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27. Juli 2014

Aufgrund aktueller Ereignisse, bitten wir den abermals verspäteten Versand dieser Ausgabe zu entschuldigen...

Zwei unserer Redakteure sind leider auch diese Woche ausgefallen, daher nur diese "Notausgabe", vor allem rund um die aktuellen Ereignisse...

Um während der aktuelle Konflikte ständig auf dem Laufen gehalten zu werden, möchten wir Ihnen die neue Website unserer Partnerorganisation Honestly Concerned e.V. empfehlen, oder unsere Facebook Seite, wie auch die neue Honestly Concerned Twitter Seite, die ständig mit BREAKING NEWS aktualisiert werden; wesentlich schneller, als wir Sie über unseren Newsletter informieren können.

Inhaltsverzeichnis






















2 Errungenschaften im Kampf gegen Diabetes
a) Insulinspendende Leberzellen
Die israelische Firma Oregenesis verspricht Menschen mit Diabetes Typ 1 eine Insulinversorgung durch körpereigene Zellen. Als Pionier auf dem Gebiet der
Zell-Differenzierung kann Oregenesis Leberzellen derart spezifizieren, dass sie Insulin produzieren. Oregenesis ist führend bei Zelltherapie und regenerativer Medizin. Das Unternehmen hat eine Partnerschaft mit MaSTherCell (Belgien) eingegangen, um den Herstellungsprozess zu optimieren. (israel21c)
b) Umlenkung von Gallenflüssigkeit
Das minimal-invasive Implantat Endobetix fängt Gallenflüssigkeiten auf und führt sie dem Darm anderenorts wieder zu. Der Blutzuckerspiegel wird so ohne große Operation und Medikamentenzugabe gesenkt, wie hier zu sehen ist. Globes hat Endobetix (Misgav) zum "Start-Up der Woche" gekürt. (trendlines) DJ

Kabellose Überwachung der Vitalfunktionen
EarlySense entwickelt Sensoren für Krankenhausbetten, die dem Pflegepersonal automatisch Daten der Vitalfunktionen, wie Atmung, Herzfrequenz und Bewegung, auflisten (ILI berichtete). Die Sensoren sind mit der Matratze verbunden. Der Patient ist nicht an Maschine angeschlossen. EarlySense hat ein Stuhlkissen entwickelt,
das dieselben Daten erfasst und damit die Bewegungsmöglichkeiten des Patienten erweitert. Die FDA hat dem Produkt die US-Marktfreigabe erteilt. (globes, medGadget) DJ

Sprechende Autos
Spätestens seit Knight Rider (TV-Serie) wissen wir, wie hilfreich sprechende Autos sein können. Mit einem intelligenten Kommunikationssystem erweckt Robin Laps die Apps eines Android-Handys im Auto zum Leben.
Neben Navigation, Verkehrsupdates und Tankstellenpreisen bietet die "Robin App" eine lokale Suche, Infos über Parkplatz, Wetter und kann auch Witze erzählen. Robin App nutzt die "Natural language understanding"-Technologie (NLU) und kann mit dem Fahrer in einen Dialog treten. Die Android-App ist kostenfrei verfügbar, ein zusammen mit Pioneer entwickelter Prototyp zum Autoeinbau ist rechts zu sehen. (timesofisrael) DJ



Tourismus statt Terrorismus
Unter dem Motto "Unsere Antwort auf Terrorismus ist Tourismus!!" bieten die Sächsischen Israelfreunde e.V. & Israelreise.de kurzfristig eine Solidaritätsreise nach Israel an, zwischen dem 3. und 9. August 2014. Im
Vordergrund steht Solidarität mit Israel und seinen Bewohnern. Die Mitreisenden sollen das Leiden der israelischen Zivilbevölkerung erleben, Betroffene besuchen, um Ihnen Mut und Trost zuzusprechen. Auf dem Programm stehen Schutzbunker im Süden Israels, Gespräche mit Mitarbeitern des Zivilschutzes, Besuch von Krankenhäusern im Süden des Landes, um verletzte Soldaten zu treffen, Kindergärten in Ashdod und Ashkelon. Treffen mit einem Schweizer, der ein Alters-Tagesheim mit Holocaustüberlebenden führt, Gespräche mit Soldaten der IDF, Besuche von Familien gefallener Soldaten. Der Reiseaufruf wird von einem breiten Bündnis iIsrael-solidarischer Organisationen unterstützt, einschließlich ILI. (israelreise, info) TS

Israel: Flughafen ist sicher
Wegen Angriffen der Hamas hatten US-Fluggesellschaften, Lufthansa, Air Berlin, AUA, Swiss und andere vorübergehend ihre Flüge nach Israel ausgesetzt. In Tel Aviv stieß das auf Unverständnis. Israel hat nach der Streichung internationaler Flüge die Sicherheit des Flugverkehrs nach Tel Aviv bekräftigt. "Wir sind überzeugt, dass wir den Flughafen schützen können", sagte Armeesprecher Peter Lerner. Gleichzeitig betonte Lerner, Israels Raketenabwehr sei "kein hermetisches System". Am Dienstagvormittag war eine Rakete in Jahud in der

Nähe des internationalen Flughafens Ben Gurion bei Tel Aviv eingeschlagen. (Saarbrücker, Tagesspiegel, businessweek) Zwischenzeitlich fliegt nicht nur Lufthansa wieder nach Tel Aviv. Laut dpa seien die Passagiere allerdings nicht in "ausgelassener Urlaubsstimmung" an Bord gegangen. Der Reporter entdeckte natürlich einen israelischen Passagier, der wegen der "derzeitigen Führer in Israel und Gaza" keinen Frieden vorhersieht. Und obwohl die Flugaufsichtsbehörden in sowohl den USA, wie auch Europa die Wiederaufnahme der Flüge begrüßte, kritisierte die Pilotenvereinigung Cockpit die Lufthansa scharf für die Wiederaufnahme der Flüge. (FR, Zeit, Spiegel) TS,KR



Ausgrabungen gestoppt
Wegen der "aktuellen Lage" sind im Süden Israels die sommerlichen Ausgrabungssaisons unterbrochen worden, darunter in Jaffo, Tel Azeka und Aschkelon. Grabungsteams wurden zu Informationstouren in den Norden Israels gefahren, nach Tel Dan, Beth Alpha und
Beth Schean. Einige Studenten gruben weiter in Megiddo, dem mythologischen biblischen Armaggedon, von wo der Untergang der Welt vermeintlich ausgehen soll. (Biblical) TS



Land der Innovationen
Beim diesjährigen Global Innovation Index erreichte Israel Platz 15 unter 143 Nationen. Das Ranking wird von der Cornell University, der INSEAD Business School sowie der UN-Agentur WIPO (World Intellectual Property
Organization) durchgeführt und beruht auf 81 Kriterien. In der Region Westasien und Nordafrika steht Israel an erster Stelle. (Ha'aretz) MN

Alcobra goes Nasdaq
Alcobra Pharmaceuticals entwickelt neue Medikamente für die Behandlung des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms (ADS). Der Wert der Tel Aviver Firma wird auf USD 260 Mio. geschätzt. Nun startet Alcobra ein neues
Emissionsangebot am Nasdaq, um USD 100 Mio. einzutreiben. Innerhalb der letzten 14 Monate konnte Alcobra mit zwei Emissionsangeboten bereits USD 60 Mio. sammeln. (Globes) MN

Top-Frauen
Drei israelische Frauen haben es in die Top-22-Liste der einflussreichsten weiblichen Ingenieure geschafft: Yoelle Maarek (Foto) ist Vizepräsidentin für Forschung bei Yahoo; Tal Rabin amtiert als Managerin des Forschungsteams für Informationssicherheit bei IBM; Tamar Bercovici hat die Position der Senior Managerin bei Box inne. Das Ranking
wird jährlich vom Magazin Business Insider durchgeführt. (Business Insider) MN

Mobileye bei der NYSE
Mobileye geht an die New Yorker Börse: Der Hersteller der weltweit führenden Fahrzeugsicherheitslösungen hat nach Einschätzung der Experten einen Wert von USD 3,6 - 4 Mrd. Mit der Erstemission (IPO) sollen USD 150 Mio. in die Firmenkasse fließen. (Globes) MN

Top-Unis
In einem Ranking des Center for World University Rankings (CWUR) für das Jahr 2014 wurde die Hebrew University auf Platz 22 von insgesamt 1.000 Unis geranked. Das Weizmann Institut steht auf Platz 38. Witzig dabei: Das CWUR sitzt in Jeddah, Saudi-Arabien. (CWUR) AN




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Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Durchhalteparolen und Trauer
Die israelische Tageszeitung "Yediot Aharonot" gibt mit ihrer Gestaltung und den ausgewählten Geschichten die aktuelle Stimmung in Israel wieder. Andere Zeitungen und elektronische Medien könnten genauso als Vorlage dienen. Der Gaza-Konflikt beherrschte die Mittwochsausgabe des Massenblattes - was sonst noch in der Welt passierte, erfuhr der Leser nicht. Die Stimmung in Israel kann man nur vor Ort spüren und ist im Ausland kaum vorstellbar. (Israelnetz) TS



Deutsche Technion-Gesellschaft
Für das Technion in Haifa und seine als Reservisten verpflichteten Studierenden hat der Krieg Einschnitte für das Studium zur Folge. Das von Technion-Absolventen entwickelten Raketenabwehrsystems "Iron Dome" funktioniert nahezu perfekt und fing alle auf bewohntes Gebiet stürzenden Raketen ab. (Raketen von denen bei Berechnung der Fluglinie kein nennenswerter Schaden zu erwarten ist, werden nicht abgefangen.) Cyberangriffe auf israelische Institutionen,
tausendfach pro Tag, darunter auch auf das Technion. Seit dem verstärkten Raketenbeschuss haben sich die Cyberattacken vervielfacht, auf mehr als eine Million Angriffe täglich. Sie äußern sich durch das Verbreiten falscher Informationen über soziale Medien wie "What's Up" oder Textnachrichten. Nicht schnell identifizierte Cyberattacken sind gefährlicher: Die von der IDF benutzte Militärtechnologie ist computergestützt - diese Systeme aus dem Gleichgewicht zu bringen, kann ihre Wirkung beeinträchtigen und die Soldaten gefährden. (NL Technion) TS

Tunnelblick des Technion
Bei den Tunneln im Gazastreifen wird zwischen drei Typen unterschieden: für Schmuggel und Waffentransport aus Ägypten, um Waffenarsenale und terroristische Anführer zu verstecken und Tunnel für Terrorangriffe und Entführungen in Israel. Alle sind mit Sprengfallen ausgestattet. Um sie schadlos zu machen, hat Prof. Alon Wolf vom Technion einen kriechenden Schlangenroboter entwickelt (Youtube). Eine Langzeitforschung widmet sich dem Erkennen von Tunneln aus der Luft: Im Gelände aus Sand und Kalkstein werden Tunnel in einer Tiefe von 10 bis 20 m vorangetrieben. Mit einem geologischen Verfahren, elektromagnetischen Wellen, Ultraschall und technischer Verfahren können Tunnel ausgemacht werden. (NL Technion) TS

Gazas Unterwelt: Die Terrortunnel
Offiziere erzählen wie von überall her Terroristen aus Erdlöchern kriechen, schießen und wieder verschwinden. An der palästinensisch-ägyptischen Grenze bei Gaza fahren Autos durch die Tunnels. Für ihren Bau erhält Hamas jährlich 100 Mio. US-Dollar von Katar und bis 2011 auch 250 Mio. US-Dollar vom Iran. Gazas Unterwelt, die Terrortunnel, sind eine Art palästinensisches Start Up, das Hamas nun an andere Terrorgruppen vermarktet. Die Angriffstunnel gelten als "strategische Bedrohung" Israels, für die es noch keine echte Antwort gibt. (israelheute, Zeit, Achgut, Gatestone, MEMRI, Cryptome) Wären die Baukosten und -materialen der Tunnel im Interesse der Bevölkerung eingesetzt worden, hätten hunderte Gebäude, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Straßen, usw. gebaut werden können, so dass die Situation in Gaza heute völlig anders aussehen würde. (IDF) KR

Proteste gegen Israel: Gewaltbereiter Antisemitismus
Neger, Mohrenköpfe und Zigeunersoße sind im politisch korrekten Deutschland verpönt. Aber "Jude, Jude, feiges Schwein - komm heraus und kämpf' allein", "Scheiß Juden" und ähnliche Parolen sind laut Staatsanwälten weder Hetze noch Beleidigung. Hass regiert den Berliner Kurfürstendamm. Man sieht Polizisten, in einigen Städten zu wenige, um die Menge zu stoppen, die ihren Protest gegen den Krieg im Gazastreifen ansatzlos ins Antisemitische kippen lässt. Hinzu kommen: eine Predigt in der islamistisch orientierten Neuköllner Al-Nur-Moschee. Der Imam

"Friedensdemonstration" vom 25. Juli 2014 in Stuttgart
nennt Juden die "Schlächter des Propheten", Allah möge die israelischen Soldaten alle töten. Ein Paar kommt an dem Boulevard Unter den Linden an einer Demo vorbei. Der Mann trägt Kippa und ist als Jude erkennbar - sie fliehen, von Polizisten geschützt, begleitet von Rufen wie "Scheiß Juden, wir kriegen euch!" In Göttingen greifen Pro-Palästina-Demonstranten Pro-Israel-Demonstranten an, und so weiter, und so weiter. (Süddeutsche, RadioBremen, FAZ, Welt, Cicero, FB, Bild, HamburgerAbendblatt, Focus, Deutschlandfunk, Echo, Welt) KR

Hinrichtungen während Feuerpause
Gemäß Angaben der Hamas und des Islamischen Dschihad im Gazastreifen wurden die Feuerpausen bei dem Kämpfen genutzt, um sogenannte Kollaborateure im Schnellverfahren hinzurichten. Ihnen wird vorgeworfen, die Israelis zu den geheimen Tunneln geführt zu haben. Die Hamaskämpfer hätten mindestens 25 Palästinenser ermordet. (WND) TS

Verlängerung der Feuerpause von Hamas abgelehnt
Während Israel zum wiederholten Male einer Waffenruhe und Verlängerung einer solchen zugestimmt hat, hat die Hamas diese abgelehnt und unmittelbar danach die Angriffe auf Israel wieder aufgenommen. (EIPA, NBC, ToI, ToI) TS

Hamas-Anleitung für sachliche Propaganda
Um kritische westliche Nutzer der sozialen Netzwerke mit Propaganda zu erreichen, liefert die Hamas genaue Anleitungen. Die Hamas ruft dazu auf, alle in Gaza Getöteten zunächst als palästinensische Bürger, und dann erst mit ihrem militärischen Rang zu bezeichnen: "Und vergesst nicht, immer ,unschuldiger Zivilist' dazuschreiben." Auf Israel abgefeuerte Raketen sollten immer als "vor Ort gefertigt" bezeichnet, aber nicht mit Fotos abgebildet werden. Hamas-Angriffe seien stets als "eine natürliche Reaktion auf die gezielten Attacken der israelischen Armee auf Zivilisten in Gaza und dem Westjordanland" zu bezeichnen. Im Umgang mit "dem Westen" sei rationaler, politischer Diskurs einer emotionalisierenden Sprache vorzuziehen. Statt den Holocaust zu leugnen, solle dieser mit dem Leid der Palästinenser durch Israel verglichen
Blutige Puppe bei Demo

Eklatantes Beispiel von Hamas Propaganda:Diese sind Bilder von den Kindern der Fogel-Familie, die im März 2011 bestialisch von zwei palästinensischen Terroristen ermordet worden waren und nun als Opfer angeblicher israelischer Angriffe dargestellt werden.
werden. Nur die arabischsprachige Version der Seite zeigt Bilder von Kinderleichen und Verletzten mit abgetrennten Gliedmaßen. Die englische Version räumt sie in die Unterkategorie "Fotos". (faz) TS

Pallywood von ISM
Die radikal-propalästinensische Gruppe ISM hat den vermeintlichen Tod eines jungen Mannes im grünen Hemd durch israelische Scharfschützen gefilmt. Die ganze Szene ist gestellt. Erst spritzt er rote Farbe aus einer Tube auf
seine Hand. Drei Schüsse sind zu hören, aber keine Verletzungen zu sehen. Und wie er da "tot" liegt, öffnet er seine Augen. (CIF, Youtube, Cicero) TS

Vorsicht bei den Opferzahlen
Über 1.000 palästinensische Tote und "nur" etwa 40 israelische Tote. Nach israelischen Angaben wird geschätzt, dass zwischen 240 und 500 Terroristen getötet worden seien. Ebenso stellt sich heraus, dass die übliche Sterblichkeit durch Autounfälle oder Krankheit seit Kriegsausbruch drastisch zurückgegangen ist. Diese Toten werden den "Opfern israelischer Angriffe" zugeschlagen. Die israelische Armee geht davon aus, dass mehr als die Hälfte der palästinensischen Toten in Wirklichkeit Kämpfer oder Hamas-Leute sind, nicht aber die "überwiegend Frauen und Kinder", wie in der Propaganda behauptet und
von den Medien ungeprüft wiederholt. (Welt, BILD, HonestReporting, Terrorism, BILD) TS

Ägypter verhindern Selbstmordattentat
Ägyptische Soldaten haben einen palästinensischen Selbstmordattentäter erschossen, als er beim Terminal Kerem Schalom auf israelische Soldaten zurannte, die Waren prüften, die in den Gazastreifen geliefert werden sollten. Nach palästinensischen Angaben trug er eine
Sprengjacke und Waffen. Ebenso zerstörten die Ägypter ein Fahrzeug mit Gradraketen, die vom Sinai aus auf Israel abgeschossen werden sollten. Zwei Terroristen wurden dabei getötet. (Israelnational) TS

Asymmetrischer Krieg gegen Guerilla
Der Militärhistoriker Michael Wolfsohn analysiert die Methode eines Guerillakriegs der Hamas gegen das übermächtige israelische Militär. Seit 2000 Jahren gilt dabei die Technik, die Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde zu verwenden. Obgleich militärisch unterlegen, machen sich so Guerillas "unbesiegbar". Heute
Bild von 2009
werden dazu Bilder verletzter und getöteter "unschuldiger" Zivilisten verwendet, um den Sieg zu unterstreichen. Deshalb warnt Wolfsohn davor, diese "Trugbilder" als Beweis zu benutzen, Israel zu beschuldigen, denn das Leid dieser Menschen wird bewusst von der Hamas verursacht. (Cicero, IDF, IDF)



Israels neuer Präsident Rivlin vereidigt
Der Likud-Politiker Reuven Rivlin (74) hat seinen Amtseid abgelegt und offiziell die Nachfolge von Schimon Peres (91) als israelischer Staatspräsident angetreten. Der scheidende Präsident war als Friedensnobelpreisträger im Ausland hoch angesehen. Rivlin wurde als Parlamentssprecher populär. Schimon Peres hatte sich während seiner Amtszeit immer intensiv für Frieden auf der Grundlage einer Zweistaatenlösung eingesetzt. Von Frieden im Nahen Osten kann dieser Tage keine Rede sein.
Während der feierlichen Zermonie in der Knesset dröhnten im Süden des Landes die Luftschutzsirenen. Knesset-Sprecher Yuli-Edelstein betete zu Beginn des Festaktes für die israelischen Soldaten. Bei seiner Amtseinführung betonte Rivlin, dass er Präsident aller Israelis sein wolle. Angesichts der derzeitigen Situation verzichteten die Verantwortlichen auf eine große Party. (Bild, Stern, HC) TS

Strafverfolgung gegen Chanin Zoabi
Die linksgerichtete arabische Abgeordnete Chanin Zoabi (Balad-Partei), die auch schon auf der Mavi Marmara mitgefahren ist, wurde bei einer Demonstration nach Attacken auf Polizisten mit Handschellen abgeführt. Sie soll gemäß einem Beschluss des Staatsanwalts wegen Volksverhetzung und Widerstand gegen Staatsbeamte strafverfolgt werden. (ToI, INN, JPost, Haaretz) TS



Dubai schickt Hilfsgüter nach Gaza: : In einer Pressemitteilung der UNRWA heißt es, dass Dubai Matratzen, Küchengeräte und andere Hilfsmittel nach Gaza schickt. Sie werden nach Amman in Jordanien geflogen und sollen von dort per Lastwagen der UNRWA
nach Gaza gefahren werde. Kein Wort über den einzigen denkbaren Weg, nämlich quer durch Israel und israelische Grenzkontrollen. c.gunness@unrwa.org

Hamas siegt sich tot: Mit Erfolgsmeldungen versucht die Hamas, die Moral ihrer Kämpfer hoch zu halten. "Wir sind in eine israelische Militärbasis eingedrungen und haben einen Soldaten getötet." Tatsächlich wurde nur der Terrorist getötet. "Die Eiserne Kuppel funktioniert
nicht." In Wirklichkeit fing das israelische Raketenabwehrsystem über 90% der Flugkörper ab, die Wohngebiete bedrohten. Nach dem misslungenen Raketenangriff auf Tel Aviv bejubelten die Terroristen einen grandiosen Sieg. In den weltweiten Medien wurde Regierungschef Netanjahu als Kriegstreiber dämonisiert. Aus innenpolitischen Gründen lasse er den Gazastreifen bombardieren, nur auf Rache für getötete Israelis aus und den tote Palästinenser-Kinder kalt lassen. In Israel geriet Netanjahu ins Kreuzfeuer, weil er zu zögerlich sei, anstatt entschieden gegen den Terror vorzugehen. Reporter kramten ihre Kenntnisse des Alten Testaments hervor. "Auge um Auge, Zahn um Zahn", war in allen Blättern zu lesen. Dass Israel tonnenweise Hilfsgüter nach Gaza schickte (mitten im Krieg!), dass schwerverletzte palästinensische Kinder in israelischen Kliniken behandelt wurden, war fast nirgendwo zu lesen. (IH, Pro, FreieWelt, TAZ) TS

Israel zieht Diplomaten aus Türkei ab:Nach gewalttätigen Protesten vor israelischen Vertretungen zieht Israel einen Teil seiner Diplomaten aus der Türkei ab. Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums, Jigal Palmor, kündigte eine "Verringerung der
diplomatischen Präsenz" an. Auch die Familien von Diplomaten würden außer Landes gebracht. Palmor erhob Vorwürfe gegen die Türken: "Wir sehen nicht, dass sich die türkischen Behörden um die Sicherheit bemühen, wie es der Lage angemessen wäre", sagte er. "Es gab beispiellose Ausschreitungen." In Ankara sei ein Demonstrant in die Residenz des abwesenden Botschafters eingedrungen und habe eine palästinensische Flagge am Dach angebracht. Palmor kritisierte zugleich "furchtbare" Aussagen von Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und anderen türkischen Politikern. (Welt) KR

Wütender Musiker: Der israelische Musiker Ariel Horowitz, Sohn von Naomi Schemer, ist wütend auf die Zeitung Haaretz wegen der Behauptung, dass Israels Kampfpiloten "unmoralisch" seien. Während seines Reservedienstes als Drohnenpilot habe er 6 Monate lang einen ungenannten Terroristen beobachtet. Geduldig habe er gewartet, bis der alleine getroffen werden konnte, ohne Zivilisten in seiner Nähe in Mitleidenschaft zu ziehen. Horowitz redete im Rundfunk. (Youtube) TS

Verletzter Hamas Kämpfer wird in Israel behandelt: Zwei der Terroristen, die, verkleidet als israelische Soldaten, durch einen Tunnel einen Anschlag in Israel nach Israel eindringen wollten, um dort einen Terroranschlag zu verüben, darunter ein 16-jähriger Hamas Kämpfer, werden zur Zeit im Barzilai Krankenhaus in Ashkelon und im Soroka Krankenhaus
in Beersheba behandelt. Israelische Soldaten berichten von 13 und 14-jährigen palästinensischen Kindern, die mit Spengstoffgürteln bewaffnet auf sie zugerannt sind. (ToI) TS

UNRWA Schule gebombt: 15 Schüler und UNO-Personal wurden getötet, als eine Schule der UNRWA in Beth Hanoun getroffen wurde. Die UNRWA gestand, dass es eine fehlgeleitete Rakete der Hamas war, aber es hätte auch eine israelische Panzergranate gewesen sein können, da es Kämpfe in der Gegend gab. Die EU und andere forderten eine internationale Untersuchung dieses Vorfalls. Zweimal wurden in
Drohnenaufnahme: Abschuss von Raketen neben der Schule 2007 (IDF)
UNRWA-Schulen eingelagerte Raketen der Hamas entdeckt und offenbar an die Hamas übergeben. Der Generalsekretär Ban Ki-Moon reagierte bestürzt, weil das als "Kriegsverbrechen" gilt. (Jewish, Israelnetz, Israelnetz)

Waffenfunde in UNRWA Schule: Manchmal sagt ein Foto sagt mehr als tausend Worte...








Der Krieg geht weiter. Nichts lässt sich über die weiteren Entwicklungen vorhersagen, trotz gelegentlicher Kampfpausen. TS



Verhältnismäßig verhältnismäßig
"Israel hat ein Recht, sich zu verteidigen. Aber die Antwort muss verhältnismäßig sein." Israel wird beschuldigt, eine »unverhältnismäßige Form von Kollektivstrafe« gegenüber Palästinensern zu praktizieren. Was wäre denn zurzeit eine verhältnismäßige Reaktion? Bodentruppen in den Gazastreifen zu schicken, um die Raketen - und diejenigen, die sie abschießen unschädlich zu machen? Luftschläge? Marschflugkörper? Attentatskommandos in den Gazastreifen schicken, um die Führung der Hamas Funktionäre auszuschalten? Und wie wäre es, überhaupt keine offensive Aktion zu unternehmen? Die Hamas blockieren? Nein, die Welt verlangt, die Blockade aufzuheben. Gezielte Sanktionen gegen die palästinensische Autonomiebehörde? Das würde nur unschuldige Palästinenser bestrafen. Wenn Leute sagen, Israels Antwort müsse »verhältnismäßig« sein, meinen sie in Wahrheit, dass Israel überhaupt nicht antworten soll. »Sich aus Gaza zurückziehen« ist eine häufig angebotene Lösung. Das ist bereits geschehen. Israel hat sich 2005 aus dem Gazastreifen zurückgezogen. Danach rückte die Hamas ein und begann mit dem Raketenbeschuss sowie terroristischen Angriffen. »Sie sollten einem sofortigen Waffenstillstand zustimmen« ist eine weitere Forderung. Israel ist ihr nachgekommen. Der Raketenbeschuss ging weiter. Israel ist ein souveräner, demokratischer Staat. Er hat das Recht, sich zu verteidigen, und die Pflicht, seine Bevölkerung zu beschützen. (Lizaswelt) Mit "verhältnismäßig" meint jedenfalls niemand, dass Israel der Hamas eins zu eins mit gleichen Mitteln und Methoden antworten sollte: Raketen auf Städte schießen, Busse und Restaurants sprengen und zur "Vernichtung" der Palästinenser aufrufen, wie es die Hamas mit den Juden/Zionisten/Israelis beabsichtigt. TS



Spieler von Maccabi Haifa tätlich angegriffen
Krawalle bei Freundschaftsspiel zwischen den Fussballteams von Maccabi Haifa und dem früheren französischen Meister OSC Lille im österreichischen Bischofhofen. In der 86. Minute - Lille führte bereits mit 0:2 - stürmte eine mit Fahnen und Transparenten ausgerüstete pro-palästinensische, mehrheitlich türkischstämmige Gruppe das Spielfeld. Die Schiedsrichter sahen sich genötigt, das Match abzubrechen. Als zwei Spieler von Maccabi tätlich angegriffen wurden, kam es zu Tumulten, bei denen Gegenstände auf den Platz geworfen wurden. Ordnungshütern und Polizisten gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Verletzte gab es keine. Am Samstag sollte Maccabi Haifa gegen Bundesliga-Aufsteiger FC Paderborn spielen. Doch das Spiel ist abgesagt worden. Die Gemeinde Kirchbichl in Tirol

Bischofhofen

Dortmund
könne die Sicherheit der Spieler nicht garantieren. (Tachles, Israelnetz, Stern)
Bei einem weniger beachteten Freundschaftsspiel zwischen der U-19 Mannschaft des Vereins Maccabi Netanya gegen eine Auswahl von Spielern aus dem Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund hetzten 14 Neonazis gegen die Spieler aus Dortmunds israelischer Partnerstadt Netanya. Die Nazis schrien "Juden raus aus Palästina", "Nie wieder Israel" und "Israel - internationale Völkermordzentrale" und schwenkten die Reichs- und Palästinenserflagge, bis die Polizei sie vom Gelände entfernte. Die Spieler von Maccabi Netanya, die zur Zeit wegen eines U19-Turniers im Ruhrgebiet sind, haben den Zwischenfall gelassen aufgenommen. (YouTube, Ruhrbarone, Welt, WAZ, WAZ)

Noch eine WM
Bei der Lacrosse-Weltmeisterschaft 2014 in Denver, USA, erreichte Israel einen ehrwürdigen Platz 7 von 38 Nationen, direkt hinter den angelsächsischen Ländern. (jpost) MN



München: "Wehret den Anfängen!"
Kundgebung gegen Antisemitismus und Antizionismus am 29. Juli 2014 um 18.30 Uhr auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus. Die jüdische Gemeinschaft sieht sich in der jüngsten Vergangenheit auch in Deutschland
mit einer neuen Dimension an Judenhass konfrontiert. Diese Kundgebung soll die Gesellschaft aufrütteln. Wir dürfen unser Land nicht dem radikalen Mob auf der Straße überlassen. Die Zivilgesellschaft muss dem ein Signal des Widerstandes entgegensetzen. Es gilt zu beweisen, dass Antisemitismus in Deutschland in jeder Form geächtet wird. Es ist unerträglich, dass jüdische Menschen in Europa wieder Pogrome fürchten müssen. Unter den Rednern sind die Bayerischen Staatsminister Dr. Joachim Herrmann und Dr. Ludwig Spaenle sowie die Landtagspräsidentin Barbara Stamm. Wir bitten Sie ausdrücklich, keine Transparente o.ä. mitzubringen und die Würde des Platzes zu berücksichtigen. Konkrete Informationen zu Rednern und Details unter www.ikg-m.de sowie auf facebook.




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Danke an all die Helfer und Helfershelfer, die geholfen haben, den Israelta 2014g zu einem großen Erfolg für uns alle werden zu lassen!
Der Termin für den Israeltag 2015 wird in Kürze neu bekannt gegegeben...
Eine Übersicht einer Vielzahl der Israeltage finden Sie HIER
(wird ständig aktualisiert). Bitte schicken auch Sie uns Ihre Fotos, Berichte und Pressemeldungen, damit wir diese entsprechend dokumentieren können, an: Israeltag@il-israel.org







Pizza Nachschub

Terror in der Schule

Wien: Flashmob gegen Hamas-Raketen


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Terror im Untergrund in Gaza (Cryptome)






















Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 14. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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