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22. September 2014


Inhaltsverzeichnis



















Jüdisches Neujahr 5775


Anläßlich des Jüdischen Neujahrs wünscht das ILI Redaktionsteam allen Freunden und Lesern "Shana Tova" und Alles Gute für ein friedvolles, süßes und fruchtreiches Jahr, mit vielen neuen aufregenden Innovationen und erfreulichen Nachrichten aus Israel!

Fast 9 Mio. Israelis gibt es nach Angaben des statistischen Amtes, das zu Neujahr offizielle Zahlen herausgibt. Ganz genau waren es 8.904.373. In der Zahl enthalten sind etwa 20% arabische Bürger, Neueinwanderer (24.801) und andere. Gezählt werden nur jene mit israelischer Staatsbürgerschaft. Hinzu kommen noch etwa 200.000 Gastarbeiter und Asylsuchende. Die populärsten Kindernamen waren im Jahr 5774 Tamar, Josef, Ori, Noa, Schira und Daniel. Itai wurde durch Josef auf den vierten Platz verdrängt. (Haaretz) TS




Süßstoffe sind Gift für den Darm
Auch künstliche Süßstoffe können Diabetes hervorrufen. Wie das Weizmann Institut bei Labormäusen nachweisen konnte, reagiert der Organismus auf Süßstoffe genauso wie auf einen hohen Zuckerkonsum: die Glukose-Verwertung wird gesenkt und die Entstehung von Hyperglykämie wird gefördert. Wie im Fachmagazin Nature zu lesen ist, haben Dr. Eran Elinav und Prof. Eran Segal (Weizmann Institut) in einem Experiment zeigen können, dass eine bestimmte menschliche Darmbakterien-Population auf künstliche Süßstoffe mit Entzündungsreaktionen antwortet und dadurch eine Glukose-Intoleranz auslösen kann. (derstandard, weizmann) DJ

Standortbestimmung im Millimeter-Maß
OriginGPS aus Petach Tikwa hat den kleinsten GPS-Chip der Welt entwickelt. Der 2,5 Gramm schwere Sender hat ein Maß von 10mm x 10mm x 5,8mm und wurde speziell für den "tragbaren" Hightech-Markt wie Kleidung entwickelt. (timesofisrael) DJ

Neue Mäusestämme
Durch das jahrzehntelange Züchten und Selektieren von Labormäuse-Stämmen haben diese ihr natürliches Verhalten im Sexualbereich verloren. Um an den neuralen und genetischen Wurzeln des Sozialverhaltens, einschließlich der Reproduktion und der Mutterinstinkte forschen zu können, hat die Neurobiologin Dr. Tali Kimchi (Weizmann Institut) Labormäuse mit wilden Mäusen gekreuzt. Der neue Labormäuse-Stamm weist die für die Forschung notwendigen Gen-Mutationen für die Pheromon-Signale auf. Erstmals konnten damit die biologischen Wurzeln der Aggressivität weiblicher Mäuse gegenüber anderen Mäuseweibchen und deren Kindern erforscht werden. (weizmann) DJ



Gaskammern im KZ Sobibor gefunden
Israelische und polnische Archäologen haben Überreste der von den Nazis 1943 zerstörten Gaskammern des Vernichtungslagers Sobibor gefunden und freigelegt. Anders als etwa Auschwitz-Birkenau war Sobibor ein reines Vernichtungslager, ohne Möglichkeit für die Häftlinge, als Zwangsarbeiter eine Überlebenschance zu haben. Zwischen April 1942 und Herbst 1943 wurden dort schätzungsweise 250.000 Menschen ermordet. Tomasz Kranz, Direktor der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Majdanek bezeichnete die Entdeckung als historischen
Meilenstein. In den Überresten des Todeslagers fanden die Forscher Tausende persönliche Gegenstände der Häftlinge, darunter Schmuck, Parfüm, Werkzeuge und Medikamente. Die Ausgrabungen würden helfen, genauere Angaben über die Zahl der Ermordeten und die Kapazität der Gaskammern zu machen, sagte der Historiker David Silberklang von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem. Die Archäologen des Grabungsteams zeigten sich von der Grösse des Gebäudes und dem Erhaltungszustand der Kammerwände überrascht. (JPost, 20min)



Riesige Tropfsteinhöhle entdeckt
Bei Bauarbeiten in der Nähe von Gusch Etzion wurde eine riesige Tropfsteinhöhle entdeckt, deren genauer Ort noch geheim gehalten wird. Die Höhle muss erst einmal erforscht und gesichert werden, ehe das Publikum zugelassen werden kann. (ToI, Algemeiner)

Harsche Reisewarnungen für die Feiertage
Das anti-Terror-Büro des Nationalen Sicherheitsrates im israelischen Ministerpräsidentenamt hat für die Zeit der bevorstehenden hohen jüdischen Feiertage (Neujahr und Versöhnungstag, sowie dem Laubhüttenfest) ungewöhnlich scharfe Reisewarnungen für Israelis
veröffentlicht. Die anti-israelischen Demonstrationen während und nach dem Gazakrieg weltweit dürften ebenso wie die zunehmenden antisemitischen Zwischenfälle auch während der Feiertage anhalten. Das Büro spricht von einer «wachsenden potentiellen Gefahr». Im Anschluss an das Attentat auf das Jüdische Museum in Brüssel, bei dem drei Israelis und ein belgischer Museumsmitarbeiter ermordet worden sind, warnte das anti-Terror-Büro vor weiteren Angriffen auf israelische und jüdische Ziele «in aller Welt, vor allem in Westeuropa». Wie schon seit längerer Zeit wird vor einem Urlaub auf der ägyptischen Sinaihalbinsel besonders eindringlich gewarnt. Iran, die "globale IS" und die Hizbollah Miliz aus dem Libanon bedrohen weltweit israelische und jüdische Ziele in aller Welt. Länder wie Syrien, Irak, Iran, Libanon, Jemen und Saudi-Arabien dürfen ohnehin nicht von israelischen Bürgern besucht werden. Eine Ausnahme bildet der Besuch in Mekka im Rahmen einer muslimischen Pilgerfahrt. Zuletzt hatte es Hoffnungen gegeben, dass israelische Muslime mit ihren israelischen Pässen nach Mekka reisen könnten, nachdem die Saudis ihnen die Anreise per Flugzeug und nicht nur per Bus über Jordanien genehmigt hatten. Doch inzwischen stellt sich heraus, dass die Saudis doch auf jordanischen Reisepapieren bestehen. (Tachles)



Tschernikowski statt Agnon
Eine neue 50-Schekel Banknote im Grünton mit dem Portrait des Dichters Shaul Tschernikowski wurde in Umlauf gesetzt. Der bisherige NIS 50 (ca. EUR 10) Schein mit dem Abbild des Schriftstellers und ersten
israelischen Nobelpreisträgers S. Y. Agnon soll erst in 10 Jahren aus dem Verkehr gezogen werden. Die neue Geldnote genügt allerhöchsten Sicherheitsstandards und trägt besondere Merkmale zur Handhabung für blinde Menschen. Auf der Rückseite ist ein korinhisches Kapitell zu sehen und der Vers: "Ich werde noch an den Menschen glauben, auch an seinen Geist, starker Geist." Die Texte auf dem Geldschein sind auf Hebräisch, Englisch und Arabisch. (Botschaft)

Top Bankerin
Die Präsidentin der Bank of Israel, Karnit Flug, wurde zu einer der sieben besten Bänker der Welt gewählt. Das Ranking wurde vom Wirtschaftsmagazin Global Finance in über 70 Ländern durchgeführt. Flug erhielt ein Top-Rating von A, genau wie bereits ihr Vorgänger Stanley Fischer. Zum Vergleich: Der Präsident der EZB Mario Draghi erhielt lediglich eine A-. (Ha'aretz) MN

Top Clean-Tech
Israel verfügt über die weltweit innovativste und lebendigste Clean-Tech Industrie. Dies ergibt der aktuelle Global Cleantech Innovation Index, der von der Cleantech Group und der Stiftung World Wild Life durchgeführt wird und 40 Länder im Bezug auf die Entwicklung und Bereitstellung von Clean-Technologie vergleicht. Hinter Israel wurden Finnland und die USA gerankt. (From the Grapevine) MN
US Botschafter Shapiro besichtigt eine Solar-Energie-Anlage im Süden Israels

Die Besten kommen nach Tel Aviv
Weltweit treten viele Start-Up Firmen in regionalen Wettbewerben gegeneinander an, um ein Ticket nach Israel zu gewinnen, wo sie einen Einblick über die Innovationsszene erhalten sollen. Letzte Woche war es auch in Berlin soweit: Bei der Langen Nacht der Startups - Europas größtem Startup-Event - entschied sich die Jury für Feel the Beat. Das Jungunternehmen fliegt nun am Samstag nach Israel und wird dort die 17 anderen Sieger des "Start Tel Aviv-Wettbewerbs" aus aller Welt treffen und zusammen mit ihnen die Startup Nation Israel bereisen und kennenlernen. (itrade) MN

Anerkennung für GetJob
Bei der "Langen Nacht der Startups" letzte Woche in Berlin erhielt die israelische Start-Up Firma GetJob den von Verbrauchern verliehenen "Customer Choice Award". Über 100 Firmen und 2.500 Besucher kamen und bekundeten steigendes Interesse an der Startup-Branche. (Telekom) MN

Top Bildung
Über 46% der erwachsenen Israelis besitzen einen Hochschulabschluss. Somit steht Israel weltweit an Platz vier der meistgebildeten Länder. Das Ranking wurde von der OECD durchgeführt. Vor Israel stehen Russland, Kanada und Japan. (Time) MN




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Ausstellung über Ariel Sharon eröffnet
Das National-Historische Museum von Weissrussland in Minsk hat eine Ausstellung über den ehemaligen israelischen Regierungschef Ariel Sharon eingeweiht. Die Ausstellung, mit dem Titel «Profile of a Leader» (Profil
einer Führungsperson), befindet sich im Erdgeschoss des staatlichen Museums. An der Eröffnungszeremonie nahmen neben Diplomaten, Persönlichkeiten der örtlichen jüdischen Gemeinde auch israelische Gäste teil, die Bezug hatten zu Sharons Leben. Zu ihnen gehörte sein jüngster Sohn Gilad und Israel Maimon, der Sharons Kabinettssekretär war. «Ariel Sharon brachte Israel Stolz», sagte Yuri Ambrazevitch von Weißrussischen Außenministerium, «aber er machte auch Weißrussland stolz, wo seine Wurzeln liegen.» Sharons Eltern wanderten aus dem heutigen Weißrussland ins damalige Palästina ein, wo der spätere Premierminister 1928 zur Welt kam. (Tachles)

Aramäer als Volk anerkannt
Israels Innenministerium anerkennt die aramäischen Christen als separate nationale Identität. Künftig steht in den Papieren der 200 christlichen Familien, dass sie Aramäeer und nicht Araber seien. Der Beschluss von Minister Gideon Saar könnte die Diskussionen in der Knesset anfeuern, wo es Versuche gibt, die israelischen Christen von den übrigen Arabern zu separieren. (Haaretz)

Aufruf Tuvia Tenenbom zu töten
"Ich befinde mich gerade in Israel, und die Frau, die meinen Tod verlangt, ist eine nette jüdische Dame. Nein, nein. Diese Dame ist keine "Siedlerin" in irgendeinem entlegenen Dorf im Westjordanland, wie Sie sich vielleicht wünschen würden. Im Gegenteil. Sie ist,
guck mal an, eine Menschenrechtsaktivistin, eine Frau, die an den Frieden und die Liebe glaubt; eine Schriftstellerin, eine Künstlerin, und sie stand sogar einmal auf der Liste einer linken Partei bei den letzten Knesset-Wahlen in diesem Land. Alles fing damit an, dass in Israel ein Buch von mir veröffentlicht wurde, über dieses Land und seine Menschen, ein Buch, das sich auch damit befasst, was die Peace-and-Love-Fraktion in diesem Land so treibt. Beinahe jeder Fernsehsender hier befasste sich mit dem Buch, und der Blonden gefiel das nicht. Ihr gefiel nicht, was ich herausgefunden hatte, und sie dachte sich besonders einfallsreiche Methoden aus, um mich zum Schweigen zu bringen und das Buch gleich mit verschwinden zu lassen." (Zeit)



Dramatische Veränderungen im palästinensischen Meinungsbild
Im Rahmen einer Umfrage der Konrad Adenauer Stiftung ab 26. August 2014, wurden 1.270 Personen in der Westbank und dem Gazastreifen befragt. Die Ergebnisse zeigen dramatische Veränderungen im Meinungsbild der palästinensischen Öffentlichkeit:
  1. Ein deutlicher innerpalästinensischer Machtumschwung zugunsten der Hamas bei einem gleichzeitigen Popularitätsrückgang von Fatah und Präsident Abbas.
  2. Die von Hamas propagierten gewaltsamen Ansätze gewinnen deutlich an Popularität. Rund 53% der Befragten benennen ihn als effektivstes Mittel zur Erreichung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels. Nur noch 22% bezeichnen Verhandlungen und nur noch 20% den gewaltfreien Widerstand als beste Methode. Direkt gefragt, favorisieren rund 72% der Befragten einen bewaffneten Kampf, wie ihn die Hamas in Gaza betreibt auch in der Westbank. 60% unterstützen die Wiederaufnahme einer "dritten" Intifada und 42% sprechen sich für eine Selbstauflösung der PA aus. Noch vor zwei Monaten lag die Unterstützung für eine Intifada bei nur 41%. Rund 86% der Befragten unterstützen auch in Zukunft - sollte die Blockade anhalten - das Abschießen von Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel. Trotz der beispiellosen Zahl von mehr als 2.100 palästinensischen Todesopfern bezeichnen es 59% im Gazastreifen (38% in der Westbank) als legitim, Raketen aus besiedelten Gebieten zu schießen. Die Demilitarisierung des Gazastreifens lehnen 57% der Befragten ab - in der letzten Umfrage im Juni 2014 waren es nur 33%.
  3. Die Zweistaatenlösung verliert ihre Mehrheit in der palästinensischen Bevölkerung. Jetzt nach dem Gazakrieg sprechen sich erstmals weniger als die Hälfte der Palästinenser (49 %) für die Zweistaatenlösung aus.
  4. 79% der befragten Palästinenser bezeichnen die Hamas als eindeutigen Sieger; nur 3% sehen Israel als Gewinner. 94% der Befragten zeigen sich mit dem militärischen Handeln der Hamas zufrieden. Gefragt nach der Leistung politischer Akteure schneiden Präsident Abbas (39%) katastrophal ab im Vergleich zu Khaled Mashal (78%) und der Hamas (88% Zustimmung). Khaled Maschal kommt im Gazastreifen auf 70% Unterstützung, in der Westbank jedoch auf 83%. Präsident Abbas wiederum erreicht in der Westbank nur noch 33% Zustimmung während es im Gazastreifen noch 49% sind.
(KAS)


Israelis helfen Jesiden
Das American Jewish Committee (AJC) kooperiert mit der israelischen Hilfsorganisation Irsaid mit Hilfe für die belagerten Christen im Irak und den Jesiden, vor Angriffen der ISIS. Nach Angaben des Irakisch Chaldäisch katholischen Patriarchen Sako seien mehr als 10.000 Christen vom IS getötet worden, also etwa fünf Mal so viele Menschen, wie Palästinenser im Gazakrieg, wobei im Gazakrieg mehr als die Hälfte der Toten aktive Kämpfer waren. (algemeiner) TS
Kurden und Juden sind enge Freunde. Das hat man auch schon auf der Kundgebung "Nie wieder Judenhass" am 31.8.14 in Frankfurt gesehen...! (FB)



Schmitzens Fische: Thorsten Schmitz hat in der Online-Ausgabe der SZ behauptet, es gebe "Zehntausende" Israelis, die vor der Politik des israelischen Premierministers nach Deutschland "geflohen" sind. Henryk M. Broder hat beim Bundesamt
für Migration und Flüchtlinge nachgehakt, wie viele Flüchtlinge aus Israel in den letzten Jahren Asyl in Deutschland beantragt haben:
2011 - 30 Anträge
2012 - 31 Anträge
2013 - 23 Anträge
2014 (bis 31.8.) - 20 Anträge
Keiner der Anträge sei positiv beschieden worden. Außerdem schickte ihm das Amt Angaben, wie viele "Personen mit israelischer Staatsangehörigkeit" sich in Deutschland aufhalten. 2008 waren 9.798 Personen, 2009 10.053 Personen, 2010 10.376 Personen, 2011 10.788 Personen, 2012 11.244 Personen und 2013 11.655 Personen.
Auch wenn die Zahlen tatsächlich etwas höher sein dürften, weil es auch Israelis mit anderem Pass gibt, die "Zehntausende Israelis", die vor der Politik des israelischen Premierministers nach Deutschland "geflohen" sind, existieren nur in der Phantasiewelt von Schmitz!
Sacha Stawski, Vorsitzender von Honestly Concerned und ILI, sagte der Jerusalem Post, dass ihn dieser Artikel in der SZ, die schon seit langem für ihre einseitige Berichterstattung bekannt ist, kaum überrascht habe. Der Artikel falle in das typische Muster von offenkundigen Doppelstandards und Delegitimierung Israels, die den SZ Lesern ein stereotypisches Bild von Israel eintrichtern. (achgut, JPost, achgut) TS

Gerechter der Völker und seine Terrorfamilie: Der holländische "Gerechte der Völker", Henk Zanoli, 91, hat mit einem Protestbrief seine Ehrung von Jad Vaschem zurückgegeben, weil Israels Militär seine "unschuldigen" Familienangehörigen im Gazastreifen mit einer Bombe auf ihr Haus getötet hätte. Keiner sei ein "Militanter". Inzwischen stellt sich heraus, dass nicht nur die Familienangehörigen, sondern auch ein Besucher im Haus aktive Feldkommandeure der Hamas waren, und dass das angegriffene Haus offensichtlich als Befehlszentrale der Hamas diente. Die Toten "Zivilisten" werden als Helden der Hamas auf Webseiten geehrt. Fast täglich werden weitere Kämpfer entlarvt, die zuvor als "unschuldige Zivilisten" ausgegeben worden waren. (NYT, PCHR, Omar Ziyada, Facebook, The Economist, elder, elder) TS


Kinderspiel Hinrichtung: Kinder "spielen" im Gazastreifen Hinrichtung. 38 von der Hamas als "Kollaborateure" mit Israel hingerichtete Männer stellten sich am Ende als Fatahleute heraus, die mit Israel nichts zu tun hatten. Das wurde von der Fatah erklärt und von Israel bestätigt. (elder)

IS ist Teufelswerk: Der islamische Staat, IS genannt ist das Produkt einer Ehe des Teufels mit einer Jüdin. Im irakischen TV wurde in einer musikalischen Satire gezeigt, wie aus dieser Ehe ein "ISIS-ling" schlüpfte. In anderen Verschwörungstheorien heißt es, dass die IS ihre Befehle direkt aus dem Weißen Haus erhalte. (JPost, Iraktv)

Bei einer Rede von Vizekanzler Sigmar Gabriel vor dem World Jewish Congress in Berlin äußerte er zwar Kritik an der israelischen Regierung und vor allem auch an Siedlungen, während er aber eine "uneingeschränkte Solidarität" mit Israel betonte, von
"Verantwortung" sprach, u.s.w.. Auf die Frage des ILI Vorsitzenden, Sacha Stawski, wie dies in Einklang mit den Aussagen seines Vizes, Ralf Stegner, vor einigen Tagen (es ging um Waffenlieferungen und die Einreihung Israels mit den übelsten Diktaturen) in Einklang zu bringen ist, antwortete er wortwörtlich : "und deshalb ist er der Vize und nicht der Vorsitzende! " Auf die Folgefrage bezüglich der "gemeinsamen Werte" mit der Schwesterpartei Fatah, gab es eine ähnliche Distanzierung zu den damaligen Aussagen seiner Ex-Generalsekretärin Nahles, gefolgt von deutlichen Worten über die Fatah. Zusammengefasst sprach er davon, dass die Fatah das Kleinste der möglichen Übel sei und man die positiven Kräfte in der Partei habe stärken wollen. (Die Partnerschaft mit der Fatah wurde 2013 übrigens im Rahmen einer neue internationalen Allianz, der "Progressive Alliance" erneuert, in der vorwiegend nur linksextreme Parteien vertreten sind.)
Darüber hinaus wurde Gabriel in der Einleitung der Rednerin vom World Jewish Congress zu seinen eigenen Aussagen bezüglich Israel als "Apartheidstaat" angesprochen und der besonderen Verantwortung, die er als Deutscher habe, wenn es darum geht Ausführungen über Israel zu machen. In seiner Antwort stimmte er der Verantwortung zu und sprach über das Leid einer Familie, die er seinerzeit in Hebron besucht habe, die immer wieder Genehmigungen von Israel beantragen müsse, um mit der kranken Tochter zum Arzt reisen zu können. Den Begriff "Apartheidstaat" hat er zwar relativiert, insbesondere was das Aussprechen solcher Vergleiche betrifft, aber ob man von einem Bedauern sprechen kann bleibt offen. (FB)








Neujahr und Gewalt rundum
Das jüdische Neujahrsfest zählt zu den eher fröhlichen Festen des Judentums. Im Familienkreis werden Apfelviertel in Honig getunkt, um das neue Jahr zu versüßen. Doch rund um Israel herrscht eine zunehmende zügellose Gewalt, in Syrien, geköpfte Beduinen im Sinai, Autobomben in Kairo und im Libanon, Iran und anderswo. In Kairo beginnen die Verhandlungen über die Bedingungen für einen Waffenstillstand des lediglich "unterbrochenen", aber keineswegs beendeten Gazakriegs. (ahram) TS



"Es lohnt sich doch sowieso nicht aktiv zu werden. Was kann eine einzelne Stimme schon verändern? Nichts!"
FALSCH! Jede Stimme zählt und jeder kann dazu beitragen, dass sich die Dinge verändern, wie man gut anhand dieses Beispiels sehen kann!

Anlass für die Beschwerde war nachfolgendes Posting in Bundeskanzlerin Angela Merkels Thread, in dem Sie zum Kampf gegen Antisemitismus aufrief:
"Scheiß auf die Geldgeilen Judenschweine!!!!!!! Der DRITTE Weltkrieg steht bevor WEGEN den JUDEN"
und weiter:
"Der Jude ist der, der den Dritten Weltkrieg anfechtet!!!!!!" (HC)



Ulrich W. Sahm auf Deutschlandtournee
Anstehende Termine, u.a. in Berlin, Dresden, Nienburg und Münster
Details HIER




UEFA hebt Bann gegen Israel auf
Wegen des Gazakriegs mussten israelische Teams und Klubs "wegen Sicherheitsbedenken" ihre Heimspiele im Ausland austragen. Weil sich die Lage wieder beruhigt habe, könnten erneut Spiele in Israel für 2015 und 2016 in Israel geplant werden. Der Bann wirkte sich auf die Qualität der israelischen Spiele aus. (JPost)

Tennis-Favorit Andy Ram gewinnt in Florida
In Tränen vor Freude warf sich Israels Tennisspieler Andy Ram, 34, auf das Feld, während das Publikum stürmischen Applaus spendierte. Ram hat mit seinem Partner Yoni Erlich das Duo von zwei Argentiniern besiegt. (ToI)



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Egal wie klein, oder groß, der Israeltag sollte Bestandteil jeder Stadt sein!
Noch ist genug Zeit sich Gedanken über die möglichen Planungen zu machen,
doch man sollte sich nicht täuschen. Die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt!
Das ILI-Team ist gerne behilflich mit ausreichend Material und Ideen.
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Neuer EL AL Sicherheitsfilm

"ThruYOU" - ein Israelisches Online Musik-Video Projekt

Bicycle Trip in Jerusalem - GoPro Hero2

Where will YOU eat your apples and honey this Rosh Hashana?

Dip Your Apple - Fountainheads Rosh Hashanah

Six13 - Shana Tova (Rosh Hashanah Jam)

Rosh Hashana 2014 - Songs


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Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben...



A group of IDF soldiers were enjoying time off after Operation "Protective Edge". When their evening had ended, they learned that visitors from the U.S. paid their bill, over 1,200 shekels.
Jews around the world are standing for and supporting Israel. (FB)

Ruhe am Toten Meer und Ruhe im Norden des Landes (Israel21c)



Briefmarkenvielfalt im Heiligen Land...
Auswahl neuer Briefmarken vom September 2014 (HistoryofIsrael)









Auswahl neuer Briefmarken vom April 2014









Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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