24. April 2011





Inhaltsverzeichnis













Computer werden schlauer
In einem Projekt der Blavatnik School of Computer Science in Tel Aviv werden Algorithmen entwickelt, die einen Computer in die Lage versetzen, seine eigenen Entscheidungen zu analysieren und aus Fehlern zu lernen. Das Projekt wird von Google, das sich eine Effizienzsteigerung für seine Suchmaschine erhofft, mitfinanziert. (haaretz, TAU)

Erdbebenwarnung per SMS
Als Reaktion auf die Katastrophe in Japan erweitert Israel sein Terrorwarnnetz. Die Bevölkerung soll nun auch vor drohenden Erdbeben oder Tsunamis gewarnt werden. Möglich ist dies durch die Notfallmeldeplattform von eVigilo. In Sekundenschnelle überträgt sie Warnmeldungen auf Mobiltelefone, Fernseher, Radios, Sirenen und Computerbildschirm. (israel21c)

Jungbrunnen gefunden
Mit zunehmendem Alter nimmt die Anzahl der B-Lymphozyten ab, die für den Antikörperschutz zuständig sind. Forscher des Technion-Israel Institute of Technology entnahmen älteren Mäusen diese weißen Blutkörperchen. Die Mäuse produzierten neue B-Lymphozyten in hoher Anzahl und reagierten auf Impfung mit 400 facher Verbesserung. (jpost)

Impfstoff gegen Krebs
VacciGuard hat in verschiedenen Testreihen an Mäusen gezeigt, dass die Entwicklung von Impfstoffen gegen Krebs oder andere unheilbare Krankheiten möglich ist. VacciGuard nutzt Peptide, die aus dem Protein HSP60 abgeleitet werden und mit den T-Zellen auch die Immunabwehr aktivieren. (israel21c)





Kooperation auf höchstem Niveau
Die Europäische Organisation für Nukleare Forschung (CERN) beschäftigt sich mit der Partikel-Beschleunigung. Jetzt wird Israel Mitglied in diesem renommierten und exklusiven Verbund. Seit einigen Jahren besteht bereits eine Kooperation zwischen Israel und CERN. Nur wenige außereuropäische Länder sind Mitglieder bei CERN. (Arutz7)

Sonnige Kooperation
Dank der deutsch-israelischen Partnerschaft bei der Solarenergie hat die Aleo-Solar AG aus Oldenburg allein im ersten Quartal 2011 in Israel Photovoltaik-Module mit einer Nennleistung von 400 kW verkauft. In den Jahren 2009 und 2010 wurden jeweils insgesamt 500 kW installiert. Der israelische
Partner Solenergy errichtet Solardächer in ländlichen Regionen Israels, ist aber auch in der Bundesrepublik aktiv. (IWF - Regenerative Energien)

Israel und die Türkei
Trotz der deutlichen Abkühlung in der politischen Stimmung zwischen Israel und der Türkei wachsen die bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen. In den ersten zwei Monaten des Jahres exportierte Israel Waren im Umfang von 302 Mio. US-$ an die Türkei. Vor einem Jahr waren es 170 Mio. US-$. Auch der Import aus der Türkei stieg in dieser Periode von 282 Mio. US-$ auf 354 Mio. US-$. (TML)

US-Luftwaffe nun mit Biosprit
Das Unternehmen Primus Green Energy Ltd. verwandelt Biomasse in Benzin zu konkurrenzfähigen Preisen wie auch mit
80% weniger Emissionen. Mit dem amerikanischen Konzern Lockheed Martin wurde ein Vertrag für das US-Verteidigungsministerium geschlossen. (Globes)

Hit the Road
Das israelische Unternehmen iBind Mix entwickelte einen Asphalt-Mix aus Abfällen der Phosphatherstellung. Die umweltfreundliche Asphaltmischung erhöht die Haftbarkeit der
Autoreifen und ist haltbarer als herkömmlicher Asphalt. Jetzt kam der Auftrag aus China, eine Autobahn zu asphaltieren. (Globes)





Ausstellung in Rekordhöhe
Ra'anan Luria ist der erste Künstler weltweit, der ein Werk auf dem Mount Everest ausstellen wird. Diese Woche überreichte er ein Triptychon an den Botschafter Nepals bei der UNO (Foto). Bergsteiger werden die Arbeit an die Spitze des Berges bringen.
Für diese Leistung erhält Luria eine Eintragung in das Guinness Buch der Rekorde. Es wird bereits die zweite Eintragung für den israelischen Karikaturisten: Seine Familie hat weltweit den am längsten zurückreichenden Stammbaum. (ynet)

"Jerusalem - Die Farben der himmlischen Stadt"
Unter diesem Titel fand am vergangenen Sonntag ein Symposium im Axel-Springer-Haus in Hamburg statt. Wissenschaftler und Künstler diskutierten über Jerusalem und die besonderen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Ebenso wurde ein Konzert der Hamburger Symphoniker unter Leitung des israelischen Dirigenten Yoel Gamzu zum Thema Jerusalem veranstaltet. (Hamburger Abendblatt)

In den Fußstapfen der Geschichte wandern
Am Donnerstag wurde eine Wanderroute für christliche Pilger in Galiläa eröffnet. Mit einer Gesamtstrecke von 60 km führt die Route über Tabha, den Berg der Seligpreisungen und Capernaum am Ufer des Sees Genezareth. (NewsTimes)
Am Berg des Absturzes bei Nazareth

Erfolgsstory auf den Punkt gebracht
Unter dem Titel "Israel - against all odds" hebt ein Bericht bei Youtube (weniger als 3 Min.) einige Highlights der Leistungen des Staates hervor. Kurz vor Israels 63. Geburtstag am 10. Mai lohnt es sich, damit vertraut zu machen. Zum Video

Nimm es mit Humor
Latma TV nimmt politische Ereignisse und besonders anti-israelische Politik und Stimmungen auf die Schippe. Ab sofort gibt es die ulkigen Videos auch mit deutschen Untertiteln: Eine Auswahl hier.

Ada Brodsky
Ada Brodsky, geboren 1924 in Frankfurt/Oder, gelangte 1938 mit einem Kindertransport in das damalige Palästina. Sie studierte Musik, Literatur und Judaistik und wurde 1994 mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. Brodsky lebte als Hörspielautorin und Übersetzerin deutscher Lyrik in Jerusalem. Ihr bekanntestes Werk: Nach Hause vertrieben, Geschichte einer Kindheit im Deutschland Hitlers. Sie ist in Jerusalem im Alter von 87 gestorben.





Stahlkappe
Dank des überraschenden Erfolges des Stahlkappen-Raketenabwehrsystems wurde beschlossen, eine dritte Anlage nahe dem Gazastreifen aufzustellen. Erstmals gelang es israelischen Wissenschaftlern ein System zu
entwickeln, mit dem Kurzstreckenraketen geortet und abgeschossen werden können, aber nur wenn deren berechnete Flugbahn eine Stadt oder strategisch wichtige Anlagen treffen könnten. In einem Telefongespräch bedankte sich Ministerpräsident Netanjahu bei US-Präsident Obama für die Finanzierung und Obama gratulierte zu dem Erfolg.

Netanjahu in der Finsternis
In der offiziellen Residenz des Ministerpräsidenten brach ein Wasserrohr. In der Folge fiel einen ganzen Tag lang der Strom aus. "Bibi" und Sarah Netanjahu behalfen sich mit Kerzen und Taschenlampen.

Politik im Urlaub
Wegen des Passahfestes sind in Israel 8 Tage lang fast alle Politik im Urlaub gewesen: Präsident Peres fütterte Zicklein in der Negewwüste. Familie Netanjahu besuchte Akko und Naharija im Norden. Generalstabschef Benni Ganz bezog mit seiner Frau ein Zimmer in einem Luxushotel in Eilat.

Sadats Boeing in Israel
Die ägyptische Präsidentenmaschine, mit der 1977 Präsident Anwar es Sadat nach Israel flog, steht jetzt mit grauer Tarnfarbe bemalt in den Diensten der israelischen Luftwaffe. Die 1974 gebaute Boeing 707 diente auch Präsident Hosni Mubarak als Präsidentenmaschine. 2005 wurde die Boeing zwecks Verschrottung an eine amerikanische Firma verkauft. Doch die
Sonderstempel aus Anlass des "ersten Fluges zum Frieden" 19. Nov. 1977
israelische Luftwaffe kaufte das Flugzeug und stellte es nach einer Generalüberholung wieder in den Dienst. Als dem Flugzeug in Nevatim die israelischen Hoheitszeichen aufgeklebt wurden, ahnten die israelischen Militärs noch nichts von der Geschichte des Fliegers. Das erfuhren sie erst jetzt "durch Zufall", wie Jedijot Achronot berichtet.






Einbrecher drangen in die einzige seit dem 19. Jahrhundert bestehende Synagoge von Korfu in der Nacht des Passahfestes ein, häuften Gebetsbücher auf einen Teppich mitten in dem Gotteshaus und zündeten die Bücher an.

Bei der "friedlichen" Revolution in Ägypten für "Demokratie und Freiheit" (so Westerwelle) hat es gemäß neuesten Angaben der ägyptischen Behörden 846 Tote gegeben.

Die Menschen im Gazastreifen leiden nicht unter einer humanitären Krise. Das sagte die stellvertretende Leiterin des Internationalen Roten Kreuzes in dem palästinensischen Gebiet, Mathilde Redmatn, dem israelischen Militär. Im Gazastreifen sei eine überraschende Normalität festzustellen: "Es gibt keine humanitäre Krise in Gaza. Wenn man in den Supermarkt geht, gibt es Produkte. Es gibt Restaurants und einen schönen Strand. (Israelnetz)

Der lupenreine Antisemit ist fest davon überzeugt, dass die Juden hinter allen antisemitischen Aktivitäten stecken. Er kann es auch "beweisen": "Die angeblichen Attentate der Palästinenser betreffen fast ausschließlich die Zivilbevölkerung: in Cafés, in Einkaufszentren, auf der Straße. Kann das wirklich im wohlverstandenen militärischen und psychologischen Interesse der Palästinenser liegen, oder muss das nicht vollkommen kontraproduktiv sein, weil jede solche Bombe die Bevölkerung ein Stück mehr in die Arme von Sharon treibt?" So hat ein deutscher "Recherchierjournalist" die Häufung von Selbstmordattentaten in Israel erklärt. Als ihm vorgeworfen wurde, er sei ein "offener Antisemit", reagierte er, dass er kein Antisemit sein könne, "weil seine Frau aus einer jüdischen Familie stammt". Die Abgeordnete der Linkspartei im Bundestag, Inge Höger aus Diepholz in Niedersachsen, hat auf ihrer Homepage Mutmaßungen über zwei Todesfälle angestellt: den "Mord an Vittorio Arrigoni", italienischer Aktivist, der in Gaza stranguliert wurde und die Erschießung des Theaterregisseurs Juliano Khamis in Jenin. (Welt)






Pessach und alle christlichen Osterfeiern, der West- und Ostkirchen, fielen in diesem Jahr zusammen. Die Israelis füllten Strände und Parks, während Jerusalem ein Ziel von Pilgern aus aller Welt war. Alle Straßen rund um die Altstadt waren gesperrt. In der kommenden Woche steht wieder der "Alltag" an mit bangen Blicken auf die Dutzenden Toten bei den Beerdigungen von erschossenen Demonstranten in Syrien, Umsturz in Jemen, und einer Verhaftung Mubaraks in Kairo.





Sport für Frieden
Das israelische olympische Komitee erhält den Friedens- und Freundschaftspreis der Stadt Rom. Der Preis würdigt die Aktivitäten des Komitees für die Förderung der Beziehungen zu den Palästinensern. Vorsitzender Zwi Warschawiak (r.)
und Generaldirektor Gershon Singer (l.) werden nächste Woche den Preis im Rahmen des festlichen Gründungstages von Rom entgegen nehmen. (ynet)

Judo
Bei der Judo-EM in Istanbul steht Alice Schlesinger (Foto) im Viertelfinale in der 63 kg-Gewichtsklasse. Auch ihre Kollegin Jarden Djerbi steht im Viertelfinale. (ynet)

Eröffnung der Israel-Fahrrad-Route
Die südlichste Etappe der Israel-Fahrrad-Route wurde eröffnet. Die Route soll vom Berg Hermon im Norden bis Eilat im Süden führen. (ynet)

"Schnitzeljagd" in Tel Aviv
Über 1000 Menschen aus allen Altergruppen beteiligten sich am Freitag an dem "Action City"-Lauf. Über fünf Stunden mussten die Läufer verschiedene Stationen in der Stadt anpeilen und Aufgaben lösen. Das bunte Event hat allen viel Spaß gemacht, summierte Bürgermeister Ron Huldai. (one)




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Marc Daniels: Der Himmelsgarten
Die Weisheit der Kabbala ist heute sehr umstritten. Viele behaupten, sie solle nur für jüdische Männer über 40 zugänglich sein. Andere meinen, die Zeit sei reif, diese Geheimlehre allen Menschen nahe zu bringen. Zugleich spricht nichts dagegen, die Lehren der deutschen Gartenkultur aufzunehmen und sie mit der Kabbala zu verbinden. Durch eine kleine Änderung des Blickwinkels kann die deutsche
Gartenkultur dazu beitragen, die eigenen jüdischen Wurzeln tiefer im Innern zu fühlen. Damit könnte man tiefere Wurzeln auf deutschem Boden schlagen und die Kultur dieses Landes auf einzigartige Weise bereichern.







Shavua tov,
unserer Kollegin in München ist etwas Wunderbares gelungen: In Vorbereitung des Israeltages hat sie mit der Landeszentrale für politische Bildung eine Übereinkunft erzielt, derzufolge die Landeszentrale anerkennt, dass der Israeltag der politischen Bildung der Münchner und Münchnerinnen dient... und deshalb finanziert sie mit! Nicht nur dass den Münchner Organisatoren - München, wo der Israeltag erfunden wurde, kann in jedem Jahr auf eine große Beteiligung der vielfältigsten Israelfreunde blicken - unser Glückwunsch gebührt - vielleicht kommt ja auf diese Weise von der Isar eine Idee nach ganz Deutschland: Sie alle - von Bremen im Norden bis Lichtenstein bei Reutlingen im Süden - haben Sie Ihre örtlichen und regionalen Bildungsförderer ins Boot geholt? Noch ist es nicht zu spät...
Ihnen eine gute Woche, Der Countdown zum Israeltag am 10. Mai hat begonnen,
Herzlich
Claudia Korenke
claudia@il-israel.org







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Der 10 Mai kommt schneller als man denkt.
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Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org





Am 10. Mai 2011
ist Israel-Tag!




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