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04. Mai 2014




Inhaltsverzeichnis





















Gürtel schützt vor Verstrahlung
Den Ersthelfern in Fukushima wären mit "StemRad 360 Gamma" die Folgen einer atomaren Verstrahlung wahrscheinlich erspart geblieben. Der Gürtel schirmt den Beckenbereich vor der Gammastrahlung ab. Im Becken wird das Knochenmark erneuert. Ist dieser Bereich geschützt, kann das Knochenmark sich von selbst
erneuern. "StemRad 360 Gamma" wurde von StemRad aus Tel Aviv entwickelt und wiegt 15 kg. Ein Ganz-Körper-Anzug mit diesem Absorptionsgrad würde 200 kg wiegen. (JPost) DJ

Kreuz im Diamanten
Eitan Broukman, Diamantenschleifer der zweiten Generation an der größten Diamantenbörse der Welt, in Ramat Gan, hat eine patentierte Technik entwickelt, Diamanten so zu schleifen, dass ein Kreuz in unterschiedlicher Form erscheint. (INN)

Brustkrebs durch Hunger und Trauma
Holocaust-Überlebende leiden doppelt so häufig unter Brustkrebs. Grund dafür ist sind die traumatischen Erlebnisse der Shoa (PTBS) und der damit verbundene Hunger. In einer Studie untersuchte die Universität Haifa 265 Frauen, die den Holocaust in Europa überlebt haben. 65 Frauen litten unter bösartigem Brustkrebs. Sie berichteten von entsetzlichem Hunger und entsprechenden
körperlichen Erscheinungen. Dr. Wein-Raviv hofft, dass seine Studie dazu beiträgt, Holocaust-Überlebenden schneller und unbürokratisch zu guter medizinischer Versorgung zu verhelfen. (JPost) DJ

Gewebeflicken für Bauchverletzungen
Prof. Shulamit Levenberg (Technion) ist es gelungen, große Bauch-Muskelverletzungen bei Mäusen durch die Transplantation von gezüchtetem Gewebe zu heilen. Der Durchbruch besteht darin, dass erstmals ein Muskel-Lappen mit großen Blutgefäßen verpflanzt werden konnte. (JPost, thescientist) DJ

Maikäfer sollen Sabres retten
Sabres, die berühmten israelischen Kaktusfrüchte, außen stachelig und innen süß, sind von tödlichen Parasiten (Dactylopius opuntiae) befallen. Um die Plage zu bekämpfen und die populären Kakteen zu retten, will das biologische Forschungsinstitut Volcani Institut 150.000 Maikäfer einsetzen. (ToI) TS
Sabres Foto: Sahm







Badesaison eröffnet
Die Badesaison an Israels Stränden ist eröffnet. Die Lebensretter kehren zurück auf ihre Posten, genau zum richtigen Zeitpunkt, denn an diesem Wochenende soll ein Wüstenföhn die Temperaturen bis auf 40 Grad hochtreiben. An Tel Avivs Stränden mit einer Länge von etwa 14 Km
Foto: Sahm
werden allein rund 9 Mio. Besucher während der Badesaison erwartet. (Jpost) TS

Israels Pioniere in der Wüste
Kurz nach Beer Schewa wird die Autobahn 40 einspurig und führt über Hügel und Täler durch die Negewwüste fast bis Eilat. Ein zentraler Anlaufpunkt ist neben dem Mitzpe Ramon-Krater das Haus von Israels Staatsgründer Ben Gurion in Sde Boker. Berührt durch den Pioniergeist junger Sabres und Aliya-Kibbuzniks ließ sich Ben Gurion 1953 im Negew nieder und empfing dort während seiner zweiten Amtszeit Staatsbesucher. Sein Grab und das seiner Frau Paula (Midreshet Ben Gurion) sind ein viel besuchter Gedenk- und Aussichtspunkt. Im Negew laden überall kleine Farmen zum Verweilen ein: Orlyya-Farm hat sich auf Argan-Öl spezialisiert, bei der Naot-Farm gibt es Schaf- und Ziegenprodukte. Einen schönen Sonnenuntergang genießt man auf der Kornmehl-Farm. Ruinenstädte wie Schivta erzählen von der 3.000 jährigen Besiedlung dieser faszinierenden Einöde. Der Negew ist auch ein idealer Ort, um innerlich zu Ruhe zu kommen oder wie unser Guide Gilboa Golan sagte, von Gott zu träumen. Wer lieber sein
... unendliche Weite ...

... wenn der Regen fällt ...

... Ben Gurions Haus ...
Hebräisch verbessern will, dem empfehlen wir das Kibbutzimer in Mashabe Sade. Kostenloses Infomaterial über den Negew und weitere Attraktionen in Israel kann man über www.goisrael.de beziehen. DJ

Fatwa: Moslems sollen Jerusalem besuchen
Bei einer Konferenz in Amman wurde eine Fatwa, ein religiöser Richtspruch, beschlossen, der es Moslems gebietet, in Jerusalem die El Aksa Moschee auf dem Tempelberg zu besuchen. Bisher war es Moslems "verboten", nach Jerusalem zu pilgern, weil es unter israelischer Besatzung stehe. Jetzt gelte es, El Aksa durch massenhafte muslimische Präsenz zu "schützen".
Moslems beten auf dem Tempelberg. Foto Sahm
Laut Fatwa sollten Kontakte mit Israelis möglichst gemieden werden. Profitieren würden nicht nur Palästinenser, sondern die gesamte Tourismusindustrie. (ICEJ, Jewish, Israelnational, JPost) TS



Intel will investieren
U.S. Computerchip Hersteller Intel will weitere USD 6 Mrd. in Kirjat Gat investieren, wo Intel schon über eine große Produktionsstätte verfügt. In vier Orten in Israel beschäftigt Intel fast 10.000 Israel und produziert für USD 1 Mrd. Weil "Intel Inside" in fast jedem Computer der Welt
steckt, tun sich arabische Staaten schwer, einen Boykott gegen Israel wirkungsvoll durchzusetzen. (algemeiner, Reuters, Zeit, eipa, ToI) TS

Konto per Internet
Ab Juli werden Israelis zum Öffnen neuer Bankkonten nicht länger persönlich in einer Filiale erscheinen müssen. Die Webseiten der Banken werden entsprechende den neuen Regeln der Bank of Israel mit dieser Funktion erweitert. So soll der Wettbewerb zwischen den Banken gefördert werden, damit die Gebühren sinken. (Haaretz, JPost) TS
Geldwechsler
Foto: Sahm

Stanley Fisher ist jetzt Nr. 2
Der ehemalige Chef der Bank of Israel (2005 bis 2013) ist jetzt unter der Vorsitzenden Janet Vellen die Nr. 2 bei der amerikanischen Staatsbank Fed. Das U.S. Senate Banking Committee hat Fisher einstimmig in seinem Amt bestätigt. (Jewish) TS

Falafel Index von Forbes
Die Wirtschaftszeitung Forbes hat einen nahöstlichen "Falafel-Index" geschaffen, um Preise in Nahost zu vergleichen. Tel Aviv ist das teuerste Falafel-Pflaster, mit USD 4,62 gefolgt von Dubai, Beirut, Riad, Kairo, Ramallah, Amman, Damaskus und Rafah im Gazastreifen oder Dehaische in
Bethlehem, wo eine Portion lediglich USD 0,58 kostet. (Forbes, Haaretz) TS



Israelische Statistik
Seit dem 65. Unabhängigkeitstag ist Israels Bevölkerung um 157,000 Bürger gewachsen (2% Wachstum), Juden machen 75% der Bevölkerung, israelische Araber 20,7% aus. So das zentrale Statistikamt aus Anlass des 66. Geburtstags des Staates Israel. Es leben in Israel 8.180 Mio. Menschen, darunter 6.135 Mio. Juden und 1.694 Mio. Araber. 4,3%, etwa 345.000 Bürger, sind nicht-arabische
Kinderreiche Familien
Foto Sahm
Christen und Anhänger anderer Religionen. 178.000 Babys wurden geboren, während 42.000 Menschen starben. 24.000 Neueinwanderer und israelische Rückkehrer kamen ins Land. Etwa 75% der Israelis sind "Sabres", also im Lande geboren. 1948 lebten in Israel nur 806.000 Menschen, von denen etwa 35% im Lande geboren waren. 1948 hatte Israel nur eine Stadt (Tel Aviv-Jaffo) mit mehr als 100.000 Einwohnern. Heute gibt es 14 Städte dieser Größe, wobei 6 Städte mehr als 200.000 Einwohner haben. (JPost, JA) TS

Umfrage: Israelis eher liberal
Eine Umfrage des amerikanischen Meinungsforschungszentrums "PEW Research Center" in 40 Ländern zu Fragen der Moral ergab, dass Israelis eher "liberal" seien. Außereheliche Affären halten 73% der befragten Israelis für
inakzeptabel und 11% für akzeptabel. Palästinenser sind am konservativsten. 94% halten Affären für inakzeptabel. Am liberalsten sind dazu Franzosen, gefolgt von Deutschen. Homosexualität betrachten 43% der Israelis für inakzeptabel und 27% für akzeptabel. Befragt wurde auch zu Glücksspiel, vorehelichem Sex, Alkoholkonsum, Scheidung und Empfängnisverhütung. (pewglobal, INN, TheJC) TS

Autismus in der IDF
Bei der Sondernachrichteneinheit 9900 dreht sich alles um Geografie, Vermessung, Deutung von Luft- und Satellitenaufnahmen und Raumforschung. In dieser IDF-Einheit gibt es eine Untereinheit hochqualifizierter Soldaten mit beachtenswerten visuellen und analytischen
Fähigkeiten. Kleinste Details, für die meisten Menschen nicht wahrnehmbar, werden von ihnen ermittelt. Alle Soldaten dieser Elitegruppe sind mit Autismus diagnostiziert. Veteranen der Nachrichteneinheit der IDF empfahlen, die besonderen Stärken von Menschen mit Autismus für IDF und israelische nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen. Die Stärken von Menschen mit Autismus liegen im Musischen, der Mathematik und im Visuellen. (IDFBlog, Audiatur) TS

Ikone der israelischen Kultur gestorben
Assi Dayan, Filmemacher und Kulturschaffender, ist im Alter von 68 gestorben. Der Sohn des legendären israelischen Generals und Politikers Mosche Dayan sagte über sein Leben: "Vier Frauen, vier Kinder, vier Kriege,
viermal Haft und ein Vater mit einem Auge". Mit seinen Filmen hat Dayan 8 Ophir Preise gewonnen, dem israelischen Pendant zum Oskar. Mit dem Film "Das Leben, wie von Agfa bezeugt" erhielt Dayan 1993 bei der Berlinale eine lobende Erwähnung für seine "aufrichtige, ehrliche Arbeit". Er litt unter Drogenproblemen. (algemeiner, Haaretz, Tagesspiegel) KR


Für Schokoladensüchtige
Die Webseite des israelischen Schokoladenkonzerns Max Brenner mit Filialen in New York, Singapur, Australien, Japan und Russland wurde als beste Webseite in der Speisen- und Getränkekatergorie von Webby Awards prämiert. Ein weiterer Sieger ist der bekannte britische Koch Jamie Oliver. (Maxbrenner, nydaily)






Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Verletzter Bürgermeister von Charkow in Israel operiert
Gennadi Kernes, jüdischer Bürgermeister der ostukrainischen Stadt Charkow, wurde bei einem Attentat verletzt. Er ist nach Israel ausgeflogen und in Haifa im "Rambam" Hospital operiert worden. Wie RIA Novosti von einem Sprecher der Klinik erfuhr, sei sein Zustand stabil. (RIANOVOSTI) KR

Jom Hasikaron - Gedenktag für gefallene Soldaten
Am diesjährigen Gedenktag für gefallene Soldaten gedenkt Israel den 23.196 Soldaten, die seit 1860 gefallen sind. Seit dem letzten Gedenktag vor einem Jahr sind 57 Soldaten und 50 versehrte Veteranen gestorben. Im Jahr 2014 gab es 17.038 anerkannte Famlienmitglieder gefallener Soldaten, darunter 2.141 Waisenkinder und 4.966 Witwen von Soldaten und Angehörigen der Sicherheitskräfte. Seit der Gründung des Staates Israel und dem Ende des Unabhängigkeitskrieges
am 1. Januar 1950 sind zudem 2.495 Israelis Opfer von Terroranschlägen geworden. Seit Beginn der Zweiten Intifada 2000 wurden 996 Zivilisten bei Terroranschlägen ermordet. (IsraelHayom, JPost) TS

Zündelnde Frauen
Bei der traditionellen Eröffnungszeremonie des diesjährigen 66. Unabhängigkeitstages werden 16 Frauen die Fackeln mit dem Spruch "zu Ehren des Staates Israel" anzünden. Unter den geehrten Frauen auch die Tennisspielerin Schachar Peer und andere Frauen des öffentlichen Lebens wie Geulah Cohen und die Militärreporterin Carmela Menashe. (Haaretz) TS

Grundgesetz jüdischer Staat
Die Unabhängigkeitserklärung habe die nationale jüdische Identität zum Grundstein Israels gemacht, so Premierminister Netanjahu. "Doch bedauerlicherweise wollen viele dieses Naturrecht nicht anerkennen. Sie wollen die moralische, historische und legale Berechtigung Israel als Staat unseres Volkes untergraben." Deshalb wolle er der Knesset ein Grundgesetz vorlegen, um den Status Israels als jüdischen Staat verfassungsgemäß zu verankern.
Text der Unabhängigkeitserklärung
Gleichzeitig werde Israel die Gleichberechtigung und zivilen Rechte aller seiner Bürger garantieren, wie in jeder Demokratie üblich. Die Anerkennung eines palästinensischen Nationalstaates bei gleichzeitiger Verweigerung, Israel als jüdischen Nationalstaat anzuerkennen, stelle auf lange Sicht das Existenzrecht des Staates Israel in Frage. (Shimur, JPost) Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte es ausdrücklich abgelehnt sich bei der Findung einer beiderseits akzeptablen Formulierung zu beteiligen. (TimesofIsrael) TS



Gaza-Palästinenser wollen wie Rindviecher umsorgt werden: Palästinenser in Gaza mokierten sich über einen Beschluss der australischen Regierung, keine lebenden Rinder mehr in den Gazastreifen zu
exportieren. Tierfreunde hatten Filme gezeigt, wie Rinder auf der Straße in Gaza misshandelt und geschlachtet worden seien. Der Exportstopp dürfte kaum Auswirkungen haben, da Gaza die 3.000 pro Monat benötigten Rinder aus Israel importiert. In Kommentaren forderten Professoren und Sprecher aus Gaza die Australier auf, sich um die "misshandelten" Palästinenser zu kümmern und nicht um Tierquälerei beim Schlachten von Rindern. (Al-Monitor, animal) TS

El-Aksa Imam ruft zur Zerstörung Israels auf: Der Imam der el-Aqsa Moschee Jerusalems hat in Italien zur Zerstörung Israels aufgerufen. Die arabischen Armeen, darunter Ägyptens und Jordaniens, sollten das Land
"befreien". Raed al-Danna erklärte bei einer islamischen Konferenz in Milano, dass Israel "verschwinden" möge, damit die Palästinenser nach Jaffo und Haifa zurückkehren könnten. (ToI, Memri) TS

Hass und Gewalt gegen Christen in der Armee: Junge arabische Christen, die sich freiwillig zum Dienst in der israelischen Armee melden, schlägt von muslimischer Seite Hass und offene Gewalt entgegen. Das israelische Parlament hat beschlossen, jungen Christen
Einberufungsbescheide zuzustellen. Dagegen gab es eine Demonstration auf dem Gelände der Hebräischen Universität von Jerusalem, initiiert von der arabischen Balad-Partei und der radikalen israelischen Linken. (Israelheute) KR

Kontroverse um Facebook-Kampagne Tausende Soldaten stellten sich auf Facebook hinter "David vom Nahal", ein Soldat der gefilmt wurde, wie junge Palästinenser in Hebron ihn körperlich provozierten und bedrohten, bis er seine Waffe erhob, um die
Youtube
Jugendlichen auf Distanz zu halten. Generell ist es Soldaten untersagt ihre Waffe einzusetzen solange keine akute Lebensgefahr droht. Ein ehemaliger Geheimdienstchef sagte "in keinem arabischen Land wäre es denkbar, dass ein Soldat derart provoziert würde, ohne sich wehren zu dürfen". In Israel brach eine Debatte aus, ob Soldaten im Sozialnetz ihre Meinung zu solchen "operationellen" Vorgängen in der Armee äußern dürfen. Generalstabschef Benni Gantz erklärte, dass Armeen keine demokratischen Institutionen seien, sondern hierarchisch aufgebaut sein. (Youtube, Haaretz, Haaretz, debka, Haolam) TS









Israel Wimmelbuch - von der israelischen Illustratorin Rachel Shalev Rachel Shalev nimmt uns mit auf eine bunte Reise quer durch Israel und zeigt uns Land und Menschen. Wir entdecken die Stadt Tel Aviv mit ihrem Strand und lebhaften Straßencafes und wandern mit Familie Teitelbaum durch den grünen Norden Israels. Auf dem Markt in Jerusalem begegnen uns die unterschiedlichsten Menschen
aus aller Welt, für die Jerusalem eine "heilige Stadt" ist. In der Negev-Wüste treffen wir auf die Beduinenfamilie Abu Zaid. Eine äthiopische Einwanderin und ihre Mutter plantschen im Toten Meer, drei Nonnen schauen wir beim Tauchen nach bunten Fischen und Korallenriffen in Eilat zu.Die vielen kleinen durchgehenden Geschichten wimmeln vor liebevollen Details und überraschenden Charakteren.
14 Seiten, Pappe, 3-6 Jahre; VP ? 12,95; ISBN 9783981382587; Bestellungen unter halberstam@ariella-verlag.de, als E-Book, oder bei Amazon. (Jüd.Allg.)

Kritische Theorie und Israel - von Clemens Heni
Wie stand die Kritische Theorie von Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, Erich Fromm, Herbert Marcuse und Leo Löwenthal zu Israel? Diese Frage bewegte viele, als 2012 die amerikanische Genderforscherin Judith Butler den Adorno-Preis in der Frankfurter Paulskirche überreicht bekam. Hat sie den Preis verdient? Was hätte wohl Adorno zu dieser Preisträgerin gesagt? Wird Israel von der

Geschichtswissenschaft und bei jüdische Studien in Deutschland von führenden Vertretern als jüdischer Staat akzeptiert? Was hat es mit dem sog. Binationalismus im Nahen Osten auf sich? Welche Rolle spielen hierbei der führende Vertreter der Frankfurter Schule wie Jürgen Habermas? Was würde der berühmte israelische Philosoph Gershom Scholem zur heutigen Debatte über Israel und Binationalismus sowie zu Horkheimers und Butlers Verständnis von Judentum sagen? Gibt es eine nicht-paternalistische linke Pro-Israel-Haltung oder ist das eine Chimäre?
Taschenbuch: 188 Seiten, Verlag: Edition Critic (24. April 2014), ISBN-10: 398145488X, ISBN-13: 978-3981454888, EUR 18,00 (Amazon, EditionCritic)



Diese Woche wird erst vom "Heldengedenktag" (Yom Hasikaron) bestimmt, an dem wie am Holocausttag (Yom HaShoa) im ganzen Land die Sirenen heulen und der dann fließend in den Unabhängigkeitstag (Yom Haatzmaut) übergeht, an dem diesmal allein Frauen die Fackeln zu Ehren Israels anzünden werden. Innenpolitisch verursachen die "Preisschild-Attacken" extremistischer Juden auf muslimische wie christliche Gotteshäuser, Privatautos und Friedhöfe zunehmende Sorge, zumal die Polizei sich trotz lautstarker Verurteilungen dieser Anschläge durch Politiker als unfähig erweist, die Täter dingfest zu machen und vor Gericht zu stellen. Umgekehrt vermochte nicht einmal die Ermordung der 19 Jahre alten Israeli, Shelly Dadon, bei Migdal Haemek, mutmaßlich durch arabische Terroristen, die "jüdischen Terroranschläge" zu überschatten. Selbstkritik ist in Israel verbreiteter als die Suche nach Sündenböcken. Auch das Beschmieren von 60 israelischen Flaggen mit roter Farbe in Jaffo wurde kaum wahrgenommen. (Haaretz) TS








Maccabi Tel Aviv bleibt Tabellensieger
Nach einem 2:1 Sieg gegen Hapoel Beersheba bleibt Tel Aviv mit weitem Abstand Tabellenerster. (Ynet)



Die Rolle der Orthodoxie in der israelischen Gesellschaft
Unsere Filmreihe "Israel Sehen" bietet den israelischen Film "The Dreamers" - einer Produktion von orthodoxen über orthodoxe Frauen. Im Anschluss diskutieren wir mit
Nantanella Yedgar, einer orthodoxen Jüdin aus Frankfurt. Am 22. Mai im Medienzentrum, Ostbahnhofstr. 15 in Frankfurt a.M., DIG, C. Korenke, T: 069-9758560, 0171-5766321

"Das Unmögliche möglich machen"
ConAct und die Bundeszentrale für politische Bildung laden erneut junge Multiplikator/innen der Jugendbildungs- und Austauscharbeit zur Teilnahme an einer Studienreise nach Israel ein: "Das Unmögliche möglich machen" singt die junge israelisch-palästinensische Band "Heartbeat" in ihrem Lied "Bukra Fi Mishmish" auf Arabisch. Mit diesem Song drücken die jungen Leute die Sehnsucht ihrer Generation nach einem
Leben in friedlicher Koexistenz im Nahen Osten aus. Die politischen Umbrüche in der Region, die wachsende Unzufriedenheit über soziale Ungleichheiten, der für jüdische Israelis verpflichtende Dienst in der Armee sowie der israelisch-palästinensische Konflikt spalten Israels Jugend in unterschiedliche Lager. Vom 6. bis 18. September 2014 reisen sie nach Israel, um sich aus erster Hand über die wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Themen der israelischen Gegenwart zu informieren. (bpb, info@ConAct-org.de, ConAct-org, Exchange-Visions, Kom-Mit-Nadev) TS

Biblisch archäologische Rundreise
Vom 1.-8. November 2014 gibt es mit Alexander Schick und Pastor Burghard Affeld eine Bibel- und Vortragsfreizeit in Israel mit Luxusunterkunft in einer Traumbucht am Mittelmeer (noch 24 Plätze frei!). Vom 9.-25.11. folgt eine aussergewöhnliche biblisch-archäologische Rundreise durch Israel mit Schwerpunkt "Qumran & die Bibel - die Schriftrollen vom Toten Meer". Ein geplanter Höhepunkt der Reise wird ein Abendessen bei Journalist Ulrich Sahm sein mit biblischen Speisen. (Bibelausstellung, usahm) TS

"Ein Fest für alle Sinne": DIG Memmingen lädt zum Israeltag
In Kooperation mit Keren Hayesod Muenchen feiert die DIG Memmingen am Dienstag, 6. Mai, ab 18 Uhr, einen Israeltag im kleinen Saal der Stadthalle. Die Gäste erleben den israelischen Ausnahmegeiger Alexey Kochetkov. Neben Informationen zum Land Israel wird typisches Essen aus dieser Region angeboten. (Lokale) TS

Der Israeltag 2014...
Täglich werden mehr Städteinformationen online gestellt. Infos über einige die Israeltage Aachen, Aalen, Annaberg-Buchholz Backnang, Bad Dürrheim, Baden-Baden, Berlin, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Freiburg, Giessen, Hamburg, Hannover, Herrnhut, Kamen, Kempten, Kleinmühlingen, Köln, Leipzig, Lippstadt, London, UK,
Lüneburg, Lutherstadt, Eisleben, Mannheim, Memmingen, Mering, München, Münster, Ravensburg, Regensburg, Schwäbisch Hall, Schwarzenberg, Siegen, Stuttgart, Ulm, Welzheim, und Wiesbaden sind in Form einer erste Kurzübersicht bereits ONLINE zu finden.
Die Liste ist alles andere als vollständig. Sollten Eure Informationen fehlen oder solltet Ihr noch Interesse haben, Euch klurzfristig mit einem Israeltag in Eurer Stadt anzuschlißen, meldet Euch bitte kurzfristig unter israeltag@il-israel.org.



Traditionell zu Yom Hatzamut hier einige Grillideen. Nicht die Brüste, sondern die kleinen Flügelchen sind das schmackhafteste Hühnerfleisch. Säubern, zertrennen, über Nacht marinieren in:
Zaatar: ½ Tasse Olivenöl, 3 EL Zaatar (Hysopp-

Gemisch), Salz und Pfeffer. Oder Sumak: ½ Tasse Olivenöl, 3 EL Sumak, Salz und Pfeffer. Oder in Baharat: ½ Tasse Olivenöl, jeweils ½ TL Piment, Kardamom, Zimt, Nelkenpulver, 3 EL Zaatar (Hysopp-Gemisch), Salz und Pfeffer. Oder Barbecue: ½ Tasse Öl, 2 EL Paprika, 1 TL Cayenne Pfeffer, 1 TL gemalener Kreuzkümmel (Cumin), 5 Knoblauchzehen (zerdrückt), Salz und Pfeffer. Aus der Marinade nehmen, aufspießen, um sie leichter über der Holzkohle oder unter dem elektrischen Grill drehen zu können. Quelle: Janna Gur, "Die neue israelische Küche", (E&T) TS



Wir suchen weiterhin nach Helfern & Praktikanten ...
Nicht zuletzt in Hinblick auf die bevorstehenden Israeltage suchen wir immer wieder nach zuverlässigen ehrenamtlichen Helfern für alle möglichen Aufgaben - sowohl am Israeltag selber, wie auch für die Zeit danach; derzeit insbesondere in Frankfurt und Berlin.
Arbeit gibt es genug.
Bei Interesse, schickt bitte eine email an ili@il-israel.org.
Wir freuen uns darauf, von Euch zu hören!







OHNE JEDEN EINZELNEN VON IHNEN GEHT ES NICHT!!!
Wir sind zu 100% auf Spenden & Fördermitgliedschaften angewiesen!
Ermöglichen Sie uns, diese wichtige Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis nachhaltig fortzuführen.
JEDE SPENDE HILFT!
Spendenkonto: Santander Bank, Kt.Nr. 1507866200, BLZ 50033300, IBAN DE90500333001507866200, BIC SCFBDE33XXX










AUF ZUM LETZTEN ENDSPURT...
AM 14. MAI IST ISRAELTAG!!!

Wir feiern mit einer Vielzahl an Städten in Deutschland und weltweit
Der Countdown zum ILI-Israeltag am, bzw. rund um den 14. Mai 2014 hat begonnen. "Jede Stadt und jedes Fest setzt andere Akzente und doch vereinen sich alle, um über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg in einem großes bunten überregionalen Netzwerk den 66. Unabhängigkeitstag eines einzigartigen und oft falsch verstandenen Landes als Fest für Jedermann zu feiern", so Sacha Stawski. Mindestens 60 Orte in Deutschland haben sich dem bunten Netz zum 66. Geburtstag des Staates Israel mit wunderbar vielfältigen Veranstaltungen und Angeboten angeschlossen. Das bestellte Informationsmaterial sowie kleine Give-Aways zum Infostand und Israelfest am Israeltag wurde größtenteils Ende April verschickt. Last Minute Bestellungen werden noch bearbeitet. Nun kann es bald losgehen...
Eine Übersicht der Feierlichkeiten gibt es HIER (wird ständig aktualisiert).
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org.
SEIEN AUCH SIE MIT DABEI - EGAL OB ALS TEILNEHMER, SPONSOR, ORGANISATOR ODER MITARBEITER...
DER ISRAELTAG 2014 BRAUCHT SIE!




Hier noch ein Tip für den erfolgreichen Abschluß eines jeden Israeltages:
Passend zum Aufsteigen von Luftballons ist es immer schön, wenn die Hatikva, die Israelische Nationalhymne gesungen, oder zumindest abgespielt wird.




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BEI UNS EXKLUSIV
Israelkongress & ILI "Merchandise"...
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Leckere Mints in kreditkartengroßem (bzw. kleinem) Mintdispenser...
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Israel-Journale, Mints in Visitenkartengröße, Schlüsselanhänger, Tassen, Buttons, Lanyards,
ILI- und Kongress Aufkleber, Blöcke (vom 2. & 3. Kongress) und ILI- sowie Kongress-Pins & Buttons.
Anfragen mit Produktangabe und Stückzahlen an: info@israelkongress.de

AUSSERDEM:
Sonnen-Caps aus Karton
Israel-Soli-PaperCap®
von Honestly Concerned e.V. in Kooperation mit Berthold-Design
Anfragen mit Stückzahlen an: info@honestly-concerned.org







Carmen in der Wüste - auf Massada

24h Israel

Eilat - Tauchen im Roten Meer

Richard Schneider präsentiert das von frisch renovierte deutsche Templerviertel in Tel Aviv

Hatikwa an der Klagemauer

Erstarrter Verkehr während Yom HaShoa Gedenksirene 2014


Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.
Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben...


Aus aktuellem Anlass: Israel feiert seinen Unabhängigkeitstag und dazugehöriger Kitsch...


























Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 14. Mai 2014
ist wieder Israeltag!


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