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07. Januar 2013




Inhaltsverzeichnis

















Impfstoff für Hunde
Dr. Shimon Harrus von der Hebräischen Universität hat durch Zufall den ersten Impfstoff der Welt gegen eine tödliche Knochenkrankheit von Hunden entdeckt: canine monocytic ehrlichiosis (CMT). "Ich verwendete Bakterien
und bemerkte plötzlich, dass zwei Hunde bei den Experimenten nicht erkrankten." (Israel21c) TS

Das Volk des Facebook
Eine Studie der UNI Haifa belegt, dass mit dem Iphone die Technologie-Vernarrtheit der Israelis noch zugenommen hat. Ohnehin ist Israel das Land mit der anteilig höchsten Dichte an Start-ups weltweit. 94% der israelischen Oberschüler surfen im Unterricht mit ihren Smartphones in sozialen Netzwerken wie Facebook oder YouTube. 95% machen Fotos und Aufnahmen, die nichts mit dem
Lehrstoff zu tun haben. Israelis stehen weltweit mit an der Spitze mit einem eigenen Profil bei Facebook und anderen Netzwerken. Immerhin 90% aller israelischen Internetnutzer sind registriert. Übertroffen wird Israel darin nur noch von den Philippinen. In den USA und Westeuropa sind es hingegen geringe 60 bis 70%. (Botschaft) TS

Unter Wasser "sehen"
Elta, eine Abteilung der Israel Aerospace Industries (IAI), hat eine Methode entwickelt, unter Wasser zu "sehen" und Gefahren rechtzeitig zu entdecken. Es geht um den Schutz von Schiffen, Bohrtürmen und Häfen vor Attacken, vor allem von Terroristen. Elta entwickelte ein System, das
Sonar, Radar und Sensoren elektromagnetischer Wellen miteinander verknüpft: SAR (Synthetic Aperture Radar). Die Geräte werden auch schon in Flugzeugen eingesetzt. (Defense) TS

Israel sitzt auf einem Vulkan
Vor 100.000 Jahren erlosch der letzte Vulkan auf dem Golan. Wissenschaftler erforschten die alten Vulkane und schufen einen Vulkanpark für Touristen. Auffällig sind magnetische Störungen in der Gegend. Sie lassen Kompasse rotieren. (Jerusalemonline) TS
Ein Video dazu...

Beduinen unter Druck
Jugendliche Beduinen im Süden Israels haben stärker unter psychologischem Druck während des Raketenbeschusses der Hamas im November gestanden, als gleichaltrige jüdische Jugendliche. Das ergab eine
Studie von Prof. Shifra Sagy, Dr. Sarah Abu-Kaf und Dr. Orna Braun-Lewensohn der Ben Gurion Universität. Die Beduinen waren ängstlicher und auch wütender als ihre jüdischen Altersgenossen, sagt Sagy. (Israelnationalnews) TS



Multi-Touch, multi Talent
N-trig ist einer der führenden Hersteller von Multi-Touch Bedienoberflächen für Tablets und Notebooks und Entwickler eines innovativen Eingabestiftes für solche Geräte. Fujitsu, HP, Asus, HTC und Sony sind Kunden des Start-Ups aus Kfar Saba. Nun plant N-trig auch auf dem Markt der Smartphones mitzumischen. (Calcalist) MN
CEO Amichai Ben David

PCs der Zukunft
Mit Fingerabdrücken, Sprach- und Gesichtserkennung wird der Computer von morgen ein neues Kommunikationserlebnis mit dem User schaffen. Der Chiphersteller Intel arbeitet am "Perceptual Computing".
Ein Sprecher des Unternehmens verriet, dass ein Großteil der neuen Technologien aus den Forschungszentren in Israel stammen wird. Schon jetzt machen die Intel-Labors in Israel einen großen Teil des Umsatzes der Firma aus. (Times of Israel) AN

Besser navigieren
TechCrunch zufolge plant Apple den israelischen "Social Navigation"-Dienst Waze zu erwerben. Allein in den USA nutzen 30 Millionen User die App von Waze. Es wird vermutet, dass der Kaufpreis über 500 Mio. US-$ liegen werde. Globalplayer Apple hat bereits Investments in Israel getätigt - eine Ausnahme in der firmeneigenen Politik. (ZDnet) MN

Big in America
Das Versicherungs- und Finanzunternehmen Phoenix Holdings, das mehrheitlich der Delek Group gehört, erwarb 25% eines Immobilien-Portfolios im US-Bundesstaat Texas. Zum Paket gehören 22 Einkaufszentren in Dallas, Houston und San Antonio. (Haaretz) MN



Die englische Küche würzen
Unter dem Titel "Jerusalem" gaben der Israeli Yotam Ottolenghi und der Palästinenser Sami Tamimi in London ein Kochbuch heraus, das schnell zum Bestseller wurde. Die beiden Partner aus Jerusalem betreiben in der britischen Metropole Restaurants und Delikatessengeschäfte mit nahöstlichem Touch. (Times of Israel) MN
Ottolenghi, li. und Tamimi, re.

Bäume der Erinnerung
Auch Israelis waren über das Massaker vom 14. Dezember in Newtown, USA, schockiert. Die Hilfsorganisation Hadassa sammelte über 61.000 US-$ und wird zum Gedenken an die Opfer über 3.000 Bäume bei Beer Schewa pflanzen. Die Bäume werden Teil eines Wasserparks sein. (Haaretz, Israelnetz) MN
Unbewaldete Hügel
Foto: Sahm

Schriften aus der Vergangenheit
Diese Woche präsentierte die Israel National Library Manuskripte in hebräischer Schrift auf Persisch und Kurdisch, die in einer Höhle im Norden Afghanistans entdeckt und an europäische Händler verkauft worden
sind. Die Schriftrollen stammen aus dem 11. Jahrhundert und zeugen vom reichen kulturellen jüdischen Leben im antiken Persien. (Times of Israel, Haaretz, Botschaft) MN

Dick ist schöner
Zum 1. Januar ist ein Gesetz der Knesset in Kraft getreten, das den Einsatz von untergewichtigen Models in der Werbung untersagt. Das sogenannte "Photoshop-Gesetz" schreibt vor, dass bei Werbung Aufnahmen von Models nicht graphisch bearbeitet werden dürfen, um dürrer zu wirken. Ein Modell muss einen BMI von über 18,5 aufweisen, ein Index für Körpergröße und Gewicht. Angeblich leiden über 500.000 Israelis an Eßstörungen, aber nur 125.000 Fälle wurden dem Gesundheitsministerium gemeldet. (algemeiner, jewocity, ynet) TS
Ultraorthodoxe Modeschau
Archiv: Sahm

Ritschratsch statt Sackgasse
In der deutschen Wikipedia führt die "Sackgasse" als Suchwort vor "Deutschland" und "Nekrolog 2012", vor Sex, Berlin und Adolf Hitler. Bei der hebräischen Wikipedia steht "Ritschratsch" (Reißverschluss) auf Platz
4. Bei den Türken ist Kemal Atatürk das beliebteste Suchwort. In der arabischen Wikipedia wird "Misr" (Ägypten) gefolgt von Muhammad Ali Pascha, Omar Bin Chattab, Suleiman der Prächtige. Mohammed Mursi, Präsident Ägyptens, steht auf Platz 5, gefolgt von Mohammad, dem Propheten. Auf persisch taucht an 5. Stelle "Sex" auf. Dem folgt laut Google-Übersetzung: "Frauen schnitzen Penis". Gemeint ist Genitalverstümmlung bei Frauen. Auf den letzten drei Plätzen der persischen Wikipedia stehen "Vagina", "USA" und "Homosexuelle". (Israelnetz) TS

Max Planck und die Hebräische Universität
Die Max Planck Gesellschaft und die Hebräische Universität eröffnen ein neues Zentrum, dem für die ersten fünf Jahre drei Millionen Euro zur Verfügung stehen. Am 9. Januar soll ein Gehirnforschungszentrum lanciert werden. Für Professor Menahem Ben-Sasson, Präsident der Hebräischen Universität, gehört die Kooperation mit Deutschland zu den «wichtigsten und fruchtvollsten unserer internationalen Kontakte». Seit seiner Gründung 1948 gingen aus den Reihen der Max Planck Gesellschaft 17 Nobelpreisträger hervor. (Tachles, JPost) TS

Wolf-Preis an Deutschen
Der mit 500 Mio. US-$ dotierte Wolf-Preis, auch "israelischer Nobelpreis" genannt, geht in diesem Jahr an den Quantenoptiker vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik im bayerischen Garching, Ignacio Cirac. Sechs weitere Akademiker, darunter der österreichische
Physiker Peter Zoller werden in der Knesset in Jerusalem mit dem angesehenen Preis ausgezeichnet. Der Name des Preises geht auf den in Deutschland geborenen Erfinder jüdischer Herkunft Ricardo Wolf zurück, der kubanischer Botschafter in Israel war und 1975 die Wolf-Stiftung gründete. (Israelnetz, timesofisrael) TS



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Keine Anklage gegen Scharon
Der seit 2006 im Koma liegende ehemalige Premier Ariel Scharon muss sich keine Sorgen machen: Staatsanwalt Moshe Lador hat die Ermittlungen gegen ihn und seinen Sohn Gilad Sharon in der Affäre "Cyril Kern" eingestellt. Dabei ging es um illegale Wahlkampfspenden in Millionenhöhe, die letztlich vom österreichischen Unternehmer Martin Schlaff gestammt hätten. Weil Scharon seit genau 7 Jahren im Koma liege, könne der genaue Tathergang nicht geklärt werden. (Botschaft, Israelnetz) TS
Foto: Sahm

Grabeskirche soll zahlen
Der Wasserstreit zwischen der Stadt Jerusalem und der Grabeskirche scheint trotz eines ausgehandelten Übereinkommens nicht beigelegt zu sein. David Hadari, stellvertretender Bürgermeister, erklärte, das Finanzkomitee Jerusalems habe die Vereinbarung
abgewiesen, die der Kirche ca. 9 Mio. Schekel (fast 2 Mio. Euro) Schulden der letzten acht Jahre erlassen hätte. Die Kirche solle genau wie die anderen wichtigen Institutionen der Stadt, darunter die Klagemauer, Yad Vashem und die Knesset, ihre Rechnungen ohne Zugeständnisse begleichen. Es sei unfair, die Kirche zubevorzugen. (Israelheute) TS

Ägypten beschlagnahmt US-Raketen im Sinai
Ägyptische Sicherheitsdienste haben auf der Sinai-Halbinsel US-Raketen beschlagnahmt, die für den von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gazastreifen bestimmt waren. Es handle sich um sechs Anti-Panzer- und Luftabwehr-Raketen, die mutmaßlich aus Libyen
stammen, wo Waffenlager geplündert worden sind. Die Hamas hatte im November erklärt, für den Kampf gegen Israel werde sie sich weiter bewaffnen. Nach einem Angriff von Islamisten auf einen ägyptischen Grenzposten waren im August 16 ägyptische Grenzschützer getötet worden. Kairo geht seitdem gegen Waffenschmuggel nach Gaza vor. (NZZ, UPI, Maan) TS

Sicherheitszaun an ägyptischer Grenze fast fertig
Israel hat den Bau des 230 Kilometer langen Sicherheitszaunes entlang der Grenze zu Ägypten fast abgeschlossen - doppelt so schnell wie geplant. Er kostete etwa 325 Mil. Euro. Der Zaun soll das Eindringen von
Terroristen und illegaler Arbeitsmigranten aus Afrika verhindern. Seit Januar 2012 sank die Zahl der afrikanischen Grenzgänger von monatlich 2.295 im Januar auf nur noch 36 im Dezember. (Israelnetz, pmo, Imra) TS

Journalistenkontakte verboten
Die Hamas hat palästinensischen Journalisten verboten, Kontakt mit Israelis oder israelischen Medien aufzunehmen. Reporter ohne Grenzen verurteilt das als Verstoß gegen die Pressefreiheit. In israelischen Medien kamen regelmäßig palästinensische Reporter zu Wort, vor allem aus dem Gazastreifen. (RSF)




"Israel bombardierte Sderot": "Rauch über Sderot. Am 15. November bombardierten israelische Kampfjets die Stadt im Gazastreifen, als Reaktion auf den Raketenbeschuss durch die dort regierende radikal-islamische Hamas." Wie bitte? Wurde Sderot etwa stillschweigend mit Moslems bevölkert und an die Hamas im Gazastreifen übergeben? So jedenfalls stellt es die "Südwestpresse" am 31. Dezember dar, schwarz auf weiß und Online. Laut Focus, im November, steigt Rauch nahe einer riesigen Moschee in Sderot auf, die es in jener jüdischen Kleinstadt nicht gibt. Die Quelle der Bilder und vermutlich auch der falschen Bildunterschriften ist afp. TS
Israel bombardiert Sderot, wie auf dem afp-Foto zu sehen

Bildunterschrift bei Focus:
AFP Rauch steigt von der israelischen Stadt Sderot nach einem Beschuss durch die Hamas auf


Mitgefühl für Palästinenser in Syrien... Die Hamasregierung im Gazastreifen hat die Aufnahme palästinensischer Flüchtlinge aus Syrien verweigert. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) bat die Regierungschefs im Gazastreifen und im Westjordanland, Ismail Hanije und Mahmoud Abbas, bedrängte Palästinenser aus dem Jarmouklager bei Damaskus aufzunehmen. Tausende befinden sich auf der Flucht. Haniya verweigerte die Bitte mit der
Kein roter Teppich für palästinensische Flüchtlinge im "Staat Palästina"
Foto: Sahm
Behauptung, dies könne ein gefährlicher Präzedenzfall für andere palästinensische Flüchtlinge darstellen. Sie sollten nach Israel zurückkehren und nicht in den Gazastreifen. Präsident Abbas in Ramallah verweigerte ebenfalls die Aufnahme palästinensischer Flüchtlinge. Der Libanon hat bereits 2.500 palästinensische Flüchtlingsfamilien aufgenommen, insgesamt 13.000 Menschen. Laut UNO sind seit Ausbruch der Unruhen in Syrien vor zwei Jahren 60.000 Menschen ums Leben gekommen. (Israelheute, TIP, Timesofisrael, Welt) TS

Weitere Vertragsbrüche: Eine neue palästinensische Briefmarke zeigt die "nationale Einheit" von Hamas und Fatah auf dem Hintergrund einer Landkarte, auf der es kein Israel gibt. Die Währungsbezeichnung "Fils" ist ein Verstoß gegen Abkommen mit Israel, wonach auf den Briefmarken der Israelische Schekel (NIS) angegeben werden müsse. Präsident Abbas hat zudem verfügt, dass alle Briefmarken, Briefköpfe und offizielle Papiere künftig die Bezeichnung "Staat Palästina" tragen müssten, was ebenfalls den Osloer Verträgen widerspricht. (TimesofIsrael) TS


Unangenehme Wahrheiten: Der kritische palästinensische Reporter Khaled Abu Toameh hat beim Gatestone Institut eine Liste "unangenehmer Wahrheiten" veröffentlicht, die westliche Journalisten und Politiker tunlichst ignorieren oder unterschlagen und die von der Palästinensischen Regierung geheim gehalten werden. Hier eine Auswahl:
- Über 100 PLO-Offizielle haben israelische VIP-Ausweise, die ihnen Privilegien wie völlige unkontrollierte Bewegungsfreiheit gewähren, die kein "normaler" Palästinenser hat.
- Von 600 Christen aus dem Gazastreifen, die zu


Villa und Luxusauto Hummer
Fotos: Sahm
Weihnachten ausreisen durften, haben Dutzende um Asyl in Israel gebeten. Christliche Familien aus Ostjerusalem zogen in jüdische Viertel, weil sie sich dort sicherer fühlen als unter ihren muslimischen Nachbarn.
Abu Toameh erwähnt ein ungeheuerliches Finanzgebahren der Autonomiebehörde, was sie sich von europäischen Steuerzahlern finanzieren läßt. (Gatestone) TS

Ägyptische Juden sollen zurückkehren... um getötet zu werden:: Essam al-Erian von der ägyptischen Freiheits- und Gerechtigkeitspartei hat alle aus Ägypten stammenden Juden aufgerufen, Israel zu verlassen und nach Ägypten "heimzukehren", damit die Palästinenser ihr "besetztes" Land zurückgewinnen könnten. Mohamed Abou Samra vom islamischen Dschihad erklärte daraufhin: "Falls sie zurückkehren, werden wir sie heftig bekämpfen, besonders die israelischen Juden. Laut islamischer Scharia verdienen sie es, getötet zu werden."
Das berichtet Al-Masry Al-Youm. (jungle, egyptindependent) Auch an der "Friedfertigkeit" des Ägyptischen Präsidenten gibt es neuerliche Zweifel, nachdem das Middle East Media Research Institut (MEMRI) zwei Reden von Präsident Morsi aus dem Jahr 2010 übersetzt hat, in dem er Israelis als "blutsaugende, kriegstreibende Abkömmlinge von Affen und Schweinen" bezeichnet, mit denen man nicht verhandeln dürfe. Auch rief er zum Boykott von US Produkten auf. (MEMRI, Welt, TimesofIsrael) TS




Wahlkampf
Während der Antisemitismus des Jakob Augstein in den deutschen Medien rauf und runter diskutiert wird, findet er in Israel kaum Beachtung. Und doch ist die Debatte gerade in der Diaspora von nicht unerheblicher Bedeutung, weshalb sich nicht nur das Simon Wiesenthal Institut, die Anti-Defamation League und viele andere bedeutende Personen und Organisationen zu Wort gemeldet haben. Während niemand ein Problem mit Kritik an Israel hat, werden Grenzen überschritten, wenn diese Kritik vom Antisemitismus genährt ist. So auch im Fall Augstein. (HC, JP, LizasWelt, Zeit, Welt, Titanic) Doch Augstein ist zu unbedeutend, um in Israel all zu viel Beachtung zu finden. Die Schlammschlachten des überwiegend virtuellen Wahlkampfes in Israel interessieren da mehr. Die Politiker von links wie rechts bezichtigen ihre jeweiligen Gegner, "Extremisten" zu sein. Alle Parteien, von Likud/Israel Beiteinu auf der rechten Seite bis hin zur Arbeitspartei und anderen Linken sorgen sich um das Sinken in der Wählergunst, die hohe Zahl der Unentschiedenen und die voraussichtlich niedrige Wahlbeteiligung. Je nach Standpunkt werfen sich die Politiker auch gegenseitig vor, einen Zickzack-Kurs zu fahren. Scheli Jechimowitsch, schon als künftige Finanzministerin unter dem voraussichtlichen Wahlsieger Netanjahu gehandelt, hat verkündet, entweder selber die Regierung anzuführen, oder aber die Opposition. Als Wahltaktik schloß sie keine Kooperation mit Netanjahu aus und verlor prompt Punkte bei den weiterhin sehr widersprüchlichen Umfragen. Es gilt also weiterhin, den Spekulationen zu trotzen und ganz einfach das Wahlergebnis am 22. Januar abzuwarten... TS



Jüdisches Köln
Führung durch das Jüdische Köln am Sonntag, 13. Januar 2013 um 12:00 Uhr, Treffpunkt: Historisches Rathaus, Ausgrabungszelt. Köln war Sitz einer der ältesten und wichtigsten Jüdischen Gemeinden nördlich der Alpen und spielte eine wichtige Rolle in der Gründungsgeschichte Israels. In Köln wurde die israelische Fahne entworfen. Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, melden Sie sich bitte bis zum 7. Januar 2013 an bei Tal Kaizman (tal@jnf-kkl.de oder 0160-93778778).
Foto: Sahm

JNF bittet um Spenden
Wir bitten um eine Baumspende für den "Finkelgruen-Hain": Anlässlich des 70. Geburtstag des in Köln lebenden jüdischen Schriftstellers Peter Finkelgruen. Am 9. März 2012 wurde der erste Baum in Erinnerung an seinen im Kleinen Lager Theresienstadt ermordeten Großvater Martin Finkelgrün (1876-1942) gepflanzt. Der Jüdische Nationalfonds unterstützt die Initiative für einen Wald im Norden Israels, der nach Peter Finkelgruen benannt werden soll und bittet um Spenden an: Jüdischer Nationalfonds e. V., Kontonr. 100 500 7040, Santander Bank (BLZ 500 333 00), Stichwort: Martin Finkelgruen. (hagalil, Koeln, Suelz) TS

Peter Finkelgrün , Foto: Viebahn

Bier statt Wein im Stadion
Im Tel Aviver Nokia-Stadion findet am 8. und 9. Januar die "Beer 2013" Expo statt. Experten und das Publikum sind eingeladen, rund 200 in Israel verfügbare importierte und in Israel gebraute Biersorten zu prüfen. In Israel gibt es inzwischen Dutzende "Micro-Brauereien". (Beers, janglo) TS
Alexander-Bier



Tennis
Vor zwei Wochen gewann der erst 12-jährige Yishai Oliel als erster Israeli die renommierten Jugendmeisterschaften in Coral Gables, Florida. Nun ehrte ihn Premierminister Netanyahu und nannte den Jungen aus Ramle einen "wahren Champion". (Israel21c) AN

FIFA für Radschoub
Der internationale Fußballverband FIFA fordert Israel auf, dem palästinensischen Präsidenten des Fußballverbandes, Dschibril Radschoub, wieder einen VIP-Ausweis zu geben, der ihm Reisefreiheit garantiert - ohne kontrolliert zu werden. Der Ausweis wurde ihm und Chefverhandler Nabil Schaath infolge von Hetze gegen Israel verweigert. (timesofisrael) TS



"Ariel Scharon hatte 2. Intifada ausgelöst"
Was bis heute geleugnet wird, aber eigentlich als Tatsache bekannt sein sollte, hat jetzt Arafats Witwe Suha im Dubai-TV bestätigt: Jassir Arafat hatte beschlossen, im Herbst 2000 die mörderische Zweite Intifada ausbrechen zu lassen, die etwa 1.000 Israelis und 7.000 Palästinensern das Leben gekostet hat. Gängiges Klischee ist, dass die Intifada ein "spontaner" Aufstand war, infolge des demonstrativen Besuches von Israels Oppositionschef Ariel Scharon auf dem Jerusalemer Tempelberg. (Memri) TS








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Obamas Oma Sarah ließ sich im israelischen "Shalom-Hospital" in Guinea die Augen untersuchen. (Ynet, Timesofisrael) TS Warum gibt es keinen Frieden in Nahost


Hatikva Jerusalem: 4.000 Years in 5 Minutes


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Die Natur atmet auf und der Pegel des israelischen Wohlbefindens (der Pegel des See Genezareth) steigt stetig. Seit 1994 hat es nicht so schön geregnet. In dieser Woche wird eine weitere "Gut-Wetter-Front" mit ganz viel Regen erwartet. TS
Die schönsten Wasserfälle Israels, von Yehoshua Halevi festgehalten (jpost):
Nachal Arugot, Naturreservat Ein Gedi; Naturreservat Ayun in der Nähe von Metula im Norden; Banias Naturreservat, Golan-Höhen; Nationalpark Gan HaShlosha (Sachne) am Jordantal; Naturreservat Ayun. MN



Shalom
Thomas
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Am 08. Mai 2013
ist wieder Israeltag!


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