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26. Mai 2013




Inhaltsverzeichnis



















Schlüssel zu Alzheimer
Eine erhöhte Konzentration des Proteins Tomosyn führt im Gehirn zu neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson. Tomosyn verändert den Hippocampus und stört die Gedächtnis- und Lernfähigkeit. Professor Uri Ashery
und Doktor Boaz Barak (Universität Tel Aviv) haben die Ergebnisse ihrer Studie an Mäusen im Journal NeuroMolecular Medicine veröffentlicht. (nocamels) DJ

Relaxen schützt vor Krankheit!
Wer ständig unter Strom steht, wird häufiger krank, und ist anfälliger für Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose. Grund dafür ist das entzündungshemmende Hormon Glucocorticoide. In einer Studie an Mäusen haben Forscher der Ben Gurion Universität gezeigt, dass unter
Stress zu wenig Glucocorticoide freigesetzt werden und damit die Anzahl der entzündeten Zellen im Körper steigt. (nocamels) DJ

Grünes Licht
Beruhigendes grünes Licht spenden Lampenschirme aus Meeresalgen von Nir Meiri. Die Designerin kombiniert Innovation und Ökologie. Ihr Lampenschirm besteht aus dünnen Metallsaiten mit aufgetragenen frischen Algen. Wenn sie trocknen, schrumpfen sie und formen den Lampenschirm. Meri hat ihre Kreation auf der Milan Design Week vorgestellt. (nocamels) DJ

Wirksamkeit israelischer Kräuter
„Rund 25% aller heutigen Medikamente, inklusive Aspirin und krebsbekämpfende Mittel, haben ihren Ursprung in Pflanzen“, so Prof. Bertold Fridlender vom „Hadassah Academic College“ in Jerusalem. Das mit 2 Mio. Euro von der EU finanzierte Projekt „BioXplore“ soll die Voraussetzungen für die Kultivierung israelischer Pflanzen für pharmazeutische und kosmetische
Erzeugnisse sowie Nutrazeutikum (medizinisch wirksame Lebensmittel) schaffen. (Israel21c) TS



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Google und Facebook wollen Waze
Das israelische Startup Waze verlangt über $1 Mrd. für sein Navigations-App für Smartphones. Neben Facebook
hat sich auch Google als potentieller Käufer gemeldet. Waze, vor 4 Jahren gegründet, hat 47 Mio. Nutzer. Von 100 Angestellten leben 11 in den USA und die übrigen in Israel. (IsraelHayom) TS

Nichtraucher
Mit einem Kredit über insgesamt rund 150 Mio. EUR unterstützen die KfW IPEX-Bank und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) den israelischen Energieversorger The Israel Electric Corporation LTD (IEC) bei einem umfangreichen Investitionsprogramm. Dieses umfasst die Installation modernster Rauchgasentstickungsanlagen. Geliefert wird die
Umwelttechnik von der mittelständischen Babcock Noell GmbH aus Würzburg. Die in Deutschland entwickelten Rauchgasentstickungsanlagen sind so ausgelegt, dass eine Reduzierung um bis zu 92 Prozent (auf 24,4 ppmvd) der bisherigen Stickoxyd-Emissionswerte der Kraftwerke möglich ist. (Nordic) TS




Erfurter bei Israels Armee
Ivo Dierbach war mehrere Wochen Freiwilliger in der israelischen Armee. Er sieht Land und Leute heute differenzierter. Hatten Sie Angst? Angst hatte ich nicht. Aber als ich dort war, wurden eine Division, also 10.000
Männer und 2.000 Reservisten, an die syrische Grenze verlegt. Mir war klar, dass es auch um die Sicherung der Grenze zu Syrien ging. Wir waren 15 Freiwillige, die Rucksäcke mit Helmen, Splitterschutzweste, Zelt und anderer Ausrüstung gepackt haben. 13 aus unserer Gruppe waren Juden, wir beiden Deutschen nicht. Waren Sie mit Bussen unterwegs? Ja, wenn man in einen Bus steigen will, wird man schon nachdenklich. Ich hatte das Gefühl, eine Busfahrt war gefährlicher als die Arbeit innerhalb der Armee. Und es ist auch nicht gerade beruhigend, wenn man auf jedem Spielplatz Schutzräume weiß. Das Land ist mir näher gekommen. Die Berichterstattung über Israel ist mir hier nicht differenziert genug. (Thüringer) TS

Mosaik aus Israel schreibt Geschichte
Ein römisches Mosaik aus dem 4. Jahrhundert, vor 17 Jahren in Lod gefunden, wird im Pariser Louvre ausgestellt, die erste Ausstellung archäologischer Funde aus Israel im berühmtesten Museum Frankreichs. Für das Mosaik eines römischen Geschäftsmannes wurde neben der Abteilung für Funde aus der römischen Zeit der seit zweihundert Jahren verschlossene
Cour du Sphinx (Sphinx-Hof) geöffnet. Der Teppich aus Steinchen zeigt auf 180 Quadratmetern in leuchtenden Farben Handelsschiffe, Fische, Vögel und Pflanzen. (Schalom-eu) TS

Frau Dr. HC Barbara Streisand
Die amerikanische Sängerin Barbara Streisand wird während ihres Besuches in Israel im Juli aus Anlass der von Präsident Schimon Peres einberufenen Zukunftskonferenz von der Hebräischen Universität den Ehrendoktortitel erhalten für ihre Bemühungen um Gleichberechtigung und ihre Zuwendung zum jüdischen Volk und dem Staat Israel. (ynet, TimesofIsrael, Tachles) TS

TERRA SANCTA MUSEUM
Im Jahr 2015 wird im Herzen der Altstadt Jerusalems das TERRA SANCTA MUSEUM geboren, ein einzigartiges Museum über die Wurzeln des Christentums und die Bewahrung der Heiligen Stätten. „In diesem heiklen Moment der Geschichte ist es von fundamentaler Bedeutung, der ganzen Welt die Geschichte der
Virtuelle Darstellung des künftigen Museums
christlichen Präsenz im Heiligen Land bekannt zu machen, um ein größeres Bewusstsein unserer Wurzeln zu fördern, zur Einheit der Menschheitsfamilie beizutragen und die Botschaft des Friedens in der Welt zu verbreiten“, so die franziskanische Kustodie in Jerusalem. (terrasanctamuseum, proterrasancta) TS

Deutscher leitet Israel Sinfonietta Beer-Sheva
Als erster deutscher, nicht-jüdischer Dirigent übernimmt Maestro Justus Frantz, der weltweit bekannte Dirigent und Pianist, ab September 2013 die musikalische Leitung der Israel Sinfonietta Beer-Sheva. Frantz ist gebürtiger Pole und stammt aus einer Familie von Gerechten unter den Völkern, die während des 2. Weltkriegs am Kampf gegen das NS-Regime beteiligt war. (BR, Klassik, JA, Pressemitteilung Sinfonietta und Deutsche Botschaft Tel Aviv) TS

„Depeche Mode“ startete Europatour in Tel Aviv
Dave Gahan, Martin Gore und Andy Fletcher, besser bekannt als Depeche Mode, haben schon in den 80er Jahren mit ihrem Elektronik-Pop den Sound der modernen Musik neu definiert. Am 7. Mai 2013 startete die Band ihre Europa-Tournee im Hayarkon-Park von Tel Aviv vor über 30.000 Fans. Die wichtigsten deutschen Tournee-Stationen sind München (1.6.), Stuttgart (3.6.), Frankfurt (5.6.),
Berlin (9.6.), Leipzig (11.6.), Hamburg (17.6.) sowie Düsseldorf (3.7. und 5.7.2013). (jpost, eventim, depechemode, aigner) Markus Aigner Tel. 0179-4014232 MN

Tora nahe Gott
El Al hat eine Torarolle anfertigen lassen, die führende Israelis wie Präsident, Premierminister und andere bei ihren Auslandsflügen “in den Himmel” begleiten soll. Die EL AL Torarolle wurde „Tora für die Einheit Israels“ genannt und ist innerhalb von drei Jahren von Juden aus aller Welt geschrieben worden. (IsraelHayom) TS

Für Taglit gespendet
Der Casino Tycoon Sheldon Adelson und seine Frau Miriam stifteten weitere 40 Mio. US-$ der “Birthright Israel Foundation“, die als „Taglit“ junge Juden zwischen 18 und 26 zu Besuchen nach Israel bringt. Insgesamt hat Adelson schon 180 Mio. US-$ für die "Geburtsrecht-Organisation"
gestiftet. Die 10-tägigen Visiten sollen das Bewusstsein erweitern und die kulturelle Identität mit dem Heimatland ihrer Vorfahren festigen. Adelson, mit 26,5 Mrd. US-$ laut Forbes der 15. reichste Mann in der Welt, hat auch für Jad Vaschem und andere israelische Einrichtungen gespendet. (jta, IsraelHayom, jta) TS



Peres nach Jordanien
Der israelische Präsident Schimon Peres wird am Sonntag nach Jordanien fliegen und Israel vor dem World Economic Forum (WEF) repräsentieren und eine Rede halten. Anwesend werden neben Gastgeber König Abdullah, US Außenminister John Kerry und Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas auch Staatsoberhäupter, Minister und
Geschäftsleute sein, aus: Ägypten, Libyen, Irak, Kuwait, Libanon, Qatar, Marokko, Vereinigte Emirate, Saudi Arabien, Bahrein, Pakistan. (ynet) TS

Einer geht, der nächste kommt
Der britische Außenminister William Hague hörte in Jerusalem von Premier Benjamin Netanjahu Mitgefühl zu dem Terroranschlag muslimischer Nigerianer gegen einen britischen Soldaten. US Außenminister John Kerry hoffte auf Überraschung bei den Friedensbemühungen. Ex-Präsident Nicolas Sarkozy kam, um einen Ehrendoktor abzuholen und Litauens Außenminister Linas Linkevikius wollte die
Beziehungen vertiefen. Zuvor schaute auch Guido Westerwelle vorbei, um Netanjahu zu umarmen. (Algemeiner, Israelnetz, Schalom-eu, Israelnetz) TS

„Jesus war muslimischer Palästinenser“
„Jesus war Palästinenser und predigte die Lehren des Islam, weshalb die Juden ihn zum ersten „Schahid“ machten und töteten“. Diese und viele andere abstruse Behauptungen verbreiten namhafte Palästinenser, Minister und palästinensische Medien. Mit Jesus als Palästinenser, Jasser Arafat als sich selber opfernder Palästinenser und Präsident Mahmud Abbas, als Botschafter des Friedens auf Erden
heißt es da: „Welch großartige Nation der heiligen Dreifaltigkeit!” (PMW, Israelnetz) TS

"Aufruf zum Boykott israelischer Produkte"
Die Grünen fordern in deutschen Läden eine besondere Kennzeichnung israelischer Produkte, wenn sie aus dem Westjordanland stammen. Die Botschaft Israels sieht darin einen versteckten Boykott-Aufruf. (Welt, Botschaft, Gruene, Israelheute) Henryk Broder erhielt keine Antwort auf seine sachliche Frage, ob auch Produkte aus dem besetzten Tibet, Nordzypern und der West-Sahara gekennzeichnet werden sollen: Achgut TS
Boykottaufruf auf der
Insel Utoya am Tag vor dem Massaker von Anders Breivik an 69 Jugendlichen. Einige glaubten, es sei eine Inszenierung israelischer Gräueltaten.

Was Olmert den Palästinensern geben wollte
Eine handschriftliche Zeichnung der durch Premier Ehud Olmert an Mahmud Abbas angebotenen territorialen Konzessionen ist aufgetaucht. Olmert hatte Abbas 2008 eine Landkarte gezeigt. Abbas hatte die Konzessionen aus dem Gedächtnis später auf offiziellem Briefbogen nachgezeichnet. TheTower.org hat eine Kopie dieses Papiers erhalten. Olmert wollte Abbas große Teile
Israels übergeben und das Westjordanland mit Gaza durch einen Tunnel verbinden. Dennoch hatte Abbas das Angebot zurückgewiesen. Olmert bestätigte auf Anfrage die Korrektheit der Zeichnung. (tower, TimesofIsrael) TS

Enter drücken und Krieg gewinnen
Der Chef der israelischen Luftwaffe, Generalmajor Amir Eshel, warnt vor plötzlichem Krieg mit Syrien. Syriens Waffenarsenal warte darauf, geplündert zu werden. Dann müsse Israel „sehr schnell und in großem Umfang reagieren.“ Einzelne Vorfälle könnten schnell eskalieren und Israel zwingen, innerhalb von Stunden mit der ganzen Kraft seiner Luftwaffe zu reagieren. Eshel warnte vor
zu großem Vertrauen in Technologie. „Diejenigen, die denken, wir werden nur ‚Enter‘ drücken und den Krieg gewinnen, liegen falsch. Wir müssen lernen, mit Misserfolgen und Überraschungen umzugehen.“ (jpost, TimesofIsrael, Israelnetz, Shalom-eu) TS



Hakenkreuzflagge bei Hebron: Eine Naziflagge ist über dem Dorf Beth Ummar an der Hauptstraße zwischen Bethlehem und Hebron an einer Stromleitung weithin sichtbar gehisst worden. Das Dorf steht unter palästinensischer Zivilverwaltung. Weil die Stromleitung
im israelisch kontrollierten „C“ Gebiet steht, wurde die Flagge von den Israelis abgenommen, so auf Anfrage ein Militärsprecher. (Algemeiner, Yahoo, Israeltoday) TS

Weder Juden noch Bibeln dürfen mit Delta fliegen: Die amerikanische Fluggesellschaft Delta, hatte im Januar 2011 eine Partnerschaft mit Saudi Airlines abgeschlossen. Im Juni 2011 veröffentlichte NBC , dass Delta Auflagen der saudischen Luftlinie übernommen habe. Weder Juden noch israelische Staatsangehörige dürften mit Delta fliegen. Ebenso sei es verboten, „nicht-islamische Glaubensartikel“ wie Bibeln oder Gebetsriemen an Bord mitzunehmen. Auf Anfrage schrieb Delta an ILI-News:
„Verboten“
„It is very important to know that Delta does not discriminate nor do we condone discrimination against any of our customers in regards to age, race, nationality, religion, or gender. We, as well as our employees around the world, would certainly not tolerate it.” Interessant, dass die Geschichte 2011 in der Welt Schlagzeilen machte, aber von deutschen Medien völlig ausgeblendet worden ist. (NBC, Tachles, hotair) TS

Al Dura: tot oder lebendig? Die israelische Regierung hat mit 13-jähriger Verspätung einen eigenen Report zu dem Fall Muhammad Al Dura vorgelegt, der Tausenden Menschen das Leben gekostet hat. Es geht um den Jungen, der am 30. Sept. 2000 vor laufender Kamera
von France 2 vermeintlich von israelischen Soldaten erschossen worden ist. Fazit Israels: Die Szene war gestellt, möglicherweise lebt Al-Dura noch. Peter Münch in der SZ bezichtigt Israel, „Geschichte neu schreiben zu wollen.“ Angesehene Journalisten von ap, afp und andere halten den Report für eine Attacke auf die Pressefreiheit. Dabei hatten Esther Schapira vom HR und andere längst gezeigt, dass der Tod von Muhammad fragwürdig und von Inszenierungen wie falschen Aussagen begleitet war. Wegen dem Report wurde die Urteilsverkündigung bei einem Verleumdungsprozess in Paris zwischen Philippe Karsenty und France 2 auf den 26. Juni vertagt. (Guardian, Algemeiner, thejc, jpost, ShuratHadin, Schalom-eu) TS

Syrien als Hüter der Menschenrechte: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der UNO hat dem Antrag Syriens (!) stattgegeben, unter Punkt 20 „Menschenrechtsverletzungen“ ausgerechnet Israel, wo sogar verletzte Syrer aus dem Grenzgebiet behandelt werden, wegen
schlechter Gesundheitsversorgung der Bewohner der Golanhöhen verurteilen zu lassen. Ansonsten standen nur medizinische Fragen auf der Tagesordnung. Vier Länder stimmten dagegen. Deutschland, Österreich und Schweiz enthielten sich der Stimme. (Jewishpress, presstv, unwatch) TS

Terror oder mutmaßlicher Gewaltakt: Während deutsche Medien noch über „Verdächtige“ der Ermordung eines „mutmaßlichen“ Soldaten berichteten und meinten, dass es bei dem Attentat „Anzeichen“ für einen Terroranschlag in London gebe, schrieb Präsident Schimon Peres an ihre Majestät, die Queen: „Terror ist eine globale Bedrohung.
Die Welt muss zusammenstehen. Der Staat Israel steht an der Seite der britischen Bürger“. (Photobucket, Bild, Merkur) TS



Es sind wirklich „weltbewegende“ Nachrichten mit denen man sich derzeit in Israel beschäftigt: Missglückte Geschäfte des Konzerns IDB; Autounfälle; Prügeleien unter betrunkenen Jugendlichen; Orthodoxe, die künftig zum Militärdienst eingezogen werden sollen, aber nicht wollen; lukrative aber für Anwohner gesundheitsschädigende Phosphatvorkommen; vermeintlich stümperhaftes Vorgehen der Polizei; und am Ende noch die „Sensation“ schlechthin: nach 17 Jahren hat der populäre Sänger Jehoram Gaon eine neue Disc herausgegeben. Langweilig? Ja! Paradiesische Verhältnisse wie in Deutschland, wo die Nachrichten auch nicht spannender ausfallen. Man ist ausnahmsweise mal mehr oder weniger ganz mit sich selbst beschäftigt. Das „schlechte“ Wetter mit 35 Grad in Jerusalem bewegt die Israelis mehr als Netanjahu oder Siedlungspolitik, Krisen oder Kriege. „Es ist ja gar nichts los“, klagt eine Journalistin. Richtig. „No News“ ist im Falle Israels „Good News“. Und für all diejenigen denen der Dauerregen im Großteil Deutschlands die Laune verdirbt, können wir nur raten, die aktuellen Sommerangebote von El Al zu nutzen und für plus minus € 350 (je nach dem, von wo man abfliegt) ein paar heiße Sonnentage Auszeit in Israel zu genießen. Denn eines wissen die Israelis ganz gewiß: wie man das Leben genießen kann… TS



Uri Avneri, 89, Papst der Israelkritiker, hält die Forderung, Israel als Staat der jüdischen Nation anzuerkennen, für lächerlich und gefährlich. (Gush-Shalom)
Lächerlich 1: „Wer ist das "jüdische Volk"? Die Juden der Welt sind ein gemischter Haufen. In Israel bist du Jude, wenn die Mutter Jüdin ist. Dies ist eine rein religiöse Definition.“
Interessant: Und in Deutschland? Bis 1976 galt, dass nur Kinder deutscher Väter automatisch Deutsche waren. Für Kinder deutscher Mütter und ausländischer Väter galt das nicht. (BVA) Mitsamt den eingebürgerten Migranten sind die Deutschen inzwischen auch ein „gemischter Haufen“. Verlangt der „linke“ Avneri etwa Rassenreinheit?
Lächerlich 2: „Die Juden in der ganzen Welt gehören zu anderen Nationen. Sie werden automatisch vom ausländischen Staat angenommen.“
Avneri, 1923 geboren, ist mit seiner Familie 1933 nach Palästina emigriert. Etwa weil die Juden in der Nazi-Zeit in Deutschland so gut „angenommen“ wurden? Und wo sind heute etwa eine Million Juden, die bis 1950 in arabischen Staaten in blühenden Gemeinden lebten, manche 3.000 Jahre alt? Fast alle sind weg. Viele konnten sich nur nach Israel retten, weil Israel sie als „Teil der jüdischen Nation“ aufnahm. Und wie viele verfolgte Juden wurden in der Nazizeit von anderen Ländern aufgenommen und nicht mit Schiffen wie der Struma versenkt (von 791 an Bord überlebte nur einer) oder von der Schweiz abgewiesen und zurückgeschickt? Warum hatte die Schweiz das „J“ im Pass erfunden?
„Es ist aus mehreren Gründen gefährlich. Weil Bürger Israels, die keine Juden sind- eine halbe Million muslimische und christliche Araber und über 400.000 Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion - ausgeschlossen sind.“
Falsch. Per Gesetz sind alle Bürger gleichberechtigt, aber nur Juden und deren Angehörige erhalten bei der Einwanderung automatisch die Staatsbürgerschaft, gemäß dem gleichen Prinzip wie Wolgadeutsche bei Ankunft automatisch deutsche Staatsbürger wurden. Alle anderen müssen die Staatsbürgerschaft unter schwierigen Bedingungen beantragen und erwerben. TS



In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel
Andrea von Treuenfeld, Journalistin, hat 16 alte Frauen in Israel interviewt. Sie sind aus Deutschland als „Jüdinnen“ geflohen, und wurden in Israel als „Jeckete“ verhöhnt, als Jüdinnen aus Deutschland. Die Frauen erzählten ihr Schicksal, Heimatliebe zum „gestorbenen Schlesien“, Konzentrationslager und dann die schwierige Eingliederung in Israel. Es sind starke Charaktäre, wie die jüngst
verstorbene Ester Golan oder Esther Herlitz, die Diplomatin und Knessetabgeordnete war. Treuenfeld hat feinfühlig in letzter Minute eine Welt eingefangen, die es schon bald nicht mehr geben wird. Das Vorwort schrieb Günther Jauch. (Random) TS



Liebe Landsleute
Die Deutsche Botschaft in Tel Aviv möchte Sie darüber informieren, dass die israelische Zivilschutzbehörde (Home Front Command) ihre jährliche landesweite Zivilschutzübung in Israel zwischen Sonntag, 26. Mai 2013 und Mittwoch, 29. Mai 2013 durchführen wird. Dazu gehört ein Sirenentest am Montag, 27. Mai 2013 um 12.30 h und
Israels Heimfront
19.05 h. Gleichzeitig erfolgen Hinweise per SMS sowie über Radio und Fernsehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Home Front Command unter www.oref.org.il. TS

Medaille für Ariel Muzicant
Aktion gegen den Antisemitismus Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich verleiht Ariel Muzicant die Joseph-Samuel-Bloch-Medaille. Am Dienstag, 4. Juni 2013, 18:00 im Gemeindezentrum der IKG Wien,
Seitenstettengasse 2, 1010 Wien Dr. Ariel Muzicant, 1952 in Haifa geboren und seit 1956 in Wien lebend, stand zwischen 1998 und 2012 der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) als Präsident vor. Die Joseph-Samuel-Bloch-Medaille würdigt besondere Verdienste im Kampf gegen den Antisemitismus. (gegenantisemitismus) TS

Israel: 65. Geburtstag und kein Ruhestand?
Frankfurt: : Analytischer Vortrag von Dr. Richard Herzinger, Journalist und Autor, Literaturwissenschaftler und bekannter Blogger, tätig als Korrespondent der Welt-Gruppe in Berlin. Herzinger wird sich mit der Frage befassen, welche neuen Gefahren, aber auch welche neuen Chancen Israel 65 Jahre nach Staatsgründung erwarteten. Montag, 27. Mai 2013 um 19 Uhr, im Bürgerhaus Gallus, Seminarraum 1 (1. Stock) Frankenallee 111. TS



Geste für den Frieden
Internationale Spieler des spanischen FC "Barcelona" werden im August 2013 für Schulungen zur Förderung des Friedens nach Israel kommen, um mit israelischen und palästinensischen Kindern zu spielen. Das haben der FC "Barcelona" und das Peres Friedenszentrum abgesprochen. Alle Barcelona Stars um Messi, Xavi, Iniesta, Pique, Puyol und Cesc wollen kommen. (Pressemitteilung von Peres Friedenszentrum) TS



Zur Erinnerung…

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Bilder, Videos und Berichte aus den verschiedenen Orten, wo der Israeltag 2013 gefeiert wurde finden Sie auf der ILI Website!Die Seite wird ständig aktualisiert!
Wir hoffen, es hat allen Freude bereitet, den diesjährigen Israeltag zu gestalten und zu feiern. Herzlichen Dank für die wunderbare Kooperation!
Israeltag 2014 ist am 14.Mai 2014!
Und der 3. Deutsche Israelkongress wird am 10. November 2013 in Berlin stattfinden. Dazu: Herzliche Einladung!





So stellt es die arabische Propaganda dar. (links)

Und das war die Wirklichkeit am 23. Dezember 1994, beim Einzug Arafats in Bethlehem: Ein Modell des Felsendoms auf dem Dach der christlichen Geburtskirche. (rechts)
Foto: Sahm



Auberginentaler
Labaneh herstellen: Naturjoghurt mit etwas Salz in sauberer Windel über Nacht über dem Spülbecken abtropfen lassen. Übrig bleibt eine köstliche säuerliche Quarkmasse. Auberginen ungeschält quer in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und in kaltem Salzwasser eine Stunde einweichen, herausnehmen, kräftig ausquetschen und abtrocknen.Öl erhitzen. Die Taler mit Mehl bestäuben
und im Öl knusprig braten. Mit Spritztüte einen Kreis aus Labane auf jedem Taler formen. Nun in kleiner Pfanne Olivenöl erhitzen und Pinienkerne leicht bräunen. (Vorsicht, die Kerne verbrennen schnell) Jeweils einen EL Olivenöl mit ein paar gebräunten Pinienkernen in den Labane-Kreis geben. TS



Vorstellungen der Ultraorthodoxen
Gut und sachlich dargestellt

Israelische Wassertechnologie



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Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben



Der Fotograf von Tower.org, Aviram Valdman, hat mit seiner Kamera die Stadt von Gold, Träumen und Blut eingefangen: Jerusalem. (Es lohnt sich, dort weitere Bilder anzuschauen)
Photos: The Tower/Aviram Valdman



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 14. Mai 2014
ist wieder Israeltag!


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