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22. Juni 2014




Inhaltsverzeichnis






















Krebsdiagnose durch Atem-Test
Dr. Hossam Haick (Technion) hat sein Atemdiagnosegerät NaNose weiterentwickelt: nach Magenkrebs (2013) kann NaNose nun auch Lungenkrebs durch die Analyse der Atemluft diagnostizieren. Auch kleine Lungenknoten
erkennt NaNose mit einer Genauigkeit von 90% und gibt den entsprechenden Krebstyp bzw. Subtyp an. (nocamels, timesofisrael) DJ

Wachsende Nieren
Die Niere ist kein statisches Organ; ihre Zellen wachsen ein Leben lang. Damit ist Dr. Benjamin Dekel von der Universität Tel Aviv die Lüftung des Geheimnisses einen Schritt näher gekommen, warum sich die Niere nach schwerer Erkrankung regeneriert. Dekel nutzte
Fluoreszenzmarker, um das Verhalten einzelner Nierenzellen bei einer lebenden Maus zu untersuchen. Wie bei einem Baum wachsen die Zellen ast- bzw. segmentweise. Das Zellwachstum wird durch das WNT-Signal gesteuert. Dekel sucht jetzt nach Wegen, das WNT-Signal gezielt auszulösen, um die Nieren-Regeneration zu unterstützen. (tau) DJ

Haus aus Legosteinen
Innerhalb von 2 Jahren will SmartBrick, eine Erfindung des Israeli Ronnie Zohar, das erste Haus mit Steinen aus einem 3D-Drucker bauen. Die Bausteine sind wie Legosteine modular aufgebaut und werden mit einem Kleber zusammengefügt. Eine Steinseite kann aufgeklappt werden, so dass die Hausverkabelung und die Rohrsysteme einfach repariert und geändert werden können. SmartBricks kosten nur die Hälfte herkömmlichen Baumaterials. (greenprophet) DJ

Grundlage von Depressionen
Depressionen, Angstzustände und andere affektive Störungen haben einen "molekularen und zellulären Fingerabdruck" im Gehirn. Prof. Alon Chen und Dr. Orna Issler (Weizmann Institut) berichten im Fachjournal Neuron über das Zusammenspiel von microRNA (miR135) und zwei Proteinen, die eine wichtige Rolle bei der Serotonin-Produktion und der Regelung der Serotonin-Aktivität spielen.
Mäuse mit einer hohen Konzentration von miR135 entwickelten nicht die typischen Verhaltensweisen, die mit chronischem Stress, wie Angst und Depressionen, einhergehen. Bei Mäusen mit einer niedrigen Konzentration von miR135 schlugen Antidepressiva weniger an. Die Forscher konnten ihre Ergebnisse mit menschlichen Blutproben validieren. (Weizmann) DJ

Apps als Notruf bei Entführungen
NowForce hat eine App mit Notruffunktion entwickelt, mit der automatisch die verantwortlichen Stellen bei der Polizei alarmiert werden. Auf der hebräischen Homepage sos.nowforce.com wird dringend davor gewarnt, den Notruf
nicht zu missbrauchen. Ob ein solches System die drei vor einer Woche entführten Israelis bewahrt hätte, ist unklar. (ToI) TS

Nanosatellit im All
Israel hat seinen ersten Nanosatelliten vom Yasny Luftstützpunkt in Russland zusammen mit 36 anderen zivilen Satelliten ins All heben lassen. Duchifat-1 wurde von Schülern in Herzliya gebaut und nach Israels Nationalvogel benannt, wiegt nur 860-gr und hat die Form eines Würfels mit 10 cm Kantenlänge. Der Satellit soll Reisenden helfen, einen Notruf abzugeben, der dann an das Kontrollzentrum in Herzliya weitergeleitet wird. (IH, algemeiner, ToI) TS



Schlacht an den "Hörnern von Hittin" nachgestellt
Eine der wichtigsten Schlachten des Mittelalters, an den Hörnern von Hittin in Galiläa, soll von 3. bis 5. Juli nachgestellt werden. Im Juli 1187 bekämpften sich die Armee des Königs von Jerusalem Gui de Lusignan und des Salah A-Din (Saladdin). Die Schlacht endete mit einem Desaster für die christlichen Truppen und besiegelte das christliche Kreuzfahrerreich in Nahost. Die islamischen Truppen unter Saladin übernahmen, mit Folgen bis heute. (wikipedia, Youtube, Pressemitteilung) TS


Jordanier nach Eilat
Wegen dem akuten Mangel an Arbeitskräften in der bevorstehenden Sommersaison in Eilat, hat das israelische Tourismusministerium dem Kabinett vorgeschlagen, 1.500 Arbeitsvisa an Jordanier auszustellen, um in der Hotelindustrie mitzuarbeiten. Seit dem Jahr 2000
Foto: Sahm
kommen täglich etwa 170 Jordanier über die Grenze von Akaba nach Eilat und kehren abends wieder heim. Ein solches Abkommen würde den Arbeitskräftemangel in Eilat und die Arbeitslosigkeit in Jordanien erleichtern. (Pressemitteilung) TS



Innovationstag
Holland und Israel wollen ihre wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen intensivieren. Unter dem Motto "Healthcare Innovation Day, The Netherlands - Israel" trafen sich in Amsterdam Dutzende israelische
Firmen der Medizintechnologie mit niederländischen Wirtschaftsvertretern. Niederländische Finanzressourcen mit israelischem Know-How zu verbinden wurde als Ziel der Tagung definiert. (Times of Israel) MN

Kaffee und Energie
Starbucks wird Ladestationen für Smartphones der israelischen Firma Powermat Technologies in allen seinen Filialen in den USA installieren. Duracell Powermat ist ein Zusammenschluss aus Powermat Technologies, Duracell und Procter & Gamble. (Wall Street Journal, Bloomberg) MN

Deutschland-Israel
Advanced Vision Technology entwickelt automatische Kontrollsysteme für die Druckindustrie sowie für Verpackungen und Labels. Berichten von Globes zufolge
zeigt eine deutsche Firma großes Interesse an dem Unternehmen aus Hod HaSharon, das an der Frankfurter Börse notiert wird. (Globes) MN

Sanfte Landung in China
Israelische Startups fürchten sich vor China mit seiner fremden Kultur. Hong Kong ist westlich orientiert und hat Zugang zum chinesischen Markt. Simon Gaipin, Direktor von Investment Förderung bei InvestHK, empfiehlt Hong
Kong als Brücke nach China, zumal Israelis Hong Kong visumsfrei besuchen können und die Stadt eine 4.300 Seelen starke jüdische Gemeinde hat, mit Schulen und Gemeindezentrum. (ToI) TS




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Ascher Ben Nathan ist tot
Ascher Ben Nathan (1921-2014), erster Botschafter Israels in der Bundesrepublik Deutschland (1965-1969) ist mit 93 Jahren in Tel Aviv gestorben. Er war ein Pionier auf heiklem diplomatischem Parkett. Geboren wurde Ben Nathan am 15. Februar 1921 als Artur Piernikarz in Wien.
Als 17-Jähriger schlug er sich von Österreich nach Palästina durch. Nach Kriegsende arbeitete er als Korrespondent israelischer Medien in Wien und organisierte als Leiter der »Bricha« für die Untergrund-Organisation Hagana die illegale Auswanderung vieler Juden nach Palästina. Er besorgte ein Foto Adolf Eichmanns, das dessen Aufspürung in Argentinien ermöglichte. Zwischen 1956 und 1959 war er Beauftragter des Verteidigungsministeriums in Europa, Leiter der Einkaufskommission in Frankreich und von 1959 bis 1965 Generaldirektor des israelischen Verteidigungsministeriums. (JA) TS

Größtes Schabbat-Mahl der Welt
Der angestrebte Platz im Guinness-Buch der Rekorde wurde erreicht. In einer Vorhalle des Ben-Gurion-Flughafens versammelten sich 2.226 Juden, um gemeinsam das Schabbat-Mahl einzunehmen, das die gemeinnützige Organisation "White City Shabbat" organisiert hatte. Den neuen Weltrekord hat ein Vertreter von "Guinness World Records" noch an jenem Abend bestätigt. Insgesamt kauften
die Organisatoren 800 Flaschen Wein, 80 Flaschen Wodka, 50 Flaschen Whiskey, 2.000 Challa-Brötchen, 1.800 Stücke Hühnchen, 1.000 Stücke Rindfleisch und 250 vegetarische Mahlzeiten für den Abend ein. (Israelnetz) KR

Indien - Israels bester Freund
Bei den Parlamentswahlen in Indien hat die bislang größte Oppositionspartei BJP einen Sieg errungen. Der neue Premierminister Narendra Modi (Bild) gilt als guter Freund Israels. Benjamin Netanjahu sagte im israelischen
Kabinett: "Ich habe mit dem neugewählten Premierminister Indiens gesprochen und er sagte, dass er die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit uns fördern will." Dies gilt als Untertreibung, denn Modi arbeitete bereits als Gouverneur der Provinz Gujarat seit Jahren eng mit Israel zusammen (Israel heute) KR



#BringBackOurBoys

Israel in Panik
Seit Donnerstag vor einer Woche, seit der nächtlichen Entführung von drei jungen Israelis (Israelkompetenzkollektion), ist das öffentliche Leben in Israel zu einem völligen Stillstand gekommen. Die Medien berichten ununterbrochen über die Suche nach den
Entführten mit Tausenden Soldaten. Alle paar Stunden treten die verzweifelten Eltern vor die Kameras. Politiker und Sprecher sagen nichts, weil es nichts Neues gibt, oder weil sie vielleicht nichts vorzeitig verraten wollen. Ein Arzt des Hadassah-Hospitals in Jerusalem, dessen Sohn in der gleichen Schule lernt, wie die Entführten, ist plötzlich zutiefst innerlich gespalten und weiß nicht, wie er weiterhin die Herzen der Kleinkinder von Palästinensern aus Hebron und darunter von Hamaskämpfern "reparieren" und retten soll. TS

Abbas in Verlegenheit
Falls die Hamas hinter der Entführung steckt, würde das ein Ende der Versöhnung bedeuten. So Außenminister Riad el Maliki und Präsident Mahmoud Abbas in einer scharfen Rede in Saudi Arabien. Die militärischen Maßnahmen bei der Suche nach den Entführten seien "nicht akzeptabel". Gleichwohl gibt es volle Kooperation.
Palästinensische Polizisten in Hebron
Die palästinensische Polizei zerschlägt Demonstrationen, während Israel die Razzien mit den Palästinensern voll koordiniert. (Haaretz) TS

UN Sondergesandter verurteilt Israel
Der UN Koordinator für den Nahost-Friedensprozess, Robert Serry, hat "Bedenken" wegen Israels "massiver Verhaftungsmaßnahmen" im Westjordanland geäußert. Er verurteilte Israels Bemühungen, die Entführten zu finden, bei denen mehr als 300 Palästinenser verhaftet, viele
verletzt und drei getötet worden seien, darunter ein Minderjähriger." (In Dura und an anderen Orten kam es zu gewalttätigen Demonstrationen, bei denen auf die Soldaten Sprengkörper und Steine geworfen wurden. Palästinenser schossen auch auf die Soldaten). Israels Außenminister Avigdor Lieberman will Serry zur persona non grata erklären, weil Serry angeblich Gelder von Qatar zur Hamas geschmuggelt habe. (Maan, ToI) TS

Becker bei Peres
Am Rande der Internationalen Bürgermeisterkonferenz in Tel Aviv hat Stadtkämmerer Uwe Becker den israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres getroffen. Angesichts der gegenwärtigen Situation, der Entführung von drei Religionsschülern, bekräftigte Becker erneut die Solidarität der Stadt Frankfurt mit dem Staat Israel. "Auch die Menschen in Frankfurt hoffen, dass die jungen Israelis bald wieder frei sein können", betonte Becker. Zum Abschluss der Konferenz reiste Stadtkämmerer Becker in die zuletzt wieder unter Raketenbeschuss gestandene Stadt Aschkelon sowie nach Sderot. Der Beschuss aus dem Gaza-Streifen auf den Süden Israels zeige, dass es den extremistischen Gruppierungen nicht um friedliche Koexistenz, sondern um die Auslöschung Israels gehe. Frankfurt verbindet mit der Partnerstadt Tel Aviv seit über drei Jahrzehnten eine intensive Städte-Freundschaft. (fnp) TS
Becker mit "Peres" (Adler aus der Negewwüste)

Deutschland zeigt Solidarität
Drei jugendliche Israelis werden entführt. Was den Medien sofort einfällt ist "Siedlerkinder", die Entführung käme der Israelischen Regierung zupass, würde den Vorwand liefern den Friedensprozess endgültig ad acta zu legen, als wäre der nicht sowieso schon tot, würde Israel dazu dienen, die palästinensische Einheitsregierung in Misskredit zu
#BringBackOurBoys Rallies from June the 20th 2014 Germany
bringen, als gäbe es nicht dazu Anlässe genug, etc. Noch widerlicher ist der Applaus, der von vielen Palästinensern dem Ereignis gespendet wird. Unter dem Motto #Bringbackourboys haben Menschen zeitgleich in mehreren deutschen Großstädten auf das Schicksal der drei Teenager aufmerksam gemacht. Solidaritätsaktionen gab es unter anderem in Frankfurt am Main (I, II), München (I, II), Berlin (I, II, III), Kassel, Leipzig, Köln und Hamburg. Die Flashmobs werden wöchentlich fortgesetzt, solange die Jungen nicht wieder zu Hause sind. Die nächsten finden am Freitag, dem 27. Juni statt. (JüdischeAllgemeine) Auch der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, setzt sich vehement für die Freilassung der Jungen ein. (BILD, JA) TS



Gehässige Kommentare: Nur selten waren Kommentare und Berichterstattung so gehässig gegen Israel gerichtet. "Alles begann, als Israel nach den Vermissten suchte", behauptete Sky-News. "Alle anderen sind Schuld, nur er selbst nicht" meint
Susanne Knaul über Premierminister Benjamin Netanjahu in der TAZ. Sie bezweifelt, dass die Hamas etwas mit der Entführung zu tun habe, obgleich die Hamas diese begrüßt hat. Auf die Höhe trieb es Julia Heyer bei Spiegel-Online: "Politisch kommt ihm (Netanjahu) die Tragödie um die drei "Jungs", wie er sie nennt, zupass. Schon etwas zu lange gilt er Teilen der internationalen Gemeinschaft als notorischer Neinsager, manchen sogar als Kriegstreiber. Mit seiner prompten Schuldzuweisung in Richtung Hamas versucht er jetzt - vor allem nach außen - die Deutungshoheit darüber zurückzugewinnen, wer in der Region die Guten und wer die Bösen sind. Nach innen kann er sich jetzt endlich wieder als der Hardliner präsentieren, als der er seit Jahren gewählt wird." (Honest, achgut, achgut, zeit, rungholt, spirit) TS

Ehefrau von Abbas in Israel : Amina Abbas, die Frau des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, ist im Assuta-Krankenhaus in Ramat Hachayal nahe Tel Aviv behandelt worden. Nach einer Beinoperation wurde sie
wieder entlassen. Ihr Aufenthalt unterlag größter Geheimhaltung und stand unter dem Schutz von Wachpersonal, um die Privatsphäre der Patientin zu gewährleisten. Dies geschah, während drei israelische Jugendliche entführt wurden. Anfang des Monats hat Israel auch die Behandlung der Schwiegermutter des Hamas-Führers Ismail Haniyeh aus dem Gazastreifen ermöglicht. Aus dem Gazastreifen wurden seit Beginn dieses Jahres über 200 Raketen auf israelische Bürger und Ortschaften abgefeuert. (Alarabiya, forward) TS

EU zögert lange: Während die USA, Kanada, UK, Spanien, das IKRK und der UNO Generalsekretär die Entführung der drei Israelis, darunter zwei Minderjährige durch die Hamas schon am Sonntag verurteilt haben, zögerten die EU und vor allem die EU-Kommissarin Catherine Ashton ganze 5 Tage lang, ehe sie die Entführung von Gilad Shaer, Eyal Yifrach und Naphtali
Fraenkel verurteilte und versprach, die Lage "genau zu beobachten". Israels Premierminister hatte die EU bezichtigt, die Hamas zum Terror ermuntert zu haben, weil die "Versöhnung" und die palästinensische Gemeinschaftsregierung von der EU kritiklos und ohne Bedingungen anerkannt worden ist. (JPost, virtual, eipa) TS

UNO: Wirklichkeitsfern: Nachdem UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon am 12. Juni die Entführung der 3 Israelis verurteilt und sein Mitgefühl mit deren Familien geäußert hat, behauptete UNO-Sprecher Farhan Haq: "Wir haben keine Information, um eine Entführung bestätigen zu
können." Die israelische Delegation beschuldigte die UNO daraufhin, "wirklichkeitsfern" zu sein. Inzwischen hat auch der palästinensische Außenminister el Maliki Israel vorgeworfen, mit den Angaben zur Entführung "maßlos übertrieben" zu haben. (shark, INN, algemeiner) TS

Israel besitzt 80 Atombomben: Das Stockholmer Internationale Friedensforschungsinstitut SIPRI hat in seinem neuesten Jahresbericht festgestellt, dass 80 von 16.300 Atombomben weltweit in Israel lagern. Ob die Auskünfte des schwedischen Instituts zu Israels Arsenal korrekter sind als Medienbehauptungen, wo über 200,
Foto: Sahm
Von der Zensur freigegeben
300 und gar 400 einsatzbereite A-Bomben Israels spekuliert wird, bleibt dahingestellt. Israel hat den Besitz der ultimativen Waffe nie bestätigt oder dementiert. Das Institut fügt fragend hinzu, ob die Jericho III Rakete mit größerer Reichweite schon einsatzbereit sei. Weiter heißt es, dass 2012 erneut "Spekulationen" über die Entwicklung von Marschflugkörpern für U-Boote aufgekommen seien. Bei so vielen Mutmaßungen und Spekulationen kann man wohl mit absoluter Gewissheit nur feststellen, dass auch das angesehene schwedische Forschungsinstitut über kein gesichertes Wissen verfügt. (Sipri, Tachles, Israelnetz) TS

Spenderkonferenz abgesagt: Eine Konferenz von Spendernationen der Palästinensischen Behörde in der norwegischen Hauptstadt ist von der Regierung in Oslo abgesagt worden. Thema war: Die palästinensische
Wirtschaftsentwicklung. Die Bildung der palästinensischen Einheitsregierung von Fatah und Hamas und die anschließende Weigerung Israels, sich mit Palästinensern auf Ministerebene zu treffen, brachte die Norweger zur Einsicht, es bestünde keine Alternative, als den Anlass abzublasen. Das norwegische Außenministerium prüfte die Situation mit den USA und der Palästinensischen Behörde und gelangte zum Schluss, dass weder Washington noch Ramallah interessiert seien, unter den gegenwärtigen Umständen die Konferenz abzuhalten. In der Folge informierte Oslo die potentiellen Teilnehmer davon, dass der Anlass bis auf Weiteres suspendiert sei. (Tachles, Tower) TS

"Juden raus" wegen Israel-Fähnchen: Viele Jahre hatte die Frankfurterin Elishewa Patterson eine Israelflagge in ihrem Fenster. Die Zeiten sind vorbei. Mitte vergangene Woche wurde ihr Fenster beschmiert. Patterson entdeckte "Juden rus" und ein Hakenkreuz. Sie rief die Polizei und erstattete Anzeige. Patterson informierte auch die Medien, unter anderem die Neue
Presse und die Frankfurter Rundschau. "Ich dachte, der Vorfall wäre zumindest einen kleinen Dreizeiler im Lokalteil wert. Nur die Bild-Zeitung meldete sich. Neue Presse und Rundschau reagierten nicht auf den Hinweis der bekannten Israel-Aktivistin. Sie hat die Israel-Flagge aus ihrem Fenster genommen: "Meine Kinder waren erschrocken. Ich will ihnen so etwas nicht noch einmal zumuten." (ruhrbarone, HC) TS








Das einzige Thema in Israel der vergangenen Woche wird auch die kommende Woche bestimmen: Die Suche nach den drei vermissten Talmudschülern. Jederzeit wird natürlich auch mit Entwicklungen gerechnet, wobei öffentlich nicht bekannt ist, ob die israelischen Sicherheitskräfte den Entführern und vielleicht auch den Entführten auf der Spur sein. Gleichgültig was passiert, wird es Folgen geben, nachdem Israel über 400 Hamasaktivisten, darunter ehemalige freigelassene Häftlinge wieder eingesammelt hat und die Infrastruktur der Hamas im Westjordanland teilweise zerstört, Waffen gefunden und "Wohltätigkeitsorganisationen" zerschlagen hat. Zudem wird die Autonomiebehörde unter Mahmoud Abbas nach erheblicher Kritik an der Hamas wegen der Entführung die Einheitsregierung neu überdenken müssen. Erst wenn die Razzien der Israelis beendet sind und die Palästinenser Entscheidungen getroffen haben, wird sich vielleicht ablesen lassen, wie es in Zukunft weitergeht, auch mit dem Friedensprozess. TS



"Kein Gesprächspartner?" ist ein klassisches Motiv in Nahost, wo tiefes Misstrauen und einseitige Manöver bei Palästinensern wie Israel den Eindruck erwecken, keinen echten Gesprächspartner zu haben. Jenseits der üblichen Beschuldigungen hat sich jetzt infolge der Entführung der drei jungen Jeshiva-Studenten eine neue Realität ergeben. Die Hamas hat sich als Terrororganisation auch bei der Autonomiebehörde als Partner disqualifiziert. Die Kooperation zwischen israelischen und palästinensischen Sicherheitskräften funktioniert perfekt und in voller Absprache. Ein gewagter aber nicht ernsthafter Vorgriff: Wie wäre es mit einer Drei-Staaten-Lösung, Israel, Gazastreifen und Westjordanland? Wobei der Kleinkrieg zwischen Israel und dem zunehmend isolierten Gazastreifen unter Kontrolle gehalten werden müsste. TS



Israeli wird Trainer bei NBA
David Blatt hat als Trainer von Maccabi Tel Aviv einen großen Sieg über Real Madrid bei der Euroleague Korbballmeisterschaft errungen. Jetzt wurde Blatt von den Cleveland Cavaliers angeheuert. Sein Jahresgehalt wird mit USD 20 Mio. plus Vergünstigungen angegeben. (usatoday, ToI)

Rhythmische Sportgymnastik
Bei der Europameisterschaft in Rhythmischer Sportgymnastik in Baku, Aserbaidschan gewann Israel die Bronzemedaille im Gruppen- Mehrkampf. 21 Nationen nahmen an den Meisterschaften teil. (One) MN




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München: Tel Aviv Beach Party, 19 Uhr, 25.6.2014, Friedrichstr. 22C. Flugreise mit El AL nach Tel Aviv zu gewinnen. Eintritt frei. Auf der Party wird es ein Footvolleyspiel mit zwei brasilianischen Spielern geben. Einer ist Mohammed Obeid, in Deutschland aufgewachsen und libanesischer Herkunft. Sein Vater betreibt in Beirut einen Strand). Über Corona war er eingeladen, ein paar Mal in Israel zu spielen. Er ist ein cooler Typ und spricht eine eindeutige Sprache gegen Hisbollah und für Israel. Er ist nächste Woche auf der Party und spielt Footvolley gegen Deutschland. (Strandkaiser, vimeo) TS

Zur Erinnerung: Auftakt der Israeltage 2014 im Gasteig
Die Münchner Israeltage 2014 finden vom 22. Juni bis zum 07. Juli statt. Es werden unter anderem der frühere Foto-Chef des Pressesprecherstabs der israelischen Armee, Michael Yochai, und die ehemalige Knesset-Abgeordnete Einat Wilf (44) in München erwartet. Die Diskussionsleitungen übernehmen Münchner Journalistinnen und Journalisten sowie der Bundestagsabgeordnete Florian Post (SPD). (Programm, Jachad) TS



Das Kind, der Tod und die Medienschlacht um die Wahrheit
Im Juli erscheint Georg M. Hafner und Esther Schapiras Buch zu der Al Dura Affäre, einer Ikone der 2. Intifada. Das Bild ging um die Welt: Ein Vater kauert mit seinem kleinen Sohn hinter einem Betonfass. Verzweifelt versucht er sich und sein Kind in einem mörderischen Kugelhagel zu retten. Vergeblich. Der 12-jährige Palästinenserjunge Mohammed Al-Dura stirbt in den Armen seines Vaters an der Netzarim-Kreuzung in Gaza. Das war am 30. September 2000. Der Junge starb vor laufender Kamera, ein Kameramann des französischen Senders France 2 hatte die dramatischen Bilder gedreht. Mittlerweile gibt es mehr Zweifel an der Szene als Gewissheiten. Wurde der Junge von Palästinensern erschossen oder von Israelis? Wurde er überhaupt erschossen? War die Szene eine Propagandainszenierung? Über ein Jahrzehnt nach dem gefilmten Tod des kleinen Mohammed Al-Dura steht nicht einmal mehr fest, ob er damals starb oder vielleicht sogar noch lebt. Für die palästinensische Seite aber gab es nie Zweifel an der Wahrheit des Märtyrertodes. Es ist die erste komplette Zusammenstellung zu dem Fall. Eine erschütternde Fallstudie des Medienkrieges, ein journalistischer Lagebericht über die mangelnde Sorgfalt im täglichen Kampf um die besten Bilder und die beste Story. (edition) TS





"Israelischer Salat"
1 saftige Zitrone halbieren. Aus der einen Hälfte den Saft auspressen in die Salatschüssel. Aus der anderen Hälfte das Fleisch herausschneiden und in Schüssel tun. Folgende Zutaten klein gehackt hinzufügen: 4 feste Tomaten, 4 ungeschälte Gurken, 1 rote Zwiebel, 1 grüne und rote süße Paprika, 1 Knoblauchzehe, ½ Peperoni (rot oder grün), Prise Zimt, 1 TL Sumak (falls vorhanden), Salz, Pfeffer, 3 EL Olivenöl, ½ Handvoll Petersilie und oder frischen Koriander. Ein paar Minzeblätter. Durchmischen. Fertig. Manche mischen noch geriebene Karotten, Radieschen, Fenchel, Schnittlauch unter. TS




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lonesome fiddle blues

Schlacht bei den Hörnern von Hittin

Bring Back Our Boys

Iraner bei WM lieben Israel


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Schildbürgerstreiche in Israel





Wie schreibt er sich richtig:
Der biblische Erzvater


Der Gründer des Zionismus


Der erste Staatspräsident


Die Untergrundarmee

Und wer kann diesen Straßennamen richtig aussprechen?




Shalom
Thomas
ILI News
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Am 14. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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