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01. September 2013




Inhaltsverzeichnis
























Intubationsroboter
Studenten der Hebräischen Universität haben in Zusammenarbeit mit dem Hadassah Medical Center einen Intubationsroboter entwickelt. "GuideIN Tube" identifiziert mit Infrarot die Lunge und navigiert dorthin. Eigenständig
wird eine Hohlröhre (Tubus) in die Luftröhre eingeführt, ohne dabei die Speiseröhre zu verletzen oder Luft in sie hineinzulassen. Das Gerät wurde bereits erfolgreich an Leichen am Hadassah getestet. Klinische Studien werden nächstes Jahr beginnen. (JPost, nocamels) DJ

Automatischer Nadelstecher
Bei mehr als 40% aller Infusionen muss mindestens 2-mal gestochen werden, ehe die Vene getroffen wird. Abhilfe verspricht das tragbare Handgerät Sagiv von der Hebräischen Universität und dem Hadassah Medical
Center. Mit Infrarot und elektrischer Abtastung wird die Vene lokalisiert und die Nadel in die richtige Position gebracht. In einer einzigen schnellen Bewegung wird dann die Nadel schmerzfrei eingeführt. Das Verfahren kann für Infusionen und Katheder genutzt werden. Mit einer Markteinführung wird in 1½ Jahren gerechnet. (timesofisrael) DJ

Zugeklebt!
Seal-V stoppt Blutungen und versiegelt große Gefäße. Das algen-mimetisches Gewebehaftmittel ist proteinfrei und benötigt kein Blut "zum Kleben". Deshalb kann es auch als prophylaktisches Dichtmittel verwandt werden. Auch in
nasser Umgebung bleibt Seal-V auf Blut- und Kunststoffgefäßen haften. Seal-V wurde von Sealantis Ltd., einem Startup des Technion, entwickelt und hat jetzt die europäische CE-Kennzeichnung bekommen. (Technion) DJ

Einblick in die Korallenwelt
Eine weltweit einzigartige Forschung betreibt Professor Uri Shavit am Korallenriff in Eilat. Mehr als 25% aller Unterwassertiere leben in Abhängigkeit von Korallen. Diese wiederum sind auf Wasserströmungen angewiesen.
Das Wasser sorgt dafür, dass die Korallen Nahrung und Zooplankton erhalten und Abfälle wegtransportiert werden. Prof. Shavit (Technion) untersucht mit einem Particle Image Velocimeter (PIV) die Strömungen am Riff. Einen Einblick in seine Forschung liefert dieses Video (Youtube) DJ

Beschneidung leicht gemacht
Unbeirrt durch die Beschneidungsdebatte will die UNO bis 2015 20 Mio. Männer in Afrika beschneiden lassen, um damit die Verbreitung der HIV-Erkrankungen in diesem Kontinent zu dämmen. Für dieses ehrgeizige Projekt entschied sich die UNO für die PrePex-Methode von Circ MedTech aus Herzliya. Der Klammer-Eingriff dauert wenige Minuten, erfordert keine Anästhesiespritze und keine chirurgischen Nähte. Die Methode ist von der US-amerikanischen FDA zugelassen und trägt den ISO-Siegel. (Israel21c) MN Medizinisches Team aus Ruanda



Großauftrag in den USA
Das US-Unternehmen Mobile Medical Services will das non-invasive kardiologische Überwachungssystem NICaS der Firma NI-Medical im großen Stil in den USA einsetzen. Ein entsprechender Vertrag im Umfang von zunächst USD 1,5 Mio. wurde mit der israelischen Firma unterzeichnet. (Globes) MN

Kooperation Israel/China
Der Wirtschaftsberater der Regierung, Prof. Eugene Kandel, ist nach China geflogen, um den Handel zwischen beiden Ländern und Investitionen zu fördern. Ebenso sollen Forschungsprojekte abgesprochen und die Zahl der
direkten Flüge erhöht werden. Israel will seine Abhängigkeit von Europa und den USA verringern. 2012 haben fast 19.800 chinesische Touristen Israel besucht, 13% mehr als 2011 und 49% mehr als 2010. (Haaretz) TS



Gesund & effizient
Einem neuen Rankings der Nachrichtenagentur Bloomberg zu Folge hat Israel eines der effizientesten Gesundheitssysteme der Welt. Bei den bewerteten Kriterien Lebenserwartung sowie relative und absolute Gesundheitskosten pro Kopf musste sich Israel nur gegen Hong Kong, Singapur und Japan geschlagen geben und liegt weit vor Großbritannien (Rang 14), Kanada (17), Deutschland (30) oder den USA (46). (Times of Israel) MN

Schöner Gewinn
Die Gewinnerin der fünften Staffel des israelischen "Big-Brother" heißt Tahunia Rubel. Die 25-jährige ist in Äthiopien geboren und die zweite Frau überhaupt, die diese Reality-TV-Show gewann. Sie durfte NIS 1 Mio. mit nach Hause nehmen. (HaAretz) MN

Neubau der Nationalbibliothek
2017 soll in Jerusalem die Nationalbibliothek Israels eröffnet werden, erbaut von den Basler Architekten Herzog & de Meuron. Der erste Spatenstich steht noch aus. Der
neue Standort befindet sich zwischen Knesset und Israelmuseum in Jerusalem. Seit 50 Jahren steht sie auf dem Givat Ram Campus der Hebräischen Universität. (Tachles) TS

Gottes Briefkasten geleert
Vor dem jüdischen Neujahr / Rosh Hashana (4. September) wird traditionell der "Briefkasten Gottes" geleert. Arbeiter entfernen alle Zettel aus den Ritzen der Klagemauer. Die "Briefe an Gott" werden auf dem Ölberg in Jerusalem begraben. (Jpost) TS



Keine "ewige" Finanzierung der Palästinenser
Der norwegische Außenminister Espen Barth Eide hat erklärt, dass Israelis wie Palästinenser wissen sollten, dass eine Finanzierung der palästinensischen Autonomiebehörde (durch die EU) nicht "ewig" fortgesetzt werde. Ohne Fortschritte werde sie gestoppt. Die Welt übergibt keinen Blanko-Scheck. Er sei
optimistisch, weil es im ganzen Nahen Osten zur Zeit nur zwei friedliche Flecken gäbe: Israel und das Westjordanland. (Jpost) TS

Von Panik keine Spur
Bilder von besorgten Israelis bei den Gasmasken-Verteilerstellen gingen um die Welt. Sie sollten "beweisen", dass Israel in Panik sei. Tatsache ist, dass es im ganzen Norden Israels nur in Haifa eine einzige Verteilerstelle gibt. Wenn da dann hundert Menschen kommen, in der prallen Sonne Schlange stehen müssen, herrscht Durcheinander. Seit dem
Irak-Krieg 1991 sind alle Israelis aufgefordert, ihre (kostenlos ausgeteilten) Gasmasken regelmäßig erneuern zu lassen. (Tachles, Israelnetz) TS

Peres vom VDZ geehrt
Staatspräsident Schimon Peres ist vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. VDZ-Präsident Hubert Burda und Vizepräsident Rudolf Thiemann überreichten ihm die "Goldene Viktoria für das Lebenswerk". Burda lobte Peres' Einsatz für Frieden und die Entwicklung der Digitalwirtschaft in Israel. Wie kein anderer verkörpere Peres die deutsch-israelische Freundschaft. (VDZ) TS

Ein Apartment in Berlin
Im Film "Ein Apartment in Berlin" werden drei junge Israelis mit ihrer Geschichte und der deutsch-jüdischen Vergangenheit konfrontiert. Im Film versuchen sie, die Wohnung der jüdischen Familie Adler wieder so
einzurichten, wie sie vor deren Deportation ausgesehen hat. Doch der Holocaust bedeutet für die drei Israelis etwas anderes als für die deutsche Regisseurin, die sie zu der Zeitreise eingeladen hatte. (3Sat) TS

Moses als Osama bin Laden
Gioachino Rossinis klassische Oper "Moses in Ägypten" ist von Produzent Graham Vick in eine antisemitische Anklage gegen Israel verwandelt und in Europa mit großem Erfolg aufgeführt worden, berichtet Camera. Der Darsteller von Moses wurde als Osama bin Laden verkleidet. Die von den bösen Israeliten mit Blut bespritzten Ägypter unter Pharao
tragen die typische Kleidung von Palästinensern mitsamt Kafije. Israelische Künstler beim Rossini Opera Festival, die Sopranistin Hila Baggio und die Pianistin Maria Nikitin, äußerten sich empört über die Darstellung von Moses als Osama bin Laden, der Israeliten als Terroristen und der alten Ägypter als palästinensische Araber. (Camera) TS




Hadassah Deutschland: Spendenaktion...





Syrische Lektionen: Eldad Beck, , Korrespondent der israelischen Tageszeitung »Yedioth Ahronoth«, zieht Lehren für Israel aus der Tragödie in Syrien. Anfang der 60er-Jahre, intervenierte die ägyptische Armee im jemenitischen Bürgerkrieg mit Chemiewaffen. Die Welt schwieg. Später rüstete Ägypten Syrien und Irak mit diesen Waffen aus. Die
Welt schwieg. In den 80er-Jahren, während des Iran-Irak-Krieges, verwendeten beide Seiten C-Waffen. Die Welt schwieg. Und sie schwieg, als Saddam Hussein chemische Waffen gegen die kurdische Bevölkerung 1988 in Halabscha einsetzte. 2004 benutzten syrische Sondereinheiten C-Waffen gegen die Bevölkerung von Darfur im Sudan. Die Welt schwieg. Israel kann für sich daraus nur eine Lehre ziehen: Es darf sich niemals auf die Weltgemeinschaft oder den Westen verlassen. Internationale Garantien für die Sicherheit Israels im Rahmen einer Friedenslösung darf man nicht ernst nehmen. Sollte Israel angegriffen werden, wird die Welt wieder schweigen. Wenn der Iran erklärt, dass Israel verschwinden muss und sich nuklear hochrüstet, meint das iranische Regime, was es sagt. Israel kann und darf nur sich selbst trauen. (JA) TS

Werden auch Sie ein deutscher Nahost-Experte! Jörn Schulz bietet in der Jungle World
einen Kurzlehrgang. Warnen Sie vor dem Flächenbrand! Lassen Sie sich nicht davon stören, dass es schon lange brennt. Wenn sunnitische und schiitische Jihadisten den syrischen Bürgerkrieg auch im Libanon austragen, hat das nichts mit einem Flächenbrand zu tun. Wenn aber Israel aus dem Libanon mit Raketen beschossen wird und zurückschießt, droht ein Flächenbrand. Äußern Sie Empathie! Mahnen Sie zur Besonnenheit! Die Amerikaner und die Israelis sind bekanntlich immer schnell mit dem Finger am Abzug. Sie sind nicht besonnen. Deshalb braucht die Welt besonnene Deutsche, die zur Besonnenheit mahnen. Spielen Sie den Joker aus: Islamisten! Islamisten sind vielseitig verwendbar. Behaupten Sie immer, dass das, was Sie nicht wollen, die Islamisten stärkt. Es sei denn, die Unbefugten intervenieren gegen Islamisten. Das ist dann Islamophobie. (Jungle) TS

Schlagzeilen mit 3 toten Palästinensern. Bei einer nächtlichen Razzia wollte die Jerusalemer Polizei im Flüchtlingslager Schuafat einen mit Haftbefehl gesuchten Terroristen festnehmen. Doch Bewohner des Lagers bewarfen die Jeeps der Polizei und der Verstärkung des Grenzschutzes mit Felsbrocken,
YouTube
Waschmaschinen, Motorblöcken, brennenden Teppichen und Satellitenschüsseln. Schüsse fielen. 3 Palästinenser wurden getötet. Es gab Verletzte. Die Polizisten fühlten sich in Lebensgefahr. Das israelische Außenministerium protestierte gegen eine öffentliche Verurteilung Israels durch die UNWRA Flüchtlingshilfeorganisation, weil einer ihrer Mitarbeiter getötet worden sei. Er sei mit seinem Sohn auf dem Weg zur Schule und "unbeteiligt" gewesen. Die Aktion fand jedoch gegen 4 Uhr morgens statt. Die vorschnell behauptete Aussetzung der Friedensgespräche wegen diesem Vorfall wurde dementiert. (mfa, youtube, heplev) TS

Soldaten bestraft. Junge israelische Soldaten wurden von der Armee diszipliniert, weil sie in Hebron an einer fröhlichen palästinensischen Tanzparty in voller Montur teilgenommen hatten. Angeblich seien da auch Hamasmitglieder anwesend gewesen. Die potentiellen Gefahren, denen israelische Soldaten ausgesetzt sind, wurden genauso ignoriert wie die Regeln der Armee, die hier einen "ernsten Verstoß" sah. (Timesofisrael)
Auch wenn sich nun Millionen YouTube Zuschauer an dem fröhlichen Beisammensein von jungen Menschen auf beiden Seiten erfreuen, ist dies zur Zeit leider nur eine gefährliche Ausnahme. TS

"Historisches" Interview von Guido Westerwelle zur Lage in der NZZ. Wegen Überlänge haben wir nur seine konkreten Worte (Worthülsen) herauskopiert: "Bedauerlich, muss die Weltgemeinschaft handeln, Konsequenzen für richtig halten. Nachrichten und Bilder sprechen eine deutliche Sprache. Gemeinsam der Auffassung, zivilisatorisches Verbrechen. Rechtslagen sind unterschiedlich. Wir Deutsche liefern schon wegen unserer Rechtslage keine Waffen in solche Konfliktgebiete. Wir wollen gemeinsam die moderaten Kräfte unterstützen. Waffenlieferungen dürfen am Ende nicht in terroristischen und extremistischen Händen landen. Moderate Kräfte gibt es und diese können wir auch stärken. Maßnahmen, die das Ansehen der gemäßigten Opposition im Volk erhöhen. Ich warne vor einem Flächenbrand, der die ganze Region anstecken könnte. Umso wichtiger ist es, alle Entscheidungen genau abzuwägen, was am Ende den Menschen, dem Frieden und der Stabilität in der gesamten Region wirklich dient. Ein Blick auf die Landkarte genügt, um in ernster Sorge zu sein. Nur im Rahmen einer politischen Lösung kann dauerhafter Frieden und Stabilität gelingen. Die schrecklichen Ereignisse haben uns dem Ziel einer politischen Lösung jedenfalls nicht nähergebracht. In Anbetracht der schrecklichen Bilder und Anschuldigungen kann man sich eine politische Lösung kaum mehr vorstellen. Ich weiß aber auch, dass am Ende nur eine politische Lösung dauerhaft Frieden bringen kann. Die Entscheidung der Europäer zeigt, dass wir uns als Wertegemeinschaft verstehen und in der Lage sind, gemeinsam und entschlossen zu handeln. Wir stehen nicht auf der Seite einer politischen Gruppe, sondern auf der Seite von Demokratie und der Herrschaft des Rechts. Die EU setzt ein klares Signal gegen die Gewalt, auch gegen die extremistische Gewalt. Ein Neuanfang kann gelingen, wenn alle politischen Kräfte eingebunden werden, die auf Frieden und Demokratie setzen. Wir wollen, dass sich unsere Nachbarschaft wieder stabilisiert. Ich glaube, dass erkennbar Unrecht auf beiden Seiten geschehen ist. Außenpolitik besteht darin, jeden Tag zu versuchen, einen Beitrag für eine friedliche und stabile Entwicklung in der Welt zu leisten. Das sind die ersten Minuten einer historischen Stunde. Oft wird die Diskussion bei uns sehr pauschal geführt. Realistische Erwartungshaltungen sind auch in der Außenpolitik notwendig. Bei allem, was wir Deutsche in dieser Region tun, ist nicht nur der innere Frieden, sondern auch der äußere Frieden ein Kernanliegen." TS

Geraubtes Archiv der irakischen Juden: Amerikanische Soldaten haben 2003 in einer gewagten Aktion das Archiv der jüdischen Gemeinden Iraks aus dem überschwemmten Keller des Geheimdienstes Saddam Husseins gerettet und in den USA restauriert. "Vertragsgemäß" wollen die USA die Torarollen, Talmudausgaben und Tausende Dokumente nicht ihren wahren Eigentümern, den vertriebenen
irakischen Juden, zurückgeben, sondern an Bagdad, wo kein einziger Jude mehr lebt. Die Vereinigung irakischer Juden in Israel zieht einen Vergleich mit dem Raub jüdischen Eigentums durch die Nazis. (n-tv, jpu, archives) TS




Nach Beratungen mit den Sicherheitsspitzen kam Premierminister Benjamin Netanjahu zum Schluss, dass ein syrischer Angriff auf Israel "fast an Null grenzt". Er rief deshalb die Bevölkerung auf, mit dem "normalen Leben" fortzufahren. Selbst in grenznahen Gebieten im Norden Israels sind die Gästezimmer voll. Die israelischen Medien werden nicht "gleichgeschaltet" wie in Syrien und spielen auch keine "patriotischen Lieder, um die Moral der Soldaten zu heben", wie aus Damaskus gemeldet wird. Das Programm wird dennoch umgeschaltet auf Festtagsstimmung. Denn am Mittwoch beginnt das jüdische Neujahr, das die Serie der "Hohen Feiertage" bis zum Laufhüttenfest (Sukkot) und dem Fest der Torafreude (Simchat Torah) einläutet. Krieg und noch dazu der vielbeschworene "Flächenbrand" ist die Lieblingsspekulation deutscher "Nahostexperten". Aber von Israel aus sieht die Welt viel normaler aus. Man vertraut der Armee, alle notwendigen Vorbereitungen getroffen zu haben, das Land zu verteidigen. Die Aufstellung von Abwehrraketen bedeutet Eigenschutz und gilt nicht als untrügliches Zeichen für Krieg. Im Gegenteil. TS



"Hohe Kindersterblichkeit in Gaza"
Bei Hagalil ist ein Beitrag des linksgerichteten israelischen Schriftstellers Yitzhak Lior zur Besatzung erschienen. Seine Meinung sei ihm zugestanden, nicht aber die falschen Fakten. Israels Besatzung sei die "längste militärische Besatzung der modernen Zeit". Kaschmir und Tibet, die Kurilen-Inseln sind länger besetzt, von den britischen Falkland-Inseln, Mellila und Ceuta oder Gibraltar ganz zu schweigen. Wegen dem "brutalen" Besatzungsregime gebe es eine "hohe Kindersterblichkeit". Der Gazastreifen (Position 105) und das Westjordanland (120) haben eine niedrigere Kindersterblichkeit als fast alle arabischen Länder, die Türkei, Thailand, Mexiko usw., wie indexmundi bei einem Vergleich von 220 Ländern feststellt. Das "coole" Tel Aviv sei die einzige "Hauptstadt" im Westen, ohne muslimische Bevölkerung. Noch ist Jerusalem die Hauptstadt Israels. Und die 20% Araber in Jaffo, dem Süden Tel Avivs, nicht gelten zu lassen, weil das ein "perfektes Beispiel der Apartheid" sei, klingt widersprüchlich. Zudem sollte er mal prüfen, wie viel muslimische Bevölkerung es im Vatikanstaat gibt. Und falls die Präsenz von Moslems ein Maßstab für Toleranz ist, könnte er mal prüfen, wie groß die Präsenz von Juden in vielen "Hauptstädten" der Arabischen Welt ist. TS



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Bremen: Ausgrabungen in der Davidsstadt, Jerusalem
Paulus-Gemeinde Bremen, Habenhauser Dorfstraße 27-31, 28279 Bremen, Dienstag, 3. September, ab 20:00 Uhr. Vortrag von Eberhard Schmiedeke. Die Davidsstadt ist die Keimzelle Jerusalems, die Festung der Jebusiter, die König David ca. 1000 v. Chr. eroberte und zur Hauptstadt Israels machte. Von hier aus ließ König Salomo auf dem Berg nördlich der Stadt den
Tempel bauen, hier mahnten die Propheten vergeblich zur Umkehr, so dass die Stadt von den Babyloniern zerstört wurde. TS

"Neuland"-Autor
Eshkol Nevo wird beim 13. Internationalen Literaturfestival Berlin unter dem Motto "Literaturen der Welt" zu Gast sein. Am 12. September wird er gemeinsam mit der deutschen Autorin Hannah Dübgen ("Strom") Menschen präsentieren, die zwischen Kulturen wandeln. (Literaturfestival) MN

Hadassah, Charity Spätsommercocktail
Unter der Schirmherrschaft von Regine Sixt, Vorsitzende des Hadassah Ehrenkomitees und Preisträgerin des Hadassah Citizen World Award, zugunsten der neuen pädiatrischen Intensivstation am Hadassah Krankenhaus in Jerusalem, findet am Dienstag, 10. September 2013, im Lazy Moon, Odeonsplatz 8, 80539 München, ab 19:30 der Hadassah Spätsommercocktail Charity Cocktail statt. Der Abend wird
unterstützt von den Hadassah Ehrenmitgliedern Veronica Ferres, Gräfin Nathalie von Bismarck, Ehrensenatorin, Ann-Kathrin Bauknecht, Maria Brauner, Isa Gräfin von Hardenberg, Dr. Josef Joffe, Wolfgang Joop, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Axel Milberg, Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld und anderen. Anmeldung HIER



Fußball // Europa League
Fans israelischen Fußballs können sich wieder freuen, denn die Auslosung der Europa League Gruppenphase bringt erneut israelische Clubs in die Nähe: Maccabi Tel Aviv wird am 24. Oktober in der Commerzbank-Arena gegen
Eintracht Frankfurt antreten. Darüber hinaus kommt Maccabi Haifa am 28. November in die Niederlande und spielt gegen AZ Alkmaar. (UEFA, Israelnetz) RN

Erste israelische Judoweltmeisterin
In nur 43 Sekunden wurde die israelische Judoka Jarden Gerbi durch ihren Sieg gegen die Französin Clarisse Agbegnenou in Brasilien zur ersten israelischen Judoweltmeisterin. Gerbi trat als Weltranglistenerste in
der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm bei dem Wettbewerb in Rio de Janeiro an. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu gratulierte telefonisch: "Herzlichen Glückwunsch, Jarden! Was für ein gewaltiger Erfolg. Sie sind ein Beispiel und ein Vorbild für persönliche Exzellenz und für nationale Ehre." (Israelnetz, Youtube)



Neujahrstrunk
Zum jüdischen Neujahr, Rosch Hashana, wird traditionell Honig gereicht, um das neue Jahr zu "versüßen". Da werden nicht nur Apfelstücke in Honig getunkt, sondern sogar gegrillte Hühnerleber oder in Stücke geschnittene und gebackene Stücke von Lammlungen und Ähnliches.
Herbst ist aber auch die Hochsaison für Granatäpfel. Die Kerne herauszupulen ist Schmutzarbeit und mühselig. Es gibt ein

(Foto: Sahm)
israelisches Patent aus Silikon, sie mit einer Kelle herauszuschlagen. Doch wir wollen diesmal etwas ganz einfaches empfehlen. Die Granatäpfel halbieren und dann wie Orangen oder Zitronen einfach auspressen. Der Saft ist etwas sauer, aber sehr lecker. TS



Zur Erinnerung.
Besuchen Sie uns auf Facebook. Auch der 3. Deutsche Israelkongress ist ab sofort auf Facebook zu finden.

NOCHMALIGE ERINNERUNG: NEUE BANKLEITZAHL
Ab 1. September wird unsere alte BLZ nicht mehr gültig sein!
Die Santander Bank (ehemals SEB) hat uns informiert, dass wir unsere Mitglieder entsprechend über die neue Bankleitzahl für alle Daueraufträge und Überweisungen informieren sollen.
Die Spenden und fördernde Mitgliedschaften für uns

überlebensnotwendig sind, wären wir dankbar, wenn Sie Ihre Daueraufträge an uns, wie nachfolgend aktualisieren würden:
Spendenkonto: Santander Bank, Kt.Nr. 1507866200, BLZ 70010111, IBAN DE59700101111507866200, BIC ESSEDE5F700
Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns sehr.



Connecting for Tomorrow:
Die Anmeldung zum 3. Deutschen Israelkongress hat begonnen

2010 gegründet, um die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland auf allen Ebenen zu stärken, wurde der Israelkongress bereits 2011 in Frankfurt mit 3.000 Teilnehmern und 200 unterstützenden Organisationen zur größten Konferenz dieser Art in Europa.
Am 10. November 2013 findet der 3. Deutsche Israelkongress erstmalig in Berlin statt. Er wird eröffnet von dem Regierenden Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit und steht unter der Schirmherrschaft der Verlegerin Dr. h.c. Friede Springer, des Präsidenten des Zentralrats der Juden, Dr. Dieter Graumann und Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel.
"Die Besonderheit an dieser Initiative ist, dass mehrere Hundert Organisationen und Institutionen und Akteuren aus verschiedensten Bereichen unserer bilateralen Beziehungen diesen Kongress unterstützen. Ihnen allen liegt die Zukunft unserer einzigartigen Beziehungen am Herzen und sie möchten sie aktiv mitgestalten", so Botschafter Hadas-Handelsman.
Das Konzept des dritten Israelkongresses ist in diesem Jahr neu: "Connecting for Tomorrow" ist der Leitsatz von fünf Themenkomplexen (,Labs'), mit denen sich der Kongress dieses Jahr befasst: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Religion.
Experten und Akteure aus diesen Themenkomplexen sowohl aus Deutschland als auch aus Israel präsentieren Status und Beispiele der deutsch-israelischen Kooperationen.
Sie tauschen Ideen aus und diskutieren auch mit dem Publikum gemeinsame, zukunftsorientierte Interessen über die Stärkung und Ausweitung der bestehenden bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Das ,Business Lab' beispielsweise beschäftigt sich dieses Jahr mit den ,Startup-Synergien zwischen Israel und Deutschland' - eröffnet wird es mit einer Keynote des israelischen "Startup-Gurus" Yossi Vardi. Das ,Political Lab' hat den Themenschwerpunkt "Imagine Israel Germany in 2025 - what do the bilateral and societal relations look like?" und wird in Kooperation mit deutschen politischen Stiftungen gestaltet. Das ,Science Lab' wird in Kooperation mit der Hebräische Universität Jerusalem und der Alexander von Humboldt-Stiftung in Berlin konzipiert und beschäftigt sich unter anderem mit der Thematik ,Gehirnforschung' als Erfolgsprojekt der deutsch-israelischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit.
Neben hochkarätigen Sprechern wartet das Programm rund um die Labs mit verschiedenen Höhepunkten auf, bietet die Möglichkeit zur Information und stellt eine hervorragende Kontaktplattform dar. Der Kongress endet mit einem Konzert der Gewinnerin von "Voice of Israel" gemeinsam mit dem Gewinner von "Voice of Germany".
Auf der Internetseite des Kongresses finden Sie zahlreiche weitere Informationen, das Archiv der Kongresse 2010 und 2011, die Möglichkeit, als Partner oder Unterstützer beteiligt zu sein und für Teilnehmer die Möglichkeit zur Online-Registrierung.
Folgen Sie auch der Facebook-Seite des Kongresses für regelmäßige News rund um den Kongress.
(Botschaft des Staates Israel)



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Schlomo Artzi zu Gast in Berlin

Dip Your Apple - Fountainheads Rosh Hashanah

Rosh Hashanah Rock Anthem

Six13 - Shana Tova (2013 Rosh Hashanah Jam)


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Das Redaktionsteam der ILI-News wünscht ein Gutes Neues Jahr 5774, Shana Tova und ein süßes und vor allem sorgenfreies Jahr. Anstelle von Landschaften hier eine Zusammenstellung einiger Neujahrsgrüße
















Eine kleine Abkühlung nach einem heißen Tag in Jerusalem (Israel21c)

Immer schön fit bleiben: Präsident Shimon Peres bei seinem Besuch im Google HQ in Tel Aviv. Er genießt den Ausflug auf dem "StreetView"-Fahrrad! (Facebook)



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 14. Mai 2014
ist wieder Israeltag!


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