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17. Dezember 2012




Inhaltsverzeichnis















Pflanzen-Impfstoff statt Gentechnik
Die Saatgutbehandlung TraitUP von Morflora schützt Gemüse- und Fruchtsaat vor Pilz-, Insekten- und Keimbefall. Ohne die DNA zu verändern, wie es die Gentechnik tut, führt Morflora genetisches Material in die Saat ein. Innerhalb von wenigen Tagen tragen die Samen die gewünschten Eigenschaften in sich. TraitUP wurde von
Prof. Haim Rabinowitch und Prof. Ilan Sela (Hebräische Universität) entwickelt und patentiert. TraitUP wird ab 2013 auf dem Markt erhältlich sein. (israel21c) DJ

Virtuelles Magnetmodell
Die Elektronen einer Kohlenstoffschicht sind extrem beweglich und im 2- bzw. 3-dimensionalen Raum schwer abzubilden. Den Universitäten Technion und Jena ist es gelungen, ein photonisches Modell zu entwickeln, dass die
mechanische Verformung von Graphen durch Magnetfelder aufzeigt. Ohne ein Magnetfeld erzeugen zu müssen, kann das Modell die "Leitfähigkeit" des Graphen in Abhängigkeit von der Feldstärke berechnen. (pro-physik) DJ

Entsorgung schadhafter Proteine
Das Ubiquitin-Proteasom-System schützt den menschlichen Körper vor schweren Krankheiten. Fehlerhafte Proteine werden durch die Zelle selbst abgebaut. Dazu versieht es schadhafte Proteine mit einem molekularen Stempel", dem Protein Ubiquitin. Die Häckselmaschine einer Zelle, das Proteasom, entsorgt die gekennzeichneten Proteine. Schadhafte Proteine, die vom Ubiquitin-Proteasom-System übersehen werden, lösen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, oder Diabetes aus. Der Chemiker Prof. Michael Glickman (Technion) hat
Oligo-Ubiquitinierung (Quelle: Wikipedia)
dieses System in Hefezellen erforscht und wurde mit dem Friedrich Wilhelm-Bessel-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Er erhält ein Preisgeld von 45.000 Euro. (pressebox) DJ

Malariageheimnis gelüftet
Der Parasit Plasmodium, übertragen durch die Anopheles-Mücke, führt jedes Jahr bei mehr als einer Million Menschen zum Tod durch Malaria. Erste Ansätze zur Entwicklung eines Impfstoffes bieten nun die Erkenntnisse
von Dr. Ron Dzikowski und seiner Studentin Inbar Avraham (Hebräische Universität). Ihnen gelang die Entschlüsselung des genetischen Mechanismus, der es Plasmodium ermöglicht, Proteine vor dem Immunsystem zu verbergen. (israel21c) DJ

Fischöl gegen Schmerzen
Israelische Forscher haben entdeckt, dass Fischöl, reich an Omega 3 und Antioxidanten, auch als Schmerzstiller besonders bei bettlägerigen Patienten hilft. (Nocamels) TS

Krebs in Eis verwandeln
Israelische Wissenschaftler haben ein neues Verfahren zur Heilung von Brustkrebs entwickelt. Eine spezielle Nadel gefriert den Tumor mehrmals und taut ihn wieder auf, um das kranke Gewebe zu schädigen und dann abzutöten.
Das Verfahren befindet sich noch in der Testphase. Die Methode dauert lediglich 15 Minuten ohne Vollnarkose und könnte eine Alternative zu OPs darstellen. (Icecure) TS

Der Vater der Drohnen
Ein Israeli, Abe Karem, hat mit seinen "primitiven" Erfindungen unbemannte Flugzeuge für das Militär einsatzfähig gemacht und so die Geschichte der Kriegsführung neu geschrieben. Der Economist hat in einem spannenden und sehr lesenswerten Artikel den Weg von Karem vom Technion in Haifa nach Amerika nachgezeichnet, wie typisch israelische Mentalität es schaffte, schneller, billiger und ungleich besser neue Drohnen in seiner Garage und im Wohnzimmer zu basteln, als die größten amerikanischen Unternehmen. (economist) TS



Google goes Tel Aviv
Google sucht den Kontakt zu israelischen High-Tech-Firmen. Dafür errichtete das weltführende Unternehmen seinen "Campus Tel Aviv", der regelmäßig Events für Unternehmer abhalten und den Kontakt zwischen Start-Ups und Google-Experten, mit sog. Boot Camps, ermöglichen soll ("Innovation hub"). (Times of Israel) MN
Premierminister Benyamin Netanyahu malt ein "Google Doodle" während seines Besuches im Campus Tel Aviv.

Bildgebung made in IL
Philips Healthcare eröffnet ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Israel. Dort sollen Prozesse im Bereich der Bildgebung wie virtuelle Technologien bei endoskopischen und sowie Katheteranuntersuchungen entwickelt und getestet werden. Das Unternehmen beschäftigt bereits 600 Mitarbeiter in seinem Zentrum in Haifa, das auf 3D-Computertomographie (CT) spezialisiert ist. (Globes) MN
Staatspräsident Shimon Peres bewundert die neuen Technologien. (Foto: jpost)

Clal goes Chicago
Clal Insurance Enterprises hat gemeinsam mit der Harbor Group International das One South Wacker Bürogebäude im Businesszentrum von Chicago, USA, erworben. Der Wolkenkratzer mit 40 Etagen, der zu 80% vermietet ist, soll eine neue Lobby und einen Wintergarten erhalten. Außerdem sollen ein Fitness-Center und Konferenzräume
entstehen. Seit Anfang des Jahres investierte Clal knapp 300 Mio. € in Immobilien, die meisten von ihnen in den USA und Großbritannien. (Globes) MN

Outbrain expandiert
Erst 2007 gegründet, hat Outbrain eine beachtliche Reputation mit seiner Plattform für effiziente Marketingstrategien. Nun hat die israelische Firma die US-Firma Scribit erworben, die Lösungen für das Management und Aufbewahren von digitalen Informationen anbietet. Die Technologie von Outbrain wird weltweit von CNN, Newsweek, USA Today, The Chicago Tribune und anderen angewendet. (Globes) MN

Startup Tomigo
Das israelische Unternehmen Tomigo entwickelte eine Bewerbungs-Plattform verknüpft mit Sozialnetzwerken. Die Tomigo-Lösung ermöglicht es Unternehmen, Stellenangebote für die eigenen Mitarbeiter in sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn, Twitter und Google Plus zu verbreiten. Investor Yaron Carni und Tel Aviv
Engel-Konzern haben $ 500.000 in Tomigo investiert. Das System ermöglicht es auch, Aufträge an bestimmte Gruppen zu richten, zugeschnitten auf den Einzelnen. (Ynet) TS

Elbit Kamera für Italien
Der israelische Hersteller von Elektronik für Militärsysteme erhielt von Italien den Zuschlag für eine $40 Mill. teure Weltraumkamera für den OPTSAT 3000 Beobachtungssatelliten. (Ynet, space) TS

Sicherheit für Teenies am Steuer
Junge Autofahrer sind mehr als Ältere in Autounfälle verwickelt. Autounfälle sind die häufigste Todesursache bei US-Teenagern. Clal, einer der größten Unfallversicherer Israels kooperiert mit Mobileye aus
Jerusalem, Hersteller von Kollisionsvermeidungssystemen für Autos. Junge Fahrer sollen das Gerät kostenlos erhalten, als Bedingung für die Versicherung. Mobileye, 1999 gegründet, liefert Kameras, um Gefahrensituationen, die wahrscheinlich zu Unfällen führen, vorzeitig zu identifizieren und den Fahrer zu warnen. Eine nach vorne gerichtete Kamera scant die Straße und die Umgebung und löst einen akustischen Alarm aus. Wenn der Fahrer nicht reagiert, werden die Sicherheitsgurte gestrafft und die Bremsen betätigt. Mobilye wurde weltweit schon in mehr als einer Million Fahrzeugen installiert. (WSJ) TS



Ben Gurion Universität in Botswana
Israel und Botswana unterzeichneten einen Vertrag über die Errichtung einer technisch-naturwissenschaftliche Universität in dem afrikanischen Land. Die Ben-Gurion-Universität wird für Lehre und Forschung an der Botswana
International University of Science and Technology zuständig sein. Das Ziel ist, eine Institution zu schaffen, die sich mit Wissenschaft und Technologie auf die Erschließung der Wüste konzentriert. Wüste bedeckt 80% des Landes. (Israella)

Nase vorn
Israelische Schüler schneiden im internationalen Vergleich in den Fächern Mathe, Naturwissenschaften und Lesen überdurchschnittlich gut ab. In der International Mathematics and Science Study (TIMSS) platzieren die Israelis auf Rang 7 in Mathe und Rang 10 in den Naturwissenschaften. In der Progress in International Reading Literacy Study (PIRLS) erreichten sie gemeinsam mit Russland und Finnland sogar den 2. Platz. Untersucht wurden Schüler aus 42 EU- und OECD-Ländern. (ynet) MN
Erziehungsminister Gideon Sa'ar stellt die Ergebnisse vor

Auf Einsteins Spuren?
Dr. Zohar Komargodski vom Weizmann-Institut in Rehovot erhielt den New Horizons Preis für Physik der Fundamental Physics Prize Foundation für junge Wissenschaftler. Der mit 100.000 US-$ dotierte Preis wird Dr. Komargodski in
Anerkennung seiner Beiträge für die Quantum-Theorie sowie für die Dynamik vierdimensionaler Feldtheorien verliehen. (Times of Israel) MN

Homeland in Deutschland
Ab Februar wird die Serie "Homeland" auf SAT.1 ausgestrahlt. Die Serie, die auf einer israelischen Produktion basiert, heimste bei den Emmys 2012 mehrere Preise ein, darunter für die beste Dramaserie sowie die besten Darsteller. (Movie Pilot) AN

Modenschau über den Wolken
Erstmalig wurde eine Modenschau auf einem Flug veranstaltet. Die Tel Aviver Modedesigner von Frau Blau, Philip und Helena Blaustein, präsentierten ihre neueste Kollektion auf einem Flug der Wizz Air von Budapest nach Tel Aviv. (jpost) MN

"Israel@Viadrina"
Israeltag an der Viadrina-Universität in Frankfurt (Oder). Der Aktionstag für Studierende, Mitarbeiter und alle weiteren Interessierten war eine Kooperation zwischen der Viadrina und der israelischen Botschaft. Er bot die Möglichkeit, sich über Israel zu informieren, Podiumsdiskussionen zu Politik, Gesellschaft und Kultur zu hören und natürlich auch selbst mitzudiskutieren. Das Podiumsgespräch zeigte einmal mehr, dass Israel und Europa trotz unterschiedlicher Positionen in politischen Bereichen sehr enge und gute Beziehungen bei Handel und Sicherheit haben. Es folgte ein "Hard Talk" mit dem Gesandten der Botschaft des Staates Israel, Emmanuel Nahshon, bei dem die brennendsten Fragen des Publikums zur aktuellen Lage in Israel und der Region beantwortet wurden. Die berühmte "Meschugge-Party" des israelischen DJ Aviv Netter rundete den Israeltag auf bebender Tanzfläche ab. (Israelnachrichten) TS
Botschafter Hadas-Handelsman trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein; links Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke



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SPD will Wald schenken
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) will Israel zum 65. israelischen Unabhängigkeitstag einen durch Spenden finanzierten Wald schenken. Sowie 5.000 Bäume für den "Wald der SPD" gespendet (zehn Euro pro Baum) wurden, könnte der Wald eingeweiht werden. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte: "Wir wollen mit unserem Geschenk nicht nur zur Aufforstung des Landes beitragen, sondern auch ein Zeichen der Freundschaft und der Solidarität setzen, das für lange Zeit Bestand hat." (Israelnetz) TS
Aufforstung bis zur "grünen Grenze" Foto:Sahm

Lieberman zurückgetreten
Israels Außenminister Avigdor Lieberman ist von seinem Posten als Außenminister und Vizepremier zurückgetreten. Er verlangt einen "schnellen Prozess", nachdem Staatsanwalt Jehuda Weinstein eine Akte wegen Korruption geschlossen, aber ein Verfahren wegen vermeintlicher Vergünstigung gegen Lieberman angekündigt hat. 16 (sechzehn!) Jahre lang
ermittelte die Staatsanwaltschaft und bezichtigte den "Verdächtigen", seine Vergehen "verheimlicht" zu haben. Jetzt wird gefordert, dass der Staatsanwaltschaft zeitliche Grenzen gesetzt werden müssten, um "Verdächtige" nicht unnötig schuldlos zu belasten. Lieberman hat den Verdacht auf "Vergünstigung" zurückgewiesen und hofft auf Klärung noch vor dem 22. Januar, um so weiterhin bei den bevorstehenden Wahlen partizipieren zu können. (n-tv, newser, ru, israelnetz)

Griechen zahlen Wasserrechnung
Obgleich seit Jahrhunderten das Wasser kostenfrei in die Grabeskirche fließt, kam es nach einem sechsjährigen Rechtsstreit zu einem Kompromiss zwischen dem Griechischen Patriarchat und der Jerusalemer Wassergesellschaft Gichon. Die Griechen werden rückwirkend ihre Wasserrechnung seit Jahresanfang entrichten und wollen künftig zahlen, wie alle anderen Kirchen, Moscheen und Synagogen. Weiter
zurückliegende Rechnungen, Zinsen und Strafen in Millionenhöhe wird der israelische Steuerzahler übernehmen, also Ministerien und die Jerusalemer Stadtverwaltung. (Israelnetz) TS

Israel am Pranger während die Hamas die Vernichtung des Landes propagiert
Israels Außenminister hat behauptet, dass die Vernichtung des Staates Israel eine «selbstverständliche Sache» für die EU sei. Avigdor Lieberman wurde dafür von allen Seiten kritisiert. Er bezog sich dabei auf eine Verurteilung Israels wegen der Ankündigung, Siedlungen, darunter im so genanten E1 Gebiet, weiter ausbauen zu wollen, während die Hamas und Ihr Chef Khaled Maschal die Zerstörung Israels und den ewigen Kampf bis zur Eroberung jedes Stückchen Landes "vom Mittelmeer bis zum Jordan" weitgehend kritiklos - in alle Welt hinaus posaunte (MEMRI, Ynet). Laut EU mache allein Israels Siedlungspolitik, die "Zwei-Staaten-Lösung" unmöglich, nicht aber die Vernichtungsträume der Hamas. Dabei ignorieren Politiker und Medien, darunter die Schweizer Zeitschrift Tachles, Grundfakten zum Bauvorhaben. (Beer7, Heplev, Forward, CFR, MFA, JCPA) Dänemark, Finnland, Portugal and Irland übten Druck auf die übrigen EU-Außenminister aus, die Hetzrede des Hamas-Chefs Khaled Maschal mitsamt dem Aufruf, Israel zu vernichten, auszuklammern und allein die israelische Siedlungspolitik zu verurteilen. Nur dank einer Intervention "der letzten Minute" von Deutschland und der Tschechei wurde eine verwässerte Verurteilung der Hamas in die Resolution aufgenommen. Die israelische Regierung hat eine scharfe Kritik zu der EU-Resolution veröffentlicht. Die Siedlungen hätten historisch und faktisch noch nie ein Hindernis für Frieden bedeutet. (Times of Israel) TS

Korrektur:
In der letzten Ausgabe der ILI News sind die Namen der neuen Botschafter in Israel durcheinander gekommen:
  • Botschafter der Schweiz: H.E. Andreas Bau
  • Botschafter von Indien: H.E. Jaideep Sarkar




Die "moderate" Fatah löscht Israel von der Landkarte: Das offizielle Logo zum 48. Jahrestag der Fatah Bewegung enthält: eine Karte von "Palästina", die ganz Israel abdeckt. Das Hintergrundmuster erinnert an den palästinensischen Kefija, die Zahl 48, die palästinensische Flagge, das Motto "Der Staat und der Sieg", einen Schlüssel, der symbolisch für den Anspruch
auf Eigentum von Häusern innerhalb Israels steht. Eine Waffe (beides in gelber Schrift). Eine Taube mit Kette steht für die Befreiung aller palästinensischer Gefangenen. Der goldene Felsendom, Symbol für Islam und palästinensischen Alleinanspruch auf Jerusalem. (PMW, Audiatur, Times of Israel)

Großbritannien hat erstmals einen "Technologiebotschafter" in Israel ernannt. Vom britischen Premier trotz gelegentlich angespannter Beziehungen persönlich angekündigt, soll die UK-Israel Tech Hub genannte Mission helfen, Verbindungen zwischen israelischen und britischen High-Tech Unternehmen zu knüfen. (Times of Israel)

Richard C. Schneider, ARD-Korrespondent, hat sich bei seinem Besuch in Bayern erstaunt in seinem Blog gefragt, wieso die Menschen in Deutschland so wenig Ahnung über den Nahostkonflikt haben und offensichtlich auch noch falsch informiert sind. "Jeder weiß, daß der Netanjahu ein ganz schlimmer ist. Klar. Ist er. Und der Meshaal? Nie gehört den Namen. Hm. Wie kann das sein? Wieso auch nie was von den Raketen auf den Süden Israels gehört, bevor der Krieg losbrach? Kann es sein, daß dies an uns Journalisten liegt? An den Redaktionen in Hamburg und Berlin und Frankfurt und München?" Sehr lesens- und nachdenkenswert. TS

Zehn lesenwerte Tips zum Schreiben eines israelkritischen Textes veröffentlicht die TAZ (die SZ scheint diese bereits verinnerlicht zu haben), z.B.:
1. Der Kronzeuge: Zitieren Sie einen israelkritischen Juden, denn wer einen Juden zitiert, kann Juden nicht hassen. Bedienen Sie sich aus dem übersichtlichen Pool "kritischer Juden", die in anderen israelkritischen Texten gern zitiert werden.
3. Anschaulichkeit: Wählen Sie anschauliche Vergleiche. Vergleichen Sie den Gazastreifen mit dem Warschauer Ghetto und den israelischen Staat mit dem Apartheidregime.
4. Im Zweifel links: Lassen Sie durchblicken, dass Sie Linker sind. Denn wer links ist, ist bekanntlich gegen Nazis und kann also überhaupt gar nicht gegen Juden sein. Es sei denn (und Achtung!, jetzt wird es etwas kompliziert!): Die Juden verhalten sich selber wie Nazis. In diesem Fall können Sie zeigen, wie schlimm Sie den Holocaust finden, indem Sie ihn mit den Verbrechen Israels auf eine Stufe stellen.
7. Kritische Verbundenheit: Schreiben Sie, dass Sie nur das Beste für Israel wollen: dass Sie im Gegensatz zu den "vorgeblichen Freunden Israels" (Jakob Augstein) sein wahrer Freund sind oder dass Sie, wie Harald Martenstein es im Tagesspiegel formuliert hat, sogar für Israel "beten".
10. Selbstkontrolle: Lesen Sie Ihren Text zum Schluss noch mal durch. Achten Sie darauf, dass Sie immer "Israel" geschrieben haben, anstatt "die Juden". Sie werden doch mit Ihrem antirassistischen Arsch nicht einreißen, was Sie so mühsam aufgebaut haben. Alle "Tips" hier: TAZ TS

Das jordanische Tourismusministerium warnte israelische Besucher davor "jüdische Tracht" zu tragen oder in der Öffentlichkeit "jüdische Rituale" durchzuführen. In der Vergangenheit wurden israelische Touristen in einer Stadt im Süden Jordaniens attackiert, nachdem sie wegen ihrer Kippa als Juden identifiziert worden waren. Das hatte die "Gefühle" der Händler verletzt. Ähnliche Warnungen, sich in der Öffentlichkeit nicht als Juden erkennen zu geben gibt es auch in Dänemark, Frankreich und in Berlin. (Times of Israel) TS

Nur 37% der ausstehenden Schulden der Autonomiebehörde an die israelische Elektrizitätsgesellschaft konnten durch einbehaltene Steuer- und Zolleinnahmen gedeckt werden. Die Palästinenser zahlen "aus Prinzip" nicht den Strom, den sie verbrauchen. Gleichwohl gab es keinen politischen Beschluss, als Druckmittel dem Westjordanland noch dem Gazastreifen den Strom zu sperren. Nicht nur israelische Firmen sind mit unbezahlten Rechnungen konfrontiert. Dem Gesundheitswesen in den arabischen Vierteln Jerusalems droht der Zusammenbruch, weil die Behörde eine Schuld in Höhe von $18 Mill. aufgehäuft hat. Die arabischen Hospitäler drohen, Patienten aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen abzuwesen, solange die Behandlungen und die Medikamente nicht bezahlt werden. (Ynet, Ynet) TS




In Israel herrscht eine idyllische Ruhe. Weihnachtspilger strömen ins Land, während die Juden gerade ihr achttägiges Lichterfest Hanukka beendet haben. Schlagzeilen machen ein Streik der Krankenschwestern, die mögliche Schließung des privaten "Kanal 10" Fernsehens und der Wahlkampf. Doch rund um Israel ist die Umwelt in Aufruhr. Iran droht mit "Weltkrieg" wegen dem Aufstellen von NATO Patriot-Raketen in der Türkei zum Schutz gegen syrische Angriffe (JPost). Syrien bereitet sich angeblich vor, auch Chemiewaffen gegen die Rebellen einzusetzen und im Westjordanland schürt die Hamas Unruhen, die vorerst von der palästinensischen Polizei und Israels Armee unter Kontrolle gehalten werden. Es ist schon die Rede von einer dritten Intifadah (Times of Israel, Ynet) In Ägypten wurde über eine neue islamistische Verfassung abgestimmt. (Times of Israel)



Dringend Mitreisende nach Israel gesucht:
Für meine bevorstehende Maireise, suche ich noch einige Personen, da sich leider in der letzten Woche 3 Teilnehmer abgemeldet haben, weil ihnen die momentane Situation in Israel und seiner Umgebung zu "gefährlich" erscheint.
Rosel Six, Winterbachstr. 2, 57271 Hilchenbach, Tel. 02733/6509
PS: Der letzte "Krieg" ist ausgefallen und Touristen bemerken nichts von irgendwelchen "Gefahren". TS



Basketball
Beim Euroleaguespiel am Donnerstag in Berlin siegte Maccabi Tel Aviv mit 78:62 gegen Alba Berlin. Mit diesem Sieg sicherte sich Maccabi den ersten Platz in der Gruppe und den Aufstieg in die Top-16. (One) AN



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Video: Gaza-Kinder imitieren ihre Terrorhelden Deidre Berger, director of AJC Berlin, "Live From..." Brandenburg Gate

Gangnam Style in Israel...

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Das Entzünden der Chanukka-Kerzen in der Altstadt von Jerusalem, da wo die ursprüngliche Menora (Leuchter) im Tempel stand. (Israel21c)

Auch als Nikolaus macht Bar Rafaeli eine gute Figur: Unter dem Motto "Good morning Santa" wurde dieses Foto bei Instagram gepostet. (jpost)




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 08. Mai 2013
ist wieder Israeltag!


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