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08. September 2013




Inhaltsverzeichnis






















Gut durchblutet
Alle 20 Sekunden verliert in der Welt ein Mensch aufgrund von Diabetes ein Gliedmaß. Inspiriert von Pferdehufen hat Designerin Lilach Steiner einen Schuh entwickelt, der die Durchblutung fördert. "Flow" nutzt das Eigengewicht des
Körpers und massiert den Fuß. Dadurch wird der Blutfluss zurück in die Beine angeregt und wirkt einer Gefäßverengung entgegen. Flow wurde im Rahmen eines Jahresprojektes der Bezalel Academy of Arts and Design entwickelt. Steiner hat von der Manufacturers Association of Israel ein Stipendium bekommen, um Flow produzieren zu lassen. (nocamels) DJ

Wasser jederzeit und überall
Sauberer, gesünder und günstiger als Wasserflaschen ist Woosh. Israels Startup hat einen Wasserspender entwickelt, der auf Knopfdruck gereinigtes und gekühltes Trinkwasser in Flaschen jeder Art abfüllt. Die Wasseranlage
reinigt das Wasser 3.000 mal besser als Chlor und desinfiziert die mitgebrachten oder am Wasserspender erworbenen Flaschen. (wooshwater) DJ

Bei Berührung durchsichtig
Statt die Tür zu öffnen, braucht man sie nur zu berühren, um den Inhalt des Kühlschranks zu sehen. Das israelische Startup Gauzy hat ein "smartes" Glas entwickelt, das bei Berührung durchsichtig wird oder das Sonnenlicht abblockt. Gauzy verwendet dazu eine Flüssigkristall-Technologie, die
auch in LCD-Bildschirmen verwandt wird. Eyal Peso (CEO) und Adrian Loferwill (CTO) wollen mit "Smart Glass" die Glasindustrie revolutionieren, da nun erstmals der Anwender selber entscheidet, wie viel Licht ein Glasprodukt zu welchem Zeitpunkt durchlassen soll. Fensterscheiben bekommen so eine ganz neue Bedeutung. (greenprophet, haaretz) DJ

Erste positive Ergebnisse
D-Pharm Ltd. (Rehovot) meldet erste positive Ergebnisse zur Behandlung der afrikanischen Trypanosomiasis (Schlafkrankheit) und von Malaria. Beide Krankheiten werden durch die Tsetsefliege übertragen. Eine Behandlung ist nur eingeschränkt und mit vielen Nebenwirkungen möglich. Die von D-Pharm entwickelten Wirkstoffe DP-460 und DP-b99 regulieren die Metallionen, die durch diese Krankheiten beeinträchtigt werden. D-Pharm ist auf die Entwicklung von Medikamenten gegen altersbedingte und degenerative Erkrankungen spezialisiert. (dpharm) DJ



Amos 4 im All
Das israelische Kommunikationsunternehmen Spacecom hat den in Israel gebauten Satelliten Amos 4 mit einer russischen Rakete von der Zenit Startrampe in Baikonur, Kasachstan, in eine Umlaufbahn von 36.000 km Höhe tragen lassen. Der Satellit soll Dienste wie Direct-to-Home,
Video-Distribution, VSAT Kommunikations- und Breitband-Internet-Kunden in der Russischen Föderation, dem Mittleren Osten und anderen Regionen anbieten. "Dies ist eine wahre israelische Leistung. Sie beweist erneut, dass der Himmel für israelische Technologie keine Grenze darstellt", sagte Wissenschafts- und Technologie-Minister Yaakov Peri. (stltoday, JPost) TS

Wasserpreis
Netafim erhielt den Stockholm Industry Water Award 2013. Der wichtigste Preis der Wassertechnologie wurde der israelischen Firma für ihren Beitrag für die Wasser- und Nahrungsversorgung insbesondere in der Dritten Welt verliehen. Neben der Ehrung und einer Glas-Skulptur ist der Preis mit USD 150.000 dotiert. (Times of Israel) MN

Investment für Ernteerträge
Die Technologie von Kaiima Bio Agritech erzielt hohe Ernteerträge - ohne genetische Veränderungen. Diese Woche erhielt die israelische Start-Up Firma Investitionen in Höhe von insgesamt USD 65 Mio. Unter den Investoren sind die Weltbank und zwei asiatische Fonds. (Ha'aretz) MN

Energie-Spitzenreiter
Die weltweit größte geothermische, auf Binär-Energie basierende Kraftanlage stellte Ormat Technologies in Neuseeland fertig. Das israelische Unternehmen hat bereits Kraftanlagen in den USA, Guatemala und Kenia gebaut. (Globes) MN

Amdocs erwirbt Actix
Der israelische Serviceprovider ist weltweit ein Gigant für Telekommunikationsdienste. Sein letzter strategischer Zukauf heißt Actix, stellt mobile Netzwerk-Software her und kostete USD 120 Mio. (Ha'aretz) RN

15.000 Tonnen Äpfel zum Neujahr.
Die Apfel und Honig Tradition an Rosch Haschana und Yom Kipur erhöhte den Konsum von Äpfeln- um 50% im Vergleich zum Rest des Jahres. Israels Apfelernte habe in diesem Jahr eine besonders hohe Qualität, so Amos Levin, General Manager der Galiläa Development Corporation und Vorsitzender des Apfel Marketing Board. Fast alle israelischen Äpfel - etwa 95% - wachsen in den Hügeln von Galiläa und auf dem Golan. Rund 7.000 Tonnen Äpfel werden aus den USA und Europa importiert. Zugleich exportiert Israel 18.000 Tonnen Äpfel vom Golan nach Syrien. (Ynet) TS Apfelernte auf dem Golan. Foto: Sahm

Israels vermögende Politiker
Jerusalem Bürgermeister Nir Barkat hat NIS 450 Mio. (fast EUR 100 Mio.) auf seinem Konto, gefolgt vom Knesset Abgeordneten Erel Margalit mit nur NIS 230 Mio. An dritter, vierter und fünfter Stelle folgen Energieminister Silvan Shalom, Landwirtschaftsminister Yair Shamir und der Abgeordnete Meir Sheetrit. Premierminister Netanjahu folgt erst an 6. Stelle mit "nur" NIS 41 Mio. also weniger als EUR 10 Mio. Ihm folgen Wirtschaftsminister Naftali Bennett und Finanzminister Yair Lapid, der seine NIS 22 Mio. (EUR 4,4 Mio.) allein durch journalistische Arbeit verdient hat. (Haaretz) TS
Nir Barkat Foto: Sahm









Salomons Kupferminen in Timna
Die Kupferminen im Timna-Park in der Negev-Wüste, wurden in der Zeit des Königs Salomo betrieben und nicht schon im 14. vorchristlichen Jahrhundert unter ägyptischer Herrschaft. Doch das Metall schürften vermutlich die Edomiter. Das ergaben Ausgrabungen auf dem "Sklavenhügel" durch den Archäologen Erez Ben-Josef von der Universität Tel Aviv. Zwischen Schichten
Schlacke vom Kupferabbau fanden die Forscher Kleidungsreste, Scherben sowie zehn verkohlte Dattelkerne und einen Olivenkern. Eine Untersuchung der Kerne mit der C-14-Methode ergab, dass die Mine im 10. vorchristlichen Jahrhundert benutzt worden ist, also ungefähr zu Lebzeiten Salomos. (Israelnetz, nbc, timesofisrael) TS




Spende für das Hadassah-Hospital



Tchaikovsky Flashwaltz at Hadassah Hospital

Hadassah & Israel: A Partnership of Distinction




Wenn Politik im Spiel ist
Der israelische Dokumentarfilm "Israel: A Home Movie" wurde für einen internationalen Wettbewerb für Filme mit Archivmaterial ausgewählt und kurz danach ausgeschlossen. Die Begründung der Organisatoren: Die
Preisverleihung finde in Dubai statt. Deshalb dürfte der Film keine Preise erhalten, nicht offiziell genannt werden und die Filmemacher dürften nicht in das arabische Land einreisen. (Ha'aretz) MN

Literatur-Highlights
  • Etgar Keret (Foto) ist einer der zwei Finalisten für den Warwick-Literaturpreis. Gewählt wurde der israelische Autor für sein Buch "A Sudden Knock On The Door".
  • Niv Kaplan erreichte einen Rekord bei den kostenlosen Downloads bei Amazon. Sein Buch "Disappearance" wurde 32.000 Mal innerhalb von 24 Stunden heruntergeladen.
  • Doron Sohari erhielt den ersten Platz beim Wettbewerb des Magazins 3X3 für ihre Illustrationen eines neuen Kinderbuchs. Fünf weitere Buch-Illustratoren aus Israel erhielten eine Auszeichnung. (ynet) MN


Botticelli hat Kriegsangst
Mit großer Erwartung sollte im Jerusalemer Israel-Museum das Botticelli Meisterwerk "Die Verkündigung von San Martino alla Scala" ausgestellt werden. Doch Italiens Kulturministerium sagte die Leihgabe der Uffizien in
Florenz ab, wegen "Sorge in Zusammenhang mit dem Konflikt in Syrien". Mit dem Fresko wollte die Italien-Israel-Stiftung für Kultur und Kunst den 65. Jahrestag der Gründung Israels markieren. (Haaretz, Israelnetz) TS

Israel hat mehr als 8 Millionen Einwohner
Laut Statistikamt ist die Bevölkerung Israels im vergangenen Jahr um 142.000 Menschen auf mehr als 8 Mio. Bürger gewachsen. Unter den 8,081 Mio. Einwohnern sind 6 Mio. Juden. Das ist ein Bevölkerungsanteil von 75%. Jeder fünfte Bürger in Israel ist Araber, rund 1,67 Mio. Hinzu kommen 345.000 oder 4,2% nicht-arabische Christen, Angehörige anderer Glaubensrichtungen und Religionslose. Insgesamt ist die Bevölkerung seit dem vorigen jüdischen Neujahr um 1,8% gewachsen. In Israel sind 163.000 Kinder zur Welt gekommen, während 40.000 Menschen verstarben. Hinzu kamen 22.988 Neueinwanderer und Rückkehrer. (Israelnetz) TS
Kinderreichtum
Foto: Sahm



JNF-KKL Taschenkalender
Pünktlich zum Jüdischen Neujahrsfest "Rosh Ha'Shana" bringt der Jüdische Nationalfonds Keren Kayemeth LeIsrael (JNF-KKL) wieder seinen Taschenkalender raus. Der Kalender ist ideal für alle diejenigen, die einen schnellen Überblick über das jüdische Jahr 5774 und zugleich deutsche Jahr 2013/14 mit sämtlichen jüdischen und christlichen Feiertagen erhalten möchten. Mit dem Erlös des Verkaufs des Taschenkalenders wird die
Umweltschutzarbeit des JNF-KKL in Israel unterstützt. Dazu gehören Aufforstungs- und Wasserschutzprojekte, aber auch Forschungs- und Entwicklungsarbeit in der Negev-Wüste sowie Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Erhältlich ist der Kalender ab einer Spende von Euro 15,00 über das Büro des JNF-KKL, Kaiserstr. 28, 40479 Düsseldorf, telefonisch unter 0211/49189-0, oder per Email. (JNF-KKL) TS



Deutsche Neujahrswünsche
Bundespräsident Joachim Gauck wünschte den "jüdischen Menschen" und "Menschen jüdischen Glaubens" in Deutschland ein "Schana Tova". Bundeskanzlerin Angela Merkel wünschte allen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern: "Mögen Friede, Gesundheit und Wohlergehen Sie, Ihre Familien und Freunde in Deutschland, Israel und der ganzen Welt im neuen Jahr begleiten!" Sie erwähnte Gedenktage, das "dunkelste Kapitel unserer Geschichte" und "ein Land der Täter, Mitläufer und Wegseher; ein Land, das alle Regeln der Menschlichkeit verletzte." Während Gauck Israel
nicht erwähnte, erklärte Merkel: "In den einzigartigen deutsch-israelischen Beziehungen liegen Verantwortung für die Vergangenheit und Zukunftsgestaltung besonders eng beieinander." Die Worte "Jude" oder "jüdisches Volk" kamen weder bei Gauck noch bei Merkel vor. (bundesr, bundespr) TS

Neue Töne aus Teheran?
Begeistert haben die Medien den Neujahrsgruß von Irans "gemäßigtem" Präsidenten Hassan Rohani aufgenommen: "Während die Sonne hier in Teheran untergeht, wünsche ich allen Juden, besonders den
iranischen Juden, ein gesegnetes Rosch Haschana." Das verbreitete Rohani angeblich per Twitter. Einer seiner Berater sagte, der Präsident habe keinen Twitter-Account. BBC konterte, dass Iran traditionell seine jüdische Gemeinde von 25.000 Mitgliedern pflege. Zudem seien Twitter und Facebook im Iran blockiert. (Stern, BBC, Israelnetz, timesofisrael, ibtimes) Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigte sich "wenig beeindruckt" über die Glückwünsche des Präsidenten eines Staates, der "erst vor einer Woche mit der Vernichtung Israels" gedroht hätte. Iran werde an seinen Taten und nicht an seinen Twitter-Botschaften gemessen. (Farsnews, timesofisrael, Ynet, JPost) TS

Libanon verklagt Männer wegen Raketenbeschuss
Der Staatsanwalt der libanesischen Militärgerichte hat Anklage erhoben gegen drei Libanesen, die im Verdacht stehen am 22. August vier Raketen auf Israel abgeschossen zu haben. Dabei wurde ein Heim von Holocaustüberlebenden getroffen. Es gab keine Opfer. Als Reaktion hatte Israel Stellungen der palästinensischen PFLP angegriffen, doch die stritt jede Verantwortung für den Beschuss ab. (algemeiner) TS
Treffer in Schavei Zion

Hamas aufgrund von Boykottmaßnahmen Ägyptens in Not
Die im Gazastreifen mit einer "de facto" Regierung herrschende Terrororganisation Hamas gerät zunehmend in Not. Die Ägypter haben bei Rafah den einzigen Grenzübergang zur Außenwelt gesperrt. 95% der Schmugglertunnel seien gesprengt. Fischer dürfen sich nicht in ägyptische Gewässer begeben, während Israel ihnen aus Sicherheitsgründen verbietet, weiter als 3 Meilen aufs Meer hinauszufahren. Die Einfuhren aus Israel sind wegen der ägyptischen Maßnahmen stark gestiegen, Kochgas um 68%, Benzin und Grundnahrungsmittel um 46%. Sprecher der Hamas forderten einen Ausbau des einzigen Waren Terminals in Kerem Schalom, ohne zu erwähnen, dass das existierende Terminal in Karni wegen Attacken der Hamas geschlossen werden musste. (TimesofIsrael, economist, invest) TS
Treibstoffexport von Israel nach Gaza durch ein "Loch in der Wand" in Karni
Foto: Sahm

Scharon erfolgreich operiert
Ariel Scharon, 84, nach einem Schlaganfall 2006 in ein tiefes Koma gefallen, wurde "erfolgreich" operiert. Er befindet sich gemäß den Ärzten im Scheeba Hospital in unverändertem Zustand bei "minimalem Bewusstsein". (Israelnetz, JTA, Ynet) TS

Konsularbeamter schmuggelte Gold: Ein Mitarbeiter des französischen Konsulats in Jerusalem versuchte, von Jordanien 152 kg Gold, 500 kg Tabak, Hunderte Handy und Schecks in Höhe von USD 2 Mio. in einem Diplomatenwagen nach Israel zu schmuggeln. Die Israelis rochen den Tabak und forderten, den Diplomatenwagen zu untersuchen. Paris und das Konsulat erlaubten die Durchsuchung. Der Konsularmitarbeiter wurde verhaftet und nach Paris deportiert. Jetzt wird international geprüft, was hinter dem gescheiterten Schmuggelversuch steckte. (I24newsTV)
Grenzübergang Allenby-Brücke
Foto: Sahm







Graumann fordert mehr Empathie für Israel: Der Zentralrat der Juden wünscht sich in Deutschland mehr Empathie für Israel. Präsident Dieter Graumann sieht in Deutschland einen Mangel an Fairness gegenüber Israel. "Auch in der Politik gibt es reichlich Luft nach oben",
sagte Graumann dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Allerdings sei das Wohlwollen für Israel in den politischen Eliten viel größer als in der Gesamtbevölkerung. Das sei das Besondere in Deutschland. Die Sympathie für Israel sei in allen Parteien groß. (KSTA) TS

Wahlprüfsteine: Die Initiative 27. Januar e.V. hat allen Parteien fünf Fragen zum Thema 70 Jahre nach
dem Zweiten Weltkrieg, Holocaust, Israel, Nahostkonflikt und Antisemitismus gestellt. Vier Parteien haben die Fragen bislang beantwortet. Es lohnt sich genauer hinzuschauen. (Politikerbefragen, Hagalil)

Tierischer Spion, diesmal in Ägypten verhaftet: Eigentlich wollte er nur sein warmes Winterquartier beziehen. Doch jetzt sitzt der Storch hinter Gittern. Der Verdacht: Es soll sich um einen ausländischen Spion handeln. Die ägyptischen Medien waren sich zunächst nicht einig, ob es sich um eine Taube oder um einen Schwan handelte. Als Beweis diente den Behörden ein am Rücken des Tieres angebrachter Peilsender, den
Ornithologen an Zugvögeln anbringen. Fast zeitgleich wurde in der Provinz Kena ein Schwan mit einem GPS-Sender festgenommen. Der Vogel stammte aus Frankreich. 2011 wurde in Saudi-Arabien ein Geier in Gewahrsam genommen. Und kürzlich überbrachten türkische Bauern dem Geheimdienst einen akut verdächtigen Singvogel. (BZ) TS

Syriens heile Welt: Wer behauptet, es lägen Leichen auf den Straßen? Die Bilder kaputter Städte, wie Homs oder Aleppo sind "westliche Propagandalügen". Es gibt auch eine heile Welt in Syrien. Hierzu muss man sich nur die Instagram Seite des lieblichen syrischen Präsidentenpaares anschauen. Sie haben immerhin 36.832 Anhänger in der Welt. (Instagram, news) In einer Analyse für Fox News hat ein Psychiater die Ehe von Asma und Bashar al-Assad viel eher als "Höllenmatch" bezeichnet. (FoxNews, Ynet) TS



Wenn nicht alles trügt, wird am Mittwoch im Mittleren Osten der "Krieg mitsamt Flächenbrand" ausbrechen. Bis dahin will der amerikanische Kongress über den amerikanischen Feldzug gegen Syrien abgestimmt haben. Erst wenn die Amerikaner einen "völkerrechtlich illegalen" Schlag gegen Syrien wegen dem völkerrechtlich illegalen Einsatz von Giftgas durchführen, droht ein Flächenbrand, als gäbe es keine Millionen Flüchtlinge in Irak, Libanon, Türkei und Jordanien, die alle diese Länder destabilisieren. Die Teilnahme von iranischen Revolutionsgarden, Tschetschenen, Hisbollahkämpfern und islamistischen Extremisten aus 30 Ländern, darunter Deutschland, zählen auch noch nicht als "Flächenbrand". Aber vielleicht hilft ja der "Friedensaufruf" des Papstes, nachdem der Vatikan fast drei Jahre lang auf Seiten Assads gestanden und schweigend dem Völkermord an 130.000 Menschen zugeschaut hat. Jetzt, angesichts des bevorstehenden amerikanischen Angriffs, ruft der Papst erschrocken: "Krieg erzeugt Krieg, Gewalt ruft Gewalt." Offenbar hat Franziskus nicht bemerkt, dass in Syrien längst grausamer Krieg herrscht. Immerhin rechnet Israel nicht damit, in den "Flächenbrand" einbezogen zu werden, trotz Drohungen der Hisbollah und Irans. Denn obgleich Präsident Assad gemäß einem abgehörten Telefongespräch den Giftgasangriff angeordnet habe, weil er "die Nerven verloren" habe, dürfte ihm bekannt sein, dass ihm ein Angriff auf Israel nicht wohl bekäme. In Israel geht das normale Leben weiter und wegen Alarmbereitschaft einberufene Soldaten wurden wieder nach Hause geschickt. (Yalibnan, Tagesspiegel, Achgut, TimesofIsrael, NA, Ynet) TS




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Die "Judaisierung" Jerusalems
König Abdullah von Jordanien hat die "arabischen Christen" bei einer Konferenz in Amman aufgerufen, gemeinsam mit muslimischen Arabern gegen die "Verjudung" Jerusalems anzukämpfen. Die arabischen Christen seien wie die Moslems "Eingeborene". Es gehe
darum in Jerusalem "die historisch-arabisch-christliche Identität und das Recht auf freie Religionsausübung auf der Grundlage von Gottesfurcht und der Liebe zu wahren".
Westliche Medien, darunter Radio Vatikan unterschlugen König Abdullahs feindselige Aussagen über Juden, eine "Judaisierung" Jerusalems und die vermeintliche "gewaltsame Vertreibung von Moslems und Christen aus Jerusalem". So behauptete der König auch, dass sogar der Vorplatz der Klagemauer Teil von "El Aksa" sei. Die Vorstellung, dass die arabischen Christen oder gar die Moslems Eingeborene seien, implizit also die Juden nicht, stellt mal wieder die Geschichte auf den Kopf. Ohne Juden und Judentum wäre das Christentum nicht entstanden. Und Jesus war vielleicht der "erste Palästinenser", wie manche heute behaupten. Er war jedenfalls Jude und weder Araber noch blauäugiger Arier. Und wie können die Araber "Eingeborene" sein, wenn sie selber stolz von ihren Eroberungsfeldzügen im 7. Jahrhundert berichten. Es ist müßig, diese politisch motivierten und offen antisemitischen Ausfälle einzeln zu widerlegen. Es geht dabei nur darum, den Juden die Geschichte, Kultur, Religion, Präsenz in Jerusalem, übrigens seit über 100 Jahren mit Bevölkerungsmehrheit, zu verleugnen und ihnen mit dem Nazibegriff "Verjudung" (oder auf Englisch "Judaisation") das Anrecht zum Gebet an ihrer Heiligen Stätte, der Klagemauer, und jegliche Ansprüche auf die Stadt zu verweigern. (JNS, tangsir, CAMERA, JewishVirtualLibrary, Myths&Facts, Myths&Facts) TS



BERLIN: 11. September 2013: "Paradigmenwechsel in der arabischen Welt? - Mursis Sturz und die Zukunft der Muslimbruderschaft."
Aktuelle Debatte mit Prof. Dr. Wolfgang Bock und Dr. Matthias Küntzel.

WIEN: Stoppt Salehi!
Kundgebung: Montag, 16. September 2013, 09:30 (Infotisch 08:30 - 10:30)
Vienna International Center, Gate 1, Muhammad-Assad-Platz, U1-Kaisermühlen/VIC, 1220 Wien



Israel-Azerbaijan 1:1
Wegen dem Unentschieden in Ramat Gan steht Israel mit nur 12 Punkten an dritter Stelle in der Gruppe F für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien 2014. So ist Israel weit abgeschlagen nach Portugal und Russland mit jeweils 17 und 15 Punkten. (TimesofIsrael, FR) TS



Rezept zu Jom Kippur
Der Versöhnungstag am kommenden Samstag ist ein Fastentag. Er gilt nach dem Sabbat als der höchste Feiertag des Judentums. Aber selbst zu diesem Tag gibt es Rezepte, wie eine leichte Hühnersuppe vor dem Fasten und dann Fastenbrechen-Speisen. Sephardische Juden essen nach Ende des Fastens eine ganz einfache aber umso köstlichere Kleinigkeit. Auf einem getoasteten Sabbatbrot (Challah) wird etwas Olivenöl geträufelt und darüber die orientalische Gewürzmischung Zaatar gestreut. Zaatar besteht aus getrockneten Ysopblättern, Salz, Pfeffer, Sumak, Paprika und gerösteten Sesamkernen. TS
Zaatar (Foto: Sahm)



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Leserbrief an ILI-News
Hallo Thomas,
ich muss es einfach los werden. Am gestrigen Samstag habe ich das Sommerfest im AFH besucht. Den Hinweis hatte ich von ILI. Vielen, vielen Dank. In Ffm konnte ich auch Esther Bejarano kennenlernen und mit Ihr reden dürfen. Sie hat mir viele Fragen beantwortet, die mich schon lange quälten. ´57 geboren, hatte ich Fragen an meine Eltern, die sie mir nie beantwortet haben: Was hat das Volk auf der Straße gewusst? Durch das Gespräch und Lektüre zahlloser Bücher habe ich jetzt Klarheit und ich sage Dir, dass ich mich schäme Deutscher zu sein. Nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die Gegenwart in diesem Land. Gern würde ich in Israel den noch lebenden NS-Opfern dienen und alles ertragen, was sich an Wut aufgestaut hat. Sie haben Schlimmeres erlebt, und doch, wenn ich nach Israel komme, werde ich so freundlich und liebevoll behandelt wie NIRGENDWO auf der Welt. Ausgerechnet als Deutscher.
Detlef



"Connecting for Tomorrow"
2010 gegründet, um die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland auf allen Ebenen zu stärken, wurde der Israelkongress bereits 2011 in Frankfurt mit 3.000 Teilnehmern und 200 unterstützenden Organisationen zur größten Konferenz dieser Art in Europa.
Die Idee: Israelsolidarische Bewegungen, Politiker und Interessierte sollten sich so austauschen und informieren können und Möglichkeiten für Kooperationen finden. Zunächst fand der Israelkongress in Frankfurt statt - mit Panels, Vorträgen und Workshops zu den deutsch-israelischen Beziehungen. 2013 zieht der Israelkongress nach Berlin.
Das Konzept des Israelkongresses ist in diesem Jahr neu: In fünf ,Labs' zu Politik, Business, Wissenschaft, Kultur und Religion werden Ideen ausgetauscht und zukunftsorientierte Themen mit Fokus auf gemeinsame Interessen diskutiert. Damit wird ein breiteres Spektrum an Zielgruppen aus allen Bereichen angesprochen.
Als aktionsorientierte Plattform will sich der Kongress in diesem Jahr präsentieren: Eine Reihe konkreter Projekte zur Intensivierung der Zusammenarbeit, vor allem innerhalb der jungen Generation, werden während der Lab-Diskussionen entschieden und in Kooperation mit den Kongress-Partnern durchgeführt. Die Ergebnisse dieser ,Lab Goals' werden beim nächsten Kongress 2015 präsentiert.
Der ILI-Preis: wird - wie bereits zuvor - während des Israelkongresses verliehen: an Persönlichkeiten in Deutschland, die sich auf herausragende Weise für das deutsch-israelische Verhältnis einsetzen. Den ersten ILI-Preis erhielt 2011 Ralph Giordano.
Auch neue Zielgruppen will der Israelkongress dieses Jahr mit seinem neuen Konzept ansprechen. So zieht das ,Business Lab' führende Unternehmen und Start-Ups aus Deutschland und Israel an. Am interreligiösen Dialog sollen Muslime in Deutschland angesprochen werden, wie auch Theologen sowie christliche Gruppen. Politiker, Wissenschaftler und Künstler sowie Jugendliche sind ebenso eine wichtige Zielgruppe, wie auch weiterhin israel-solidarische Menschen und Organisationen. Schirmherren des 3. Deutschen Israelkongresses sind Dr. h.c. Friede Springer, Dr. Dieter Graumann und S.E. Yakov Hadas-Handelsman.



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Soldaten und Neujahr

STREET SHOFAR ISRAEL

Israel Heute spendet für Äthiopier

Neujahrswünsche von Präsident Shimon Peres

Call Me Maybe-Chana Tova

Neujahrswünsche von Premier Benjamin Netanjahu


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Wasser in Israel. (FreeIsraelPhotos)












Shalom
Thomas
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Am 14. Mai 2014
ist wieder Israeltag!


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