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16. Dezember 2013




Inhaltsverzeichnis




















Gute-Nachtgeschichten von Papa
Der Sparkup Magic Book Reader liest Kindern Bilderbücher vor. Dazu wird ein beliebiges Buch an Sparkup befestigt und einmal vorgelesen. Sparkup speichert das Vorlesen als Audiodatei ab. Beim Abspielen erkennt es automatisch das
Buch und welche Seite aufgeschlagen wird. Sparkup wurde von Event-Produzent Amir Koren mit einem Team aus Galiläa entwickelt, der nach der Geburt seiner Tochter im Jahr 2007 eine Möglichkeit gesucht hat, den Lesehunger seiner Tochter zu stillen, während er auf Geschäftsreise war. Sparkup kann bis zu 50 Bücher speichern. (israel21c, Video) DJ

Von Krebsen lernen
Gegen Osteoporose (Knochenschwund) hilft Kalzium. Das Biotech-Unternehmen Amorphic aus Beer Schewa hat das synthetische Kalzium "Amorphous Calcium Carbonate" (ACC) entwickelt, das vom Körper besser verarbeitet werden kann. ACC wurde nach Studien an Krebsen (crayfish) entwickelt, die natürliches ACC zur Knochenentwicklung nutzen. (amorphical) DJ

ADHS-Medikament ohne Nebenwirkung
Eigentlich wollte das Startup Alcobra aus Tel Aviv mit dem Molekül Metadoxine ein Medikament zur Senkung der Blutalkoholkonzentration entwickeln. Herausgekommen ist
das Medikament MG01CI, das wie Ritalin, Concerta und Strattera ADHS bekämpft, aber ohne die klassischen Nebenwirkungen. Studien haben gezeigt, dass MG01CI wirksamer und schneller als gängige ADHS-Medikamente arbeitet, und nicht süchtig macht. (algemeiner, globes) DJ

Universelle SIM-Karte für die ganze Welt
Teure Roaminggebühren oder eine Ansammlung von verschiedenen SIM-Karten für verschiedene Länder, soll bald Vergangenheit sein. Das israelische Start-up
"Cell Buddy" entwickelt einen universellen Chip, für die Nutzung von Smartphones überall, wo mobile Netzwerke zur Verfügung stehen. Die universelle SIM soll in Verbindung mit einer App die besten und günstigsten Telefonnetzwerke in der Region finden können. Nach Medienberichten sei das Unternehmen kurz vor Abschluss der Testphase eines entsprechenden. Es gibt ungefähr 6,8 Milliarden Handynutzer weltweit. (greenprophet) TS

Wasser in Öl verwandelt?
Forscher der Ben Gurion University hätten aus Wasser Öl gemacht. Die umweltfreundliche Substanz bestehe aus Treibhausgasen und einem aus Wasser gewonnenen chemischem Element. Die Entdeckung müsse noch patentiert werden, funktioniere aber. Dr. Moti Herskowitz mixt Kohlenstoff mit Wasser und synthetischem Gas und passiert
die Mischung durch einen Reaktor. Innerhalb eines Jahrzehnts werde diese Methode den Energiebedarf revolutionieren. Wegen Wintersturms konnte kein Sprecher gefragt werden, ob die Wissenschaftler auch an der Umwandlung von Wasser in Wein forschen, was ein "Startup" vor 2.000 Jahren schon einmal geschafft hat. (JC) TS

Israelis wollen 700.000 Männer in Ruanda beschneiden
Ohne Schnitt, Blut, Schmerz oder Betäubung will die israelische Firma Circ MedTech mit PrePex 700.000 Männer in Ruanda beschneiden. Dazu hat sie von der
UNO und der Regierung Ruandas den Segen erhalten. Beschneidung gilt als bester natürlicher Schutz gegen HIV. Das Beschneidungsgerät PrePex besteht aus zwei Ringen und einem speziellen Gummiband. Das Band stoppt die Blutzufuhr zur Vorhaut. Innerhalb einer Woche verdörrt sie und fällt ab. Die Ringe werden entfernt und die Behandlung ist beendet. Vor 6 Jahren hat sich die UNO zum Ziel gesetzt, 20 Mio. Afrikaner bis 2015 zu beschneiden, doch nur 11% geschafft, wegen der hohen Kosten, mangelnder ärztlicher Expertise und dem Fehlen einer sterilen Umgebung. Das israelische Gerät kostet nur USD 12,- und kann wiederverwendet werden. Krankenschwestern können es ansetzen, was in Ruanda entscheidend ist, wo es auf 11 Mio. Einwohner nur 300 Ärzte gibt. Eine Massenbeschneidung kann die Ansteckung mit HIV um 60% reduzieren und erspart USD 16,6 Mrd. Folgekosten. (NoCamels) TS



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Fisher wird Fed-Vize
Stanley Fisher, ehemaliger Chef der Bank of Israel, soll Vize Chef der amerikanischen Fed Zentralbank werden. Als Wirtschaftsprofessor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat Fisher sowohl den im Januar scheidenden derzeitigen Fed-Chef Ben S. Bernanke, wie auch den Vorsitzenden der europäischen Zentralbank Mario Draghi gelehrt. (hiram7, NZZ, jpost) TS

Israel fördert Massachusetts
Gemäß einer Studie des New England-Israel Business Council (NEIBC) haben 211 israelische Unternehmen, überwiegend Startups, einen entscheidenden Einfluss auf
die Wirtschaft des US-Staates gehabt und USD 12 Mrd. Umsatz gemacht. 23.700 Bewohner haben direkt oder indirekt dank dieser Unternehmen eine Beschäftigung gefunden. Andere US-Staaten wollen dem Beispiel folgen und intensivieren die Kontakte mit israelischen Firmen. (timesofisrael) TS

Neue Handelswege durch Israel
Der Konflikt in Syrien öffnet neue Handelsrouten im Nahen Osten. Mehr Güter werden jetzt auf dem Seeweg von der Türkei nach Haifa und von dort nach Jordanien und in die Arabische Welt transportiert. Früher fuhren die türkischen
LKW mit ihrer Fracht durch Syrien direkt nach Jordanien. Heute ist der Landweg versperrt. "Die Krise in Syrien hat uns diesen neuen Weg eröffnet", sagt Joseph Tarabani von dem privaten israelischen Schifffahrtsunternehmen Tiran-Shipping, das den Transport organisiert. (DW) TS

Preis für Sicherheit
Für seine Mobileye 5 Reihe der Fahrerassistenz gewann Mobileye den Fleet Europe Industry Award 2013. Bereits 2011 heimste die israelische Firma den begehrten Preis ein. Die Mobileye 5-Geräte erhöhen die Sicherheit der Autofahrer und können gleichzeitig Fuhrparkleitern von Firmen Informationen über das Sicherheitsverhalten ihrer Fahrer geben. (Fleet Europe Industry Award) MN

Sozial und gewinnbringend
Erstmalig wurde beim G8-Forum ein israelisches Wirtschaftsmodell diskutiert. Die Gruppe Social Finance Israel entwickelte einen Algorithmus, wie mit sozialen Rentenpapieren Investments für Sozial- und Gesundheitsprojekte eingetrieben werden können. Der Plan will so die Prävention des sich weltweit epidemisch ausbreitenden Typ-II Diabetes fördern. Drei G8-Länder prüfen bereits das israelische Modell. (jpost) MN
Sir Ronald Cohen, Vorsitzender und Mitbegründer von Social Finance Israel

Covidien übernimmt
Given Imaging, mit Hauptsitz in Yoqneam, im Norden Israels, ist weltführend führend in der Entwicklung schluckbarer Miniaturkameras für die Diagnose von Speiseröhren- und Darmerkrankungen. Das irische
Unternehmen Covidien Plc. plant Given Imaging für USD 860 Mio. zu erwerben. Covidien erwarb 2012 bereits drei israelische Firmen aus dem Bereich der Medizintechnologie. (NoCamels) MN



Wonder Woman aus Israel
Gal Gadot - Schauspielerin, Model, Miss Israel und angehende »Wonder Woman«. Wie das Hollywoodstudio Warner Bros bekannt gab, spielt die 28-jährige Israelin die weibliche Hauptrolle in Zack Snyders neuem Blockbuster
Batman vs. Superman. An der Seite von Oscar-Preisträger Ben Affleck wird die in Rosh HaAyin geborene Schauspielerin in dem Film den Charakter der Superheldin verkörpern. (JA) TS

Nobelpreis für Israelis
Die amerikanisch-israelischen Wissenschaftler Arieh Warshel und Michael Levitt haben den Nobelpreis für Chemie in Stockholm erhalten. Sie teilen sich den Preis mit ihrem jüdischen Kollegen Martin Karplus, der ebenfalls
in den USA lebt. Die drei wurden für "die Entwicklung mehrskaliger Modelle für komplexe chemische Systeme" ausgezeichnet. Für Israels Minister für Wissenschaft, Technik und Raumfahrt, Ja'akov Peri, sei es beispiellos, dass ein kleines Land wie Israel bereits acht Nobelpreisgewinner aus dem Bereich der Wissenschaften vorweisen könne. Karplus wurde 1930 in Wien geboren. Wegen der Naziherrschaft wanderte seine Familie später in die USA aus. (Israelnetz) TS

Ralph Giordano erhielt Ehrenpreis der DIG Aachen
Der 90-Jährige wurde von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Aachen für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Vorsitzender Axel Holst überreichte ihm den »Ehrenpreis« vor rund 100 Gästen in der Synagoge Aachen. Giordano habe sich »in besonderer Weise um den Staat Israel sowie um die deutsch-israelischen Beziehungen verdient« gemacht, lobte der israelische Botschafter S.E. Yakov Hadas-Handelsman. »Unser wichtigstes Anliegen ist Israel«, bekräftigte Überraschungsredner Henryk M. Broder, DIG-Preisträger des Jahres 2011. »Israel ist die einzige positive Erfahrung des Judentums in den letzten 2.000 Jahren und das Einzige, wofür es sich zu kämpfen lohnt.« (JA, JA, 02elf) TS
Gratulanten: Axel Holst (l.), und S.E. Yakov Hadas-Handelsman (r.) mit Ralph Giordano. © Alexander Stein



Nakba in der Montessori Fachoberschule München
Die berüchtigte und höchst umstrittene "Nakba"-Ausstellung soll jetzt in der Münchner Montessori Fachoberschule gezeigt werden. Es handelt sich um eine hetzerische Darstellung der palästinensischen Flüchtlinge von 1948 mitsamt Verdrehungen, Auslassungen und Klitterungen. In Düsseldorf und Hamburg
gelang es jüdischen Gemeinden, der DIG und anderen Organisationen, die Ausstellung zu stoppen. Die Münchner Veranstalter berufen sich auf einschlägige pro-palästinensische Kritiker Israels und der jüdischen Nationalbewegung als Mitträger, darunter Felicia Langer, Abraham Melzer, Norbert Blüm, Uri Avneri, Moshe Zuckermann, Jean Ziegler, Peter Scholl-Latour. (honestly, schlamassel, gjm, amechad, DIG, Israelnetz, JA) TS

Antisemitismus-Definition verschwunden
Der Antisemitismus-Beauftragte der OSZE und AJC Director for International Jewish Affairs, Rabbi Andrew Baker, fordert die EU Fundamental Rights Agency (FRA) dazu auf, die "Arbeitsdefinition Antisemitismus" wieder auf die
offizielle Homepage zu setzen. "Ich rate dringend, dass die EU-Agentur sie wieder aufnimmt, um das wichtige Erbe der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC) (Vorgängerorganisation der FRA) anzuerkennen", so Baker. "Die Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC) hat vor fast zehn Jahren diese Arbeitsdefinition veröffentlicht. Nur wenige waren damals bereit, anzuerkennen, dass sich eine »neue Form« des Antisemitismus herausbildete, die den Staat Israel dämonisiert und dessen Legitimität infrage stellt." Die Arbeitsdefinition gibt Polizeikräften und der Zivilgesellschaft eine praktische Hilfestellung bei der Erfassung antisemitischer Delikte. In der Definition heißt es: "Der Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann ... Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein." Eine Mehrheit der Juden Europas gab laut aktueller Studie der FRA an, antisemitische Vorfälle aus mangelndem Vertrauen in die Sicherheitsbehörden nicht zu melden. Häufig werde Antisemitismus in Bezug auf Israel wahrgenommen, indem etwa Juden für die komplexen Probleme im Nahen Osten in Haftung genommen werde. Laut Studie erwögen 1/3 der europäischen Juden, ihre Heimat auf Grund von Antisemitismus zu verlassen. Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin, ergänzt: "Die Beibehaltung der Arbeitsdefinition ist notwendiger denn je. Wenn die Vorfälle nicht erkannt und von staatlichen Stellen registriert werden, können Sie politisch auch nicht bekämpft werden." (JA, european, Jpost, publik) TS

DIG-Chef Robbe für Raketenbootlieferung
Eine sichere Energieversorgung ist für Israel von substantieller und strategischer Bedeutung. Das Land benötigt langfristige Liefergarantien. Mit der Erschließung von maritimen Gasquellen vor der Küste kann Israel unabhängig von anderen Energielieferanten werden. Ägypten ist als Erdgaslieferant ausgefallen nach mehrfachen Terroranschlägen auf die
Gasleitungen im Sinai. Jetzt steht auf dem Prüfstein, ob Bundeskanzlerin Merkels Satz "Israels Sicherheit ist Teil der deutschen Staatsräson" in der Realität etwas gilt. Kritiker verweisen auf das »Übel« von Rüstungsexporten. Kirchenvertreter begründen ihre Ablehnung jeglicher Waffenlieferungen mit der eingängigen wie illusorischen Forderung »Frieden schaffen ohne Waffen«. (JA) TS

Kerry in Jerusalem und Ramallah
US Außenminister John Kerry hat zum 11. Mal Ramallah und Jerusalem besucht. Erst musste ein geplantes Treffen mit Premier Netanjahu wegen Schneesturm verschoben werden. Im gut geheizten Hotel trat Kerry dann im weißen
Hemd vor die Kameras, während Netanjahu eine Wolljacke trug. Irgendwie schaffte es Kerry mit den kräftigen Limousinen durch die mit Schnee versperrten Straßen zum Flughafen. Zum unbekannten Gesprächsergebnis sagten israelische Kommentatoren: "Weißem Schnee folgt immer schwarzer Matsch." TS



Al-Jazeera feuert unbequemen Journalisten. Der in Qatar ansässige arabische TV-Sender Al-Jazeera hat den erst im Oktober angeheuerten preisgekrönten amerikanischen Journalisten Ken Silverstein fristlos entlassen, weil er nicht mehr linientreu entsprechend den Vorgaben des Senders über eine vermeintliche Vergiftung Arafats mit Polonium berichten wollte. Sein "Profil" ist von den Internetseiten des Senders verschwunden. (freebeacon, Israelnational) TS

EU verschleudert Milliarden. Rechnungsprüfer der EU haben festgestellt, dass etwa EUR 1 Mrd. verschwendet werden, in Form von "Gehältern" an Bewohner des Gazastreifens, die seit dem Putsch der Hamas nicht mehr zur Arbeit gehen. Die Hamas hatte alle PLO-Mitgliedern gekündigt. So zahlt die EU den Lebensunterhalt von etwa 1 Mio. Einwohnern des Gazastreifens von insgesamt 1,6 Mio. Die Rechnungsprüfer haben wohl nicht bemerkt, dass dieses seit 2007 eine offizielle Politik der EU ist. Laut Guardian ist eine Nebenwirkung dieser Politik eine mittelbare Mitfinanzierung des Terrors durch die EU. (EU-Bericht, TIM, JNS, Israelnetz, Welt, TimesofIsrael, Telegraph, Spiegel, JC) TS

Absurder Boykott. Die holländische Trinkwassergesellschaft Vitens hat alle Kontakte mit der israelischen Wassergesellschaft Mekorot abgebrochen. Auf vermeintlichen Druck des holländischen Parlaments, der Regierung und von Amnesty International habe Vitens die Zusammenarbeit gekündigt, weil Israels nationale Wassergesellschaft Mekorot in den besetzten Gebieten aktiv sei. Israels Energieminister Silvan Shalom bezeichnete diesen Boykott als absurd. Ohne Makorot und enge Kooperation mit den Palästinensern könnten nicht jährlich 50 Mio. Kubikmeter Wasser in den Gazastreifen und noch mehr Wasser in die palästinensischen Gebiete im Westjordanland gepumpt werden. (dutchnews, JPost, Haaretz, Jpost, Israelnetz) TS
Mekorot Pumpe bei Jericho. Foto: Sahm

COGAT: Humanitäre Hilfe für Palästinenser: Angesichts der extremen Wetterbedingungen und auf Bitten der Vereinten Nationen, hat der Koordinator der Regierungsaktivitäten in den besetzten Gebieten, Generalmajor Eitan Dangot, angewiesen, der Übergang Kerem Shalom für den Transfer humanitärer Hilfe in den Gazastreifen offen zu halten. Tanks mit Kochgas zum Heizen wurden in den Streifen übergeben. Das Verteidigungsministerium, die von Holland wegen Aktivitäten im Gazastreifen boykottierte Wassergesellschaft "Mekorot" und UN-Agenturen brachten vier Wasserpumpen in den Gazastreifen, um der Überschwemmungen Herr zu werden. Ebenso wurde ein kombiniertes israelisch-palästinensischen Kommandozentrum eingerichtet. TS
Kochgas-Transfer nach Gaza

"Israel ist eindeutig ein rassistischer Staat..." "Schwarze Abgeordnete darf kein Blut spenden". So der Titel einer Spiegelgeschichte. Nur warum macht die deutsche Zeitschrift keine Schlagzeile aus dem Hinweis am Ende des Berichts: "Auch in Deutschland hätte die Abgeordnete kein Blut spenden dürfen. Laut dem deutschen Tropeninstitut liegt Äthiopien in einem Malaria gefährdeten Gebiet, eines der dauerhaften Ausschlusskriterien. Demnach dürfen Personen, die in einem Malariagebiet geboren oder aufgewachsen sind oder längere Zeit gelebt haben, beim Deutschen Roten Kreuz kein Blut spenden." Aber was kann man vom Spiegel erwarten, wenn der sogar die Gesundheitsministerin Yael German zum Mann macht? Zudem hat der Spiegel die israelische Organisation "Roter Davidstern" in einen "Rotkreuz-" Verein umbenannt. (Spiegel, algemeiner, TimesofIsrael) TS
Die Abgeordnete Pnina Tamano-Schata

"Der Gesundheitsminister"
Yael German



Der Jahrhundertsturm und die Schneekatastrophe werden Israel noch lange beschäftigen. Trotz Vorhersagen der Meteorologen hat niemand mit so viel Schnee und heftigen Windböen gerechnet. 46 cm Schnee in Jerusalem gab es im Dezember zum letzten Mal 1879. Auch die Region meldete Rekorde: schneebedeckte Kamele in Saudi Arabien und "weiße" Pyramiden in Kairo. In Jerusalem allein waren 60.000 Menschen teilweise tagelang vom Strom abgeschnitten. Heizungen fielen
Foto: Sahm
aus bei Minustemperaturen. Autobahnen waren wegen Schnee und stecken gebliebenen Fahrzeugen unbefahrbar. Der nassschwere Schnee zerriss Stromleitungen, Bäume brachen zusammen. Kranke und Alte konnten nicht ins Hospital oder in warme Schutzräume gebracht werden. Generatoren fielen aus wegen Treibstoffmangel. Ohne Strom funktionierten auch nicht die Pumpen an den Tankstellen. Techniker und Rettungsdienste arbeiteten rund um die Uhr, aber schon wird diskutiert, ob die Behörden und besonders die Stromgesellschaft unzureichend vorbereitet waren. Auch die ILI-News konnten aufgrund des Ausfalls von Strom- und Internet in Jerusalem nicht pünktlich versand werden. Vermutlich gibt es Milliardenschäden an der Infrastruktur. (Jpost) TS



"Die Palästinenser stellen die größte Flüchtlingsbevölkerung auf der Welt dar - absolut und relativ zur gesamten palästinensischen Bevölkerung 1948." So Christian Sterzing im Sammelband "Palästina und die Palästinenser, 60 Jahre nach der Nakba", herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung. Weder absolut noch relativ stimmt diese Aussage. Den rund 750.000 "arabischen Flüchtlingen aus Palästina" (so die offizielle Bezeichnung der UNO-Flüchtlingshilfeorganisation UNWRA) stehen allein 14 Mio. deutsche Flüchtlinge aus den Ostgebieten gegenüber. Im Verhältnis zur gesamten jüdischen Bevölkerung in der arabischen Welt 1948 sind über eine Million zu Flüchtlingen geworden und heute nur noch 2.000 (in Marokko) übrig geblieben. Und ganz aktuell: Viele Millionen Syrer sind auf der Flucht. Weder absolut noch relativ stimmt Sterzings Angabe, auch wenn einzig und allein bei Palästinensern der Flüchtlingsstatus bis in alle Ewigkeit vererbt wird und deren Zahl auf etwa 5 Mio. angeschwollen ist, während deutsche, türkische, indische, afrikanische Flüchtlinge irgendwo integriert wurden und so aufgehört haben, Flüchtlinge zu sein. (HeinrichBöllStiftung) TS



Berlin: Internationaler Medientreff.
Mittwoch, 18. Dezember 2013, um 19 Uhr, Berlin-Friedrichshain, Strausberger Platz, Haus Berlin, 13. Stock: Wie berichten die Medien in Israel über Deutschland? Wie berichten deutsche Medien über Israel? Welches Bild haben die beiden Völker voneinander? Wie könnte die Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen aussehen? Teilnehmer der Gesprächsrunde: Markus Rosch (ARD-Korrespondent aus Tel Aviv), MdB Dr. Thomas Feist (Dt.-Israelische Parlamentariergruppe, Dt.-Israelische Gesellschaft), Itay Tagner (Pressechef der Israelischen Botschaft Berlin) Anmeldung: veranstaltungen@medienhilfe.org (mit Angabe von Name, Adresse und Beruf). Fragen? Einfach anrufen: 030-5673-1559 (IMH, medienhilfe) TS



Fussball//Europe League
Nach einem 1:0 Sieg gegen Girondins Bordeaux aus Frankreich steigt Maccabi Tel Aviv zum ersten Mal in die Zwischenphase. Das Tor schoss Eran Zahavi. (One, Kicker) MN

Basketball//Euroleague
Mit einem erfolgreichen 78:71 gegen Lietuvos Rytas Vilnius aus Litauen untermauerte Maccabi Tel Aviv seine Führungsposition der Gruppe D. (Euroleague) MN



Kumquats einmachen
Die kleinen chinesischen Apfelsinchen, auch Zwergpomeranzen genannt, sind in Israel sehr populär. Man kann sie auch mit der Schale ganz essen oder zu einem süßen Confit einmachen, der bei orientalischen Juden zum Tee genossen wird. 1 Kilo Kumquats waschen und bis zur Hälfte einschneiden. In Topf mit Wasser geben. 3 Minuten lang aufkochen. Wasser wegschütten und 3 Mal mit frischem Wasser durchspülen, um die Bitterkeit zu entfernen. Die abgesiebten Kumquats in Topf mit 1 Kilo Zucker, ½ Glas Wasser und Saft von 1 Zitrone geben aufkochen lassen und dann auf niedriger Flamme 1 ¼ Stunde köcheln lassen. Sie dürfen nicht durch zu starke Hitze Aroma und Farbe verlieren. Am Ende ein paar Tropfen Orangenwasser (Zahar) unterrühren und in saubere Gläser mit Schraubverschluss füllen. TS
Im Jerusalemer Schnee


Fotos: Sahm



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Das war der 3. Deutsche Israelkongress.
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Presseberichte über den 3. Deutschen Israelkongress

Das Israelkongress Journal (PDF)


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Vögel im Süden Israels

Kollek-Park Jerusalem

Israel von oben


Israels Hightech in London

Rare snow blankets Israel,
one fatality reported

Heavy Snow in Jerusalem


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Jerusalem versinkt im Schnee...
(n-tv, ynet, ynet, IsraelHayom, Tagesschau)













Anderswo im Land...





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 14. Mai 2014
ist wieder Israeltag!


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