HIER klicken für Online Version


17. November 2013




Inhaltsverzeichnis





















Das Kongress-Journal des 3. Deutschen Israelkongresses
liegt ab sofort im PDF Format
(54,6 MB) vor und kann HIER
heruntergeladen werden.



Schwebende Herzen in 3D
RealView bietet Ärzten eine holografischer Live-Visualisierungen in 3D (Video). Bei minimal-invasiven Eingriffen am Herzen "schwebt" ein dynamisches 3D-Hologramm des Patienten-Herzens im Raum. Die
3D-Projektion kann mit den Händen angefasst und gedreht werden. RealView hat seine Pilotstudie mit 8 Patienten am Schneider Children's Medical Center in Petach Tikva erfolgreich durchgeführt. Dabei wurden die Echtzeitbilder von RealView Imaging Ltd. visualisiert, die Rohdaten von den Röntgen- und Ultraschallbildgebungssystemen von Philips erzeugt. (nocamels, imaging-netzwerk-berlin) DJ

Sauberes Wasser mit Ton
Organische Schadstoffe können mit einer Mineral-Mischung aus Ton aus Wasser gefiltert werden. Dr. Yael Mishael (Hebräische Universität, Jerusalem) hat Ende Oktober auf der WATEC-Konferenz in Tel Aviv ihr Produkt vorgestellt. Organische Schadstoffe sind giftige Abfallprodukte der Lebensmittel-, Landwirtschafts- und Stahlindustrie. Die Polymer-Mischung von Dr. Mishael wirkt besser als Aktivkohle. (finance) DJ



Pollen lösen 3.000 Jahre altes Geheimnis
Archäologen der Universität Tel Aviv gehen der Frage nach, warum zwischen 1250 und 1100 v. Chr. am See Genezareth und dem Toten Meer die Zivilisation plötzlich verschwand. Eine Analyse von Schlamm-Proben aus 60
Meter-Wassertiefe zeigte eine Veränderung der Pollen. Mediterrane Bäume wie Eichen, Kiefern, und Olivenbäumen waren in der Spätbronzezeit wenig vertreten. Die Forscher interpretierten dies als Folge wiederholter Dürreperioden und Kälteperioden. Hunger führte zu einer Umsiedlung der Bevölkerung vom Süden in den Norden. (tau) DJ

Philistische Schweinerei
Mit den Philistern sind europäische Schweine nach Israel eingewandert. Genetisch gibt es drei Schweinsfamilien: europäische, nahöstliche und fernöstliche. Meirav Meiri von der archäologischen Abteilung der Universität Tel Aviv
hat bei 25 Wildschweinen aus Israel festgestellt, dass sie zur europäischen Art gehören. Etwa 1000 vor Christus, verdrängten gemäß Knochenproben plötzlich europäische Schweine die nahöstliche Art. Das entspricht der Ankunft der Philister von der Ägäis, die wohl die europäischen Wildschweine mit Schiffen importiert und so den Grundstock für die heutige Plage gelegt haben. (Israelnetz, Haaretz) TS



Nur Wachstum gewährt Israels Sicherheit
"Nur Wirtschaftswachstum kann Israels Sicherheit garantieren und nicht übertriebene Besteuerung", so Premierminister Netanjahu bei der Konferenz zu Wirtschaft und Gesellschaft des Eli Hurvitz Demokratie Instituts in Eilat. Israel müsse um 4- 5% wachsen. Im zweiten Halbjahr 2013 ist Israels Nationalprodukt um unerwartete 5.1% angestiegen. (Jpost) TS

Israel als Ehrengast auf mexikanischer Buchmesse
Die Buchmesse in Guadalajara hat Israel als Ehrengast geladen. Mehr als 30 israelische Autoren, darunter David Grossmann, Etgar Karet und Zeruya Shalev, werden Ende
November nach Mexiko reisen. Staatspräsident Shimon Peres wird mit einer Delegation von 150 Wirtschaftsvertretern den israelischen Pavillon eröffnen. (fil, israelnetz) DW

Israel und Vietnam
Israel und Vietnam gründen einen gemeinsamen Fond für Forschung und Entwicklung in der Landwirtschaft. Der Vertrag wurde von den Ministern beider Länder in Hanoi unterzeichnet. Derzeit arbeiten Israel und Vietnam an einem Freihandelsabkommen. (jpost) MN
Israels Wirtschaftsminister Yair Shamir (li.) mit Vietnams Präsident Truong Tan Sang


How's Life?
Im aktuellen "How's Life"-Ranking der OECD belegt Israel Platz 13 von 34. Beim allgemeinen Wohlbefinden wurde Israel in der mittleren Gruppe platziert - zusammen mit Frankreich, Deutschland, Finnland, Japan und Südkorea. Zudem verfügen israelische Haushalte über mehr Ersparnisse als der Durchschnitt der OECD. (Ha'aretz) MN


Gelungener Börsengang
Beim Nasdaq-Börsengang von Wix diese Woche wurde die neue Aktie für USD 16,50 gehandelt. Insgesamt konnte Wix USD 127 Mio. eintreiben, der erfolgreichste US-Börsengang einer israelischen Firma seit 2010 (damals SodaStream). Wix ist eine Plattform für Website-Erstellung und Design. (TechCrunch) MN Foto: Ha'aretz


Sonnenenergie für China
Die israelische Solarfirma HelioFocus wird ein 200-Megawatt Kraftwerk in der Alasha-Region in China für USD 340 Mio. bauen. HelioFocus ist ein Joint Venture von IC Green Energy aus Israel und Zhejiang Sanhua aus China. (jpost) MN




Tausende Katholiken in Nazareth erwartet
Am Sonntag 17. November werden Tausende Katholiken in Nazareth zum "Internationalen Tag des Glaubens" erwartet. Bei der Zeremonie auf dem Berg des Absturzes (Jesu) werden der Lateinische Patriarch Fouad Twal und Israels Tourismusminister Uzi Landau anwesend sein. Einer Messe wird ein Empfang für Botschafter in Israel folgen. Für die Gläubigen werden Chöre aus aller Welt singen und Souvenirstände bereit stehen. 2012 haben über 2 Mio. christliche Pilger Israel besucht, 60% der Touristen. (mfa) TS Nazareth, Verkündungsbasilika Foto: Sahm



Deutschunterricht in Eilat
Die Rabin High School in Eilat bietet als erste Schule in Israel die Möglichkeit, sich im Deutschunterricht auf die Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz (KMK) vorzubereiten. Damit gehört die Rabin High School zu den über 1.000 von der
Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) geförderten Sprachdiplomschulen weltweit. "Junge Israelis sind neugierig auf Deutschland ", so der deutsche Botschafter Andreas Michaelis, "auf deutsche Kultur und die deutsche Sprache. Vor dem Hintergrund unserer gemeinsamen Geschichte und den Grauen der Shoah ist dies eine bedeutsame Entwicklung." (BVA) TS

Ehrenpreis 2013 der DIG AACHEN an Ralph Giordano
Giordano setzte sich jederzeit für das Existenzrecht des Staates ISRAEL in Frieden und Freiheit in international anerkannt gesicherten Grenzen mit einer Hauptstadt JERUSALEM ein. Ohne Rücksichtnahme auf seine eigene Person wehrte er sich couragiert gegen jegliche Formen von Antisemitismus, Rassenhass, Fremdenfeindlichkeit sowie linkem und rechtem Extremismus. So Axel Holst in einer Pressemitteilung zu dem von ZENTIS - AACHEN geförderten Ehrenpreis. Die Laudatio hielt Israels Botschafter S.E. Jakov Hadas-Handelsman. TS
S. Stawski bei der Verleihung des ILI-Preises an Ralph Giordano 2011

"Kristallnacht" in Jad Vaschem
Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem hat auf ihrer deutschen Internetseite neue Ausstellungen mit Fotos und Informationen hochgeladen. Aus dem Anlass fand am 10. November in der Gedenkstätte ein Symposium statt mit der Historikerin Dinah Porat, mit Reuven Merhav und anderen. Neu sind: "Album einer jüdischen Schule in Königsberg", "Ein Brief aus Wien","Von Bühl nach Jerusalem - Ehud Loeb","Wenn ich Brot finde, schicke ich es Dir". (4Ausstellungen, YadVashem) TS Juden in Baden Baden

900 Zeitzeugen-Berichte
Aus Anlass der "Reichskristallnacht" vor 75 Jahren hat die Abteilung für Oral-Geschichte der Hebräischen Universität in Jerusalem 900 teilweise gefilmte Zeugnisse von Holocaustüberlebenden digitalisiert und ins Internet
hochgeladen. Im Katalog muss ein Name wie Levin zusammen mit dem Wort oralhistorydiv (Levin oralhistorydiv) eingeben werden, um die entsprechenden Zeugenberichte bei Youtube zu sehen oder zu hören. (huji, oral) TS

Gemeinsam forschen
Israel und Polen wollen wissenschaftlich enger zusammenarbeiten. Das Abkommen wurde von Polens stellvertretendem Minister für Wissenschaft und Erziehung (Foto li.) Prof. Mark Rateizek und Bina Bar-On, General-Direktorin des israelischen Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Weltraum in Jerusalem unterzeichnet. (jpost) MN

Erste Ultra-Orthodoxe Dekanin
Prof. Malka Schaps ist die neue Dekanin der Fakultät für Exakte Wissenschaften an der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan. Sie ist die erste ultra-orthodoxe Frau mit
einem derart hohen akademischen Grad. Die vom Christentum konvertierte Amerikanerin ist Harvard-Absolventin und Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann David Schaps, ebenfalls Professor an der Bar-Ilan-Universität, in Bnei Brak, einer ultra-orthodoxen Stadt östlich von Tel Aviv. (israel21c, haaretz) DW

Schreibwettbewerb: Gewinner fliegt nach Israel
Unter dem Motto "Unser Israel" verlosen die deutschen Kirchenzeitungen eine 9-tägige Reise ins Heilige Land. Wer seine persönlichen Israel-Erlebnisse oder seine Vorstellungen einer bevorstehenden Reise schildert, hat die
Chance auf den Hauptgewinn. Viele der Aufsätze sollen außerdem auf GoIsrael.de und auf der offiziellen Wettbewerbshomepage veröffentlicht werden. Einsendeschluss ist der 13.01.2014. (Israelnetz) DW

TV-Exportschlager
Die israelische Fernsehserie "Prime Minister's Children" ("Yaldey Rosh Ha-Memshala") erzählt über das Familienleben eines israelischen Premiers. Geschrieben wurde die Story von Noa Rothman, Enkelin des ermordeten Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin. Nun wurde die Serie an den US-Sender CW verkauft. Das Skript zur amerikanischen
Version wird Natalie Krinsky schreiben ("Grey's Anatomy"), Tochter israelischer Eltern. Bereits letzte Woche wurde die Serie "P'tzuim Barosch" (hebr. am Kopf verwundet) vom Hollywood-Produzenten Jerry Bruckheimer gekauft. Die Thriller-Serie soll beim Sender CINEMAX ausgestrahlt werden. (ynet, ynet) MN

Von Berlin nach Tel Aviv
Das Berliner Ensemble spielte diese Woche das Stück Arturo Ui von Bertold Brecht in deutscher Sprache in Tel Aviv. Kein leichter Auftritt, besonders für Hauptdarsteller Martin Wuttke (Foto). Der Applaus des Publikums am Ende des Abends rührte ihn zu Tränen. (Welt) MN



Generalstabschef Benny Gantz auf Deutschlandbesuch
Generalstabschef Benny Gantz stattete Deutschland einen dreitägigen Besuch ab. Er traf sich mit General Volker Wieker, Generalinspekteur der Bundeswehr, und mit Verteidigungsminister Thomas de Maizière. (Botschaft, IDF) TS

Avigdor Lieberman freigesprochen
Nach 17 Jahren Gerichtsverfahren ist der israelische Politiker Avigdor Lieberman von allen Anklagen freigesprochen worden. Ihm waren Korruption, Amtsmissbrauch, Begünstigung und vieles mehr vorgeworfen worden. Lieberman, Abgeordneter, Vorsitzender des Außenausschusses der Knesset und
Vorsitzender der Israel Bethenu Partei, ist jetzt wieder Außenminister. Bei der Erwähnung seines Namens fügen Nachrichtenagenturen kommentierende Adjektive wie Rechtsfaschist, Rassist, Extremist, Hardliner und ähnliches bei, was sie bei palästinensischen oder gar deutschen Politikern niemals tun würden. (achgut, n-tv) TS

Syrer in Israel geboren
Eine Syrierin gebar ihren Sohn in einem israelischen Spital in Safed. Bereits in den Wehen schaffte sie es, von Quneitra zur israelischen Grenze zu flüchten. Die Frau, selbst Krankenschwester, sagte, dass die Soldaten sie wegen starker Wehen sofort ins Spital gebracht hätten. Die
israelischen Hebammen hätten ihr «mit Sensibilität und Respekt» geholfen. Auch war ihr bekannt, dass in israelischen Spitälern seit Februar bereits über 250 syrische Staatsangehörige behandelt worden seien. (Tachles, Ziv) TS

Israel hilft Philippinen
Israel hat 148 Experten und 100 Tonnen Hilfsgüter, darunter ein komplettes Feldhospital in das Katastrophengebiet auf den Philippinen geschickt. Das erste im israelischen Lazarett geborene Baby wurde prompt "Israel" getauft. (Virtual, IDF) TS



Israel von Landkarte verbannt: Das Kinderbuch "Thea Stilton and the Blue Scarab Hunt" hat Israel von der Landkarte verbannt. Das Buch handelt von einer Schatzsuche in Ägypten. Es zeigt das moderne Ägyptens und seine Nachbarländer. Israel sucht man vergeblich. Scholastic ist einer der weltweit größten Verleger für Kinderbücher und gibt Bestseller wie Harry Potter heraus. Der Verlag hat das Buch vom Markt genommen und verspricht, den Fehler zu beheben. (timesofisrael) DW

Israelische Schüler begegnen Antisemitismus: Mehr als 2/3 aller israelischen Schüler sind im Internet Antisemitismus begegnet oder antisemitischen Attacken ausgesetzt gewesen, nur weil sie Israelis sind. Das ergab eine Studie der ADL (Anti-Defamation League). 500 Jugendliche zwischen 15 und 18 wurden befragt. 36% seien Opfer von Online-Attacken geworden, beschimpft oder auf Webseiten blockiert worden, weil sie Israelis waren. Über 70% sind im Internet Hassparolen, antijüdischen Karikaturen, Hakenkreuzen und antisemitischen Inhalten ausgesetzt gewesen. 6% erhielten die Androhung physischer Gewalt. (ADL) TS

Schon wieder antisemitische Karikatur: Nach der Süddeutschen und der Stuttgarter Zeitung veröffentlichte ausgerechnet am Gedenktag des 9. November die Badische Zeitung eine eindeutig antisemitische Karikatur mit dem Juden und Israeli Netanjahu als Giftmischer, der die Friedenstaube und die Schnecke (steht für das iranische Atomprogramm) töten will. Es gab heftige Reaktionen in Deutschland und in der Welt. (JPost, AJC, Achgut, honest, tapfer) TS

"Israel vergiftete Arafat und Jesus mit Polonium": Das gilt jetzt bei den Palästinensern als "erwiesen". Ein muslimischer Prediger erinnerte daran, dass der Prophet Mohammad von einer Jüdin mit einem vergifteten Fleischgericht getötet worden sei. In dem Fall wirkte das Gift erst nach drei Jahren. Nun kommt aber der Höhepunkt: Nach Angaben von Arafats Witwe Suha haben die Israelis schon vor 2.000 Jahren Jesus mit Polonium vergiftet, und dann seine Leiche verschwinden lassen. (Might, Youtube, PMW) TS

Wer am 9. November, der "Reichskristallnacht", dem Fall der Mauer oder dem Bierhallen-Putsch der Nazis nicht gedenken wollte: In der Kölner LANXESS Arena startete mit dem beliebten Karnevals-Highlight "11. im 11. - immer wieder kölsche Lieder" in die lang ersehnte "fünfte Jahreszeit" Super-Stimmung, gute Laune, Frohsinn, Spaß, närrische Höhepunkte, ein musikalisches Feuerwerk mit ganz viel "Kölschen Tön" und die beliebten Karnevals-Hits, die zum Mitsingen einladen. (lanxess, Köln) TS
Brennende Synagoge (Hannover)



Der offizielle Besuch des französischen Präsidenten Francois Hollande in Israel geschieht zu einem kritischen Zeitpunkt, nachdem die Franzosen mit Einwänden gegen den Schwerwasser-Reaktor Arak in Iran die amerikanisch-iranische Versöhnung in Genf vorerst zum Scheitern gebracht haben. Gleichzeitig besucht der russische Verteidigungsminister Sergei Shoigu Kairo und bietet Waffen im Milliardenwert an. Die Saudis und Ägypter wenden sich von den USA ab. 52% der Israelis haben laut Umfrage kein Vertrauen mehr in Obama und Washington. (TimesofIsrael, TimesofIsrael, WPost) TS



"Israel will keinen Frieden" Das Theater um die Friedensverhandlungen wiederholt sich. Vier Jahre lang, nach dem Sturz des Premierministers Ehud Olmert, zierten sich die Palästinenser, überhaupt Verhandlungen mit Israel zu führen, obgleich Premier Netanjahu 10 Monate lang die palästinensische Bedingung eines Baustopps in den Siedlungen erfüllt hatte. Israelischer Siedlungenbau war weder unter Rabin und Arafat noch später ein Grund für die Palästinenser, Verhandlungen zu boykottieren. Auch jetzt, wenn Israel uralte Baupläne aus der Schublade holt und zum x-ten Mal "neu" verkündet, klingen die palästinensischen Drohungen eher hohl. Jeder weiß, dass "Frieden" (was immer das bedeutet) nur durch Verhandlungen zustande kommt. Deshalb fragt sich, wieso immer wieder allein Israel beschuldigt wird, "keinen Frieden" zu wollen. In einem Interview Henryk M. Broders mit dem im Irak geborenen israelischen Literaten Eli Amir stellt sich heraus, dass es den Palästinensern gar nicht um einen Staat geht. Denn sowie sie einen Staat besitzen, würden die Milliarden Dollar "Aufbauhilfe" ausbleiben, mit denen die Steuerzahler der EU, den USA und sogar Japan protzige, mit den Händen greifbare und sichtbare Korruption der palästinensischen Spitzenpolitiker finanzieren. Sowie sie einen Staat hätten, müsste Abbas die Beamtengehälter, das von Israel gelieferte Wasser, den Strom und den für USD 80 Mio. gebauten "Palast für Staatsgäste" mitsamt zwei Hubschrauber Landeplätzen aus eigener Tasche bezahlen. (Welt, Sunday, JPost) TS



Fussball//Europaleague
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte konnte Maccabi Tel Aviv einen Sieg gegen eine deutsche Mannschaft verbuchen. Vor heimischer Kulisse stand es am Ende 4:2 gegen Eintracht Frankfurt. Tel Aviv sichert sich so beste Chancen für die nächste Runde! (UEFA, Focus) AN
Barak Itzhaki (re.) im Duell mit Takashi Inui

Basketball // Euroleague
Man kann Panathinaikos Athen fast schon als Erzfeind von Maccabi Tel Aviv bezeichnen - umso erfreulicher ist für die Fans der 75:68-Heimsieg Maccabis gegen die Griechen im insgesamt fünften Heimspiel der Gruppenphase! (Euroleague) AN



Auberginen und Hackfleisch in Filo
Packung Filoteig über Nacht im Kühlschrank auftauen. Für die Füllung: 3 EL Olivenöl, 500 gr Hackfleisch, 1 Zwiebel, 1 grüner scharfer Peperoni und 2 Knoblauchzehen gehackt in großer Pfanne anbraten und abkühlen lassen. 1 Aubergine grillen (bis Haut schwarz
wird. Nach Abkühlen das Auberginenfleisch herauslösen), 1/2 Tasse frischer gehackter Koriander, 1 Tl Salz, 1 gute Prise Pfeffer frisch gemahlen, unter das Hackfleisch mischen. Jetzt Filoblatt einfetten und mit Brotkrümel bestreuen, zweites Filoblatt darüber legen. (Während der ganzen Zeit noch nicht verwendete Filoblätter mit feuchtem Handtuch bedeckt halten, weil Filo augenblicklich austrocknet und brüchig wird) Füllung auf das eine Ende geben und gut einwickeln. Auf Backblech mit Backpapier legen und sofort mit Öl spritzen oder bepinseln. ca. 30 Min bei 180 Grad backen. TS



WEITERHIN GESUCHT: Nachwuchs-Redakteur(in) für ILI News
Lesen Sie gerne Berichte aus und über Israel? Schreiben Sie gerne? Dann sind Sie bei uns richtig. Wir suchen ehrenamtliche Unterstützung für folgende Rubriken: Wirtschaft, Kultur & Gesellschaft, Sport. Bewerbungen an thomas@il-israel.org

ILI: spanische Version - ILI News en Español!
Ab sofort können sich besteht die Möglichkeit eine Spanische Version der ILI News zu abonnieren.
Ahora podrá recibir en español lo mejor de Israel en economía, medicina, tecnología, cultura, política, sociedad o deportes. Información sobre Israel que no podrá leer en su periódico, ni encontrar en los medios de comunicación. El Israel del que no.
Mehr Informationen und Anmeldung HIER

JEDE SPENDE HILFT!
Spendenkonto (ACHTUNG - KORRIGIERTE BANKLEITZAHL):
Santander Bank München
Kto 1507866200
BLZ 50033300
IBAN DE59700101111507866200
BIC SCFBDE33






Der 3. Deutsche Israelkongress als Höhepunkt eines bewegten und bewegenden Wochenendes
Ein bewegtes und bewegendes Wochenende mit mehreren Ereignissen, die für die deutsch-israelischen Beziehungen von Bedeutung waren, liegt hinter uns. Schon am Freitag wurde aus Anlass des Besuches des israelischen Generalstabschefs Benny Gantz eine Gedenkzeremonie am "Gleis 17" in Berlin-Grunewald abgehalten. Von dort wurden 1941-45 über 55.000 Berliner Juden in den Tod deportiert. An der Zeremonie nahmen auch der ashkenasische Oberrabbiner Israels, David Lau, die israelischen Politiker David Tzur und Yohanan Plesner sowie Wirtschafts-, Kultur- und Wissenschaftsexperten aus Israel teil.
Am 9. November fand eine Gedenkzeremonie in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin statt. Botschafter Yakov Hadas-Handelsman sagte: "Als israelische Diplomaten in Deutschland erleben meine Kollegen und ich oft ein Aufeinandertreffen von Vergangenheit und Gegenwart. Und an Gedenktagen wie diesem wird uns immer wieder bewusst, wie wichtig es ist, dass Israel heute als souveräner jüdischer Nationalstaat - als der Ort, der für jeden Juden immer ein sicherer Hafen ist - zu jeder Zeit in der Lage ist, sich gegen jede Art von Gefahr selbst zu verteidigen."
Das Gedenken an die Reichspogromnacht vor 75 Jahren war auch in das Programm des christlichen "2. Gemeinde-Israel-Kongress" eingebettet. Unter dem Motto "Aus der Kraft der Wurzel die Zukunft gestalten" fand er vom 7. bis 9. November in Berlin statt. Veranstalter war das "Christliche Forum für Israel" (CFFI), ein Verbund von etwa 40 Organisationen, Werken und Vereinen mit dem Ziel, Israel zu stärken, das biblische Israel-Verständnis in Kirchen und Gemeinden zu fördern sowie die deutsch-israelischen Beziehungen zu festigen und zu vertiefen. Bei der Gedenkzeremonie der "Initiative 27. Januar" sprach der Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft, Tal Gat, über die Herausforderung des künftigen Schoa-Gedenkens, nach dem die letzten Zeitzeugen verstorben sein werden.
Am Montagabend begann das Vorprogramm des 3. Deutschen Israelkongresses mit einem Treffen für NGOs. Hier stellte sich der neue israelische Generalkonsul für Süddeutschland, Dr. Dan Shaham vor.
Am Sonntag sammelten sich ab 9.30 Uhr Menschentrauben vor dem bcc: Aus ganz Deutschland waren Akteure der bilateralen Beziehungen angereist, darunter Israelinteressierte, Israelis, Programmgäste, sowie Israelkongress-Unterstützer der ersten Stunde wie Frankfurts Stadtkämmerer Uwe Becker. Alle wollten um 11 Uhr bei der Eröffnung des 3. Deutschen Israelkongresses dabei sein. Drinnen erwarteten die Teilnehmer Dutzende Infostände. Hunderte Institutionen, Organisationen und Firmen haben den Kongress unterstützt, sich und ihre Arbeit für und mit Israel präsentiert.

Der Tag begann mit Eröffnungs- und Grußworten von Veranstalter Sacha Stawski und Direktorin Melody Sucharewicz, die auch Grüße von Präsident Shimon Peres und Ministerpräsident Binyamin Netanyahu an den Kongress verlasen. Es folgten ein Grußwort von Berlins Bürgermeister und Innensenator Frank Henkel, Videobotschaften von Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat und Justizministerin Tzipi Livni, Grußworte der Schirmherren Dr. Dieter Graumann und Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, des Knessetabgeordneten David Tzur, des AJC-Direktors David Harris und des KKL-Weltpräsidenten Efi Stenzler. Das gesamte Programm wurde von Cherno Jobatey charmant und humorvoll moderiert.
Botschafter Hadas-Handelsman sagte: "Gestern haben wir an die Pogromnacht vor 75 Jahren, am 9. November 1938, erinnert. Und heute sind wir hier beim Israelkongress mit dem Motto: ,Connecting for tomorrow'. Das macht noch einmal deutlich: Die deutsch-israelischen Beziehungen sind einzigartig. Sie basieren auf der Vergangenheit und auf der Verpflichtung, daran zu erinnern. Gleichzeitig sind sie auf die Zukunft, auf das morgen, ausgerichtet. Ein großes Ereignis im Jahr 2015 wirft schon seine Schatten voraus: Wir begehen 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Ich denke, wir können gar nicht früh genug beginnen, dieses Jubiläumsjahr gemeinsam vorzubereiten. Eigentlich haben wir schon damit angefangen - und dieser Kongress ist der perfekte Ort, um ins Detail zu gehen. Schauen wir also, was wir bisher erreicht haben - und das kann sich sehen lassen! - und überlegen wir dann gemeinsam, wie es weitergehen soll. Beschreiten wir auch neue Wege. Seien wir offen für neue Ansätze. Gehen wir auf neue Partner zu. Machen wir die deutsch-israelischen Beziehungen fit für die Zukunft."
Zu den emotionalen Höhepunkten des Tages gehörte die Verleihung des "Arno-Lustiger-Ehrenpreises" von ILI an DGB-Chef Michael Sommer durch Gila Lustiger und Sacha Stawski.

Der strategische Partner des Kongresses JNF-KKL, repräsentiert durch Weltpräsident Efi Stenzler, dem deutschen Präsidenten Beni Bloch und dem Präsidium mitsamt Mitarbeiterteam, leistete einen optischen, kulinarischen und informativen Beitrag: Dutzende Bäume und Palmen standen auf den Gängen, eine Tombola lockte mit Preisen, israelische Datteln luden zum Probieren ein und eine Ausstellung informierte über die umfangreiche Arbeit der ältesten Umweltorganisation Israels.

(Foto: Mannhöfer/ILI)
Das neue Konzept des Kongresses fand viel Zustimmung. Die Teilnehmer konnten hochkarätige Redner bei der Eröffnung erleben und sich dann in mit internationalen Experten besetzten "Labs" zu den Themen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Jugend und Religion informieren. Vor allem hatten sie jedoch die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.

(Foto: Julian Wagner/ILI)
Musikalischer Ausdruck der bilateralen Beziehungen war das Duett israelischen Sängerin Kathleen Reiter und des deutschen Sängers Mic Donet. Der Abend klang aus mit der Musik Dirk Zöllners und seiner Band.
Die Berliner Morgenpost berichtet unter der Überschrift "Ein deutsch-israelisches Labor im Berliner Congress Center": "Bei dem Kongress versuchen 3000 Menschen aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft in Berlin, die Freundschaft zwischen Deutschland und Israel zu vertiefen." In dem Bericht werden u.a. die Macher des Kongresses porträtiert.
In der Jüdischen Allgemeinen Zeitung findet sich der Bericht "Einzigartige Plattform", der besonders auf die Rede des Schirmherren Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, eingeht.
Der Berliner Tagesspiegel berichtete unter der Überschrift "Diplomatie von unten" und leitete mit den Worten ein: "Es braucht nicht immer die höchste diplomatische Ebene, um über die Beziehungen zweier Staaten zu sprechen, sie auf die Probe zu stellen und danach vielleicht auch (neu) zu definieren. Manchmal genügen dafür auch spontane Zusammentreffen auf unteren Ebenen."
Neu war in diesem Jahr, dass es vom Kongress einen Internet-Live-Stream gab, sowie einen Twitter-und Facebook-Live-Feed und ein bereits gefülltes Online-Foto-Album wo alle Geschehnisse zeitgleich im Internet verfolgt werden konnten und auch noch nachträglich zur Verfügung stehen. Alle durch ein Kamerateam-Team aufgenommen Bühnen- und Lab-Beiträge und vieles mehr werden in den Informationskanälen des Israelkongresses in Kürze zur Verfügung stehen.
Auch das bunte, 140 Seiten dicke Kongressjournal gibt es jetzt online. Unsere eigenen Impressionen des Tages haben wir für Sie in einem kleinen Clip zusammengestellt.
(Botschaft des Staates Israel, 11.11.2013)


2 Videos, die JEDER gesehen haben sollte.

Rede von Dr. Dieter Graumann,
Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

Die Rede von Michael Sommer (ab 24:00)...
Zur Erinnerung: Michael Sommer ist der Bundesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)!!!

YouTube Kanal des 3. Deutschen Israelkongresses


Fotos vom 3. Deutschen Israelkongress


Presseberichte über den 3. Deutschen Israelkongress



Die Seite wird weiterhin ständig weiter aktualisiert und ergänzt!

Die offizielle Facebook Seite des Kongresses.
Der Deutsche Israelkongress ist auf Twitter!
Unter dem offiziellen Hashtag#DILK13 kann jeder den Kongress verfolgen oder mit-tweeten. Please RT, please follow


Der 3. Deutsche Israelkongress wird
gefördert aus Mitteln der

Der 3. Deutsche Israelkongress bedankt sich
für die Strategische Partnerschaft von:



Der Israelkongress ist vorbei.
Jetzt ist die Zeit gekommen, sich Gedanken über den nächsten Israeltag zu machen! Egal wie klein, oder groß, der Israeltag sollte Bestandteil jeder Stadt sein! Noch ist genug Zeit sich Gedanken über die möglichen Planungen zu machen, doch man sollte sich nicht täuschen. Die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt! Das ILI-Team ist gerne behilflich mit ausreichend Material und Ideen. Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter:
SEIEN AUCH SIE MIT DABEI!
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org







Muriel Asseburg präsentiert Israels Positionen

Falafelkünstler

Churschot-Park in Tel Aviv
Von Ulrich Beckers Büro geplant


Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.
Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben


Israelische Flaggen in allen Variationen (und für alle Geschmäcker)















Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 14. Mai 2014
ist wieder Israeltag!


ILI-News:
Abonnieren | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2013 ILI - I Like Israel e.V.
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.


www.i-Like-Israel.de ili@il-israel.org