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27. Oktober 2013




Inhaltsverzeichnis

























System gegen Terror-Vergiftung
Ein israelisch-kanadische Konsortium enthüllte auf der WATEC Water Technology und Environmental Control Ausstellung in Tel Aviv ein System terroristische Vergiftung von Stauseen zu verhindern. Das System erkennt kontinuierlich Veränderungen im Wasser und
bietet alle zwei Minuten Daten zur Wasserqualität. Geprüft werden Verunreinigungen wie Chemie-, Kraftstoff-, Industrieabfälle oder Farbverdünner sowie von Terroristen dem Trinkwasser beigemischte Giftstoffe. Zum Konsortium gehören Israels Mekorot National Water Company und die Kanada Real Tech Inc. (algemeiner) TS




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Neue Boeing für EL AL
Die ersten acht neuen Boeing 737-900ER für die El Al landeten auf dem Ben- Gurion International Airport. Die Flugzeuge werden auf Kurz- und Mittelstreckenflügen nach Europa eingesetzt. Die 737-900ER hat höchste Kapazität und niedrigste Kosten pro Sitz und Meile. Das Flugzeug
bietet 44 Zoll Beinfreiheit in der ersten Klasse und dünnere Sitze mit ergonomischen Kissen für alle Passagiere. El Al hat auch neue Uniformen für seine Besatzungen vorgestellt. (IsraelHayom) TS

BrainTech 2013
Unter dem Motto "From Start Up Nation to Brain Nation" fand die "BrainTech" 2013 in Tel Aviv statt. Wissenschaftler, Unternehmer und Investoren aus der ganzen Welt informierten sich über die neuesten Entwicklungen rund um das Gehirn. Das Interesse an israelischen Innovationen in diesem Bereich war sehr groß. (Israel21c) MN
Israels Präsident Shimon Peres mit Arto Nurmikko (l.) und John Donoghue (m.) von der Brown University, USA, die den B.R.A.I.N.-Preis erhielten

Schöne Digitale Welt
Beim "DLD (Digital Life Style Design) Tel Aviv 2013" im alten Bahnhof "Tachana" diskutierten über 1.000 Gäste aus aller Welt über Innovationen und Möglichkeiten der digitalen Welt. Die Konferenz zählt zu den wichtigsten internationalen Innovationsplattformen des digitalen
Designs und fand bereits zum dritten Mal in Tel Aviv statt. Unter den über 100 Teilnehmern aus Deutschland waren u.a. Hubert Burda, Maybritt Illner und René Obermann. (Focus) MN

Wasser-Konferenz
Delegationen aus der ganzen Welt kamen zur WATEC (Water Technology and Environmental Control) Messe und Konferenz nach Tel Aviv, um von Israels Erfahrungen zu lernen. Mehrere neue Kooperationen wurden beschlossen, so mit der Ontario-Region in Kanada (Foto) sowie mit den US-Bundesstaaten Texas und Nevada, beide durch die jeweiligen Gouverneure vertreten. (JPost, JPost) MN

Smarthelm für US-Piloten
Das Pentagon bestellte für seine Elite F-35-Piloten Gen3- Helme, die gemeinsam durch das US-Unternehmen Rockwell Collins Avionics und das israelische Elbit Systems
hergestellt werden. US- Kampfpiloten sind bereits mit dem Vorgänger Gen2 ausgestattet. Der neue Helm wird verbesserte Displays, Nachtsichtkamera und Software enthalten. (Israel21c) MN







Sechs Erdbeben binnen einer Woche
Sechs leichte Erdbeben mit einer Stärke von etwa 3,3 auf der Richterskala haben den Norden Israels erschüttert. Die israelische Regierung kam mit Experten der Heimfront zu einer Sondersitzung zusammen. Im Gebäude der Stadtverwaltung "tanzten die Kaffeetassen auf dem Tisch". Schäden wurden nicht gemeldet. Das seismologische Institut kann nicht vorhersagen, ob die kleinen Beben in der Gegend des See Genezareth Vorboten für ein großes Beben sind. Seit biblischer Zeit und zuletzt 1927 hat es schwere Beben mit erheblichen Zerstörungen gegeben. Die eingestürzten Säulenreihen zerstörter antiker Städte wie Scythopolis in Beth Schean sind heute die interessantesten Touristenattraktionen Israels. (Haaretz, Israelnetz, bibleplaces) TS
Beth Schean
Fotos: Sahm



Erstes akademisches Programm Israel - Deutschland
Fast 50 Jahre nach Aufnahme diplomatischer Beziehungen wurde an der Ben- Gurion -Universität des Negev gemeinsam mit der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ein bilaterales Israel Studien Programm eröffnet. Es ist spezialisiert auf modernes jüdisches Leben und Kultur und steht offen für israelische und deutsche Studenten. Prof. Johannes Heil aus Heidelberg und Rektor Prof. Zvi HaCohen unterzeichneten das Abkommen. (BGU) TS

Rihanna in Israel
55.000 Israelis kamen zu dem Konzert von Rihanna im Tel Aviver Yarkon-Park und waren begeistert. Allen Boykottaufrufen zum Trotz ist Rihanna zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren in Israel aufgetreten. Doch die linke Zeitung Haaretz behauptete, Rihanna habe "Palästina" gesungen und Tel Aviv statt Israel gerufen. Das wurde als böswillige Verdrehung bloßgestellt, die in aller Welt aufgegriffen worden ist. In Dubai ist Rihanna aus einer Moschee rausgeworfen worden, wegen "unpassender" Fotos. (TimesofIsrael, JPost, JewishJournal, JPost, TimesofIsrael) TS

Lod Mosaik in Berlin
Die erste archäologische Ausstellung aus Israel in Berlin: das riesige 1.700 Jahre alte Lod-Mosaik wird im "Alten Museum" gezeigt. Der israelische Botschafter in Berlin und Hunderte Spendern nahmen an der Eröffnung teil. Das Mosaik zeigt Jäger und Gejagte und eine Welt exotischer Tiere. Das Mosaik wurde im Metropolitan Museum in New York und vier weiteren Museen in den USA ausgestellt sowie im Louvre in Paris. Das 180 Quadratmeter große und erstaunlich gut erhaltene Mosaik ist 1996 am Rand von Lod entdeckt worden, in der Villa eines reichen römischen Kaufmanns. (PM Antikenbehörde, SMB, Lod) TS

Kafka Preis für Amos Oz
Amos Oz wurde der Kafka-Preis für Literatur in Prag verliehen. Die Jury bezeichnete ihn als einen der hervorragenden Geschichtenerzähler seiner Zeit. Der Preis der Franz-Kafka-Gesellschaft ist mit USD 10.000 dotiert. (Prague Daily Monitor, Ynet) MN
Foto: Zeit








»Die Steine zum Sprechen bringen«
Stephan Dorgerloh, Bildungsminister von Sachsen-Anhalt, sprach mit Martin Krauss von der Jüdischen Allgemeine über deutsche Kultusminister in Israel und eine Kooperation mit Yad Vashem. "Wir führen zahlreiche Gespräche mit Kollegen aus der Politik, mit Pädagogen und Historikern und unterzeichnen eine Erklärung der 16 deutschen Bundesländer als Fundament für die künftige Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Yad Vashem, um die vor uns liegenden Herausforderungen zu meistern. Das ist eine neue Qualität. Bislang gab es nur Vereinbarungen einzelner Länder, jetzt sind alle mit dabei." (JA, kmk, Israelnetz) TS

Lokalwahlen in Israel
Die Bürgermeister von Jerusalem, Tel Aviv, Haifa und Nazareth wurden wiedergewählt. Bei einer skandalös niedrigen Wahlbeteiligung von knapp 30% in den Städten, aber hoher Wahlbeteiligung in arabischen und jüdisch orthodoxen Ortschaften, kam es in der Peripherie teilweise zu dramatischen Änderungen. In Ostjerusalem beteiligten sich infolge von Boykottaufrufen weniger als 1% der Araber an den Wahlen. (JPost, Israelnetz, Tachles, JA) TS
Foto: Mirjam Holmer

Tajani der EU Kommission in Israel
Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission, Kommissar für Industrie und Unternehmertum, führte 'Mission for Growth' nach Israel an. "Mission for Growth" umfasst 65 EU-Unternehmen und Organisationen für die B2B Meetings WATEC. Tajani hat mit den wichtigsten israelischen Ministern Absichtserklärungen unterzeichnet, die eine Grundlage für die künftige bilaterale Zusammenarbeit legten. Dabei ging es um Stärkung der Zusammenarbeit im Industriebereich, um Satellitennavigations-Forschung und um die Förderung des Tourismus. (ec, ijc) TS

Gegen Neonazi-Parteien in Europa und die Delegitimierung Israels
Das Exekutivkomitee des World Jewish Congress tagt in Jerusalem. Die jüdische Gemeinschaft Deutschlands wird dabei von Zentralratspräsident Dieter Graumann vertreten, der zugleich WJC-Vizepräsident ist. Er stellt fest: »Es ist offensichtlich, wie sehr die jüdische Gemeinschaft in Deutschland überall respektiert wird und man immerzu unseren Rat sucht.« Am Dienstag befasste sich der WJC-Vorstand mit Neonazi-Parteien in Europa, also Jobbik in Ungarn, »Goldene Morgenröte« in Griechenland und Svoboda in Ukraine. In einer Resolution fordert das Gremium ein entschlosseneres Vorgehen. Zudem beschloss der WJC-Vorstand eine Resolution zu den neuen EU-Richtlinien gegen Israel: »Darin haben wir nachdrücklich die neuen EU-Richtlinien zurückgewiesen, weil sie Israel unzulässig und unfair diskriminieren«, erklärt Graumann. (JA) TS






Beziehungen fördern: Sacha Stawski hat der Jüdischen Allgemeinen ein Interview zum Israelkongress in Berlin am 10. November gegeben. Ziel des Kongresses sei "Ganz klar eine Verbesserung und Förderung der deutsch-israelischen Beziehungen auf allen Ebenen." Weiter sagte er: "Die deutsch-israelischen Beziehungen sind auch heute schon ganz besonders. Aber es gibt aus meiner Sicht eine große Diskrepanz zwischen der offiziellen Position der Bundesrepublik und dem, was in der Bevölkerung wahrgenommen wird... Die Aufrufe, dass man Israel isolieren sollte, sind leider auch immer wieder zu hören. Außerdem gibt es einen historischen Wandel. Viele sehen sich heute den Holocaust-Überlebenden immer noch verpflichtet. Aber wenn diese einmal nicht mehr leben, wird sich auch die Einstellung zum Holocaust ändern. (JA) TS

Google: automatisierter Antisemitismus: Wer bei Google Suchworte eingibt, erhält bei Wortkombinationen automatisch Vorschläge für die weitere Suche. Bei "Jews should" empfiehlt Google den Juden, dass sie: ausgelöscht werden, Israel verlassen, den Holocaust überwinden, zurück nach Polen, sich für die Tötung Jesu entschuldigen, alle sterben, keinen Staat haben sollen. Auf Deutsch gibt es bei "Juden sind" ähnliche "Hilfe". Juden sind: reich, schuld, dumm, geizig, Verbrecher, Schweine, schlau, unser Unglück. Die Vorschläge werden laut Google automatisch mit einem Algorithmus generiert, wobei die "populärsten" Suchworte wohl Vorrang haben. So ist Google ein exzellenter Spiegel des verbreiteten Antisemitismus in der Gesellschaft. (Algemeiner, Israelnetz) TS

Jerusalem ist Teil der palästinensischen Autonomiegebiete: Die Schmidtschule nahe dem Damaskustor in Jerusalem befindet sich nicht etwa in Israel, sondern in den "palästinensischen Autonomiegebieten". Das haben das deutsche Auswärtige Amt, das Goethe-Institut, der DAAD usw. beschlossen, wie auf der Homepage der PASCH-Schulen zu sehen ist. PASCH steht für die Initiative "Schulen: Partner der Zukunft". Sie vernetzt weltweit rund 1.500 Schulen, an denen Deutsch einen besonders hohen Stellenwert hat. PASCH ist eine Initiative des Auswärtigen Amtes in Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), dem Goethe-Institut (GI), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz. (Pasch) TS

Israels Armeesprecher und Hamas twittern: Israel und die Hamas reden nicht miteinander, aber sie twittern. Armeesprecher Peter Lerner teilte mittels Twitter mit, dass der Palästinenser Mohammed Assi getötet worden sei. Er hatte einen Bombenanschlag auf einen Bus in Tel Aviv im November 2012 durchgeführt. Darauf antwortete "Issadin-al-Kassam-Brigaden", der militärische Flügel der Hamas: "Die Al-Kassam-Brigaden werden ihren heiligen Weg des Kampfes und des Widerstandes bis zur Befreiung von ganz Palästina fortsetzen." Lerner erwiderte: "Israel ist hier, um zu bleiben. Das israelische Militär wird Terrorschuldige weiter verfolgen." Die Hamas entgegnete: "Wir befinden uns in einer Mission, die das Ziel hat, unser besetztes Land wiederherzustellen, koste es, was es wolle." Lerner hielt dem entgegen: "In unserer Mission geht es darum, Menschenleben zu retten, alle Menschenleben." Das veranlasste die Hamas zu dem Tweet: "Eure Mission ist es, die palästinensischen Kinder unter den Trümmern ihrer Häuser zu begraben." Lerner sagte dem "Wall Street Journal", er habe sich verpflichtet gefühlt, auf die Tweets der Hamas zu antworten. Allerdings betrachte er den Vorfall nicht als Dialog. (Twitter, Israelnetz) TS

»Verzerrt und fehlerhaft«: Erste Lehrkräftetagung widmet sich der Darstellung Israels in deutschen Schulbüchern. Der Historiker und Judaist Dirk Sadowski präsentierte zum Teil ernüchternde Befunde. Gemeinsam mit seinem israelischen Kollegen Arie Kizel koordiniert der wissenschaftliche Mitarbeiter am Braunschweiger GEI die Deutsch-israelische Schulbuchkommission. Das bilaterale Gremium wurde im Jahr 2010 auf Initiative des damaligen israelischen Gesandten Ilan Mor eingesetzt und soll bis 2015, zum 50. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen (West-)Deutschland und Israel, Empfehlungen für künftige Schulbücher erarbeiten. In vielen Geschichts- und Sozialkundebüchern sei eine »Engführung auf den israelisch-palästinensischen Konflikt« zu beobachten. Zusammenhänge würden »verkürzt« und »verflacht«, andere Akteure im Nahen Osten nur unzureichend beleuchtet. Israel werde vor allem als »Krisenstaat« dargestellt, die Normalität des Landes als Zivilgesellschaft, als Demokratie und Rechtsstaat, seine technologischen Errungenschaften und auch seine heutigen Beziehungen zu Deutschland kämen allenfalls am Rande vor. Viele Schulbücher bedienten sich beim Thema Israel einer polarisierenden und emotionalen Bild- und Textsprache. Zwar bemühten sich die meisten Bücher um eine ausgewogene Darstellung, doch enthielten sie oft ganz simple sachliche Fehler. (JA) TS



Zeitumstellung: In der Nacht von Samstag auf Sonntag
endete in Israel die Sommerzeit. Die Uhren wurden um eine Stunde zurückgestellt. Bis in Europa der Winter ausbricht, werden Israel und Mitteleuropa eine kurze Zeit lang zeitgleich sein. Ansonsten ist Israel den Europäern immer eine Stunde voraus. Das kann man natürlich auch symbolisch interpretieren für alle möglichen Bereiche. Doch es geht ums Wetter und Sonnenlicht. Und da hinkt Israel den Europäern gewaltig hinterher. Während in Deutschland schon jetzt die Heizungen auf Volltouren laufen, reicht in Israel noch ein T-Shirt. Ebenso kann man noch baden gehen in drei Meeren: tot, rot und mittel. TS

Herzliya Beach, 26.10.2013



Man muss mit der Hamas reden
Sigmar Gabriel (SPD) könnte bald Koalitionspartner und vielleicht gar Außenminister werden. Er hatte Israel aufgefordert, mit der Hamas zu reden, weil sie im Gazastreifen herrscht. Der Vorschlag hat mehrere Schwächen: Ein Staat verhandelt nie mit einzelnen Parteien, sondern nur mit der jeweils anerkannten Regierung. Die Hamas ist neben der Fatah eine der großen Parteien und eben nicht die anerkannte Regierung der Autonomiebehörde. Israel verhandelt nicht einmal mit der Fatah-Partei, sondern nur mit dem Dachverband aller palästinensischen Parteien, der PLO, der freilich die Hamas nicht beigetreten ist. Gabriel käme wohl kaum auf die Idee, Israel zu direkten Verhandlungen mit der SPD oder gar der NPD aufzufordern. Eine Anerkennung der Hamas würde zudem bedeuten, dass Israel sich in den internen Streit der Palästinenser einmischt. Oder erwartet Gabriel, dass Israel über die Errichtung von zwei palästinensischen Staaten verhandeln sollte, einen in Gaza und einen im Westjordanland? Hinzu kommt, dass neben Israel auch Deutschland die Hamas als Terror-Organisation betrachtet. Und da die nicht einmal Israels Existenz akzeptiert und die Zerstörung des "zionistischen Gebildes" anstrebt, fragt sich, ob und wie die Hamas mit dem vermeintlich nicht existenten Israel reden will.







"Yohanan Plesner off the record"
Am Montag, den 11. November um 19 Uhr im Berlingeflüster (Ludwigkirchstraße 10a, 10719 Berlin) mit Christoph Lanz (Deutsche Welle) starten wir im November die neue Gesprächsreihe "...off the record", in der wir internationale Gäste zu einem Hintergrundgespräch im kleinen Kreis einladen. In den Räumen des Veranstaltungssalons "Berlingeflüster" (www.berlin-gefluester.de) möchten wir den Austausch mit
interessanten Persönlichkeiten aus der internationalen Politik ermöglichen. Den Auftakt macht der israelische Politiker Yohanan Plesner über die aktuelle politische Lage in Israel, wie sich Israel zum Konflikt in Syrien positioniert, welche Konsequenzen das Land aus den neuen Entwicklungen im Iran zieht und wie die Erfolgschancen des israelisch-arabischen Friedensprozesses eingeschätzt werden. Yohanan Plesner, ehemaliger Generalsekretär der Kadima-Partei engagierte er sich in der Außen- und Sicherheitspolitik. Mit dem "Plesner Report", stellte er Forderung nach einer Wehrpflicht für ultra-orthodoxe Juden auf. Das Gespräch findet in englischer Sprache statt. Anmeldung bis zum 4. November an Frau Samira Vogt (samira.vogt@kas.de).
Einen Tag zuvor wird Plesner Gast des 3. Deutschen Israelkongresses sein. Mehr Informationen HIER. TS

Wir suchen DIE israelisch-deutsche "Love-Story".
Da wir alle wissen, dass deutsch-israelische Beziehungen nicht nur auf politischer oder wirtschaftlicher Ebene funktionieren, sondern ganz besonders auch in der Liebe, suchen wir DAS israelisch-deutsche Traumpaar. Postet einfach direkt hier Eure deutsch-israelische "Love-Story", als Kommentar (am besten mit "tag")... dies kann
natürlich auch Eure eigene sein oder schickt uns einfach ein Foto mit Namen an info@Israelkongress.de.Das Gewinnerpaar und der Autor des besten Paares bekommen Freikarten für den Israelkongress am 10. November in Berlin und ein Feature im Kongressjournal mit einer Auflage von 5.000 Exemplaren. Mitmachen und gewinnen! PS: Wer mehr Glück im Spiel hat als in der Liebe hat natürlich trotzdem die Möglichkeit sich unter www.Israelkongress.de anzumelden



Qatar entfernte "schockierende" israelische Flaggen
Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Doha wurde bei der Schwimmbahn-Anzeige der israelischen Schwimmerin Amit Ivry anstatt der israelischen Flagge ein weißes Feld eingeblendet. Die Veranstalter entfernten außerdem die Flagge des jüdischen Staates vor den Gebäuden.
Ergebnisse der Rennen mit israelischer Beteiligung wurden gar nicht erst angezeigt, so dass die beteiligten Sportler nicht wussten, ob sie weitergekommen waren. "Wir waren dort, aber wir waren nicht hier". Schwimmerin Amit Ivry gewann zwei Medaillen. Die FINA verwarnte die arabischen Staaten wegen der Diskriminierung israelischer Athleten. Anlass waren verschiedene Vorfälle bei den Kurzbahn-Weltcups in Dubai und Doha. Dabei soll eine Siegerehrung ausgefallen sein, um Israel nicht beim Namen zu nennen. Aus dem gleichen Grund war der Ländername des Staates bei der TV-Übertragung nicht eingeblendet worden, bei Vorläufen unterblieb die sonst übliche Vorstellung der Schwimmer mit ihrer Herkunft. (Israelnetz, Israelnational, Israelnetz, Tagesspiegel, FR) TS

Basketball//Euroleague
Der 96:82-Sieg gegen den Roten Stern aus Belgrad war für Maccabi Tel Aviv ein wichtiger Punkt in der zweiten Runde der Euroleague. Nächste Woche sind die "Gelben" zu Gast bei Lokomotiv Kuban in Russland. (JPost, One) MN

Sousa: Vom Dortmund-Helden zum Trainer von Maccabi
Paulo Sousa hält mit seinen Jungs immer noch mit. Paulo Sousa sieht immer noch so aus, als könne der frühere Champions-League-Held von Borussia Dortmund im Europacup eine Halbzeit lang mitspielen. Mit schmalem Gesicht und leicht ergrautem Haar spricht der 43-Jährige über seinen neuen Trainer-Job bei Maccabi Tel Aviv. (FR) TS

Maccabi Tel Aviv zu Gast bei Freunden
Fröhliche Israelis in Deutschland: Die Fans von Maccabi Tel Aviv haben beim Europa-League-Spiel in Frankfurt am Main eine Niederlage ihrer Fußballmannschaft erlebt. Doch zwei Gegentore und ein Platzverweis konnten die Stimmung der Gäste in der Commerzbank-Arena am Donnerstagabend nicht trüben. (Israelnetz) TS







Falafel
200 Gramm Kichererbsen über Nacht einweichen, 1 Zwiebel, 3 Knoblauchzehen schälen und hacken, 2 Bund glatte Petersilie oder besser noch Koriandergrün grob hacken, 2 Esslöffel Mehl gesiebt, mehr bei Bedarf, 1 Päckchen Backpulver, 1 Teelöffel Koriander frisch gemahlen, 1 Prise Kardamom gemahlen, 1 Prise Paprika edelsüß, 1 Prise Kreuzkümmel gemahlen, 1 Prise Pfeffer aus der Mühle, Salz, Öl. Zwiebel und Knoblauch schälen, die Petersilie waschen und grob hacken. Kichererbsen von der Haut befreien. Alles zusammen in den Fleischwolf geben oder in einer Küchenmaschine nur leicht pürieren. Die Mixtur in eine Schüssel geben, Mehl und Gewürze zugeben und alles mit der Hand durchkneten. Falls der Teig zu flüssig erscheint, etwas Mehl zugeben. Dann den Teig 1 Stunde ruhen lassen. Reichlich Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen, mit dem Handballen tischtennisgroße Bällchen formen und ins nicht zu heiße Öl geben. Die Falafel 2 Minuten lang goldbraun braten, mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und auf Küchenpapier geben. Dazu kann man einen Tahini Dip machen: 3 Knoblauchzehen gepresst, 4 Esslöffel Sesampaste Tahini, Salz, 4 Esslöffel Zitronensaft frisch gepresst, 120 ml Wasser, 2 Esslöffel glatte Petersilie gehackt. Für den Dip, die Zutaten in einer Schüssel verrühren. Darin die Falafel tunken. TS


Fotos: Sahm



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[connecting for tomorrow]

Beim 3. Deutschen Israelkongress, am 10. November, wird mit dem Business-Lab unter anderem ein Hauptaugenmerk auf die Start-up Synergien zwischen Israel und Deutschland gelegt. Gerade in Berlin, wo der Israelkongress in diesem Jahr erstmals stattfindet, wächst derzeit eine erfolgreiche Start-up Szene heran. Israel selber wird heutzutage schon als Start-up Nation apostrophiert und Deutschland gilt gemeinhin als Land traditions- und erfolgreicher Industrien und Firmen.
Unter dem Motto "Connecting for Tomorrow" will der Kongress das außergewöhnliche Potenzial in der Zusammenarbeit beider Länder sichtbar machen. Hierzu wurde der Kongress inhaltlich und strukturell erneuert und konzentriert sich auf die fünf Säulen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Religion. Diese werden in fünf so genannten Labs (Labore) von Experten moderiert und unter aktiver Beteiligung der Teilnehmer bearbeitet. Die Ergebnisse der Labs werden im Anschluss als Folgeprojekte von NGO`s umgesetzt. Dadurch dient der Deutsche Israelkongress über die Veranstaltung hinaus als strategische Plattform, für eine Dynamisierung der Beziehungen zwischen israelischen und deutschen privatwirtschaftlichen Unternehmen. Das Business-Lab fokussiert sich auf die Start-up Synergien zwischen Deutschland und Israel, die Risiko- und Innovationskulturen beider Länder sowie das entsprechende Kooperationspotential. Modelle sollen gemeinsam entwickelt werden, für Kooperationen und zur Unterstützung von Jungunternehmern auf dem Weg in das jeweils andere Land. Vertreter beider Länder erhalten so die Chance, von den jeweiligen Stärken des Anderen zu lernen und zu partizipieren. Ziel ist es, zwischen Berlin und Tel Aviv bis 2015 eine Start-up Partnerschaft zu etablieren und neue Plattformen für Kooperationen und den gegenseitigen Austausch zu schaffen.
Im Rahmen des Business-Labs freuen wir uns auf interessante Vorträge, wie den von Dr. Yossi Vardi über Die Erfolgsgeschichte der deutsch-israelischen Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher Ebene in der Startup-Industrie, sowie auf zahlreiche weitere hochkarätige Teilnehmer. Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, hält ein Grußwort, Bundesminister Philipp Rösler wird zudem für geladene Gäste des Labs am Folgetag ein gemeinsames Frühstück veranstalten.
Informationen zum Business-Lab des Deutschen Israelkongresses sowie zu den Teilnehmern und Rednern finden Sie hier auf der Internetseite. (02elf)

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Egal wie klein, oder groß, der Israeltag sollte Bestandteil jeder Stadt sein. Noch ist viel Zeit sich erste Gedanken über die möglichen Planungen zu machen, doch man sollte sich nicht täuschen. Die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt! Das ILI-Team ist gerne behilflich mit ausreichend Material und Ideen. Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter:
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Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org







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Die israelische Familie

Soldaten "singen" Hymne
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1. Rosh Hanikra (Ethan Weg)
2. Sonnenaufgang über Shiloh (Devo Kessin)
3. "Run Forrest Run" (Ludmila Sklyar)
4. Auf dem Kamel in der Wüste Negev (Darren Dublet)



Shalom
Thomas
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Am 14. Mai 2014
ist wieder Israeltag!


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