HIER klicken für Online Version


23. März 2014




Inhaltsverzeichnis





















Weltweiter Fahrplan
Ototo zeigt Pendlern in mehr als 5.000 Städten in 80 Ländern die genaue Ankunftszeit ihres öffentlichen Verkehrsmittels in Echtzeit an. Durch Crowdsourcing, also der Verlagerung der Informationssammlung zum Anwender, wissen die Betreiber um die Frequentierung ihrer Routen und könnten rechtzeitig zusätzliche Verkehrsmittel zur Verfügung stellen. Der Algorithmus der App, zu Deutsch "nur eine Sekunde", wurde von Ely Porat von der Bar Ilan Universität entwickelt. Noch in diesem Jahr wird es auch eine Android-Version der iPhone-App geben. (israel21c, globes) DJ

Sprache verstehen
VoiceITT gibt Menschen mit Sprachschwierigkeiten oder neurodegenerativen Erkrankungen ihre Sprachfähigkeit zurück. Dazu werden gesprochene Worte mit Begriffen auf App-Wörterbuch verbunden. Eine neue Pflegekraft weiß sofort, was die Person meint, wenn sie die entsprechenden
Wörter oder Wortlaute sagt. Außerdem analysiert sie, wie Wörter ausgesprochen werden. Spiele lassen sich allein durch Modellierung der Stimmlage und Lautstärke bedienen, wie hier zu sehen ist. VoiceITT wurde 2012 in Ramat Gan bei Tel Aviv gegründet und hat bereits zwei Geldpreise von Israels Chefwissenschaftler gewonnen. (israel21c) DJ

Blinde sehen mit den Ohren
Das iPhone-App EyeMusic lässt blinde Menschen sehen. Die App fungiert als "Sensory Substitution Device", das Personen und Gegenstände als Töne und Klangfolgen abbildet. Das menschliche Gehirn lernt das Gehörte schon
nach kurzer Zeit zu interpretieren und vor dem geistigen Auge sichtbar zu machen. Auch menschliche Gesichtszüge und Farben werden sichtbar. EyeMusic wurde von Dr. Amir Amedi von der Hebräischen Universität Jerusalem entwickelt, der seit 2007 in dieser Richtung forscht. (timesofisrael) DJ



Ihre Anzeige hier...


Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an:
ili@il-israel.org




Das Schlaraffenland der Vegetarier
Vegetarier - im Gegensatz zu Kindern - haben ihr Paradies auf Erden schon gefunden: Das israelische Dorf Amirim. Einziger Wermutstropfen: Tofu wächst hier nicht auf den Bäumen... Amirim (Hebräisch für Baumkrone) wurde 1958 im Norden Israels von Vegetariern gegründet. Sie wollten einen Ort schaffen, der für eine gesunde Lebensweise steht und an dem kein Lebewesen leiden soll. 55 Jahre
Ein Tofu-Baum
später hat Amirim 600 Einwohner, 160 Familien leben dort. Viele Vegetarier kommen nach Amirim, um Urlaub zu machen. Die Bewohner bieten(meist internationalen) Touristen alternative Behandlungen wie Akupunktur und Naturkosmetik an, veranstalten Freiluftkonzerte und Kunstausstellungen. Die größte Attraktion sind die Restaurants. Leider sind diese nicht außergewöhnlich gut. "Den Standard für ihr Essen haben die Bewohner seit den 1950er Jahren nicht verändert." (green, eatsmarter, Haaretz) TS



Für die Sicherheit
Elbit Systems erhielt einen Auftrag im Umfang von USD 290 Mio. aus dem Asien-Pazifik-Raum. Es handelt sich um das Upgrading von Panzersystemen eines Kunden, der unbenannt bleibt. Bereits Anfang des Monats erhielt das
israelische Unternehmen einen Auftrag von der US-amerikanischen Behörde für innere Sicherheit (Homeland Security) im Umfang von USD 145 Mio. (Globes) MN

Für die Web-Sicherheit
Zwei weitere Cyber-Security Firmen aus Israel melden internationale Erfolge: Die NSO Group Technologies aus Herzliya wird vom Private Equity Unternehmen Francisco Partners für USD 120 Mio. erworben. Francisco Partners
wird ein Büro in Israel eröffnen und plant, die Angebote von NSO zu erweitern. Cyvera wird durch Palo Alto Networks für USD 220 Mio. übernommen. Der US-amerikanische Investor will in Israel ein R&D Center eröffnen. Im vergangenen Monat machten bereits Skyfence sowie Incapsula den "Exit". (Ha'aretz) MN

Preis an Fischer
Stanley Fischer wurde vom Stanford Institute for Economic Policy für außerordentliche Beiträge zur volkswirtschaftlichen Politik geehrt. Den mit USD 100.000 dotierten Preis erhielt der ehemalige Präsident der Bank of
Israel vergangene Woche. Vor seiner Tätigkeit in Israel war Fischer Chef-Ökonom der Weltbank. Aktuell übernimmt er das Amt des Vize-Vorsitzenden bei der U.S. Federal Reserve. (Times of Israel) MN

Novartis zeigt Interesse
Laut Globes verhandelt die Novartis AG über die Übernahme von Gamida Cell Ltd. Die Start-Up-Firma entwickelt Stammzellen-Technologien und ist ein Tochterunternehmen der Elbit Medical Technology und Clal Biotechnology und. (Ha'aretz) MN

Mediwound goes Nasdaq
Mediwound entwickelt innovative Behandlungsmethoden für Brandwunden. Das israelische Unternehmen startete mit dem Verkauf von Aktien beim US- amerikanischen Nasdaq. Das Interesse am ersten Handelstag war hoch, so dass die erwarteten USD 80 Mio. an neuen Investitionen schnell erreicht werden konnten. (Globes) MN

Die russische Suchmaschine Yandex kauft KitLocate
Yandex aus Moskau will in Israel ein Forschungszentrum eröffnen. Yandex hat das israelische Startup KitLocate aus Tel Aviv für USD 20 Mio. aufgekauft. Die Israelis arbeiten an einer Verlängerung der Lebensdauer von Batterien. (ToI) TS








Scarlett Johansson steht zu SodaStream
Die weltbekannte amerikanisch-jüdische Schauspielerin Scarlett Johansson bereut es keineswegs, an Werbespots für die israelische Firma SodaStream mitgewirkt zu haben. Das bekräftigte die 29-Jährige in mehreren Interviews. Johansson war heftig kritisiert worden, weil SodaStream Trinkwassersprudler in einer Fabrik in Ma'ale Adumim
produziert werden, jenseits der Waffenstillstandslinie von 1949. Die Schauspielerin unterstrich, dass viele palästinensische Familien von der Fabrik profitierten. (israelheute) KR

Jordanischer Junge bekommt in Israel neue Niere
Ärzte des Rambam-Hospitals in Haifa haben einem siebenjährigen Jungen aus Jordanien erfolgreich eine Niere verpflanzt. Spenderin des Organs war seine Mutter. In Jordanien wäre der komplizierte Eingriff nicht möglich gewesen. Die Operation erfolgte zu einer Zeit, als in
Jordanien die anti-israelischen Demonstrationen einen neuen Höhepunkt erreichten. (israel heute) KR

Kleiner Markt, viele Sprachen
Die Zeitung "Ma'ariv" steht vor dem Aus. Aber sie ist nur ein Beispiel für den angespannten Printmarkt in Israel. Mit gerade einmal rund acht Millionen Einwohnern hat Israel eine geringe potenzielle Leserschaft. Außerdem sind rund 20% der Bevölkerung arabisch und lesen daher andere
Blätter. "Dann gibt es noch viele ultraorthodoxe Juden, die ebenfalls nicht als Leser infrage kommen, ebenso wie Teile der großen russischsprachigen Gemeinschaft", sagt der Medienexperte Shuki Tausig. (Tagesspiegel) KR

Kleinod in Israel
Das Theater "Das Letzte Kleinod" reist nach Israel, um mit den Proben für das Theaterstück EXODUS zu beginnen. Das Letzte Kleinod inszeniert die dramatischen Ereignisse der EXODUS an den Originalschauplätzen. In Haifa finden die ersten Proben und eine Voraufführung statt. Anschließend
wird die Vorstellung in ehemaligen Kasernen in Emden, Wilhelmshaven und Bremerhaven gespielt. (Kleinod) TS

Israel Film Festival Berlin
Die israelische Filmszene präsentierte sich vom 20. bis 23. März in der Bundeshauptstadt. Zum zweiten Israel Film Festival Berlin gab es Europa-Premieren zu sehen. Mit dabei waren Preisträger des Ophir-Awards, des
israelischen Oscars. Die ganze Vielfalt des israelischen Filmschaffens gab es im Kreuzberger Kino Moviemento auf der großen Leinwand. An vier Tagen waren 40 kurze und lange Spielfilme zu sehen, die meisten als Europa- oder Berlin-Premieren. Das Festival würdigte das steigende Interesse von vor allem jungen israelischen Künstlern an Berlin. Es präsentiere eine Übersicht über die Diversität des Filmemachens im jüdischen Land. (Israelfilm) TS

Erster Rolls-Royce in Israel
Fünf Monate dauerten die bürokratischen Hürden, bis der Unternehmer und Auto-Sammler Oded Shricky aus Netivot den ersten Rolls-Royce Israels aus dem Hafen von Aschdod abholen durfte. Der Wagen kostete ihm EUR 200.000 plus
EUR 120.000 Zoll. Die Limousine mit 6,6 Liter-Motor und 570 PS hat Lederpolster, ein Mahagoni-Armaturenbrett und sogar einen eingebauten Schirmhalter. Für die Inspektionen alle 20.000 Km muss er Experten aus Deutschland einfliegen. (algemeiner) TS

Israelisches TV-Format weltweit erfolgreich
Das Format der interaktiven Castingshow "Rising Star" der israelischen "Keschet Media Group" ist nun auch in die Ukraine und nach Griechenland verkauft worden und hat so 30 Märkte weltweit erobern können. Im Hebräischen heißt die Show "Ein Stern wird geboren"
und bietet unbekannten Gesangskünstlern die Chance, berühmt zu werden. Nicht die Jury entscheidet. Die Zuschauer zu Hause wählen per kostenloser App aus, wer bleiben darf und wer die Show verlassen muss. Das internationale Interesse hängt vor allem mit dem integrierten Aspekt des Sozialen Netzwerkes zusammen. Der Gewinner erhält ein Musikstipendium sowie einen Vertrag mit einer Plattenfirma. Bewerbungsschluss bei Deutschlands Ausgabe ist der 30. April 2014. (INN, Haaretz, RTL) TS

Nur Frauen halten Israels Fackeln
Zum Höhepunkt der Feiern am Unabhängigkeitstag gehört das Entzünden von Fackeln mit dem Spruch: "zur Verherrlichung Israels". In diesem Jahr werden 14 ausgewählte Frauen die Fackeln entzünden, darunter die
Rundfunk-Militärreporterin Carmela Menasche, die Araberin Hindia Suleiman aus Bueine-Nudscheidat, deren vier Söhne Wehrdienst geleistet haben und Israels erste Diplomatin äthiopischer Abstammung, heute Botschafterin in Addis Abeba, Belaynesch Sevadia. (INN) TS



DAAD eröffnet ständige Präsenz in Tel Aviv

Fast jeder zehnte israelische Student, der im Ausland studiert, entscheidet sich für ein Studium in Deutschland. Mit einem neuen Informationszentrum in Tel Aviv will der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) den akademischen Austausch und die Hochschulkooperation mit Israel weiter intensivieren. Die zentrale Anlaufstelle für die Beratung von Studierenden und Wissenschaftlern ist ein neues in Tel Aviv eröffnetes Informationszentrum. (daad) TS

ADL ehrt Kanzlerin Angela Merkel
In Anerkennung ihrer Förderung der Menschenrechte hat die Anti-Defamation League (ADL) Kanzlerin Angela Merkel mit ihrem Joseph Preis für Menschenrechte ausgezeichnet. Die Ehrung galt auch Merkels Engagement für jüdische Rechte und ihrer Verpflichtung zur Sicherheit Israels. (ADL) TS

Sachsen-Anhalts Regierungschef in Israel
Reiner Haseloff (CDU), Sachsen-Anhalts Regierungschef, ist mit Staatspräsident Schimon Peres zusammengetroffen. "Wir sind auf dem Höhepunkt unserer positiven Beziehungen zu Deutschland. Wir sind Freunde und haben höchsten Respekt vor Frau Merkel", so
Peres. Im Ringen um eine Friedenslösung im Nahen Osten sei Israel "ermutigt durch die deutsche Unterstützung". Die Entwicklung Ostdeutschlands seit der Wende zeige, dass sich auch eine Jahrzehnte währende Spaltung überwinden lasse. Während seiner sechstägigen Israelreise wird Haseloff Firmen mit Verbindungen nach Sachsen-Anhalt besuchen und im West-Jordanland palästinensische Politiker treffen. (MZ) TS

Tschetschenischer Präsident besucht Israel
Der Tschetschenische Präsident Ramzan Akhmadovich Kadyrov kommt am Sonntag nach Israel. Er wird eine große neue EUR 7 Mio. teure Moschee in Abu Gosch nahe Jerusalem einweihen, die Tschetschenien mit USD 6 Mio.
mitfinanziert hat und eine Pressekonferenz in Jerusalem geben. Tschetschenien hat auch EUR 1 Mio. für einen Skatepark im Jerusalemer Park der Freiheitsglocke gestiftet. Kadyrov gilt als Vertrauter Putins. (ToI) TS



Schon wieder eine Karikatur in der SZ: Die Süddeutsche und ihre Monster kommen ohne Davidstern aus - die Assoziation hat sich bereits eingeprägt (links der Stürmer 1937). (facebook, ruhrbarone, Haolam) TS

EWASH zieht Report zurück: Der Dachverband kirchlicher Organisationen, der UNO und anderer pro-palästinensischer Verbände hat trotz des akuten
Mangels von Trinkwasser im Gazastreifen empfohlen, kein Meerwasser-Entsalzungswerk zu errichten, weil das Israel von seiner vermeintlichen "Pflicht" entbinden würde, den Palästinensern Wasser zu liefern. Aus unbekanntem Grund hat EWASH seinen Report wieder zurückgezogen und von seiner Homepage gelöscht. (INN, INN, Ewash) TS

"Wann werden die Juden Deutschland freilassen?" Unter diesem Titel veröffentlichte der ehemalige Bürgermeister von Khan Yunis im Gazastreifen, Faiz Abu Shamala (Hamas) die Behauptung, dass Deutschland durch die Holocaust-Lüge "gefangen" sei und sich nicht davon befreien könne, denn Juden hätten Deutschlands Seele erobert. Als "Beweis" behauptet Abu Shamala, dass
Deutschland weitere Zahlungen an Holocaustüberlebende nicht von einem Ende der Siedlungspolitik abhängig mache. (Memri) TS

Der israelische Geheimdienst Mossad hat das Rätsel um das Verschwinden von 8 iranischen Juden gelöst, die in den 1990ziger Jahren auf ihrem Weg nach Israel verschwunden sind. Nach Ermittlungen und der
Entdeckung "zuverlässiger Quellen" stellte sich heraus, dass sie ermordet worden seien. (ToI, Imra, ABC, Haaretz) TS

Geheimtunnel zwischen Gazastreifen und Israel entdeckt: Die israelische Armee hat einen weiteren Tunnel zwischen dem Gazastreifen und Israel entdeckt. «Es ist der aufwendigste Tunnel, den wir bisher gefunden haben», sagte Armee-Sprecher Peter Lerner. Die mit Beton bester Qualität ausgeschalte Röhre sei in einer Tiefe von etwa acht Metern bereits «mehrere Hundert Meter» auf israelisches Territorium vorangetrieben worden. An der Anlage mit mehreren Abzweigungen sei
noch vor kurzem gebaut worden. Der Tunnel sollte für Terrorangriffe in Israel genutzt werden. Israel hatte als Reaktion auf die Tunnelfunde die Lieferung von Baumaterialien in den Gazastreifen gestoppt. (Blick, NYC, JPost) TS

Khamenei leugnet Holocaust: Der "geistliche Führer" des Iran hat den Holocaust erneut geleugnet. Was die SZ einst als "Übersetzungsfehler" bei Präsident Ahmadinidschad abgetan hat, erscheint jetzt auf Englisch bei Twitter:
"Der Holocaust ist eine ungewisse Realität.es ist ungewiss, wie das passierte". (Kuentzel, twitter, Haaretz, algemeiner, WJC) TS

Hört auf zu lügen. 600 evangelikale Christen kamen nach Bethlehem zur jährlichen Konferenz "Christ at the Checkpoint", vom Bethlehemer Bible College organisiert. Angeblich ging es um Förderung des Friedens zwischen Israel und den Palästinensern. Gleichwohl wurde immer wieder, auch durch die Bethlehemer Bürgermeisterin
Wo die Mauer endet. Foto: Sahm
Vera Baboun behauptet, dass Bethlehem von Zaun und Mauer "völlig umgeben" sei, was faktisch nicht stimmt. Anstelle von Frieden wurde da ein Propagandakrieg gegen den jüdischen Staat geführt. "Hört auf zu lügen", schreibt Dexter Van Zile. (Youtube, algemeiner) TS

Ägypten sollte Israel, die Türkei, Frankreich und England verklagen: Der bekannte ägyptische Kommentator Ahmad Al-Gamal fordert in der Zeitung Al-Yawm Al-Sabi', Israel wegen der zehn biblischen Plagen infolge der Flüche der alten Juden, die Türkei für die Sünden des osmanischen Reiches, Frankreich für die Invasion unter Napoleon und England für den Kolonialismus zu verklagen. (Memri) TS

Russland möge auch Gaza annektieren: Gemäß unbestätigten Berichten im Internet soll die im Gazastreifen herrschende Hamas-Organisation eine Initiative gestartet haben, Moskau zu bitten, nicht nur die Krim sondern auch gleich den Gazastreifen zu
Neuer Zar von Gaza?
annektieren. Im Gazastreifen leben etwa 50.000 russische Frauen. Nachdem Putin erklärt hat, dass er Russen verteidigen wolle, wo immer sie leben, möge Russland jetzt die Russinnen in Gaza vor israelischern Angriffen verteidigen. Von Russland annektiert, könne sich die Hamas sogar mit Nuklearwaffen verteidigen. (VoiceofRussia) TS



Wie schwach sind die USA?
Israels Verteidigungsminister Bougi Jaalon hat mal wieder einen diplomatischen Faux pas begangen, indem er die USA als "schwach" bezeichnet hat. Er musste sich inzwischen "erklären" und soll sich noch "entschuldigen". Doch in Israel wird mit Sorge beobachtet, dass Präsident Obamas "Rote Linien" nur leere Worte sind (siehe syrisches Giftgas) und dass amerikanische Drohungen nicht viel taugen, wenn keine echte Taten folgen (siehe Ukraine). Deshalb wird spekuliert, dass Israels Armee den Auftrag erhalten habe, sich mit großem Aufwand und hohen Kosten doch auf eine Attacke auf das iranische Atomprogramm vorzubereiten. Darüber hinaus beschäftigt weiter der Streik des israelischen Außenministeriums. Premierminister Netanjahu hat deswegen eine geplante Südamerikareise abgesagt. Immer wieder werden angekündigte Vorträge von israelischen Diplomaten in Deutschland storniert. Eine komplette Schließung israelischer Auslandsvertretungen mit katastrophalen Folgen für Israels Stand in der Welt ist zu befürchten. So hat die UNO Delegation Israels keinen Protest gegen das Schmuggeln iranischer Waffen per Schiff nach Gaza eingelegt. (JA, Haaretz) TS



Eine Anerkennung von Israel als "Staat des jüdischen Volkes" ist weder eine Erfindung des "Hardliners" Benjamin Netanjahu noch benötigen die Juden ausgerechnet von den Palästinensern die Anerkennung. "Gemässigte" linke Israelis forderten das schon 2001. Die Reaktion von Präsident Mahmoud Abbas zeigt, dass es in Wirklichkeit um palästinensische "Interessen" geht, auch nach einem Friedensvertrag den Konflikt nicht zu beenden, auch künftig Ansprüche auf "ganz Palästina" zu stellen und weiterhin auf dem "Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge" zu bestehen. Eine Überschwemmung Israels mit 5 Millionen Arabern würde Israel freilich umgehend in einen arabischen Staat mit jüdischer Minderheit verwandeln, also das Ende des "jüdischen Staates". Sogar US-Außenminister John Kerry hat nicht verstanden, was hinter Netanjahus Forderung steckt und hat sie fälschlich als Fehler bezeichnet. (JCPA) TS



"Glaubenssachen": Deutsch-Israelische Literaturtage 2014
"Glaubenssachen" stehen dieses Jahr im Mittelpunkt der Deutsch-Israelischen Literaturtage in Berlin und Frankfurt (Oder). Wo ist die Religion in der heutigen Literatur verankert? Welche Rolle spielt sie in gesellschaftlichen Debatten und im Alltag? Israelische und
deutschsprachige Autorinnen und Autoren wie Assaf Gavron, Thomas Glavinic, Sibylle Lewitscharoff, Eva Menasse und Meir Shalev diskutieren auf Einladung des Goethe-Instituts und der Heinrich-Böll-Stiftung. Israel definiert sich als jüdischer Staat. Das muss man nicht religiös lesen: Im Sinne seiner Gründer ging es um die politische Heimstatt der Juden. Doch welchen Einfluss hat Religion hier tatsächlich? Zu welchen Konflikten führen orthodoxe und säkulare Strömungen in dem Land, das auf der Utopie Theodor Herzls und dem Glauben an eine andere, bessere Welt gegründet wurde? Eröffnung: Samstag, 5. April 2014, 19:30 Uhr, Deutsches Theater (Kammerspiele), Schumannstraße 13a, 10117 Berlin. Weitere Informationen zum Programm: (Goethe, Boell) TS

Peter Finkelgruen in Gießen am Donnerstag, 27. März 2014, 19:00 Uhr im Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde Gießen, Burggraben 6, 35390 Gießen. In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar und der Jüdischen Gemeinde Gießen K.d.ö.R. Peter Finkelgruen erzählt die Geschichte seines Großvaters und Anekdoten aus seinem Leben. Eine Filmvorführung: Dokumentarfilm über das Leben von Peter Finkelgruen "Unterwegs als sicherer Ort".
1997 begleitete der Kölner Filmemacher Dietrich Schubert den in Köln lebenden Juden Peter Finkelgruen auf den Spuren seiner Migrationsgeschichte. Auf der Suche nach dem Mörder seines in Theresienstadt ermordeten Großvaters reist Finkelgruen über seinen Geburtsort Shanghai bis nach Haifa. (JNF, INN) TS



Humus mit Geschmack
Es gibt 10 Gründe, viel mehr Humus zu essen und mit exotischen Zutaten anzureichern, wegen der Proteine, weil Humus so gesund ist, schlank macht, Cholesterin senkt, Natalie Portman humussüchtig ist, Krebsgefahr mindert, mediterrane Diät gut ist, als Brotaufstrich
verwendet werden kann anstelle von Butter oder Majonaise und ganz leicht selber zu machen ist: 1 Kilo Kichererbsen über Nacht einweichen, mit einer Zwiebel 3 Stunden lang kochen und grundsätzlich mit etwas Tahini (Sesampaste), Knoblauch, Salz, Kreuzkümmel, etwas Wasser und Saft einer Zitrone im Mixer zu Paste verarbeiten. Und nun variieren. Mit jeweils einer Zutat nach Wahl, anstelle von Tahini, "neuen" Humus erfinden: Avocadofleisch, Erdnussbutter, weichgekochte Artischockenböden, Kohlrabi, Süßkartoffel, gegrillte Paprikas oder Auberginen, getrocknete Tomaten, Kräutern aller Art, Kalamati-Oliven, Wallnüsse, Joghurt, usw. (Huffington, hope, about) TS



Marathon in Jerusalem
Wieder war Jerusalem für den Verkehr völlig abgesperrt, diesmal für einen Marathon. 25.000 Läufer aus 54 Ländern traten auf vier verschiedenen Strecken (5 km, 10 km, 21 km oder 42 km) an. Im Sacher Park gab es ein Volksfest für die ganze Familie. Drei Kenianer liefen als erste durchs Ziel. Ronald Kimeli Kurgat aus Kenya, Gewinner des diesjährigen Marathons, konnte sogar einen neuen Streckenrekord von 2:16:09 verzeichnen. Unter den Teilnehmern befanden sich der im Jahr 2011 aus Hamas-Geiselhaft freigelassene Gilad Shalit sowie Kay Wilson, die vor drei Jahren bei einer Terrorattacke schwer verletzt worden war. Mehr als 10.000 Hotelzimmer wurden in Jerusalem gebucht. Am Damaskustor kam es zu Ausschreitungen aus Prostest gegen das völkerverbindende Sportereignis. Die Polizei verhaftete 3 Palästinenser. Typisch dpa: um die Klischees zu bedienen, verbreitete dpa das Bild einer Läuferin mit ultraorthodoxen Juden im Hintergrund. (Israelheute, Facebook, Tagesspiegel) TS
(Fotos: Ulrike Müller Israel Heute)



Israeltage 2014 in Berlin und Frankfurt!
Auch in diesem Jahr wird Israels Unabhängigkeit gefeiert. Unter bundesweiter Schirmherrschaft von Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, und S.E. Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, kommen wir zusammen, um nicht nur über unsere Arbeit aufzuklären, sondern auch den Besuchern und Interessenten die Schönheit, Vielfältigkeit und Kultur Israels näher zu bringen.
In Berlin: Seid dabei - am Freitag, 9.Mai auf dem Wittenbergplatz, 15-18 Uhr, neben dem KaDeWe. Die Standmiete beträgt pro Stand EUR 80. Stände könnten geteilt werden. Bitte meldet Eure Teilnahme bis zum 18.

Israeltag Berlin, 2013
(YouTube)

Israeltag Frankfurt, 2013
(RheinMainTV)
April an unter israeltag.berlin@gmail.com oder telefonisch unter 0170/73 75 145 an.
In Frankfurt: Am Mittwoch, 14.Mai auf dem Börsenplatz, 12 - 18 Uhr vor der Börse / IHK) Bitte meldet Eure Teilnahme schnellstmöglich an unter israeltag@il-israel.org.

Eine kleine Auswahl der über 70 stattfindenden Israeltage.
Israeltag im Ariowitsch-Haus
Eine Veranstaltung zum Jahrestag der Staatsgründung Israel, mit Musik, Tanzen, Gesprächen, Glückwünschen und koscherem Wein.
Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft, Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft, Städtepartnerschaftsverein Leipzig-Herzliya und Ariowitsch-Haus e.V.
Eintritt frei, (Saal)
Weitere Informationen über die Israeltage finden Sie HIER...

Helfer / Praktikanten gesucht...
In Hinblick auf die bevorstehenden Israeltage suchen wir immer wieder nach zuverlässigen ehrenamtlichen Helfern, derzeit insbesondere in Frankfurt und Berlin. Arbeit gibt es genug.
Bei Interesse, schickt bitte eine email an ili@il-israel.org.
Wir freuen uns darauf, von Euch zu hören!


WIR KÖNNEN ES LEIDER NICHT OFT GENUG BETONEN:
OHNE JEDEN EINZELNEN VON IHNEN GEHT ES NICHT!!!
Wir sind zu 100% auf Spenden & Fördermitgliedschaften angewiesen!
Ermöglichen Sie uns, diese wichtige Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis nachhaltig fortzuführen.
JEDE SPENDE HILFT!
Spendenkonto (NEUE BANKLEITZAHL):Santander Bank, Kt.Nr. 1507866200, BLZ 50033300, IBAN DE90500333001507866200, BIC SCFBDE33XXX




DER ISRAELTAG 2014 BRAUCHT SIE!
OB ALS SPONSOR, ORGANISATOR ODER MITARBEITER, SEIN AUCH SIE MIT DABEI!

Haben Sie Fragen zur Gestaltung Ihres Israeltages oder benötigen Sie sonstige Unterstützung? Dafür sind wir da...!
In jedem Fall: Bitte teilen Sie uns baldmöglichst mit, ob, wann und in welcher Form dieses Jahr ein Israeltag bei Ihnen stattfinden wird.
Die Materialbestellungen zum Israeltag haben bereits begonnen. Ende April findet die grosse Versandaktion statt.
Noch können diverses Informationsmaterial und kleine Give-Aways bei uns angefragt werden.
Kontakt:israeltag@il-israel.org





IDEAL FÜR DEN ISRAELTAG: BESTELLEN SIE JETZT
Sonnen-Caps aus Karton

Israel-Soli-PaperCap®
von Honestly Concerned e.V. in
Kooperation mit Berthold-Design

Ausserdem - BEI UNS EXKLUSIV
Israelkongress "Merchandise"...
Israel-Journale, Mints in Visitenkartengröße, Schlüssenanhänger, Tassen, Buttons, Lanyards, ILI- und Kongress Aufkleber, Blöcke und ILI- sowie Kongress-Pins
Anfragen mit Produktangabe und Stückzahlen (ab 20 Stück) an: ili@il-Israel.org







Sodastream

Popstar Beyoncé will am 15. Juni in Tel Aviv auftreten (JPost)

Durch Regenfall wiederbelebter Zin-Fluss im Negew

Happy Jerusalem

Palästinensische Fatahkämpfer, denen die Hamas in Gaza die Beine weggeschossen hat, erhalten in Israel Prothesen.


Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.
Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben...





Erdmännchen auf dem Golan










Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 14. Mai 2014
ist wieder Israeltag!


ILI-News:
Abmelden | Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2014 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
www.i-Like-Israel.de www.Israelkongress.de ili@il-israel.org