HIER klicken für Online Version






07. September 2014

Inhaltsverzeichnis




















LOOK, wo deine Brille ist
Mit LOOK hört das Suchen nach der Brille auf. Das kleine Tracking-Device wird auf den Bügel einer Brille aufgeklebt und lokalisiert sie über die gleichnamige App. Sobald man sich in 15 Meter Nähe befindet, piepst die Brille und der Bildschirm weist den Weg. Der federleichte Brillen-Finder hat eine Größe von 35mm*10mm*6mm und ist in vier Formen wie unterschiedlichen Farben erhältlich. LOOK wurde von Dafna Ariely und ihrem Sohn Dan aus Tel Aviv entwickelt. Dafna hat sich mit LOOK Abhilfe für ihr Brillen-Such-Problem geschaffen und sucht via Indiegogo Finanzierungspartner. (nocamels) DJ

Rauchfrei mit Magnetwellen
44% aller Stark-Raucher sind mit der Magnetwellen-Therapie von Prof. Abraham Zangen (Ben Gurion Universität, Negev) nach wenigen Wochen rauchfrei. 1/3 davon sind das auch noch 6 Monate nach Therapie-Ende.
Das ist ein riesiger Durchbruch, wenn man bedenkt, dass Anti-Raucher-Methoden i.d.R. eine Erfolgsquote von 10% aufweisen. Der Magnetwellen-Helm stimuliert die Gehirnregionen, die von Bedeutung für die Sucht sind. Prof. Zangen hat die Ergebnisse seiner Studie mit 115 Rauchern im Fachmagazin "Biological Psychiatry" veröffentlicht. (nocamels, timesofisrael) DJ

Kleidung wird zum EKG-Gerät
Blutdruck, Herzrhythmus und Vitalfunktionen kann man jetzt an der Kleidung ablesen. Das hWear T-Shirt überwacht diese Daten in Echtzeit und übermittelt sie in die Cloud-Datenbank. Patienten mit Herz-Erkrankungen müssen zur Herz-Kontrolle nicht mehr in die Arztpraxis, sondern werden bei veränderten Werten vom Arzt kontaktiert. hWear kann mit der Waschmaschine gewaschen werden. HealthWatch Technologies Ltd. (Kfar Saba) hat sein T-Shirt-EKG auf der "American Telemedicine Association"-Tagung vorgestellt. (nocamels, timesofisrael) DJ

Künstliche Zellen
Eyal Karzbrun, Alexandra Tayar und Prof. Roy Bar-Ziv (Weizmann Institut of Science) haben ein künstliches Zellsystem entwickelt, das Proteine erzeugt (Proteinbiosynthese). Das Imitat wurde aus einem Bio-Chip mit verschiedenen Fächern hergestellt, die durch
dünne Kapillaren verbunden sind. Die Fächer wurden mit Zell-Genom (DNA-Strängen) und dem Bakterium E. coli gefüllt. Wie bei einem EIN- und AUS-Schalter produziert das Zellsystem Proteine und transportiert diese durch die Kapillaren weiter. Durch den Nachschub von Nährstoffen kann der Prozess der Proteinbiosynthese am Laufen gehalten werden. (weizmann, newswalk) DJ

Schutz gegen Schleimbakterien
Der israelische Student Michael Brandwein der Hebräischen Universität und Einwanderer aus den USA hat ein patentiertes Mittel gefunden, Kartons und andere Verpackungen mit einer billigen Flüssigkeit zu bespritzen, die Bakterienbildung auf Schleim verhindern. Millionen Menschen erkranken an diesen Bakterien, die Obst und Gemüse beim Transport in Kartons oder auf Glas und Plastik verseuchen. (Israel21c) TS
Michael Brandwein, links, und sein Mentor Prof. Doron Steinberg im Biofilm Labor der Hebrew University



Israelisches Gas nach Jordanien
Die Betreiber des Leviathan Gasfelds vor Israels Mittelmeerküste haben einen Vertrag mit Jordanien abgeschlossen, in den nächsten 15 Jahren 3 Mrd. Kubikmeter (3 BCM) Erdgas pro Jahr im Wert von USD 15 Mrd. zu liefern. Seitdem der Gasimport aus Ägypten wegen Terror im Sinai ausgesetzt wurde, musste Jordanien den Gasausfall mit Diesel und Öl ausgleichen.
Auch die palästinensische Autonomiebehörde und sogar Ägypten, das bis zu den Terroranschlägen Erdgas nach Israel exportierte, stehen auf der israelischen Kundenliste. Die Gasfelder werden von Noble Energy und der Delek-Gruppe erschlossen. Um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, Geschäfte mit den "Zionisten" zu machen, erklärte Jordanien, das Gas von der US-Firma Noble Energy zu erwerben. Das Abkommen muss noch von Israels Energieminister Silvan Schalom bestätigt werden. Die Einigung werde die wirtschaftlichen und diplomatischen Verbindungen mit Jordanien stärken. (IH, ToI, tachles, ToI, Jewishbusiness, ToI, NZZ) Zum Vergleich: Jordanien gibt 20% seines BSP (USD 31,24 Mrd.) für Energie aus. Israels BSP mit nur 8 Mio. Einwohnern liegt bei USD 242,9 Mrd., während Ägyptens BSP mit 81 Mio. Einwohnern mit nur USD 257,3 Mrd. nur knapp höher ist. KR TS

Israelis decken Hacker auf
Die nur 3 Jahre alte israelische Firma CyberIntel aus Tel Aviv hat einen Hackerring aus Großbritannien aufgedeckt. Die "Harkonnen Operation" hat seit 2002 bei Hunderten Servern von Regierungen, Banken und Firmen in Deutschland, Schweiz und Österreich mit Trojanern unbemerkt höchst geheime Informationen und Kontoangaben abgeschürft, darunter Pläne für den Bau von Atombomben und biologischer Kriegsführung. Die
CyberIntel CEO Koby Ben-Naim
Israelis entdeckten, dass die primitiven und ungezeichneten Trojaner von fast identischen IP Adressen aus verschickt wurden, bei denen über 833 Stroh-Firmen angemeldet waren, alle mit identischen Kontaktadressen. Noch ist unbekannt, wer hinter den Hackern stand. Sie hatten etwa EUR 100.000, investiert, um ihr System laufen zu lassen. (ToI) TS

Sodastream könnte umziehen
Der Hersteller von Sprudelwasser-Maschinen mit Hauptsitz in Maaleh Adumim könnte seine Fabrik vom Westjordanland in die Negewwüste verlegen. Sodastream wird von der BDS-Bewegung in aller Welt boykottiert und bekämpft. Der Boykott sei kein Faktor für den geplanten
Umzug, sondern Regierungssubventionen. Sodastream gilt als vorbildliche Fabrik, in der 950 Palästinenser und 350 jüdische Israelis bei gleichen Löhnen friedlich zusammenarbeiten. Mit dem Umzug in israelisches Territorium würden die arabischen Mitarbeiter arbeitslos werden. Doch das stört die BDS-Bewegung nicht. Die Schauspielerin Scarlett Johansson hatte Werbung für Sodastream gemacht, was in der Welt einigen Wirbel gemacht hat. (ToI) TS

Israelisch-chinesische Investments
Der israelisch-chinesische Investmentfond Catalyst CEL investiert USD 42 Mio. in das Schweizer Unternehmen Lamina Technologies. Lamina Technologies stellt Hartmetall-Werkzeuge für die Metallindustrie her mit einer Technologie, die in Israel entwickelt wurde. Auch die Gründer und jetzigen Direktoren des Unternehmens Peleg und Yuval Amir sind Israelis. (Reuters, Times of Israel) MN

Digitales Marketing
XLMedia ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Digitales Marketing und Performance. Kürzlich erwarb die israelische Firma mit Sitz in London ExciteAD, eine ebenfalls auf diesen Bereich spezialisierte israelische Firma. ExciteAD ist bereits die fünfte israelische Firma, die von XLMedia aufgekauft wird. (WallStreet) MN

Virtuelle Spielwelt
Das neue Headset von Samsung GearVR verspricht eine neue Dimension von Spielqualität in einer virtuellen Realität. Bei der Auswahl der Spiele für das GearVT wurden weltweit nur 20 ausgesuchte Firmen herangezogen. Die israelische Game-Firma Side-Kick Games ist mit "Romans 360" mit dabei. (ToI) MN

Digitale Werbung
Crossrider hat sich auf digitale Werbung spezialisiert. Die israelische Firma plant, an die Londoner Börse zu gehen und dort USD 75 Mio. einzutreiben. Crossrider hat 150 Mio. aktive User weltweit und machte in der ersten Hälfte des Jahres einen Umsatz von USD 29,3 Mio. (Morningstar, Globes) MN




Ihre Anzeige hier...

Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Israel stellt Homosexuelle im Einwanderungsrecht gleich
Es wird leichter für gleichgeschlechtliche Paare, in den jüdischen Staat einzuwandern: Die Tore Israels stünden "für jeden Juden und seine Familie" unabhängig von der sexuellen Orientierung offen, erklärte Innenminister Gideon Saar (Likud-Partei). Bislang hatten dieses Recht nur die nicht-jüdischen heterosexuellen Partner von Juden oder andere nahe Verwandte, nicht aber gleichgeschlechtliche Partner. (Schwulissimo) KR

Schulbeginn in Israel
Für die Israelis stand der Wochenbeginn im Zeichen des Schulanfangs. Nach acht Wochen Ferien packten rund zwei Millionen junge Menschen zum ersten Mal (wieder)
ihre Ranzen und gingen in die Klassenräume. Während der gesamten Ferien hatte der Gazakrieg die Menschen im Land in Atem gehalten. Kurz vor Unterrichtsbeginn hatten Israel und die Hamas eine offene Feuerpause vereinbart, die bislang anhält. Präsident Reuven Rivlin, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und nahezu alle Kabinettsminister besuchten Schulen in den Gemeinden an der südisraelischen Gaza-Grenze. (JA, NN) KR

Sakralmusik Festival
Jerusalem feiert vom 9. bis 12. Sept. mit seinem jährlichen Sakralmusik Festival die religiöse und ethnische Vielfalt in der Heiligen Stadt. Zur Musik in der Stadt zählt der Ruf des Muezzin, der Gebetsgesang der Juden an ihren Feiertagen, christlicher Chorgesang und das Läuten von Kirchenglocken. Zu dem Festival werden Künstler aus aller Welt erwartet. Sie werden in der Davids-Zitadelle am Jaffator und an anderen Stellen auftreten, darunter in der Zacharias-Höhle und auf den Dächern der Altstadt. (timeout, jerusalemseason) TS



Peres beim Papst
Israels ehemaliger Staatspräsident Shimon Peres und Prinz Hassan von Jordanien waren zu Gast bei Papst Franziskus. Es war das erste Treffen seit der Friedensgebetsinitiative im vergangenen Juni im Vatikan. Peres regte eine "UN der Religionen" zur Lösung internationaler Konflikte an. Der
Papst habe aufmerksam zugehört, allerdings habe er Peres keine persönlichen Schritte für eine solche Weltorganisation der Religionen in Aussicht gestellt. Zuvor hatte Peres eine "UN der Religionen" als sinnvolles Instrument für den Weltfrieden bezeichnet. Dies wäre der "beste Weg gegen Terroristen, die im Namen des Glaubens töten". (RadioVatikan) TS

World Jewish Congress in Berlin
Wegen des ansteigenden Antisemitismus in Europa und zunehmendem Hass auf Israel will sich die Führung des World Jewish Congress (WJC) in Berlin von 14. Bis 16. September treffen. Der WJC vertritt in über 100 Ländern die Juden bei den Regierungen. Zu den geladenen Gästen zählen u.a. Bundespräsident Joachim Gauck, Kanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Sigmar Gabriel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. (WJC) Höhepunkt der Tagung wird die Kundgebung "Steh auf! Nie wieder Judenhass!" am Sonntag, dem 14.09.2014 um 15 Uhr vor dem Brandenburger Tor sein, bei der auch Kanzlerin Merkel sprechen wird. Es gibt Busse aus dem ganzen Bundesgebiet. (Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Jüdische Gemeinde!) TS

Drahtzieher der Entführung der Talmudschüler verklagt
Der 40-jährige Hussam Kawasmeh wurde vor dem Militärgericht Ofer im Westjordanland wegen Planung und Finanzierung der Entführung und Ermordung der drei Talmudschüler im Juni angeklagt. Seine Komplizen Marwan Kawasmeh und Amer Abu Aischeh sind noch flüchtig. Laut Anklageschrift organisierte Hussam
Kawasmeh die Tat mit seinem Bruder Mahmud, der im Tausch für Gilad Schalit aus der Haft entlassen worden war. Für die Entführung sammelten die Kawasmehs rund EUR 47.000 um Pistolen, Sturmgewehre und ein Auto zu kaufen. Hussam habe beim Verhör erzählt: "Wir wollten einen entführen und hatten drei. Wir haben es vermasselt. Wir haben sie getötet." Hussam versuchte nach Jordanien zu fliehen und wurde in Jerusalem festgenommen. Die israelischen Jugendlichen Gil-Ad Scha'ar, Ejal Jifrach und Naftali Frenkel waren am 12. Juni entführt worden. Am 30. Juni wurden ihre Leichen entdeckt. Die Hamas hat zwischenzeitlich die Verantwortung für die Tat übernommen. (JPost , 20min, Israelnetz) TS

Ein hervorragender ägyptischer Vorschlag
Um das sog. palästinensische Flüchtlingsproblem zu beenden, hat Ägypten den Palästinensern 1.600 km2 Land im Sinai angeboten, das an den Gazastreifen angrenzt und fast fünfmal so groß ist wie dieser. Ein schöner Küstenstreifen, der Touristen aus den Ölstaaten, aus Europa und Israel anziehen könnte. Zudem gibt
es die Möglichkeit, einen Freihandelshafen zu errichten. Würde der ewige Krieg gegen Israel aufgegeben, hätte Gaza die besten Voraussetzungen, so ein Singapur des Nahen Ostens zu werden. Doch die palästinensische Seite lehnte ab. Israel war und bleibt das Land im Visier. Man sollte dies nicht vergessen, wenn wieder einmal von Gaza als dem "größten Freiluftgefängnis der Welt" oder vom Elend der palästinensischen Flüchtlinge die Rede ist. Wieder einmal wird von den palästinensischen Despoten auf Kosten der Palästinenser der Konflikt am Leben gehalten. Die palästinensische Seite möchte offensichtlich keinen eigenen Staat. Sie möchte nicht an der Seite Israels leben, sondern an dessen Stelle. (ToI, achgut) Tilman Tarach

SPD-Vize stellt Rüstungs-Export nach Israel infrage
Für Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt es keinen Zweifel: Das Existenzrecht Israels gehört zur deutschen Staatsräson. Ganz andere Töne kommen jetzt aus der Spitze der Sozialdemokraten. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will die Ausfuhr von Waffen deutlich restriktiver handhaben als zu Zeiten der schwarz-gelben Koalition. Seinem Stellvertreter gehen die Pläne noch
SPD-Vize Ralf Stegner. Foto: Manfred Augener
nicht weit genug. Ralf Stegner stellt jetzt sogar deutsche Waffenlieferungen nach Israel infrage. Bei den Rüstungsexporten "wollen wir einen klaren Politikwechsel", sagte der SPD-Vize der "Welt am Sonntag". "Deutschland darf keine Waffen in Spannungsgebiete liefern und nicht an Diktatoren." Und dabei nennt Stegner im selben Atemzug Israel. Scharfen Widerspruch erfährt sein Vorstoß in der CSU. Der verteidigungspolitische Sprecher Florian Hahn sagte der "Welt am Sonntag": "Israel ist der Leuchtturm der Demokratie im Nahen Osten und ein befreundeter Staat. Aufgrund unserer Geschichte genießt Israel unsere besondere Fürsorge." (Welt)

Kundgebung "Stimme erheben! Nie wieder Judenhass!" vom 31.08.2014 in Frankfurt
Zusammen mit einem breiten Bündnis, haben wir am 31.08.2014 ein deutliches Zeichen gegen Judenhass gesetzt. Gut 3.500 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet, darunter auch viele Kurden und Yesiden, waren auf dem Frankfurter Römerberg zusammen gekommen, um Ihre Solidarität mit Israel zum Ausdruck zu bringen und um gegen jede Form von Antisemitismus zu demonstrieren. Die Menschenrechtsverletzungen von Hamas und IS wurden verurteilt. Neben den
nachfolgenden Rednern, sprachen Turgut Yüksel, MdL, sowie zwei Vertreter der anwesenden Kurden. Oberrabbiner Klein sprach das Gebet für den Jüdischen Staat und Rabbiner Steiman blies das Schofar. Musikalisch wurde der Event von zwei Künstlerinnen aus Israel, Yael Deckelbaum und Hadassah Yeshurun begleitet, sowie der DJ Miss Thunderpussy. Ehrengast was Dr. Dieter Graumann. (BILD, HR, JA, JTA/Haaretz/ToI/JSpace, JournalFrankfurt, Welt, FR, FNP, INN, Regiomelder, CFCA, Abendblatt)

Video: S.E. Botschafter Yakov Hadas-Handelsman
Text: S.E. Yakov Hadas-Handelsman

Video: Oberbürgermeister Peter Feldmann

Video: Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Parlamentarierguppe

Video: Deidre Berger, Direktorin AJC
Text: Deidre Berger (AJC)

Text: Reinhold Robbe, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Text: Stadtkämmerer Uwe Becker

Text: Matthias Küntzel

Beitrag aus der Hessenschau (ARD)

Fotoalben: Flickr, FB, FB



Hamas-Innenminister ein Mossad-Agent? Gerüchte verhärten sich, dass der Hamas-Innenminister Fathi Hammad "verschwunden" ist, verhaftet, ermordet oder gar nach Israel geflohen sei. Nachdem schon der ehemalige Sprecher der Hamas Ayman Taha ermordet
worden ist, angeblich wegen Spionage für Ägypten, ist jetzt Hammad in Verdacht geraten, für Israel spioniert zu haben. Die junge Garde verübelt ihm, bei einer der Feuerpausen Israel mit weiterem Raketenbeschuss provoziert zu haben, was die Attacke auf den Militärchef Muhammad Deif ermöglicht hat, dessen Schicksal bis heute ungeklärt ist. (elder, alyoum, JPost, alfagr) TS

Grundlose Verurteilung Israels: Alle Welt, von Obama über Ban Ki Moon und Steinmeier, bis hin zu den Palästinensern und Amnesty International haben Israel wegen vermeintlicher "Enteignung", Landnahme, Annexion und Raub palästinensischen Landes verurteilt.
Gush Etzion
Tatsächlich stellt die Umwidmung von vier Quadratkilometern bei Gusch Etzion zu "Staatsland" nur sicher, dass kein Privatland betroffen ist und dass dieses Gebiet für Raumplanung freigegeben werden kann, also dem Bau von Straßen, Parks, Wohnhäusern oder landwirtschaftlicher Nutzung - und dies nicht nur für jüdische Israelis. (HC, JCPA, Botschaft, Tachles, beer7, AA) TS

Steven Sotloff war auch Israeli: Der vor laufender Kamera von einem IS-Kämpfer in Syrien geköpfte amerikanische Journalist hat in Israel studiert und die israelische Staatsangehörigkeit erworben. Der Journalist sprach fließend Arabisch und hatte aus Libyen, Jemen, Ägypten und zuletzt aus Syrien berichtet. (Haaretz, HC, Tachles, NYTimes, baz, algemeiner) TS

2.200 neue "Siedlungen" in Ostjerusalem: Jerusalems Stadtverwaltung will im Viertel A-Sawachra 2.200 neue Wohnungen bauen. Das Viertel liegt im "traditionell arabischen Ostjerusalem", das 1967 von
Israel "völkerrechtswidrig annektiert" worden ist. Doch weltweit herrscht Schweigen im Walde, obgleich es sich einwandfrei um israelisch finanzierte und initiierte "Siedlungspolitik" handelt. Die Wohnungen werden freilich für Araber und nicht für Juden gebaut. Das scheint die Welt nicht zu stören. Die Planung und Realisierung der neuen Wohngebiete sei ein Ausdruck für die Souveränität Israels in allen Angelegenheiten Jerusalems, sagt der Bürgermeister der Stadt, Nir Barkat. (Imra, ibtimes, JPost, Haaretz, ToI, IH) KR TS

Israel setzt IS auf Terrorliste: Mit Unterschrift des Verteidigungsministers Mosche Jaalon wurde die IS (Islamischer Staat) auf Israels Terrorliste gesetzt. Was deutsche Medien schon als "hartes Vorgehen" bezeichneten, ist ein bürokratischer Akt. Ab sofort können Mitglieder oder Spendensammler dieser Organisation in Israel strafverfolgt werden. (JPost) TS
IS Flagge auf Jerusalems Tempelberg

Hamas vor Kriegsverbrechergericht? "Worin unterscheidet sich die Hamas von der IS?" Das fragte der palästinensische Minister und ex-Terrorist Taufik Tirawi, nachdem er die Bilder der öffentlichen Hinrichtungen von 38 Fatah-Leuten im Gazastreifen nach dem Freitagsgebet hinter Moscheen gesehen hatte. Inzwischen stellt sich heraus, dass es sich nicht um "Kollaborateure mit Israel" gehandelt hat, sondern um Mitglieder der Fatah-Partei, mit der die Hamas eigentlich eine "Gemeinschaftsregierung" gebildet hat. Auch Israel bestätigte, dass es sich bei den Hingerichteten nicht um Spione oder Verräter gehandelt hätte. Das Israel Law Center (Schurat Hadin) will Hamas-Chef Khaled Maschal
deswegen beim IGH in Haag vor Gericht stellen lassen. Da Maschal die jordanische Staatsbürgerschaft hat, sei das juristisch möglich. Der IGH sei verpflichtet, einzugreifen, wann immer ein Bürger der Mitgliedsstaaten der Kriegsverbrechen bezichtigt wird, so die Leiterin von Schurat Hadin, Nitsana Darshan-Leitner. Die Hinrichtung von Zivilisten ohne Prozess sei ein Kriegsverbrechen. Hamasführer Moussa Abu Marzouk erklärte bei Al Dschesira-TV, dass die Hinrichtungen öffentlich gewesen seien, um den "Wunsch des palästinensischen Volkes zu befriedigen". (Ynet, tower) TS

Geliebte Kinder, von Israelis getötet: Israelis finden weitere Unstimmigkeiten, indem sie offizielle Totenlisten des Hamas-Gesundheitsministeriums, palästinensische Presseberichte und andere Quellen aus dem Gazastreifen mit offiziellen Internetseiten vergleichen, auf denen getötete Kämpfer und Helden verherrlicht werden. So wurde Ashraf Ibrahim Al Najjar als 13-jähriger Junge identifiziert, in Khan Younis getötet. Auf einer Hamasseite trägt der frühreife 13-Jahrige «Zivilist» einen Bart und hält ein Gewehr in der Hand. Die palästinensische Menschenrechtsorganisation PCHR beklagte den Tod von Aadel Mohammed Abu Hwaishel, 38, und bezeichnete ihn als "Zivilist". Verschwiegen wurde, dass der "geliebte Zivilist" in Wirklichkeit Kommandeur der Al-Qassam Brigaden war. Auf Fotos ist er in Uniform und mit schweren Waffen zu sehen. Das israelische Militär und der Geheimdienst haben inzwischen über 600 getötete Hamas-Kämpfer identifiziert, die als "unschuldige Zivilisten" oder gar als "Kinder" ausgegeben worden waren. (PCHR; elder, MeirAmitCenter) TS
Der 13-jährige Junge


J-Street ist erschüttert: Die linksgerichtete jüdisch-amerikanische Organisation J-Street ist erschüttert. Sie sparte nie an Kritik gegen Israels Politik, weil Ministerpräsident Netanjahu nicht blindlings dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas vertraute, Konzessionen zustimmte und Frieden im
Sinne der Palästinenser machte. J-Street ist erschüttert, auf Homepages der Fatahpartei Raketenarsenale in Gaza mitsamt Fotos entdeckt zu haben und Erklärungen, dass auch Kämpfer der Fatah Israel mit Raketen beschossen hätten. J-Street forderte den "Friedenspartner" Abbas auf, sofort die Raketen zerstören zu lassen und die klare Vertragsverletzung gegen Israel zu stoppen. J-Street rief die US-Regierung auf, da energisch durchzugreifen, weil das sonst die Glaubwürdigkeit des "Friedenspartners" untergrabe. (fatehorg, fatehorg, jstreet, imra) TS








Bissig, brillant, brisant
Die neue Großreportage von Tuvia Tenenbom. Ende 2012 erschien Tuvia Tenenboms furioser Reisebericht "Allein unter Deutschen". 2013 hat sich Tenenbom auf Entdeckungsreise durch Israel begeben. Dreißig Jahre nachdem er seine Heimat in Richtung USA verlassen hat, kehrte er, der Sohn eines Rabbiners, zurück, um sich ein eigenes Bild davon zu machen, wie sich die kulturelle und politische Identität Israels verändert hat. Dafür ist er wieder kreuz und quer durchs Land gereist: vom Gazastreifen bis zu den Golanhöhen, von Eilat bis zu den
Hisbollah-Stellungen im Norden. Und schon bald erkennt er, dass man, um dieses Land wirklich zu verstehen, mit allen sprechen muss: mit Ultraorthodoxen und Atheisten, mit Fundamentalisten jeglicher Couleur, mit Kibbuzniks und Siedlern, Rabbis und Imamen, mit Mystikern und Intellektuellen, Militärs und Geheimagenten, mit israelischen Prominenten und palästinensischen Politikern, mit Journalisten und NGO-Aktivisten. Das Ergebnis dieser nicht immer ganz konfliktfrei verlaufenen Begegnungen ist eine unterhaltsame wie erhellende Erkundung eines Landes der Extreme, wie man sie so noch nie gelesen hat. Das Buch erscheint am 10.11.2014 (Suhrkamp, algemeiner) TS

Israel: Fakten für die Tasche
Eine vorzügliche, sehr kurz gefasste, englischsprachige Zusammenfassung von Fakten zu Israel. Das Buch ist Online und kostenlos einzusehen. (standwithus, standwithusIL) TS



Paradiesische Zustände in Israel: Wer Deutschland für ein friedliches Paradies hält, wo laut Umfrage Geld, Naturkatastrophen(!) und nochmal Geld die größte "Angst" auslösen, kann sich jetzt in Israel richtig "zuhause" fühlen. Wenn die Nachrichten aufmachen mit einem Autounfall, bei dem es keine Verletzten gab, einem im Auto vergessenen Baby, häuslicher Gewalt, Haushaltskürzungen um die Kosten des letzten Krieges in Höhe von EUR 2 Mrd. zu decken, die neueste Verwicklungen im nicht enden wollenden Korruptionsprozess von Ehud Olmert und seiner Sekretärin Schula Zaken, sowie schließlich die weltbewegende Frage, ob Netanjahu schon an Neuwahlen denkt oder nicht, dann herrscht himmlischer Frieden in Israel. Noch hält die Feuerpause mit Gaza, Granaten aus Syrien auf den Golanhöhen sind nur Querschläger und ein neuer Friedensprozess ist nicht einmal jenseits des Horizonts in Sicht. Es besteht also kaum ein Grund zur Beunruhigung. (ToI, Huffington) TS



Nur mal Proportionen wahren
Die Aufmerksamkeit, die der Nahostkonflikt in den Medien erhält und entsprechend die Gemüter der Menschen berührt, vor allem wegen der vielen Toten, ist völlig proportionslos. Unter den Konflikten in der Welt seit 1950 steht der arabisch-israelische Konflikt mit insgesamt 35.000 Toten nur an 49. Stelle. In dieser Periode sind in der Welt insgesamt etwa 85 Mio. Menschen durch Kriege und beabsichtigte Hungersnöte umgekommen. Nahost macht also nur etwa 0,6% der Toten aus. Seit 1948 sind etwa 11 Mio. Moslems durch Gewalt getötet worden, aber nur 0,3 % (oder 1 von 315) infolge des Konflikts mit Israel. Diese Statistiken hat Prof. Gunnar Heinson aus Bremen zusammengestellt. (Frontpage) TS



Israel auf der Buchmesse
Israel wird wieder an der Buchmesse in Frankfurt vom 8. bis 12. Oktober in der Halle 8 teilnehmen. Bei der Eröffnung wird Israels Botschafter anwesend sein. (export) TS



Sportbegeisterte Senioren in Israel
Israel gehört zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung. Das Niveau der medizinischen Versorgung ist hoch, und Sport hält die Senioren gesund. Das Alter spielt keine Rolle - in Israel wird gejoggt und geschwommen, Senioren machen gemeinsam Gymnastik und schwitzen an Fitnessgeräten. "Wir bauen dieses Land immer noch auf, und das gibt uns den Geschmack des Lebens", erklärt einer der Senioren. (ih) KR
Video: Hohe Lebenserwartung, sportliche Greise



WIR SIND AUF IHRE SPENDE ANGEWIESEN...
Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Entgegen allgemeiner Annahmen, werden wir weder staatlich, parteilich oder durch Organisationen, religiöse Gemeinschaften oder andere Quellen regelmäßig finanziell unterstützt.
Wir sind auf die Hilfe unserer Leser, Freunde und Förderer angewiesen.
Leider werden unsere Kosten unterschätzt - besonders in Konfliktsituationen, wo wir nahezu 24 Stunden im Einsatz sind. Darüber hinaus ist jede Aussendung mit viel persönlichem Engagement und Ausgaben verbunden.

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE ARBEIT GROSSZÜGIG UND HELFEN SIE DAMIT ISRAEL UND DIE WAHRNEHMUNG ISRAELS IN DEUTSCHLAND ZU KORRIGIEREN!!! Selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg.
SPENDENKONTO ILI: Inhaber: ILI - I LIKE ISRAEL e.V., Santander Bank München, Kto.: 1507866200, BLZ: 50033300, IBAN: DE90500333001507866200, BIC: SCFBDE33XXX.
Weitere Infos auch unter: Spenden
DANKE!


Der Israeltag 2015 wird am 12. Mai 2015 sein...







Jerusalem, Stadt der Passionen (russisch, 61 Min)

Wunderschönes Israel

Gefilmtes Kriegsverbrechen: Hamaskämpfer fliehen in Ambulanz

Stoppt die Besatzung von Gaza


Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.
Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben...






Im Nationalpark Beyt Guvrin Maresha gibt es Hunderte antike Höhlen. Der Ort wurde vor kurzem zum Weltkulturerbe der UNESCO deklariert. (Israel21c) MN




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


ILI-News:
Abmelden | Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2014 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
www.i-Like-Israel.de www.Israelkongress.de ili@il-israel.org