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29. Juni 2014




Inhaltsverzeichnis























Krebszellen sterben durch Licht
Krebszellen haben einen ausgeklügelten Abwehrmechanismus, mit dem ihre Membran das Eindringen von Medikamenten abwehrt. Dr. Yehuda Assaraf (Technion) nutzt Licht, um die Membran zu zerstören und Medikamente in die Zellen zu schleusen. Im Labor konnte er zeigen, dass auch die Membran bösartige Tumore, die gegen Chemotherapie immun sind (MDR), mit Licht zerstört werden kann. Lysosome gelangen in die Krebszellen und zerstören sie von innen (programmierter Zelltod). Assaraf wird für seine Forschung mit dem "Hilda and Hershel Rich Innovation and Entrepreneurship Award" ausgezeichnet. (nocamels) DJ
Dr. Yehuda Assaraf (Technion)

Digitaler Spürhund für Sprengstoffe
Sprengstoff gibt immer einen Teil seiner Moleküle an die Luft ab. Die Universität Tel Aviv kann mit chemischen Sensoren sekundenschnell viele Sprengstoffarten durch Luftanalyse nachweisen. Anhand der Veränderung der elektrischen Leitfähigkeit des Nano-Transistors wird die Sprengstoffart ermittelt. Prof. Fernando Patolsky berichtet in "Nature Communications" von seinem Verfahren, das er auf molekularer und biomolekularer Stoffe erweitern will. Patolsky hat bereits ein Gerät zum Nachweis von K.O.-Tropfen in Getränken erfunden. (spiegel, thefutureofthings, ToI) DJ
Prof. Fernando Patolsky (Universität Tel Aviv)

Propeller für Krebsmedikamente
Zusammen mit dem Max Planck Institut (Stuttgart) hat das Technion-Israel Institute of Technology (Haifa) einen Nano-Propeller entwickelt, der Medikamente direkt zu den betroffenen Krebszellen bringt. Der schraubenförmige Propeller hat einen Durchmesser von etwa 70 Nanometern. Mit einer schwachen magnetischen Kraft wird der Propeller von außen zu den betroffenen Zellpartien gelenkt. (JPost) DJ
Prof. Alex Leshansky (Technion)

Keimfreie Verpackung für frische Lebensmittel
Viele Lebensmittel sind mit bakteriellen Biofilmen überzogen, die Krankheiten verursachen und durch Verpackung und Transport auf das Lebensmittel gekommen sind (Video). Michael Brandwein, Student der Hebräischen Universität, hat eine Anti-Biofilm-Lebensmittelverpackung erfunden, die Bakterien darin hindert, miteinander zu kommunizieren (Quorum sensing) und eine Verbindung als Bio-Film einzugehen. Brandwein wurde mit dem "Kaye Innovation Award" der Hebrew University Board of Governors ausgezeichnet. (nocamels, huji) DJ
Michael Brandwein (Hebräische Universität Jerusalem)

Modernste Technik bei Suchaktion
Die israelische Armee setzt modernste Technologie bei der andauernden Suche nach den drei entführten Jugendlichen ein, darunter die neueste Version einer
Skyrider-Drohne, die Infanteriesoldaten mit Rucksack mittragen. Eine Drohne ist wegen eines technischen Fehlers auf dem Dach eines Hauses in Hebron abgestürzt. Die palästinensische Polizei sammelte die Trümmer ein und übergab sie der israelischen Armee. Zusätzlich werden auch ganz altmodisch Spürhunde eingesetzt. (Film, skylark, Elbit, defense, Tower) TS

Israelische "mini-farm" könnte Welt ernähren
Livingbox ist ein von israelischen Schülern entwickeltes System, überall Gemüse anzupflanzen. Milliarden Menschen könnten so ernährt werden. Das preisgekrönte System besteht aus Plastikbehältern, die mit Wasser gefüllt werden, mit Dünger versehen (Essensreste, Fisch oder Tierabfälle) und in das dann die Pflanzen gesteckt werden. Das System wurde zusammen mit der Tel Aviv Universität entwickelt und soll in Afrika, in den palästinensischen Gebieten und in der Dritten Welt verbreitet werden. Neu ist die Kombination verschiedener Technologien und die Verwendung von Haushaltsabfall. (Youtube, Paarschallenge, ToI) TS
Youtube



Funde aus der Zeit des Josua und der Richter
Der Wohnhügel Tell Abil al-Qamh im hohen Norden Israels liegt an einem strategischen Fadenkreuz historischer Handelswege. Er gilt als die biblische Stadt des Abel, Beth-Maacah. Sie ist eine der größten archäologischen Stätten Israels, wurde aber bislang nie richtig erforscht. Archäologen des Institute of Archaeology, der Hebrew University von Jerusalem haben den Hügel jetzt
"in Angriff" genommen. Nach einer Oberflächenerkundung 2012 gab es eine Ausgrabung 2013 und eine weitere ab Juli 2014. Gefunden wurden schon gut gebaute Strukturen aus der Eisenzeit im 12. und 11. vorchristlichen Jahrhundert, die Periode der Landeseroberung durch Josua. Ein rundes Tongefäß für Parfüm deutet auf Handel mit den Phöniziern. Ebenso wurde ein seltener Silberschatz aus der frühen Eisenzeit gefunden, an einem Ort, wo Israeliten, Kanaanäer, Aramäer und Phönizier Kontakt hatten. (JPost) TS



UNESCO Weltkulturerbe
Das UNESCO-Welterbe-Komitee hat die Höhlen von Beit Guvrin und Maresha in Israel zum Weltkulturerbe ernannt. Die "Stadt unter der Stadt" sei ein Mikrokosmos aus Höhlen, die von Menschenhand geschaffen wurden, hieß es in der Begründung. Eine immense Anzahl von Kammern
und Gängen sind einmalige Zeugen einer Besiedlungsepoche von der Eisenzeit bis zu den Kreuzzügen. (Israelmagazin) TS

Weiße Nächte in Tel Aviv
In Tel Aviv werden wieder die weißen Nächte veranstaltet mit künstlerischen Veranstaltungen, mitternächtlichen Opernaufführungen, Yoga am Strand zum Sonnenaufgang und vielem mehr. Die Ereignisse finden in der ganzen Stadt statt, im Flohmarkt, auf dem Rabinplatz, in Sarona und anderswo. (Ynet) TS

"In Israel gibt es keine Operntradition"
Vor vier Jahren wagte die Oper Tel Aviv erstmals ein Open Air Festival zu Füßen von Massada. In diesem Jahr wird auch der Hof der Kreuzfahrerfestung in Akko bespielt. Pariser Flair in der Wüste von Massada: Mit Sonnenuntergang füllt sich das Zugangsareal vor der Zuschauertribüne am Fuß des erleuchteten Berges mit über 7.000 Besuchern. Zu französischen Chansons aus dem Lautsprecher bieten Buden mit dem Schriftzug "Boulangerie", "Brasserie" und "Café"
Schminken für die Traviata
Erfrischungen an. Ein kleiner Arc de Triomphe und Kamelienspaliere stimmen das Publikum ein auf Verdis La Traviata - nur der Sand in den Schuhen und der heiße Wind erinnern einen, dass man sich 400 Meter unter dem Meeresspiegel am Toten Meer befindet, das ähnlich wie Violetta an Schwindsucht leidet. (d-radio kultur) KR



Kurdisches Öl
Der Tanker SCF Altai brachte 1 Mio. Tonnen Öl nach Aschkelon. Das Öl stammt aus dem irakischen Kurdistan. Bezieht Israel sein Öl jetzt aus Irak? Israel verweigerte jeden Kommentar und die kurdische Autonomieregierung dementierte. Die Kurden verkaufen ihr Öl an
Zwischenhändler, ohne dessen endgültige Destination zu kennen. Angeblich wurde das kurdische Öl vom türkischen Hafen Ceyhan nach Malta gebracht, umgeladen auf den unter amerikanischer Flagge fahrenden Tanker, der die Ladung in Aschkelon löschte. (IH, Tachles) TS

Israel tritt "Pariser Club" bei
Israel ist als Kreditgeber dem "Pariser Club" beigetreten. Die informelle Vereinigung aus 20 staatlichen Gläubigern vermittelt zwischen Geberländern und Ländern, die Probleme bei der Rückzahlung ihrer Kredite haben oder
verschuldet sind. Seit 30 Jahren habe der jüdische Staat den Club von Fall zu Fall unterstützt. Israel habe erkannt, dass die Vereinigung ein vielseitiges Rahmenkonzept für die zeitnahe Lösung von Schuldenkrisen biete. Außerdem verhelfe der Club Ländern dazu, wirtschaftliche Entwicklungen zu finanzieren. (Tagesanzeiger) KR

USA-Israel
Israels Wirtschaft ist eine der innovativsten und technologisch fortschrittlichsten der Welt, so US-Finanzminister Jack Lew bei seinem Besuch in Israel. Auf höchster Ebene beraten beide Länder über die Liberalisierung des gegenseitigen Handels sowie über ein neues Abkommen zur verbesserten Kooperation in Forschung und Technologie. (JPost) MN

Startup Landkarte
Immer mehr Investoren und potentielle Arbeitgeber zeigen Interesse an der "Startup Nation" Israel. Um es allen Interessierten zu erleichtern, die geeignete Firma zu finden, erstellte "Techie" und Gründer Ben Lang eine interaktive Karte mit den Startup Firmen, Investoren sowie "Accelerators". (Business Insider) MN

Deutschland-Israel
Die deutsche ALTANA-Gruppe investiert EUR 100 Mio. in die Landa Digital Printing. Nach der Vereinbarung zwischen dem Spezialchemiekonzern aus Wesel und dem israelischen Unternehmen erhält ALTANA einen Minderheitsanteil an Landa Digital Printing. Dieser Schritt
wird als Beginn einer langfristigen strategischen Partnerschaft gesehen, so Dr. Matthias L. Wolfgruber, Vorstandsvorsitzender der ALTANA AG (Foto, li.) und Benny Landa, Inhaber und Geschäftsführer der Landa-Gruppe (Foto, re.) in einer gemeinsamen Erklärung. (Globes) MN

Kaffeekrieg
Im letzten Jahr wurde die Kette Cofix gegründet. Sie bietet Kaffee für 5 Schekel (ca. 1 EUR). Die Kette mit fünf Filialen bekommt nun Konkurrenz: Coffee Express bietet den Kaffee für nur 4 Schekel an und hat mittlerweile zwei
Filialen in Tel Aviv und Ramat Gan. Acht weitere sollen noch in diesem Jahr eröffnet werden. Die Israelis, die für ihre Liebe zum Kaffee bekannt sind, können sich über den "Kaffeekrieg" nur freuen. (Globes) MN




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Von Iran zum israelischen Militärgeheimdienst
Geboren im Iran, heimlich nach Israel ausgewandert und heute beim israelischen Militärgeheimdienst. Trotz Heimweh stehen die jungen Frauen, deren Namen geheim bleiben müssen, voll zu ihrem Staat. (Welt) TS

Statt Paul Krake, Max Lemur aus Tel Aviv
So wie die verstorbene Krake Paul die Ergebnisse der WM 2010 treffsicher vorhergesagt hat, kann das der Lemur Max, ein Maki im Tel Aviver Zoo, bei der WM 2014, indem er zwischen drei Kisten mit Nahrung auswählt. Bei der UEFA Meisterschaft von 2012 hatte die Giraffe Dovale vom Safaripark in Ramat Gan 18 von 31 Spielergebnissen korrekt vorhergesagt. (Tower, Israel21c) TS

Liberalste Regeln in der Fortpflanzungsmedizin
Schritt für Schritt zeigt das israelische Gesundheitsministerium, wie eine Befruchtung im Reagenzglas funktioniert. Es hat dazu Videos gedreht und diese auf seine Website gestellt. Israel gehört zu den
Ländern mit den liberalsten Regeln in der Fortpflanzungsmedizin. Während die Schweiz die Vorschriften derzeit zögerlich lockert, können Paare in Israel längst auf genetische Untersuchungen von Embryonen oder auf Eizellspenden zurückgreifen, sowie Leihmütter in Anspruch nehmen. (Tagesanzeiger) KR

"Homosexuelle sind frei in diesem Land"
Während Gay Pride in Tel Aviv Teil des Tourismusmarketing ist, gibt es bei der Veranstaltung in Jerusalem auch Proteste. Auf dem Meir-Garden-Platz in Tel Aviv haben sich Zehntausende Menschen versammelt.
Laute Musik wird gespielt. Viele sind bunt geschminkt. Der Gay Pride Umzug, die "Parade des schwulen Stolzes", ist die größte öffentliche Veranstaltung der Stadt. Die Stadtverwaltung bekundet ihre Solidarität, indem sie Bürgersteige bunt streichen ließ und das Rathaus nachts in Regenbogenfarben anstrahlt. (d-radiokultur) KR

Sterne-Chef
Moshik Roth, der erste Israeli mit zwei Michelin Sternen, ist ab sofort neuer Küchenchef von Toto. Durch seine Restaurants in den Niederlanden, die seit Jahren zu den Top 10 gehören, ist Roth bereits ein Star der
Gourmet-Welt. Als Nachfolger des Wunderkinds Yaron Shalev, wird er jetzt im Restaurant Toto in Tel Aviv die israelischen Gaumen erfreuen. Die Restaurant-Besitzer Snir und Shchem haben sich bereits mit beeindruckenden Kreationen mit ihrer Bäckerei Bar Lechem (Brot-Bar) in Israel einen Namen gemacht. (HaAretz) DG



#BringBackOurBoys

Namen der Entführer veröffentlicht
Erst zwei Wochen nach der Entführung hat der Inlandsgeheimdienst die Namen der beiden mutmaßlichen Entführer veröffentlicht. Sogar Journalisten kannten die Namen der beiden Hauptverdächtigen schon einen Tag nach der Entführung, konnten sie aber wegen Auflagen der Zensur nicht veröffentlichen. Es handelt sich um Marwan Kawasma und Amer Abu Aysha, beides Hamas-Aktivisten aus Hebron, die schon mehrmals im israelischen Gefängnis saßen wegen terroristischer Aktivitäten. Beide sind nach Angaben ihrer Familien seit der Entführungsnacht spurlos verschwunden. Laut dpa hätten die Israelis keine "Beweise" für ihren Verdacht vorgelegt. (IDF, Jewish, HC) TS

Peres in den USA
Der scheidende Staatspräsident Schimon Peres machte seinen Abschiedsbesuch in Washington. Er wurde von Präsident Obama im Weißen Haus und im Kongress mit höchsten Ehren empfangen. Peres rief zu Frieden auf, bat
die USA um Freilassung des israelischen Spions Jonathan Pollard (aus "humanitären Gründen") und wünschte eine erfolgreiche Suche nach den drei entführten Israelis. (Imra, Welt) TS

Gedenktag für jüdische Flüchtlinge
Das israelische Parlament hat den 30. November zum Gedenktag für die jüdischen Vertriebenen und Flüchtlinge aus der arabischen Welt bestimmt. Ronald S. Lauder, Präsident des World Jewish Congress, sagte: "Der riesige Exodus von Juden aus arabischen Ländern nach 1948 ist
viel zu lange verschwiegen worden." Die Welt und die UNO haben immer nur den Exodus von 350.000 bis 700.000 Arabern aus Palästina beachtet, nicht aber die 850.000 jüdischen Flüchtlinge, die im jungen Staat Israel Zuflucht fanden. Die UNO und amerikanische wie internationale Diplomatie sollten jüdischen Flüchtlingen gleiche Beachtung zukommen lassen, wie palästinensischen, forderte Lauder. (Sun, webtv, wjc) TS

Vier Syrer in einem Zimmer
"In Syrien ist die Hölle los", sagt Salem (24). Er liegt in einem Krankenhausbett im israelischen Safed. "Ich hätte mir nie träumen lassen, dass unsere Feinde uns einmal ärztlich behandeln." Den Begriff Nächstenliebe kennen sie nicht, sie erfahren sie hier aber am eigenen Leib. Salem
liegt mit drei Kameraden im selben Zimmer, Muhammad (21), Ibrahim (19) und Khaled (28). Sie sind im syrischen Bürgerkrieg schwer verletzt worden. Derzeit werden 14 Syrer im Siv-Krankenhaus behandelt, dreißig Kilometer von der Golangrenze entfernt. (Israelheute) KR

Waldbrandzeit in Israel
Der Regenzeit im Winter folgt die Waldbrandzeit im Sommer bei brütenden 47 Grad in Eilat, 36 Grad in Jerusalem und 38 Grad in Tel Aviv am vergangenen Samstag. Jugendliche hatten im Jerusalem-Wald ein Lagerfeuer gemacht, woraufhin der ganze Wald zwischen
der Holocaustgedenkstätte Jad Vaschem und den Vierteln Kirjat Jovel und Ain Kerem in Flammen aufging. 5 Löschflugzeuge und Feuerwehrzüge brachten das Feuer unter Kontrolle. Menschen kamen nicht zu schaden, aber einige Wohnhäuser fielen den Feuer zu Opfer. (Israelnetz) TS

Tel Avivs OB nach Frankfurt
Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßte die Teilnahme von Stadtkämmerer Uwe Becker bei der internationalen Bürgermeisterkonferenz in Tel Aviv-Yafo. Ron Huldai, Oberbürgermeister von Tel Aviv-Yafo wird Mitte Juli zum Gegenbesuch in Frankfurt erwartet. Thema werden die gemeinsamen Planungen für das bevorstehende 50-jährige Jubiläum der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen sein. (Frankfurt) TS
Ron Huldai und Peter Feldmann



Israel und Jordanien kooperieren: Isrel und Jordanien kooperieren angeblich, um sich gegen den Vormarsch der ISIS zu schützen. Jordanien, ohnehin von Flüchtlingen aus Irak und Syrien angeschlagen, gilt für Israel als
wichtigste Pufferzone gegen extremistische Kräfte entlang der Ostgrenze. Auch amerikanische Kampfmaschinen sind in Jordanien stationiert und üben bei jedem gemeinsamen Manöver den Ernstfall. (TheTower, aawsat) TS

Irans Internet gehört jetzt US und israelischen Terroropfern: Ein amerikanisches Gericht hat amerikanischen wie israelischen Opfern von Terroranschlägen, die Iran zu verantworten hatte, das Eigentum über die iranische Domain-Endung im Internet ".ir" übertragen, bis Teheran die geforderte
Entschädigung von über USD 1 Mrd. an die Opfer ausgezahlt habe. Alle Domainendungen der Welt wie ".de" oder ".il" werden von der amerikanischen Gesellschaft ICANN verwaltet. Das Gericht entsprach einer Klage der israelischen Organisation Shurat Hadin unter der Leitung von Anwältin Nitsana Darshan-Leitner. (ToI) TS

Potsdam lädt Terrorist ein: Shawan Jabarin ist von der Universität Potsdam und deutschen "Menschrechtsorganisationen" wie "Brot für die Welt", Misereor und EED zu einer Konferenz zur israelischen "Apartheidsmauer" eingeladen worden. Jabarin ist Mitglied der PFLP, einer palästinensischen Terrororganisation. Bundesaußenminister Steinmeier weigerte sich bei einem
Besuch in Bethlehem, den Bürgermeister Nassar zu begrüßen, weil der ebenfalls der PFLP angehörte. (JPost, Bild, clemens) TS

US-Juden von afrikanischem Gipfel ausgeschlossen: Nach arabischem Protest hat eine jüdische Delegation das Gipfeltreffen der Afrikanischen Union (AU) verlassen. Der palästinensische Außenminister Riad al-Maliki rief Afrika
und die Welt auf, Israel nicht nur zu verurteilen, sondern auch Druck auszuüben, bis die Besatzung beendet und ein palästinensischer Staat gegründet sei. Der Vertreter der Arabischen Liga, Samir Mohsen, betonte: "Wir lehnen Israels Anwesenheit als Beobachter auf dem Gipfel ab." Die Araber und Südafrika hatten eine zwölfköpfige Delegation amerikanischer Juden für eine "israelische Delegation gehalten, weil einige der Amerikaner eine Kipa auf dem Kopf trugen. Unter den Amerikanern war auch Malcolm Hoenlein, Vizepräsident der Konferenz jüdischer Organisationen in den USA. Ein Delegationsmitglied klagte, nur selten derart wüstem Rassismus und Antisemitismus begegnet zu sein. (Israelnetz, Ynet, ToI) TS

Dreifinger-Gruß auf Tempelberg: Eine Gruppe frommer Juden des sogenannten "Tempelinstituts" wollte auf dem Jerusalemer Tempelberg ein "stilles Gebet" für die drei entführten Jugendlichen Sprechen, was ihnen gemäß bestehender Regeln dort eigentlich verboten ist. Hunderte Moslems, darunter viele Kinder, konfrontierten
Youtube
die 40 Juden mit dem "Drei-Finger-Gruß", der mit Hohn die erfolgreiche Entführung symbolisiert. Die Polizei musste eingreifen, um einen Gewaltausbruch zu verhindern. (algemeiner) TS








Zwei Wochen erfolglose Suche nach den drei entführten Jugendlichen. Die Tragödie der drei Familien wird immer mehr zur Routine, auch in Israel. Umso mehr wendet sich der Blick gen Osten, auf den Vormarsch der extrem brutalen Terroristen des "Islamischen Staates" im Irak, in Syrien, zur Grenze Jordaniens und Saudi Arabiens. Sogar El Kaeda distanziert sich von den neuen Extremisten, die vor Bagdad stehen, während die irakische Armee sich auflöst und als unfähig erweist, während Jordanien und die Saudis Truppen an ihre Grenzen verlegen. Bedenklich ist die Auflösung der Staatenordnung in Nahost. Vor genau 100 Jahren haben britische und französische Diplomaten die Sykes-Picot Grenzlinien auf der Landkarte gezogen, aus der alle Staaten der Region künstlich hervorgegangen sind: Irak, Iran, Syrien, Libanon, Jordanien, Saudi Arabien und letztlich auch Israel. Die Bewegung "Islamischer Staat" will diese Ordnung jetzt aufheben, was für den gesamten Nahen Osten ähnlich tiefgreifende Auswirkungen haben wird, wie das Ende von Ost-und-West und des Kalten Krieges. Gefährdet wäre auch Israel, wenn nach Irak und Syrien auch "gemäßigte" aber stabile Staaten wie Jordanien und Saudi Arabien fallen sollten. TS



"Nicht wenige Analysten sind davon überzeugt, dass die Grenzziehungen im Nahen und Mittleren Osten, die die Siegermächte nach dem Weltkrieg den hier lebenden Völkern und Stämmen aufoktroyierten, wesentlich mitverantwortlich sind für die aktuellen Unruhen und Kriege, die die Region in unseren Tagen erschüttern." So das Jerusalemer Österreichische Hospiz in seiner Ankündigung zu einer Gedenkfeier für den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Gemahlin, Herzogin Sophie von Chotek in Sarajewo, Opfer eines Attentates vor exakt 100 Jahren, am 28. Juni 1914. Der nachfolgende Erste Weltkrieg forderte Millionen Todesopfer und änderte grundlegend die Welt und auch den Mittleren Osten. Mit dem Ende des Kalten Krieges endete die Staatenordnung in Europa mit dem Verschwinden der DDR und Jugoslawiens, der Teilung der Tschechoslowakei und des blutigen Balkankrieges, der mehr Todesopfer forderte, als alle Nahostkriege zusammengenommen seit 1948. Irak und Syrien existieren nicht mehr in ihren alten Grenzen. Ähnlich wie in Europa niemand die Entwicklungen vorhersehen konnte, ist auch Nahost unvorhersehbar geworden. Gewiss ist in den Köpfen der EU-Politiker nur, dass Israels Siedlungspolitik offenbar mit dem Attentat von Sarajewo gleichgesetzt werden müsse. TS



Top-Golf
Bei der Golf-Meisterschaft der Frauen (Ladies´British Open Amateur Championship 2014) in Nordengland gewann die israelische Mannschaft den zweiten Platz - nach Spanien und vor England. Beim Turnier nahmen 16 Nationen teil,
die Golferinnen aus Israel Laetitia Beck (Foto) und Hadas Libman, zeigten sich in Top Kondition. (One) MN

DFB-Elf eröffnet Länderspieljahr 2015 in Israel
Deutschland und Israel feiern kommendes Jahr die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen beider Länder vor 50 Jahren. Und die deutsche Nationalmannschaft feiert mit: Ihr erstes Länderspiel 2015 wird sie am 25. März in Israel bestreiten. (Kicker)
U 18-Junioren des DFB in Yad Vashem (DFB)




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München - Sonntag, 06.07.2014, 15:30 bis 17:45 Uhr: Vortrag Einat Wilf: Israel - auf alle Tage ein jüdischer Staat?
Moderation: Florian Post, Mitglied des Bundestages (SPD) Veranstaltungsort: Gasteig München, Vortragssaal der Bibliothek, Rosenheimer Straße 5, Eine Veranstaltungsreihe der Initiative Jachad: Zur Förderung des Engagements gegen Antisemitismus (Jachad) TS

Einat Wilf



Per Fahrrad von Tel Aviv nach Berlin
Fredy Gareis fuhr mit einem 20 Jahre alten Fahrrad 5.000 Kilometer, quer durch den Nahen Osten zurück in die Heimat, bis nach Berlin. Untrainiert und allein radelte er von Tel Aviv durch Jordanien, Libanon, Albanien und Kosovo. Der 39-jährige Journalist und Buchautor startete an der israelischen Küste, dann sollte es über Ägypten und den Libanon quer durch Europa zurückgehen. Auf einer Schnellstraße im Westjordanland wurde Fredy Gareis am helllichten Tag von mehreren Leuten überfallen. "Der eine hat die ganze Zeit die Hand an der Hüfte, als hätte er da eine Waffe. Mit denen war nicht zu spaßen. Vielleicht war das auch ein Zeichen", berichtet Gareis. Ihm wurden Teile der Ausrüstung, sein Telefon und rund 50 Euro abgeknüpft. Trotzdem machte er überwiegend positive Erfahrungen. (Stern, Fredygarais) TS



Shakshuka - für Anfänger und Meister
Im Gegensatz zum Hummus kennt kaum jemand das israelische Gericht Shakshuka. Dabei gibt es wenige Speisen, die derart gesund sind und dabei fast ohne Kohlenhydrate auskommen. 6 gehackte Tomaten, ½ Zwiebel, 2 Eier, Fetakäse, Paprikapulver, Zitronensaft, 1 Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer, Olivenöl, Petersilie. Gemüse der Wahl (z.B. Paprika, Zucchini, Aubergine, Frühlingszwiebel, Champignons), Honig, Zimt, Kurkuma, Chilli, Tahini.
Zwiebeln klein schneiden und in Olivenöl anbraten. Wenn sie glasig sind, mit Paprikapulver würzen, Knoblauchzehe auspressen und die Tomaten in die Pfanne geben. Bevor Ihr

umrührt, am besten gleich alle Gewürze reingeben. Salzen und pfeffern, ein bisschen Zitronensaft, dann kann umgerührt werden. Tomaten eine Weile kochen und ev. etwas Wasser zugeben. Auf kleiner bis mittlerer Hitze 10-15 Minuten köcheln und umrühren. Wenn ein guter Teil der Flüssigkeit weg ist, kommen die Eier. Macht eine kleine Mulde, da kommen die Eier rein. Das Eigelb sollte ganz bleiben, so isst man es in Israel. Krümelt den Fetakäse drauf. Jetzt kommt der Pfannendeckel drauf, damit die Eier nicht flüssig bleiben und der Käse etwas schmilzt. Das ganze noch 2 Minuten auf kleiner Hitze köcheln. Hackt in der Zwischenzeit etwas Petersilie, die vorm Servieren auf die Shakshuka kommt. Das wär's!
Am wichtigsten sind zusätzliche Gemüse wie Champignons und Auberginen. Toll schmeckt es, wenn man etwas Honig zum Gemüse tut, bevor die Tomaten in die Pfanne kommen. Einfach die Hitze etwas erhöhen und den Honig gut einrühren. Das gibt dem Gemüse eine großartige Süße! Gewürze machen natürlich sehr viel aus, hier könnt Ihr experimentieren. Mir schmeckt es am besten mit Chilli, etwas Zimt und Kurkuma. Chilli sorgt für die Schärfe (surprise surprise), Zimt betont die Süße der Tomaten und Kurkuma sorgt für ein tolles Aroma. Tahini kann man dazu geben, kurz bevor die Eier in die Shakshuka kommen. Am besten nicht zu viel davon, nur ein, zwei Teelöffel, gut einrühren und dann bekommt die Shakshuka gleich eine leicht sämige Note - das ist etwas für Liebhaber. (gdlf) Filipp Piatov



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