24. Juli 2011





Inhaltsverzeichnis
















Durch den Winter mit weniger Antibiotika
Wissenschaftler der Ben Gurion-Universität in Be'er Sheva haben eine Methode entwickelt, die schnell und effizient zwischen einer viralen und einer bakteriellen Infektion unterscheiden kann. Anders als sonst üblich konzentrierten sich die Forscher auf die Reaktion des Immunsystems und nicht auf die Symptome der Infektion. Der Durchbruch ermöglicht einen gezielteren Einsatz
von Antibiotika. Darüber berichtet das Journal of Analytical Chemistry, die Zeitschrift der amerikanischen Gesellschaft für Chemie. (jpost)


Klotho gegen Krebs
Das Protein Klotho hindert die Weiterentwicklung des Bauchspeicheldrüse-Tumor und verkleinert ihn sogar. Dies fanden Forscher des Sheba Medical Center in Tel Hashomer unter Leitung von Dr. Ido Wolf heraus. (Ha'aretz)

Ein Diamant im Bauch
Das Implantat "Diamond" von MetaCure führt zu Gewichtsreduktion und verbessert Blutzucker- und Fettwerte bei Typ-II Diabetes. Es wird in einer minimal invasiven Methode am äußeren Magenmuskel angebracht, wo es die Kontraktionen des Muskels und die Freilassung von Hormonen des gastrointenstinalen Systems fördert. So soll ein frühzeitiges Sättigungsgefühl erreicht werden. Nach
erfolgreichen klinischen Studien erhielt das Gerät bereits das Qualitätssiegel der EU. Nun soll eine groß angelegte Studie in den USA zur Zulassung durch die FDA führen. (Israel21c)

Haarige Konferenz
Über 450 Ärzte und Wissenschaftler aus 30 Ländern nahmen an der jährlichen Konferenz der European Hair Research Society (EHRS) teil, die Anfang des Monats in Jerusalem stattfand. Prof. Abraham Zlotogorski, Leiter der Haarklinik am Hadassah Medical Center in Jerusalem, war Präsident der bisher größten medizinischen Konferenz der westlichen Welt zum Thema Haare (Trichologie). (jpost)

Space Shuttle entsorgt Schmutzwasser
Strauss Water ist eine Polymer basierte biomedikale Technologie um Trinkwasser von Bakterien und Viren zu säubern. Das Experiment wurde im All beim letzten Flug der amerikanischen Weltraumfähre Atlantis geprüft, um Abwasser für Astronauten zu erneuern, und auch, um die Abwassererneuerung auf Erden zu verbessern. Ofra Strauss, Vorsitzende der Strauss Gruppe sagte:
Astronautin sichert das israelische Experiment (Foto: Nasa)
"Dies ist ein weiterer Schritt der Strauss-Gruppe, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, indem sie sicheres und gutes Trinkwasser schafft." (Airport International)

Israel in Vitro
In keinem anderen Land werden jedes Jahr so viele in vitro Kinder geboren. Im Tel Aviver Assuta Hospital werden täglich Juden und Araber, Hetero- und Homosexuelle, weltliche und fromme Patienten behandelt, um mit künstlicher Befruchtung ein Kind zu kriegen. Allein im Assuta Hospital kommen jährlich 7.000 so gezeugte Kinder zur Welt. Frauen bis 45 werden kostenlos
Typisches israelisches Baby mit Tanten (Foto: Sahm)
behandelt für bis zu zwei "take-home Babies". Eine Studie der Zeitschrift Human Reproduction Update ergab, dass 2002 in Israel 1.657 in Vitro Behandlungen durchgeführt wurden, aber nur 899 in Island und 126 in den USA (New York Times)





Start Up-Nation
Israel ist eine internationale High-Tech-Macht, so die britische Zeitung The Telegraph. Beeindruckend sei die immense Zahl von über 3.500 israelischen Start Up-Unternehmen. In absoluten Zahlen hat - neben den USA - kein anderer Staat der Welt so viele Firmen im Technologieindex NASDAQ notiert wie Israel. Russland hat offiziell um Israels Hilfe für den Aufbau eines "Silicon Valley" neben Moskau gebeten. (The Marker)

Stark in den USA
Auf dem US-amerikanischen Immobilienmarkt sind Israelis die zweitstärkste ausländische Käufergruppe. Allein in den letzten zwölf Monaten investierten israelische Unternehmen 1,15 Milliarden US-$ in diesem Sektor. (Globes)

Nah am chinesischen Markt
Israelische Firmen gründeten in der östlichen Provinz Changzhou ein neues Gewerbegebiet, um eine geeignete Infrastruktur für die Produktion vor Ort zu haben. Dies wurde bei einer israelisch-chinesischen Pressekonferenz in Tel Aviv mitgeteilt. Sechs Firmen aus Israel haben sich für das Projekt angemeldet, das Israels Konkurrenzfähigkeit in China ausbauen soll. Das geplante Areal ist 13.000 m² groß und liegt 45 Minuten Zugfahrt von der Metropole Shanghai entfernt. (jpost)

Zellenorganisator
Wissenschaftler der Hebräischen Universität haben erstmals, auf der Basis von Experimenten der deutschen Embryologen Hans Spemann and Hilde Mangold vor einem Jahrhundert, zeigen können, wie sich ein unförmiger Zellenklumpen zu einem länglichen menschlichen Embryo entwickelt. Nadav Sharon und Nissim Benvenisty transplantierten
menschliche Stammzellen in Froschzellen und konnten so beobachten, wie "Organisator-Zellen" erst mal ein doppeltes Nervensystem schufen. Ein besseres Verständnis dieses Prozesses ist wichtig, weil jede Abweichung vom geordneten Wachstum der Zellen zu Missbildungen oder zu einer Fehlgeburt führt. (Stem Cells)

Tamar führt noch mehr Gas
Beim großen Erdgasfeld Tamar im Mittelmeer nördlich von Haifa wurde eine weitere 25 Meter tiefe Erdgas führende Schicht gefunden. Sie könnte mehrere Milliarden Kubikmeter Gas enthalten. Ab 2013 will Israel das Gas fördern und sogar exportieren. Libanon fordert von der UNO, die Seegrenzen festzulegen und will für sich Zugriff auf die Erdgasvorkommen. Ein amerikanischer Diplomat ist in Beirut eingetroffen, um eine Krise zwischen Israel und Libanon abzuwenden. (Haaretz)
Bohrplattform vor Akko (Foto: Sahm)

Jerusalem Hauptstadt für Biotechnologie
Mehrere internationale Biotechnologie-Unternehmen beabsichtigen, Forschungs- und Entwicklungszentren in Jerusalem zu eröffnen. Pfizer, Merck und Bristol-Myers Squibb stehen schon mit der Jerusalemer Behörde für Stadtentwicklung in Verhandlung. "Mein Traum ist es, Jerusalem innerhalb von fünf Jahren zum internationalen Zentrum für Biotechnologie zu
Silicon Valley in Jerusalem
(Foto: Sahm)
machen", erklärt Moty Hazan, Vorsitzender der Behörde für Stadtentwicklung. "Jerusalem hat multinationalen Unternehmen, die weltweit nach den besten Köpfen suchen, viel zu bieten." (Haaretz)





Mit 63-jähriger Verspätung
Mit 63-jähriger Verspätung wurde auf dem Skopusberg eine archäologische Ausstellung eröffnet. Die Ausstellungsstücke sollten bereits 1948 der Öffentlichkeit präsentiert werden, doch der Unabhängigkeitskrieg machte die Pläne zunichte. Zu sehen sind nun Fliesen aus der Synagoge der syrischen Stadt Dura Europos. Bis heute wird diese Synagoge aus dem dritten Jahrhundert als eines der beeindruckendsten
Wandgemälde aus der Synagoge von Dura Europos (Foto: Hebräische Universität)
Beispiele jüdischer religiöser Strukturen angesehen. Daphna Tsoran, Kuratorin der Sammlung, begab sich auf die Suche nach den damals zur Ausstellung vorgesehenen Stücken. Durch detektivische Arbeit hat sie die Artefakte wieder zusammengetragen. (Haaretz)

Physik-Asse
Bei der internationalen Physik-Olympiade für Schüler gewannen Israelis zwei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille. Damit liegt Israel im internationalen Vergleich nun auf Rang 13. Am Dienstag kam das israelische Team aus dem Austragungsort Bangkok
(Thailand) zurück nach Israel, wo Erziehungsminister Gideon Sa'ar (Foto) das Team empfing. 2019 soll die Physik-Olympiade in Israel stattfinden. (Arutz7)

Mathematik-Asse
Bei der internationalen Mathematik-Olympiade in Amsterdam gewannen Israelis eine Gold- und vier Bronzemedaille. Damit liegt Israel im internationalen Vergleich nun auf Rang 23 der insgesamt 101 Teams. (Ha'aretz)

Jerusalem und Tel Aviv - Top Cities
Beim Ranking für die besten Städte der renommierten New Yorker Zeitschrift Travel & Leisure stehen Jerusalem und Tel Aviv unter den Top 5 für die Region Nahost und Afrika. Nach Kapstadt erreichte Jerusalem den zweiten und Tel Aviv den dritten Platz. (TML)

Emmy für Google Baby?
Der Dokumentarfilm "Google Baby" wurde für den Emmy-Preis nominiert. In dem Film der israelischen Regisseurin Tzipi Brand geht es um die Frage, wie sich die Globalisierung auf das Kinderkriegen auswirkt. Der Gewinner wird am 26. September bekannt gegeben. (Ha'aretz)

"Like a bridge..."
Nach Leonard Cohen und Bob Dylan jetzt auch Paul Simon: Am Donnerstag begeisterte der Musiker über 20.000 Zuschauer im Fußballstadion von Ramat Gan. Paul Simon verriet Geheimnisse. Der in New York geborene jüdische Sänger habe ursprünglich "Pinhas" geheißen. Die Inspiration zu seinem Lied, "The Sound of Silence" (Klang der Stille), sei ihm auf
der Toilette gekommen. Er habe im Finsteren dem Rauschen des Wassers gelauscht. Weiter erzählte Simon: "In Deutschland wurde ich gefragt, ob ich mich unwohl fühle, dort aufzutreten. Ich habe mich dort niemals unwohl gefühlt. Die scheinen ihre eigenen Gefühle auf mich zu übertragen." (ynet)

Länger leben in Israel
In Israel lebt man gesünder. Die jährliche Sterberate in Israel ist geringer als in Europa und den USA. Im jüdischen Staat kommen 533,4 Sterbefälle auf 100.000 Einwohner, in den USA sind es 642, in Belgien 635 und 549 in Norwegen. Die niedrigste Sterberate hat Italien mit 511,6. Die
Lebensqualität
Foto: Sahm
Untersuchung des israelischen Gesundheitsministeriums führt auch Todesursachen auf. 2008 litten rund 18 % der Verstorbenen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Krebs war verantwortlich für ein Drittel aller Todesfälle. (Haolam)





Einreisegenehmigungen für palästinensische Touristen
Die Zivilverwaltung in Judäa und Samaria hat bekannt gegeben, dass sie in diesem Jahr die Anzahl der Einreisegenehmigungen für Palästinenser zu Ausflugszwecken verdoppeln wird. Die Genehmigungen werden vor allem an Schulen und Sommerlager vergeben, die mit Kindern Ausflüge an den Strand oder in gemischte arabisch-
Der Strand in Haifa
(Foto: Archiv)
jüdische Städte in Israel unternehmen wollen. 2010 hat die Zivilverwaltung 28.000 Einreisegenehmigungen für Ausflüge nach Israel erteilt. Diese Einreiseerlaubnisse werden zusätzlich zu den Genehmigungen für Arbeitszwecke, medizinische Behandlungen oder Besuche von Gefängnisinsassen erteilt. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 wurden bereits 31.000 Einreisegenehmigungen erteilt, im Juli und August sollen wegen der Sommerferien, noch mindestens 20.000 weitere hinzukommen. (Haolam)

Die "Würde" gekapert
Der letzte armselige Rest der Gaza-Flotille, das französische Motorboot Dignité-Al Karame mit 15 Passagieren an Bord, wurde gewaltlos von der israelischen Marine geentert und nach Aschdod geschleppt. Per Funk hatte der Kapitän zuvor erklärt, dass Gaza sein Ziel sei und dass er
keinerlei Fracht (sogenannte Hilfsgüter für die leidenden und hungernden Palästinenser im Gazastreifen) mitführe. Der Kapitän hatte zuvor die Griechen belogen, indem er Alexandria als Zielhafen angegeben hatte. (Haaretz)

Netanyahu: "Jederzeit zu Verhandlungen bereit."
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat erstmals dem arabischen Sender "Al-Arabiya" ein Interview gewährt. Nach dem "arabischen Frühling" gefragt, sagte Netanyahu: "Die große Frage ist, wohin der arabische Frühling geht. Wenn er sich in Richtung
Demokratie und Reformen bewegt, vielleicht auch in Richtung eines kontrollierten Reformprozesses, von Modernisierung und größerer Freiheit, die die arabischen Völker verdient haben, dann ist dies gut für Israel." (NL der Botschaft)

Türkischer Premierminister Erdogan droht Israel
Sollte Israel sich nicht offiziell bei der Türkei für den Vorfall auf dem Flotilla-Schiff Mavi Marmara entschuldigen, hat Premier Erdogan angekündigt den Gaza Streifen besuchen zu wollen. Auch hat er
eine Bereitschaft zur Wiederherstellung der Türkisch-Israelischen Beziehungen von einer Entschuldigung abhängig gemacht. Darüber hinaus verlangt er ein Ende der so genannten Blockade von Gaza und die Gründung eines Palästinensischen Staates mit Ostjerusalem als Hauptstadt. (Ha'aretz, Jpost)





Nach Angaben des ehemaligen Generalstabschefs Abraham (Bugi) Ayalon schmuggeln Aufständische Libyens Waffen über Ägypten in den Gazastreifen zur Hamas. Gemäß Medienberichten besitzt die Hamas inzwischen um die 10.000 Raketen, darunter Gradraketen, die Vorstädte von Tel Aviv treffen können. Ebenso seien große Mengen Sprengstoff in den Gazastreifen geschmuggelt worden, seitdem die Ägypter nichts mehr unternehmen, die Grenze zu kontrollieren.

Ein Israeli, in Neuseeland beim Erdbeben in Christchurch im Februar ums Leben gekommen, war nach Angaben einer neuseeländischen Zeitung ein Mossad-Agent und trug fünf Pässe bei sich. Die Meldung verursachte großen Wirbel, stellte sich aber schnell als Ente heraus. Premierminister John Key machte nach einer kurzen Untersuchung klar, dass der getötete Israeli ein Rucksacktourist gewesen war und kein Agent. (Haaretz)

Ein terroristischer Bombenanschlag Ende Mai in Istanbul, wobei sechs Menschen bei einem Marktplatz verletzt wurden, ist nicht, wie angenommen, von der PKK verübt worden, sondern von der Hisbollah. Israel hatte wegen der Planungen dieses Anschlags Reisewarnungen ausgegeben. Beabsichtigt war ein Attentat auf den israelischen Konsul in Istanbul. Der hatte sich an dem Morgen jedoch verspätet und wurde von der Bombe nicht getroffen. (Haaretz)

Heuchler der Woche: Eine unglaubliche Rede hat Dr. Hans-Gert Pöttering (MdEP, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, Präsident des Europäischen Parlaments a.D.) in Jerusalem gehalten. Immer wieder hat er das "Existenzrecht Israels" propagiert, als ob dieses keine Selbstverständlichkeit wäre, während er die Siedlungen für das einzige Übel in der Welt erklärte. So richtig legt Herr Pöttering im letzten Drittel seiner Rede (ab Seite 5) los. Ignorieren tut er nicht nur die Friedensbekundungen von Netanyahu, der sogar seine Bereitschaft erklärt hat zu Gesprächen ohne Vorbedingungen nach Ramallah zu fahren, wie auch die immer wieder bekundete schmerzliche Einsicht, dass Israel im Rahmen von Verhandlungen manche Siedlungen räumen werden muß, usw. Vor allem aber erwähnt Pöttering mit keinem Wort die Weigerung von Präsident Abbas, Israel als Jüdischen Staat anzuerkennen, geschweige denn die Charta der Hamas und ihre wiederholten Beteuerungen, Israel vernichten zu wollen. HIER der volle Redetext.






Nur der schreckliche Bombenanschlag und das Massaker in Oslo konnte kurze Zeit das einzige im israelischen Sommerloch diskutierte Thema verdrängen: Unerschwingliche Wohnungspreise in der Region Tel Aviv aber auch in der Peripherie. In Israel gibt es kaum Mietwohnung, während mit Hypotheken gekaufte Wohnungen rar und deshalb sehr teuer geworden sind. Studenten, junge Paare und andere "homeless" haben im Tel Aviver Rothschild-Boulevard eine Zeltstadt errichtet, um die Regierung zu zwingen, Bauland freizugeben und den Neubau von Wohnungen zu fördern.





Israel, Deutschland und der Nahe Osten von Shimon Stein
Shimon Stein war von 2001 bis 2007 Botschafter des Staates Israel in Berlin. "Als Botschafter eines Staates beziehungsweise einer Regierung hatte ich eine Politik zu vertreten, die für manche unangenehm oder auch unverständlich war. Mein Ziel war es nicht, Menschen zum Zionismus zu bekehren, sondern ihr Verständnis für die israelische Position zu erhöhen, auch wenn man eigentlich nicht damit einverstanden sein kann oder will. Leider hatte ich während meiner Zeit in Deutschland die Politik von Regierungen zu vertreten, die nicht mein Fall waren." Shimon Stein schied 2007 ganz aus dem diplomatischen Dienst aus. Er begann, kritisch die eigene Regierung und deren Politik zu bewerten. Im seinem Buch heißt es dazu: "Mit der gegenwärtigen Politik habe ich große Schwierigkeiten, denn ich bezweifle, dass uns diese Politik langfristig absichert." Die Lösung kann nur sein: Zwei Staaten, Israel und Palästina." Die Geschichte Israels ist eine Geschichte des Strebens nach Sicherheit und Frieden. Und zwar in dieser Reihenfolge." Hier spielt Deutschland eine besondere Rolle. Dieser Grundgedanke durchzieht das Buch. Deutschland und Israel. [...] Nichts ist auch nach 63 Jahren Existenz des Staates Israel in den Beziehungen "normal." (The European Circle)
Shimon Stein: Israel, Deutschland und der Nahe Osten. Wallstein Verlag; 2011; ISBN 9783835308725; 99 Seiten; 15 Euro





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Fechten
Bei der Fecht-EM in Sheffield, England erreichte Israel das Viertelfinale. Dort musste sich das Team gegen die starke Mannschaft aus Russland geschlagen geben. (ynet)

Tennis
Beim Challenger-Turnier in Kanada erreichte Julia Glushko aus Israel das Halbfinale. Gegen die Kanadierin Stefanie Duboie schied sie jedoch aus. Beim Doppel gewann Sharon Fishman - eine Israelin, die derzeit in Kanada lebt. (ynet)

Segeln
Bei der Segel-EM in Helsinki, Finnland, erhielten Gidi Kliger und Eran Sela die Bronzemedaille in der 470er-Klasse. Im letzten Jahr holten beide Israelis bei der gleichen Veranstaltung Silber. (jpost)





Israeltag in Norderstedt
"Kommen Sie, tanzen Sie mit uns!" Und sie trauten sich. Allerdings nur die Frauen. "Ich bin von den norddeutschen Männern ziemlich enttäuscht", sagte der israelische Tanzlehrer Matti Goldschmidt beim großen Israelfest auf der Landesgartenschau Norderstedt vor dem "Haus der Gärtner". Kaum hatte er eine Runde beendet, erklang im Bustan, dem biblischen Wein- und
Fotos: Heike Linde-Lembke
Obstgarten des Vereins Chaverim - Freundschaft mit Israel schwungvolle Klezmermusik. Israelische Institutionen, Unternehmen, die israelische Botschaft Berlin, der Jüdische Nationalfonds (JNF-KKL), das Tourismusbüro mit Reiseveranstalter Yoram Ehrlich, der Wein-Importeur Ron Riess und Netafim für innovative Bewässerung informierten über ihre Dienstleistungen und Angebote. (Norderstedt)



Shavua tov,
Vitali ist groß, kräftig, lebt im Jugenddorf Haddassah Neurim und lernt Automechanik. In Frankfurt, in der Zentralwerkstatt für Schienenfahrzeuge, darf er die Straßenbahn lenken. Ganz vorsichtig macht er das und der Ausbilder lobt ihn.
Benni lebt in Kannot, möchte Polizist werden und ist mutig: er zieht sich eine dicke Jacke an und lässt sich vom Schutzhund der Dresdner Polizei als vermeintlicher Verbrecher stellen. Der Straßenbahnfahrlehrer, der Werkstattleiter, der Polizeidirektor, der Hundeführer - alle machen Überstunden, freiwillig und berührt vom Enthusiasmus der israelischen Schüler.
Gemeinsamkeit, deutsch-israelisch, an der Basis. So wollen wir auch den 2. Deutschen Israelkongress gestalten am 23. Oktober in Frankfurt. Und den Israeltag 2012, am 14. Mai.
Herzliche Grüße
Claudia
Claudia@il-israel.org





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Zofia Jakubowicz: Moderne Architektur in Jerusalem

Edda Lutsch: ein modernes Hochhaus in Haifa, das wie eine Rakete aussieht.

Mondfinsternis in Tel Aviv

"Jewish Quarter" in der Jerusalemer Altstadt

Jaffa Road in Jerusalem

Oberster Gerichtshof in Jerusalem

Edda Lutsch: Katze in Safed, die an Kunstwerken vorbei spaziert

Edda Lutsch: Skulptur auf den Golanhöhen









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Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org





Am 23. Oktober 2011 ist der 2. deutsche Israelkongress!


Und am 14. Mai 2012
ist wieder Israeltag!




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