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09. Februar 2014




Inhaltsverzeichnis






















Israelis wollen alle Viren killen
Das Startup Cyactive aus Beer Schewa will allen trojanischen Pferden, Viren und anderer Malware den Garaus machen, noch ehe sie erfunden werden. Denn die Computerviren sind fast alle evolutionär und nicht revolutionär. Alle Virenprogramme verwenden schon verwendete Codes und werden nicht neu geschaffen,
Gehackte Seite der
Tel Aviv Universität
so CEO & Co-Gründer, Liran Tancman, der früher eine Elite Cyber-Krieg-Einheit bei der israelischen Armee geleitet hat. Wer Böses anrichten will, besorgt sich für USD 150 einen Hacker, der Schaden in Höhe von USD 25 Mio. anrichtet. Doch die Hacker verwenden immer gleiche Programme, sogar bei Stuxnet und Flame. Man könne dem Herzen der Algorithmen auf die Spur kommen und so alle Viren unschädlich machen. (ToI, ToI) TS

Erster Preis für Basilikumbaum
Hishtil aus Aschkelon ist die Erfindung eines Basilikum-Baumes gelungen, durch das Aufpfropfen des empfindlichen Basilikum-Krauts auf einen winzigen Bonsai-Baum. So kann das in der italienischen Küche
beliebte Kraut während des ganzen Jahres aus dem Blumentopf geerntet werden. Die Erfindung erhielt den ersten Preis bei der IPM Horticulture Show in Essen, an der 1.500 Gartenbaufirmen aus aller Welt und 57.000 Messebesucher teilnahmen. (Hishtil, ToI, Basil Tree) TS

Ernten trotz Kälte
Auch bei Temperaturen bis zu -30°C lässt Energy Industry Ltd. aus Kanot bei Gedera Gemüse wachsen. Ein Geflecht von dünnen Leitungen verteilt gleichmäßig Wärme auf das Gewächshaus, wenn heißes Wasser in die Leitungen eingefüllt wird. Die Methode ist kostensparend und wurde
im November auch an den Staat Georgien verkauft. (jewishbusinessnews) DJ

Nano-Batterien für Auto und Handy
In Kooperation mit GM, BASF und israelischen Batterie Startups will Prof. Doron Aurbach (Bar-Ilan Universität (BINA)) bis Ende diesen Jahres eine Magnesium-Ion-Batterie mit Nanozellen auf den Markt bringen. Magnesium ist kostengünstiger und leistungsstärker als das bisher verwendete Lithium. Mit Nano-Materialien wird die Wirksamkeit der einzelnen Batterie-Zellen optimiert. Aurbach rechnet damit, dass diese Innovation in einem Jahr auch in Handys zu finden ist. (timesofisrael) DJ

Laser heilt Adern
Eine Verletzung der Bauchaorta (abdominales Aortenaneurysma (AAA)) ist die 13. häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Dr. Gertz und Dr. Gavish der Hebräischen Universität Jerusalem haben nachgewiesen, dass eine Low-Level-Lasertherapie die AAA-Entzündung eindämmt und die Wundheilung fördert. (israel21c) DJ

Wie Licht das Denken steuert
Optogenetik ist eine neue Neurowissenschaft zur Unterdrückung oder Aktivierung von Neuronen im Gehirn durch Licht. Dabei werden lichtempfindliche Proteine genetisch verändert und in Zellen eingebracht. Die Zellen
können dann mit Licht "gesteuert" werden. Ein Interview mit Dr. Ofer Yizhar, Israels Pionier in diesem Gebiet und Leiter der Optogenetik-Forschung am Weizmann-Institut, ist hier abgedruckt. Seine Forschungsarbeiten könnten dazu beitragen Autismus, Schizophrenie und Gedächtnisstörungen zu erklären. (bio-associate) DJ

Insulin-Tablette
Oramed hat mit seiner Insulin-Tablette ORMD-0801 erfolgreich die Phase 2a der klinischen Studien für Diabetes Typ 2 absolviert. Wie ILI-News im August 2012 berichtete, ist es Oramed gelungen, die Darmwand
zu passieren, damit Insulin im Blutkreislauf aufgenommen wird (Video). Ende dieses Jahres will Oramed mit der Phase 2b starten und für den Diabetes Typ 1 die klinische Studienphase 2a durchführen. Oramed Pharmaceuticals Inc. (Jerusalem) wurde 2006 von Prof. Hanoch Bar-On gegründet, dem im Hadassah University Medical Center der medizinische Durchbruch zur Insulin-Tablette im Jahr 2005 gelang. Weltweit leiden 8% der Bevölkerung an Diabetes. Die Aktien des am Nasdaq notierten Unternehmens stiegen nach den Nachricht um 10% auf USD 28,50. (Reuters, globes) DJ KR

Israels Samurai-Schwert «Katana»
Die neueste Entwicklung der «Israel Aerospace Industries (IAI)» kann wie das Langschwert der Samurais als Drohne zu Wasser blitzschnell und präzise zuschlagen. Das Mehrzweck-Kampfschiff, wurde auf der «New Delhi Defense Expo» in Indien vorgestellt. Es soll
Ölplattformen beschützen, Piratenschiffe abfangen oder vor gefährdeten Häfen patrouillieren, ohne Besatzung, fehlerfrei und weitgehend risikolos. Das 12 Meter lange und 2,8 Meter breite Schiff kann von einer Marinebasis in Israel gesteuert werden, wenn es im Pazifik Dienst tut. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 Knoten (über 110 km/h) wird «Katana» auf Ziele zurasen und notfalls mit mehreren Waffensystemen bekämpfen. (bluewin, Welt, INN, Israeldefense) TS








Tel Qaeifa wird Nationalpark
Der Hügel Tel Qaeifa und das benachbarte Ela Tal werden zu einem Nationalpark erklärt und nicht mit einem neuen Wohnviertel für die Stadt Beth Schemesch überbaut werden. Im Ela-Tal fand der biblische Kampf des David gegen Goliath statt. Auf dem Hügel entdeckten Archäologen einen Palast und die biblische Stadt Schaaraim. Die Funde konnten eindeutig den Israeliten unter König David zugeschrieben werden und dienen als Beweis für ein "Königreich" Davids. (virtual) TS
Foto: Sahm



REZEPT FÜR EINEN AUSSERGEWÖHNLICHEN URLAUB MIT KINDERN IN ISRAEL:
Tag 5 - Abwegiges Jerusalem
Tempelberg, Klagemauer und Grabeskirche sind Standardprogramm. Man kann aber Jerusalem auch über Dächer oder durch den Untergrund besuchen. Wer Jerusalem "von oben" sehen will, sollte im Österreichischen Hospiz n der Via Dolorosa Wiener Kaffee, Sachertorte oder Strudel genießen und aufs Dach steigen für den atemberaubenden Blick. Von "unten" ist Jerusalem am Damaskustor zu sehen. Das schönste Stadttor, im 16. Jahrhundert von Süleiman dem Prächtigen errichtet, kann "eine Etage tiefer" betreten werden, durch das ausgegrabene Tor des Kaisers Hadrian aus dem 2. Jahrhundert. Man sieht, wie sich die Stadt im Laufe der Jahrhunderte durch mehrfache Zerstörungen "hochgeschissen" hat, wie Archäologen das nennen. Unter der heutigen Straße ist mit einem Hologramm die Stelle markiert, wo der Kaiser einst auf einer Säule abgebildet war. Deshalb nennen die Araber das Damaskustor bis heute "Bab el Amud", das Säulentor. Auf der alten Säulenstraße, dem römischen Cardo, haben heute zwei parallele Basargassen Platz. In einem arabischen Kaffeehaus nahe dem jüdischen Viertel schauen noch zwischen den Tischen alte römische Säulenkapitelle hervor. Weil die Jordanier 1948 das jüdische Viertel gesprengt haben, konnte dort der ursprüngliche Cardo mit Original-Säulenreihen freigelegt werden. Von dort geht es zu der Terrasse mit Blick auf Klagemauer und Tempelberg. Wer sich vorher angemeldet hat, kann durch den Tunnel entlang der Westmauer des Tempelbergs zur Via Dolorosa
Fotos (10): Sahm
gehen, eine der aufregendsten neueren Sehenswürdigkeiten Jerusalems mit Riesensteinen des Herodes, Zisternen und in den Fels gehauenen Durchgängen aus der Zeit des Königs David. Aber das lassen wir "links liegen" und gehen durch das "Misttor" zur Stadt Davids. Über Eisentreppen gehen wir an den Gemäuern des mutmaßlichen "Palast Davids" vorbei zum Haus des Achiel, 587 vor Chr. von König Nebukadnazer mitsamt dem Tempel des Salomon verbrannt. Zwischen Achiels Wohnzimmer und dem Haus der Berater des Königs Zidkijahu, der den Propheten Jeremias in eine Zisterne warf, befindet sich ein "kleines Örtchen". Der gerundete Stein mit Loch in der Mitte ist für Kinder ein großer Jux: ein 2.500 Jahre altes Klo. Darunter entdeckten die Forscher, was man damals gegessen hat: Hühnchen und ganz viele Kräuter, die heute noch in der Gegend wachsen. Hinunter geht es zu kanaanäischen Tunneln, durch die sich König David in die Stadt geschlichen hat. Abschließend Hosen hochkrempeln und durch die Wasserleitung des Hiskias zum Siloah-Teich waten. Zum Abendessen empfehlen wir einen Abstecher in die Neustadt zum Glatt Kosher Original Schweizer "Hess of Switzerland" für eine "Versperplatte". (Wer auf deutsche Küche und auf Kosher verzichten kann, für den gibt es in Jerusalem unendlich viele Alternativen... (Fodor, GoJerusalem, NationalGeographic, NYT) TS



Indien und Israel kooperieren
Indien und Israel wollen gemeinsam ein Raketenabwehrsystem entwickeln, das Indien gegen konventionale und atomar bestückte Raketen aus China schützen soll. Auf israelischer Seite sind IAI und Rafael beteiligt, die für Indien ein "maßgeschneidertes" mobiles C4I Radarsystementwickeln wollen. Über Kosten ist nichts bekannt. (defensenews) TS
C4I in Israel (Foto:Sahm)

Bilateraler Handel
Kanada und Israel wollen ihr Freihandelsabkommen erneuern. Nur zwei Wochen nach dem Besuch des kanadischen Premierministers Stephen Harper in Israel starteten die Verhandlungen. Israel werde als Prioritätsmarkt für Kanadas Wirtschaft gesehen, so der Minister für Freihandel, Ed Fast. (Tax News) MN
Die Premierminister Kandas und Israels

Erdgas für Australien
Die australische Erdölfirma Woodside hat 25% der Anteile an dem Leviathan-Gasfeld vor der Küste Haifas erworben. Woodside habe USD 2,5 Mrd. für die Beteiligung gezahlt. (Times of Israel) MN

Textil aus 3D-Drucker
Tamicare ist ein führendes Unternehmen im Bereich der 3D-Technologie in Textilien. Jetzt wurde das patentierte "CosyFlex" von der Zeitschrift "Innovation in Textile" als
eine der meistversprechenden Lösungen gewählt, die den Weltmarkt beeinflussen werde. Tamicare wurde 2001 vom israelischen Ehepaar Tamar und Ehud Giloh in Manchester gegründet und wird von ihnen geführt. (Israel21c, Tamicare) MN

New Yorker Immobilien
Das Emirat Katar erwarb ein kommerzielles Gebäude in der Upper East Side in New York für USD 100 Mio. Die Vermittlung und Abwicklung des lukrativen Deals erfolgte durch die Brüder Oren und Tal Alexander. Die Israelis
haben sich bereits einen guten Ruf erworben, als sie das teuerste Haus Miamis verkauft haben. (Haaretz) MN

Strauss und Amigo
Die Strauss Group erwarb Exklusivrechte an der Amigo-Kaffemarke in Rumänien und Bulgarien. Für USD 20 Mio. ist Strauss nun Herr über Formel, Markenname und Domain-Name von Amigo. (Globes) MN

Das Shopping-Navi
Inside ist eine neue App von ShopCloud, die helfen soll, den Wagen im Parkhaus, das Gate am Flughafen oder bestimmte Läden in einem großen Kaufhaus zu finden. Die App der israelischen Start-Up-Firma funktioniert wie ein Navi für geschlossene Gebäude. Demo-Video hier. (Haaretz) MN



Peres bricht Weltrekord
Der neunzigjährige Staatspräsident Schimon Peres hat einen Weltrekord gebrochen, vom Guinness Buch der Weltrekorde bestätigt. 9.000 Hochschülern in 215 Schulklassen der Amal Hochschulen hat er gleichzeitig eine Unterrichtsstunde in Bürgerkunde gegeben. Damit brach er einen vorigen Rekord von Unterricht vor 5.000 Schülern. Die Initiative ging von Cisco Video Technologies Israel Ltd. aus, die den Unterricht von "Lehrer" Peres per Video übertrug. (timesofisrael, JPost, IN) TS


Hotel Arthur: Nummer 1 in Jerusalem
Hotel Arthur in Jerusalem ist ein unerwarteter Spitzenreiter bei TripAdvisor. Das Hotel mit Blick auf die Mauern der Altstadt und relativ günstigen Preisen liegt an der Ben-Yehuda Fußgängerzone. Das Hotel ist sorgfältig
entworfen und erinnert an die britische Mandatszeit. Ein Gefühl an das alte Jerusalem entsteht, wenn der Gast über die armenischen Fliesen durch die Lounge schreitet. (ToI) KR

Politische Künstler
Ohne Israel geht nichts mehr. Dafür oder dagegen. Die Zeitung Haaretz hat eine Liste internationaler Künstler aufgestellt, die sich pro- oder contra Israel einen Namen machten. Als "Heilige" gilt Madonna, die sich Esther nennt und mehrfach in Israel aufgetreten ist. Zu den "ganz Guten" zählen Scarlett Johansson, Adam Sandler,
Arnold Schwarzenegger, Ashton Kutcher, John Lydon, Chuck Norris, Leonard Cohen, Barbara Streisand, Kirk Douglas, Frank Sinatra. Deutsche Künstler erscheinen nicht in der Liste, deshalb fügen wir hier stellvertretend Iris Berben, Wim Wenders und Xavier Naidoo ein. Zu den "Bösen" zählen Pink Floyd Mitbegründer Roger Walters, Cynthia Nixon, Elvis Costello, Jane Fonda und Vanessa Redgrave, die schon 1970 die PLO unterstützte, als die noch weltweit als Terrororganisation gesehen wurde. Als "problematisch" wurde Daniel Barenboim eingestuft, der freilich Israeli und vieles andere ist. (Haaretz) TS

Erfolgreicher Israel-Tag an TU Berlin
Der erste Israel-Tag an der TU Berlin hat nach Teilnehmerberichten alle Erwartungen übertroffen. Der Andrang zu den Informations- und Diskussionsveranstaltungen war so groß, das teilweise die
Sitzplätze nicht ausreichten. Die Säle waren bis zum letzten Stehplatz überfüllt. Auch die Informationsangebote fanden großes Interesse bei Studierenden an der TU Berlin. Besondere interessierten sie sich für die Arbeit der Technion in Israel. An einer Protestkundgebung vor dem TU-Gebäude, zu der mehrere Gruppen aufgerufen hatten, nahmen nach Augenzeugenberichten fast 10 Personen teil. (Haolam, Facebook) TS

Scopus Award 2014 verliehen
Die Hebräische Universität Jerusalem zeichnete Erich und Regine Sixt mit dem Scopus Award 2014 aus. Diese höchste nichtakademische Auszeichnung der Universität und ihres Freundeskreises wurde bei einer Benefizgala im Glashof des Jüdischen Museums Berlin überreicht. (JA) TS



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Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an:
ili@il-israel.org




70% der Israelis trauen den Amerikanern nicht mehr
67% stimmten Kritik an Kerry zu, nur 32% antworteten mit Nein, laut Umfrage des Geocartography Institute. Nur 39% vertrauen Obama, dass ihm Israels Sicherheit wichtig sei. 48% glauben ihm nicht. Die Mehrheit der Israelis ist
besorgt wegen eines Boykotts, den Kerry vorhergesagt hat, falls die Verhandlungen mit den Palästinensern scheitern sollten. (JPost) TS

Ultraorthodoxe unter Druck
Militärdienst für Ultraorthodoxe spaltet Regierung und Parlament. Es kam zu gewalttätigen Demonstrationen. Anlass ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, staatliche Stipendien für wehrpflichtige ultraorthodoxe
Religionsschüler zu stoppen, wenn sie sich um den Wehrdienst drücken. Ultraorthodoxe laufen Sturm gegen die Gerichtsentscheidung. (israelheute, Israelhayom, Haaretz) KR

Extremisten im Kanzleramt empfangen
Eine vermeintlich ahnungslose Referentin hat im Kanzleramt einen "Vertreter der jüdischen Geistlichkeit", den Sprecher der winzigen jüdischen Sekte Neturei Karta empfangen. Obgleich der problematische Journalist Christoph Hörstel (früher ARD und jetzt Neues
(Youtube)
Deutschland) der Referentin per Email das Programm von Neturei Karta angehängt hatte, aus dem klar hervorgeht, das die Sekte Israels Abschaffung betreibt, will die Referentin von nichts gewusst haben. In widersprüchlichen Erklärungen liefern Sprecher der Bundesregierung keine eingehenden Informationen zu dem offensichtlich peinlichen Zwischenfall. (ntv, Welt, Achgut, Ynet, JPost, Israelnetz) TS

Uninformierter John Kerry
Obgleich der israelische Geheimdienst Schin Beth gerade erst für 2013 eine Statistik zu 6 getöteten und 44 verletzten Israelis bei 1.271 Terrorattacken im Westjordanland veröffentlicht hatte, forderte US Außenminister John Kerry von Israel mutige Konzessionen,
weil es doch 2013 keine Tote gegeben habe. Ein Sprecher des State Departement konnte oder wollte zu dem Widerspruch keinen Kommentar abgeben. (algemeiner, JPost) TS



Schon wieder die Putz aus Beirut: Erneut hat Ulrike Putz im Spiegel mit ungenauen Formulierungen und falschen Informationen auf Israel eingeprügelt. Sie zitiert eine Anzeige von israelischen Wirtschaftsleuten. Die fordern von Netanjahu, mit den Palästinensern zu einem "politischen Abkommen für ein Ende des Konflikts" zu gelangen. Putz schreibt jedoch "Friedensabkommen". Ein "Ende des Konflikts" verweigern die Palästinenser. In der Anzeige wird mit keinem Wort erwähnt, welche Konzessionen Israel machen sollte. Sie erwähnt 10.000 Arbeitslose wegen Boykott im Falle eines Scheiterns, verschweigt aber allein 30.000 palästinensische Arbeitslose und unermessliche Kosten, für 500.000 Israelis neue Wohnungen bauen zu müssen, falls gemäß palästinensischen Forderungen Israel alle Siedlungen im besetzten Gebiet und in Ostjerusalem räumen
Putz in Gaza auf Gefängnisschaukel. "Einzig der Galgen im Keller störte ihren positiven Eindruck."
müsste. Putz bezeichnet Abbas als "kompromissbereit", NATO-Truppen im künftigen Staat Palästina stationieren zu lassen (sowie jeder Jude verschwunden ist). (Spiegel, INN) TS

Verwirrung um Hamas: Die Hamas hat verkündet, eigene Truppen entlang der Grenze zu Israel stationieren zu wollen, um Raketenbeschuss zu verhindern. Ebenso hieß es, dass Raketenschützen noch radikalerer Organisation verhaftet werden sollten. Doch dann wurde
das alles wieder dementiert. Die Hamas fühlt sich durch gezielte Angriffe von Israel und durch Ägypten bedroht. Sie ist weitgehend isoliert. Gleichzeitig verliert sie die Kontrolle im Gazastreifen. Denn es wurden weiterhin Raketen und Granaten auf Israel abgeschossen. Innenminister Fathi Hamad glaubt dennoch, dass Israel innerhalb von acht Jahren verschwinden werde. (Israelnational, Jpost, JPost, Maan) TS

Dänischer Parlamentspräsident schneidet Israel: Der dänische Parlamentsvorsitzende Mogens Lykketoft hat Israel verärgert. Er will nur Ramallah im Westjordanland und den Gazastreifen besuchen, Israel aber schneiden. (INN) TS

Israel hilft Syrern: Trotz Feindschaft seit 1948 hilft Israel stillschweigend syrischen Verletzten, Familien, Kindern und sogar Kämpfern beider Seiten. Bisher wurden über 500 Syrer in israelischen Hospitälern behandelt. Ebenso hat Israel über 20.000 Kleidungsstücke an syrische Flüchtlinge gestiftet, anonym und nach Entfernung aller Etiketten. (NYT, JWR) TS

Martin Schulz erhält Ehrendoktor: Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD) wird von der Hebräischen Universität in Jerusalem am 11. Februar während seines Besuches in Israel einen Ehrendoktor für seine Führung, die Hinwendung zu Menschenrechten und die Vertiefung der Beziehungen zwischen Israel und der EU erhalten. (europarl, PM der Hebrew University) Schulz
ist ein Befürworter der Kennzeichnung israelischer Waren. 2011 meinte er: "Solange die Netanjahu-Lieberman Regierung an der Macht ist...". Das ist ein undemokratischer Satz, den er über Sarkozy, Hollande, Cameron, Obama oder gar Merkel niemals geäußert hätte, gleichgültig, um was es geht. (Haaretz) TS

Iran hat Holocaust immer noch nicht anerkannt: Der iranische Außenminister Mohammed Zarif hat bei seinem Besuch in Deutschland, bei der Sicherheitskonferenz in München und bei Interviews keineswegs den Holocaust anerkannt, wie es manche Medien behauptet haben. Zarif
hat das Wort Holocaust nicht in den Mund genommen, sondern allgemein nur gesagt: "Es gab eine schreckliche Tragödie". Die Titel in manchen Zeitungen, wie etwa "Iran nennt Holocaust ,grausame Tragödie', entspreche dem Wunschdenken deutscher Journalisten, behauptet Matthias Küntzel, der in München mit dabei war. (JA, Kuentzel) TS

Nicht einmal die Rechtschreibung stimmt beim Stern: "Tatsächlich gibt es immer wieder Klagen über die Arbeitsbedingen bei Sodastream. So fühlten sich
palästinenische Angestellte in der Fabrik diskriminiert. Grundsätzlich sind Produkte aus den jüdischen Siedlungen umstritten, die palästinenische Bewegung "BDS" fordert ähnlich wie Oxfam Boykottmaßnahmen und Sanktionen gegen Israel. Die Idee dahinter ist, dass sich ähnlich wie im Kampf gegen das südafrikanische Apartsregime der internationele Druck auf Israel erhöht." (stern) TS


Leserbrief: (Schreibfehler wie im Original belassen)
(ILI, Haolam)

Ihr komischer Boykottaufruf is ja heftig. Leider kann ich mich notgedrungen nicht beteidigen, weil:
  1. dummer Weise die Datteln aus Israel die dicksten sind und am besten schmecken (leider,leider)
  2. leider es keinen gut funktionierenden Computer gibt, der keinen Intel Inside Prozessor hat.
  3. der wiederum nur mit Microsoft völlig nutzbar ist
  4. ich auf mein Handy angewiesen bin,
  5. der HP-Drucker immernoch funktioniert,
  6. nein Schrott-VW trotz (oder wegen) der Elektronik aus Israel noch fährt,
  7. ich und alle meine Freunde mit Skype arbeiten,
  8. meine Alarmanlage nun mal von Motorola is
  9. meine Pickel nur mit ahava gut therapierbar sind und
  10. es garnicht einseh´ , zu verhungern, nur weil Dünger aus Israel kommt. Als Dünger taugt mein eigener Mist nicht.
Auf windeln, egal ob aus Stoff oder von Pampers kann ich (zumindest noch zur Zeit) gut verzichten. Aus dem Alter der Produktzielgruppe bin sowohl ich, als auch meine Kinder eben schon hinaus. LG Detlef



Die olympischen Winterspiele in Sotschi werden wohl die Weltnachrichten überschatten. Aus Israel sind keine großartigen Nachrichten zu erwarten. Alle spekulieren über den Friedensprozess, aber niemand weiß wirklich, welche Pläne John Kerry in seiner Schublade verbirgt. Zwei Demos von Ultraorthodoxen ließen schon die Medien frohlocken, dass Israel ein "Bürgerkrieg" drohe. Verglichen mit dem "Bürgerkrieg" in Hamburgs "Gefahrenzone" bieten die Demos vor allem aufregende Bilder, da dort "richtige Juden" zu sehen sind, Kaftane und große schwarze Hüte. Beim Stern steht unter Bild 17: "Mit dem Knüppel geht ein israelischer Polizist auf einen Juden los." Das ist Antisemitismus pur, denn der Polizist ist genauso "Jude" wie der Demonstrant. Würde es etwa in Hamburg heißen: "Deutscher Polizist prügelt Christen" oder "Christlicher Polizist prügelt Deutschen"? Dabei geht es nur um Geld für eine winzige Minderheit von Schmarotzern, die dagegen Protestieren, laut Gerichtsurteil künftig nicht mehr vom Staat für ihre Drückebergerei vor dem Militärdienst finanziert zu werden. TS



Juden im künftigen palästinensischen Staat unwillkommen
Wenn Israelis Kerry oder seine Vorschläge kritisieren, hagelt es Rügen. Aber wenn Palästinenser das tun, schweigen die Amerikaner und die Medien. Palästinenser haben mehrfach klar gemacht, dass ihr Staat "Judenrein" zu sein habe. Abbas im Dezember 2010: "In einem unabhängigen palästinensischen Staat mit Jerusalem
Zusammenleben in Pekiin. Foto: Sahm
als Hauptstadt werden wir nicht der Präsenz eines einzigen Israeli zustimmen." Es gibt noch weitere Sprüche von Abbas, auch von 2013. Falls ein Israeli ähnliches über die 1,68 Mio. Araber in Israel (etwa 20%) sagen würde, gäbe es einen weltweiten Aufschrei wegen Rassismus, Apartheid und ähnlichem. TS



Deutsch-israelische Literaturtage
Mit "Glaubenssachen" beschäftigen sich vom 5. bis 13. April 2014 die deutsch-israelischen Literaturtage 2014 in Berlin und Frankfurt/Oder. Das Goethe-Institut und die Heinrich-Böll-Stiftung laden 14 Autoren zu Lesungen und zur Diskussion ein: Wie gehen wir mit religiösem Glauben
um - hier und dort? Gibt es jenseits der Religion einen Glauben an Utopien, an das Selbst oder an das Mystische? Und ist die Literatur ein Ort, um all diese Fragen zu verhandeln? Teilnehmer unter anderen: Sarah Blau, Hannah Dübgen, Assaf Gavron, Thomas Glavinic, Aviad Kleinberg, Nili Landesman, Sibylle Lewitscharoff, Eva Menasse, Fania Oz-Salzberger, Ulrich Peltzer, Martin Schäuble, Meir Shalev, Yali Sobol und Benjamin Stein. (Goethe) TS

Ausschreibung für das diesjährige Bayit Meshutaf, dem Diplomatischen Seminar für junge jüdische Führungskräfte, organisiert vom israelischen Außenministerium in Jerusalem. Das nächste Seminar findet vom 06. Juli bis 17. Juli 2014 statt, die Bewerbungsfrist endet am 21. März.
Alle Informationen zum Seminar und Bewerbungsverfahren finden sich im Anhang sowie unter diesem Link: (embassies) TS




Maccabi Tel Aviv ist Pokalsieger
Maccabi Tel Aviv hat den Pokal für 2013-2014 im Basketball in einem Spiel gegen Hapoel Eilat mit 80-73 gewonnen. Präsident Shimon Peres übergab den Pokal in der Nokia Arena. (INN, INN) TS

Sotschi eröffnet
Der Zufall des russischen Alphabets wollte es, dass der kleinen israelischen Delegation bei der Eröffnungsfeier die Delegation der "Islamischen Republik Iran" folgte. (ToI, Haaretz, JPost) TS

Freudscher Lapsus bei der TAZ
"Iran marschiert nach Israel ein" titelte dazu die Taz, wie der Screenshot der homepage zeigt. (Schlecky) TS



Pinis Huhn Sofrito mit grünen Bohnen
Sofrito ist eine typische Speise der 1492 aus Spanien vertriebenen Juden, im Rahmen der Inquisition. Man kann das Gericht mit Lamm oder Huhn vorbereiten. Es ist einfach und gut für jeden Gaumen.

2 Zwiebeln, in Scheiben geschnitten, 1 kg Hähnchenschenkel, 1 TL. Piment, 1 TL. Kurkuma, schwarzer Pfeffer, 1 EL. süßer Paprika, 1 kg grüne Bohnen, geputzt und kleingeschnitten, 2 Tomaten, geschält und in Scheiben geschnitten, 2 EL. Tomatenpaste, 2 TL. trockene Minze, 6 halbierte Knoblauchzehen, 4 Zweige frische Minze, 1 Liter kochendes Wasser. Huhn in einem flachen Topf anbraten, Zwiebel in Öl golden braten und den Schenkeln hinzufügen. Das kochende Wasser hinzufügen. Schaum entfernen und mit 2-3 Pimentkörnern, Pfeffer und Salz würzen. Je nach Geschmack 1 EL Paprika und 1 TL. Kurkuma hinzugeben, ev. auch etwas Zimt. 25 Minuten lang auf niedriger Hitze kochen. Unterdessen die Bohnen bereiten, Enden abschneiden und hacken. In einer großen Schüssel Bohnen, Tomatenscheiben und Tomatenmark mit getrockneter und frischer Minze, Knoblauch und Salz mischen. Nachdem das Huhn 25 Minuten gekocht hat, fügen Sie die Bohnenmischung hinzu und kochen alles weitere 25 Minuten. Mit weißem Reis anrichten. Ein einfaches Gericht mit vielen Zutaten und orientalischen Einflüssen. (Jpost) TS




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Am 14. Mai 2014 ist es soweit: der nächste "I Like Israel" Israeltag.

Noch ist es nicht zu spät einen Israeltag zu organisieren. Aber es ist definitiv so langsam Zeit sich Gedanken über die Planung zu machen.
Gerne stehen wir bei der Planung mit neuem Handbuch, Material, sowie Rat und Tat zur Seite!

Und auch wenn Sie in den vergangenen Jahren dabei waren,
melden Sie sich bitte bei uns.

Informationen und Kontaktaufnahme unter:
Israeltag@il-israel.org.




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Kerry fand diese Satire "gar nicht lustig"

Israel's IDC Professor Guy Hoffman über Roboter (algemeiner)

Armee wirbt um arabische Christen. Dagegen ist natürlich der Vatikan...

Sunshine in Israel

Zwei Termitenfresser aus Dänemark im Safari Park (Haaretz, JPost)

Peres lacht über sich selbst


Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.
Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben...


Die israelische Delegation bei der Eröffnung der olympischen Winterspiele in Sotchi (ynet)


Tel Aviv


Soldatinnen in Israel: Die Pflicht der Kriegerinnen
Eine Fotoreportage von Simon Akstinat bei SpiegelOnline. Lohnt sich anzuklicken.
Im Herbst soll sein Bildband erscheinen....









Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 14. Mai 2014
ist wieder Israeltag!


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