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06. Mai 2013




Inhaltsverzeichnis

















Siamesische Zwillinge getrennt
Ärzten am Rambam-Zentrum in Haifa ist eine extrem seltene Trennung siamesischer Zwillinge gelungen. Einer der beiden Brüder war nicht voll entwickelt. Einige lebenswichtige Organe waren nur einmal vorhanden. (TimesofIsrael) TS

Humus-Wissenschaft
Der israelische Hersteller von Dips und Humus will zusammen mit dem Nahrungsmittel-Hersteller Strauss und dem amerikanischen PepsiCo in Virginia ein Forschungszentrum für die Wissenschaft, Produktion, Verpackung und Auslieferung von Humus, dem Kichererbsenbrei, gründen. Laut Haaretz werde ein "wissenschaftlicher Durchbruch" erwartet. Humus besteht übrigens aus gestampften Kichererbsen, Tahinisauce, Zitronensaft und ein paar Gewürzen. Mit dem Sabra-Humus wollen die Israelis Amerika erobern. (Haaretz, wjs) TS
Ein wissenschaftlich noch nicht erforschter ultraorthodoxer Humus von Ulrich Sahm

Biodiesel aus Mikroalgen
Ein neues israelisches Forschungsprojekt soll billigen und umweltfreundlichen biologischen Kraftstoff mit Mikro-Algen ermöglichen. Dr. Marina Nisnevich von der Abteilung für Chemische Technik und Biotechnologie an Ariel University und Dr. Yakov Anker des Samaria und Jordan Rift Regional
Center, prüfen die Möglichkeit, in Abwasser wachsende Mikro-Algen in Bio-Diesel zu verwandeln. Da solche Mikroalgen in großen Mengen geerntet werden, könnten sie vollständig den Bedarf an Öl für Kraftstoff ersetzen. (IsraelHayom) TS






Buffet schluckt Iscar
Der amerikanische Multi-Milliardär Warren Buffett hat die israelische Firma Iscar vollständig aufgekauft für 4 Mrd. US-$. Iscar wurde von dem aus Deutschland stammenden erfolgreichsten aller israelischen Industriellen, Stef Wertheimer, gegründet. 2006 hatte Buffett in seinem ersten Erwerb ausserhalb der USA 80% der International Metalworking Companies für vier Milliarden US-$ gekauft. Wertheimer hatte Iscar einst als kleinen Schuppen in Nahariya erworben. Heute stellt Iscar Präzisions-Schneidinstrumente her und ist für 10% der israelischen Exporte verantwortlich. In Israel beschäftigt Iscar 2.500 Mitarbeiter und in Fabriken in aller Welt weitere 7.500. (Tachles) "Es gibt kein Zweites Land wie Israel" sagte Buffet nach dem Erwerb. (Algemeiner, IsraelHayom, globes) TS
Buffet mit Obama

Stef Wertheimer
Foto: Sahm

Energie - Plug & Play
Sol Chip gewann den Preis für technische Entwicklung der IDTechEx-Konferenz in Berlin. Die Firma aus Haifa entwickelte einen Chip, der Solarenergie kompakt und kostensparend in Elektrostrom umwandelt, womit nun jedes mobile elektronische Gerät seine Energie direkt aus der Umwelt gewinnen kann. IDTechEx ist die führende Konferenz auf dem Gebiet Energie-Gewinnung und Speicherungstechnologien. (Newsblaze) MN
Dr. Peter Harrop, Vorsitzender von IDTechEx (li.) mit Dr. Shani Keyssar und Rami Friedlander von Sol Chip

Win-Win
Indiens größte Unternehmensgruppe Tata Industries wird 5 Mio. US-$ in "Ramot" investieren. Ramot ist für den Transfer von Technologien der Tel Aviv Universität verantwortlich. Es ist das erste Mal, dass ein Unternehmen direkt in eine Uni investiert, sagt Shlomo Nimrodi, CEO von Ramot (Foto). (jpost) MN

Deal in Afrika
Frutarom erwirbt den südafrikanischen Aromen-Hersteller JannDeRee. Die in Johannesburg ansässige Firma hatte 2012 einen Umsatz von 5 Mio. US-$. Der israelische Hersteller von Lebensmitteln wird 5.2 Mio US-$ für den Erwerb zahlen und sich damit einen besseren Zugang zu den Ländern südlich der Sahara sichern. (Globes) MN
Foto: Sahm


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Erzengel Gabriel
Im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung im Israel Museum steht eine Steinplatte aus dem ersten Jahrhundert vor der Zählung mit einem Text in Althebräisch, der den Erzengel Gabriel erwähnt. Der sog. "Gabriel-Stein" im Besitz des Schweizer Sammlers Jeselsohn verkündet den Tod und eine Wiederauferstehung des Messias nach drei Tagen. Dieses jüdische Motiv wurde später von den Christen aufgegriffen. (Times of Israel, Israelnetz, Israelnetz, n-tv) MN TS
Foto:Sahm

Wein-Partner
Im Staatlichen Hofkeller in Würzburg gab es Weinproben mit "Teperberg 1870" zum Anlass der fünfjährigen Partnerschaft zwischen der Traditionskellerei und dem israelischen Weingut Teperberg. Das Projekt Twin Wineries bringt deutsche und israelische Kellereien zusammen.
Bislang haben sich bereits acht solche Partnerschaften etabliert. In den jeweiligen Weingütern hängt ein Schild auf Deutsch und Hebräisch "Der Verständigung, dem Austausch und der Freundschaft". (ynet) MN

Global vernetzt
Nicht weniger als 40.000 Studenten, auch aus arabischen Ländern, haben sich für den Kurs Synapses, Neurons and Brains der Hebrew University of Jerusalem registriert. Damit startete die Uni ihren ersten internationalen Kurs im
Rahmen einer Kooperation mit Coursera, das Online-Kurse von Wissenschaftlern der Top-Unis wie Stanford und Princeton anbietet. Das saudische Ministerium warnte Studenten vor Kursen "suspekter" Webseiten "vermeintlicher" Universitäten. (NoCamels, Saudigazette) MN TS

BILD: Eine Therapie namens Tel Aviv
Die israelische Großstadt Tel Aviv (übersetzt "Frühlingshügel") sollte es als Rezept geben, gegen Unlust aller Art. Hier wohnen Zuversicht und Lebensfreude Tür an Tür! In dieser Stadt fühlt man sich leicht und glücklich wie ein Schmetterling. Das Meer liegt in der Luft, in den Cafés
sitzen fröhliche, schöne Menschen. Das Leben ist gut. Und das, obwohl der Krieg so nah ist. (Bild) TS

Unvorstellbare Kombination
In der israelischen Armee gibt es jetzt einen ersten arabischen Ankläger bei Militärgerichten, wo palästinensische Terroristen verurteilt werden. Leutnant Arin Shaabi ist zugleich Christin, Jüdin, Araberin und Israeli. für viele die an einen "Apartheidstaat Israel" glauben, ganz sicher eine unvorstellbare Kombination! (TimesofIsrael) TS



Rahav in Kiel getauft
Ein fünftes U-Boot der Delphin-Klasse für die israelische Marine ist in Kiel auf den Namen "Rahav" getauft worden. Generalmajor Ehud Shani vertrat das israelische Verteidigungsministerium bei der Feier. Das moderne U-Boot soll innerhalb des Jahres ausgeliefert werden. (KN) TS

Israel ist nicht die Schweiz
Bei einem Treffen mit dem schweizerischen Außenminister Didier Burkhalter in Tel Aviv sagte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, das Leben bei den Eidgenossen biete weniger Herausforderungen als im jüdischen Staat. "Aber
ich kenne keinen Israeli, der unseren Staat gegen einen anderen Ort austauschen würde." Vor einem Friedensvertrag mit den Palästinensern will Netanjahu eine Volksabstimmung abhalten und dazu von der Schweiz dazulernen. In Israel wurden Entscheidungen wie der Rückzug aus Sinai, Frieden mit Ägypten und Jordanien, die Osloer Verträge und der Rückzug aus Gaza demokratisch im Parlament entschieden. (ejp, Israelnetz) TS

Google anerkennt Palästina
Die Internet Suchmaschine Google hat ihre nach Staaten sortierte Seite für die "palästinensischen Territorien" in "Palästina" umgetauft. Statt Google.com oder Google.de einfach Google.ps eingeben. Allein afp, von deutschen Medien zitiert, behauptet, dass Israel "verärgert" reagiert habe. Dabei sagte Außenamtsprecher Palmon gelassen: "Google ist weder eine politische noch eine diplomatische Instanz. Die können alles so bezeichnen, wie sie wollen." (BBC, Israelnetz, Spiegel) TS



Es geht nicht um Territorium: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ist zu einem Gebietstausch mit Israel als Teil eines Friedensvertrages bereit. Israel könne jedoch nicht als jüdischer Staat anerkannt werden. Netanjahu hatte diese Weigerung und nicht die Gebietsfrage als Kern des Konflikts bezeichnet. Laut Abbas müsse eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat abgelehnt werden, weil damit die Rechte der palästinensischen Minderheit in Israel ignoriert würden. Etwa 21 Prozent der acht Millionen Israelis sind Araber. Zudem bedeute das den automatischen Verzicht auf ein Rückkehrrecht für alle Palästinenser und deren Nachfahren, die seit dem Unabhängigkeitskrieg 1948 ihre Heimat im heutigen Israel verloren haben (aber ein paar Kilometer weiter in der palästinensischen Heimat bei Bethlehem, Gaza, Ramallah oder Nablus bis heute in Flüchtlingslagern gehalten werden. (focus) TS

"Zionisten hinter nackten Busen": Die "jüdische Weltverschwörung" und der Mossad haben bekanntlich "grenzenlose Fähigkeiten". So behauptet die "Stimme Russlands", dass die barbusigen Demonstrantinnen der feministischen Organisation "Femen" in Russland, Paris und Berlin von "Zionisten" finanziert und gelenkt würden. Der Beweis: Sie demonstrieren in Kirchen und Moscheen, aber nicht in Synagogen. Irans Führer Ali Khamenai
Zionistische Agentin als Hexe
bezichtigte zudem die Juden der "Hexerei", mit der sie sich seit König Salomo die Welt und die Natur untertan machen wollen. Hexerei werde gegen Iran eingesetzt. (partiantisioniste, israelandstuff) Den Iranern scheint entgangen zu sein, dass der Salomo-Mythos ein "raffiniertes Propagandawerk" ist, eine politisch motivierte Geschichtsklitterung, die der Spiegel schon 2009 entlarvte. (spiegel) TS

Mord ist "Pflicht für jeden Palästinenser": Die Familie des Terroristen Salam Zaghal, der den israelischen Schauspieler und Vater von 5 Kindern bei der Tapuach-Kreuzung erstochen und dann mit dessen Waffe auf Soldaten geschossen hat, bezeichnete es als "Pflicht eines jeden Palästinensers, Juden zu
ermorden". Der Mord ist im Westjordanland begrüßt worden und Sprecher der "gemäßigten" Fatah-Partei, mit der die Generalsekretärin der SPD, Andrea Nahles, erst kürzlich bekräftigte, "gemeinsamen Werte" zu haben, bezeichneten Zaghal als "Helden". (PMW) TS

UNDP sponsort Fußballtournament: Die UNO Entwicklungsorganisation UNDP hat zusammen mit der Autonomiebehörde und der Fatahpartei in Jenin die Finanzierung und Schirmherrschaft zum jährlichen "Prince of Martyrs Abu Jihad Football Tournament" übernommen. Der "Prinz der Märtyrer", Abu Dschihad, wird dabei gerühmt, durch die von ihm organisierten Terroranschläge über 125 Israelis getötet zu haben. (Palwatch) TS
Terrorverherrlichung vor UNO-Schule in Dehaische
Foto: Sahm

"Selbstmordanschläge gerechtfertigt": 40% der muslimischen Palästinenser gaben bei einer Umfrage in den Autonomiegebieten an, dass Selbstmordanschläge gegen Zivilisten gerechtfertigt seien, um den Islam zu verteidigen. Die Studie veröffentlichte das amerikanische "PEW Resarch Center". Weltweit wurden Umfragen in 39 muslimischen Ländern durchgeführt. Nirgendwo fanden Selbstmord-Attentäter eine derart hohe Akzeptanz wie bei den Palästinensern. 89% der
Foto: Sahm
Palästinenser wollen die Scharia als offizielles Gesetz. 87% meinten, dass eine Ehefrau ihrem Mann immer gehorchen müsse. 81% erklärten, dass westliche Unterhaltungskultur die Moralvorstellungen verletze. (Israelheute, IsraelHayom) TS

"Juden haben keine Anrechte": Die schottische Kirche hat in einem neuen Dokument erklärt, dass Juden keine biblischen oder andere Anrechte im Heiligen Land hätten. "Es ist atemberaubend mitzuerleben, wie Nichtjuden den Juden vorschreiben wollen, wie sie ihre eigenen Heiligen Texte interpretieren sollten" sagte ein Vertreter der entrüsteten jüdischen Gemeinden. Mit dem Papier seien alle Türen für einen Dialog zugeschlagen worden. (TimesofIsrael, JTA, thejc) TS
"Illegale" Staatsgründung

SZ: Kopf oder Qual: Peter Münch, Korrespondent der SZ, entdeckte einen "alten innerjüdischen Graben" zwischen Aschkenasim und Sephardim. "Streit lauert an allen Ecken". Da ist sogleich ein kapitaler Konflikt entbrannt. "Diskriminierung!", schallt es quer durchs Land. Was Münch bei einem 3.000 Jahre alten Volk als "alt" bezeichnet, ist relativ. Die Vertreibung aus Spanien fand 1492 statt. Und die seit biblischer Zeit in Babylon lebenden Juden haben nichts mit Spanien zu tun. "Traditionell ist Israels Elite aschkenasisch", behauptet Münch und meint gewiss nicht den sephardischen Präsidenten Navon, den marokkanischen Außenminister David Levy, den iranischen Generalstabschef Schaul Mofaz und andere. Obgleich in Israel gerade erst Wahlen stattgefunden haben, berichtet Münch: "Mit Blick auf sein Wahlvolk hat Premierminister Benjamin Netanjahu sofort ein Zugeständnis gemacht." Es geht um die Abbildung historischer Figuren auf Israels Geldscheinen. Münch fand einen arabischen Abgeordneten, der forderte, dass gefälligst ein Araber auf Schekelscheinen abgebildet sein sollte, weil der Schekel Zahlungsmittel der Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen sei. (SZ) TS
Vergessen ist, dass der orientalische, in Spanien geborene, auf Arabisch Musa ibn Maymun genannte Gelehrte Maimonides, der in Marokko und Ägypten lebte, schon einen israelischen Geldschein schmückte.



Ein weder bestätigter noch dementierter israelischer Luftangriff in Syrien und die Debatten um Haushaltskürzungen wegen dem großen Defizit bestimmen auch kommende Woche die Nachrichten. Aber mit Spannung wird der offizielle Besuch des Premierministers in China erwartet. Es gibt zunehmend engere Beziehungen zwischen Beijing und Jerusalem, militärisch, in der Wissenschaft und beim Handel. Traditionell begnügt sich Israel nicht nur mit einem Verbündeten in der Welt. Es sei daran erinnert, dass Israel 1948 den Unabhängigkeitskrieg mit sowjetischen Waffen ausgefochten hat. 1956 und 1967 waren es britische und französische Waffen. Erst ab 1970 besteht eine strategische Kooperation mit den USA. Heute pflegt Israel stille aber gute Beziehungen auch mit Moskau und mit den Indern. (INSS) Abgesehen davon freut man sich in Jerusalem auf die Feierlichkeiten zum Yom Jerushalayim (Jerusalemtag) am kommenden Mittwoch, dem Tag, an dem bundesweit der diesjährige Israeltag gefeiert wird. (ILI) TS



Trockengelegt - Konfliktherd Totes Meer
Arte hat einen Film mit diesem Titel produziert und vor allem Israel die Schuld für das Austrocknen des Toten Meeres und verheerenden Folgen für die Ufer zugesprochen. Da wird ein vermummter Palästinenser gezeigt, wie er bei einer israelischen Pumpstation Wasser stiehlt "damit meine Frau und Kinder trinken können". Doch was hat das mit dem Toten Meer zu tun? Gar Nichts! "Der einst mächtige Jordanfluss ist zu einem Rinnsal verkümmert". Nun, "mächtig" war der Jordan noch nie. "Wasser ist Quelle des Konflikts", wird da behauptet. Ein oft heraufbeschworenes Klischee, das dadurch nicht richtiger wird. Die Wasserverteilung wurde seit den 1950ziger Jahren vertraglich geregelt. "Insbesondere von Israel" wird Wasser für sein Verteilernetz entnommen... Wirklich? Und was ist mit dem Jarmuk-Damm, der einvernehmlich zwischen Israel und Jordanien errichtet wurde, um Jordanien zu bewässern. Und was ist mit den 50 Millionen Kubikmeter Wasser, die im See Genezareth zwischengespeichert werden, um im Sommer nach Jordanien gepumpt zu werden. Und woher nimmt Israel das Wasser, das als Trinkwasser in den Gazastreifen (!) und in die Westbank zu den Palästinensern gepumpt wird? Es ist korrekt, dass riesige Mengen Tote-Meer-Wasser für die Gewinnung von Pottasche, Brom und Magnesium vom Nordbecken in die südlichen Verdunstungsbecken gepumpt werden. Darunter leidet die Natur, aber dieses Wasser könnte für nichts anderes verwendet werden, denn es ist zehnmal salziger als Meereswasser und zudem hochgiftig. Aktivisten bringen viele Argumente, doch die dazugehörigen Gegenargumente kommen nicht vor. (Arte, CAMERA) TS



Event: Wir sind Israel - Mehr als 60 Städte feiern am 8. Mai den jüdischen Staat
Sacha Stawski hat ein Ziel: Er hat sich vorgenommen, dass eine Million Menschen in Deutschland sich im Rahmen des Israeltags am 8. Mai zum jüdischen Staat bekennen. »Als Symbol der Versöhnung, als Manifest politischer Ethik und als couragiertes Signal für andere Länder«, erklärt der Vorstandsvorsitzender des Vereins »ILI - I like Israel« und Organisator des Israeltags.
Allzu weit entfernt ist Stawski von diesem Ziel nicht. In diesem Jahr wird Israel in insgesamt mehr als 62 deutschen Städten mit seinen blau-weißen Symbolen für einen Tag lang wieder deutlich sichtbar. Seit der Gründung des Vereins 2003 bekennen sich von Jahr zu Jahr mehr Bürger am Israeltag zum jüdischen Staat und demonstrieren so ihre Sympathie für das Land. Ob in Form von Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen in Gemeinderäumen oder Infoständen in Fußgängerzonen - die teilnehmenden Orte bilden am Israeltag ein großes buntes Netz zu Ehren des Landes.
Schirmherrschaft: Wie bereits im vergangenen Jahr findet der Israeltag auch dieses Mal wieder unter der Schirmherrschaft von Zentralratspräsident Dieter Graumann statt. Für ihn ist die Unterstützung der Aktion eine Herzensangelegenheit: »Jahr für Jahr ist es aufs Neue beeindruckend und tief bewegend, wie in ganz Deutschland das Zeichen von Solidarität und Verbundenheit mit dem jüdischen Staat anlässlich seines Geburtstages gesetzt wird«, sagt Graumann.
Und auch Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, tritt für die Aktion ein: »Der ILI-Tag bietet in ganz Deutschland die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu feiern.« Die Veranstaltung sende ein positives Signal an alle deutschen Israelfreunde und an alle Menschen im jüdischen Staat, so Hadas-Handelsman.
In Frankfurt am Main, Stuttgart, Köln, Hamburg und Berlin zum Beispiel werden Zehntausende Menschen erwartet, die ihrer Solidarität mit Israel Ausdruck verleihen wollen. Besonders engagiert werden dabei wieder die örtlichen jüdischen Gemeinden, die Deutsch-Israelische Gesellschaft und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sein. Straßenfeste, Konzerte, Partys, Essstände - all das gehört zur Vielfalt dessen, was der Israeltag zu bieten hat.
Doch nicht allein in den Großstädten wird der Israeltag begangen. Auch kleinere wie Bad Dürrheim, Unterbergen und Welzheim lassen am 8. Mai den jüdischen Staat hochleben. »Eine einzigartige Aktion«, nennt ILI-Vorstandsvorsitzender Sacha Stawski die Veranstaltung. »Wenn es so weitergeht, knacken wir in ein paar Jahren die Millionen-Marke.«
Eine Übersicht über die Teilnehmerstädte findet sich hier: www.i-like-israel.de (JA)
Links zum Thema:
. Liste der Feiern zum 65. Geburtstag des Staates Israel (Download pdf)
. Haolam, Jüdische Allgemeine, Hagalil, Israelnetz

In Frankfurt gehen die Feiern zum Israeltag 2013 bereits am 7. Mai los...
...und auch in Afrika wird der Israeltag gefeiert!
Und ab dem 8. wird dann bundesweit gefeiert. Eine Übersicht aller Städte, Termine und stattfindender Veranstaltungen finden Sie HIER. Die Seite wird ständig aktualisiert!

Israel verstehen? Eine Einführung
Vortrag und Diskussion mit Gisela Dachs (Korrespondentin der Wochenzeitung »Die ZEIT«, Tel Aviv) im Jüdischen Museum Hohenems, Dienstag, 7. Mai 2013, 19.30 Uhr, Begleitveranstaltung zur Ausstellung Familienaufstellung. Israelische Porträts (hohenems) Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Hohenems, Schweizer Str. 5 in 6845 Hohenems. Reservierung: Tel. 05576/739890, office@jm-hohenems.at


Karate
Nir Shubinski ist neuer Jugend-Europameister in Karate. Bei der Europameisterschaft in der Schweiz, mit 350 Sportlern aus 16 Ländern, gewann er die Goldmedaille. (One) MN

Cricket
Trainer Herschel Gutman (Foto, re.) wurde vom ICC Europe (International Cricket Council) zum Coach des Jahres gewählt. Damit wurden seine Verdienste in der Entwicklung der Trainer-Ausbildung in Israel gewürdigt. (Ha'aretz) MN



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Feiern Sie mit uns!

Am 8. Mai feiert die Organisation ILI - I Like Israel e.V. den Israeltag 2013 und zeigt damit die tief empfundene Verbundenheit mit dem Staat Israel. Dieser Tag ist zugleich Yom Yerushalayim und der 65. Geburtstag der Staatsgründung Israels. Er steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, und S.E. Yakov

Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel.
"Jahr für Jahr ist es aufs Neue beeindruckend und tief bewegend, wie in ganz Deutschland das Zeichen von Solidarität und Verbundenheit mit dem jüdischen Staat anlässlich seines Geburtstages gesetzt wird", so Dr. Dieter Graumann in seinem Grußwort zum Israeltag 2013.
Ab Yom Ha`azmaut, dem Unabhängigkeitstag, wird von Aachen bis Wolfsburg, an mindestens 63 Orten in Deutschland, und über 75 weltweit, zwischen Accra (Ghana) und Tiburon (Kanada), der 65. Geburtstag des Staates Israel mit dem Israeltag 2013 gefeiert. Feste von Mitte April bis Anfang Juni an zentralen Plätzen, Ausstellungen, Konzerten und Vorträgen in Gemeinderäumen, Infoständen in Fußgängerzonen.
"Jede Stadt und jedes Fest setzt andere Akzente und doch vereinen sich alle, um Über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg in einem großes bunten überregionalen Netzwerk den 65. Unabhängigkeitstag eines einzigartigen und zu oft falsch verstandenen Landes als Fest für Jedermann zu feiern", so Sacha Stawski, Vorsitzender von dem gemeinnützigen Verein ILI - I Like Israel e.V., die seit 10 Jahren alljährlich für den Israeltag mobilisieren.
"Der ILI-Tag", so Yakov Hadas-Handelsman in seinem Grußwort, "bietet in ganz Deutschland die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu feiern und die Freude über den israelischen Unabhängigkeitstag als positives Signal an alle deutschen Israelfreunde - an die vorhandenen ebenso wie an die zukünftigen - sowie an die Menschen in Israel selbst zu senden."
Eine Übersicht der Feierlichkeiten gibt es HIER.
Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch weiterhin bei allen Fragen zur Organisation ihres Israeltages.
Kontakt zu ILI für den Israeltag 2013: israeltag@il-israel.org
Wir freuen uns auf Ihre Mails!
Barbara vom Team Israeltag 2013







"Kubane" - Das jemenitische Sabbatbrot...
Für das jemenitische Sabbatbrot benötigt man einen Topf ohne Plastikgriffe, den man mit Aluminiumfolie hermetisch verschließen kann, damit kein Dampf entweichen kann.
1 Kg Mehl
1 frische Hefe (oder 1 EL Trockenhefe)
1 EL Zucker
1 EL Salz
3-4 Tassen Wasser
1 EL Guchta (optional)


Foto: Sahm
Mit der Hand oder im Mixer einen ziemlich feuchten Teig mit allen Zutaten machen. 20 Minuten oder länger aufgehen lassen. Im Backtopf ca. 100 Gramm Margarine (oder Butter) schmelzen.
Den Teig eindrücken. Tennisballgroße Stücke in der Margarine wälzen und aufhäufen. Am Ende die Stücke schön im Topf verteilen und mit dem Deckel verschließen. Der Teig muss wieder aufgehen, sollte aber den Deckel nicht berühren. Derweil den Ofen auf 220 Grad vorheizen.
Vorsichtig, damit der Brotteig nicht zusammenfällt, den hermetisch geschlossenen Topf in den Ofen geben. 20 Minuten lang backen.
Dann den Ofen in Israel auf "Schabat" runterschalten, oder auf etwas weniger als 100 Grad. Den Topf mit dem Weißbrotteig bis zum nächsten Tag bei dieser Hitze im Ofen lassen.
Wenn der Topf wirklich hermetisch verschlossen war, erhalten Sie ein dunkelbraunes, weiches Brot, das sich leicht "brechen" lässt, dank der in Margarine gewälzten Bälle.
"Guchta", auf Hebräisch auch "Kazach" genannt, sind schwarze Zwiebelsamen, die dem Brot ein geheimnisvolles Aroma geben. Ich empfehle, in den Ofen auch noch einen kleineren Topf mit rohen Eiern, gefüllt mit Wasser, aber ebenso hermetisch verschlossen und ohne jede Zutat, zu schieben. Die Eier werden ein dunkelbraunes Eiweiß erhalten und etwas "erdig" schmecken. Beteavon!



Ein Kerem in 60 sek

Jerusalem Mahaneh Jehuda Markt

Die jemenitisch-jüdische Kunst der filigranen Silberschmiede lebt in Israel wieder auf

100 Jahre Israel in 3 Min.



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.
Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben


Bundesinnenminister Friedrich zu Besuch auf dem Kirchentag 2013...
(Fotos: J. Haller)

Vom 4.-6. Mai: "The White City". (ynet)



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 08. Mai 2013
ist Israeltag!


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