sie stehen vor REWE und halten Plakate mit dem Bild einer aufgeschnittenen Orange hoch, aus der Blut tropft. Das Ganze wird "verkauft" von altlinken Opas ("wir haben schon damals gegen die Politik Adenauers gekämpft") und rechten Omas mit NS-Hintergrund ("Meine Generation war für den Judenmord verantwortlich - die Palästinenser sind Opfer des Holocaust. Denn ohne den gäbe es Israel nicht"). Wir lernen: Die Hamas sei ein Produkt Israels. Die Attentate sind reine Verzweiflung. Die Raketen auf Südisrael vollkommen harmlos. Israelische Siedler bauen alles zu. Palästinenser haben bald kein Land mehr. Und im Übrigen weiß man sich eins mit der evangelischen Kirche! Dabei verteilt man "israelreine" Palästinakarten der Marxistischen Initiative. Bremer
Bremer Musikanten
Bürger sind "empört", dass man so was ausgerechnet im Viertel mit der Synagoge macht!" Das Ganze ist umrahmt von 8 gelangweilten Polizisten und aufgemischt von 10 Antifas - mit Israelflagge. Mittendrin 5 jüdische Frauen mit Freundinnen. Nach dem Einkauf israelischer Paprika und Tomaten diskutieren sie lebhaft vor dem Markt. Nach einer Stunde drängt man zum Aufbruch. (Privater Bericht von E. Lahusen)





Fünffach-Mord in Itamar
In der Nacht drangen mutmaßlich zwei Palästinenser in die Siedlung Itamar bei Nablus ein und erstachen fünf schlafende Mitglieder einer achtköpfigen Familie: die Eltern, zwei Kinder im Alter von 11 und 3 Jahren, sowie ein drei Monate altes Baby. Die 12-jährige Tochter kam erst in der Nacht nach Hause. Ihre zwei Brüder (6 und 2 Jahre alt) schliefen unbemerkt in einem separaten Zimmer. Zu Hilfe gerufene Notärzte berichteten von einem sehr schwierigen Anblick, von Spielzeug und Blutlachen. Noch in der Nacht wurden verlassene Straßensperren rund um Nablus wieder bemannt. Dank der verbesserten Kooperation mit palästinensischen Sicherheitskräften im Westjordanland hatte Israel von den über 640 israelische Straßensperren, die die UNO noch vor einem Jahr zählte, alle bis auf 16 innerhalb des besetzten Gebietes demontiert oder verlassen. Die der regierenden Fatah-nahen Al-Aksa Brigaden rühmten die Morde in einer Erklärung als "heldenhaften Einsatz". Die Hamas-Organisation und der "Islamische Dschihad" bezeichneten das

Ein Palästinenser bietet Polizisten der Hamas in Gaza Süßigkeiten an, um den Anschlag von Itamar zu zelebrieren.
Massaker auf ihren Internetseiten ebenfalls als "heroische Heldentat" und drohten mit der Ermordung von Israelis und der Entführung ihrer Leichen. Auf den Straßen von Rafah (Gaza) wurde spontan gefeiert und Bonbons verteilt. Während Präsident Mahmoud Abbas schwieg, hat sein Premierminister Salam Fayad zunächst nur eine schriftliche Erklärung veröffentlicht, worin er versicherte, "immer schon gegen Gewalt gewesen zu sein, auch gegen Palästinenser gerichtete Gewalt". Den Anschlag in Itamar erwähnte er zunächst nicht. Premierminister Netanjahu lies verlauten, dass er von der internationalen Gemeinschaft "erwartet" diesen Mord "scharf und eindeutig" zu verurteilen. Der Militärsprecher dementierte Meldungen über "Vergeltungsmaßnahmen", wie sie einzig die dpa verbreitet hatte. (FOCUS, heplev, WADIblog, YNET, YNET, Haaretz)

Hilfe für Japan
Zwei Freiwilligenteams von Zaka, der israelischen Organisation, die sich auf Erste Hilfe und die Identifizierung von Leichen spezialisiert hat, wollen nach Japan reisen. IsraAid, der Dachverband
mehrerer israelischer und jüdischer Hilfsorganisationen, bereitet sich darauf vor, Ärzte, Spezialisten für die Aufbereitung von Wasser und Rettungsexperten in die Erdbebengebiete zu schicken. (Haaretz)

Eisenbahn Haifa-Irbid
Eine Ausschreibung für den Neubau der historischen Jezreel Eisenbahnlinie wurde in Israel veröffentlicht. Das voraussichtlich 5,5 Mill. Euro teure Projekt soll 2016 abgeschlossen sein und Haifa mit der Scheich Hussein Brücke am Jordan und später mit der jordanischen Stadt Irbid verbinden. Der ehemalige Mossad-Chef Meir Dagan leitet das Projekt. Die
Eisenbahnmuseum in Haifa
Personen- und Frachtzüge sollen bis zu 160 Stundenkilometer schnell fahren. Die historische Strecke wurde 1905 von den Osmanen gebaut und verband Haifa mit Damaskus und der Hedschas-Bahn bis 1948. (Globes)

Holocausterziehung
Israel und UNESCO unterzeichneten in Paris ein Abkommen zur Förderung von Holocaust Erziehung. Geplant ist die Errichtung eines Zentrums innerhalb der UNESCO, das der Holocausterziehung und der Bekämpfung der Holocaustleugnung gewidmet sein soll. Israel will das Projekt teilweise finanzieren, nach einer Übereinkunft zu politischen Angelegenheiten auf der Tagesordnung der UNESCO.

Lieberman in Rom
Außenminister Avigdor Lieberman hat in Rom führende Persönlichkeiten des Vatikans getroffen: Außenminister Kardinal Tarcisio Bertone (Bild) und Erzbischof Dominique Mambarti. Lieberman betonte, dass die jüngste Äußerung von Papst Benedikt XVI,
wonach es keine Grundlage für die Behauptung gebe, dass die Juden die Verantwortung für den Tod von Jesus trügen, von historischer Bedeutung für das Verhältnis zwischen Judentum und Christentum, sowie für den Frieden auf der ganzen Welt sei. Er übermittelte dem Papst die Dankbarkeit aller Israelis und des jüdischen Volkes für die Richtigstellung dieses historischen Irrtums. Gleichzeitig rief Lieberman den Vatikan auf, alle Manifestationen der Delegitimierung Israels auf der Welt zu verurteilen. (MFA)

Weitsichtiger Netanjahu
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat israelischen Truppen im Jordantal einen Besuch abgestattet. Anlässlich des internationalen Weltfrauentags würdigte er die Rolle der Frauen in der Armee. Gleichzeitig bekräftigte er, dass es für
Israels Sicherheit unerlässlich sei, seine Militärpräsenz am Jordan auch in Zukunft beizubehalten. (NL der Botschaft)

Facebook Aufruf: Intifada 3
3.200.000 (drei Millionen zweihunderttausend) Anhänger hat der Aufruf zur Dritten Intifada bereits. Die Seite ruft zum Krieg gegen Israel auf und ist Grund genug die Schließung der Seite zu verlangen:
1. Link anklicken: www.facebook.com/Palestinian.Intifada
2. Links unten, am Ende der Seite, "REPORT PAGE" anklicken.
3. "VIOLENCE OR HARMFUL BEHAVIOR" auswählen.
4. Dann "CREDIBLE THREAT OF VIOLENCE" auswählen.
Bei ausreichend Beschwerden wird der Protest hoffentlich Erfolg haben.






Terror gegen Köche: "Wir leiden unter einem umfassenden, weltweiten Hass. Politik interessiert mich nicht. Ich wollte nur kochen, Menschen erfreuen und ihnen die israelische Küche vorstellen." Der israelische Chefkoch Omer Miller fügte hinzu: "Es ist immer wieder traurig zu erfahren, wie wenig man uns in der Welt mag." Mit drei weiteren israelischen Köchen sollte Miller für einen Monat ins Baskenland in Spanien fahren und dort in Luxus-Restaurants kochen. Die israelische Botschaft in Madrid hatte einen "Monat israelischer Speisen" organisiert, um den Spaniern vorzuführen, dass es in Israel nicht nur Politik und Krisen gibt. Nur vier Tage vor Abflug der Köche wurden der Botschaft akute Planungen von Terroranschlägen gegen die Köche und die Restaurants mitgeteilt. Die baskische Organisation ETA habe die Warnungen ausgesprochen, aus Solidarität mit dem palästinensischen Kampf. Laut israelischen Sicherheitskreisen bestehe eine enge Kooperation zwischen Kämpfern der ETA und palästinensischen Terrororganisationen. Es gebe Beweise für ein gemeinsames Kampftraining baskischer Kämpfer mit Palästinensern im Libanon und in Venezuela. (Israelnetz)

Der Bürgermeister von Toronto in Kanada, Rob Ford, will $100,000 städtische Gelder zurückhalten, falls bei einer geplanten "Gay-Parade" die anti-israelische Gruppe "Queers Against Israeli Apartheid" die Genehmigung erhält, an der Parade teilzunehmen. "Dollars der Steuerzahler sollten nicht Hass-Predigten finanzieren", sagte Ford. (JTA)

Die "Israel Apartheid Woche" (IAW), erstmals 2005 in Toronto ausgerufen, wird inzwischen weltweit in 55 Städten "gefeiert". Während die Teilnehmer dieses Hassfestes gut bewacht werden, wird zunehmend und teilweise gewaltsam die Redefreiheit pro-israelischer Sprecher beschnitten, klagt ein Kommentar in der Jerusalem Post. Professoren in Kalifornien solidarisierten sich mit Studenten und muslimischen Gruppen, als ein Anwalt eine Klage gegen Demonstranten anstrengte, die den israelischen Botschafter Michael Oren bei einem Vortrag "Massenmörder" und "Kriegsverbrecher" geschimpft hatten. Wegen der Attacken und anderen Versuchen, pro-israelische Sprecher zu Schweigen zu bringen, sei die in der Verfassung der USA verankerte Meinungsfreiheit ernsthaft gefährdet.

Das palästinensische Ministerium für Tourismus und Altertümer sowie Vertreter aus der Tourismusbranche präsentieren sich auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) 2011 mit attraktiven und vielfältigen Rundreisen durch "Palästina, dem Heiligen Land". Die "Generaldelegation Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland" gab bekannt, dass im vergangenen Jahr mit 1.6 Millionen Touristen, darunter rund 60.000 deutsche Gäste, ein neuer Besucherrekord aufgestellt wurde. Entsprechend dem Aufwärtstrend konnten in der Westbank und in Ost-Jerusalem im vergangenen Jahr zahlreiche Hotels mit über 1.000 Zimmer sowie zahlreiche Restaurants mit nationaler und internationaler Küche eröffnet werden. (Generaldelegation Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland)






Die israelischen Medien haben ab Freitag anstelle ihres normalen Programms umgeschaltet auf live Berichterstattung aus Japan. Doch dann erwachte Israel am Samstag Morgen mit einem ekelhaften Terroranschlag in der Siedlung Itamar bei Nablus, wo Eltern und drei ihrer sechs Kindern im Schlaf mit Messern von Palästinensern brutal erstochen worden sind, darunter ein drei Monate altes Baby. Vor drei Jahren waren derartige Massaker an Israelis noch "normal". Doch inzwischen hatte sich die Lage erheblich beruhigt. Die palästinensischen Sicherheitsleute kooperieren eng mit Israel, so dass von 640 Straßensperren innerhalb des Westjordanlandes alle abgebaut wurden bis auf 16. Mit der neuen Freizügigkeit für die Palästinenser, dem damit einhergehenden Wirtschaftsboom und dem blühenden Tourismus in Bethlehem und Jericho wird dieser Anschlag einen schweren Schaden vor allem für die Palästinenser selber bereiten. Der Anschlag wird in Israel neue Diskussionen um die Politik gegenüber den Palästinensern entfachen.





Fußball-Fan Lieberman
Zwischen seinen Terminen mit italienischen Ministern in Turin fand Israels Außenminister Avigdor Lieberman Zeit, den Club Juventus Turin zu besuchen. Lieberman ist bekennender Fußball-Fan. (ynet)
Außenminister Liebermann mit Alessandro Del Piero

Basketball // MAC
Na'ama Shafir wurde zu einer der fünf besten Spielerinnen der Saison in der US-College-Basketballliga - der MAC Conference - gewählt. Die 21-Jährige studiert am Toledo College und spielt auf der Position des "Guard". (ynet)

Surfen // Nil Pride
Vorletzte Woche gewann Shahar Tzubari den ersten Platz bei der olympischen Woche in Spanien. Bei der letzten Olympiade gewann der Israeli Bronze mit seinem "Nil Pride". (one)

Ben Bassat in die Bundesliga?
Borussia Mönchengladbach interessiert sich für Eden Ben Bassat von Hapoel Haifa. Derzeit laufen Verhandlungen um die Ablösung des Stürmers. Der
Bundesligist hat bereits Erfahrung mit Israelis. Erst kürzlich spielten dort die Nationalspieler Roberto Colautti und Gal Alberman. (one)

Israel Weltmeister im Eishockey
Ein israelisches Team von 10 bis 13 Jahre alten Eishockeyspielern gewann gegen 92 andere Teams aus der ganzen Welt die Goldmedaille bei einem internationalen Eishockeywettbewerb Bernières-Saint-Rédempteur (BSR) im kanadischen Quebec.
Die israelischen Spieler kommen aus Bat Jam, Rischon Lezion, Maalot und Nes Ziona, obgleich es im ganzen Land nur eine einzige echte Eishockey-Arena mit Eisfläche im hohen Norden gibt, das Kanada-Zentrum in Metullah. Die Israelis wurden von anderen Teams mit besseren Bedingungen belächelt, denn trainieren konnten sie meist nur mit Rollschuhen auf Asphaltflächen. (Canadian Jewish News)

Fußballfan- Austausch
Dialog - die Bildungsstätte für interkulturelle Begegnungen in Israel - gestaltet in Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt Bremen e.V. und der israelischen Dachorganisationen Israfans einen Austausch deutscher und israelischer Fußballfans gegen Rassismus und Gewalt. In den vergangenen Jahren haben daran Fans von Maccabi Tel Aviv, Hapoel Tel Aviv und Fans anderer Fußballclubs in Bremen teilgenommen. Bis zum
20. März 2011 dauert der Gegenbesuch einer 11-köpfigen Delegation von Fans des SV Werder Bremen statt. Neben Ligaspielen befassen sich die Teilnehmer mit politischer Aktualität, Holocaustbewusstsein, Friedensprozess und dem sozialen Brennpunkt von Gastarbeitern in Süd-Tel Aviv. Ein Gespräch in der Deutschen Botschaft und Treffen mit der palästinensischen Frauen Nationalmannschaft in Bethlehem stehen auf dem Programm. (Dialog)






Nicht schuld an der Kreuzigung - Von Dina Porat
In seinem neuen Buch schreibt Papst Benedikt XVI, man solle die Juden, die zur Zeit des Zweiten Tempels lebten, und auch die Generationen, die danach kamen, nicht der Verantwortung für die Kreuzigung Jesu für schuldig erklären. Nur eine
Gruppe innerhalb der Elite der Tempelpriester habe auf seinen Tod hingewirkt. Der erste Teil der Jesus-Biographe aus der Feder des Papstes, der von seiner Geburt und Kindheit handelt, erschien 2007. Nun wurde der zweite Teil veröffentlicht, der von seinen reifen Jahren und seinem Tod handelt. (NL der isr. Botschaft in Berlin)





Meir Panim - Hilfszentren in Israel
Am 3. April 2011, um 15 Uhr wird Johannes Beyer von den "Freunde von Meir Panim e.V." im Café Bleibergs, Nürnberger Str. 45a, 10789 Berlin von
den Aktivitäten der Organisation "Meir Panim - Hilfszentren in Israel" berichten. Die Veranstaltung trägt den Titel "Es ist uns nicht egal, wenn ein Kind hungert!"
Freunde von Meir Panim e.V., Einemstr. 2 - 10787 Berlin, Tel. 030 - 285 041 83 - Fax 030 - 285 041 82, info@meirpanim.de - www.meirpanim.de

Peter Finkelgruen
Die Stiftung Demokratie Saarland, Aktion 3.Welt Saar und Heinrich Böll Stiftung Saar zeigen bis 31. März die Ausstellung "Die 3. Welt im 2.Weltkrieg". Am 23. März wird Zeitzeuge und Schriftsteller Peter Finkelgruen in Zusammenarbeit mit der Synagogengemeinde Saar über seine Lebensgeschichte berichten. Ebenso wird der
"Unterwegs als sicherer Ort" gezeigt Peter Finkelgruen wurde 1942 im jüdischen Ghetto in Schanghai geboren, war mehrere Jahre Korrespondent der Deutschen Welle in Israel und arbeitet heute als Schriftsteller in Köln. Mittwoch, 23. März, 19.30 Uhr, Saarbrücken, Filmhaus, Mainzerstraße 8. (Informationen)







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Alles, was Sie tun müssen, ist, spätestens 3 Wochen vor dem 10. Mai eine Mail schicken, in der Ihr Bedarf geschildert und eine Versandadresse angeben wird.
Fangen Sie an mit der Planung, denn
am 10. Mai ist Israeltag!

Herzlich
Claudia
claudia@il-israel.org


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In dieser Gesellschaft fühlt sich Premierminister Benjamin Netanjahu sichtlich wohl und sicher. Ein Kommentar von Sarah liegt nicht vor... (jpost)







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Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org





Am 10. Mai 2011
ist Israel-Tag!




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