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15. Oktober 2012




Inhaltsverzeichnis
















Kühlt Eure Rindviecher
Punya Prachachit, 65, aus Thailand konnte kaum glauben, wie viele Fehler er bei seiner Rinderzucht machte, bis Shimon Carmi, eine israelische Legende der Rinder-Industrie, ihm durch Vermittlung der Thai Botschaft in Tel Aviv Hilfe anbot. Carmi empfahl ihnen, den Kühen in der
Hitze durch Verdunstungskühlung den Streß zu nehmen, sie mit Wasser zu bespritzen und dann mit Ventilatoren zu kühlen. Ungekühlte Kühe in Thailand lieferten nur 3 Liter Milch am Tag, israelische jedoch 36 Liter. Mit einfachen Ratschlägen hat Carmi in der Provinz Chiang Mai eine Revolution ausgelöst. (JPost) TS

Gehirn-Operationen üben
Mit der Surgery Rehearsal Platform, SRP, können Chirurgen Gehirn-Operationen interaktiv üben. Dazu werden die Befunde der Patienten, CT- oder MRI-Scans, in die Software eingelesen und wie bei einem Flugsimulator als dynamisches 3D-Modell ausgegeben. SRP wurde von Surgical Theater LLC entwickelt, gegründet von Motti
Avisar, einem Ex-Forscher der israelischen Luftwaffe. Das Beispiel eines Aneurysmen wurde auf der Jahrestagung des "Congress of Neurological Surgeons" (CNS) in Chicago vorgestellt. (youtube, timesofisrael) DJ

Mit Gold gegen Krebs
Gold macht Strahlentherapie in Krebszellen effizienter. Dr. Amal Ayoub, CEO und CTO von Israel's Startup Metallo Therapy, erklärte: Weil Nanopartikel von Gold aus vielen Elektronen bestehen, absorbieren sie die Strahlung und emittieren sekundäre Strahlung. Dadurch werden Krebszellen besser zerstört und Schäden an gesunden Zellen reduziert. Ayoub ist eine Wissenschaftlerin aus Nazareth. (ISRAEL21c) Ein Forscherteam aus Ariel setzte mit gleichem Ziel Strahlen im Millimeterbereich gegen Lungenkrebs ein. (timesofisrael) DJ
Dr. Amal Ayoub

K. Komoshvili, J. Levitan des Teams aus Ariel

Überweisung kinderleicht
Mit Tipalti wird internationaler Geldtransfer zum Kinderspiel: statt sich für jedes Land um die Regularien und Vorgaben zu kümmern, können Firmen Tipalti nutzen. Das 2010 von Chen Amit gegründete Unternehmen wickelt
internationalen Zahlungsverkehr in der jeweils kostengünstigsten Methode ab und beachtet dabei steuerliche Regularien. Für mehr als 200 Länder bietet die Firma seine Dienste seit einem Jahr an und hat bereits 25 Kunden. (Forbes) DJ



Small country - Big Data
Israel hat das Potential, weltführend im Bereich der Big Data zu sein. So Adrian McDonald, Präsident für die Region Europa, Naher Osten und Afrika bei EMC. Der Datenspeicher-Gigant unterhält ein R&D Center in Israel und erwarb die israelische Firma XtremIO. Als Big Data bezeichnet man die Erfassung, Verarbeitung und Speicherung von riesigen Datenvolumen. (jpost) MN
Foto: Business Computing World

Stabilität und Wachstum gelobt
Bei der Konferenz des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Tokio äußerten führende Banker und Investoren ihr Interesse an Israels Wachstum und finanzieller Stabilität angesichts der Weltfinanzkrise. (jpost) MN

Israel bald OPEC-Mitglied?
Aufgrund neuer Untersuchungen am Leviathan-Feld im Mittelmeer erhöhte Noble Energy seine Prognose um 25%. Demnach werden dort drei Mrd. Barrel Erdöl vermutet. Mit den Bohrungen soll Ende 2013 begonnen werden. (Globes) MN

Markttaugliches chinesisch-israelisches Auto
Qoros Auto Co. plant, im kommenden Jahr eine neue Limousine auf dem chinesischen Automarkt einzuführen. Der neue Autohersteller ist ein Joint Venture zwischen Chery Automobile aus China und der israelischen Holding Israel Corp. (Business Week) MN



OECD: Israel hat eines der besten Gesundheitssysteme
Zwar ist das israelische Gesundheitssystem nicht perfekt, aber es ist eines der besten der Welt, wie ein Team von internationalen Experten festgestellt hat. (JPost)

Jesus kommt aus der Hölle
Amerikanische Evangelikale haben in Jerusalem eine rund um die Uhr eingeschaltete Kamera aufgestellt, um als Erste die Rückkehr des "Messias Jesu" in alle Welt live zu übertragen. Bei genauerem Hinschauen stellt sich heraus, dass die auf dem Zionsberg stehende Kamera auf das
biblische Höllental (Gehinom) gerichtet ist... In einem Kommentar bei Israelnetz meint eine Gudrun, dass Jesus nach seiner Ankunft gewiss keine Interviews geben werde. (LATimes, Israelnetz) TS

Ehrenpreis für Wolffsohn
Die Deutsch-Israelische-Gesellschaft AACHEN e.V. verleiht den Ehrenpreis 2012 - verbunden mit einer Spende an MAGEN DAVID ADOM (Israelisches Rotes Kreuz) sowie einer Ehrenmitgliedschaft in der DIG-AACHEN e.V. - an Professor Dr. Michael Wolffsohn. Wolffsohn setzte sich in
zahlreichen Publikationen unermüdlich für das Existenzrecht des Staates Israel ein. Er verurteilte jegliche Form von religiösem und politischem Terrorismus, sei ein streitbarer, authentischer Publizist und Träger des Bundesverdienstkreuzes (1988). Den Ehrenpreis 2011 erhielt Henryk M. Broder. (dig-aachen) TS

Literaturpreis an Zeruya Shalev
Der Literaturpreis der Zeitung DIE WELT geht an Zeruya Shalev. Der Preis wird der israelischen Autorin in Anerkennung ihres Lebenswerkes am 9. November in Berlin verliehen. Ihr letzter Roman Für den Rest des Lebens erschien Anfang des Jahres in Deutschland. (Die Welt) MN

Kauen bis der Frieden kommt
Sonnenblumen-Kerne kauen ist eine Leidenschaft von Israelis und Arabern. Beim Projekt Seeds of Bliss paarte Noam Edry (Foto) israelische und arabische Ortschaften, Nablus und Haifa, Aqaba und Eilat. Die Bewohner reisen
jeweils zum "Partner-Ort" und kauen gemeinsam Sonnenblumen-Kerne. Ziel ist es, dass die Menschen im Nahen Osten gemeinsam 10 Mio. Tonnen Kerne kauen. Beim tagelangen Knacken, Kauen und Spucken der Schalen kommt man gut ins Gespräch, so die israelische Künstlerin. (NoCamels) MN

Erfolgreiche Doku-Comedy
Die TV-Serie "Dear Neighbors" wurde bereits an Frankreich, Australien und die Ukraine verkauft. Nun erwarb auch Endemol, die weltweit zweitgrößte Fernsehproduktionsfirma, das israelische Format. So wird die Sendung nun auch in Holland, Italien, Spanien, Indien und der Türkei produziert. (Calcalist) MN

Persiflora gebahr Bruder für Papaya
Ein seltener brasilianischer Tapir kam nach 13-monatiger Schwangerschaft von Persiflora im Safari-Park in Ramat Gan zur Welt. Der eifersüchtige Papa Meir musste von seiner Ehefrau getrennt werden. Laut Ynet sei das
Geschlecht des noch namenlosen Bruders von "Papaya" dank seines "prominenten Geschlechtsteils" einwandfrei feststellbar gewesen. (TimesofIsrael) TS

Yavne Magilla Art Exhibition
Dutzende Kunstwerke 46 deutscher Künstler aus Speyer und der israelischen Schwesterstadt Yavne wurden im Rahmen des zweiten Wein-Festivals im Oktober in Yavne gezeigt. Die Ausstellung würde jüdische Geschichte und eine persönliche Interpretation des Wortes "Megilla"
zeigen, also "Rolle", so eine Pressemitteilung aus Yavne. Zu dem Fest ist auch der Bürgermeister von Speyer gekommen, im Mittelalter eines der bedeutendsten jüdischen Gemeinden, die im Holocaust völlig ausgelöscht wurde. (Yavne, facebook, Kuenstlerbund) TS



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Neuwahlen
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat überraschend vorgezogene Neuwahlen angekündigt, anstatt bis zum Ende seiner Kadenz im Oktober abzuwarten. Mit seinen Koalitionspartnern könne er ein Jahr vor den Wahlen keinen verantwortlichen Haushalt mit notwendigen
Kürzungen vorlegen. Die Wahlen sollen am 22. Januar 2013 stattfinden. Laut Umfragen werde Netanjahu als Wahlsieger hervorgehen, könnte aber eine andere Koalition zusammenstellen. Verteidigungsminister Ehud Barak werde mit seiner Partei an der Sperrklausel scheitern. (Botschaft, Israelnetz, Imra) TS

Fingerabdruck von jedem Touristen
Gemäß einem Vorschlag des israelischen Innenministeriums sollen künftig Touristen nur ins Land gelassen werden, nachdem sie bei der Einreise ihren Fingerabdruck abgegeben haben für eine biometrische Datenbank aller ausländischen Besucher. Auch über 100.000 illegal in Israel lebenden Migranten sollen gezwungen werden, ihre Fingerabdrücke zu hinterlassen. Von legal nach Israel eingereisten Fremdarbeitern
hat Israel schon Fingerabdrücke genommen. Trotz einer Investition von Hunderttausenden Schekeln und einem fertigen Gesetz scheiterte bisher das Projekt, auch alle Israelis zur Abgabe ihrer Fingerabdrücke zu zwingen. [Anm.d.Red.: Wer einen deutschen Pass beantragt, muss sich seinen Fingerabdruck elektronisch nehmen lassen. Auch in den USA werden bei der Einreise Fingerabdrücke gespeichert.] (Ynet)



Antisemiten am Werk: In Berlin störten pro-palästinensische Aktivisten ein Konzert des Kibbutzchores Gevatron. Der jüdische Nationalfond (JNF) auch Keren Kayement (KKL) genannt, hatte das Konzert in einer Kirche in Tempelhof organisiert, um Spenden für die Wiederaufforstung des Carmel-Waldes zu sammeln, wovon die dort lebenden Drusen, Araber und Juden, Christen wie Moslems profitieren. Die gewalttätigen Demonstranten - die erste dieser Art sowohl für den KKL in Deutschland, wie auch für den Kibbutzchor - bezichtigten den KKL einer "ethnischen Säuberung". Über den Überfall wurde von israelischen Zeitungen berichtet, von deutschen Medien weitgehend verschwiegen. (electronicintifada, n-tv, tw24, timeofisrael, Jüdische) In Bonn wird in einer öffentlichen Sondersitzung des Integrationsrates - auf Antrag eines Abgeordneten von Bündnis 90 / Grüne und einem Abgeordneten der BIG Partei - über die Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters für eine Veranstaltung des KKL's diskutiert. (Bonn) Unter den Freunden Israels ist man schockiert über die hier offen zutage gebrachte Israel-Antipathie, die einmal mehr beweist, wie wichtig die Aufklärungsarbeit über das falsch-verstandene Israel ist. (z.B. beim Israeltag 2013!) TS



Iranische Drohne über Israel: Hisbollahchef Hassan Nasrallah hat öffentlich eingestanden, dass die über Israel abgeschossene Drohne aus Iran stammte und für Aufklärungszwecke israelische Militärstellungen und den Atomreaktor von Dimona gefilmt habe. (SMH, Reuters, Ynet, Haaretz) Bei der Gelegenheit dementierte Nasrallah, dass die Hisbollah auf Seiten des syrischen Präsidenten Assad kämpfe. (Dailystar, Spiegel) Erst kürzlich hat das American Jewish Committee die Forderung bekräftigt, die Hisbollah auf die Liste der Terrororganisationen der EU zu setzen. (AJC, AJC Dossier) TS


BBC-Watch. Die medienkritische amerikanische Organisation Camera hat es sich zur Aufgabe gemacht, englischsprachige Medien auf faktische Fehler und einseitige Berichte mit Leserbriefen zu Korrekturen aufzufordern. Jetzt kündigte sie die Gründung einer ähnlichen Organisation namens BBC-Watch an. Die soll allein dem weltweit einflussreichen britischen Sender auf die Finger schauen. Ein Schwerpunkt liegt bei der betont einseitigen Berichterstattung über Nahost. (BBC-Watch) In Deutschland beobachtet Honestly Concerned die deutsche Medienlandschaft. Eine vergleichbare Website/Organisation, die sich spezifisch einzelnen deutschen Medien annimmt, insbesondere der Süddeutschen Zeitung, gibt es bislang noch nicht. TS

Syrische Rebellen gegen Juden in Paris: Der Terroranschlag gegen einen jüdischen Supermarkt in Frankreich wurde angeblich von syrischen islamistischen Rebellen ausgeführt. Einige der in Frankreich geborenen Kämpfer bei dem Aufstand in Syrien seien in jüngster Zeit zum Islam konvertiert. (JPost) TS




Neuwahlen
Obwohl Weihnachten in weiter Ferne liegt, sind die israelischen Medien derzeit tonnenweise mit "Spekulatius" gefüllt: Iran, das soziale Gefälle, die Preise von Milch und Tomaten, Korruption und sogar die nicht-mehr-existenten Friedensverhandlungen mit den Palästinensern werden hervorgekramt, um zu spekulieren, welche Partei bei den Wählern auf Zustimmung stoßen könnte. Da es bis Januar noch viele Überraschungen geben kann und nicht einmal klar ist, ob ehemalige Zugpferde wie die abgehalfterte Zipi Livni oder der auf Bewährung verurteilte Ehud Olmert antreten wollen, steht alles offen, zumal auch neue Parteien, wie die vom antireligiösen TV-Star Yair Lapid antreten wollen, und in der frommen Schasspartei Machtkämpfe zwischen dem wegen Korruption verurteilten aber sehr populären Arieh Derri und dem amtierenden Parteichef Eli Ischai bevorstehen. Laut Umfragen gilt als ziemlich sicher, dass der Nachfolger von Benjamin Netanjahu wieder genauso heißen wird... (n-tv) TS



Israelisch Kochen
Ein ganzes Drittel des 157 Seiten starken Kochbuchs mit typisch "israelischen" Rezepten ist dem hochpolitischen Vorwort gewidmet. Katrin Richter und Martin Krauß, Redakteure bei der Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung, haben nicht nur Labane, Humus, Tscholent und Tabule zusammengerührt. Sie haben eine exzellente Einführung in
das kulinarische Durcheinander im Vorderen Orient verfasst, ein Genuss für politische Gourmets mit Interesse für moderne Geschichte und jene, die jenseits des Konflikts auch das Verbindende lieben. Jüdische Feste kommen darin ebenso amüsant vor, wie der erbitterte "Humus-Krieg" zwischen Israelis und Palästinensern. Unverzeihlich ist, dass die Autoren das klassische Tabu-Gericht für Juden, Mansaf, nicht bei seinem biblischen Namen nennen: "Du sollst nicht das Zicklein in der Milch seiner Mutter kochen." (Amazon) TS

Wines of Israel. Eine Neuerscheinung im Cordinata Verlag. Es ist die kleine Schwester des größeren Bildbands "The Wine Route of Israel". Ein attraktiver, kompakter und praktischer Weinführer, der einen prägnanten Einblick in die Weine und Weingüter Israel bietet. Es werden 100 Weingüter vorgestellt, von bekannten Weinmarken bis zu kleinen "Garagisten". Die Textpassagen sind kurz und informativ und begleiten die Bildaufnahmen - ein Wein von jedem Weingut. (Audiatur) TS



München, Berlin & Frankfurt: Lesung: Dieter Graumann - Nachgeboren - vorbelastet? - Die Zukunft des Judentums in Deutschland
  • 16. Oktober 2012 | 19 Uhr Lesung der Literaturhandlung München, Jüdisches Museum | St.-Jakobs-Platz 16 Tel. 089 280 01 35
  • 17. Oktober 2012 | 19:30 Uhr Lesung der Literaturhandlung Berlin, Jüdisches Museum | Lindenstr. 9-14 Tel. 030 882 42 50
  • 31. Oktober 2012 | Frankfurt
Dieter Graumann ist der erste Präsident des Zentralrats der Juden, der den NS-Terror nicht erlebt hat. Er möchte die jüdische Identität nicht allein von Formeln wie "Schoah plus Antisemitismus" abgeleitet wissen. In seinem Buch gibt er Einblicke in sein Leben und plädiert leidenschaftlich für ein frisches, plurales und lebendiges Judentum in Deutschland. (Random) TS

Berlin: Buchvorstellung, Autorengespräch: Mira Magén: Wodka und Brot Eines Morgens, beim Frühstück, beschließt Gideon, Urlaub vom Leben zu nehmen. Amia sitzt da, sieht ihn an, und er entschuldigt sich nicht. Dass Gideon an einer seltenen Form von Demenz in jungen Jahren erkrankt ist, wissen die Drei da noch nicht. Lebensentwürfe zwischen
Emanzipation und Traditionen sind Magéns große Stärke. Mira Magén, in Kfar Saba (Israel) geboren, blieb der orthodoxen, ostjüdisch geprägten Welt ihrer Kindheit bis heute verbunden. Sie zählt zu den bedeutendsten Autorinnen ihres Landes. Mo 15. Okt 2012 | 19.00 Uhr Jüdisches Gemeindehaus Kleiner Saal Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin. TS

Mainz, wie es singt und lacht
Drei Konzerte finden im November in Mainz statt: Am 6.11. The Idan Raichel Project - Acoustic (Foto), am 12.11. Achinoam Nini (Noa) und am 28.11. Angelo Branduardi. Alle drei Konzerte werden von Honestly Concerned, BJSD,
Jewish Experience sowie Keren Hayesod Frankfurt in Kooperation mit dem Frankfurter Hof Mainz veranstaltet. Nähere Infos: Frankfurter Hof Mainz MN

Trier: Die Synagogengemeinde Saar veranstaltet vom 14. bis 18. Oktober 2012 die Jüdischen Filmtage 2012. Auf dem Programm steht u.a. der Eröffnungsfilm "Amo Oz - The nature of dreams". Gezeigt wird ein in zweijähriger Arbeit entstandenes Filmporträt über den israelischen Schriftsteller Amos Oz, das auch die Reflexion seiner Autobiographie "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" wiedergibt.
Weitere Filme:
Montag, 15. Oktober 2012, 20.00 Uhr: "Let my People go!"
Dienstag, 16. Oktober 2012, 20.00 Uhr: "Oma & Bella"
Mittwoch, 17. Oktober 2012, 20.00 Uhr: "Policeman"
Donnerstag, 18. Oktober 2012, 20.00 Uhr: "Jealous of the birds"
Veranstaltungsort: Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19, 66111 Saarbrücken (synagogengemeindesaar) TS

München:
  • Dienstag, 16. Oktober, 19.30 Uhr - "Kolja. Geschichten aus Israel." Ein Abend mit dem Schriftsteller Chaim Noll (chaimnoll) im Jüdischen Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18. Anmeldung erbeten unter Tel. 089/202400-491 oder per E-mail: karten@ikg-m.de
  • Mittwoch, 24. Oktober, 20 Uhr: Fluchtpunkt Israel - Theaterstück über den Untergang des Flüchtlingsschiffes "Struma" im Theater am Sozialamt (TAMS), Haimhauser Straße 13 a (Odos)
  • Mittwoch, 7. November, 19:30 Uhr Offenes DIG-Treffen. Infos hier. TS


Freiburg: Schicksale vertriebener deutscher Jüdinnen in Israel Am 15.10.2012 veranstaltet die Deutsch-Israelische Gesellschaft Freiburg um 20:00 Uhr im Antiquariat Nonnenmacher, Bertoldstraße 47 in Freiburg, eine Lesung mit der Autorin Andrea von Treuenfeld statt zum Buch "In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel: Geflohene Frauen erzählen ihr Leben". TS



Basketball // Euroleague
Maccabi Tel Aviv startete die Euroleague-Saison 2012/2013 vorbildlich: Bei einem Auswärtsspiel gewannen die Israelis 85:80 gegen Malaga aus Spanien. Coach David Blatt (Foto) hat einen Grund, zufrieden zu sein. (ynet) MN

Tennis
Beim Grand Challenger Turnier von Tashkent stehen zwei Israelis im Viertelfinale: Amir Weintraub (Foto) gewann 6:3 6:3 gegen Karol Beck aus der Slowakei, Dudi Sela besiegte den Russen Igor Kunitsyn 4:6, 7:6, 6:4. (ynet) MN

Fußball
Im Rahmen der Qualifikationsrunde für die Fußball-WM 2014 besiegte Israel den Gegner Luxemburg auswärts 6:0. Somit steht Israel auf dem dritten Platz in der Gruppe F. (Times of Israel) MN



Jüdischer Staat vs Staat aller seiner Bürger
Die Frage, ob Israel der Staat der jüdischen Nation oder ein Staat aller seiner Bürger ist, ist weitgehend überflüssig. Denn laut Richtern des Obersten Gerichtshofes ist Israel ein jüdischer Staat und ein Staat aller seiner Bürger. So der Poliltologe Professor Shlomo Avineri in Haaretz. Der Staat Israel ist Ausdruck seines Rechtes auf Gründung eines jüdischen Staates. Dies ist der Ursprung der zionistischen Bewegung, und auf dieser Definition beruht auch die internationale Legitimation, die Israel durch die UN-Entscheidung vom 29. November 1947 verliehen wurde.
Andererseits sind beinahe zwanzig Prozent der israelischen Staatsbürger nicht jüdisch. Diese, zum größten Teil arabische, Minderheit hat gleiche politische Rechte: Sie verfügt über das aktive und passive Wahlrecht, ihre Vertreter sitzen in der Knesset, arabisch ist die zweite offizielle Sprache des Staates und die Araber haben seitens des Staates das Recht, in ihrer eigenen Sprache und Kultur erzogen zu werden - ein Recht, das unzweifelhafte Demokratien wie Frankreich, Großbritannien und Deutschland ihren Minderheiten nicht gewähren. In dieser Hinsicht ist Israel ein multikultureller Staat, obwohl dies niemals ausdrücklich so gesagt wurde und viele Juden wahrscheinlich über diese Feststellung erschüttert wären. Weiterlesen: Hagalil






Auf der Spur von König David (Tagesschau)


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Nur in Israel: Steinzeit und doch Luxus pur...
Nahe vorgeschichtlichen Höhlen von Hazan und Beth Guvrin in Judäa kann man sich für eine Nacht im einem Original in den Fels gehauen Kolumbarium für eine Nacht einmieten. Die 200 Quadratmeter große Höhle mit einem "echten Bett" erzeugt keine Klaustrophobie und ist sogar mit Internetanschluss versehen. Geboten wird ein Feuerplatz und eine Dusche in gekacheltem Badezimmer. Hunde sind zugelassen, aber "Für Kinder nicht geeignet" heißt es auf der Homepage der Anbieter. Alte Zisternen wurden in Jaccuzzis verwandelt. Während Menschen in Iran, der Türkei und sogar in der Wüste bei Hebron aus Armut noch in Höhlen wohnen, kostet hier eine Nacht mit Frühstück 290,- US-Dollars. (airbnb)



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 08. Mai 2013
ist wieder Israeltag!


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