HIER klicken für Online Version


12 Januar 2014




Inhaltsverzeichnis





















Ariel Scharon ist gestorben!
Der Familie und allen Hinterbliebenen unser herzliches Beileid.



Shoppen zum Stressabbau?
Materialistische Menschen versuchen emotionalen Stress und Druck durch den Kauf von Dingen, die sie nicht benötigen, zu mindern. Prof. Eli Somer von der Universität Haifa hat das Kaufverhalten von 139 Bürgern der Stadt
Sderot untersucht, die seit Jahren unter Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen leiden. Besonders in Zeiten des Raketenbeschusses steigt der "Frustkauf", bringt aber materialistischen Menschen keine innerliche Entlastung. Prof. Somer zeigte, dass Stressbewältigung nur möglich ist, wenn die Betroffenen über ihre Probleme sprechen. (jpost) DJ

Granatapfel ist gut fürs Herz
Granatapfelsaft reduziert das Risiko von Herzerkrankungen, Schlaganfällen und Arteriosklerose. Besonders Menschen, die Tabletten zur Senkung ihres Cholesterinspiegels im Blut einnehmen, empfiehlt Prof. Michael Aviram vom Technion den roten Saft. Die Antioxidanten im Granatapfelsaft behindern die Oxidation von Zellen und Cholesterin. Die Forschungsergebnisse wurden in der Zeitschrift Atherosclerosis veröffentlicht. (jpost) DJ
Foto: Sahm

Schluss mit Druckgeschwüren
Die drucksensible Bettauflage MAP verhindert Druckgeschwüre durch langes Liegen. MAP steht für Monitor-Alter-Protect (Bildschirm-Alarm-Schutz) und kann für jedes Bett verwendet werden, wie hier zu sehen ist. Sensoren messen die Druckverteilung und zeigen Hochdruckpunkte auf, die zu Druckgeschwüren führen können. Über einen Farbdisplay wird angezeigt, ob eine Lageändern eine Druckentlastung gebracht hat. MAP ist das Produkt des 2009 von Ran Poliakine in Jerusalem gegründeten Wellsense. (israel21c) DJ



REZEPT FÜR EINEN AUSSERGEWÖHNLICHEN URLAUB MIT KINDERN IN ISRAEL:
Tag 1 - Ein Tag im Hafen von Tel Aviv
Zur Einstimmung für einen aufregenden Wochenurlaub mit Kindern in Israel, empfehlen wir ein Frühstück bei Gilli's, Hangar 25, Port of Tel Aviv, Tel. 03/6057777 (TelAvivFood). Das Shakshuka ist ebenso gut, wie die kaloriereichen Backwaren mit unübertroffener Erdbeermarmelade. (Unbedingt reservieren!) Danach sollte man gemütlich entlang der Hafenpromenade spazieren gehen. Kinder haben ihren Spaß, den Anglern und Straßenkünstlern zuzuschauen, während das Shopping auch nicht zu kurz kommt. Wer ungern zu Fuß unterwegs ist, kann Fahrräder ausleihen. Die breite Promenade lädt dazu ein. Natürlich sollte man einen Stop in der meist überfüllten Markthalle - Shuk HaNamal- in Hangar 12 machen (Namal). Der Delikatessenmarkt lädt zum Probieren ein. Der übergroße neue Spielplatz hinter Gilli's (nahe Hangar 22) ist ein Muß für alle Eltern mit Kindern. Hier finden sich Kletter- und Spielmöglichkeiten, von denen Kinder auf deutschen Spielplätzen nur träumen können.. Hier befindet sich auch der Segways Verleih (neben McDonalds) und hier können die legendären Segways Touren gebucht werden. Ebenso werden
Elektrojeeps für Kinder zum Verleih angeboten. Kinder haben einen Heidenspaß, damit die Promenade unsicher zu machen. Danach ist ein Frozen Yoghurt der "yogurt bar" (Hangar 9) als erfischende Abkühlung zu empfehlen. Auf den Bänken entlang des Hafenbeckens kann man wunderbar den relativ frühen Sonnenuntergang genießen. Zum Abschluss des Tages im Hafen darf man das ausgefallenste Paar "crocs" für jedes Familienmitglied nicht vergessen. Wer noch Platz für ein Abendessen hat, kann in einem der zahllosen Cafes und Restaurants entlang der Promenade einen leckeren frischen Fisch, Humus, Salate oder Gegrilltes genießen. Es ist für Jeden etwas dabei, vom glattkoscheren milchigen Cafe, dem Stehimbiss und bis hin zu Gourmetrestaurants.
Fortsetzung folgt...

Touristenrekord
2013 kamen 3,53 Mio. Besucher nach Israel - ein neuer Rekord. Mit 623.000 Touristen führt die USA die Hitliste an, Deutschland steht mit 254.000 Besuchern auf Rang vier. Das beliebteste Reiseziel war Jerusalem mit 75%
aller Touristen. Tel Aviv -Jaffa nimmt mit 64% den zweiten Rang ein. Danach folgen die Gegend des Toten Meeres (51), die Stadt Tiberias am See Genezareth (44) und Nazareth (35). Zu den am häufigsten besuchten Stätten gehören die Klagemauer (68), das jüdische Viertel der Jerusalemer Altstadt (64) und die Grabeskirche (57). (Globes, Israelnetz) MN



Ihre Anzeige hier...


Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an:
ili@il-israel.org




Gas für die Region
Anfang der Woche wurde Israels erster Exportvertrag für Erdgas abgeschlossen: Israel wird über 20 Jahre ein Kraftwerk, das in der palästinensischen Stadt Jenin gebaut wird, beliefern. Der Umfang des Deals wird auf USD 1,2 Mrd. eingeschätzt. Verhandlungen gibt es offensichtlich auch mit Jordanien. Seit der Entdeckung zweier Erdgasfelder vor der Küste 2010 kann sich
Israelisch-Palästinensische Vertragsunterzeichnung
Israel selbst über mehrere Jahre versorgen und den Rohstoff auch exportieren. Jordanien und Israel haben bis zum Sturz Hosni Mubaraks ihr Erdgas für umweltfreundliche und billige Stromherstellung aus Ägypten bezogen, bis Terroristen die Pumpstationen auf Sinai gesprengt haben. (Bloomberg, Hydro, Albawaba) MN

Exit-Rekord
2013 war ein Rekordjahr sowohl für Investments in israelische High-Tech-Firmen als auch für sog. "Exits". Dabei betrug der Umfang der erfolgreichen Unternehmensverkäufe insgesamt USD 6,64 Mrd. Ein Großteil der Exits entstand bei Risikokapital finanzierten Firmen. Besonderen Anteil hatte der Verkauf von Waze an Google. Der Trend zeigt, dass die Anzahl kleinere Exits von bis zu USD 10 Mio. zurückgeht, dafür die Anzahl umfangreicherer Verkäufe steigt. Die Analysten interpretieren dies als Zeichen der Reife des israelischen High-Tech-Marktes. (Businessweek, Globes) MN

Auf der Suche nach Innovationen
Johnson & Johnson Innovation eröffnet ein neues R&D Center für Biotechnologie in Israel. Das neue Center in der Nähe vom Weizman-Institut soll als Inkubator für junge Firmen dienen und sie strategisch wie finanziell unterstützen. So Patrick Verheyen, Leiter der Innovationsabteilung des Pharma- und Konsumgüterherstellers. (Israel21c) MN



Blinde Masterchefin
"Masterchef", die populärste Fernsehsendung Israels, hat in der vorigen Saison den aus Deutschland stammenden Tom Franz zum Sieger gemacht. Diesmal nimmt Perry Shapiro teil. Im Jahr 2003 erblindete sie infolge eines
Selbstmordanschlags auf einen Bus, der neben ihrem Auto explodiert ist. 17 Menschen wurden dabei ermordet. Obgleich blind, hat sie beschlossen, an dem Kochwettbewerb teilzunehmen und alte Hobbies aufzugreifen wie Malen und Bildhauern. Wie kann sie kochen? "Ich lege alles der Reihe nach auf den Tisch und dann rieche ich alles." (algemeiner) TS

Oma Ella feiert Geburtstag
Eleonore Kastner aus Berlin, Oma Ella genannt, hat beschlossen, ihren 104. Geburtstag mit 40 Familienangehörigen und Freunden am Toten Meer zu feiern. Das israelische Tourismusministerium erfuhr davon und überreichte der "ältesten Touristin Israels" eine in Silber eingebundene Bibel und einen Kuchen. Die wackere alte Dame
ritt auf dem Esel zum Kloster Mar Elias und wandelte auf den Spuren Jesu. (JA, Tachles) TS

Technion-Professor erhält Israelpreis
Professor Moti Segev, Trudy und Norman Louis Professor der Physik am Technion, wird im Mai mit dem Israel-Preis ausgezeichnet werden. Er ist exzellenter Wissenschaftler auf dem Gebiet der optischen Physik und Laserforschung. Segev erhielt 2006 den Wissenschaftspreis der Deutschen Technion-Gesellschaft e.V. und nutzte die Präsenz der anwesenden
Minister und Hochschulleiter, um sie an ihre Verantwortung für die finanzielle Ausstattung der Forschung zu ermahnen. (Jpost, nrg) TS

Chodorowsky in Israel
Der auf Weisung von Vladimir Putin amnestierte russische Magnat Mikhail Chodorowski ist aus der Schweiz kommend in Israel gelandet, um die ehemaligen Partner seiner inzwischen aufgelösten Firma Yukos zu treffen. (ft, ndtv, 02elf, ruvr) TS
Chodorowsky mit Genscher

Erstes Denkmal für Homosexuelle
Das erste Denkmal für Homosexuelle, die Opfer der Nazis geworden sind, ist in Tel Aviv eingeweiht worden. Das Denkmal in einem zentralen Park besteht aus rosafarbenen Dreiecken mit Gedenkschriften in deutscher, hebräischer und englischer Sprache. "Tel Aviv gilt als eine der gegenüber Homosexuellen freundlichsten Städte weltweit",
sagte der deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis. "Es ist eine offene, tolerante und multikulturelle Stadt mit viel guter Laune." Während des Nationalsozialismus mussten homosexuelle KZ-Häftlinge einen rosa Winkel an der Jacke tragen. 5.000 bis 15.000 von ihnen wurden ermordet. (JN1, Standard, ToI, pinknews) TS

Zahl der Christen steigt
In Israel lebten 2013 3.000 Christen mehr als im Vorjahr. Das teilte das israelische Statistikbüro mit. Demnach lebten im vergangenen Jahr rund 161.000 Christen in Israel. Das entspricht etwa 2% der Bevölkerung. Davon sind die meisten Araber - etwa 80% - während die Übrigen
Foto: Sahm
vor allem Christen aus Osteuropa seien. Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem die Zahl der Christen wächst. (Radio Vatikan) KR

Wunderbare Heilung einer Frau
Als Therese Daoud ins Tel Aviver Ichilov-Krankenhaus kam, wurde bei ihr ein riesiger bösartiger Krebs-Tumor festgestellt. Die Ärzte gaben ihr nur eine Überlebenschance, wenn sie sich das Bein amputieren
ließe. Was sich während der folgenden Monate ereignete, hat die Mediziner und die ganze jüdische Nation sprachlos gemacht. "Wenn mir jemand die Geschichte von Thereses Wunderheilung erzählt hätte, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt und in eine Psychiatrie einweisen lassen", meinte Professor Yaakov Bickels, Leiter der orthopädischen Onkologie im Ichilov-Krankenhaus. "Aber ich war hier und habe es mit meinen eigenen Augen gesehen." (israelheute) KR



Deutsche Regierung nach Israel
Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier kommt in dieser Woche nach Israel und besucht auch "Palästina". Er will sich einen persönlichen Eindruck vom Friedensprozess verschaffen. Ende Februar will Kanzlerin Angela Merkel Jerusalem besuchen. (INN, Dailystar) TS

Liebermans gelungener Coup
Mit seinem Vorschlag, arabische Dörfer mit insgesamt 300.000 arabisch-israelischen Bürgern durch eine Grenzverschiebung in den künftigen palästinensischen Staat zu verlegen, hat Avigdor Lieberman große Irritation ausgelöst. Laut einer Umfrage sind plötzlich 70%
der israelischen Araber "zufriedene Bürger" Israels und 65% sind gegen eine Verlegung ihrer Dörfer nach "Palästina". Lieberman bezeichnete die Araber als "schizophren", solange sie sich nicht entscheiden könnten, Israelis oder Palästinenser zu sein. (Imra, ToI, Ynet) TS

Holländischer Botschafter vorgeladen
Das israelische Außenministerium hat den holländischen Botschafter Caspar Velkamp vorgeladen, nachdem der holländische Pensionsfond PGGM beschlossen hat, alle wichtigen Banken Israels wegen Aktivitäten in den besetzten Gebieten zu boykottieren. Der stellvertretende Leiter der Europaabteilung, Raffi Schutz, erklärte dem Botschafter, dass Israel von der holländischen Regierung
Caspar Velkamp mit Hamas-Rakete in Sderot
"klare Schritte" gegen derartiges Verhalten "unter falschen Vorwänden" erwarte. Seit August boykottiert Hollands Trinkwasserversorger Vitens die nationale israelische Wassergesellschaft Mekorot zu, obgleich sie den Gazastreifen und das Westjordanland mit Wasser für Palästinenser versorgt. (Jpost, JTA) TS

Migranten demonstrierten
Mehrere Tausend afrikanische Migranten demonstrierten in Israel. Sie forderten eine Aufenthaltsgenehmigung, Arbeitserlaubnis und wollen nicht in Lagern festgehalten werden. Nach Israel (8 Mio. Einwohner) sind etwa 54.000 Migranten aus Afrika (Darfur, Sudan, Eritrea) "zu Fuß" durch Ägypten gekommen und illegal über die offene Grenze nach Israel eingedrungen. Im riesigen Europa halten sich insgesamt nur etwa 300.000 Asylanten aus Afrika auf. Sie werden mit Mauern und Zäunen ferngehalten, ertrinken im Mittelmeer oder in Gefangenenlagern interniert. Die israelischen Behörden argumentieren, dass sie "illegal" eingereist und keine Flüchtlinge seien. Sie hätten in Ägypten um Asyl ersuchen müssen. Das kleine Israel könne nicht allein alle Probleme Afrikas bewältigen: Hunger, Bürgerkriege, usw. (972, Haaretz, JPost, Israelnetz) TS


Stanley Fisher macht Karriere
Der ehemalige Präsident der Bank of Israel, Stanley Fisher, ist von US-Präsident Barack Obama zum stellvertretenden Präsidenten der FED ernannt worden, der amerikanischen Staatsbank. (Jpost) TS



Waffenarsenal in Palästinensischer Botschaft in Prag…: Nach Angaben von General Jiri Sedivy, dem ehemaligen tschechischen Generalstabschef, habe die Polizei im Gebäude der palästinensischen Botschaft in Prag, wo Botschafter Jamal al Jamal beim Öffnen eines Tresors durch eine Explosion getötet worden ist, 70 unregistrierte Waffen gefunden. Prag könnte den
Generalstabschef Jiri Sedivy
Palästinensern zum Verschieben von Waffen innerhalb Europas gedient haben, was ein schlimmer Verstoß gegen diplomatische Normen wäre und zum Abbruch der Beziehungen führen könnte. (Elder, algemeiner) TS

Kückmann schlägt Wellen in Israel. Der Kommentar von Franziska Kückmann in der Neuen Osnabrücker Zeitung (Neue OZ) macht auch in Israel Schlagzeilen. Kückmann hatte behauptet, dass Israel als jüdischer Staat von der Welt nicht akzeptiert werden könne. Jüdisch im Sinne von Religion mache Israel zum Gottesstaat und Jüdisch als Volksbegriff bedeutet, dass Israel ein Apartheid-Staat sei. Laut Jerusalem Post habe der Leiter der jüdischen Gemeinde in Osnabrück, Michael Grünberg, erklärt,
Kückmann in Afghanistan
dass Kückmanns Vergleiche eine "neue Form des Antisemitismus" seien. Alex Feuerherdt habe den Kückmann-Text als "beschämenden antisemitischen Kommentar" bezeichnet, als ein Beispiel für die "Delegitimierung und Dämonisierung Israels". Kückmann habe im Telefongespräch mit Jpost-Korrespondent Benni Weinthal dementiert, Antisemitin zu sein oder gar Israels Existenzrecht in Frage zu stellen. Sie habe lediglich provozieren und Denkanstöße geben wollen. (Jpost, NOZ, achgut, JNS) TS

Israelische Friedensaktivisten gesteinigt: Ausgestattet mit israelischen und palästinensischen Genehmigungen reisten 20 israelische Friedensaktivisten nach Ramallah und mit 30 Palästinensern über Frieden zu reden. Die Präsenz der Israelis machte die Runde
in Ramallah. Jugendliche bewarfen das City Inn Hotel mit Steinen. Fenster gingen in die Brüche. Die palästinensische Polizei unterbrach das Treffen und eskortierte die Israelis zum Grenzübergang. "Normalisierung mit Israel ist Verrat", skandierten die Steinewerfer. (JWR, Mindsofpeace) TS

Israelischer Tieraktivist fast aufgefressen: Der israelische Tier-Aktivist Ofir Drori, 37, war fest davon überzeugt, dass ein Krokodil kein komplettes Kanu schlucken würde. Doch seine tierische Friedensideologie
hatte keinen Bestand. In Äthiopien im Omo-Fluß wurde Drori mitsamt Kanu von einem 3 Meter langen Krokodil angegriffen und schwer verletzt. (Jpost) TS

Israelis gegen Abzug aus Jordantal: 73 % der Israelis haben sich bei einer Umfrage der Zeitung Maariv gegen einen Abzug aus dem Jordantal ausgesprochen. 80% äußerten Zweifel an den Friedensbemühungen des US Außenministers und glauben nicht, dass diese Verhandlungen einen Frieden bringen würden. (algemeiner) TS
Soldat am Jordan, der Grenze zu Jordanien
Foto: Sahm



Kein Zuckerschlecken: Christen unter dem Halbmond
Christa Chorherr beschreibt, in ihrem Buch "Im Schatten des Halbmonds. Christenverfolgung in islamischen Ländern", wie sich das frühe Christentum im Nahen und Mittleren Osten ausgebreitet hat. Sie verfolgt die historisch belegte Unterdrückung der Christen: Deportation der Griechisch-Orthodoxen, den Todesmarsch der Armenier sowie den Rückgang der großen Kirchen. Im 19. und 20. Jahrhundert setzt der endgültige Niedergang
der Christen ein. In einem bedrückenden Kapitel verfolgt Chorherr die Lage der Christen in islamischen Ländern heute, spricht von einer Re-Islamisierung, der Scharia als Grundlage für Recht und Politik, dem Einsatz des Terrorismus und dem Ende der Meinungsfreiheit. Die christlichen Populationen in allen arabischen Ländern schrumpfen. Das Ende der Christen in dieser Region ist abzusehen.
Befremdlich ist Chorherrs Blick auf die Christen im Staat Israel. "In der Zeit der jordanischen Herrschaft (1948-1973 sic!) über das Westjordanland und Teile Jerusalems wurde der Druck auf die Hierarchie des griechisch-orthodoxen Patriarchats Jerusalems, sich zu arabisieren, verstärkt" (S. 135). Laut Chorherr bekannten sich die Orthodoxen und die griechischen Katholiken zu ihrem Arabertum. Weniger gut war ihr Verhältnis zum Staat Israel. Erwähnt sei hier Erzbischof Capucci von Jerusalem: In seinem Dienstwagen schmuggelte er Waffen für die PLO. Er wurde verhaftet und abgeschoben. Wie wären wohl die deutschen Behörden mit einem Bischof umgegangen, wenn er für die Bader-Meinhoff-Gruppe Waffen in seinem Dienstwagen geschmuggelt hätte? Bei Israel hantiert die Autorin mit einigen ungenauen Angaben. (Styria) Miriam Magall








Scharons Vermächtnis
"Seit acht Jahren ist Scharon weg, und jetzt ist er ganz weg", so beschrieb ein israelischer Reporter das endgültige Ende der Ära Scharon. Der Soldat und Politiker war umstritten. Zu Lebzeiten hatte er Anhänger wie Feinde. Doch den Nachrufen, nicht nur in der arabischen Welt, sondern auch in Deutschland haftet viel Geschmacklosigkeit an. Auch nach seinem Tod werden ihm längst widerlegte Klischees angehängt, als ob es Carsten Kühntop bei der ARD oder Christian Böhme und Gil Jaron beim Tagesspiegel sowie anderen Autoren darum ginge, Scharons Politik heute noch parteiergreifend zu bekämpfen. Warum muss der vermeintliche "Architekt der Siedlungen" noch "Hardliner" geschimpft werden, wenn er lediglich die von der linken Arbeitspartei nach 1967 initiierte Siedlungspolitik fortgesetzt hat, um dann, aus pragmatischen Überlegungen, alle Siedlungen im Sinai, im Gazastreifen und im Norden des Westjordanlandes zu räumen. Vermeintlich gab es keine Absprache mit den Palästinensern vor dem Abzug aus Gaza. Wieso wurden dann die Siedlerhäuser auf Bitten der Palästinenser und nach Vermittlung der US Außenministerin Rice abgerissen? Selbstverständlich gab es Absprachen. Die Palästinenser unter Präsident Abbas machten damals den großen Fehler, Scharon und seinen Abzugsplänen nicht zu glauben und weigerten sich deshalb, mit den Israelis darüber zu verhandeln. Oder Scharons Besuch auf dem Tempelberg. Warum verschweigen alle, dass Arafat gegenüber Ehud Barak zugestimmt hat, Jerusalem-Minister Faisal Husseini vor Ort war und ein israelisches Gericht ein Verbot dieser politischen Demonstration Scharons abgelehnt hat, nachdem die Palästinenser versprochen hatten, dass es keine "Störung der öffentlichen Ordnung" geben werde. Die Intifada ist erst einen Tag später ausgebrochen, nach Hetzpredigten in der El Aksa Moschee. Bekannt ist zudem, dass Arafat diesen Aufstand seit Mai 2000 geplant hatte. Welchen Teufel reitet all die Presseleute, sogar bei einem Nachruf auf Scharon noch alte Klischees der Lügenpropaganda aufzutischen? Der Tod, die Berichterstattung, Kondolenzsagungen und Besuche hochrangiger Staatsvertreter rund um die Beerdigung von Ariel Scharon, sel.A., werden die Israelis noch mehrere Tage beschäftigen... (Honest) TS



"Der Abzug aus dem Gazastreifen soll es Israel also erlauben, den größten Teil des Westjordanlands auf ewig zu behalten, ohne dass die Palästinenser dabei mitzureden hätten." So die ARD in einem Nachruf auf Ariel Scharon. Doch die ARD irrt, denn Scharon hatte zusammen mit dem Abzug von 8.000 Siedlern aus dem Gazastreifen auch die Räumung von Siedlungen im Westjordanland verfügt, worüber kaum je berichtet worden ist. Zudem hat Scharon in einem denkwürdigen Interview erklärt, dass Israel auf Dauer die Siedlungen Eli, Tekoa und Schilo nicht halten werde. Das sind ausgerechnet jene Siedlungen, die am Ehesten mit biblischer Geschichte verbunden werden. Im Gegensatz zu vielen "gemäßigten" Politikern hat der "Hardliner" Scharon seinen Worten auch Taten folgen lassen. In seiner letzten Rede vor der Knesset, wenige Tage vor seiner Ermordung, hatte der "gemäßigte" Jitzhak Rabin noch erklärt, dass es "niemals" einen palästinensischen Staat geben werde, während ausgerechnet der "Bulldozer" Scharon als erster israelischer Premierminister über das Ziel der Errichtung eines Palästinensischen Staates gesprochen hatte. TS



Frankfurt: "Er liebte sein Volk, und das Volk liebte ihn" (Shimon Peres) "Er war der Premier, der zum Vater der Nation wurde" (Tzipi Livni)
Ariel Sharon ist tot. Am Montag, 13. Januar, um 19 Uhr im Büro von Claudia Korenke, Kettenhofweg 92, 60325 Frankfurt, Vorführung der israelischen TV-Dokumentation "Arik Sharon",

die 2008 ausgestrahlt wurde und in 90 Minuten den Soldaten, den Bauern und den Mann, der den Gaza-Abzugsplan entwickelte und durchsetzte. Der Film ist Hebräisch/Englisch mit deutschen Untertiteln.
Bitte melden Sie sich unbedingt mit Namen und Email-Adresse an, zumal sich bei großer Nachfrage der Veranstaltungsort ändern könnte.
Tel: +49 69 9758560, Mobil: +49 171 5766321, Fax: +49 69 749043

Stuttgart: "NGOs zwischen Hilfe & Hilfsbusiness - Beispiel Palästina. Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt, Publizist, Köln Montag, 27. Januar, 19.30 Uhr, Buchtreff: Büchergilde, Charlottenstraße 1, 70182 Stuttgart. ?Die NGO-Dichte in den palästinensischen Gebieten ist weltweit am höchsten, obwohl es auf der Welt weitaus schlimmere
Krisengebiete gibt. Der Referent beschäftigt sich mit den Zielen der NGOs in palästinensischen Gebieten, der Motivation ihrer Mitarbeiter und ihrer Finanzierung. (emafrie)

Israel-Tag an der TU Berlin: Am 6. Februar 2014, 11:00 - 21:00 Uhr im TU Hauptgebäude, Lichthof und Raum H1035 findet ein Israel-Tag statt. Israel steht mit seinen vielfältigen wissenschaftlichen, politischen und kulturellen Facetten im Fokus der TU Berlin. (Detailliertes Programm, TU)



Vitesse Arnhem verrät Spieler
Der holländische Fussballklub Vitesse Arnhem geriet in die Kritik wegen Verrats an ihrem israelischen Spieler Dan Mori. Obgleich Abu Dhabi dem Israeli die Einreise verweigerte, ist der Klub zu einem Trainingslager nach Abu Dhabi geflogen, während Mori in Holland zurückbleiben musste. (Dailymail) TS

Basketball // Euroleague
Mit 85:75 entschied Maccabi Tel Aviv auch das zweite Spiel der Top16-Runde für sich. In der ausverkauften Tel Aviver Nokia-Arena hatten die Gäste von Lokomotiv Kuban keine Chance. (Euroleague) AN

Fußball // Tor der Woche
Das sensationelle Tor von Barak Itzhaki am Montag wurde von der UEFA zum Tor der Woche gewählt. Der 29-jährige Stürmer sorgte mit einem fulminanten Fallrückzieher für den 3:1-Endstand gegen Maccabi Haifa. Fußballfans klicken hier für das Video! (UEFA) AN



Israelischer Petersiliensalat
Ausnahmsweise hat der "Peter" im Namen dieses auf Hebräisch genannten "Petrosilia" nichts mit dem bekannten Fisch und Fischer Peter vom See Genezareth zu tun, sondern stammt vom griechischen Wort Petros für Stein. Petersilie war ein Steinrasen. Der Wintersturm
mit Schnee und Hagel hat in Israel dem normalen Blattsalat den Garaus gemacht. Also Umsteigen auf einen großen Bund Petersilie, kleingehackt, Saft von 2 Zitronen und 1 klein gewürfelte Zwiebel, Salz und Pfeffer sowie am Ende gutes Olivenöl untermischen. Fast fertig. Köstlich wird der einfache Salat noch durch die Zugabe von Sesam, Pinien- oder Sonnenblumenkernen, in einer trocknen Pfanne leicht geröstet. Vor dem Verzehr eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.



Es geht nicht ohne Ihre Hilfe!!!
Wo viel gearbeitet wird, entstehen auch Kosten. Auch diese - für Sie kostenfreie - Ausgabe der ILI News - ist mit Ausgaben verbunden.
Ermöglichen Sie uns, diese wichtige Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis nachhaltig fortzuführen.
JEDE SPENDE HILFT!
Spendenkonto (NEUE BANKLEITZAHL):
Santander Bank, Kt.Nr. 1507866200, BLZ 50033300, IBAN DE90500333001507866200, BIC SCFBDE33XXX

ILI: spanische Version - ILI News en Español!
Ab sofort können Sie HIER eine Spanische Version der ILI News abonnieren.







JETZT IST DER RICHTIGE ZEITPUNKT, UM MIT DER PLANUNG FÜR DEN ISRAELTAG 2013 ZU BEGINNEN...
Je nach Veranstaltungs- oder Standgröße, bzw. auch Budget, kann man unendlich vieles machen. Ein sehr wichtiger Aspekt hierbei ist die Standortsuche - eine zentrale, attraktive, innerstädtische Lage, mit möglichst viel "Laufkundschaft" und dem richtigen Maße an verfügbarer Freifläche, z.B. für den Aufbau einer Bühne, Tischen, Bänken, usw., je nach dem was letztendlich gewünscht wird. Dem Ideenreichtum sind wirklich keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht unseren Mitmenschen das uns bekannte Israel, das Land der Medizin, Technologie, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und sonstigen Errungenschaften näher zu bringen. Hierbei ist es letztendlich egal, ob Sie nur einen Infostand mit Material über Israel organisieren wollen, oder ein ganzes Straßenfest; ob Musikaufführungen oder andere öffentliche Veranstaltungen. Wichtig ist nur, dass man mit den richtigen Stellen zusammenarbeitet: sowohl auf städtischer Ebene, wie aber auch auf der Ebene von Partnerorganisationen. Ist der Bürgermeister bereit die Schirmherrschaft zu übernehmen? Sind Lokal- oder Bundespolitiker bereit, sich Ihrer Veranstaltung anzuschließen? Wer sonst könnte ggf. ein Grußwort sprechen, oder etwas über Israel erzählen, was sie Menschen sonst nicht in den Medien zu hören/lesen bekommen? Und bitte vergessen Sie auch nicht mit den jeweiligen Ordnungsbehörden zusammenzuarbeiten. Es ist nicht zu früh Ihre Veranstaltungen anzumelden, nicht nur bei den Ordnungsbehörden, sondern auch bei der Polizei, mit denen frühzeitig ein Sicherheitskonzept aufgestellt werden sollte. Hört sich nach viel Arbeit an? Nicht unbedingt! Wir sind doch auch noch da, um mit ausreichend Material, Fähnchen, Luftballons und mehr zu unterstützen. Außerdem ist noch mehr als genug Zeit, um Fahnen, Girlanden und anderes Dekomaterial zu bestellen, und um sich Gedanken über kompetente Gesprächspartner für an den Stand kommende Besucher zu machen, etc.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
Das ILI-Israeltag Team!
israeltag@il-israel.org













Die Zeit bis zum 14. Mai vergeht schneller als man denkt! JETZT sollten die Planungen für den nächsten Israeltag langsam konkreter werden! Das ILI-Team ist gerne behilflich mit Handbuch, Material und Ideen. Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter:
SEIEN AUCH SIE (WIEDER) MIT DABEI!
Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören.
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org


Das war der 3. Deutsche Israelkongress.
YouTube Kanal des 3. Deutschen Israelkongresses


NEUE Fotos vom 3. Deutschen Israelkongress

Presseberichte über den 3. Deutschen Israelkongress

Das Israelkongress Journal (PDF)


Die Kongress-Website wird Mitte Januar wieder mit weiteren Fotos und Videos ergänzt!







Römer in Caesarea

Israeli filmt: Berliner Holocaustmahnmal an Sylvester geschändet (Haaretz, INN, n-tv Tagesspiegel, JA)

Aus aktuellem Anlas: Das Leben des Ariel Scharon

Skateboarding in Israel

Die Nazis und die Palästinensische Bewegung

Die UNO und Israel


Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.
Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben...








Graffiti, Bilder © Mario Troiani



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 14. Mai 2014
ist wieder Israeltag!


ILI-News:
Abonnieren | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2014 ILI - I Like Israel e.V.
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.


www.i-Like-Israel.de ili@il-israel.org