22. Mai 2011





Inhaltsverzeichnis














Kollegialität senkt Sterberisiko
Wichtige Faktoren zur Senkung des Sterberisikos sind Kollegialität und Unterstützung durch Arbeitskollegen berichtet das APA-Magazin Health Psychology und beruft sich dabei auf eine Langzeitstudie der Universität Tel Aviv. Die Analyse
des Gesundheitszustands und des Arbeitsumfelds von 820 Frauen und Männer über einen Zeitraum von 20 Jahren zeigte auch, dass das Verhältnis zum Vorgesetzten keinen Einfluss auf das Sterberisiko hat. (apa, dailymail)

Medizinisches T-Shirt
Ein spezielles T-Shirt kann Herzaktivitäten (EKG und Langzeit-EKG) erfassen und in Echtzeit an ein medizinisches Zentrum senden. Die "Niturit" wurde von einem israelisch-portugiesischen Forscherteam entwickelt und von der European Space Agency für Tests an Astronauten ausgewählt. (jpost)

Medaillen für junge Physiker
Bei der Schüler-Physikolympiade Asiens erlangten Israelis eine Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen. Zwei Schüler aus Israel erhielten besondere Auszeichnungen. 14 Länder aus Asien und Ozeanien nahmen an der in Tel Aviv abgehaltenen Olympiade teil. (jpost)

Protein gegen Schwergewichte
Mit dem PTPe-Protein (tyrosine phosphatase epsilon) im Hirn könnten übergewichtige Frauen abnehmen, so Prof. Ari Elson vom Institute für Molekulargenetik des Weizmann Instituts in
Rehovot. Elson experimentierte mit Mäusen, denen durch genetische Manipulation PTPe mangelte. Eigentlich um Osteoporosis zu erforschen, wurden sie den Mäusen die Ovarien entfernt, wodurch Mäuse normalerweise an Gewicht zunehmen. Trotz fettreicher Diät blieben sie schlank. Der Trick funktioniere allerdings nur bei Frauen... (Israel21c)





Gute Platzierung
Ein aktuelles Ranking des Schweizer IMD-Instituts stellt die Bank of Israel an die erste Stelle der Zentralbanken. (Calcalist) Unter den 59 Industrienationen ist Israel zudem die Nummer eins bei Investitionen in Forschung und Entwicklung. Israel steht beim diesjährigen Ranking auf Platz 17 der entwickelten Volkswirtschaften - vor China, Großbritannien und Österreich. (Calcalist)

Kooperation der Ingenieure
Der deutsche Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) und der israelische Verband der Elektroingenieure (SEEEI) unterzeichneten im letzten Monat ein Abkommen zur Erweiterung ihrer Kooperation. Beim Treffen in Berlin wurde eine Doppelmitgliedschaft der Angehörigen beider Verbände beschlossen. (VDE)
Emil Koifman, SEEEI (li.), Prof. Helmut Klausing, VDE (re.)

Google erwirbt Modu
Google hat für 4,9 Millionen Dollar die Patente der von Dov Moran 2007 gegründeten Firma Modu erworben. Moran ist der Erfinder des USB-Sticks. Mit falschen Beschlüssen rund um die Entwicklung seines Modu-Telefons hat er Konkurs gemacht. (Cnet, Washington Post)
Foto: Sahmy

Israel im All
Das amerikanische Raumschiff Endeavour wird bei seiner letzten Reise ins All ein israelisches Experiment vollenden, das Prof. Gazit von der Hebräischen Universität in Jerusalem entwickelt hat. Der israelische Astronaut Ilan Ramon, der mit der Raumfähre Columbia abgestürzt war, hatte es nicht vollenden können. Es geht um die Züchtung von Knochenmasse durch Stammzellen. (Jpost)





TV-Erfolge
"The Frame", eine Reality Show über Paare, wurde an den US-amerikanischen Sender CW Network verkauft. Zuvor wurde das Format dieser TV-Show bereits nach Frankreich verkauft. Die Produzenten verkauften zudem eine weitere Show an NBC. (ynet)

Magier der Rekorde
35 Stunden stand Chezi Din, der Meister des "Magic Extreme", auf einem 25 Meter hohen Turm auf dem Rabinplatz in Tel Aviv - ohne Nahrung und Sonnenschutz. Damit brach er den Weltrekord. Zum krönenden Abschluss sprang er vom Turm und landete weich auf gestapelten Pappkartons. Im vergangenen Jahr brach der Magier bereits einen Weltrekord, als er 60 Stunden eingeschlossen in einem Eiswürfel verbrachte. (ynet)

Hot Ranking
Beim diesjährigen Ranking des Männermagazins "Maxim" der 100 schärfsten Frauen ("Hot 100") steht das israelische Model Bar Rafaeli auf dem sechsten Platz. Die Oscar-Gewinnerin Natalie Portman schafft es auf Platz 8. (ynet)

Schöne Aussicht
Die italienische Vogue widmet auf ihrer Internet-Seite dem israelischen Model Esti Ginzburg ein siebenminütiges Interview, in dem sie über ihren Beruf und ihre Heimat Israel spricht. Nebenbei zeigt sie den Zuschauern auch noch schöne Ansichten des Viertels Neve Tzedek ihrer Heimatstadt Tel Aviv. (Vogue)

Israel auf Arabisch
Der erste israelisch-arabische TV-Sender - "Hala TV" - geht in Kürze auf Sendung. Bisher hat die Israeli Broadcasting Authority (IBA) mehrere Stunden am Tag auf Arabisch gesendet. Nach Willen des israelischen Ministeriums für Kommunikation soll das Angebot auf einen eigenen Sender erweitert werden. (ynet)

IDF im Hochzeitgeschäft
Die israelische Armee (IDF) ist wahrscheinlich die einzige Armee der Welt, die sich um Hochzeiten ihrer Soldaten kümmert. Die Personalabteilung der Streitkräfte entschied, dass Soldaten ohne Eltern oder mit Eltern im Ausland - so genannte "lone
soldiers" - finanzielle Unterstützung bekommen. Mit Spenden werden die Hochzeitsfeiern finanziert, inklusive DJ und Essen für bis zu 130 Gäste. (NL der Botschaft)

Jüdisches Filmfestival
Das "Jewish Film Festival" wurde nach 17 Jahren umbenannt, nachdem die Festivalleiterin Nicola Galliner einen deutschen Pass erhalten hatte. In diesem Jahr startete das älteste jüdische Filmfestival Europas in Potsdam und nicht in Berlin, weil Potsdam "100 Jahre Medienstadt" feiert. Das Filmfest legt einen Schwerpunkt auf israelische und jüdische Identität und Geschichte. (jffb, evangelisch.de)
Nicola Galliner und Mehdi Dehbi (Hauptrolle im Film "He's my girl") Foto: Mike Minehan

Einblicke in die Diaspora
15 israelische Studenten besuchten die Schweiz unter dem Patronat der Partnerschaft 2000 (P2K) des Keren Hajessod Schweiz und organisiert vom Verein Jüdischer Studenten Zürich (VJSZ) und dem
Studentenverband der landwirtschaftlichen Fakultät Rehovot. Das Austauschprojekt soll zwischen Israel und der jüdischen Diaspora Brücken schlagen. (Tacheles)

Kultserie LatmaTV
Das neueste Video von LatmaTV, der Kultserie aus Israel: Flock Builder erläutert die Prinzipien der modernen Kriegsführung, Jamil die Fragestellung, ob man sich an mehreren Orten gleichzeitig aufhalten kann, und Tawil die Finanzen der PA.

Schmiererei restauriert
Das berühmte Graffiti des Palmach-Soldaten Baruch Jamili auf einem historischen Gebäude an der Autobahn Tel Aviv wurde restauriert, nachdem es 1984 als "Schmiererei" entfernt worden war. Geschrieben hatte es 1948 ein jemenitischer Soldat
aus Petach Tikwa während der verlustreichen Kämpfe um die eingeschlossene Stadt Jerusalem. Dem Graffiti ist sogar ein populäres Poplied von Schlomo Artzi gewidmet worden.

Meisterhafte Kooperation
Deutsche Meister der Mechatronik haben in Israel einen zweiten Kurs am Jugend-College Hadassa und der israelischen Autowerkstatt-Vereinigung abgeschlossen. Jürgen Karpinski, Präsident und Landesinnungsmeister des Hessischen
Kraftfahrzeuggewerbes, Vorstand des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. - ZDK sagte bei der Verabschiedungsfeier: "Wir haben den jungen Israelis technologisches Wissen und ein kulturelles Erlebnis in Deutschland vermittelt." Drei israelische Kursteilnehmer erhielten ein Fortbildungsstipendium in Deutschland.





Grenzverläufe sind verhandelbar - Israels Sicherheit nicht
In der Knesset erklärte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass auch künftig die "großen Siedlungsblöcke" bei Israel bleiben würden. Ebenso benötige Israel für seine Sicherheit die Jordansenke. (YouTube, Haolam)

Spezialeinheit gegen Cyberattacken
Die israelische Regierung hat die Errichtung einer Spezialeinheit zur Abwehr "terroristischer" Angriffe im Netz beschlossen. Wenige Stunden vor der Ankündigung griffen Hacker aus Libanon und Syrien die Facebook-Seite der Stadt Haifa an. Auf einer Konferenz für die Bekämpfung des Terrorismus im
November 2010 in Herzlija hatten Experten darauf hingewiesen, dass die Internetseiten der israelischen Regierung die weltweit meist-attackierten Ziele im Netz seien. Eine "Task Force" sei 24 Stunden am Tag im Einsatz, um erfolgreiche Attacken zu neutralisieren. Am Samstag wurde die Facebook-Seite eines Kadima Abgeordneten angegriffen. (Israelnetz, PMO)

Jüdische Nakba
"Flucht und Vertreibung" nach der Staatsgründung Israels, die so genannte "Al-Nakba", ist ein Lieblingsthema der Palästinenser, aber auch der deutschen Medien. Zumeist wird nur die halbe Wahrheit wiedergegeben. Über die systematische Ermordung und Vertreibung von knapp einer Million arabischer Juden gibt es viel zu wenige Informationen. Siehe HIER und HIER





Obamas Anmerkungen zum israelisch-palästinensischen Konflikt wurden in geradezu sträflicher Weise falsch zitiert und entsprechend falsch interpretiert. (CAMERA) So sagte Obama, dass die "Linie" von 1967 (ursprünglich eine Waffenstillstandslinie) Grundlage für die künftige Grenze bilden sollte. Obama sagte nichts über den Umfang eines "Gebietsaustausches". Jerusalem
soll erst später verhandelt werden. Von einer "Rückgabe" an die Palästinenser, die da nie geherrscht haben, kann keine Rede sein. Obama bezeichnete die Hamas als Terrororganisation und kritisierte die palästinensische Politik in vielen Punkten, während er Israel ausdrücklich als "jüdischen Staat und Heimstätte für das jüdische Volk" bezeichnete. Während Obama Israel ein Recht auf Selbstverteidigung einräumte, müssten sich die Palästinenser mit einem "entmilitarisierten" Staat zufrieden geben. (TIP, TIP)

Auf Al-Aksa-TV der Hamas in Gaza sagte der Abgeordnete des palästinensischen Parlaments Yunis al Astal, dass den Palästinensern und Arabern die Ehre der vollständigen Vernichtung des jüdischen Volkes zukommen werde. Allah persönlich habe gefügt, dass Zionisten und Siedler nach Palästina kamen, um massakriert zu werden.
Das "Böse", verkörpert durch die Juden, sei "gefährlicher als alle tödlichen Raubvögel auf der Welt, alle gefährlichen Reptilien und alle tödlichen Bakterien zusammen." Das Land Palästina werde die Hauptstadt eines islamischen Kalifats werden. (Memri)

Bremen: Keine Boykottaufrufe gegen Israel. Die Bremer verurteilen Boykottaufrufe gegen Israel, wie sie vor einem Supermarkt geschehen sind, keine Früchte aus Israel zu kaufen. "Das widerspricht unserem Verständnis von gesellschaftlichem und politischem Zusammenleben." Israel werde so einseitig verantwortlich für die Konflikte im Nahen Osten gemacht. Es unterstelle, Israel sei die Quelle von Gewalt und Verbrechen. Israel sei Heimat für viele Holocaustüberlebende geworden, sodass die Boykott-Aufrufe an die Nazi-Parole "Kauft nicht bei Juden" erinnern. Sie liefern Vorschub für Antisemitismus, schüren Hass und Unversöhnlichkeit und verstellen den Weg zur friedlichen Lösung des Konfliktes mit dem Ziel der Koexistenz von Israelis und Palästinensern in zwei demokratischen Staaten. Unter den Unterzeichnern befinden sich namhafte Vertreter der Gesellschaft für Christlich - Jüdische Zusammenarbeit in Bremen, der DIG Bremen, der Bremer Freunde Israels e.V., die Jüdische Gemeinde im Land Bremen, das Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, und die Landesverbände Bremen von CDU, FDP und SPD. Ausdrücklich nicht unterschrieben haben Vertreter der LINKEN. Einige mögliche Erklärungen hierfür finden sich in einer neuen Studie zu Antisemiten in der Linkspartei von Samuel Salzborn und Sebastian Voigt.

Zum wiederholten Male lädt die Evangelische Akademie Bad Boll (Kreis Göppingen) zu einer einseitig gegen Israel gerichteten Tagung ein. Im Mittelpunkt steht das sogenannte Kairos-Palästina-Papier, in dem zu Boykottmaßnahmen gegen israelische Produkte aufgerufen wird. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Stuttgart hatte erklärt: «In Bad Boll wird längst nicht mehr nur mit Terroristen gekuschelt. Man vereinbart dort jetzt auch konkrete Schritte im Kampf gegen den jüdischen Staat.» Damit bezog sie sich auf die Einladung eines Hamas-Vertreters zu einer anderen Tagung im vergangenen Jahr. Die DIG Stuttgart forderte auch die Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn auf, die Tagung nicht zu unterstützen; eine Forderung, der sich andere Israelsolidarische Organisationen anschlossen. (Schwäbische Zeitung, Jüd. Allg.)






Die Rede des US-Präsidenten Barack Obama hat innen- wie außenpolitisch eine große Kontroverse ausgelöst. Netanjahu hatte sie kritisiert, weil Obama von einer Grenze zwischen dem künftigen palästinensischen Staat und Jordanien sprach, während Israel die Jordansenke für seine Sicherheit benötige. Nach einem Treffen von Obama und Netanjahu waren jedoch versöhnliche Töne zu hören. Die Ablehnung der USA einer Anerkennung eines noch gar nicht existierenden palästinensischen Staates in der UNO Generalversammlung im September, wie es die Palästinenser betreiben, sowie andere Punkte in der Rede Obamas werden auch in der kommenden Woche die öffentliche Diskussion nicht nur in Israel beschäftigen.






Behauptungen und Tatsachen - Der israelisch-arabische Konflikt im Überblick von Mitchell G. Bard
Ein mittlerweile schon etwas älteres Nachschlagewerk mit vielen wichtigen Hintergrundinformationen und Dokumenten zum Nahostkonflikt. Ein "must-read", für alle, die sich näher mit dem Thema Nahost auseinandersetzen wollen.
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"Gaza, die kommende Flottille und das internationale Recht"
Podiumsdiskussion am 26.5.2011, 19:00 Uhr, Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, Berlin. Anmeldung unter info@mideastfreedomforum.org oder über Facebook. Ein Jahr nach der ersten "Gaza-Flotte" soll bei dieser Podiumsdiskussion auf die Ereignisse rund um die Stürmung der Mavi Marvara zurückgeblickt werden. Die damals aufgeworfenen Fragen sind von ungebrochener Aktualität, da bereits eine zweite, weit größere internationale Flotte angekündigt ist, die in wenigen Wochen versuchen wird, Gaza zu erreichen. Völkerrechtliche Fragen des Seerechts und eine Analyse der Akteure und Befürworter der Gaza-Flotte werden dabei ebenso Thema der Debatte sein wie die politische, humanitäre und ökonomische Situation im Gazastreifen. Moderation: Sebastian Mohr, Mideast Freedom Forum Berlin




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Tennis
Nach seinem 6:4, 6:4 Sieg gegen Miloslav Mecír Junior aus der Slowakei steht Dudi Sela beim Challenger Fergana-Turnier in Usbekistan im Finale. Letzte Woche gewann er bereits das Turnier von Busan/Südkorea. (One)










BILDER DER WOCHE



Eine Delegation israelischer Soldaten besuchte einen Bundeswehr Stützpunkt. Auf dem Programm stand ein Besuch auf einem Friedhof gefallener jüdischer Soldaten des Ersten Weltkriegs. (jpost)


Foto von einer privaten Israeltag Party im 25. Stock eines Hochhauses hinter Neve Zedek in Tel Aviv...







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Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org





Am 23. Oktober 2011 ist der 2. deutsche Israelkongress!




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