11. September 2011





Inhaltsverzeichnis

























Handys lernen zuzuhören
Die Steuerung mobiler Endgeräte über die menschliche Sprache wird dank der "automatischen Spracherkennung (ASR)" immer populärer. Die israelische Firma NovoSpeech hat einen
ASR-Algorithmus entwickelt, der die Syntax und Semantik eines gesprochenen Satzes analysiert und zuverlässig - sogar Akzente und Dialekte - erkennt. (mfa, israel21c)


LEPREL1 verursacht Myopie
Die weltweit häufigste Augenerkrankung ist Kurzsichtigkeit (Myopie). Forscher der Ben-Gurion Universität konnten einen genetischen Zusammenhang aufzeigen. Sie analysierten die
Kurzsichtigkeit in einem Beduinenstamm im Süden Israels und konnten Myopie auf die Mutation das Gen LEPREL1 zurückführen. (israel21c)

Stammzellen aus Tierhaut gewonnen
Der israelischen Wissenschaftlerin Dr. Inbar Friedrich Ben-Nun (Scripps Research Institute in Kalifornien) ist es gelungen, Stammzellen aus normalen Hautzellen von Tieren zu produzieren. Ihr Ziel ist es, die Stammzellen in Ei- und Samenzellen umzuwandeln und die befruchteten Eizellen Leihmuttertieren einzupflanzen, so dass bedrohte Tierarten vom Aussterben bewahrt werden. (scripps, botschaft)

Insektenschutz für Lebensmittel
Insektenbefall ist ein großes Problem für Hersteller und Händler von Lebensmitteln. Oft ist der Einsatz chemischer Pestizide verboten. Bio[pack] hat ein Extrakt aus Pflanzen hergestellt, das auf natürliche
Weise Insekten abwehrt. Bio[pack] kann auf Lebensmittel-Verpackungen, aber auch flächendeckend in Lagerräumen eingesetzt werden. (israel21c)













Der elektronische Maulesel
Der mobile Roboter REX transportiert Gerätschaften bis zu 250 kg, fährt 72 Stunden ohne zu tanken und lässt sich mit einem kleinen Joystick sogar auf schwierigem Terrain aus Entfernung kontrollieren.
So ist REX der ideale Begleiter für Bodentruppen auf operativen Missionen. Die US Army und andere Militärs warten auf die Vermarktung des Roboters durch Israel Aerospace Industries. REX wurde bei der Latrun-Konferenz präsentiert. (jpost)

Energie Wettbewerb
Energy Storage Challenge ist ein von internationalen Organisationen initiierter Wettbewerb zur Entwicklung von Technologien zur Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energien. Am Sonntag wird das Finale für die Region Europa und den Nahen Osten an der Tel
Aviver Uni ausgetragen. Sieben israelische Firmen aus dem Sektor der erneuerbaren Energien präsentieren dabei ihre Innovationen. Das Finale findet in zwei Monaten in London statt. (MIT-Forum)

Gemeinsam kaufen
The Gifts Project ist eine soziale Handelsplattform zum gemeinsamen Kauf von Geschenken. Das Konzept der israelischen Firma wurde bei eBay integriert, welches die Firma übernahm. Um weiter die "Kultur der Innovation und der Herausforderung", wie es auf der Firmenwebsite heißt, beizubehalten, wird GroupGifts weiterhin von Tel Aviv aus operieren. (Ma'ariv)

Israel wettbewerbsfähig
In dem aktuellen weltweiten Wettbewerbsbericht (Global Competitive Report) des Weltwirtschaftsforums steht Israel auf Platz 22 von 139 Ländern - fünf Plätze höher als 2009. In den einzelnen Kategorien sieht es ebenfalls sehr gut aus:
Beim Venture-Kapital steht Israel auf Rang zwei, in der Anzahl von Patenten auf Rang vier, bei Innovationskapazität auf Rang sechs und im finanziellen Umfeld auf Rang zehn. (Globes)

Elbit weltweit
Elbit Systems Ltd. startete ein Joint Venture mit dem brasilianischen Luftfahrtunternehmen Embraer. Die gemeinsame Firma - Harpia Systemas S.A. -
wird unbemannte Flugsysteme entwickeln. Ferner erhielt Elbit Systems über die amerikanische Tochtergesellschaft Elbit Systems of America LLC einen Auftrag von der US Air Force für die Aufrüstung der Pilotenhelme mit Sichtsystemen. (Globes, Finanznachrichten)

Ausgezeichnett
Mit dem HP Labs Innovation Research Program (IRP) zeichnet HP hervorragende Forscher weltweit aus. 2011 reichten 525 Wissenschaftler aus 239 Universitäten in mehr als 30 Ländern 626 Vorschläge ein. Unter den 51 gewählten Wissenschaftlern sind Dr. Shai Mannor vom Technion in Haifa und Dr. Shai Shalev-Shwartz von der Hebräischen Universität in Jerusalem. (Pressebox)
Shai Shalev-Shwartz - Shai Mannor













Nackt am Toten Meer
Am 16. September wird eine ungewisse Zahl von Bussen eine ungewisse Zahl von nackten Menschen ans Tote Meer bringen für die Aufnahme eines Massen-Nacktfotos des Künstlers Spencer Tunick. Die Planung für das Projekt des jüdisch-
amerikanischen Künstlers begann bereits 2009. Nun haben sich, so die Gerüchte, 3.000 Menschen für das Shooting angemeldet. Nur 1.000 seien eingeladen worden. Die Lokalität bleibt Geheim, um unerwünschte Zaungäste fern zu halten. Die Aufnahmen sollen am 17. September bei Sonnenaufgang entstehen. Am 11. November werden die Gewinner der Abstimmung zu den "Sieben Weltwundern der Natur" verkündet. Das Tote Meer gehört zu den Kandidaten und die Nackt-Fotos könnten ihm einen letzten Anstoß geben. www.nakedsea.info

Struwwelpeter in Jerusalem
Das Israel Museum in Jerusalem zeigt noch bis zum 1. Februar 2012 "Der Struwwelpeter", Vom Leben inspiriert - ein Benutzerhandbuch des Frankfurter Arztes Heinrich Hoffmann aus dem Jahr 1845. Die Ausstellung zeigt Kopien von "Struwwelpeter" in einer Vielfalt von Sprachen und Bearbeitungen, darunter frühe und seltene Ausgaben. Die Ausstellung hält Kindern spielerisch einen Spiegel vor. Für manche junge Besucher mag es auch Inspiration sein, dem Struwwelpeter nachzueifern - Besuch auf eigene Gefahr! (Israelmagazin)

Ehrung für Giordano
Der Schriftsteller Ralph Giordano wird beim 2. Deutschen Israelkongress am 23. Oktober in Frankfurt für seine israelfreundliche Haltung ausgezeichnet. Der erstmals verliehene "ILI"-Preis und die damit verbundene ILI-Ehrenmitgliedschaft wird an Personen verliehen, die in herausragender Weise die Unabdingbarkeit des jüdischen Staates vermitteln.
Das teilte der Verein "ILI - I Like Israel e.V." mit. Laut Jury sei der 1923 geborene Giordano der Überzeugung, dass nur "Kenntnisse als Heilmittel" gegen Antisemitismus wirken. (nh24)

Test of Endurance
Vor einem Jahr schaffte Tzadok Yecheskeli die Transalp, die Alpenüberquerung mit einem Rennrad. Und das trotz langer Reha-Behandlungen infolge einer schweren Verletzung vor drei Jahren. Nun
erfüllt er sich einen Kindheitstraum: Auf dem Globus Orte aussuchen und diese mit dem Rad erkunden. In diesem Sommer reiste er bereits durch die Dschungel von Laos, die Weiten von Madagaskar und erklimmt jetzt die höchsten Berge der Welt im Himalaya. (ynet)

Die Schöne aus Sderot
In der kommenden Woche wird "Miss Universe" gekrönt. Mit dabei ist auch Miss Israel - Kim Edry. Die 19-Jährige aus Sderot zeigt sich zuversichtlich: "Es gibt nichts wie die israelische Schönheit und den israelischen Charakter". Geben Sie hier Ihre Stimme für die israelische Schönheit ab: Miss Universe

Erfolg für "Tollwut"
Nach dem Kritikerpreis im "Fantasporto" in Portugal und der Begeisterung beim Tribeca-Filmfestival in New York nimmt der Film "Rabies" (Tollwut) an dem "Fantastic Fest" in Austin, Texas und an dem "Scream Fest" in Los Angeles teil. Weiter geht's nach Singapur und Stockholm. Bis Ende des Jahres wird der israelische Horrorfilm an 40 internationalen Filmfestivals teilgenommen haben. (ynet, facebook)

Business in style
Das Designer-Magazin "Wallpaper" kürte die besten Business-Hotels 2011, darunter das kürzlich eröffnete Brown Hotel im Herzen Tel Avivs. Das Hotel wartet mit einem Retro-Look der 70er Jahre auf, bietet dennoch modernste Technologien,
hochwertiges italienisches Leder und Wellnes-Anwendungen zur Entspannung. Zudem gibt es drei Bars und eine Dachterrasse mit atemberaubendem Blick auf die Stadt, die niemals schläft. (Wallpaper)













Westerwelle als Nahostvermittler
Bundesaußenminister Guido Westerwelle wird am 12. und 13. September 2011 Israel besuchen. Das Auswärtige Amt hat den Besuch in der Regierungspressekonferenz in Berlin offiziell angekündigt. Westerwelle reist am 11. September zunächst nach Jordanien. Geplant sind ein
Abendessen mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas in Amman, ein Empfang bei König Abdullah II von Jordanien sowie ein Gespräch mit Jordaniens Außenminister Nasser Judeh. In Israel sind Gespräche mit Präsident Schimon Peres, Premierminister Benjamin Netanjahu und Außenminister Avigdor Liebermann geplant.

Botschaft in Berlin noch vakant
Die Wunschkandidatin von Außenminister Avigdor Lieberman als neue Botschafterin in Berlin, Jael Metser, scheiterte am Veto des Außenministeriums. Seit 1969 dürfen in Israel auch Außenseiter mit besonderen Fähigkeiten zu Gesandten ernannt werden. Die Vizepräsidentin der Universität von Haifa spricht als Tochter deutscher Einwanderer fließend deutsch, ist aber keine Berufsdiplomatin. "Der Ausschuss kam zu der Überzeugung, dass sie nicht für das Amt passt", sagte Sprecher Jigal Palmor. (Handelsblatt)

AJC fordert Verhandlungslösung
Das AJC (American Jewish Congress) erwartet vom Bundestag, die Verhandlungsangebote der israelischen Regierung zur Kenntnis zu nehmen. Die
Palästinenser sollten nicht einseitig eine UN-Vollmitgliedschaft anstreben. "Die Aufnahme Palästinas zum jetzigen Zeitpunkt als UN-Vollmitglied oder die Aufnahme Palästinas in die UN als "Non-Member Observer State" widersprechen einer Verhandlungslösung für den Nahostkonflikt, da sie ohne Verhandlungen mit Israel erfolgen", so Deidre Berger, Direktorin des Berliner AJC-Büros. Das AJC hat eine Übersicht über Auswirkungen einer Anerkennung Palästinas erarbeitet.

Libyen will Juden rehabilitieren
Die jüdischen Gemeinden in Libyen waren 1948 und 1967 in zwei großen Wellen zerstört worden. Als Muammar Gaddafi 1969 an die Macht kam, ließ er jüdisches Eigentum beschlagnahmen. Dr. David Gerbi, ein jüdisch- italienisch- libyscher
Psychoanalytiker und Berater der Übergangsregierung in Libyen sagt, dass die Rebellen auch die Juden Libyens als Opfer Gaddafis sehen und deshalb die Erinnerung an die Geschichte und Kultur der Juden in Libyen wiederherstellen wollen. Er hofft, dass sich durch die Rückgabe jüdischen Eigentums auch der Status anderer Minderheiten in Libyen verbessert. (The Jewish Chronicle)

Türkei provoziert mit Kriegsschiffen
Die Türkei will in Zukunft Hilfslieferungen in den abgeriegelten Gazastreifen mit Kriegsschiffen eskortieren. Das kündigte Ministerpräsident Tayyip Erdogan an. Der Palmerreport der UNO hat Israels
Seeblockade des Gazastreifens für rechtmäßig erklärt, um illegale Waffenlieferungen an die Terrororganisation Hamas zu verhindern. Die von Ankara verlangte "Entschuldigung" Israels für die neun Toten auf der Mavi Marmara vor einem Jahr würde von Israel eine Aufhebung der Seeblockade einfordern. Der Einsatz türkischer Kriegsschiffe kann zur militärischen Konfrontation zwischen Nato-Partner Türkei und Israel führen. (NZZ)













Ägyptische Demonstranten stürmten die israelische Botschaft in Kairo und zerstörten eine Mauer zum Schutz des Gebäudes. Israel betrachtet den Sturm als "schlimmen Präzedenzfall", da der Schutz diplomatischer Vertretungen zu den wichtigsten Konventionen aller UNO-Mitglieder gehört. Israels Ministerpräsident, der Außen- und der Verteidigungsminister verbrachten die ganze Nacht zum Samstag im Lageraum des Außenministeriums, um eine Evakuierung aller 80 Botschaftsangehörigen nach Israel zu dirigieren. Sechs Wachmänner im Botschaftsgebäude wurden von einem ägyptischen Spezialkommando aus Lebensgefahr gerettet und mit Panzerwagen zum Flughafen gebracht. US-Präsident Obama und Außenministerin Hillary Clinton intervenierten bei der ägyptischen Regierung. Netanjahu bedankte sich bei den Amerikanern und beim ägyptischen Geheimdienstchef für die "mutige Rettungsaktion". Drei Demonstranten wurden getötet und über tausend (durch ägyptische Polizisten und Militärs) verletzt.

Israelische Sicherheitskräfte vereitelten Terroranschlag: Etwa 100 Mitglieder von dreizehn Terrorzellen der Hamas wurden verhaftet. Geheimdienst und Polizei verhinderten einen Anschlag im Jerusalemer Viertel Pisgat Zeev. Verhöre ergaben, dass die Terroristen auch die Entführung von Israelis planten, um Gefangene freizupressen. Der Drahtzieher des Anschlags in Jerusalem, bei dem eine britische Touristin nahe der zentralen Bushaltestelle getötet worden ist, wurde verhaftet. Er gestand, einem Mann aus Hebron einen Sprengstoffgürtel für ein Selbstmordattentat in Pisgat Zeev zu überreichen. Jener versteckte sich auf dem Tempelberg in Jerusalem, wo er verhaftet wurde. Wegen dieser geheimdienstlichen Informationen hatte Israel scharfe Kontrollen am letzten Freitag des Ramadan eingerichtet. Palästinensische Sprecher empörten sich über die Einschränkung der Religionsfreiheit für Moslems.

"Hat nichts mit Antisemitismus zu tun": Dr. Ronen A. Cohen, Forscher an der Ariel Universität im Westjordanland wurde von dem 6. internationalen Kongress zur aktuellen Situation in der Arabischen Welt am 6.- 8. Oktober in Berlin von Prof. Dr. Günter Meyer, Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO), offiziell ausgeladen. Meyer schrieb: "Ich möchte betonen, dass der Beschluss des DAVO-Rates nichts mit Antisemitismus zu tun hat. Dozenten aus Israel sind willkommen... nicht aber Wissenschaftler einer illegalen Universität in besetzten Gebieten." Nach einem Protestschreiben von Prof. Sergei Yakovenko vom Weizmann Institute und anderen Akademikern hat Meyer den Boykott Cohens mit Hinweis auf "akademische Freiheit" wieder zurückgezogen. Die Uni-Mainz hat derweil die Homepage von DAVO gesperrt. (JPost)


Günter Meyer













Die Rothschildallee in Tel Aviv ist wieder ein Luxusboulevard. Die Zelte der Demonstranten "für soziale Gerechtigkeit" sind weggeräumt, auch in anderen Stadtzentren. Der Aufstand des Mittelstandes, den deutsche Medienmacher schon als "Wendepunkt" kommentiert hatten und genau wussten, dass "es für Netanjahu eng wird" oder dass da "gegen die Siedlungspolitik" protestiert worden sei, hat sich verlaufen. Israel kann sich jetzt wieder den wichtigeren Dingen des Nahen Ostens zuwenden. Dazu gehört der Sturm auf die Botschaft in Kairo. Dieser wird wohl keine diplomatischen Konsequenzen haben, da die ägyptischen Behörden mit Kommandosoldaten und Panzerwagen alles getan haben, um Botschaftangehörige aus Lebensgefahr in Sicherheit zu bringen. Thema ist nun auch "der September", also der geplante Gang der Autonomiebehörde zur UNO, um als "Staat in den Grenzen von 1967" anerkannt zu werden. Es mehrt sich der Druck auf Präsident Abbas, auch intern, diesen Schritt mit möglicherweise fatalen Folgen zu unterlassen. Zuversichtlich heißt es in Israel: "Nach September kommt Oktober". Aus Sicht Israel kann ein Palästinensischer Staat nur infolge bilateraler Verhandlungen entstehen.













"Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?"
von David Ranan. Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee. Moderation und Gespräch mit dem Autor: ARD-Korrespondent Oliver Mayer-Rüth am Montag, 26. September 2011 um 19.30 Uhr ARD-Hauptstadtstudio www.nicolai-verlag.de




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Deutsch-jüdische Organisation in Beitar
Die Organisation Keren Nechama ist in der Wohlfahrt am Arbeitsmarkt und mit Langzeitmaßnahmen tätig. Der seelische und finanzielle Aufbau starker Familien mit stabilen Werten ist die Voraussetzung für die Entwicklung einer menschlichen Wirtschaft ("humane finance & enterprise"). Gleichzeitig brauchen Familien adäquate Arbeitsplätze. Hannah Porat-Dahlem leitet Keren Nechama in Beitar Illit. Wir benötigen Investoren, Sponsoren und Partner. Hier der Spendenaufruf und mehr Infos





WATEC 2011
Israel ist weltweit ein führender Investitionsstandort in den Bereichen Wasser, Umwelttechnologie und erneuerbaren Energien. 2009 nahmen an der WATEC-Konferenz 20.000 Besucher aus 94 Ländern teil. Jetzt laden das Israel Trade Center, die Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer (AHK Israel), der JNF-KKL Green Business Circle und Munich Network zu einer branchenübergreifenden Delegationsreise für deutsche Unternehmer zur Watec Israel ein (13. - 17. November).

Jüdische Kulturtage in Berlin
Vom 8. bis 18. September finden in Berlin die 25. Jüdischen Kulturtage statt. Ob beim Poetengespräch zwischen dem iranischen Dichter SAID und dem israelischen Dichter Asher Reich oder beim Lesemarathon der drei Bücher der
Weltreligionen - Kulturen und Religionen treten in Dialog. In der Reihe "Was Sie schon immer über Judentum wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten" können endlich die Fragen gestellt werden, die den Besuchern schon immer unter den Nägeln brannten. (Israelmagazin)













Basketball-EM
Die Bilanz für die Israelis bei der diesjährigen Basketball-EM in Litauen: Zwei Siege gegen die starken Letten und Italiener, sowie ein Israeli im Viertelfinale - David Blatt coacht die bislang ungeschlagenen Russen, die nun einer der Titelfavoriten sind. (FIBA Europe)

Sicherheit für Israelis in Istanbul
Der türkische Sportminister verspricht Maccabi Tel Aviv "höchste Gastfreundschaft" beim Fußballspiel gegen Besiktas in Istanbul. Die Türkei erhöhte die Sicherheitsvorkehrungen. Laut israelischem Rundfunk erhielten mehrere Spieler von der israelischen Armee ein Ausreiseverbot, weil sie aktiven Militärdienst leisten. Israelische Touristen und Transitpassagiere wurden in erniedrigender Weise auf dem Flughafen von Istanbul durchsucht, vermeintlich als Reaktion auf Sicherheitskontrollen auf dem Ben Gurion Flughafen bei Tel Aviv. Angeblich suchen die Türken nach Soldaten, um sie als "Kriegsverbrecher" zu verhaften.

Geschwindigkeitsrekord in Jerusalem
Gelegenheits-Jogger Michael Spivak, 28, hat einen historischen Wettlauf gewonnen. Nachdem sich Passagiere beklagt hatten, dass die tolle neue Straßenbahn Jerusalems (Bauzeit über 12 Jahre) "langsam fahre wie eine Schildkröte", beschloss er einen Wettlauf mit dem Meisterwerk modernster Verkehrstechnik. Er lief die 13,8 Kilometer lange Strecke und schlug die "Tram" um 4 Minuten. (Ynet)






Stellvertretender Außenminister Israels kommt nach Frankfurt

Mehr Israel am Main war nie: Mit der Zusage von Dany Ayalon, dem stellvertretenden Außenminister Israels, am 23. Oktober im Frankfurter CongressCentrum zu sprechen, gewinnt der diesjährige Israelkongress eine international politische Brisanz.
Einen Monat nach der voraussichtlichen Anerkennung Palästinas durch die UN bemüht sich die israelische Außenpolitik um eine Befriedung der Region. Allein deshalb wird dem Frankfurter Auftritt von Ayalon große Bedeutung beigemessen.
Sechs Wochen vor dem größten pro-israelischen Kongress in Europa gewinnt das Interesse von Politkern, Ausstellern, Besuchern und anderen Mitwirkenden rasant an Fahrt. Neben Vize-Außenminister Ayalopn vermelden die Organisatoren Mitwirkende wie Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, DFB-Präsident Theo Zwanziger, Tenor Dudu Fisher, Tel Avis Bürgermeister Ron Huldai und Israels Botschafter in Deutschland, Yoram Ben Zeev. Angemeldet habe sich ferner Angeordnete der EU, des Bundestages, des nationalen Parlamentes in Rom und Persönlichkeiten aus den USA und Afrika.
Erwartet werden 3000 Besucher. 120 gemeinnützige Organisationen und Unternehmen haben sich bereits als Unterstützer oder Aussteller gemeldet. Vertreten sind die WIZO, Organisation wie "Christen an der Seite Israels", israelische Reiseveranstalter und Weinimporteure, Kunst und Kunsthandwerk. Größter Einzelsponsor ist bislang Sixt Autovermietung. Rahmenveranstaltungen wie ein "Wirtschaftsgipfel" des Jüdischen Nationalfonds und der Bank Leumi werden die Besucher ebenso in ihren Bann ziehen wie musikalische Einlagen von Roman Kuperschmidt oder das Abschlusskonzert von Stargast Dudu Fisher. Die kleinen Gäste erwartet ein Spiel- und Erlebniszentrum. Koschere israelische Küche wird für das leibliche Wohl sorgen.
Sacha Stawski, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins "I Like Israel e.V." ist hochzufrieden über die prominente Zusage aus Jerusalem. Sie zeige, "dass unsere Arbeit geschätzt und die deutsche Öffentlichkeit als wichtiger Gesprächspartner der Israelis empfunden" werde. Anmeldungen müssen angesichts der hohen Sicherheitsansprüche schriftlich unter www.israelkongess.de erfolgen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:
Claudia
Claudia@il-israel.org



Sie alle werden beim 2. Deutschen Israelkongress dabei sein und viele weitere...


1. Reihe v.l.n.r.: Dieter Graumann, Pröbstin Gabriele Scherle, Danny Ayalon, Regine Sixt, Herb Keinon, Petra Roth, Theo Zwanziger
2. Reihe v.l.n.r.: Itamar Marcus, Gert Weißkirchen, Stephan Kramer, Bettina Kudla, Uwe Becker, Yoram Ben-Zeev, Rabbiner Menachem Klein
3. Reihe v.l.n.r.: Melody Sucharewicz, Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz, Ron Huldai, Samuel Salzborn, Ben Dror Yemini, Indira Weis, Ralph Giordano
4. Reihe v.l.n.r.: Emanuele Ottolenghi, Lothar Klein, Yossi Melman, Claudia Korenke, Ulrich Sahm, Dudu Fisher, Edgar Itt
5. Reihe v.l.n.r.: Shelley Elkayam, Harald Eckert, Michael Spaney, Jochen Feilcke, Benjamin Weinthal, Eldad Beck, Sacha Stawski





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Aus aktuellem Anlaß (Fotos: Sahm):
"Illegale" Studenten an der "illegalen" Universität Ariel im "illegal" besetzten Westjordanland (Judäa und Samarien)






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org





Am 23. Oktober 2011 ist der 2. deutsche Israelkongress!


Und am 14. Mai 2012
ist wieder Israeltag!




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